Regulierung der Leiharbeit: "Die SPD ist Opposition, da läßt sich vieles dahersagen"
Oskar Lafontaine auf der Veranstaltung "Gegen Banken Macht"
Die fünf reichsten Deutschen in der Schweiz bunkern 21,5 Milliarden Euro
Die Zeitung und ihre Leser und die Leser und ihre Zeitung
Hohe Hartz-IV-Quote bei Ausländern - meint BILD
Das Märchen von den faulen Ausländern
Negative Bilder dominieren Berichte über Zuwanderung
"Döner-Morde" zum Unwort des Jahres gekürt
Schönes Leben in Deutschland - als Neonazi
Pöstchenversorgung unter Minister Niebel (FDP): Parteileute vor Sachverstand
Banker demonstrieren vor FDP-Zentrale für Finanztransaktionssteuer
Die LINKE deckt auf: BKA will 30 Planstellen für Staatstrojaner schaffen
Ratingagenturen machen Schule
Aufgelesen und kommentiert 2012-01-17
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Regulierung der Leiharbeit: "Die SPD ist in der Opposition, da läßt sich vieles dahersagen"
Mit einem 10-prozentigen Lohnaufschlag für Leiharbeiter nach französischem Vorbild allein ist es noch lange nicht getan, denn: "Den Franzosen wäre ebenso zu empfehlen, normale Arbeitsverhältnisse mit anständigen Kündigungsfristen zu schaffen. Schließlich überlegt es sich ein Leiharbeiter, der jederzeit nach Hause geschickt werden kann, zweimal, ob er zu den Bedingungen etwas sagt, unter denen er arbeiten muss. Einen Leiharbeitnehmer, kann ich zu allem zwingen, wogegen sich der Stammarbeiter wehren würde. Insofern ist es schwierig, mit den Stammbelegschaften zu solidarischen Aktionen zu kommen. Insofern wird die gesamte Belegschaft in ihrem gewerkschaftlichen Kampf geschwächt."
Oskar Lafontaine auf der Veranstaltung "Gegen Banken Macht"
Kämpferisch wie eh und je
Die fünf reichsten Deutschen in der Schweiz bunkern 21,5 Milliarden Euro
Muss man, denke ich, nicht weiter kommentieren.
Die Zeitung und ihre Leser und die Leser und ihre Zeitung
Es war ruhig geworden über den Jahreswechsel: Kaum Ausländer- und Arbeitslosenhetze, dafür aber eine grosse Wulffsjagd. Doch weit gefehlt. Natürlich verwirft die BILD nicht ihre Kernkompetenzen. Aktuell z.B. über ihrem Bericht: "Ohne Hartz bist du der Dumme." Die angebliche soziale Benachteiligung, von der öfters berichtet wird, ist eigentlich die Benachteiligung derer, die nicht Hartz IV beziehen. "Wer vom Jobcenter lebt, der ist rundum versorgt, dem werden alle Kosten übernommen - inklusive Klassenfahrt. Die wirklichen Reichen in diesem Lande, sie leben in Bedarfsgemeinschaften und beziehen Regelsatz. Wer mit offenen Augen durchs Land geht, der sieht das auch."
Und so betreibt die BILD weiterhin fröhlich gegenseitiges Aufeinanderhetzen des Pöbels: Erwerbslose gegen Hungerlöhner, die reallohnverlierende Mittelschicht gegen deutschlandweit diskriminierte Ausländer, sowie Armutrentner gegen nicht benötigte Jugendliche ... und im Hintergrund reiben sich die obersten 10 Prozent lachend die Hände, weil sie sich ungestört weiter die Taschen vollstopfen können.
Im Mai 2011 berichtete die Financial Times ganz nebenbei, dass das Bargeldvermögen (!) in Deutschland um 154 Milliarden Euro gestiegen ist. Bei einer gerechten Verteilung wären das knapp 1.900 Euro netto (!) an "Jahreslohnerhöhung" für jeden Bundesbürger, egal ob Kleinkind oder Rentner, Erwerbsloser oder Topmanager. Das Kindergeld hätte also genauso um 1.900 Euro im Jahr erhöht werden können, wie der Hartz4-Regelsatz oder die gesetzliche Rente. Und der Tariflohn natürlich ebenfalls.
