Die neuen Lügen des Herrn Hundt
Wer die Dinge heute rückwirkend betrachtet vermag nur noch wehmütig zu lächeln. Was war dieser Schleyer doch für ein Waisenknabe, ja geradezu ein Lämmchen wenn man seine Nachfolger betrachtet. Ein gutes Beispiel für das was heute an Gemeinheit zulässig und gefahrlos möglich ist, lieferte gerade der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt:
Vielleicht muss man, um die Dinge wirklich richtig verstehen zu können, einmal kurz beleuchten wer dieser Arbeitgeberverband eigentlich ist, dem Hundt vorsteht. Der Name Arbeitgeberverband ist schon eine Täuschung. Es geht nicht darum den Menschen Arbeit zu geben sondern lediglich darum, möglichst billige Lohnsklaven zur freien und totalen Ausbeutung zu gewinnen. Da an der Ausbeutung der Arbeitnehmer extrem viel Geld verdient werden kann, hat diese Organisation auch viel Geld zur Verfügung, Geld das für Lobbyismus aber sicherlich auch für den Kauf von Politikern und riesige Propagandainstrumente wie die INSM verwandt wird.
Ein Land in dem der Vorteilsnehmer Wulff immer noch Bundespräsident sein kann, zeigt ja dadurch schon alleine, was für eine käufliche Bananenrepublik es ist. Wem es noch an Beispielen fehlt, der mag sich an Herrn Müntefering von der SPD erinnern, der ja mit dem Nazi-Spruch "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" zeigte wohin er gehört und dem wir auch die Rente mit 67 verdanken. Selbstverständlich kam der Mann nicht selbst auf diese Ideen. Er wusste genau das viele Menschen einfach keine Arbeit mehr finden, weil die Arbeitgeber lieber in China fertigen und zu deutschen Preisen in Deutschland verkaufen wollen. Müntefering wusste auch, das alte Menschen gar keine Chance mehr haben noch Arbeit zu bekommen. Aber er wollte ja zusammen mit seinem Kanzler, dem Genossen der Bosse, ein braver Gehilfe der Bosse sein. Was er dafür bekommen hat weiß niemand. Verdient hätte er einen Gefängnisaufenthalt bis an sein Lebensende.
Das der Abzocker Hundt selbst den Leuten die ihr ganzes Arbeitsleben in die Rentenversicherung einbezahlt haben nun keine vollständige Rente gönnt, sondern sie mit den zusätzlichen beschäftigungslosen Jahren um ihre sauer verdiente Rente bringen will, ist klar. Zum einen leben Menschen wie Hundt und die hinter ihm stehenden Kapitaleigentümer parasitär von den Arbeitnehmern und zum anderen wird zur Zeit klar, das die Münteferingrente nichts anderes als eine satte Rentenkürzung ist.
Natürlich nützt eine Rentenkürzung dem Dieter Hundt und dem Großkapital. Je geringer die Renten desto geringer die Beiträge zur Rentenversicherung und desto mehr Gewinn für das Kapital. So bedeuten die Rentenkürzungen schon jetzt eine monatliche Ersparnis von 36 Millionen Euro im Monat mit steigender Tendenz, bringen also jährlich mindestens eine halbe Milliarde. Außerdem mögen Leute wie Hundt und seine Auftraggeber es, wenn andere Menschen erniedrigt werden und ohne ausreichendes Einkommen leben müssen. Es zeigt ihnen wieviel Macht sie haben und lässt sie sich gut fühlen.
Überhaupt die Arbeitgeber. Momentan tun sie alles um die Arbeitnehmer aus der Vollbeschäftigung in Minijobs oder Sklavenarbeit abzudrängen.
