Wenn das „bei Nacht reißen“ denn nicht mehr ging, weil die Menschen in der Dunkelheit auf der Lauer lagen, um dem Wulff das Lebenslicht auszublasen, dann kam er rotzfrech in der Tageshelle im Schafspelz daher, sodass ihn niemand zu erkennen vermochte. Daran hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert.
Ein Schuppjack der muß bloß selber laut genug hinter seinem schändlichen Tun herschreien und gestikulieren – und ruckzuck wird von der aufgebrachten Menge der falsche – meist Unschuldige – kalfatert.
Wenn der Gesellschaft dann offenbar wird, dass sie getäuscht und betrogen wurde - und dass sie letztendlich ein Bauernopfer aufgehangen haben, dann ist der Unhold entweder schon über alle Berge – oder Kumpaneros haben ihn in eine solche Tracht gesteckt, die von der betrogenen Bevölkerung sich niemand mehr so recht traut, sie zu berühren.
Wir sollten uns alle miteinander auf ein Wort Gustav Heinemanns besinnen, der einmal gesagt hat, Volk sollte sich rechtzeitig trauen, den Regierenden und den Bestimmenden in Politik und Gesellschaft häufiger und couragiert unter die Röcke zu schauen, ob da drunter nicht vielleicht etwas faul ist.
Denn wenn die Fäulnis erst über den Kleidern zu riechen ist, dann ist es meist zu spät.
Und dieses „zu spät“ mit seinen immer wieder mörderischen Folgen hat unser Volk in der Vergangenheit ja nun wahrlich oft genug erleben müssen.
Auch wenn Gustav Heinemann schon eine Weile der grüne Rasen bedeckt, sein Wort, das ist geblieben.
Wulffsalarm …
In de Tieden, as dat bi us in d’ freeä Natur noch Wulffen geev, dor harn de Minschen in de Dörpen un Kuntreien noch goalk Manschetten föör disse Deerten. Vöör allens, wiel een Wulff listich un verschloahn, un wiel niks vöör hüm säker weesen schull. Su hevvt de Minschen dat beläävt, in de verleeden Tieden bi us in d’ Land – wenneer de Wulffen bi Nachten moal wäär de Schkoapen räten harn. Wenn dat denn gannich anners gung, wiel de Minschen in d’ Düstern bi de Deerten up de Luur leegen, üm de Wulff ovtoscheeten, denn keem he sass to Doagenstied as Schkaop verkledd, so dat hüm nümms kennen kunn. Dor an hett sükk bit vandoach joa ok niks ännerd.
Een Schoojakk de mutt blods sülven luut genooch achter sien eegen Undoon anbölken – un furs word van de Gesellschkupp de verkeerde – de meist unschüllige – kalfatert. Wenneer de Minschen denn dor achter koamt, dat see bedroagen worden sünd, un dat see de Verkeerde uphangen hevvt, denn is de Undöägige all een Ennen wäch, ov he hett een Tracht antrukken kräägen, de nümms in d’ Land sükk so recht antofoaten troot.
Wi schulln aalmitnanner up een Word van Gustav Heinemann hörn - ok wenn he nu all een Settji nich mehr ünner us wielt, sien Word is blääven – de dor sächt hett, Volk schull sükk troon, de Büppersten in Regeeren und Gesellschkupp to de rechter Tied moal ünner hör Kleeär to kieken, ov dor nich wat an fuulen is – denn wenn de Fuulnis eers boaben de Kledoasch all an rüüken is – denn is dat meist to loat. Un dat „to loat“ mit sien Bedrüüs, dat hevvt wi dör de Tieden joa foaken genuch belääven mußt.
wenn sie sich auf fachliche Leistung und untadelige menschliche Haltung begründet.
von Gustav Heinemann
Man muss gehen, so lange man noch laufen kann.
auch von Gustav Heinemann
Dem brauchen wir nichts hinzu fügen!
Diese lebenslangen Apanagen können wir uns aber gar nicht mehr leisten
Und wie lange hält der nächste durch und Gnade vor Mohns, Merkels und Springers?
Das Amt ist überflüssig, weg damit.
Ich empfinde es aber ausgesprochen unangenehm, wenn ich bemerke was dort beim Springerverlag für eine Schmierkampanie gegen Wulff läuft, der wohl deren Meinung "etwas Falsches gesagt" hat, laut denen, die durch den Springerverlag vertreten.
Sieht den keiner, dass es sich um eine systematische Hetze, die nicht vertretbar ist, handelt.
Der Gutenberg, der Betrüger, der wurde bei seinen Aktionen von Bild, Blöd und Co unterstützt; sieht den keiner, wie wir verdummt werden von dieser Bildhetze.