Wenn ihr jetzt keine 1.900 Euro mehr bekommen hattet - ja nicht einmal 10 Prozent davon - dann liegt dies schlicht an der sozialen Ungerechtigkeit hierzulande. Und diese lässt sich jedes Jahr an der auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich ablesen. Eine Umverteilung von unten nach oben eben. Aber hey: Sowas kritisieren halt nur "Linksextremisten". Die anderen lassen sich lieber von der BILD darüber aufklären, dass man von Hartz4 in wahrer Wonne leben kann und "die Ausländer" uns alle ausplündern. Sätze, die sicherlich von vielen unterschrieben werden.
Nur immer feste mit dem Knüppel drauf auf Ausländer, Erwerbslose und all die anderen, die man für minderwertig hält. Dann wird es uns allen ganz bestimmt besser gehen
Hohe Hartz-IV-Quote bei Ausländern - meint BILD
"17,6 Prozent der ausländischen Mitbürger ohne deutschen Pass sollen Hartz-IV-Leistungen beziehen", meint BILD anprangern zu können. Dabei halte ich die anderen 82,4 Prozent Ausländer ohne deutschen Pass, die keine Hartz-Leistungen beziehen, für die deutlich interessantere Zahl. Vor allem, wenn man weiss, wie stark in Doitschland doch Rassismus und Diskriminierung verbreitet ist.
Nicht zu vergessen, dass zu den "Ausländern ohne deutschen Pass" auch Asylbewerber zählen, denen von unseren Behörden jede bezahlte Arbeit verboten (!) wird, so lange ihr Asylantrag noch bearbeitet wird (was sich über Monate hinzieht). Ebenfalls fallen Flüchtlinge aus Ländern darunter, in denen unsere Regierung Krieg führt. "Besonders hoch würden die Hartz IV Quoten bei Irakern (64 Prozent), Afghanen (52 Prozent) und Menschen aus Pakistan (47 Prozent) sein", wird nämlich die BILD zitiert. Das sind allesamt "unsere" Kriegsgebiete. Insofern handelt es sich demnach auch nicht um einen "Zuzug ins Sozialsystem", wie man diesen Menschen diffamierend unterstellt, sondern um die Flucht dort hinein. Eine Flucht, die mit breiter Mehrheit von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE sogar explizit gewollt ist.
Wie jetzt? "Aber was die Ausländer kosten", höre ich euch aufschreien? "Wer soll das alles bezahlen?" Nun ja, wenn selbst die EZB mal eben 500 Milliarden Euro für die "notleidende" Finanzmafia herauswirft, auf deren ruinöses Gezocke wir garantiert verzichten können, muss ich bei solchen Fragen immer irgendwie schmunzeln...
Dazu passt auch:
Das Märchen von den faulen Ausländern
Und ich finde es erstaunlich, dass das IZA-Propagandainstitut ein derartiges Forschungsergebnis veröffentlicht. Die sind doch sonst eher für die Spaltung unserer Gesellschaft zuständig.
Negative Bilder dominieren Berichte über Zuwanderung
Dabei handelt es sich zwar um einen Zustandsbericht aus Österreich. Aber wer möchte, der kann auch deren Kronen-Zeitung durch "unsere" BILD ersetzen - und somit das Ergebnis 1:1 auf Deutschland übertragen. (via)
"Döner-Morde" zum Unwort des Jahres gekürt
Das war auch so eine Glanzleistung unserer Qualitätsjournalisten, dass man die rechtsradikale Mordserie in Deutschland als "Döner-Morde" bezeichnete. Und von der Unwort-Kommission ebenfalls noch gesondert kritisiert wurden die Diffamierungen "Gutmensch" und "Wutbürger", sowie Angela Merkels "marktkonforme Demokratie". Herzlichen Glückwunsch an diejenigen, die gezielten Gebrauch von diesen Unwörtern machten.
