Wo soll er den herkommen der Aufschwung
Aber etwas war anders als sonst. Man kann sich nicht mehr streiten. Egal welchen Namen eines Politikers man in die Runde wirft, niemand verteidigt die Bande. Das beste was sie ernten ist ein müdes Kopfschütteln. Selbst eingefleischte CDUler haben resigniert. Der eine Linke mag auch nicht mehr und die Genossen von der ehemaligen SPD können sich ihren Verein auch nicht mehr schöntrinken. Selbst Birgit von den Grünen ist schweigsam geworden. Sie mag nicht mal mehr die Roth verteidigen.
Erfahrene Kneipengänger wechseln in solchen Situationen automatisch die Themen und da sich auch über Firmen nicht mehr diskutieren sondern ebenfalls nur noch müde abwinken lässt, kam eines der ältesten Themen auf den Tisch. Was würdest du kaufen, wenn du morgen im Lotto gewinnst. Die in den Mietwohnungen träumen natürlich immer noch vom eigenen Haus. Aber bauen wollen sie nicht mehr. Zu viele Fernsehberichte über Neubauruinen. Sie wollen kaufen, aber nur mit Gutachter. Die in den Häusern und Eigentumswohnungen wollen vor allem ihre Schulden loswerden. Einige sogar am liebsten verkaufen und wieder Mieter werden. Der Berliner Senat braucht Geld, da werden dann Straßen saniert um das Geld von den Hausbesitzern zu kassieren und außerdem haben alle zu wenig in die Substanz investiert. Wovon auch, bei sinkenden Realeinkommen.
Keiner will einen Ferrari. Gut die meisten haben Familie, aber es kommt keine Diskussion über Autos auf. Alle sind auf dem Weg in die Kneipe an der Tankstelle vorbeigekommen und konnten die Spritpreise sehen. Aber dann wurde es interessant. Volker sprach davon, dass er gerne ein Elektroauto kaufen würde oder eines mit Brennstoffzelle. Aber die gibt es nicht. Die werden nur versprochen und auf Messen gezeigt. Plötzlich wurde es laut. Alle beklagten sich, dass es ja eigentlich gar nichts zu kaufen gäbe. Natürlich sind die Regale voll, quellen sogar über. Aber da ist nichts, was ein unbedingtes Muss wäre.
Muss man wirklich ein Iphone 4s oder ein Ipad 3 haben, wenn es die Vorgänger doch auch tun. Warum soll sich irgendwer der ein gutes Auto besitzt überhaupt ein neues kaufen. Was soll ein neuer Fernseher bringen. Da hängt doch überall einer Wand und der kann heute schon mehr, als die Fernsehsender an Technik bieten. Nix ist mit HD und dreidimensional ist auch nur der Bildschirm. Mein Wlan reicht zwar bis in die Kneipe, aber mein Fritzphon natürlich nicht. Ich habe immer noch ein Handy für Mobilfunk und eines für Festnetz. Pflege zwei Telefonbücher und ein drittes auch noch im Büro. Welch eine Verschwendung.
Plötzlich haben alle Produkte die sie gerne hätten, die es aber nicht gibt. Rainer der in Entwicklung einer Elekrobude arbeitet, erzählt dass sie Produkte marktreif haben, die dann aber nicht gebaut werden, weil sich mit dem alten Kram ja noch Geld verdienen lässt und Neuerungen schließlich auch ein Risiko bergen. Der Sohn von Oskar arbeitet in der chemischen Industrie als Entwickler. Da gibt es Wandfarben die ohne Chemie den Algenbewuchs an gedämmten Häusern verhindert, aber die kommen nicht auf den Markt, weil die Markteinführung angeblich zu teuer wäre.
Natürlich sind einige Forderungen auch dem Alkohol geschuldete Fantastereien, aber das meiste wäre machbar. Mit etwas Mut und etwas Geld. Aber genau da liegt das Problem. Geld wäre ja mehr als genug vorhanden. Aber dieses Geld bringt bei windigen Börsengeschäften und der üblichen Zockerei in diesen Casinos sehr viel mehr Ertrag als wenn man es in Produkte steckt. Außerdem ist das Geld mit dem gezockt wird absolut sicher, weil am Ende ja immer der Steuerzahler die Zeche zahlt. Wer sollte da sein Geld in Innovationen stecken.
