... da kannst du was erleben. Was? Frischen Spargel, einen Kuckuck und mitten im Städtchen ein paar Nazis, die für irgendwas demonstrieren. Möchte man das glauben? Scheint zum Lokalkolorit zu gehören, in Brandenburg. Tja, schade eigentlich. Könnte stellenweise nämlich sogar schön sein hier. Auch wenn mich das Landleben im allgemeinen ja nicht besonders lockt. Im Zweifelsfall mache ich lieber Urlaub am Brandenburger Tor, ja, mittendrin in Berlin! Meine Güte, solche wie mich muss es doch auch geben.
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Einträge von Luise
... du Land der Bayern!
Die erste Satzhälfte der Hymne sollte zeitgemäß angepaßt werden, finde ich. Wer kann sich schon von "Gott mit dir" was kaufen. Ha ha ha. Was haben wir denn da zu bieten: Vetternwirtschaft als Geschäftsmodell, Geld wie Heu, Großzocker (innen pfui) die auch die Rolle als Vorbilder (außen hui) übernehmen, Psychiatrien (die sich auch zweckentfremdet nutzen lassen), Verlogenheit als Kulturelement, Korruption als Gaudi für Einheimische. Aber eines muss ich ihnen lassen, meinen Bayern, schöne Designerküchen bauen sich die Dorffrauen in ihre Häuser. Und der BMW steht wie gehabt in der Garage, äh, im Carport. Ach doch, is scho ois recht schee da unten, in meiner alten Heimat! A recht a Gaudi ham mir da, we ma zamhockn, gell?
Aber was machen wir nun mit der Hymne? Ach, lassen wir das Gott mit dir. Und der CSU lassen wir ihr großes C. Des is jetz a scho wurscht.
Aber was machen wir nun mit der Hymne? Ach, lassen wir das Gott mit dir. Und der CSU lassen wir ihr großes C. Des is jetz a scho wurscht.
Mutter Elite
Das muss man mal im Original erlebt haben. Mütter, deren Kinder Musterschüler sind und die deshalb wieder in "guter Hoffnung" sind, nämlich der, brillanter Karrieren ihrer Sprösslinge. Da leuchten die Augen, da vibrieren die feinen Gewebe rund um Mund und Nase, da kräuseln sich die Haare, es stockt der Atem - auch derer die zuhören!
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Kippt es?
Und wenn es kippt, dann ab welchem Punkt? Lug und Trug, Beschiss, Täuschung, doppelte Moral, Hochstapelei und so was, das haben wir inzwischen doch alles "integriert", das heißt, wir haben uns an das Systems des legalisierten Betrugs gewöhnt. Genug Leute bewundern die Täter als Helden. Heerscharen von "Beratern" verdienen ihr Geld damit, beim Großbetrug zu helfen. Aber diese Summen? Millionen, zweistellige Millionen, dreistellige - Moment mal. Dreistellige Millionenbeträge auf Privatkonten eines Mannes? Dreistellig?!! Woher kommt das Geld? Wozu braucht ein Mensch soviel Geld? Was macht er damit? Vielleicht wird die schiere Größe der Geldmenge zum Kipppunkt. Mal sehen.
Alt und arm
Alt und arm sein, dieses Schicksal wird auf viele von uns zukommen. Gute Nacht, Marie. Schön, wenn man zu denen gehört, die solche Sorgen nicht haben müssen, wie unsere liebe Kanzlerin, die sich ja auch auf den Ruhestand vorbereitet und schon mal ein paar Bilder vom familiären Glück im Urlaub präsentiert. Ja, so hätten wir es auch gerne.
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Alle hacken auf Hollande herum
Wie billig. Ich frage mich sofort: was wollt ihr denn, Leute. Wollt ihr eine eiserne Kanzlerin, wie unsere Angela Merkel? Oder einen "starken Mann", wie Putin? Oder einen Berlusconi, oder gleich einen Führer?
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Dijsselbloem, weiter so!
Endlich sagt mal einer, was Sache ist. Nämlich, dass die zyprische Variante der Bankenrettung künftig weitere Anwendung finden wird, und dass das gut so ist! Und was passiert? Er kriegt auf die Mütze von allen Seiten. So was darf man nicht sagen, da weden die Märkte nervös - ui ui ui - das Kapital wird abfließen - ach, du Schreck - das Vertrauen ginge flöten - auch das noch! Wie dürfen wir das nun verstehen? Dass die Reichen künftig zahlen müssen, das ist doch längst klar, oder? Aber laut sagen darf man das nicht? Ja glaubt denn jemand, dass man die Reichen anlügen muss, damit sie ihr Vertrauen nicht verlieren, und doof wie sie sind, lassen sie sich dann - heimlich, sozusagen - Geld abknöpfen? Ja, so habe ich mir den Kapitalismus immer vorgestellt.