Schönes Leben in Deutschland - als Neonazi
Die Frankfurter Rundschau schreibt: "Kein Kopf ist gerollt, nie übernahm ein Minister Verantwortung für Mordopfer von rechter Gewalt, kein einziger Rücktritt und auch keine einzige Gesetzesänderung. Köstlicher Zustand, dieses Nazi-Sein. Ein bisschen scheinheiliges Gedenkminüteln im Parlament, hin und wieder ein Kerzenmarsch, ansonsten, freies Land für freie Nazis. Als Rassist und Minderheitenbespucker lebt man in diesem Land wie Gott in Frankreich!" Weiterlesen...
Und ich kann da immer nur den Vergleich ziehen, wie in unserem Rechts (!) staat gegen sogenannte Kommunisten durchgegriffen wurde (klick). Vergleicht das mal mit dem politischen Vorgehen, welches hierzulande als "Kampf gegen Rechts" bezeichnet wird.
Pöstchenversorgung unter Minister Niebel (FDP): Parteileute vor Sachverstand
Mehr als 180 Personen konnte der FDP-Minister bereits unter seiner Leitung mit satten Gehältern versorgen. Und inzwischen sind von dieser Pöstchenversorgung sogar CDU-Leute (!) peinlich berührt, die sich darüber sogar per Brief bei Merkel beschweren. Das sind doch mal Meldungen, bei denen sich verwundert die Augen reibt. Die CDU ist beschämt über die Abkassiermentalität in Ministerium? Das ist doch so ungefähr dasselbe, als wenn SPD-Mann Thilo Sarrazin einen NPD-Politiker als Rassist beschimpfen würde.
Banker demonstrieren vor FDP-Zentrale für Finanztransaktionssteuer
Sehr schöne Aktion
Die LINKE deckt auf: BKA will 30 Planstellen für Staatstrojaner schaffen
Die im Bericht verlinkte Stellenausschreibung bietet übrigens die Beamtenbesoldung 6 TV-L, was bei Steuerklasse 1 umgerechnet 1.330 Euro netto bedeutet. In diese Entgeltgruppe werden übrigens auch Schreibkräfte eingruppiert. Aber wenn man der immer wieder stolz präsentierten IT-Kompetenz
unserer Überwachungsbefürworter vertrauen kann, haben die sicherlich irgendwo aufgeschnappt, dass Software "geschreiben" wird - also sind Softwareentwickler logischerweise Schreibkräfte 
Zusatzlacher: Bewerbungen sind an das (Zitat) "Kompetenzzentrum Informationstechnische Überwachung" zu richten. Und ich finde es begrüssenswert, wenn man das Kind auch gleich deutlich beim Namen nennt.
Und zu guter Letzt:
Ratingagenturen machen Schule

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Regulierung der Leiharbeit: "Die SPD ist in der Opposition, da läßt sich vieles dahersagen"
Mit einem 10-prozentigen Lohnaufschlag für Leiharbeiter nach französischem Vorbild allein ist es noch lange nicht getan, denn: "Den Franzosen wäre ebenso zu empfehlen, normale Arbeitsverhältnisse mit anständigen Kündigungsfristen zu schaffen. Schließlich überlegt es sich ein Leiharbeiter, der jederzeit nach Hause geschickt werden kann, zweimal, ob er zu den Bedingungen etwas sagt, unter denen er arbeiten muss. Einen Leiharbeitnehmer, kann ich zu allem zwingen, wogegen sich der Stammarbeiter wehren würde. Insofern ist es schwierig, mit den Stammbelegschaften zu solidarischen Aktionen zu kommen. Insofern wird die gesamte Belegschaft in ihrem gewerkschaftlichen Kampf geschwächt."
Oskar Lafontaine auf der Veranstaltung "Gegen Banken Macht"
Kämpferisch wie eh und je

Die fünf reichsten Deutschen in der Schweiz bunkern 21,5 Milliarden Euro
Muss man, denke ich, nicht weiter kommentieren.
