Es ist wahrlich nichts Ungewöhnliches in der Musikgeschichte, dass sich Komponisten auf die Suche nach Formen begaben, die den Weltgeist – oder wenigstens das, was sie dafür hielten - in Musik ausdrückt. Man kann das auch einfach Suche nach Spiritualität in der Musik nennen. Bezugspunkte können dabei Gott (J. S. Bach), nordische Fabelwesen (Sibelius), germanische Heldensagen (Richard Wagner) oder sonst irgendetwas sein. Letzterem ging es um eine Tonsprache, die für Menschen „das große Ganze“ erfahrbar macht und sie zum Bestandteil einer universellen Ordnung werden lässt.
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