Es stellt sich die Frage, wie lange man dem Kapital noch die Ausbeutung der Arbeitnehmer gestatten will. Tatsächlich trägt das Kapital von sich aus nichts zum unternehmerischen Erfolg bei. Wenn es schief geht bezahlen alleine die Arbeitnehmer mit Jobverlust, Arbeitslosigkeit, niedrigerer Rente und höheren Steuern für die Rettung von Banken und Großkapital. Wenn man sich die Subventionen für das Großkapital in den vergangenen Jahren ansieht, dann sind die Unternehmenswerte der Großunternehmen längst mehrfach durch den Bürger bezahlt.
Spätestens an dieser Stelle muss klar gemacht werden, dass es nicht um inhabergeführte Unternehmen oder um Familiengesellschaften geht. Es geht um das klassische managergeführte Unternehmen das an der Börse notiert ist. Diese Unternehmen tragen nichts wesentliches und schon gar nichts positives zur gesamtgesellschaftlichen Situation bei. Sie sind gegen Innovation und vor allem gegen Demokratie und die Rechte von Bürgern und Arbeitnehmern. Sie nehmen billigend gesundheitliche Schäden für ihre Kunden oder die Anwohner ihrer Fabriken in Kauf und sind auch bereit mit genveränderten Nahrungsmitteln das Leben der gesamten Menschheit in Frage zu stellen.
Bei solchen Unternehmen und ihren Arbeitgeberverbänden drängt sich geradezu die Frage auf, ob es sich bei ihnen nicht um eine kriminelle Vereinigung handelt und ob nicht eine entschädigungslose Verstaatlichung die einzige Lösung darstellt. Dabei ist es ohne Frage, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist, allerdings müssen derartige Unternehmenkonstrukte und Konzerne zerschlagen und in attraktive entscheidungsfähige Unternehmen gegliedert werden, was nur unter staatlicher Kontrolle möglich ist. Der Verkauf könnte gleichzeitig dazu benutzt werden um die Staatsschulden zu senken.
Es gibt Möglichkeiten auch aus diesem System zu gerechteren und vor allem besseren Lösungen zu kommen. Man muss nur wollen.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat Ausnahmen bei der Rente mit 67 kritisiert.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die schrittweise Anhebung des Rentenalters sei "ein wichtiger Baustein, um die Rentenversicherung zukunftsfest zu machen", sagte Hundt der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe). "Es ist jedoch ein schwerer Fehler, dass der Gesetzgeber für besonders langjährig Versicherte und damit Bezieher hoher Renten eine Ausnahme von der Rente mit 67 zugelassen hat. Dieses Rentenprivileg ist sozialpolitisch falsch und kostet die Rentenversicherung langfristig jährlich zwei Milliarden Euro."
Vielleicht muss man, um die Dinge wirklich richtig verstehen zu können, einmal kurz beleuchten wer dieser Arbeitgeberverband eigentlich ist, dem Hundt vorsteht. Der Name Arbeitgeberverband ist schon eine Täuschung. Es geht nicht darum den Menschen Arbeit zu geben sondern lediglich darum, möglichst billige Lohnsklaven zur freien und totalen Ausbeutung zu gewinnen. Da an der Ausbeutung der Arbeitnehmer extrem viel Geld verdient werden kann, hat diese Organisation auch viel Geld zur Verfügung, Geld das für Lobbyismus aber sicherlich auch für den Kauf von Politikern und riesige Propagandainstrumente wie die INSM verwandt wird.
Ein Land in dem der Vorteilsnehmer Wulff immer noch Bundespräsident sein kann, zeigt ja dadurch schon alleine, was für eine käufliche Bananenrepublik es ist. Wem es noch an Beispielen fehlt, der mag sich an Herrn Müntefering von der SPD erinnern, der ja mit dem Nazi-Spruch "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" zeigte wohin er gehört und dem wir auch die Rente mit 67 verdanken. Selbstverständlich kam der Mann nicht selbst auf diese Ideen. Er wusste genau das viele Menschen einfach keine Arbeit mehr finden, weil die Arbeitgeber lieber in China fertigen und zu deutschen Preisen in Deutschland verkaufen wollen. Müntefering wusste auch, das alte Menschen gar keine Chance mehr haben noch Arbeit zu bekommen. Aber er wollte ja zusammen mit seinem Kanzler, dem Genossen der Bosse, ein braver Gehilfe der Bosse sein. Was er dafür bekommen hat weiß niemand. Verdient hätte er einen Gefängnisaufenthalt bis an sein Lebensende.
