Hartz IV: Die Opfer und die Profiteure
Wohnungslose: Wenn nur die Straße bleibt
Deutschland wenig attraktiv für ausländische Arbeitskräfte
Landtag Niedersachsen: Schwarz/Gelb schmettert Wulff-Untersuchung ab
Wir sind Deutschland
Das Grundmuster des Verhaltens der Zivilbevölkerung war Passivität
Heiligendamm 2007: Trotz rechtswidrigem Militäreinsaz im Inland kein Interesse der Justiz
Erneuerbare Energien lieferten 2011 mehr Strom als Atom und Steinkohle
Schöne Bescherung
Promis zum Fall Wulff
Aufgelesen und kommentiert 2011-12-20
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Hartz IV: Die Opfer und die Profiteure
Eine gute Zusammenfassung.
Wohnungslose: Wenn nur die Straße bleibt
Wegen steigender Mieten verlieren immer mehr Menschen ihr Zuhause. Zu steigenden Mieten in den Ballungsräumen komme Verarmung durch Langzeitarbeitslosigkeit und Billigjobs. Außerdem seien wegen zunehmender Sanktionen gerade junge Hartz-IV-Empfänger vom Verlust ihrer Wohnung bedroht. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird die schwierige Lage obdach- und wohnungsloser Menschen in diesen Tagen noch prekärer. Und erstmals seit längerer Zeit steigt ihre Zahl wieder spürbar. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hatten 2010 etwa 248.000 Menschen kein eigenes Zuhause - weitere 106.000 Menschen sind vom Verlust ihrer Wohnung bedroht. Weiterlesen...
Einen erschreckenden Einblick in die noch obendrauf erfolgende Diskriminierung von Arbeitslosen bei ihrer Wohnungssuche kann man noch bei der Tageszeitung nachlesen.
Deutschland wenig attraktiv für ausländische Arbeitskräfte
Es spricht sich also auch im Ausland herum, dass es in Deutschland nur noch unterbezahlte Arbeitsangebote aus der Leiharbeitsbranche gibt.
Landtag Niedersachsen: Schwarz/Gelb schmettert Wulff-Untersuchung ab
Tja, Komplizen halten eben zusammen. Da braucht sich auch niemand zu beschweren, wenn er deutschlandweit CDU und FDP an die Regierungen wählt.
Übrigens scheint Ex-AWD-Chef Maschmeyer ganz genau gewusst zu haben, dass seine 40.000-Euro teure Abschmierung des CDU-Wahlkampfes nicht so ganz sauber ist und hat seine Aktionen wahlweise mal als "Anzeige" oder auch "Beratungsleistungen" quittieren lassen. "Offenbar wollte der Unternehmer seine großzügige Unterstützung verbergen", nennt selbst die CDU-nahe Zeitung FAZ diese Verschleierung - was dann auch keines weiteren Kommentars bedarf.
Der NDR hingegen spricht vom Hannover-Klüngel. Wäre dieselbe Verfilzung hingegen in Italien aufgeflogen, hätten sie natürlich von Mafiastrukturen geschrieben. Aber sowas darf man dem heimischen Pöbel ja nicht so direkt sagen
Und aufgepasst für alle Niedersachsen: Die verfilzten Strukturen sind - u.a. dank weisungsgebundener Staatsanwälte - auch heute noch voll aktiv. Und der aktuell regierende Ministerpräsident McAllister (CDU) hat es sich darin bereits fürstlich bequem gemacht und sich bei seiner Auslandsreise nach Neu-Dehli von Volkswagen bedienen lassen. Solche Netzwerke darf man schliesslich nicht austrocknen lassen.
Ganz ganz schlimm für Deutschland wäre es aber hingegen, wenn die LINKE irgendwo mitregiert, einen menschenwürdigen Mindestlohn und das Ende der Leiharbeitsausbeutung durchsetzt, sowie die obersten 10 Prozent zur Krisenbewältigung ausschüttelt. Bevor solch schlimmen Zustände eintreten, kreuzt der Pöbel doch lieber seinen altbekannten Filz an. Man möchte ja nicht, dass es einem nach der Wahl doch plötzlich mal besser gehen könnte
Lustigerweise hält der Pöbel hierzulande sogar die schmierige Wulff-Geschichte für nicht weiter schlimm. Zitat: "In einem ARD-DeutschlandTrend Extra sprechen sich 70 Prozent der Bundesbürger dafür aus, dass Wulff weiter im Amt bleiben sollte." Womit einem dann auch schlagartig klar wird, was der Pöbel von der gesamten Politkaste hält: Der gesamte Laden ist ohnehin schon derart korrumpiert, dass da ruhig auch einer wie Christian Wulff als oberster Repräsentant von Deutschland hingestellt werden kann. War in Italien ja auch nicht anders, wo der Pöbel dann kurzerhand den Berlusconi an die Macht wählte. Die Pampelmusen im Parlament haben ja ohnehin nichts zu sagen und Berlusconi besitzt eben die besten Kontakte zur Mafia - also warum nicht direkt wählen? (wie Volker Pispers einmal sagte).
