Deutschland
Themen-Übersicht zur Niedersachsen-Landtagswahl
Am kommenden Sonntag finden Landtagswahlen in Niedersachsen statt. Für uns Anlass, die Positionen der Kandidaten miteinander zu vergleichen und diese für noch unentschlossene Wähler als Entscheidungshilfe bereitzustellen.
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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück - Ein Portrait
Nachdem die SPD schon den besten CDU-Kanzler (Helmut Schmidt) und einzigen FDP-Kanzler (Gerhard Schröder) stellte, wird sich laut BILD nun also Peer Steinbrück für weitere Abrissarbeiten am Gemeinwohl bewerben. Und da der Pöbel ja eher mit einem Kurzgedächtnis gesegnet ist, will ich nochmal einige seiner Heldentaten auflisten.
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Jürgen Rüttgers sieben Schritte für noch mehr Altersarmut
Der abgewählte NRW-Ministerpräsident und "Rumänen-Experte" Jürgen Rüttgers zeigt in seinem Gastbeitrag im ehemaligen Nachrichtenmagazin stolz, dass er von Demografie und Altersarmut auch nur wenig Ahnung hat. Was allerdings auch nicht überraschen kann, wenn man selbst bereits Ansprüche auf fünfstellige Monatspensionen angehäuft hat und somit vom hohen Turm aus herabreden kann. Doch schauen wir mal genauer auf seine "Ideen":
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Die Angst der SPD vor Francois Hollande
"Altkanzler Schröder warnt SPD vor Hollandes Ideen", lese ich gerade bei DIE ZEIT. Damit ist klar, dass der Pöbel von der SPD nicht einmal mehr kosmetische Verbesserungen erwarten kann. Aber weil der Bericht so schön ist, hier mal ein paar kommentierte Auszüge:
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Kurt Lauk (CDU) und die angebliche Grenze des Sozialstaates
Angesichts der europaweit einbrechenden Wirtschaft, steigender Arbeitslosigkeit (und Verarmung), sowie der Explosion sämtlicher Staatsverschuldungen muss natürlich ein CDU-Mann wie Kurt Lauk in die Offensive gehen. Schliesslich darf auf keinen Fall der Eindruck entstehen, die ruinöse Wirtschaftspolitik seiner CDU wäre Schuld an der unendlichen Krise. Nein, natürlich ist der (ohnehin nur noch in Fragmenten vorhandene) Sozialstaat schuld an allem. Dementsprechend dann auch sein Gastbeitrag im Handelsblatt. Schauen wir doch mal genauer hin.
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Demografie-Steuer: Wie DIE WELT für die CDU Stimmung macht
Demografie, immer mehr Ältere, Pflegenotstand und die "Unfinanzierbarkeit" unseres Sozialstaates prägen das Bild in unseren Massenmedien. Dass es sich bei allem Gedröhne nur um ein Verteilungsproblem handelt - nämlich der Verteilung des Vermögens - darüber wird geschwiegen. So auch im Bericht von DIE WELT, wo man fröhlich Stimmung für eine zusätzliche "Demographieabgabe" betreibt. Schauen wir uns das aber doch mal im Detail an...
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Das angeblich falsche Zitieren von Joachim Gauck
Natürlich bemühen sich unsere Qualitätsjournalisten nun nach Kräften, die abfälligen Äusserungen von Gauck schönzureden und zu verharmlosen. Exemplarisch hier die Süddeutsche Zeitung beispielsweise. Aber schauen wir uns das doch mal genauer an.
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Sozialwahl - Warum die IG Metall unglaubwürdig ist
Bis zum 1. Juni 2011 kann man ja noch seine Vertretung in der Rentenversicherung wählen. Die Briefe dürftet ihr sicherlich auch bekommen haben, denke ich mal. ABER: Wen soll man da bitteschön ankreuzen? Die IG Metall kann man doch eher NICHT wählen. Denn beim Thema Rente und IG Metall fällt mir nämlich als allererstes Walter Riester ein, der fünf Jahre lang Vize-Vorsitzender der IG Metall war und unter Gerhard Schröders rot/grünen Regierung sogar Bundesarbeitsminister wurde.