Das der Abzocker Hundt selbst den Leuten die ihr ganzes Arbeitsleben in die Rentenversicherung einbezahlt haben nun keine vollständige Rente gönnt, sondern sie mit den zusätzlichen beschäftigungslosen Jahren um ihre sauer verdiente Rente bringen will, ist klar. Zum einen leben Menschen wie Hundt und die hinter ihm stehenden Kapitaleigentümer parasitär von den Arbeitnehmern und zum anderen wird zur Zeit klar, das die Münteferingrente nichts anderes als eine satte Rentenkürzung ist.
Eine steigende Zahl von Arbeitnehmern geht vorzeitig in den Ruhestand und nimmt dafür Einbußen bei den Altersbezügen in Kauf. Dies geht aus Statistiken der Deutschen Rentenversicherung hervor. Danach hatte 2010 fast jeder zweite neue Rentner nicht bis zur Regelaltersgrenze von 65 Jahren gearbeitet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Im Durchschnitt sei bei Frührentnern die Rente um monatlich 113 Euro geringer ausgefallen.
Natürlich nützt eine Rentenkürzung dem Dieter Hundt und dem Großkapital. Je geringer die Renten desto geringer die Beiträge zur Rentenversicherung und desto mehr Gewinn für das Kapital. So bedeuten die Rentenkürzungen schon jetzt eine monatliche Ersparnis von 36 Millionen Euro im Monat mit steigender Tendenz, bringen also jährlich mindestens eine halbe Milliarde. Außerdem mögen Leute wie Hundt und seine Auftraggeber es, wenn andere Menschen erniedrigt werden und ohne ausreichendes Einkommen leben müssen. Es zeigt ihnen wieviel Macht sie haben und lässt sie sich gut fühlen.
Überhaupt die Arbeitgeber. Momentan tun sie alles um die Arbeitnehmer aus der Vollbeschäftigung in Minijobs oder Sklavenarbeit abzudrängen.
Demnach ging die Zahl der Personen in Normalarbeitsverhältnissen, also unbefristeten sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjobs zwischen 2002 und 2010 um 465.000 zurück.
Ihr Anteil an allen Erwerbstätigen liegt aktuell bei 66 Prozent. Vor neun Jahren waren es noch 71 Prozent gewesen. Dafür stieg die Zahl der befristeten Jobs nach Regierungsangaben im gleichen Zeitraum um 43 Prozent an.
Auch die Zahl der Mini-Jobs legte seit 2002 um über ein Drittel zu. Einen deutlichen Aufwärtstrend gab es auch bei den sozialversicherungspflichtigen Teilzeitstellen mit höchstens 20 Wochenstunden. Sie wuchsen um 17 Prozent.
Es stellt sich die Frage, wie lange man dem Kapital noch die Ausbeutung der Arbeitnehmer gestatten will. Tatsächlich trägt das Kapital von sich aus nichts zum unternehmerischen Erfolg bei. Wenn es schief geht bezahlen alleine die Arbeitnehmer mit Jobverlust, Arbeitslosigkeit, niedrigerer Rente und höheren Steuern für die Rettung von Banken und Großkapital. Wenn man sich die Subventionen für das Großkapital in den vergangenen Jahren ansieht, dann sind die Unternehmenswerte der Großunternehmen längst mehrfach durch den Bürger bezahlt.
