Wenn die Systemmedien berichten
In Deutschland gibt es keine freie Presse, aber es gibt Systemmedien. Die werden zwar wie die öffentlich Unrechten vom Gebührenzahler zwangsfinanziert, aber der Gebührenzahler ist ja nicht wichtig. Der zählt nicht. In den öffentlich Unrechten da bestimmt die Politik. Die Politik aber gehört dem Großkapital, dem sie sich mit Haut und Haaren verkauft hat. Somit gehören auch die öffentlich Unrechten dem Großkapital und natürlich auch den Werbekunden, die bestimmen, was gesendet werden darf. Die Werbekunden sind aber auch wieder aus dem Großkapital. Tante Emma ist viel zu klein und nur ihre Todesanzeige ist ein sicheres Geschäft für die Printmedien.
Die Printmedien und die privaten Fernsehsender gehören auch dem Goßkapital und werden durch Werbung finanziert. Sie sind also nicht frei, sondern vertreten die Interessen des Großkapitals. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken. Ein schönes Beispiel für diese gleichgeschaltete Presse lieferten in dieser Woche die folgenden Artikel:
FAZ - Die Renten steigen
Renten steigen deutlich – aber weniger als erhofft
Renten steigen ab Sommer deutlich an
Dickes Plus für Deutschlands Rentner
Man könnte noch hunderte von Beispielen aus allen möglichen Medien hinzufügen. Alle berichten wie toll doch die Rentenerhöhung und diese Welt für Rentner überhaupt ist. Wenn man jetzt von gleichgeschalteten Medien spricht, dann sind die Herren und Damen Zeitungbesitzer sowie ihre Lakaien, die die freien Felder zwischen der Werbung ausfüllen und sich wirklich Journalisten nennen, obwohl sie doch nur Propaganda verzapfen, natürlich böse. Sie würden doch so gerne so tun, als gäbe es Deutschland freie Medien und freie Journalisten. Doch halt. Freie Journalisten gibt es. Die sind absolut vogelfrei umd werden nicht nur bei der Jungen Welt als völlig rechtlos behandelt. Woanders werden sie schon zu Zeitungsboten degradiert.
In solchen vollständig gleichgeschalteten Medien verwundert es niemand, wenn es keine Wahrheit mehr gibt. Anstatt die angeblich doch so tolle Rentenerhöhung zu belobigen hätte ein Minimum an Recherche eine ganz andere Story ans Licht gebracht:
Es ist weniger als Nichts. Wenn Martin Winterkorn der Chef von VW in diesem Jahr rund 17 Millionen an Gehalt und Boni bekommt, dann bekommt er die dafür, dass die deutschen Bürger und die deutschen Rentner ihn und seinen Laden mit einer Verschrottungsprämie gerettet haben, für die er nun ohne Maß und Verstand belohnt wird, während die Bürger immer noch an den Schulden für diese Rettungsaktion bezahlen und dies auch noch Jahrzehnte tun werden. All die Menschen in Rente, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen sich doch völlig verarscht vorkommen, wenn für sie nicht einmal der Kaufkraftverlust der letzten Jahre drin ist. Aber diese Menschen zählen ja nicht. Sie können Herrn Wulff, Herrn McAllister und den restlichen Politschranzen ja keine billigen Autos zukommen lassen und bieten für die Gewerkschaften ja auch keine Puffbesuche in Brasilien.
Aber darüber verlieren die deutschen Medien kein Wort. Während die Rentner und Arbeitnehmer real weiter verlieren machen sich die Abzocker schön satt. Wer solche Berichterstattung kennt, der wundert sich auch nicht über das dreiste Kampfgeschrei des Handelsblattes:
Wer solche Überschriften produziert, der hetzt zum Krieg. Auf zwei angebliche Extremisten, die aber auch nur vom israelischen Terrorregime so bezeichnet werden sterben, nach eigener Aussage drei Zivilisten und werden 25 weitere Zivilisten, darunter auch Kinder, verletzt. Das Handelsblatt das immer wieder so tut, als ob es ernsthafte Wirtschaftsnachrichten liefert, agiert als Propagandainstrument für den ethnischen Ausrottungskrieg Israels. Warum sollte man solchen Leute abnehmen, dass auch nur eine Nachricht in ihrem Blättchen wahr ist?
