Und dann war da noch der Atommüll
Als sich der Vater von Ursula von der Leyen, der niedersächsiche Ministerpräsident Ernst Albrecht, der genausowenig Mitgefühl mit den Menschen wie sie auch hatte, dafür entschied, den Salzstock Gorleben, als bundesweites Endlager anzubieten, geschah dies nur aus persönlichen Rachegründen:
Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) habe 1977 den Salzstock im Kreis Lüchow-Dannenberg als Standort benannt, um sich an der DDR zu rächen. «Er wollte einen Standort in der Nähe der damaligen Zonengrenze haben, weil die Ostzonalen uns die Geschichte mit ihrem Endlager Morsleben eingebrockt hatten», sagte Lüttig. Morsleben liegt in Sachsen-Anhalt dicht an der Grenze zu Niedersachsen.
Durch Gespräche mit Kollegen aus der DDR hätten niedersächsische Geologen und die Landesregierung schon damals gewusst, «dass Morsleben Defekte hatte», sagte Lüttig. Der Schacht sei «technisch nicht in Ordnung» gewesen und es habe Wasserzuflüsse gegeben. «Wir befürchteten immer, und das hat Herrn Albrecht auf die Palme gebracht, dass Morsleben eines Tages absaufen würde und radioaktive Wässer in Richtung Helmstedt fließen könnten». Der Ministerpräsident habe daraufhin erklärt, «dann machen wir das auch».
Wenn andere im Pulverlager mit offenem Feuer spielen, dann wollte Ernst Albrecht das auch. Seine Landeskinder waren ihm völlig egal, zumal er sich sicher sein konnte, das seine Familie immer über genügend Geld verfügen würde um sich selbst komfortabel zu retten, wenn die Sache schief geht. Tatsächlich hätte man schon längst das Vermögen der Familie Albrecht aufgrund dieses Verbrechens einziehen müssen, aber für die Wulffs, Maschmeyers, Albrechts und auch für den Herrn Döring von der FDP mit seiner Fahrerflucht gelten ja in Hannover besondere Rechtsregeln. Reichenrecht eben.
So durfte die Mutter von Ursula von der Leyen, Heidi-Adele Albrecht, im eigenen Garten beerdigt werden. Für diese absolute Sonderregelung, gab es folgende seltsame Begründung: "Frau Albrecht sei in derart hohem Maße eine Person des öffentlichen Lebens, daß man befürchte, die Familie könne nicht ungestört an einem öffentlichen Grab trauern.". Gemeint war aber wohl eher, dass die Familie Albrecht eine Art königlichen Status in Niedersachsen hat, die sie von der Einhaltung gültiger Gesetze befreit.
Da passt es auch, dass die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner, bereits am 28.11.2011 in einer Pressemittelung unwidersprochen feststellte:
Pressemitteilung
28.11.2011 – Dorothée Menzner
Erlaubter Strahlen-Grenzwert in Gorleben wird überschritten
Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner, erklärt:
"Ich werde eine einstweilige Verfügung beantragen, um den Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben zu stoppen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat festgestellt, dass durch die Castoren der erlaubte Grenzwert überschritten würde. Die Strahlung im Zwischenlager würde auf 0,294 Millisievert steigen. Erlaubt sind aber lediglich 0,27 Millisievert. Damit ist eine weitere Einlagerung nicht genehmigungsfähig. Das bestätigt auch die Staatsanwaltschaft."
Es ist schön, dass die Staatsanwaltschaft Lüneburg feststellt, dass die Grenzwerte in Gorleben überschritten werden. Das bedeutet jedoch nichts. Jeder Bäcker stünde längst vor seiner versiegelten Backstube wenn er sich einen ähnlichen, aber weitaus ungefährlicheren Verstoß in seinem Geschäft erlauben würde. Natürlich nur wenn es ein kleiner Bäcker wäre. Eine Brotfabrik die den Banken und dem Großkapital gehört, würde natürlich genausowenig verfolgt wie die Atommafia.