Die Zeitung und ihre Leser und die Leser und ihre Zeitung
Es war ruhig geworden über den Jahreswechsel: Kaum Ausländer- und Arbeitslosenhetze, dafür aber eine grosse Wulffsjagd. Doch weit gefehlt. Natürlich verwirft die BILD nicht ihre Kernkompetenzen. Aktuell z.B. über ihrem Bericht: "Ohne Hartz bist du der Dumme." Die angebliche soziale Benachteiligung, von der öfters berichtet wird, ist eigentlich die Benachteiligung derer, die nicht Hartz IV beziehen. "Wer vom Jobcenter lebt, der ist rundum versorgt, dem werden alle Kosten übernommen - inklusive Klassenfahrt. Die wirklichen Reichen in diesem Lande, sie leben in Bedarfsgemeinschaften und beziehen Regelsatz. Wer mit offenen Augen durchs Land geht, der sieht das auch."

Und so betreibt die BILD weiterhin fröhlich gegenseitiges Aufeinanderhetzen des Pöbels: Erwerbslose gegen Hungerlöhner, die reallohnverlierende Mittelschicht gegen deutschlandweit diskriminierte Ausländer, sowie Armutrentner gegen nicht benötigte Jugendliche ... und im Hintergrund reiben sich die obersten 10 Prozent lachend die Hände, weil sie sich ungestört weiter die Taschen vollstopfen können.
Im Mai 2011 berichtete die Financial Times ganz nebenbei, dass das Bargeldvermögen (!) in Deutschland um 154 Milliarden Euro gestiegen ist. Bei einer gerechten Verteilung wären das knapp 1.900 Euro netto (!) an "Jahreslohnerhöhung" für jeden Bundesbürger, egal ob Kleinkind oder Rentner, Erwerbsloser oder Topmanager. Das Kindergeld hätte also genauso um 1.900 Euro im Jahr erhöht werden können, wie der Hartz4-Regelsatz oder die gesetzliche Rente. Und der Tariflohn natürlich ebenfalls.
Wenn ihr jetzt keine 1.900 Euro mehr bekommen hattet - ja nicht einmal 10 Prozent davon - dann liegt dies schlicht an der sozialen Ungerechtigkeit hierzulande. Und diese lässt sich jedes Jahr an der auseinandergehenden Schere zwischen Arm und Reich ablesen. Eine Umverteilung von unten nach oben eben. Aber hey: Sowas kritisieren halt nur "Linksextremisten". Die anderen lassen sich lieber von der BILD darüber aufklären, dass man von Hartz4 in wahrer Wonne leben kann und "die Ausländer" uns alle ausplündern. Sätze, die sicherlich von vielen unterschrieben werden.
Nur immer feste mit dem Knüppel drauf auf Ausländer, Erwerbslose und all die anderen, die man für minderwertig hält. Dann wird es uns allen ganz bestimmt besser gehen

Hohe Hartz-IV-Quote bei Ausländern - meint BILD
"17,6 Prozent der ausländischen Mitbürger ohne deutschen Pass sollen Hartz-IV-Leistungen beziehen", meint BILD anprangern zu können. Dabei halte ich die anderen 82,4 Prozent Ausländer ohne deutschen Pass, die keine Hartz-Leistungen beziehen, für die deutlich interessantere Zahl. Vor allem, wenn man weiss, wie stark in Doitschland doch Rassismus und Diskriminierung verbreitet ist.
Nicht zu vergessen, dass zu den "Ausländern ohne deutschen Pass" auch Asylbewerber zählen, denen von unseren Behörden jede bezahlte Arbeit verboten (!) wird, so lange ihr Asylantrag noch bearbeitet wird (was sich über Monate hinzieht). Ebenfalls fallen Flüchtlinge aus Ländern darunter, in denen unsere Regierung Krieg führt. "Besonders hoch würden die Hartz IV Quoten bei Irakern (64 Prozent), Afghanen (52 Prozent) und Menschen aus Pakistan (47 Prozent) sein", wird nämlich die BILD zitiert. Das sind allesamt "unsere" Kriegsgebiete. Insofern handelt es sich demnach auch nicht um einen "Zuzug ins Sozialsystem", wie man diesen Menschen diffamierend unterstellt, sondern um die Flucht dort hinein. Eine Flucht, die mit breiter Mehrheit von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE sogar explizit gewollt ist.