Gäbe es freie Journalisten so hätte die Schlagzeile anders gelautert:
Aber für Wahrheit sind diese Medien und das Handelblättchen ja nicht zuständig. Leider ist das Papier zu hart, so dass es sich auch auf dem stillen Örtchen nicht verwenden lässt.
Deutschland hat keine freie Presse und warum diese Lügner ein Leistungschutzrecht für ihre falschen Aussagen beanspruchen, lässt sich wohl kaum erklären. Zum Glück gehen die Printmedien gerade mit hoher Geschwindigkeit den Bach runter und bald wird sich das Problem und diese Lügerei wohl von selbst erledigt haben.

Die Printmedien und die privaten Fernsehsender gehören auch dem Goßkapital und werden durch Werbung finanziert. Sie sind also nicht frei, sondern vertreten die Interessen des Großkapitals. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken. Ein schönes Beispiel für diese gleichgeschaltete Presse lieferten in dieser Woche die folgenden Artikel:
FAZ - Die Renten steigen
Renten steigen deutlich – aber weniger als erhofft
Renten steigen ab Sommer deutlich an
Dickes Plus für Deutschlands Rentner
Man könnte noch hunderte von Beispielen aus allen möglichen Medien hinzufügen. Alle berichten wie toll doch die Rentenerhöhung und diese Welt für Rentner überhaupt ist. Wenn man jetzt von gleichgeschalteten Medien spricht, dann sind die Herren und Damen Zeitungbesitzer sowie ihre Lakaien, die die freien Felder zwischen der Werbung ausfüllen und sich wirklich Journalisten nennen, obwohl sie doch nur Propaganda verzapfen, natürlich böse. Sie würden doch so gerne so tun, als gäbe es Deutschland freie Medien und freie Journalisten. Doch halt. Freie Journalisten gibt es. Die sind absolut vogelfrei umd werden nicht nur bei der Jungen Welt als völlig rechtlos behandelt. Woanders werden sie schon zu Zeitungsboten degradiert.
In solchen vollständig gleichgeschalteten Medien verwundert es niemand, wenn es keine Wahrheit mehr gibt. Anstatt die angeblich doch so tolle Rentenerhöhung zu belobigen hätte ein Minimum an Recherche eine ganz andere Story ans Licht gebracht:
Der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hat kritisiert, dass die Rentner trotz steigender Bezüge Kaufkraftverluste hinnehmen müssen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - "Seit 2004 ist die Kaufkraft der Rentner um neun Prozent gesunken", sagte Schneider der "Rheinischen Post". "Allein 2011 haben die Rentner Realeinbußen von 1,8 Prozent erlitten", betonte er. Zur geplanten Rentenerhöhung im Juli sagte er: "Das ist besser als eine Nullrunde, der große Wurf ist es nicht."
Es ist weniger als Nichts. Wenn Martin Winterkorn der Chef von VW in diesem Jahr rund 17 Millionen an Gehalt und Boni bekommt, dann bekommt er die dafür, dass die deutschen Bürger und die deutschen Rentner ihn und seinen Laden mit einer Verschrottungsprämie gerettet haben, für die er nun ohne Maß und Verstand belohnt wird, während die Bürger immer noch an den Schulden für diese Rettungsaktion bezahlen und dies auch noch Jahrzehnte tun werden. All die Menschen in Rente, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen sich doch völlig verarscht vorkommen, wenn für sie nicht einmal der Kaufkraftverlust der letzten Jahre drin ist. Aber diese Menschen zählen ja nicht. Sie können Herrn Wulff, Herrn McAllister und den restlichen Politschranzen ja keine billigen Autos zukommen lassen und bieten für die Gewerkschaften ja auch keine Puffbesuche in Brasilien.