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Hartz IV: Kein Interesse an einem verfassungsgemäßen Existenzminimum
Wenn man sich den Bericht der Süddeutschen Zeitung durchliest, waren weder Schwarz/Gelb noch Rot/Grün an einem verfassungsgemässen Existenzminimum interessiert. Denn ob es nun fünf oder elf Euro "Erhöhung" gegeben hätte, wäre für die Betroffenen ohnehin eine Verhöhnung gewesen. Gerechnet auf den Regelsatz agiert Rot/Grün lediglich um 1,6 Prozent sozialer als Schwarz/Gelb - ein Witz, über den man selbst beim Kabarett nicht lachen würde.
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BKA-Chef Jörg Ziercke als Hamburgs SPD-Innensenator?
Eine Meldung, die schon am Wochenende die Leute erschreckte und inzwischen von BKA-Chef Jörg Ziercke insoweit dementiert wurde, dass er "keine entsprechende Anfrage" erhalten hätte. Zum Glück, denn BKA-Ziercke fiel mir schon häufig mit entsetzlichen, wenn nicht sogar verfassungsfeindlichen Bestrebungen auf.
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Rot-Gelb in Hamburg?
Im ehemaligen Nachrichtenmagazin kann man nachlesen, dass sich Westerwelle für eine rot-gelbe Regierung in Hamburg stark gemacht hat - was an vielen Orten sicherlich für Hohn und Spott gesorgt haben dürfte. Aber wäre ein Bündnis von SPD und FDP denn wirklich derart grundlegend absurd? Schauen wir doch mal auf ein paar Details.
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Weihnachten mit unserem Bundespräsidenten
Hach ja, unser Horst Köhler, der im Volk sooo beliebte Bundespräsident, hat wieder eine grossartige Weihnachtsansprache gehalten. Ach wie jetzt, das ist gar nicht mehr der Horst? Da kann man mal sehen, wie beliebt er wirklich war, wenn ihn überhaupt niemand vermisst. Aber nun gut, stattdessen also der Bundespräsident dritter Wahl, Christian Wulff (CDU). Schauen wir doch mal, was er uns zu sagen hat:
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Hessens GRÜNE-Chef Tarek Al-Wazir fordert neoliberale Revolution bei den LINKEN
In einem langatmigen Gastbeitrag im "Freitag" hat sich der hessische GRÜNEN-Vorsitzende Tarek Al-Wazir darüber beklagt, dass sich die LINKE weiterhin weigert, sich der neoliberalen Politik der anderen Parteien anzuschliessen. Und er formuliert einen Vorwurfskatalog, der einige ergänzende Kommentare geradezu herausfordert.
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Die Vorschläge des Sarrazin, was man denn nun (anders) machen soll
Bei all den Zeitungsschlagzeilen um Gene, Juden, Meinungsfreiheit, Parteiausschlussverfahren und verdrehten Statistiken ist eine Sache irgendwie völlig in den Hintergrund geraten - nämlich die Vorschläge des Sarrazin, was man denn nun (anders) machen soll. Falls noch keiner sein Buch gelesen haben sollte, hier mal in Kurzform die Endlösung laut Sarrazins Gedankenwelt. Und diese sind sicherlich für den einen oder anderen blinden Jubler interessant, weil hinter Sarrazin eher ein Guido Westerwelle steckt, als ein Udo Voigt, wie einige vielleicht meinen/hoffen. Für Sarrazin scheint das Ausländerthema nämlich nur Mittel zum Zweck zu sein.
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Atomlobby-Brandbrief - wie man eine PR-Strategie zugunsten längerer Atomlaufzeiten schmiedet
Ich muss meinen Kommentar aus der "Aufgelesen und kommentiert" Rubrik offensichtlich nochmal als gesonderten Artikel herausstellen, weil die Massenmedien zwar oberflächliche Kritik an der Arroganz der Brandbrief-Schreiber üben, die mögliche PR-Strategie dahinter aber offensichtlich nicht erkennen - oder erkennen wollen/dürfen. Dabei ist das Schauspiel geradezu offensichtlich.
