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    <title> - Ausland</title>
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    <pubDate>Wed, 02 May 2012 18:04:18 GMT</pubDate>

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    <title>Gauck der alte Freiheitskämpfer - Ukraine und Israel</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                   &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/c4d12056b18442d28afcaa633e176369&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Dank des Telemediengesetzes flattern dem presserechtlich verantwortlichen eines Blogs täglich jede Menge an Mails, unbestellten Waren und dämlichen Anrufen ins Haus. Das lässt sich nicht ändern. Da aber neben dem üblichen Mist, sich manchmal auch eine Perle im Heuhaufen befindet, muss man zumindest nachsehen, worum es geht. Gestern Morgen war wieder einmal eine Perle dabei. Sie stammt von Waldi dem Wachhund, der sich normalerweise immer bis hart an die Grenze des Antisemitismus mit seiner Israelkritik bewegt und der folgenden Text lieferte: &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Ob der Gauck-ler nun auch nicht nach Israel fährt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo dort doch die Auserwählten des alten Vulkangottes Yahwe - eines Saufkumpans des alten Baals - tagtäglich internationales Recht ignorieren und tapfer verletzen, wo Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden und die Besatzungsmacht Israel Landraub und Vertreibung zur rechtmäßigen, ihnen zustehenden, Norm erklärt. Sicher sind das aber keine Menschenrechtsverletzungen, denn sie dienen nur der Sicherheit und dem Interesse der Auserwählten!? Nicht wahr Herr Gauck, alter Freiheitskämpfer, Recht ist eben doch teilbar !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldi der Wachhund&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gauck fährt ja nun nicht in die Ukraine. Dort wurde und wird ja bekanntermaßen die ehemalige Regierungschefin Julija Wladimirowna Timoschenko neben vielen anderen Menschen unter unerträglichen Haftbedingungen festgehalten. Das Verbrechen von Frau Timoschenko bestand übrigens darin, dass sie die Rechnungen für die russischen Gaslieferungen bezahlte, was zum damaligen Zeitpunkt gar nicht im Interesse der USA lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns. Der grüne Friedensfürst Joschka Fischer hatte sich gerade endgültig für gutes Geld an den Imperialismus verkauft und wollte nun ein Pipeline namens &quot;Nabucco&quot; im Auftrag der USA vom kaspischen Meer bis nach Deutschland und Italien bauen. Damit sollte das Gas, das die Amis am kaspischen Meer, im Irak und Iran stehlen wollten, nach guter alter Tradition der Ausbeutung von Kolonien für kleines Geld abtransportiert werden und vor allem das amerikanische Großkapital hätte daran riesige Gewinne gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war ja auch der Grund warum der georgische Diktator Michail Saakaschwili zusammen mit israelischen Truppen Südossetien angreifen durfte um die Russen von der geplanten Route der Pipeline möglichst weit abzudrängen, weil ja klar war, dass die Russen es nicht gerne sehen würden, wenn sie und ihre Nachbarn bestohlen werden. Dummerweise versagte Saakaschwill dabei vollständig und auch Israel schaffte es nicht die Russen zu schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu beweisen dass die Russen völlig unzuverlässige Lieferanten seien, wurde die Ukraine von den USA und dem internationalen Großkapital unter tätiger Hilfe des Internationalen Währungsfonds angewiesen, immer wieder im Winter die Gaspipeline die von Russland kommt, durch unbezahlte Gasentnahmen zu berauben, bis die Russen nicht mehr anders konnten als den Hahn zuzudrehen. Für jeden denkenden Menschen ein klarer Propagandatrick, aber für viele die nur die Bild und die verlogenen Fernsehnachrichten kennen, war das genug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise braucht die Ukraine russisches Gas, weil es ansonsten vor allem im Winter nicht genügend Strom und Heizung gibt. Timoschenko hatte also gar keine Wahl. Sie musste, als sie gewählt wurde mit Russland einen Kompromiss finden und fand ihn auch schnell zu günstigen Bedingungen für die Ukraine. Das aber passte den USA nicht und so wie sie jede Regierung die ihnen nicht passt aus dem Amt werfen geschah das auch mit der Regierung Timoschenko. Der ukrainische Diktator von amerikanischen Gnaden, Viktor Janukowitsch, schlug mit voller Härte zu und wird den Tod von Frau Timoschenko billigend in Kauf nehmen. Wer übrigens den Begriff Diktator im Fall Janukowitsch für zu hart hält möge sich die Worte von &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/700523/Ukraine_TimoschenkoUrteil-ist-Schritt-in-Diktatur&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Vitali Klitschko&quot;&gt;Vitali Klitschko&lt;/a&gt; der in dem Land politisch agiert und dort leben muss