Außerdem bedeutet Innovation auch immer ein Risiko. Was ist, wenn das Produkt nicht wie gewünscht funktioniert oder die Kunden es einfach nicht kaufen. Ein Manager der nichts macht, macht auch nichts verkehrt und bekommt dafür, dass er nichts tut sogar noch Boni. Ich meine diese Leute heißen ja nicht umsonst Manager, was nichts anderes als Verwalter bedeutet. Im Gegensatz dazu steht der Unternehmer, als derjenige der etwas unternimmt. Bosch, Grundig, Nixdorf. Unternehmer wie sie idealtypischer nicht hätten sein können. Genau die Gestalten die in der heutigen Wirtschaft fehlen.
Nein, die angeblich forschenden Pharmaunternehmen forschen ja nicht. Die finden nur neue Namen für alte Wirkstoff in anderen Kombinationen. Tatsächlich gibt es kaum noch Innovationen. Gemächliche Weiterentwicklung ohne auch nur den Versuch zu unternehmen einen großen Wurf zu landen, prägen das Bild. Selbst wenn an einer deutschen Universität, meist mehr oder weniger durch Zufall mal eine bahnbrechende Erfindung gemacht wird, dann kaufen deutsche Unternehmen maximal das Patent und legen es in den Tresor oder verkaufen es mit Gewinn ins Ausland.
Das einzige was deutsche Unternehmen noch wirklich können ist Löhne drücken. Da sind sie kreativ ohne Ende. Genau wie bei der Verlagerung von Arbeit ins Ausland. Nur ja in Deutschland niemanden mitverdienen lassen. Sie alle wollen vom Export leben. Jeder möchte alle anderen Länder mit Waren überfluten und dafür maximale Preise kassieren. Dafür wird den anderen Ländern dann natürlich auch noch Geld geliehen, damit sie möglichst viel kaufen können. Nur wer mit geliehenem Geld viel einkauft und selbst wenig verkaufen kann, der muss Schulden machen. Siehe Griechenland. Man muss verdammt viel griechischen Wein in Flaschen füllen um sich deutsche Panzer kaufen zu können. Ach ja. Die kaufen sie jetzt in den USA. Griechenland hat 1300 Panzer. Die Slowakei hat gar keinen.
Aber sparen sollen nicht die Militärs sondern die griechischen Arbeitnehmer. 25 Prozent weniger Mindestlohn hat Mutti Merkel gefordert. Es ist ihr doch egal wenn griechische Kinder hungern. Sie interessiert sich für Exporte. Niedrige Löhne in Griechenland führen natürlich auch zu niedrigeren Löhnen in Italien, Spanien, Portugal und natürlich fordert Herr Hundt auch sofort niedrigere Löhne in Deutschland damit wir mehr exportieren können. Ein Wahnsinn den scheinbar niemand durchschaut.
Obwohl, des Abends in der Kneipe, da scheint es allen klar zu sein. Neue gute Produkte zu guten und anständigen Löhnen da produziert wo sie auch entwickelt werden, das bedeutet Aufschwung für alle. Das was die Bankster, die Manager, ihre wissenschaftlichen Helferlein und die gekauften Experten und Politiker von sich geben führt unweigerlich in den Untergang. Man kann Geld nicht essen, aber wenn die Menschen kein Essen mehr kaufen können, dann , spätestens dann werden sie sich wehren.
Viele deutsche Vermögen sind wie das der Quandts und der Frau Klatten auf Kriegsverbrechen aufgebaut, andere wurden durch Betrug an den arbeitenden Menschen geschaffen, in der Kneipe fällt niemandem ein Beispiel für große Vermögen ein die ehrlich erworben wurden. Vermutlich gibt es sie nicht. Reich werden immer nur die Betrüger. Deshalb ist es in der Kneipe ganz einfach. Die Menschen brauchen mehr Geld. Das geht am leichtesten wenn endlich die einmal Steuern bezahlen, die am meisten profitieren. Es den Reichen nehmen und den Armen geben. Das geht am leichtesten mit einer Vermögenssteuer von 10 Prozent per Jahr. Bis Deutschland Schuldenfrei ist. Wer mit seinem Kapital fliehen will, muss alles verlieren. Wer betrügt ebenfalls.