Wer übrigens geglaubt hatte, die Asse würde vom Atommüll befreit, hat auf das falsche Pferd gesetzt. Die FDP, die ja schon gegen erhebliche Parteispenden die Hotellerie mit einem halbierten Mehrwertsteuersatz beglückte, während Kinderwindeln zum vollen Satz berechnet werden, will mit aller Macht verhindern, dass die Atomkonzerne für falsch deklarierten Atommüll in der Asse haftbar gemacht werden können und hintertreibt eine Räumung der Asse.
Fröhlich erklärt Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP), dass es kaum noch Chancen für die Rückholung des illegal eingelagerten Atommülls in der Asse gibt und fordert die Flutung der Asse, damit die Atommafia vor allen Forderungen auf alle Zeiten geschützt ist. Typisch FDP eben. Natürlich hat er auch einen offiziellen Grund für seine Ansicht. So hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) festgestellt, dass eine Bergung des Atommülls unwahrscheinlich sei, "wenn sich der Zeitbedarf für die Planung, Genehmigung und Realisierung der hierfür notwendigen Schritte wie bisher fortsetzt".
Das Problem liegt darin, dass die in Niedersachen an der Macht befindlichen Parteien CDU und FDP alles tun um die erforderlichen Genehmigungen zu verhindern. Insbesondere der FDP Sander versucht alles, damit soviel Zeit vergeht, dass die Asse von selbst absäuft und er somit seine Freunde schützen kann. Wulff hatte auch derartige Freunde. Die gaben ihm Geld und billige Kredite. Was Sander bekommt und ob er etwas bekommt, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Aber er wird schon nicht leer ausgehen.
Bereits im Februar 2008 wurden auf Duckhome schon die Folgen des Absaufens der Asse beschrieben, Bis heute hat die verantwortungslose Politik keinen Handschlag getan und man kann den Menschen in den betroffenen Gebieten nur raten möglichst schnell allen Grund und Boden den sie dort besitzen zu verkaufen und sich in Sicherheit zu bringen. Die Politik von CDU/CSU und FDP nimmt ihren Tod und den Tod ihrer Kinder und Kindeskinder billigend und lächelnd in Kauf. SPD und Grüne werden nichts tun, außer ein wenig zu lamentieren und im Endeffekt alles mitzutragen was den Reichen und dem Großkapital nutzt. Da zählen dann tote Niedersachsen, Hamburger und Bremer nicht.
Wer glaubt, dass zumindest Gorleben als Endlager erledigt sei, irrt sich übrigens ebenso. Egal wie viele negative und gutbegründete Gutachten es zum Endlager Gorleben auch noch immer geben wird. Bisher ist dort so viel Geld bei "vermeintlichen Erkundungsarbeiten, die in Wirklichkeit aber bereits der Ausbaus des Endlager sind", ausgegeben worden, dass Röttgen und die gesamte Politik schon aus Kostengründen an Gorleben festhalten werden. Wenn Gorleben dann ausgewaschen wird, sind die heutigen Politikverbrecher ja alle nicht mehr an der Macht und niemand kann sie zur Verantwortung ziehen.
Gorleben, die Asse, aber auch Morsleben bei dem die jetzige Bundeskanzlerin Angela Merkel, als Umweltministerin von Spenden-Kohl, die Verstürzung und damit die Zerstörung von Atommüllfässern befahl, um die Einlagerung unumkehrbar und damit so billig wie möglich für die Atommafia zu machen, sind Tatsachen von denen sich die heute in Politik Verantwortlichen gar nicht mehr distanzieren können. Zu viele müssten lange Gefängnisaufenthalte fürchten, wenn die Wahrheit zugelassen würde. Außerdem wären die tollen Gewinne der Atommafia dahin, wenn sie für die Schäden die sie angerichtet haben und noch anrichten, wirklich haften müssten.
Die deutsche Steinkohle muss noch auf Ewigkeiten für die Bergschäden haften, die Atommafia haftet für nichts. Wer das ändern will, muss die aktuell in Deutschland regierenden Parteien und ihre Auftraggeber verjagen. Aber vermutlich nimmt der deutsche Michel lieber hin, dass er vergiftet wird, statt dass er für sein Leben und seine Freiheit kämpft. Dann darf der Michel aber auch kein Mitleid mehr erwarten. 2012 ist das Jahr des Aufstandes.