und will, der also extrem vorsichtig argumentiert vor Augen führen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Wenn ein Oppositioneller nach dem anderen sich im Gefängnis wiederfindet, ist das ein Schritt zu Autoritarismus und Diktatur&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals spielten die deutschen Regierungen, egal ob Schröder oder Merkel aber gerne mit. Schließlich galt es die Wünsche der USA zu erfüllen. Wenn es ihr Diktator war, egal ob in Georgien oder in der Ukraine dann war es kein Diktator, dann waren und sind seine Gegner die Verbrecher. Mittlerweile strömt das Gas durch North Stream und South Stream wird gebaut. Niemand braucht die Ukraine noch. Sie ist kein politischer Spielball mehr sondern nur noch ein Klotz am Bein und plötzlich gibt man sich demokratisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sagt ein deutscher Bundespräsident, wie der tolle Freiheitskämpfer Gauck, der übrigens nie für die Freiheit gekämpft, sondern sich stets gut arrangiert hat und auch bei der &quot;Befreiung&quot; der DDR erst in der allerletzten Station auf den Zug aufgesprungen ist, nun seinen Staatsbesuch in der Ukraine ab. Die Ukraine wird auch gut ohne ihn leben können wie es Deutschland auch könnte, aber wenn er hingefahren und dort vor Ort das Thema angesprochen hätte, hätte er eine Chance gehabt Druck auszuüben. Denn die restliche Presse in der Ukraine hätte das Thema bestimmt aufgegriffen. So hat er sich selbst jede Chance des Handelns genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber keine Sorge. Er wird nach Israel fahren. Er wird das mörderische, ja massenmörderische System das aus religiösen, also rassistischen Gründen die eigentliche Bevölkerung des Landes entrechtet, terrorisiert und schlussendlich ermordet freundlich streicheln und lächelnd dem Morden zustimmen. So wie er sich der Stasi in der DDR freundlich zugewandt hat. Das liegt nicht daran, das Gauck ein schlechter Mensch ist. Es ist ihm nur einfach egal wie es anderen Menschen geht. Er geht ihm um das einzige was für ihn wichtig ist, es geht ihm um Gauck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Waldi der Wachhund so schön festgestellt hat. Recht ist teilbar. Aber es ist nicht nur teilbar. Recht ist das, was den Imperialisten und dem Großkapital nutzt. Ein selbstverliebter Egoist der seine eigene Situation nur beschränkt realisert, kann da nicht zum Maßstab aller Dinge werden, aber er ist leider allzu typisch. Dieser Gauck ist ein typischer Vertreter dieses Landes. Aber zumindest am Rande sollte man erwähnen, dass er nicht die Bürger sondern nur die herrschende Klasse vertritt. Das wird ihn nicht stören. Er ist Pfarrer. Die haben es eh nicht so mit den Bürgerrechten und der bürgerlichen Freiheit. Die waren stets die Büttel der Herrschenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/648860/Gauck-der-alte-Freiheitskampfer-Ukraine-und-Israel&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 07:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wolffsohn bellt mutig zu Grass hinter seinen Schutzzäunen hervor</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                     &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/416d287a65d8479f81e9dda70ca1fc9d&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Ich befürchte mein Anwalt wird heute Nachmittag einen Herzinfarkt bekommen, obwohl er noch gar nicht in dem Alter dafür ist. Ich bin nämlich bereits für einen meiner Artikel zu Herrn Wolffsohn verurteilt worden, weil ich ähnlich wie Grass nicht begriffen hatte, dass es ein generelles Verbot der Kritik an Israel oder deutschen Mitbürgern jüdischen Glaubens gibt, selbst wenn diese klar gegen Völkerrecht und Menschenrecht verstoßen und sogar die Verfassung brechen wollen. Mittlerweile habe ich das begriffen und bin mir darüber im klaren, dass ich auch diesmal einen Richter finden werde der mich verurteilt.  Damals ging es darum, das Wolffsohn der an der Bundeswehruniversität in München &lt;a href=&quot;http://www.wolffsohn.de/index.php?page=lebenslauf_mw&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;neuere Gechichte lehrt und sich selbst als deutsche Staatsbürger&quot;&gt;neuere Gechichte lehrt und sich selbst als deutsche Staatsbürger&lt;/a&gt; bezeichnet, am 5. Mai 2004 in der n-tv-Talksendung &quot;Maischberger&quot; erklärte: &quot;&lt;strong&gt;Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim&lt;/strong&gt;&quot;. Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz &quot;Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern&quot; hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Aussage hatte sich Wolffsohn nicht nur gegen das Menschenrecht und die deutsche Verfassung gestellt, sondern auch klar gemacht, dass er als Historiker nicht zu gebrauchen ist, weil jeder Historiker weiß, dass Folter nicht Wahrheit zu Tage bringt, sondern das was die Folterer hören wollen. Wie üblich werteten er und andere den aufkommenden Proteststurm als antisemitisch. Nur seltsam, das andere die sich ebenfalls für Folter aussprachen und sie im Fall einer Kindesentführung auch androhten, genauso kritisiert wurden, aber da es sich bei denen nicht um Juden handelte, war die Kritik wohl in Ordnung. Selbstverständlich beruhigten sich die Gemüter wieder und auch ich hatte die Geschichte schon fast vergessen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber am 6.03.2007 kam ein neuer Schlag von Wolffsohn, als er im Zusammenhang mit einer möglichen Begnadigung von Christian Klar, dem Menschen an sich jedes Recht zur Gnade abssprach und die Gewährung von Gnade sogar als &lt;a href=&quot;http://www.wolffsohn.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&amp;cntnt01articleid=24&amp;cntnt01returnid=66&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;typisch für Dikaturen bezeichnete&quot;&gt;typisch für Dikaturen bezeichnete&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Gnade übt im abendländischen Verständnis allein Gott aus. Gnade durch Menschen und für Menschen ist daher ein Widerspruch in sich selbst, eine kultur- und religionshistorisch geradezu ketzerische Anmaßung. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war der Moment wo bei mir die Wut hochkochte. Wenn jemand für Folter und gegen jede menschliche Gnade ist, dann ist er automatisch auch für gnadenlose Folter, was mich damals zu dem verbotenen Satz veranlasste, dass es für mich keinen Unterschied zwischen einem gnadenlos folternden Michael Wolffsohn und einem gnadenlos folternden Gestapomann gibt. Natürlich überhöht dieser Satz die Dinge sehr stark und ich habe Verständnis für den Richter der ihn ohne den Kontext zu beachten, als Urteilsgrund nahm. Heute könnte ich inhaltlich das gleiche auch mit weniger gefährlichen Worten ausdrücken und jedermann würde verstehen was ich meine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat sich Wolffsohn zu Grass geäußert und &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,825732,00.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;sagt eindeutig, das Grass rechtsextreme Ideen verbreite&quot;&gt;sagt eindeutig, das Grass rechtsextreme Ideen verbreite&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Verbreitet Günter Grass rechtsextreme Ideen? Eindeutig, sagt Michael Wolffsohn. Mit dem Gedicht &quot;Was gesagt werden muss&quot; stehe er klar in dieser Tradition, stellt der Historiker fest.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat er auch gleich den richtigen Ansatz womit er seine Aussage untermauert. Dieser Grass war nämlich als 17 Jähriger in der Waffen-SS und hat damit beim gnadenlosen Wolffsohn natürlich sein Leben und seine Ehre auf immer verwirkt. Das ist genau Wolffsohns Problem. Er billigt anderen Menschen kein Recht auf Irrtum zu und versteigt sich zu Vorwürfen, die ihn selbst genau so betreffen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Ich kenne das Gesamtwerk von Grass - er ist sprachlich wirklich gewaltig. Und diese unbestreitbare Sprachgewalt ist bei ihm grundsätzlich von moralischer und gedanklicher Brutalität geprägt. Er erhebt sich zum Richter. Der Mann ist die Summe seiner Vorurteile.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin versucht mir diesen Satz zu eigen zu machen. Nur würde ich den Namen Grass gegen den Namen Wolffsohn austauschen. Wolffsohn erhebt sich selbst zum Richter, wie er sich über Menschenrecht und Folterverbot hinweghebt und er ist in seinem Tun noch völlig gnadenlos. Ich habe bereits im &lt;a href=&quot;http://duckhome.de/tb/archives/1938-Professor-Dr.-Michael-Wolffsohn-Selbstmitleid-eines-Folterfreundes.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;im Februar 2008 von den Schutzzäunen gesprochen&quot;&gt;im Februar 2008 von den Schutzzäunen gesprochen&lt;/a&gt; hinter den Wolffsohn so mutig hervorbellt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;So wie er auch diesen Text, den ich hier kritisiere, dadurch zu adeln versucht, das er darauf hinweist, das er Historiker ist und an der Hochschule der Bundeswehr lehrt, hat er auch früher den Historiker und die Bundeswehrhochschule mißbraucht, um seiner privaten Meinung eine Grundmauer zu geben, die niemand einreißen kann. Der dreifache Zaun Bundeswehr, Historiker und Jude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zäune sind ja sinnvoll. Es kann nicht angehen, das jemand kritisiert wird, weil er Jude, Historiker oder Bundeswehrangehöriger ist. Von einem Hochschullehrer verlange ich mehr, als von jemandem wie mir. Ich darf ein paar Fehler (wenn auch nicht zu viele) machen, die ich einem Hochschullehrer nicht verzeihen würde. Der hat schließlich gelernt, sauber zu argumentieren. Von einem Mitglied der Bundeswehr erwarte ich, das seine öffentlichen Äußerungen, solange er sie nicht als privat kennzeichnet, genau der offiziellen Linie der Bundeswehr folgen. Diese