Anstatt es wie die Politganoven von den Armen zu nehmen, muss das Geld endlich von den Reichen genommen werden. Aber so wie sie dem Herrn Wulff der sich unehrenhaft verhalten hat, einen Ehrensold geben werden, so werden sie auch weiterhin das Geschäft der Reichen führen und die Armen ausbeuten. Auch der nächste Bundespräsident wird oder hat sich kaufen lassen. Egal wen die nehmen. Sie nehmen nur die, die den gleichen schrecklichen Geruch wie sie selbst haben. Dieser Gestank der Leichenfledderer ohne Ehre und ohne Verantwortung. Nicht die Politik ist ein dreckiges Geschäft, sondern die Leute die von einer Parteiendiktatur in die Positionen an die Macht gespült werden, sind so schmutzig, dass sie nie wieder sauber werden können.
Aber sie riechen ihren eigenen Gestank zu ihrem Glück ja nicht.

Erfahrene Kneipengänger wechseln in solchen Situationen automatisch die Themen und da sich auch über Firmen nicht mehr diskutieren sondern ebenfalls nur noch müde abwinken lässt, kam eines der ältesten Themen auf den Tisch. Was würdest du kaufen, wenn du morgen im Lotto gewinnst. Die in den Mietwohnungen träumen natürlich immer noch vom eigenen Haus. Aber bauen wollen sie nicht mehr. Zu viele Fernsehberichte über Neubauruinen. Sie wollen kaufen, aber nur mit Gutachter. Die in den Häusern und Eigentumswohnungen wollen vor allem ihre Schulden loswerden. Einige sogar am liebsten verkaufen und wieder Mieter werden. Der Berliner Senat braucht Geld, da werden dann Straßen saniert um das Geld von den Hausbesitzern zu kassieren und außerdem haben alle zu wenig in die Substanz investiert. Wovon auch, bei sinkenden Realeinkommen.
Keiner will einen Ferrari. Gut die meisten haben Familie, aber es kommt keine Diskussion über Autos auf. Alle sind auf dem Weg in die Kneipe an der Tankstelle vorbeigekommen und konnten die Spritpreise sehen. Aber dann wurde es interessant. Volker sprach davon, dass er gerne ein Elektroauto kaufen würde oder eines mit Brennstoffzelle. Aber die gibt es nicht. Die werden nur versprochen und auf Messen gezeigt. Plötzlich wurde es laut. Alle beklagten sich, dass es ja eigentlich gar nichts zu kaufen gäbe. Natürlich sind die Regale voll, quellen sogar über. Aber da ist nichts, was ein unbedingtes Muss wäre.
Muss man wirklich ein Iphone 4s oder ein Ipad 3 haben, wenn es die Vorgänger doch auch tun. Warum soll sich irgendwer der ein gutes Auto besitzt überhaupt ein neues kaufen. Was soll ein neuer Fernseher bringen. Da hängt doch überall einer Wand und der kann heute schon mehr, als die Fernsehsender an Technik bieten. Nix ist mit HD und dreidimensional ist auch nur der Bildschirm. Mein Wlan reicht zwar bis in die Kneipe, aber mein Fritzphon natürlich nicht. Ich habe immer noch ein Handy für Mobilfunk und eines für Festnetz. Pflege zwei Telefonbücher und ein drittes auch noch im Büro. Welch eine Verschwendung.
Plötzlich haben alle Produkte die sie gerne hätten, die es aber nicht gibt. Rainer der in Entwicklung einer Elekrobude arbeitet, erzählt dass sie Produkte marktreif haben, die dann aber nicht gebaut werden, weil sich mit dem alten Kram ja noch Geld verdienen lässt und Neuerungen schließlich auch ein Risiko bergen. Der Sohn von Oskar arbeitet in der chemischen Industrie als Entwickler. Da gibt es Wandfarben die ohne Chemie den Algenbewuchs an gedämmten Häusern verhindert, aber die kommen nicht auf den Markt, weil die Markteinführung angeblich zu teuer wäre.
Natürlich sind einige Forderungen auch dem Alkohol geschuldete Fantastereien, aber das meiste wäre machbar. Mit etwas Mut und etwas Geld. Aber genau da liegt das Problem. Geld wäre ja mehr als genug vorhanden. Aber dieses Geld bringt bei windigen Börsengeschäften und der üblichen Zockerei in diesen Casinos sehr viel mehr Ertrag als wenn man es in Produkte steckt. Außerdem ist das Geld mit dem gezockt wird absolut sicher, weil am Ende ja immer der Steuerzahler die Zeche zahlt. Wer sollte da sein Geld in Innovationen stecken.