Spätestens an dieser Stelle muss klar gemacht werden, dass es nicht um inhabergeführte Unternehmen oder um Familiengesellschaften geht. Es geht um das klassische managergeführte Unternehmen das an der Börse notiert ist. Diese Unternehmen tragen nichts wesentliches und schon gar nichts positives zur gesamtgesellschaftlichen Situation bei. Sie sind gegen Innovation und vor allem gegen Demokratie und die Rechte von Bürgern und Arbeitnehmern. Sie nehmen billigend gesundheitliche Schäden für ihre Kunden oder die Anwohner ihrer Fabriken in Kauf und sind auch bereit mit genveränderten Nahrungsmitteln das Leben der gesamten Menschheit in Frage zu stellen.
Bei solchen Unternehmen und ihren Arbeitgeberverbänden drängt sich geradezu die Frage auf, ob es sich bei ihnen nicht um eine kriminelle Vereinigung handelt und ob nicht eine entschädigungslose Verstaatlichung die einzige Lösung darstellt. Dabei ist es ohne Frage, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist, allerdings müssen derartige Unternehmenkonstrukte und Konzerne zerschlagen und in attraktive entscheidungsfähige Unternehmen gegliedert werden, was nur unter staatlicher Kontrolle möglich ist. Der Verkauf könnte gleichzeitig dazu benutzt werden um die Staatsschulden zu senken.
Es gibt Möglichkeiten auch aus diesem System zu gerechteren und vor allem besseren Lösungen zu kommen. Man muss nur wollen.

Tags für diesen Artikel: arbeitgeberverband, ausbeutung, betrug, hundt, niedriglohn, renten, rentenkürzung, schleyer, verstaatlichung
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Sklavenarbeit gab es immer mal wieder, doch sind die Minijobs nicht Zeichen einer Innovation? "Fortschritt allein ist nicht alles, es kommt auch auf die Richtung an." sagte mal jemand.
Ja klar, ist doch eine echte Innovation. Eine Innovation ist auch, dass Herr Silvio Berlusconi dem französischen Staatspräsident zugerufen hat: deine Frau ich Schwanger, aber ich war´s nicht.
Kann es sein, dass Sie in einer anderen Zeitzone leben?
Für diese Gruppe gilt die Altersgrenze von 67 Jahren nicht, sie können weiterhin mit Vollendung des 65. Lebensjahrs abschlagsfrei in Altersrente gehen.
Da ich noch zu den Menschen zähle, die im Alter von 15 Jahren eine Berufsausbildung begonnen und seither ununterbrochen in unsere Solidarsysteme eingezahlt haben, erreiche ich gemäß der letzten Rentenauskunft ziemlich genau mit 60 den Status "Besonders langjährig Versicherter". Ich persönlich bin der Meinung, dass das dann auch reicht. 45 Jahre sind imho genug.
Trotzdem muss ich für jeden Monat, den ich vor dem 65. Lebensjahr in Rente gehen will, eine Rentenminderung von 0,30% hinnehmen.
Wohlgemerkt: nach 45 Beitragsjahren!!!
Das der Herr Hundt auch Menschen, die bereits 45 Jahre lang in die Solidargemeinschaft eingezahlt haben, nichts gönnen mag, wundert mich allerdings nicht.
Und eigentlich sollte es dem deutschen Michel inzwischen glasklar sein, dass die Rente mit 67 gar nicht dazu dient die Lebensarbeitszeit zu erhöhen, sondern die Versicherten dazu "motivieren" soll, erhebliche Rentenminderungen (bis zu 18% auf Lebenszeit) in Kauf zu nehmen.
Aber einer unserer ehemaligen Ministerpräsidenten konnte in einem TV-Interview für den Wunsch der Arbeitnehmer möglichst noch zu ihren Lebzeiten in Rente zu gehen, auch nur sehr wenig Verständnis aufbringen. Er selbst würde schließlich mit 75 Jahren auch noch täglich arbeiten. Wie sich im Laufe des Interviews dann heraus kristallisierte verstand er darunter, dass er seiner Sekretärin 1-2 Stunden am Tag seine Memoiren diktierte.