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Schwarz/Gelb auf tiefsten Umfragestand seit 1986
Solche Sonntagsumfragen sind ja ganz lustig, aber dennoch wenig hilfreich. CDU/CSU bei nur noch 30 Prozent plus einer ausserparlamentarischen FDP mit lediglich vier Prozent sorgen zwar für diebische Freude, aber in der Realität geht die schwarz/gelbe Volksverarmung natürlich trotzdem in gewohnter Schärfe weiter. Merkel und ihr Vizekannsnicht werden aufgrund der desaströsen Aussichten nur noch enger zusammenrücken. Ansonsten droht nämlich ihr Machtverlust.
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Nur noch 40 Prozent mit Merkels Arbeit zufrieden
So meldet es der ARD-Deutschlandtrend (Grafiken hier) entsetzt. Wobei ich mich ja frage, was diese 40 Prozent tagtäglich rauchen, um mit Merkel immer noch zufrieden zu sein? Hallo? Einer zuhause? Niemand muss sich Sorgen um Merkel machen. Sie scheint lediglich ihren Auftrag nahezu vollendet zu haben, dass sie nun auch so kollektiktiv runtergeschrieben wird von ihrer Kampfpresse. Mehr nicht. Und jetzt müssen wohl wieder andere ran.
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250 Tage "Neuanfang" der SPD
Treffend auf den Punkt gebracht bei der alljährlichen Spargelfahrt des Seeheimer Kreises der SPD, worüber auch das Blog der Tagesschau ein paar nette Einsichten präsentiert. Alle waren da: Gerhard Schröder, Ulla Schmidt, Sigmar Gabriel, Hans-Jochen Vogel, Peer Steinbrück, Johannes Kahrs, Frank-Walter Steinmeier.... und es wurde viel gelacht. Vor allem, als...
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Bundespräsident Horst Köhler schmeißt hin
Vielleicht übernimmt ja jetzt Roland Koch (CDU) das Amt
Aber unter uns: Wenn man sich anschaut, wieviele verfassungswidrige Gesetze der Köhler unterschrieben hat, kommt sein Rücktritt doch einige Jahre zu spät.
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Aber unter uns: Wenn man sich anschaut, wieviele verfassungswidrige Gesetze der Köhler unterschrieben hat, kommt sein Rücktritt doch einige Jahre zu spät.
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SPD-Chef Gabriel fordert LINKE auf, endlich neoliberal zu werden
Natürlich formuliert SPD-Chef seine Aufforderung etwas weniger offensichtlich. Aber wer sich den STERN-Bericht durchliest, erkennt schnell sein Manöver, um innerhalb der Linkspartei diverse Spaltungen herbeizuführen. Und die eher karrieregesteuerten LINKEn dazu aufzumuntern, die Linkspartei ins neoliberale Einheitslager von CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE rüberzuziehen, damit sich die SPD gar nicht erst korrigieren muss. Und dem Wähler dann auch überhaupt keine Alternative für eine Politik mehr bleibt, die sich eher an Millionen von Bürgern orientiert, statt an Millionäre.
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Sozialdemokratie? Das war einmal! [UPDATE]
Die SPD verrät ihr Erbe, diskreditierte den Sozialstaat und pervertierte den Begriff der Solidarität. Ein korrigierter Kommentar über die FDP-Kritik von SPD-Chef Sigmar Gabriel im Tagesspiegel. Und es zeigt, wie der einfache Austausch (!!) von Partei- und Politikernamen die gesamte SPD-Kritik an der FDP zum Eigentor wird.