Außerdem bedeutet Innovation auch immer ein Risiko. Was ist, wenn das Produkt nicht wie gewünscht funktioniert oder die Kunden es einfach nicht kaufen. Ein Manager der nichts macht, macht auch nichts verkehrt und bekommt dafür, dass er nichts tut sogar noch Boni. Ich meine diese Leute heißen ja nicht umsonst Manager, was nichts anderes als Verwalter bedeutet. Im Gegensatz dazu steht der Unternehmer, als derjenige der etwas unternimmt. Bosch, Grundig, Nixdorf. Unternehmer wie sie idealtypischer nicht hätten sein können. Genau die Gestalten die in der heutigen Wirtschaft fehlen.
Nein, die angeblich forschenden Pharmaunternehmen forschen ja nicht. Die finden nur neue Namen für alte Wirkstoff in anderen Kombinationen. Tatsächlich gibt es kaum noch Innovationen. Gemächliche Weiterentwicklung ohne auch nur den Versuch zu unternehmen einen großen Wurf zu landen, prägen das Bild. Selbst wenn an einer deutschen Universität, meist mehr oder weniger durch Zufall mal eine bahnbrechende Erfindung gemacht wird, dann kaufen deutsche Unternehmen maximal das Patent und legen es in den Tresor oder verkaufen es mit Gewinn ins Ausland.
Das einzige was deutsche Unternehmen noch wirklich können ist Löhne drücken. Da sind sie kreativ ohne Ende. Genau wie bei der Verlagerung von Arbeit ins Ausland. Nur ja in Deutschland niemanden mitverdienen lassen. Sie alle wollen vom Export leben. Jeder möchte alle anderen Länder mit Waren überfluten und dafür maximale Preise kassieren. Dafür wird den anderen Ländern dann natürlich auch noch Geld geliehen, damit sie möglichst viel kaufen können. Nur wer mit geliehenem Geld viel einkauft und selbst wenig verkaufen kann, der muss Schulden machen. Siehe Griechenland. Man muss verdammt viel griechischen Wein in Flaschen füllen um sich deutsche Panzer kaufen zu können. Ach ja. Die kaufen sie jetzt in den USA. Griechenland hat 1300 Panzer. Die Slowakei hat gar keinen.
Aber sparen sollen nicht die Militärs sondern die griechischen Arbeitnehmer. 25 Prozent weniger Mindestlohn hat Mutti Merkel gefordert. Es ist ihr doch egal wenn griechische Kinder hungern. Sie interessiert sich für Exporte. Niedrige Löhne in Griechenland führen natürlich auch zu niedrigeren Löhnen in Italien, Spanien, Portugal und natürlich fordert Herr Hundt auch sofort niedrigere Löhne in Deutschland damit wir mehr exportieren können. Ein Wahnsinn den scheinbar niemand durchschaut.
Obwohl, des Abends in der Kneipe, da scheint es allen klar zu sein. Neue gute Produkte zu guten und anständigen Löhnen da produziert wo sie auch entwickelt werden, das bedeutet Aufschwung für alle. Das was die Bankster, die Manager, ihre wissenschaftlichen Helferlein und die gekauften Experten und Politiker von sich geben führt unweigerlich in den Untergang. Man kann Geld nicht essen, aber wenn die Menschen kein Essen mehr kaufen können, dann , spätestens dann werden sie sich wehren.
Viele deutsche Vermögen sind wie das der Quandts und der Frau Klatten auf Kriegsverbrechen aufgebaut, andere wurden durch Betrug an den arbeitenden Menschen geschaffen, in der Kneipe fällt niemandem ein Beispiel für große Vermögen ein die ehrlich erworben wurden. Vermutlich gibt es sie nicht. Reich werden immer nur die Betrüger. Deshalb ist es in der Kneipe ganz einfach. Die Menschen brauchen mehr Geld. Das geht am leichtesten wenn endlich die einmal Steuern bezahlen, die am meisten profitieren. Es den Reichen nehmen und den Armen geben. Das geht am leichtesten mit einer Vermögenssteuer von 10 Prozent per Jahr. Bis Deutschland Schuldenfrei ist. Wer mit seinem Kapital fliehen will, muss alles verlieren. Wer betrügt ebenfalls.