Wie jetzt? "Aber was die Ausländer kosten", höre ich euch aufschreien? "Wer soll das alles bezahlen?" Nun ja, wenn selbst die EZB mal eben 500 Milliarden Euro für die "notleidende" Finanzmafia herauswirft, auf deren ruinöses Gezocke wir garantiert verzichten können, muss ich bei solchen Fragen immer irgendwie schmunzeln...
Dazu passt auch:
Das Märchen von den faulen Ausländern
Und ich finde es erstaunlich, dass das IZA-Propagandainstitut ein derartiges Forschungsergebnis veröffentlicht. Die sind doch sonst eher für die Spaltung unserer Gesellschaft zuständig.
Negative Bilder dominieren Berichte über Zuwanderung
Dabei handelt es sich zwar um einen Zustandsbericht aus Österreich. Aber wer möchte, der kann auch deren Kronen-Zeitung durch "unsere" BILD ersetzen - und somit das Ergebnis 1:1 auf Deutschland übertragen. (via)
"Döner-Morde" zum Unwort des Jahres gekürt
Das war auch so eine Glanzleistung unserer Qualitätsjournalisten, dass man die rechtsradikale Mordserie in Deutschland als "Döner-Morde" bezeichnete. Und von der Unwort-Kommission ebenfalls noch gesondert kritisiert wurden die Diffamierungen "Gutmensch" und "Wutbürger", sowie Angela Merkels "marktkonforme Demokratie". Herzlichen Glückwunsch an diejenigen, die gezielten Gebrauch von diesen Unwörtern machten.
Schönes Leben in Deutschland - als Neonazi
Die Frankfurter Rundschau schreibt: "Kein Kopf ist gerollt, nie übernahm ein Minister Verantwortung für Mordopfer von rechter Gewalt, kein einziger Rücktritt und auch keine einzige Gesetzesänderung. Köstlicher Zustand, dieses Nazi-Sein. Ein bisschen scheinheiliges Gedenkminüteln im Parlament, hin und wieder ein Kerzenmarsch, ansonsten, freies Land für freie Nazis. Als Rassist und Minderheitenbespucker lebt man in diesem Land wie Gott in Frankreich!" Weiterlesen...
Und ich kann da immer nur den Vergleich ziehen, wie in unserem Rechts (!) staat gegen sogenannte Kommunisten durchgegriffen wurde (klick). Vergleicht das mal mit dem politischen Vorgehen, welches hierzulande als "Kampf gegen Rechts" bezeichnet wird.
Pöstchenversorgung unter Minister Niebel (FDP): Parteileute vor Sachverstand
Mehr als 180 Personen konnte der FDP-Minister bereits unter seiner Leitung mit satten Gehältern versorgen. Und inzwischen sind von dieser Pöstchenversorgung sogar CDU-Leute (!) peinlich berührt, die sich darüber sogar per Brief bei Merkel beschweren. Das sind doch mal Meldungen, bei denen sich verwundert die Augen reibt. Die CDU ist beschämt über die Abkassiermentalität in Ministerium? Das ist doch so ungefähr dasselbe, als wenn SPD-Mann Thilo Sarrazin einen NPD-Politiker als Rassist beschimpfen würde.
Banker demonstrieren vor FDP-Zentrale für Finanztransaktionssteuer
Sehr schöne Aktion

Die LINKE deckt auf: BKA will 30 Planstellen für Staatstrojaner schaffen
Die im Bericht verlinkte Stellenausschreibung bietet übrigens die Beamtenbesoldung 6 TV-L, was bei Steuerklasse 1 umgerechnet 1.330 Euro netto bedeutet. In diese Entgeltgruppe werden übrigens auch Schreibkräfte eingruppiert. Aber wenn man der immer wieder stolz präsentierten IT-Kompetenz
unserer Überwachungsbefürworter vertrauen kann, haben die sicherlich irgendwo aufgeschnappt, dass Software "geschreiben" wird - also sind Softwareentwickler logischerweise Schreibkräfte 
Zusatzlacher: Bewerbungen sind an das (Zitat) "Kompetenzzentrum Informationstechnische Überwachung" zu richten. Und ich finde es begrüssenswert, wenn man das Kind auch gleich deutlich beim Namen nennt.
Und zu guter Letzt:
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