Wachstum in der Rezession
Die Weltbank ist da schon realistischer und spricht offen von einer kommenden Rezession in Europa wobei sie aber immer noch mit weltweiten Wachstumswerten von 2,5 Prozent für 2012 und 3,1 Prozent in 2013 die falschen Hoffnungen weckt. Die versteckte und bewusst verschwiegene Inflation dürfte ungefähr beim Doppelten dieser Werte liegen, so dass real eine Rezession vorliegt.
Angela Merkel will ein Wachstum um jeden Preis und hat dazu auch schon deutlich angesagt, dass sie bereit ist dafür alles zu tun und jeden zu opfern:
Auf Wachstum um jeden Preis, läuft es auch bei ihrem politischen "Gegner" und wohl künftigem Vizekanzler SPD-Chef Sigmar Gabriel hinaus:
Ist er nicht nett. Er möchte nicht dass, die normalen Arbeitnehmer merken, dass sie seit Jahrzehnten dafür bezahlen, dass den Superreichen noch mehr Geld in den Rachen gesteckt wird und will deshalb so tun, als ob die Finanztransaktionssteuer etwas ändert. Es ist eine echte Verhöhnung. Noch besser aber ist der wohl unangenehmste SPD-Politiker Martin Schulz der neue Präsident des Europaparlaments, der die Armen nur nicht immer abzocken will:
Was aber sind denn bitte schön all die Sparprogramme zur angeblichen Haushaltskonsolidierung die doch nur dazu dienen sollen, den Reichen ihre Anlagegelder sicherer zu machen. Es ist die Abzocke an den Armen, die den Reichtum erwirtschaftet haben. Leute wie Ackermann, die Quandts oder all die anderen Superreichen und ihre Helfer tragen doch nichts zum Gewinn bei. Sie tragen nicht einmal das Risiko eines Verlustes. Sie sind Parasiten die die Menschen bis auf den letzten Blutstropfen aussaugen.
Weil die Reichen immer mehr Geld zusammenraffen wollen sind in Deutschland mittlerweile 7,387 Millionen Menschen in einem 400 Euro Job und 2,5 Millionen Menschen davon müssen diesen Job noch neben ihrer normalen Arbeit machen, weil Frau Klatten und die Familie Schlecker den gierigen Hals einfach nicht voll bekommen können.
Wie das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mitteilte haben in 2011 die Preissteigerungen die Lohnerhöhungen nicht nur aufgefressen, sondern auch noch 0,3 Prozent vom Bestand aufgefressen. Dabei verwendet das Institut die vollständig zusammengelogenen Inflationswerte des Bundesamtes für Lügen, das fälschlicherweise Bundesamt für Statistik benannt wird. Würde man die echten Zahlen nehmen, sähe es noch um ein vielfaches schlimmer aus.
Selbst auf dem Welt Economic Forum in Davos hört man neue und vorsichtigere Töne. Typisch für die erkennbare Angst, sind die Äußerung von WEF Gründer Schwab:
Es ist aber leider nicht die bessere Erkenntnis sondern die nackte Angst die da spricht. Nichts gegen diese Angst. Sie könnte in letzter Minute heilsam sein, ist eine der Hoffnungen. Aber das würde ein schnelles Umdenken und sofortiges Handeln erfordern. Davon ist man auf der Seite der Besitzenden aber weit entfernt, wie das Hickhack um einen Schuldenschnitt für Griechenland zeigt. Man kann Menschen, denen man über Jahrzehnte nichts anderes als Raffgier und Rücksichtslosigkeit beigebracht hat nicht mehr ändern. Der französische Adel hat nichts aus der französischen Revolution gelernt und der heutige Geldadel will und wird auch nichts lernen.