Anstatt es wie die Politganoven von den Armen zu nehmen, muss das Geld endlich von den Reichen genommen werden. Aber so wie sie dem Herrn Wulff der sich unehrenhaft verhalten hat, einen Ehrensold geben werden, so werden sie auch weiterhin das Geschäft der Reichen führen und die Armen ausbeuten. Auch der nächste Bundespräsident wird oder hat sich kaufen lassen. Egal wen die nehmen. Sie nehmen nur die, die den gleichen schrecklichen Geruch wie sie selbst haben. Dieser Gestank der Leichenfledderer ohne Ehre und ohne Verantwortung. Nicht die Politik ist ein dreckiges Geschäft, sondern die Leute die von einer Parteiendiktatur in die Positionen an die Macht gespült werden, sind so schmutzig, dass sie nie wieder sauber werden können.
Aber sie riechen ihren eigenen Gestank zu ihrem Glück ja nicht.

Tags für diesen Artikel: aufschwung, binnenkonjunktur, export, innovation, lüge, manager, unternehmer, wachstum
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Ein Gastbeitrag von Akromath
„Es fühlt sich so toll an, Geld zu verdienen, sich kaufen zu können was man will“, sagst Du. Deine Augen funkeln während sich in Deinem Hirn das Kopfkino abspielt, zusammengesetzt aus Versatzstücken billiger Werbeclips. Die Bedürfnisse, die die Konsumpropaganda bei Dir weckt hältst Du allen Ernstes für Deine eigenen, tiefsten Wünsche. Du hast nicht eine einzige Minute in Deinem Leben dafür aufgewendet zu hinterfragen ob, und wenn ja wie sehr, Du Sklave äußerer Manipulationen bist. Hast Du Dir wirklich Formfleisch gewünscht, bevor es Dir jemand vorgesetzt hat und gesagt hat „Hier, Friss!“?
Meist schläfst Du, Sklave. Besonders geschickt und aufgeweckt bist Du aber, was den Schutz Deiner heilen Zuckerguss-Welt angeht. Denn dass Dein Weltbild immer wieder in Frage gestellt wird, kann die große Bespaßungsmaschine in der Dein Kopf steckt noch nicht verhindern. Geifernd erkennst Du vom Spinner bis hin zum Extremisten all das Böse, Schlechte und Verachtenswerte in den Freien. Das Falsche, Gefährliche gar muss immer außerhalb von Dir selbst liegen, nur so schaffst Du es all diese stumpfsinnigen und banalen Lügen, die für Dich Wahrheiten sind, nicht in Frage stellen zu müssen. Manipulativ und propagandistisch sind immer nur die, die Dich wachrütteln wollen. Niemals die, die Dich in Deinen Konsum- und Arbeitssklavenschlaf singen.
Geld, Geld, Geld, in Deiner Welt erarbeitet man Geld. Du sagst immer Sätze wie „Für das Geld habe ich gearbeitet“ oder „Arbeit ist nur wofür man Geld bekommt“.
Du verstehst nicht im Geringsten wie all das um Dich herum überhaupt funktioniert, Du verstehst nicht, dass Werte das Ergebnis von Arbeit sind, nicht Geld, und Du versteht auch nicht, dass Geld nur das Tauschmittel für diese Werte sein sollte. Für Dich ist Geld ein Wert an sich. Und Du fragst Dich nicht einmal warum das so ist.
Du verstehst auch nicht, wie ungerecht das Bezahlsystem ist, Du weißt nicht, dass bei all dem etwas nicht stimmt, und wenn doch, dann willst Du es nicht glauben; willst nicht glauben, dass Du nur eine Arbeitskraft bist, die man tagtäglich um einen großen Teil seiner Früchte beraubt. Du bist wie ein Esel, der nicht weiß, dass er einen schweren Karren zieht, einzig und allein deshalb, weil er sich niemals die Mühe gemacht hat stehen zu bleiben und den Kopf zu wenden. Du siehst Dich ja so gerne auf der Seite der Gewinner, da sind Scheuklappen sehr hilfreich.
Und dann gibt es ja noch die vielen, kleinen funkelnden Perlen, von denen Dir die Werbung verkündet, dass Du glücklich bist, wenn Du sie in Deinen Händen hältst. Merkst Du nicht wie simpel das alles ist, wie stumpf?
Du verkündest in Gesprächen mit Deinesgleichen auch gerne, dass all die, die bei diesem Unsinn nicht mitmachen „auf Kosten der Allgemeinheit leben“, denn Du siehst einfach nicht, dass es schon einen riesigen Kuchen gibt, und dass Jeder ein natürliches Anrecht an einem Stück dieses Kuchens hat. Du siehst nicht, dass wir im Laufe der Geschichte Technologien entwickelt haben, Du siehst nicht all die Ressourcen, die eigentlich allen gehören sollten. Du siehst nicht all das Wissen, dass wir in den letzten Jahrhunderten zusammengetragen haben – wie könntest Du auch – und Du schaffst es sogar Tag für Tag an unzähligen Häusern, an Firmen und Fabriken vorbeizulaufen und findest es ganz normal, dass nur Wenige das Meiste von dem in ihren Händen halten während der Rest für ein paar Brosamen malocht.