Linie wird schlussendlich durch den jeweiligen Verteidigungsminister und die Politik vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich von einem Juden erwarte ist einfach. Der muss noch vorsichtiger und sensibler sein als ich, weil er die Folgen ungesetzlichen Handelns und der Missinterpretration von Gesetzen in seiner eigenen Familie oder Glaubensgemeinschaft jederzeit nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Wolffsohn arbeitet anders. Er wirft alle Pfunde in die gleiche Waagschale und wundert sich dann wenn er gewogen und als zu leicht befunden wird. Es ist eben nicht die Bundeswehr die Folter will, es sind nicht die deutschen Juden die Folter wollen und es sind auch nicht die Historiker die sich für Folter aussprechen. Die alle wissen, das man unter Folter jede Antwort bekommt, nach der man fragt, nur nicht die Wahrheit. Es bleibt also nur ein Michael Wolffsohn und ein Horst Dreier die Folter wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ihr Recht. Sie dürfen auch verlangen das der Mond aus Käse oder Fliegenscheiße ist. Wir wollen in einer Demokratie leben, in der praktisch alles gedacht und gesagt werden kann und nur der notwendigste Schutz vor diffamierenden, verletzenden und zu Hass aufrufenden Äußerungen juristisch geahndet wird. Es ist leichter sich mit unsauberem Denken und Sprechen auseinanderzusetzen und die dahinter liegenden Motive zu offenbaren, als solche Gedanken und Aussagen in den Untergrund zu drängen, wo sie nicht bekämpft werden können.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolffsohn nimm Grass das Recht auf eine Meinung, eine Meinung die ich übrigens mit Grass teile, zu der er aber auch berechtigt wäre wenn ich sie nicht teilte. Es ist auch nicht wichtig dass Grass recht hat und Wolffsohn wieder einmal irrt. Grass hat das Recht seine Meinung frei zu äußern und der geifernde Broder hat das Recht gegen diese Meinung zu sein. Biermann darf sagen, dass das Gedicht kein Gedicht ist obwohl er selbst schon schlechtere geschrieben hat. Selbstverständlich dürften Wolffsohn und der Zentralrat der Juden oder israelische der Botschafter in Deutschland eine andere Meinung als Grass haben und diese auch äußern. Aber nur dann wenn sie eben auch Grass und damit auch mir erlauben eine eigene Meinung zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich geht die Bedrohung des Friedens im nahen und mittleren Osten im Moment im wesentlichen von der israelischen Regierung aus. Diese will unbedingt einen Erstschlag gegen den Iran führen und deutsche U-Boote würden diese Fähigkeit verstärken. Israel besitzt Atomwaffen. Der religiösen Führer des Irans, Ajatollah Said Ali Chamenei, hat erklärt, dass sein Land &quot;den Besitz von Nuklearwaffen als schwere Sünde ansieht und glaubt, dass die Verbreitung dieser Waffen sinnlos, destruktiv und gefährlich ist&quot;. Da Chamenei den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad über den Wächterrat und die letzten Wahlen praktisch entmachtet hat geht von dieser Seite auch keine Gefahr mehr aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun müsste man argumentieren, dass Chamenei lügt, wofür es aber keine rationalen Gründe gibt. Der einzig denkbare Feind gegen den der Iran Atombomben brauchen könnte, wäre das im Verhältnis winzige Israel. Es gibt aber wohl niemanden, der dem Iran vorwerfen wird, ein Plan zu Eroberung Israels zu haben. Natürlich muss man immer wachsam sein. Israels ständige Kriegsdrohung ist aber nicht Wachsamkeit sondern soll vor allem die Opposition in Israel zum Schweigen bringen, die immer weniger mit der Ermordung und Unterdrückung der Palästinenser einverstanden ist. Da käme ein Krieg gerade recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie völlig irre Israel reagiert ist schon alleine daran abzulesen, dass der israelische Innenminister Eli Jischai Grass ein &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Israel+verh%E4ngt+Einreiseverbot+gegen+Grass&amp;id=235199&amp;i=kqifso&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Einreiseverbot&quot;&gt;Einreiseverbot&lt;/a&gt; für Israel erteilt hat. Meine Großmutter hat immer gesagt, das nur die getroffenen Hunde jaulen. Zum Glück ist Eli Jischai ein Mensch und kein Hund. Deshalb bleibt die Spur einer Hoffnung dass er nur deshalb so reagiert, weil er einfach gar keine Kritik an Israel zulässt und nicht weil Grass die Israelis gerade bei der Vorbereitung eines Atomschlages gegen den Iran erwischt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Deutschen die sich jetzt aus politischen Gründen über die Probleme Israels freuen sei noch vermerkt. Ohne den Holocaust würden die meisten Juden in allen Ländern dieser Welt leben und nur eine verschwindende Minderheit wäre in Israel. Es war nicht der Zionismus der das Problem geschaffen hat sondern die Nazimörder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolffsohn und die anderen die in sehr übler Form über Grass hergefallen sind, haben zumindest der israelischen Sache schweren Schaden zugefügt. Den Ansichten von Grass hätte man viel gelassener begegnen können. Es sei denn, dass Grass mit seiner Analyse genau ins Schwarze getroffen hat. Denn nur wenn Grass recht hat, ist der Wirbel zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/618825/Wolffsohn-bellt-mutig-zu-Grass-hinter-seinen-Schutzzaunen-hervor&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:09:00 +0200</pubDate>
