Beim hören und Lesen und von Nachrichten zum Euro kann es einem vorkommen als ob gleich das Licht ausgeht. Wilde Horden von Spekulanten wollen den Euro mit Hebeln in die Niederungen einer Weichwährung stoßen. Nun ist es mit Hebeln so eine Sache. Um die Hebel anzusetzen haben sie sich Griechenland ausgesucht. Ob Griechenland oder einige andere wirtschaftliche Leichtgewichte dazu taugen eine Währung wie den Euro auszuhebeln ist mehr von Wunschdenken als von realen Wirtschaftsdaten getragen. Kräfte von Hebeln wirken in beiden Richtungen. Wer Hebel ansetzt, muss auch damit zurechtkommen. Als Auflage dient die Unzufriedenheit der Märkte mit dem Euro. Seit wann haben Märkte Empfindungen?
Für den Außenwert einer Währung ist immer noch der Saldo der Handelsbilanz ausschlaggebend. Der von vielen apokalyptischen Ökonomen scheinbar als altmodisch betrachtete Außenhandelssaldo des Euroraumes weist ein deutliches Plus aus. Die Nachfrage nach Produkten aus der Eurozone ist zwar nachlassend aber stetig. Im Klartext bedeutet das, Europa kann den Gegenwert seiner benötigen Güter mit selbst produzierten Erzeugnissen und Dienstleistungen bezahlen.
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