Langsam geht mir das tierisch auf die Nerven, das ständige Lobhudeln der sagenhaften Wortgewandtheit des Herrn Gauck. Höher und noch höher heben sie ihn hinauf, den Meister der Rhetorik. Na und? Ein Talent. Weiter nichts. - Stimmt nicht ganz, es ist ein Talent, das verdammt gefährlich sein kann. Ich sage deutlich "kann". Also scheiß auf ein paar falsche Präpositionen, einen Satz, der nicht korrekt beendet wird, auf ein paar ähhs und öhhs, wenn einer Zeit zum Nachdenken braucht. Worauf es ankommt, ist, was einer sagt. Was er meint. Ob er sagt, was er meint. Ob seine Taten zu dem passen, was er sagt. Ob wir ihn erkennen können. Kurz: worauf es ankommt ist Wahrhaftigkeit. - Das war mein Wort zum Wochenende.
Nochmal zum Nachlesen, Tipp von Richard Albrecht (danke) Peter-Michael Diestel im freitag.de vom 28.4. 2000:
"Wendiger Pastor"