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    <title>Das Verbrechernest Schweiz endlich ausräuchern</title>
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                  &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/5a256b16e5f048eab107c650a24b2e66&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Während die Schweiz hinhaltend mit der Bundesrepublik Deutschland ein in keiner Weise ausreichendes Gesetz gegen die deutschen Steuerbetrüger aushandelte, hat sie gleichzeitig deutlich gemacht, wie sie wirklich denkt und handelt. Die Staatsanwaltschaften der Schweiz haben Haftbefehle gegen drei deutsche Steuerfahnder ausgestellt und wollen diese wegen Wirtschaftspionage verurteilen. Damit ist nun endgültig klar, was die Wirtschaft des alpenländischen Raubnestes ist. Die Wirtschaft der Schweiz besteht im wesentlichen daraus ein sicheres Nest für das Geld von Kriminellen aus aller Welt zu bieten.  Für dieses Geld zahlt die Schweiz kaum Zinsen, was es ihr erlaubt sich selbst billigst zu finanzieren und die Leute die ihr Geld dort bunkern sind damit einverstanden, weil große Teile dieses Geldes entweder aus Steuerbetrug, Drogenhandel, Wirtschaftskriminalität, aber auch Menschenhandel stammen. Von den Milliarden die verschiedene Diktaturen in der Schweiz lagern, einmal gar nicht zu reden. Jeder illegale Geldstrom dieser Welt endet irgendwann in der verbrecherischen Schweiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Europa kann sich ein solches &quot;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Hole_in_the_Wall_Gang&quot; title=&quot;Hole in the Wall&quot;&gt;Hole in the Wall&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&quot; einfach nicht leisten. Italien blutet zum Beispiel aus, weil Milliarden Euro und Fluchtgeldern in die Schweiz fließen. Noch schlimmer ist die Situation in Griechenland, wo praktisch der größte Teil des Volksvermögens schon in die verbrecherische Schweiz abgeflossen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits der Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber bestätigt hat, ist die Unterstützung von Verbrechern die Wirtschaft der Schweiz. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die gesamte Schweiz und alle Einwohner der Schweiz zumindest willige Helfer von Verbrechern sind. Andererseits ist der Hehler häufig schlimmer wie der Dieb, weil er durch sein Geschäft erst dem Diebstahl einen Sinn gibt. Wie gesagt jede Unze Drogen, jedes versklavte Mädchen, jeder von kriminellen Banden Ermordete findet seinen Abschluss auf Schweizer Bankkonten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit muss Schluss sein. Zunächst einmal müssen die Überflugrechte für Flüge in und aus der Schweiz generell für das Bundesgebiet verweigert werden. Als nächstes müssen die Grenzen für jeden Waren und Wirtschaftsverkehr geschlossen werden. Zum Schluss muss mit ein paar Tagen Frist auch der Personenverkehr beendet werden. Wenn Deutschland diesen Schritt macht, werden andere Länder nachziehen. Vor allem aber werden die Leute die Geld in der Schweiz gebunkert haben, Angst bekommen es letztendlich zu verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geld der Nazis, das diese in der Schweiz gebunkert hatten ist ja auch nie wieder aufgetaucht und dient wohl heute noch den Schweizer Banken als Grundkapital. Sobald aber das Geld aus der Schweiz abgezogen wird, muss die Schweiz Farbe bekennen. Sie kann ohne dieses Geld nämlich nicht existieren und sobald alle EU-Grenzen geschlossen sind, ist die restliche Wirtschaft auch binnen weniger Wochen am Ende. Selbstverständlich müssten auch die Botschaften geschlossen werden. Keine Verhandlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizer Staatsbürger die wie Josef Ackermann oder Thomas Straubhaar, die alles tun um die Gesellschaftsschichten in Deutschland auseinanderzutreiben und damit ein vernünftiges Zusammenleben unmöglich machen, würden in diesem Zusammenhang endlich auch der Schweiz wiedergegeben, wie auch Reto Francioni, die die Börse in Frankfurt beherrscht. Alleine der Weggang dieser Störenfriede wäre schon all das Geld wert, dass die Steuerbetrüger in Deutschland geklaut haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst wenn die Schweiz jeden Cent, kriminellen Geldes herausgibt, kann über eine Lockerung der Blockade nachgedacht werden. Bei diesem Nachdenken sollte man sich aber ebensoviel Zeit lassen, wie sich die Schweiz Zeit ließ bevor sie endlich in Verhandlungen um die Steuerbetrüger einstieg. Selbstverständlich müssten zunächst auch die verbrecherischen Bankster, die Treuhänder und ähnliches kriminelle Helfer herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise haben aber die Leute denen unsere Politiker gehören, selbst ihr Geld in der Schweiz. Deshalb wird man wohl zunächst einmal diese Politiker loswerden müssen. Aber wie das Beispiel FDP zeigt, ist Deutschland da ja auf einem guten Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/609326/Das-Verbrechernest-Schweiz-endlich-ausrauchern&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:21:00 +0200</pubDate>