Haben wir selten erlebt, dass jemand von der hohen Ebene was Wahres sagt und werden wir auch in Zukunft selten erleben. Wäre eine tolle Chance gewesen, dass die europäischen Sozialdemokraten und Linken dem Mann zur Seite springen und die Gelegenheit nutzen, eine Schneise durch den ganzen Mist zu schlagen. Die Wege im Einsturz sind (nämlich) legbar. Ernst Bloch. Natürlich wurde die Chance vertan. Denn die nicht-besitzende Mehrheit der Bevölkerung hat keine politische Vertretung mehr. Das ist unser Problem.
Haben wir selten erlebt, dass jemand von der hohen Ebene was Wahres sagt und werden wir auch in Zukunft selten erleben. Wäre eine tolle Chance gewesen, dass die europäischen Sozialdemokraten und Linken dem Mann zur Seite springen und die Gelegenheit nutzen, eine Schneise durch den ganzen Mist zu schlagen. Die Wege im Einsturz sind (nämlich) legbar. Ernst Bloch. Natürlich wurde die Chance vertan. Denn die nicht-besitzende Mehrheit der Bevölkerung hat keine politische Vertretung mehr. Das ist unser Problem.
Spannender live-act in Zypern
Steht uns ein Spektakel der besonderen Art bevor? Der kapitalistische Sündenfall sozusagen, vor laufender Kamera? Schauen wir dabei zu.
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Deutschland geht es gut. Vielen Deutschen nicht.
Die Sozen sollen uns mit ihrem Geschwätz verschonen, wie gut es Deutschland dank der Agenda 2010 ginge. "Wer" ist Deutschland? Und wie geht es den Leuten in den mittleren Schichten? Interessante Vergleiche offenbaren manche Überraschung!
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Und das Casino brummt ...
Man kann auf den neuen Papst warten, oder auf den nächsten Börsencrash. Je nach Gusto. Glauben spielt hier wie dort eine zentrale Rolle.
Wer aus dem Glaubenssystem Börse "Aussteigen" will, der kann jetzt zum Beispiel regelmäßig bei Flassbeck Economics reinschauen, muss aber bereit sein, sich auf ökonomisches Wissen einzulassen. Wissen statt Glauben! Das war mein Wort zum Sonntag.
Wer aus dem Glaubenssystem Börse "Aussteigen" will, der kann jetzt zum Beispiel regelmäßig bei Flassbeck Economics reinschauen, muss aber bereit sein, sich auf ökonomisches Wissen einzulassen. Wissen statt Glauben! Das war mein Wort zum Sonntag.
Brahms oder Wagner
Da ich Richard Wagner nicht ausstehen kann, auch wenn ich sein musikalisches Talent und seine Fähigkeiten ohne Frage anerkenne, liebe ich wohl Johannes Brahms. Friedrich Nietzsche markiert da eine interessante Weggabelung, an der sich die Deutschen scheinbar unweigerlich immer wieder finden. Ich jedenfalls ging frühzeitig in die eine Richtung, wo Brahms die Musik spielt. Unsere Kanzlerin wählte Wagner. Na bitte!
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Mehdorn !
Mehdorn wird BER-Chef. Ha, ha ha ha ha ... hi hi ... ho ho .. lach, gurgel, ha ha, gacker ... nee, ist aber unfair. Wir hätten doch vorher auch so ein sinnloses Schlichtungsverfahren wie die Stuttgarter verdient. Männo! - Andererseits ist Mehdorn wenigstens noch lustig. Im Vergleich zu den total humorlosen Hamburgern mit ihrer Elbphilharmonie. Stimmts?
Wir und unsere Verbraucherverunsicherer
Gestern wurde mir im Fernsehen mitgeteilt, ich sollte bloß keine Rentenversicherung abschließen. Die Versicherer seien alle böse und würden mich bescheissen. Per Milchmädchenrechnung wurde mir demonstriert, wie sie Kosten berechnen, die sie dann gar nicht haben, sondern einfach einsacken, um sich daran zu bereichern.
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Fairtrade, das noble Element inmitten der zynischen Einkaufswelt
Gehe ich heute zu Netto und packe als erstes ein paar Bananen "Fairtrade" in den Einkaufswagen. Fühlt sich gut an. Aber schon kam es richtig dicke!
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Scripted Reality am Himmel!
Nein, das war keine Doku-Soap, keine "scripted reality", das war echt! Zwei echte Asteroiden an einem Tag, wow. Fragt sich nur, wer das noch unterscheiden kann.