Tags für diesen Artikel: asse ii, atomkraft, braunschweig, ernst albrecht, gorleben, korruption, merkel, röttgen, ursula von der leyen
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Die Welt wird von
einer Million bösen Männern,
zehn Millionen dummen Männern und
hundert Millionen Feiglingen, gelenkt.
Von den wirklich bösen Männern gibt es auf der ganzen Welt nur eine Million.
Die richtig Reichen und richtig Mächtigen, deren Entscheidungen ins Gewicht fallen – das sind nicht mehr als eine Million.
Die bösen Männer – die Reichen, die Politiker und die religiösen Fanatiker – diktieren mit der geballten kapitalistischen Macht, die ihnen zur Verfügung steht, die Entscheidungen in der Welt und halten sie auf ihrem Kurs von Gier und Zerstörung, indem sie Unrechtssysteme errichten, in denen
der Raub den diese Männer begehen, auf legale Weise stattfindet.
Die Dummen, von denen es zehn Millionen gibt, sind die Richter, Soldaten und Polizisten, die den Gesetzen der Bösen Geltung verschaffen. Es sind die stehenden Heere der zwölf wichtigsten Staaten und die Polizei dieser zwölf und zwanzig weiterer Staaten. Insgesamt gibt es von dieser Sorte Männern nur zehn Millionen, die Macht oder Einfluss besitzen.
Sie sind oft mutig, aber sie sind auch dumm, weil sie ihr Leben für Ideale opfern und für Regierungen, die sie wie Schachfiguren herumschieben. Auf lange Sicht verraten ihre Regierungen sie immer oder lassen sie im Stich. Die Staaten vernachlässigen niemanden sträflicher als die Helden ihrer Kriege.
Die hundert Millionen Feiglinge,
das sind die Bürokraten, die Bürohengste und die Federfuchser, die zulassen, dass das Böse regiert und einfach wegschauen – der Leiter einer Behörde, der Sekretär jenes Konzerns, der Präsident einer anderen Vereinigung oder der Chefredakteur dieser Zeitung oder jenes TV-Senders.
Sie sind Manager, Funktionäre, Bürgermeister, Richter und Justizbeamte und ihre Rechtfertigungen klingen immer gleich.
Sie weisen darauf hin, dass sie nur Gesetze befolgen, Befehle von oben ausführen, dass sie nur ihre Arbeit tun, die mit ihrer persönlichen Gesinnung nichts zu tun habe und dass es andere tun würden, wenn sie es nicht täten. Es sind immer dieselben Menschen die aus Angst selbstständig zu
“Denken und zu Handeln”, Berufe ergreifen, wo Sie sich sicher fühlen und Handlanger der Mächtigen werden und Denkschablonen benutzen um Ihre Mitmenschen zu demütigen. Wer gewohnt ist Befehlen zu gehorchen, drangsaliert natürlich auch gerne, wenn die Möglichkeit besteht.
Das so genannte gerechte Gesetz für den Reichtum, steht hinter diesen gehirngewaschenen Bürokraten.
Es gibt hundert Millionen Feiglinge, die ganz genau wissen, was läuft, aber nichts sagen und
stillschweigend ein Dokument unterzeichnen, das einen Mann in die Todeszelle oder eine Millionen Menschen zu einem langsamen Tod durch Verhungern verurteilt.
Wir anderen, die ganzen sieben Milliarden von uns, tun mehr oder weniger das, was man
von ihnen verlangt.
Übrigens: Die 111 Millionen sind lediglich 0,0157 % der Weltbevölkerung.
Unglaublich! Oder?
So langsam erheben sich die Drangsalierten in Südamerika, in Nordafrika, es werden immer mehr.
Schaun mer mal….!?
Aus „Shantaram“ von Georg Davis Roberts
17. Kapitel
Ja :-). Bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-61366517.html
Und auch hier:
http://duckhome.de/tb/archives/8590-Dumm-wie-Merkel.html