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    <category>bestechung</category>
<category>drogen</category>
<category>geld</category>
<category>hole in the wall</category>
<category>menschenhandel</category>
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<category>schweiz</category>
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<category>steuerhinterziehung</category>
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    <title>Das Existenzrecht Israels wird von der israelischen Politik in Frage gestellt</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                    &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/2e316dc3f0814aab9443ba9bd65d7943&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wenn es aus der deutschen Vergangenheit heraus einen Konsens der Demokraten gibt, dann ist es die Tatsache, dass das Existenzrecht Israels nicht in Frage gestellt werden darf. Denn es war der von Nazideutschland ausgegangene Holocaust, der den Juden keine andere Wahl ließ, als ihr Heil in Israel zu suchen. Die Scham über dieses Unrecht führte dazu, dass die Deutschen leichtherzig übersahen, dass die Masseneinwanderung von Juden nach Palästina logischerweise zur Verdrängung der Palästinenser führen musste. Auch die Allierten schämten sich, dass sie die Juden so verraten hatten, so dass auch von dieser Seite kein Einspruch kam.  Die englischen Besatzer in Palästina hatten wie meistens in der englischen Geschichte weder einen Plan noch eine Idee und ließen nach einiger Zeit die Dinge einfach laufen. Das Ergebnis ist bekannt. Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;UN-Teilungsplan für Palästina&quot;&gt;UN-Teilungsplan für Palästina&lt;/a&gt; sah eine auch schon damals völkerrechtswidrige Teile des palästinensischen Staatsgebietes in einen jüdischen und einen palästinensischen Staat vor bei dem Jerusalem unter internationale Verwaltung fallen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals besaßen die Juden etwa 6 Prozent der Fläche Palästinas, sollten aber nach dem UN-Plan ca. 57 Prozent der Fläche erhalten.  Auch wenn damals die Negev Wüste als unbewohnbar galt und dem jüdischen Staat zugeschlagen wurde, ist schon diese Teilung eine Schande für die UN. Ein solch ungerechter Plan konnte nicht angenommen werden, aber es kam noch schlimmer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des israelischen Staates am 14. Mai 1948 durch Ben Gurion, sollte der nur von Israel angenommene Teilungsplan zementiert werden und damit war ein Krieg der arabischen Staaten gegen Israel unvermeidbar. Genauso unvermeidbar war die Niederlage der arabischen Staaten und der Landgewinn Israels. Im Suez-Konflikt zeigte sich dann, wie wertvoll Israel mitten im arabischen Raum für den westlichen Imperialismus war und ab da, konnte Israel mit den Palästinensern tun und lassen was es wollte, ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror, das Morden und die ständigen Vertreibungen Israels gegen die Palästinenser ist nicht mit dem Holocaust zu vergleichen, hat aber die gleichen geistigen Grundlagen. Ein Herrschervolk will sein Land von den angeblichen Wertlosen säubern. Das ist Faschismus in Reinkultur. Genau wie nicht alle Deutschen für die Vernichtung der Juden waren, fordern natürlich auch nicht alle Israelis die Vernichtung der Palästinenser. Viele versuchen alles um diesen ungleichen und ungerechten Kampf zu beenden. Viele andere fürchten eine weitere Vertreibung einen neuen Holocaust und sind deshalb bereit, Dinge zu dulden oder bei solchen Dingen wegzusehen, die sie sonst verurteilen würden. Dazu kommt natürlich auch noch der Irrsinn einer Religion, die den Juden angeblich das Land Israel verspricht, auch wenn sie dieses schon seit sehr langer Zeit verlassen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der großen Probleme Israels sind die Auslandsjuden, die zwar viel Geld spenden aber auch aus Scham über die Tatsache, dass sie nicht in Israel leben können oder wollen, einen Kampfgeist entwickeln der mit der israelischen Realität nichts mehr zu tun hat. So auch die eigentlich sehr ehrenwerte, ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, zeigte gerade ein schönes &lt;a href=&quot;http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1815348/Pirat-Brunner-soll-Palaestinensertuch-ablegen.