Und exakt dasselbe erleben wir inzwischen ja auch flächendeckend in Deutschland.
Dazu passt auch, dass das Bundespräsidialamt den Maschmeyer-Wulff-Deal als (Zitat) "ganz normalen Vorgang" bewertet. Also "ganz normal" für die aktuellen Vorgänge in diesem Land. Und damit liegt das Bundespräsidialamt in der Tat goldrichtig.
Lacher am Rande: Im Jahr 2000 hat CDU-Mann Christian Wulff den Rücktritt von Bundespräsident Rau gefordert, weil er in einer viel lächerlicheren "Flugaffäre" verwickelt war. Zitat Wulff: "Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Dies stellt eine Belastung des Amtes und für Johannes Rau dar." (via)

Wir sind Deutschland
Zitat: "Nur 35 Prozent der Bevölkerung würden die jetzige Regierung wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären. Die FDP wäre nicht mehr im Parlament und stellt dennoch fünf Bundesminister. Die Union bekennt im Bundestag, dass wir von "Sicherheitsleuten" und nicht von "Piraten und Chaoten" regiert werden. Die SPD ist von der CDU nicht mehr zu unterscheiden. Ihre jeweiligen Politikdarsteller liefern sich ein öffentliches Scheingefecht, das am Ende doch auf eine "alternativlose" große Koalition hinauslaufen wird. Die Lobbys sitzen mit der Regierung in einem Haus und an einem Tisch. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen nimmt seinen politischen Bildungsauftrag nicht wahr. In den Rundfunkräten der ARD Sender entscheiden Politiker und Arbeitgeberverbände über Intendanten und Programme. Die meisten Zeitungen und Zeitschriften gehören wenigen Mega-Konzernen und sind eng mit Wirtschaft, Politik und den Lobbys verbunden. Während Reiche und Besserverdiener kaum Steuern zahlen, hat ein wachsender Teil der Bevölkerung nicht mehr genug Geld für einen würdigen Lebensstandard. Die Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse steigt stetig an, während die Lebenserwartung der Geringverdiener sinkt. Die monatliche Arbeitslosenstatistik wird schön gerechnet, Rentner versinken in Armut."
Frohe Weihnachten
Mit dem großen Wort von einer "Schicksalsstunde" versucht die Bundeskanzlerin (und nicht nur sie) Konflikte, die sich abzeichnen, wegzureden, Gemeinsamkeit zu beschwören, Burgfrieden sozusagen. Von einer "Schicksalsstunde" war historisch schon wiederholt die Rede - immer dann, wenn die obersten 10 Prozent das wirtschaftliche, geopolitische und soziale Terrain neu abstecken und das niedere Volk opferwillig stimmen wollten. Aber: "Schicksal" ist so etwas nicht.
Das Grundmuster des Verhaltens der Zivilbevölkerung war Passivität
Der englische Historiker Ian Kershaw geht der Frage nach, warum das Dritte Reich bis zur totalen Auflösung weiter funktionieren konnte. Es dürften sich bestimmt viele Zeitgenossen darin wiederfinden, die auch heute achselzuckend an der menschenverachtenden Politik vorbeigehen - oder sogar noch gegen diejenigen polemisieren, welche die eklatanten Fälle skandalisieren. Für diese Zeitgenossen gibt es historische Vorbilder, auf die man alles andere als stolz sein kann.
Heiligendamm 2007: Trotz rechtswidrigem Militäreinsaz im Inland kein Interesse der Justiz
Wie wir sehen, ist es für einen vorbildlichen Rechtsstaat wie Deutschland sehr hilfreich, wenn die ermittelnde Staatsanwaltschaft den Anweisungen der Regierung unterworfen ist.