Ich bin sicher, Leute wie er und Herr Hundt setzen solch eine Larifari-Tätigkeit (die ich persönlich bestenfalls dem Hobbybereich zuordnen würde) tatsächlich mit einer ganztägigen körperlichen Schwerstarbeit gleich. Bei denen ist der Realitätsverlust schon so weit fortgeschritten.
erstens zitierte SPD-Münte als weiland Vizekanzler Franz (wenn auch nicht vollkorrekt) das Evangelium des Apostel Paulus. Vor 15 Jahren hab ich mal in der DGB-Programmdiskussion gegen diese Politsoziideologie zeitschriftenöffentlich gegengehalten unterm Titel "Wer nicht arbeiten darf, soll wenigstens gut essen" (-> Gewerkschaftliche Monatshefte, 47 (1996) 10: 665-667; steht auch bei den Staatssozis der Ebertstiftung im Netz -> http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1996/1996-10-a-665.pdf).
Zweitens ist es so: Rente mit 67 Jahren als Verlängerung spart wenn sich das wirkliche Verrentungsalter nicht ändert zwei Jahre Rentenzahlung und bedeutet dann 7.2 % Rentenkürzung.
Und wer - wie Sie - legal fünf Jahre früher "auf Rente" geht kriegt 0.3 mal 60 = 18 % Abschlag = weniger Rente.
Ich bin mir der Tatsache, dass ich 18% Rentenminderung hinzunehmen hätte, falls ich tatsächlich mit 60 in Rente gehen will, durchaus bewusst.
Das werde ich natürlich keinesfalls so machen, denn nach 45 Beitragsjahren ist eine 18%ige Rentenkürzung für mich keinesfalls akzeptabel.
Aber für Herrn Hundt scheint die Tatsache, dass es für Menschen mit 45 Beitragsjahren in der Rentenversicherung überhaupt einen Vertrauensschutz (wie gering der auch auch immer sein mag) gibt, nicht hinnehmbar zu sein.
Pseudopseudonyme Rechtsschreihälse mit ihren Kopf-ab-Latrinenparolen wie Sie, mein Herr, veranlassen, daß seriöse Autoren wie ich sich zunehmend aus Blogs zurückziehen (werden).
das versteh ich nicht ganz. Die rechten Schreihälse klar. Die Wut und die Ausdrucksweise auch klar.
Es wird aber kein Weg daran vorbeiführen, da einmal einen Schnitt zu machen. Wir werden seit Jahren mit Fluor vergiftet. Wir werden mit Medikamenten traktiert die zweifelhaft sind. Wir haben ein Rechtssytem das immer die Großkopfeten schützt.
Ich verstehe habnix.
Bevorzugen würde ich jedoch, daß diese "Menschen" die sich selbst aus der menschlichen Gesellschaft durch ihre Taten ausschliessen, endgültig auszuschliessen. Mögen sie doch unter sich sein wie jetzt auch in den besten Hotels, den erlesensten Treffen, usw. ABER auf einer einsamen Insel, ohne Personal. Da dürfen sie dann Monopoly spielen, Krieg spielen, sich gegenseitig beherrschen und unterwerfen.
Ich träume weiter, beobachte interessiert die gesteuerten Massen, und hoffe auf Sylvio Gesell, Kant und weil Sie mehr über diese Dinge wissen auf Sie.
Wünsche Ihnen, Jochen und allen Mit-Diskutierern einen guten Rutsch.
Mit freundlichem Gruß aus Baden
@ Jochen Hoff: Arbeitslager hat leider auch so ein faschistoides Geschmäckle. Wie ich Dich kenne, meinst du das doch satirisch. Alternativ käme evtl. ein der "vollen Härte des Gesetzes" entsprechendes lebenslängliches Hartz 4 in Betracht; selbstverständlich unter Anrechnung seines Vermögens. Das würde ihm sicher schon sehr weh tun.
Die Wulffs, Merkel, Hundt und wie sie auch immer heißen kann man nicht an die Arbeit tun. Sie können doch nichts. Die bringen sich mit einer Harke um.