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Beispiel dieses Beißreflexes&quot;&gt;Beispiel dieses Beißreflexes&lt;/a&gt; als sie ernsthaft den Berliner Piraten-Abgeordneten Gerwald Claus-Brunner aufgeforderte sein Palästinensertuch abzulegen, da dieses für Nationalismus, bewaffneten Kampf und Anti-Zionismus stehe. Dummerweise hatte Brunner sein Tuch in Haifa (Israel) geschenkt bekommen, als er dort als Elektromonteur auf Montage war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Knoblauch möchte in Deutschland das Palästinenserkopftuch unterdrücken, um damit jeden Hinweis auf die Rechte der Palästinenser unmöglich zu machen. Prof. Wolffsohn möchte in Deutschland die Folter wieder einführen, damit die Folter in Israel gerechtfertigt wird und zu Broder, braucht man gar nichts mehr zu sagen, außer dass er die geistige Vorlage für den Massenmörder Breivik lieferte. Aber die deutschen Juden sind noch relativ harmlos im Vergleich zu ihren amerikanischen Vettern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Scham weil sie nicht Israel leben können oder wollen, haben sie ein Israel geschaffen, das der militärisch am besten ausgerüstete Staat in diesem Bereich ist. Auch die israelische Atombombe gehört zu diesen Morgengaben. In der Hetze gegen alle Muslime sind sie sich zudem mit den evangelikalen Fundamentalisten in den USA einig, die zudem einen Staat Israel in Palästina brauchen um die nach ihrer religiösen Überzeugung  letzte Schlacht um Armageddon schlagen zu können und damit das jüngste Gericht einleiten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich gibt es auch noch wirtschaftliche Interessen denen es sehr gut passt mit Israel einen ständig eiternden Stachel im arabischen Fleisch zu haben. Es geht vor allem um Öl aber auch um Macht. Allerdings funktioniert die Ausgrenzung der Palästinenser nicht mehr so gut. Sie wurden gerade in die UNESCO aufgenommen, obwohl die USA schon angekündigt hatte, dann im Rahmen eines offenen Vertragsbruches ihre Mitgliedsgebühren nicht mehr zu bezahlen und es ist absehbar, das über kurz oder lang auch eine Vollmitgliedschaft Palästinas zu erwarten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gleichzeitig die US-Militärs aus dem Irak abziehen müssen, weil die irakische Regierung nicht bereit ist den Amerikanern einen Freibrief für Mord und Missbrauch der Zivilbevölkerung auszustellen, beginnt ein weiterer Gesichtsverlust der USA. Außerdem erweisen sich die irakischen Ölquellen als längst nicht so ergiebig wie angenommen. Auch in Afghanistan wird die Situation immer unhaltbarer. Es droht eine Niederlage die sich noch schlimmer als Vietnam in der amerikanischen Öffentlichkeit auswirken könnte. Dazu würden heimkehrende Soldaten den Arbeitsmarkt noch mehr belasten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was liegt da näher als einen neuen Krieg vom Zaun zu brechen und als Gegner haben sich die USA den Iran ausgesucht. Da liegt noch viel Öl und die Nähe zu Afghanistan schafft auch dort neue Möglichkeiten. Auch die Briten, die ja eigentlich schon lange pleite sind, möchten sich durch einen neuen Krieg retten und scharren bereits mit den Hufen. Natürlich gibt es auch neue Beweise für iranische Atombomben. Wie das geht haben ja schon die Kriegsverbrecher Bush und Rumsfeld der Welt demonstriert, als sie Zeichnungen von rollenden irakischen Giftgasfabriken und Biolabors vor der UNO zeigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich wollen auch die Extremisten in der israelischen Regierung gleich von Anfang an dabei sein und damit vom Palästinaproblem ablenken. Liebermann, Netanyahu, Barak und Peres wollen unbedingt den Iran angreifen und verkünden dies bereits lauthals. Aber selbst der ehemalige Chef des Mossads, Meir Dagan, hält einen solchen Angriff für eine dumme Idee und bezeichnet die orthodoxen Juden als die eigentliche Gefahr für die Existenz Israels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin sind sich übrigens führende Mitglieder der Geheimdienste in Israel scheinbar einig. Dort scheint man zu erkennen, dass kriegerische Angriffe Israels gegen andere Länder die schon jetzt geringe Legitimität des Staates Israel noch weiter untergraben und im Endeffekt dazu führen könnte, das Israel insgesamt untergeht. Es sind die Auslandsjuden mit ihrer falsch verbrämten Scham und die orthodoxen Kräfte, die ein Lebensrecht der Palästinenser verneinen und damit direkt das Existenzrecht Israels in Frage stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Existenzrecht Israels beruht nur auf den Leiden des jüdischen Volkes und es wurde bisher immer auf Kosten der Palästinenser durchgesetzt. Nun ist es an der Zeit das Israel sich besinnt und sich auf vernünftige, wenn auch schon nicht faire Grenzen zurückzieht und endlich Frieden schließt. Weitere Kriege und eine weitere Unterdrückung