Aber darüber verlieren die deutschen Medien kein Wort. Während die Rentner und Arbeitnehmer real weiter verlieren machen sich die Abzocker schön satt. Wer solche Berichterstattung kennt, der wundert sich auch nicht über das dreiste Kampfgeschrei des Handelsblattes:
Gaza-Extremisten sterben bei Luftangriff
Der Frieden in Nahost ist offenbar in weite Ferne gerückt: Zwei Extremisten und drei Zivilisten sind bei einem israelischem Luftangriff getötet worden. Zudem wurden 25 Zivilisten beim Beschuss eines Wohnhauses verletzt.
Wer solche Überschriften produziert, der hetzt zum Krieg. Auf zwei angebliche Extremisten, die aber auch nur vom israelischen Terrorregime so bezeichnet werden sterben, nach eigener Aussage drei Zivilisten und werden 25 weitere Zivilisten, darunter auch Kinder, verletzt. Das Handelsblatt das immer wieder so tut, als ob es ernsthafte Wirtschaftsnachrichten liefert, agiert als Propagandainstrument für den ethnischen Ausrottungskrieg Israels. Warum sollte man solchen Leute abnehmen, dass auch nur eine Nachricht in ihrem Blättchen wahr ist?
Gäbe es freie Journalisten so hätte die Schlagzeile anders gelautert:
Israelische Rassisten ermorden und verletzen Zivilisten bei Luftangriff
Aber für Wahrheit sind diese Medien und das Handelblättchen ja nicht zuständig. Leider ist das Papier zu hart, so dass es sich auch auf dem stillen Örtchen nicht verwenden lässt.
Deutschland hat keine freie Presse und warum diese Lügner ein Leistungschutzrecht für ihre falschen Aussagen beanspruchen, lässt sich wohl kaum erklären. Zum Glück gehen die Printmedien gerade mit hoher Geschwindigkeit den Bach runter und bald wird sich das Problem und diese Lügerei wohl von selbst erledigt haben.

Tags für diesen Artikel: ente, erhöhung, falschmeldung, handelsblatt, medien, meinung, meinungsmache, nachricht, propaganda, qualität, rente
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Rundumschläge liegen mir nicht, ich finds richtig & wichtig, was Dr. Ulrich Schneider zur "Rentenfrage" sagt/e und halt mich immer noch an Siegfried Kracauer:
Wer verändern will, muß ums zu Verändernde Bescheid wissen.
Da ist´s mit den Damen und Herren "System"jornalisten - im WDR-Jargon Schurnalisten gesprochen - so ähnlich wie mit führenden ganzdeutschen Zeitgeschichtlern: Die könn´ nicht mal Quellen fälschen ("mit oan Messerl gehts halt besserl"). Denn´s Quellenfälschen setzt das Wissen, was eine Quelle IST, voraus.
So auch beim ganzdeutschen Recherche"journalismus. Der vorausetzt, daß die Damen und Herren "Schurnalisten" wissen, was eine Recherche IST ...
Bleibt nur noch zu ergänzen, daß die heutigen Demokratien die bislang am besten versteckten Diktaturen sind!
Ich versuchs mal urheberrechtsneutral:
'Berlin wolle Ehrentag für Veteranen'
(Mir fällt da zumindest ein Berliner ein, der das evtl. anders sehen könnte ;-) )
'Im Vergleich zu ehemaligen Soldaten in den USA genössen(NR?) deutsche Heimkehrer wenig Ansehen in der Gesellschaft"
Da hätte man auch anmerken können, dass ein riesiger Anteil der Ex-GI-Joes einen nicht geringen Ansehensverlust durch Armut und Obdachlosigkeit erleidet, die PTBS in den großen Kliniken am Rande der Stadt einfach mit Antipsychotika plattgedopt wurde bis zu deren Schließung mit der Folge besagter Obdachlosigkeit usw.