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Die bürgerliche Republik
Die Bürgerlichen dieser Republik haben übernommen! Von der Regierung bis hinunter in die niederen Ebenen verbreiten sie nun ihre Politik, Macht, Ethik, Moral und Ressourcenverteilung, bzw. das, was sie sich darunter vorstellen. Mit Methoden, die ihrer Lebenswelt entsprechen.
Der offene Diskurs wird weitgehend eingestellt. An seine Stelle treten schweigende "Fassaden" wie der neue Bahnchef (wie heißt der nochmal?), der im Unterschied zum Poltergeist Mehdorn einen ruhigen und kultivierten Eindruck macht, aber natürlich dennoch die gleiche Privatisierungsscheiße vorantreibt wie sein Vorgänger. Oder Leute vom Typus Merkel, die so lang als möglich nichts sagen, - gar nichts! - und ihre Politik hintenherum entfalten.
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Der offene Diskurs wird weitgehend eingestellt. An seine Stelle treten schweigende "Fassaden" wie der neue Bahnchef (wie heißt der nochmal?), der im Unterschied zum Poltergeist Mehdorn einen ruhigen und kultivierten Eindruck macht, aber natürlich dennoch die gleiche Privatisierungsscheiße vorantreibt wie sein Vorgänger. Oder Leute vom Typus Merkel, die so lang als möglich nichts sagen, - gar nichts! - und ihre Politik hintenherum entfalten.
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KRiesling Kabinett
Ach Du liebe Zeit! Da muß man sich ja richtig beeilen, wenn man über amtierende Minister (noch) was schreiben will. Bei dem Tempo, wie sie zurücktreten, das Ressort wechseln oder ganz neu auftreten! Leute, macht hinne! - Also wirklich. Da kriegt man ja Streßpusteln. Kabinettsumbildung nach 4 Wochen ... wo gibt es denn so was. - Ich mache mir jetzt mal eine Butterbrezel, das beruhigt ein wenig die Magennerven. Und dann mache ich diese schöne Flasche Riesling Kabinett auf. Dem Anlaß angemessen, oder?
Am besten, man fängt schon mal an, sich auf alles gefaßt zu machen. Bei dieser Regierung sollte man auf Überraschungen eingestellt sein. Und wie gesagt, schnell sein! - Wie heißt die Neue? Kristina Köhler? Hat man von ihr schon mal was gehört? Und warum macht die von der Leyen jetzt Arbeit? Sie hatte doch Interesse an Gesundheit, dachte ich. Ach, das ist nun auch schon egal. Ich mache jetzt mein persönliches Ranking in Sachen Rücktritt/Ressortwechsel. Hmmm, mal überlegen ...
Am besten, man fängt schon mal an, sich auf alles gefaßt zu machen. Bei dieser Regierung sollte man auf Überraschungen eingestellt sein. Und wie gesagt, schnell sein! - Wie heißt die Neue? Kristina Köhler? Hat man von ihr schon mal was gehört? Und warum macht die von der Leyen jetzt Arbeit? Sie hatte doch Interesse an Gesundheit, dachte ich. Ach, das ist nun auch schon egal. Ich mache jetzt mein persönliches Ranking in Sachen Rücktritt/Ressortwechsel. Hmmm, mal überlegen ...
Ministerin für Ackerbau und Viehzucht versucht es auf die primitive Tour
Gerne zitiere ich mal eine Pressemitteilung der Grünen, - denn wenn sie recht haben, haben sie recht! Aigner übergeht Forderungen der Milchbauern
"Zur Vorstellung des Maßnahmenprogramms der Bundesregierung zur Bewältigung der Krise in der Landwirtschaft erklärt Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher:
Auch bei ihrem Maßnahmenprogramm zur Bewältigung der Krise in der Landwirtschaft bleibt die Bundesregierung ihrem Weg treu. Man verschenkt kurzfristig eine große Summe Geld – in diesem Fall 750 Millionen Euro – und hofft, dass in zwei Jahren die Marktlage besser ist.