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Der primitive "Experte" Spahn
Ich bin am Überlegen, ob ich eine Rubrik einrichte, die sich mit den Phänomenen einer sonderbaren Krankheit befaßt: dem Hass auf Jugendliche. Heute läuft einem wieder ein Betroffener über den Weg, er nennt sich "Gesundheitsexperte", ist CDU-Mitglied und heißt Jens Spahn. Er ist derjenige, der Eltern 100 Euro abknöpfen möchte, wenn ihr Kind zuviel Alkohol gesoffen hat und in einer Klinik behandelt werden muss.
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Offener Brief: 30-Stunden-Woche fordern!
Hier ist der Offene Brief, den die Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik formulierte und den 100 Leute aus Wirtschaft, Forschung und anderen Zusammenhängen unterzeichneten, um vehement für eine Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich zu kämpfen. Quelle: Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik. Das ist längst überfällig und deshalb unterstützen wir diese Forderung!
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Nochmal zur Heimerziehung in der Haasenburg
"Fern ab in den Wäldern von Brandenburg", da liegen die Heime der Haasenburg GmbH. "Geschäfte mit Schwererziehbaren" nennt Frontal-21 einen Bericht über die Heimerziehung in der Haasenburg GmbH. Geschäftsgrundlage ist die weitgehende Privatisierung der Erziehung Jugendlicher unter der besonderen Bedingung "freiheitsentziehender Maßnahmen".
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Den Willen brechen in Brandenburg
Die schwärzeste Pädagogik ist zurück. In Brandenburg. Genauer in geschlossenen Heimen für Jugendliche in Brandenburg. Dazu ein Interview in der taz.de: Hamburger Jugendlicher über die Haasenburg. "Alle sagen: Scheiße, ich will hier raus". Bitte lesen.
Der Wille zur Veränderung
Die Sexismus-Debatte kam aus dem Nichts. Zumindest war der Anlass nicht so bedeutend, dass er die Wucht erklären würde, den die Debatte bekam. Wir haben schlimmere Probleme, zumindest hier in unseren westlichen zivilisierten Gefilden. In Indien oder in den muslimischen Regionen sieht das anders aus, denn da gehört der Sexismus zur Existenzfrage für die Frauen.
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Jauch, Sexismus und twitternde Generation
Bei Jauchs Talk-Runde gestern fehlte ein junger Mann. Ein männlicher Vertreter der jungen Generation, die auf Sexismus, also auf die hierarchischen Machtinstrumente, verzichtet. Die gibt es inzwischen! Ja, es geht auch auf Augenhöhe! Wäre so ein junger Mann mit dabei gesessen, hätte auch Günther Jauch "alt" ausgesehen. Wohl zu feige für solche Konkurrenz?
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Deutsche Jugendliche kaum arbeitslos?
Ach so ist das. Wir in Deutschland haben kaum Probleme mit Jugendarbeitslosigkeit. Es sind nur 8,1 Prozent. Aber die Franzosen haben 27 Prozent! Laut offizieller Statistik (Quelle: Eurostat) in tagesschau-online veröffentlicht. Na dann können wir Deutschen uns ja beruhigen.
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Vorläufig mein Präsident: Francois Hollande
Diese Freiheit nehme ich mir, dachte ich, als ich ein wenig den Reden im Bundestag anläßlich der Feiern zum Elysee-Vertrag anhörte. Die Freiheit, mich temporär auf den französischen Präsidenten zu beziehen, statt auf die deutsche Kanlerin. Europa macht mir diese Freiheit möglich. Gutes Europa!
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Von nun an ging's bergab
Hildegard Knef hat diese Erfahrung gelassen ausgesprochen, ohne Umschweif. Und das in einer Zeit, wo das Lebensgefühl der Deutschen vom Gegenteil beherrscht war. Die Losung hieß schon eine Weile: es geht wieder bergauf!
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Das verflixte hohe Amt
Achtung, Satire. Die Lösung im Falle Wulff wäre es gewesen, das Amt in "Bundespräsidentengattin" unzubenennen. Sie hätte sich das locker zugetraut, mit ihrem Mann, dem Bundespräsidenten als Anhängsel. Sozusagen. Aber dann wäre ja jetzt die noch nicht geschiedene Ehefrau des aktuellen Bundespräsidenten Amtsinhaberin. Und Gauck das Anhängsel mit einer Lebensgefährtin als Anhängsel - nee, sorry. Das war doch keine tragfähige Idee von mir. Achtung, Satire Ende. Das ist aber heutzutage auch kompliziert, verflixt und zugenäht!