Aber dein Vorschlag ist ok. Nur wir sollten ihnen den dreifachen Hartz IV Satz geben. Wir sind ja schließlich keine solchen Unmenschen wie sie. Außerdem können die nicht mit Geld umgehen.
Ich traue diesen Typen mitlerweile alles zu. (Denn mit Klagen hats ja nicht geklappt)
Ein Spendenaufruf ist nicht schlimm. Im Gegenteil: mich würde es sehr interessieren, ob Blog-Schreiber hier, wirklch für dich, respektive Duckhome stehen, oder nur blabla ...
Guten Rutsch für alle Duckheimer - und natürlich den Rest der Welt.
Ein Wiener Feund kommentierte vor Jahrzehnten solche Gespenster"debatten" so: Jomei, so ists dös Lemm - brauchst oan Waoaffn hoast koani, hoast oan Waffn brauchst koani;-). Auch deshalb spendiere ich kurz vorm Jahresausklang diesen Schlichtzweizeiler, der ganzdeutschen Politelite gewidmet, der auch gemeinsam gesungen werden kann (und politstrategisch meint: Kultur ist nicht alles ... aber ohne Kultur ist alles nichts;-):
Oh tun mir die Augen weh
Wenn ich dies´ Gesindel seh ...
"Außerdem mögen Leute wie Hundt und seine Auftraggeber es, wenn andere Menschen erniedrigt werden und ohne ausreichendes Einkommen leben müssen. Es zeigt ihnen wieviel Macht sie haben und lässt sie sich gut fühlen"
Ihre Kritik zur Rente ab 67 ist dem Grunde nach richtig, doch scheinen Sie - wie diese Formulierung aufzeigt - nicht die geringste Ahnung zu haben wie Menschen wie Hundt & Co. denken. Schade. Denn damit werden sich nicht Wenige von Kritiken wie der Ihren abwenden, weil sie naiv scheinen müssen. Und es letztlich sind. Das "Schade" ist aufrichtig gemeint. Ich kann Ihnen leider keine Nachhilfe geben.
Vielleicht doch: Stellen Sie sich vor Sie würden sich über die Lage der AIDS-Patienten ärgern, weil der eine oder andere Pharmakonzern eher an Gewinnoptimierung als an Heilung denkt. Sie möchten dagegen angehen. Zurecht. Als Argument führen Sie an, die Pharma-Manager würden sich nur daran erfreuen, wie AIDS-Patienten leiden. Daher würden sie keine geeigneten oder nur überteuerte Präparate bereitstellen. Sie verstehen? Leser, die nicht von vornherein auf Ihrer Linie sind, werden sich durch Ihre Unterstellung, die Verantwortlichen würden sich von schierer Niedertracht leiten lassen, abwenden. Damit ruinieren Sie ihre übrigen, gar nicht so falschen Argumente.
Die Manager, Banker etc.pp. handeln mit reinem Gewissen. Das müssen Sie in ihrer Gegenargumentation berücksichtigen (aber nicht erwähnen), wenn Sie sich nicht als einfältig darstellen wollen. Lassen Sie sich nicht von ein paar aufmunternden Kommentaren anderer Frischlinge zu schnell darin bekräftigen, alles richtig verargumentiert zu haben. Ihr Zorn ist gut, richtig. Sie müssen nur weg von dieser juvenilen Aufgeregtheit. Wollen Sie etwas bewegen oder wollen Sie billigen Zuspruch in Ihren Kommentaren? Ich wünsche Ihnen Ersteres. Viel Erfolg im Neuen.
war´s nicht der 2003 verstorbene Ex-Bundesvizekanzler (D), der bis zuletzt in jeder öffentlichen Rede meinte: nur Deppen glauben, daß ´n Zitronenfalter Zitronen faltet ... oder glauben Sie wirklich, daß auf dem Wiener Naschmarkt die meisten Wiener Madels vernascht (oder verpudert) werden? Dann könnt man ja gleich ´n Prater zusperrn ...
Gute Besserung wünscht Ihnen der Seppl am 1. Jänner 2012