Aber ein Heldenorden und eine Konfettiparade entschädigen für Terrorkriege um Rohstoffe, ne is klar.
Arm ab und arm dran und das Eiserne Kreuz an der Backe für "Korbmenschen". Leistung muss sich ja auch lohnen!
Oder gestern im Teletext von Nostradamus TV:
'Iran säusele IAEO-Inspektoren zu' (oder so ähnlich, spielt eigentlich keine Rolle mehr), wo schon in der Überschrift unterstellt wurde, wenn sie Inspektionen zustimmen, muss das ja eine Finte sein. Irak-Reloaded.
Sich zu informieren, also in der "Freien Presse", bereitet keinerlei Freude und macht einsam. Wenn einem bei der "Märchenschau" vor Lachen das Essen aus dem Mund fällt bei irgendeinem Bullshit, der Betroffenheit induzieren soll, erntet man u.U. befremdete Blicke.
Absolut kein Schweine-Schurnalist stellt mal den Zusammenhang her zwischen der Vorbereitung von
*Handypfand, Handelskrieg um Seltene Erden und dem Rohstoffsammeln in der Zone (War wohl doch nicht alles schlecht drüben)
*Peak Oil, der wohl bald anstehenden Rationierung von Fleisch, Energie o.ä. für den Pöbel und der Steuersubvention von Flugreisen für Leute, die sich Urlaub überhaupt noch leisten können.
Es werden Lebensmittel verschwendet? Ist ja völlig neu. Habt Ihr auch feuchte Augen bekommen, als die Aigner vom Hilfskonvoi bis Sibirien gefaselt hat? Protektionismus durch Subventionen für die Überproduktion, anybody out there?
Bei Fleisch, Süßigkeiten, Rauchen hat man natürlich nur die Gesundheit im Auge, is klar. Uran im Mineralwasser, reden wir nicht drüber.
Neueste Statistiken belegen:99% aller Studien entstehen kurz bevor man sie braucht, Harrrharr!
Das ist ja das geniale an der vorherrschenden Propaganda: Dass sie eben immer einige Wahrheiten enthält und vorgeblich gute Absichten simuliert. Niemand ist ernsthaft gegen Recycling oder für Passivrauchen.
Ich hör auf bevor mir der Kragen platzt.
Diese Mischung aus 1984, der "Schlimmen Zeit" und Stasiland, die um uns herum erblüht, macht mich langsam ernsthaft zynisch und depressiv.
„Plebejer müssen draußen bleiben
Rudolf Stumberger 21.03.2012
Studie weist hohe soziale Auslese bei Journalistenschulen nach
Was passiert, wenn "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo auf Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor von Guttenberg trifft? Nein, es gesellt sich nicht nur Haar-Gel zu Haar-Gel und Kaschmir-Pullover zu Kaschmir-Pullover, sondern dann geht es auch um die Verständigung der Macht-Eliten, die sich gegenseitig quasi am Geruch erkennen. Woher diese Eliten im journalistischen Feld kommen, hat Klarissa Lueg, Doktorantin an der TH Darmstadt in ihrer Dissertation "Habitus, Herkunft und Positionierung: Die Logik des journalistischen Feldes" untersucht. Danach ist an Journalistenschulen, die als Rekrutierungsanstalten für journalistische Karrieren gelten, die soziale Auslese besonders gravierend: Mehr als zwei Drittel der Schüler stammen aus einer "hohen Herkunftsgruppe". Kinder von Facharbeitern etwa kommen gar nicht vor. Die Autorin sieht aufgrund dieser Auslese eine Gefahr für eine "kompensatorische, anwaltschaftliche Berichterstattung".
Mehr zur machtelitisch erwünschten & geföderten prokapitalistischen „Journalistenpersönlichkeit“ bei Telepolis: 21. März 2012 -> http://www.heise.de/tp/artikel/36/36575/1.html