Du sollst all das glauben, denn nur so bist Du als Sklave zu gebrauchen. Du sollst all jene hassen und verachten, die diese simplen Taschenspielertricks durchschaut haben. Du sollst denken, Du wärst auf dem richtigen Weg, während all die anderen, die im Widerspruch zu Deinem Leben stehen nutzlose Idioten sind. Du sollst genau das glauben, ganz so wie der gehirngewaschene Soldat den Krieg, in dem er sich letztlich zusammenschießen lässt, für sinnvoll oder gar gerecht hält
Du bist ein kleiner Soldat des Systems und über die, die die Uniform abgelegt haben denkst Du: Was sie tun muss nutzlos sein, denn schließlich bezahlt niemand ihre Arbeit und wert ist eben nur das, wofür andere Geld zahlen. Und außerdem wird es doch immer Krieg geben. Also braucht man auch eine Uniform.
Das Mitleid mit Dir ist es, das die Freien dazu bringt Dich immer wieder wachzurütteln, Dir mit Hilfe des Wortes, der Musik, der Kunst, der Philosophie und vielem mehr Hinweise zu geben. Sie zeigen Dir, dass da etwas nicht stimmt in Dir, dass Du einige wichtige Fragezeichen übersehen hast. Wir wollen Dir nicht einmal Antworten geben, wie wollen lediglich, dass Du endlich beginnst Deine Fragen zu stellen.
Dass Du mit Verachtung auf all das antworten musst ist Teil Deines Seins. Du bist ein Sklave, der seine eigenen Ketten schmiedet und wenn ein Kettenglied zu rosten beginnt, bist Du es selbst, der alles wieder in Ordnung bringt.
Es ist manchmal sehr ernüchternd und deprimierend, Dir bei all dem zuzuschauen. Und wenn die Kette dann wieder schön funkelt und glänzt, rennst Du wie ein aufgescheuchtes Huhn umher und gierst nach Anerkennung und Applaus. „Hab´ ich das nicht gut gemacht? Hab ich, hab ich?“.
Wer weiß, ob Du jemals aufwachen wirst, ob Du all dies überhaupt erkennen kannst. Es mangelte nie an Menschen die Dir all dies zeigen wollten. Es gibt sie, die Freien, die in Solidarität auf Dich warten.
Den Weg der geistigen Gefangenschaft weiter zu gehen, ist Deine eigene Entscheidung, Deine Verantwortung. Wenn Du, Sklave, weiter die Augen vor all dem verschließt, sollte es keine Überraschung für Dich sein, wenn irgendwann, wir Dich verachten.
Aber das ist dann wohl Dein geringstes Problem…
Ich glaube aber auch, das die erfolgreiche Entsolidarisierung und die ständige Volksverlödung mit dem Aufschwung und mehr netto vom brutto viel kaputt gemacht haben. Hartz 4 wirdnun in anderen Ländern als Grundlage eingeführt, da bin ich mir sicher. Niedrige Löhne, und noch mehr Druck auf die Bürger.
Gezielt wird das Land in die Misswirtschaft gefahren und wir schauen zu, weil auch sehr viele Menschen nicht verstehen, wie es denn angeht, das wir viel exportieren aber der Binnenmarkt dahindümpelt.
Es wird auch in Zukunft nicht genug Arbeitsplätze geben, das hat auch mit dem Euro und den Handelsgewinnen der Großunternehmen zu tun, die wollen sich die fette Kohle nicht nehmen lassen. So wird weiter gespart, billig eingekauft und am Ende deines Lebens musst du erneut betteln und darfst mit der Kombi Rente der von der Luder noch ackern. Hauptsache, der Euro steht gut da - was für ein Witz.
Noch besser ist es natürlich wenn es solche oder ähnliche Produkte lokal zu kaufen gibt.
Brote oder Brötchen so wie früher gebacken aus dem Holzofen sind auch nicht zu verachten. Bäckereien mit solcher Backkunst muss man aber inzwischen mit der Lupe suchen.
Dank' für die erfrischenden Zeilen.
Prima.