Dieses Maßnahmenpaket zeugt vom Scheitern der CSU in den Koalitionsverhandlungen. Statt einer wirkungsvollen Mengenregulierung am Milchmarkt, wie sie von Bäuerinnen und Bauern seit Monaten gefordert wird, konnte Seehofer lediglich eine Beruhigungspille für die Bauern durchsetzen. Das dient der Gesichtswahrung von Seehofer und Aigner. Den Bauern nutzt es kaum. Mit rund 1 Cent pro Liter über zwei Jahre ist keinem Milchbauer geholfen, der mit Verlusten von 12-15 Cent zu kämpfen hat.
Damit vergibt die Bundesregierung die Chance auf eine Lösung des Problems. Dabei liegen die Instrumente zum Erhalt der bäuerlichen Milchviehhaltung schon lange auf dem Tisch. Über eine schnelle Reduzierung der am Markt befindlichen Milchmenge und die Einführung eines flexiblen Milchmengeregulierungsinstruments als Nachfolger des starren Quotensystems könnten faire Milchpreise verwirklicht werden – ganz kostenneutral für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Bundesministerin Aigner bezeichnete diesen Ansatz heute als "ganz andere Philosophie". Für die Bäuerinnen und Bauern ist es allerdings keine Frage der Philosophie, sondern des Überlebens."
Bärbel Höhn sagt, dies sei nichts als ein nachträgliches Wahlgeschenk. Und eine Bäuerin sagt dazu: (ich zitiere aus dem Gedächtnis aus einem Kommentar): "Politiker meinen immer noch, man kann die Bauern mit Geld ruhig stellen. Gottseidank ist dies endlich vorbei. Man wird an die Ursachen der Krisen in der Landwirtschaft herangehen müssen!" - Ja. Genauso sehen wir das auch.
"Zur Vorstellung des Maßnahmenprogramms der Bundesregierung zur Bewältigung der Krise in der Landwirtschaft erklärt Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher:
Auch bei ihrem Maßnahmenprogramm zur Bewältigung der Krise in der Landwirtschaft bleibt die Bundesregierung ihrem Weg treu. Man verschenkt kurzfristig eine große Summe Geld – in diesem Fall 750 Millionen Euro – und hofft, dass in zwei Jahren die Marktlage besser ist.
Dieses Maßnahmenpaket zeugt vom Scheitern der CSU in den Koalitionsverhandlungen. Statt einer wirkungsvollen Mengenregulierung am Milchmarkt, wie sie von Bäuerinnen und Bauern seit Monaten gefordert wird, konnte Seehofer lediglich eine Beruhigungspille für die Bauern durchsetzen. Das dient der Gesichtswahrung von Seehofer und Aigner. Den Bauern nutzt es kaum. Mit rund 1 Cent pro Liter über zwei Jahre ist keinem Milchbauer geholfen, der mit Verlusten von 12-15 Cent zu kämpfen hat.
Damit vergibt die Bundesregierung die Chance auf eine Lösung des Problems. Dabei liegen die Instrumente zum Erhalt der bäuerlichen Milchviehhaltung schon lange auf dem Tisch. Über eine schnelle Reduzierung der am Markt befindlichen Milchmenge und die Einführung eines flexiblen Milchmengeregulierungsinstruments als Nachfolger des starren Quotensystems könnten faire Milchpreise verwirklicht werden – ganz kostenneutral für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Bundesministerin Aigner bezeichnete diesen Ansatz heute als "ganz andere Philosophie". Für die Bäuerinnen und Bauern ist es allerdings keine Frage der Philosophie, sondern des Überlebens."
Bärbel Höhn sagt, dies sei nichts als ein nachträgliches Wahlgeschenk. Und eine Bäuerin sagt dazu: (ich zitiere aus dem Gedächtnis aus einem Kommentar): "Politiker meinen immer noch, man kann die Bauern mit Geld ruhig stellen. Gottseidank ist dies endlich vorbei. Man wird an die Ursachen der Krisen in der Landwirtschaft herangehen müssen!" - Ja. Genauso sehen wir das auch.