Erneuerbare Energien lieferten 2011 mehr Strom als Atom und Steinkohle
Braunkohle 24,6 Prozent (2010: 23,2)
Erneuerbare Energien 19,9 (16,4) Prozent
Steinkohle 18,7 (18,6) Prozent
Atomkraft 17,7 (22,4) Prozent
Gaskraftwerke 13,6 (13,8 ) Prozent
Sonstige 4,2 (4,3) Prozent
Und zu guter Letzt:
Schöne Bescherung
Und:
Promis zum Fall Wulff

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Hartz IV: Die Opfer und die Profiteure
Eine gute Zusammenfassung.
Wohnungslose: Wenn nur die Straße bleibt
Wegen steigender Mieten verlieren immer mehr Menschen ihr Zuhause. Zu steigenden Mieten in den Ballungsräumen komme Verarmung durch Langzeitarbeitslosigkeit und Billigjobs. Außerdem seien wegen zunehmender Sanktionen gerade junge Hartz-IV-Empfänger vom Verlust ihrer Wohnung bedroht. Mit Beginn der kalten Jahreszeit wird die schwierige Lage obdach- und wohnungsloser Menschen in diesen Tagen noch prekärer. Und erstmals seit längerer Zeit steigt ihre Zahl wieder spürbar. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe hatten 2010 etwa 248.000 Menschen kein eigenes Zuhause - weitere 106.000 Menschen sind vom Verlust ihrer Wohnung bedroht. Weiterlesen...
Einen erschreckenden Einblick in die noch obendrauf erfolgende Diskriminierung von Arbeitslosen bei ihrer Wohnungssuche kann man noch bei der Tageszeitung nachlesen.
Deutschland wenig attraktiv für ausländische Arbeitskräfte
Es spricht sich also auch im Ausland herum, dass es in Deutschland nur noch unterbezahlte Arbeitsangebote aus der Leiharbeitsbranche gibt.
Landtag Niedersachsen: Schwarz/Gelb schmettert Wulff-Untersuchung ab
Tja, Komplizen halten eben zusammen. Da braucht sich auch niemand zu beschweren, wenn er deutschlandweit CDU und FDP an die Regierungen wählt.
Übrigens scheint Ex-AWD-Chef Maschmeyer ganz genau gewusst zu haben, dass seine 40.000-Euro teure Abschmierung des CDU-Wahlkampfes nicht so ganz sauber ist und hat seine Aktionen wahlweise mal als "Anzeige" oder auch "Beratungsleistungen" quittieren lassen. "Offenbar wollte der Unternehmer seine großzügige Unterstützung verbergen", nennt selbst die CDU-nahe Zeitung FAZ diese Verschleierung - was dann auch keines weiteren Kommentars bedarf.
Der NDR hingegen spricht vom Hannover-Klüngel. Wäre dieselbe Verfilzung hingegen in Italien aufgeflogen, hätten sie natürlich von Mafiastrukturen geschrieben. Aber sowas darf man dem heimischen Pöbel ja nicht so direkt sagen
Und aufgepasst für alle Niedersachsen: Die verfilzten Strukturen sind - u.a. dank weisungsgebundener Staatsanwälte - auch heute noch voll aktiv. Und der aktuell regierende Ministerpräsident McAllister (CDU) hat es sich darin bereits fürstlich bequem gemacht und sich bei seiner Auslandsreise nach Neu-Dehli von Volkswagen bedienen lassen. Solche Netzwerke darf man schliesslich nicht austrocknen lassen.Ganz ganz schlimm für Deutschland wäre es aber hingegen, wenn die LINKE irgendwo mitregiert, einen menschenwürdigen Mindestlohn und das Ende der Leiharbeitsausbeutung durchsetzt, sowie die obersten 10 Prozent zur Krisenbewältigung ausschüttelt. Bevor solch schlimmen Zustände eintreten, kreuzt der Pöbel doch lieber seinen altbekannten Filz an. Man möchte ja nicht, dass es einem nach der Wahl doch plötzlich mal besser gehen könnte

Lustigerweise hält der Pöbel hierzulande sogar die schmierige Wulff-Geschichte für nicht weiter schlimm. Zitat: "In einem ARD-DeutschlandTrend Extra sprechen sich 70 Prozent der Bundesbürger dafür aus, dass Wulff weiter im Amt bleiben sollte." Womit einem dann auch schlagartig klar wird, was der Pöbel von der gesamten Politkaste hält: Der gesamte Laden ist ohnehin schon derart korrumpiert, dass da ruhig auch einer wie Christian Wulff als oberster Repräsentant von Deutschland hingestellt werden kann. War in Italien ja auch nicht anders, wo der Pöbel dann kurzerhand den Berlusconi an die Macht wählte. Die Pampelmusen im Parlament haben ja ohnehin nichts zu sagen und Berlusconi besitzt eben die besten Kontakte zur Mafia - also warum nicht direkt wählen? (wie Volker Pispers einmal sagte).