Ein sehr gutes Beispiel für die systematische Dummheit liefert mal wieder einmal mehr, der Herr Rösler mit seiner FDP. Er möchte die Grundlagen der Beurteilung der Wirtschaftslage um die Veränderungen im Auftragsbestand erweitern, also Stornierungen mit einbeziehen. Aber selbst bei den Medien kommt etwas anderes rüber:
Im Klartext heißt das, das Rösler nur bessere Konjunkturprognosen haben will, und sich die dadurch erhofft, das er den Auftragsbestand mit einbezieht. Aber selbst wenn er einmal ehrlich wäre, ist ein Vorschlag wieder einmal der typische Schwachsinn. Viele Aufträge sind heutzutage Abrufaufträge deren Mengen sich ständig ändern. Bei einer Just in Time Produktion, bei der die Waren praktisch erst im Moment des Verbrauchs oder Verkaufs an die Fließbänder oder Ladentheken geliefert werden, ändern sich diese Werte ständig. Schon vor 30 Jahren gab es Firmen, die sich einen Sport daraus machten, mindestens zweimal im Monat derartige Aufträge zu ändern. Vernünftige Lieferanten haben das einfach ignoriert und auf den Mittelwert der Abnahme hin gefertigt.
Rösler würde der Industrie viel Arbeit machen um nichts zu erfahren. Aber er hätte etwas getan, oder besser so getan als ob er etwas tun würde. Bevor er einsieht, dass es auf die althergebrachte Art und Weise der Ausbeutung nicht mehr weitergeht, wird er noch Tausend Statistiken und damit Tausend neue Lügen erfinden. Es ist die Angst vor der Wahrheit die sein Handeln und das seiner Auftraggeber vom Raubtierkapitalismus bewegt. Ihr Wahlspruch lautet: "Genießt den Krieg, denn der Friede wird schrecklich sein!". Und so genießen sie die letzten Tages des Krieges und fürchten sich vor seinem Ende.
Wer Wachstum will, muss düngen. Auf einem ausgelaugten Acker wächst nichts, oder doch nur Dinge die den Menschen nichts oder nur sehr wenig nützen. Brennesseln sind schön, gehören aber in die Nische und nicht auf den Acker, wenn man nicht Fäden oder Biomasse daraus machen will. Will man aus ihnen etwas machen, brauchen auch sie Dünger. Der Herr Schwab vom WEF hat richtig erkannt, dass es Talente braucht. Aber Talente können nur dann der Dünger sein, wenn sie Geld für Forschung und Entwicklung bekommen und wenn die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auch vermarktet werden.
Wachstum gibt es dauerhaft nur aus neuen, besseren, umweltverträglicheren und ressourcenschonenderen Produkten und Dienstleistungen. Aber auch nur dann, wenn alle Menschen am Ertrag beteiligt werden. Bisher dürfen die arbeitenden Menschen die Dinge entwerfen und fertigen, die Erträge aber bleiben beim Großkapital, ja real verarmen die Leute die die Erträge schaffen immer mehr, was ihnen die Kaufkraft nimmt und damit direkt zur Rezession führt.
Den Acker für Wachstum düngen, heißt die Erträge gerecht zu verteilen. Das aber bedeutet einen radikalen Systemwechsel. Diesen Wechsel kann das Großkapital mit seinen Helfern entweder anführen, oder sich von ihm überrollen lassen. Kommen wird er auf jeden Fall.

Angela Merkel will ein Wachstum um jeden Preis und hat dazu auch schon deutlich angesagt, dass sie bereit ist dafür alles zu tun und jeden zu opfern:
Das bedeutet, dass wir auch politisch darauf achten müssen, dass wir nichts machen, was Wachstum hemmt, sondern möglichst viel dafür tun, dass Wachstum vorangeht.
Auf Wachstum um jeden Preis, läuft es auch bei ihrem politischen "Gegner" und wohl künftigem Vizekanzler SPD-Chef Sigmar Gabriel hinaus:
Wir brauchen dringend ein Programm für Wachstum und Beschäftigung, das man aber nicht über Schulden bezahlt.
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Das müssen die Mitverursacher der Krise – die Zocker an den Börsen und in den Banken – über die Börsensteuer bezahlen. Diese Besteuerung der Finanzmärkte ist aber nicht nur aus finanziellen Gründen wichtig, sondern auch aus moralischen: Ich kann jedenfalls den normalen Arbeitnehmern nicht erklären, dass wir bei ihnen sparen oder die Steuern und Gebühren erhöhen und die Verursacher der Finanzkrisen ungeschoren davonkommen lassen.
Ist er nicht nett. Er möchte nicht dass, die normalen Arbeitnehmer merken, dass sie seit Jahrzehnten dafür bezahlen, dass den Superreichen noch mehr Geld in den Rachen gesteckt wird und will deshalb so tun, als ob die Finanztransaktionssteuer etwas ändert. Es ist eine echte Verhöhnung. Noch besser aber ist der wohl unangenehmste SPD-Politiker Martin Schulz der neue Präsident des Europaparlaments, der die Armen nur nicht immer abzocken will:
Dabei müsse das Wachstum wieder eine Priorität sein. Die Krise verlange Opfer, die gerechter verteilt werden müssten. Die EU dürfe nicht zulassen, dass immer die Ärmsten die Zeche zahlen müssen.
Was aber sind denn bitte schön all die Sparprogramme zur angeblichen Haushaltskonsolidierung die doch nur dazu dienen sollen, den Reichen ihre Anlagegelder sicherer zu machen. Es ist die Abzocke an den Armen, die den Reichtum erwirtschaftet haben. Leute wie Ackermann, die Quandts oder all die anderen Superreichen und ihre Helfer tragen doch nichts zum Gewinn bei. Sie tragen nicht einmal das Risiko eines Verlustes. Sie sind Parasiten die die Menschen bis auf den letzten Blutstropfen aussaugen.
Weil die Reichen immer mehr Geld zusammenraffen wollen sind in Deutschland mittlerweile 7,387 Millionen Menschen in einem 400 Euro Job und 2,5 Millionen Menschen davon müssen diesen Job noch neben ihrer normalen Arbeit machen, weil Frau Klatten und die Familie Schlecker den gierigen Hals einfach nicht voll bekommen können.
Wie das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mitteilte haben in 2011 die Preissteigerungen die Lohnerhöhungen nicht nur aufgefressen, sondern auch noch 0,3 Prozent vom Bestand aufgefressen. Dabei verwendet das Institut die vollständig zusammengelogenen Inflationswerte des Bundesamtes für Lügen, das fälschlicherweise Bundesamt für Statistik benannt wird. Würde man die echten Zahlen nehmen, sähe es noch um ein vielfaches schlimmer aus.
Selbst auf dem Welt Economic Forum in Davos hört man neue und vorsichtigere Töne. Typisch für die erkennbare Angst, sind die Äußerung von WEF Gründer Schwab:
Ein Journalist fragt, ob Klaus Schwab immer noch an den Kapitalismus als bestes Modell glaube. Schwab antwortet: «Der Kapitalismus ist ein bisschen veraltet». Das knappe Gut sei heute nicht mehr Kapital, sondern Talent. Er glaube schon an die freie Marktwirtschaft, aber er habe auch immer gesagt, Kapitalismus sei nicht mit der Maximierung des Sharholder Value gleichzusetzen.
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«Der Kapitalismus in der bisherigen Form passt nicht länger zu unserer Welt», erklärte WEF-Gründer Klaus Schwab. «Wir haben es verpasst, die Lehren aus der Finanzkrise von 2009 zu ziehen.» Der globale Wandel sei dringend nötig.
Während man mit grossen Risiken kämpfe, sei man immer noch belastet von den Sünden der Vergangenheit. «Wir haben eine moralische Kluft, wir sind überschuldet, wir haben die Investitionen in unsere Zukunft vernachlässigt, wir haben den sozialen Zusammenhalt unterminiert und wir laufen Gefahr, das Vertrauen künftiger Generationen zu verlieren», sagte Schwab.
Es ist aber leider nicht die bessere Erkenntnis sondern die nackte Angst die da spricht. Nichts gegen diese Angst. Sie könnte in letzter Minute heilsam sein, ist eine der Hoffnungen. Aber das würde ein schnelles Umdenken und sofortiges Handeln erfordern. Davon ist man auf der Seite der Besitzenden aber weit entfernt, wie das Hickhack um einen Schuldenschnitt für Griechenland zeigt. Man kann Menschen, denen man über Jahrzehnte nichts anderes als Raffgier und Rücksichtslosigkeit beigebracht hat nicht mehr ändern. Der französische Adel hat nichts aus der französischen Revolution gelernt und der heutige Geldadel will und wird auch nichts lernen.