Und exakt dasselbe erleben wir inzwischen ja auch flächendeckend in Deutschland.
Dazu passt auch, dass das Bundespräsidialamt den Maschmeyer-Wulff-Deal als (Zitat) "ganz normalen Vorgang" bewertet. Also "ganz normal" für die aktuellen Vorgänge in diesem Land. Und damit liegt das Bundespräsidialamt in der Tat goldrichtig.
Lacher am Rande: Im Jahr 2000 hat CDU-Mann Christian Wulff den Rücktritt von Bundespräsident Rau gefordert, weil er in einer viel lächerlicheren "Flugaffäre" verwickelt war. Zitat Wulff: "Es ist tragisch, dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann. Dies stellt eine Belastung des Amtes und für Johannes Rau dar." (via)

Wir sind Deutschland
Zitat: "Nur 35 Prozent der Bevölkerung würden die jetzige Regierung wählen, wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären. Die FDP wäre nicht mehr im Parlament und stellt dennoch fünf Bundesminister. Die Union bekennt im Bundestag, dass wir von "Sicherheitsleuten" und nicht von "Piraten und Chaoten" regiert werden. Die SPD ist von der CDU nicht mehr zu unterscheiden. Ihre jeweiligen Politikdarsteller liefern sich ein öffentliches Scheingefecht, das am Ende doch auf eine "alternativlose" große Koalition hinauslaufen wird. Die Lobbys sitzen mit der Regierung in einem Haus und an einem Tisch. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen nimmt seinen politischen Bildungsauftrag nicht wahr. In den Rundfunkräten der ARD Sender entscheiden Politiker und Arbeitgeberverbände über Intendanten und Programme. Die meisten Zeitungen und Zeitschriften gehören wenigen Mega-Konzernen und sind eng mit Wirtschaft, Politik und den Lobbys verbunden. Während Reiche und Besserverdiener kaum Steuern zahlen, hat ein wachsender Teil der Bevölkerung nicht mehr genug Geld für einen würdigen Lebensstandard. Die Zahl prekärer Arbeitsverhältnisse steigt stetig an, während die Lebenserwartung der Geringverdiener sinkt. Die monatliche Arbeitslosenstatistik wird schön gerechnet, Rentner versinken in Armut."
Frohe Weihnachten

Mit dem großen Wort von einer "Schicksalsstunde" versucht die Bundeskanzlerin (und nicht nur sie) Konflikte, die sich abzeichnen, wegzureden, Gemeinsamkeit zu beschwören, Burgfrieden sozusagen. Von einer "Schicksalsstunde" war historisch schon wiederholt die Rede - immer dann, wenn die obersten 10 Prozent das wirtschaftliche, geopolitische und soziale Terrain neu abstecken und das niedere Volk opferwillig stimmen wollten. Aber: "Schicksal" ist so etwas nicht.
Das Grundmuster des Verhaltens der Zivilbevölkerung war Passivität
Der englische Historiker Ian Kershaw geht der Frage nach, warum das Dritte Reich bis zur totalen Auflösung weiter funktionieren konnte. Es dürften sich bestimmt viele Zeitgenossen darin wiederfinden, die auch heute achselzuckend an der menschenverachtenden Politik vorbeigehen - oder sogar noch gegen diejenigen polemisieren, welche die eklatanten Fälle skandalisieren. Für diese Zeitgenossen gibt es historische Vorbilder, auf die man alles andere als stolz sein kann.
Heiligendamm 2007: Trotz rechtswidrigem Militäreinsaz im Inland kein Interesse der Justiz
Wie wir sehen, ist es für einen vorbildlichen Rechtsstaat wie Deutschland sehr hilfreich, wenn die ermittelnde Staatsanwaltschaft den Anweisungen der Regierung unterworfen ist.
Erneuerbare Energien lieferten 2011 mehr Strom als Atom und Steinkohle
Braunkohle 24,6 Prozent (2010: 23,2)
Erneuerbare Energien 19,9 (16,4) Prozent
Steinkohle 18,7 (18,6) Prozent
Atomkraft 17,7 (22,4) Prozent
Gaskraftwerke 13,6 (13,8 ) Prozent
Sonstige 4,2 (4,3) Prozent
Und zu guter Letzt:
Schöne Bescherung
Und:
Promis zum Fall Wulff

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