Ein sehr gutes Beispiel für die systematische Dummheit liefert mal wieder einmal mehr, der Herr Rösler mit seiner FDP. Er möchte die Grundlagen der Beurteilung der Wirtschaftslage um die Veränderungen im Auftragsbestand erweitern, also Stornierungen mit einbeziehen. Aber selbst bei den Medien kommt etwas anderes rüber:
Magazin: Rösler will bessere Konjunkturprognosen durch geänderte Wirtschaftsstatistik
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Verlauf der Wirtschaftskrise 2008/2009 habe gezeigt, dass das Indikatorensystem zur Beurteilung der Wirtschaftslage in Deutschland "nicht vollständig" sei, heißt es laut dem Nachrichtenmagazin "Focus" in dem Gesetzentwurf. Künftig sollen Unternehmen nicht nur ihren Auftragseingang melden, sondern auch den Auftragsbestand. Stornierungen flossen bisher nicht in die Berechnung ein.
Im Klartext heißt das, das Rösler nur bessere Konjunkturprognosen haben will, und sich die dadurch erhofft, das er den Auftragsbestand mit einbezieht. Aber selbst wenn er einmal ehrlich wäre, ist ein Vorschlag wieder einmal der typische Schwachsinn. Viele Aufträge sind heutzutage Abrufaufträge deren Mengen sich ständig ändern. Bei einer Just in Time Produktion, bei der die Waren praktisch erst im Moment des Verbrauchs oder Verkaufs an die Fließbänder oder Ladentheken geliefert werden, ändern sich diese Werte ständig. Schon vor 30 Jahren gab es Firmen, die sich einen Sport daraus machten, mindestens zweimal im Monat derartige Aufträge zu ändern. Vernünftige Lieferanten haben das einfach ignoriert und auf den Mittelwert der Abnahme hin gefertigt.
Rösler würde der Industrie viel Arbeit machen um nichts zu erfahren. Aber er hätte etwas getan, oder besser so getan als ob er etwas tun würde. Bevor er einsieht, dass es auf die althergebrachte Art und Weise der Ausbeutung nicht mehr weitergeht, wird er noch Tausend Statistiken und damit Tausend neue Lügen erfinden. Es ist die Angst vor der Wahrheit die sein Handeln und das seiner Auftraggeber vom Raubtierkapitalismus bewegt. Ihr Wahlspruch lautet: "Genießt den Krieg, denn der Friede wird schrecklich sein!". Und so genießen sie die letzten Tages des Krieges und fürchten sich vor seinem Ende.
Wer Wachstum will, muss düngen. Auf einem ausgelaugten Acker wächst nichts, oder doch nur Dinge die den Menschen nichts oder nur sehr wenig nützen. Brennesseln sind schön, gehören aber in die Nische und nicht auf den Acker, wenn man nicht Fäden oder Biomasse daraus machen will. Will man aus ihnen etwas machen, brauchen auch sie Dünger. Der Herr Schwab vom WEF hat richtig erkannt, dass es Talente braucht. Aber Talente können nur dann der Dünger sein, wenn sie Geld für Forschung und Entwicklung bekommen und wenn die Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung auch vermarktet werden.
Wachstum gibt es dauerhaft nur aus neuen, besseren, umweltverträglicheren und ressourcenschonenderen Produkten und Dienstleistungen. Aber auch nur dann, wenn alle Menschen am Ertrag beteiligt werden. Bisher dürfen die arbeitenden Menschen die Dinge entwerfen und fertigen, die Erträge aber bleiben beim Großkapital, ja real verarmen die Leute die die Erträge schaffen immer mehr, was ihnen die Kaufkraft nimmt und damit direkt zur Rezession führt.
Den Acker für Wachstum düngen, heißt die Erträge gerecht zu verteilen. Das aber bedeutet einen radikalen Systemwechsel. Diesen Wechsel kann das Großkapital mit seinen Helfern entweder anführen, oder sich von ihm überrollen lassen. Kommen wird er auf jeden Fall.

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