der Palästinenser kann nur dazu führen, das das Existenzrecht Israels durch Israel, oder besser die israelische Politik selbst in Frage gestellt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uno ist nicht stark genug um im Nahen Osten für Recht zu sorgen, weil verbrecherische Staaten wie die USA und England ihr Vetorecht missbrauchen, um ihre imperialistischen Ziele durchzusetzen. Aber auch das kann sich ändern. Israel könnte sehr schnell ohne Freunde dastehen. Deshalb ist es wichtig die Kräfte in Israel zu unterstützen die für Frieden sind zu unterstützen und die Kriegstreiber zu bekämpfen. Dazu gehört auch, dass die Auslandsjuden sich endlich einmal besinnen und für das Möglich arbeiten, anstatt das Unmögliche zu verlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist Verantwortung mehr denn je gefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/431742/Das-Existenzrecht-Israels-wird-von-der-israelischen-Politik-in-Frage-gestellt&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>Armes Pakistan - in amerikanischen Lügen ertrunken</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9296-Armes-Pakistan-in-amerikanischen-Luegen-ertrunken.html</link>
            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                &lt;br /&gt;
Lügen haben nicht nur kurze Beine, sie verursachen auch immer neue Lügen. Als die USA um Obamas Wahlchancen zu verbessern und um von den wirklichen Problemen abzulenken, vor kurzem &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/9136-Osama-bin-Laden-Der-Mann-der-zweimal-starb.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Osama bin Laden&quot;&gt;Osama bin Laden&lt;/a&gt; zum zweiten Mal sterben ließen, schienen sie wirklich großes Kino geschaffen zu haben, auch wenn die Story naturgemäß große Lücken aufwies. Vor allem der Ort der Handlung die Nähe von Islamabad schien gut gewählt zu sein, weil die pakistanische Regierung den US-Amerikanern kaum zu widersprechen wagt.  Schließlich hat sich die USA das unbeschränkte Recht auf Morden in Pakistan ja mit einer &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/5981-Die-Jagdlizenz-fuer-Pakistani-kostete-10,5-Milliarden-Dollar.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Jagdlizenz für 10,5 Milliarden Dollar erkauft&quot;&gt;Jagdlizenz für 10,5 Milliarden Dollar erkauft&lt;/a&gt;. Übrigens ein billiges Jagdvergnügen. Ein Pakistani kostet so durchschnittlich  62,5 Dollar während die Jagdlizenz auf Braunbären in Kanada 550 Dollar kostet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es da jetzt ein Problem. Die amerikanische Öffentlichkeit hat nämlich die Frage gestellt, wie es denn sein könne, dass es der hochbezahlte Verbündete Pakistan, Osama bin Laden, wegen dem ja angeblich der ganze Krieg in Afghanistan und das Morden in Pakistan passiert, so lange praktisch direkt vor seiner Hauptstadt Islamabad leben lassen konnte,ohne etwas zu merken. Zudem haben die Leute von der CIA zur Untermauerung der Lüge von der Ermordung Bin Ladens auch kräftig sogenannte &quot;&#039;Tatsachen&quot; unter ihre Pressekontakte verteilt, bis die Regierung in Islamabad wie ein Partner Bin Ladens aussah. Der neueste Trick waren angeblich Handydaten, die nachweisen, das Bin Laden mit hochrangigen pakistanischen Geheimdienstleute gesprochen haben soll. Wenn man der Gerüchteküche glaubt, sogar noch zwei Tage nach seinem angeblichen Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Pakistan, das Osama bin Laden gestützt hat, ist natürlich nicht mehr der Freund der USA, zumal wenn die USA ihre Flucht aus Afghanistan vorbereitet und dies auch offiziell verkündet hat, es aber Truppenabzug nennt. Wenn es in Afghanistan nichts mehr zu gewinnen gibt, warum sollte man dann aber noch für eine Jagdlizenz in Pakistan bezahlen. Verträge kann man brechen, vor allem wenn man dem ehemaligen Vertragspartner den Vertragsbruch selbst in die Schuhe schieben kann. Da wundert es dann plötzlich auch gar nicht mehr, wenn angebliche Beweise für diesen Vertragsbruch hochkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erklärt auch warum &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=US-Au%DFenministerin+Clinton+stellt+Milit%E4rhilfe+f%FCr+Pakistan+infrage&amp;id=214512&amp;i=ikkoel&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;US-Außenministerin Hillary Clinton&quot;&gt;US-Außenministerin Hillary Clinton&lt;/a&gt; plötzlich die &quot;Hilfen&quot; für Pakistan, die eigentlich die Jagdgebühren waren, in Frage stellt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;US-Außenministerin Hillary Clinton hat die millardenschweren Militärhilfen der USA an Pakistan infrage gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Washington (dts Nachrichtenagentur) - Man sei nicht mehr bereit, weiterhin Zahlungen in der bisherigen Höhe zu leisten, sofern keine keine Fortschritte zu sehen seien, sagte Clinton am Donnerstag in Washington. Die USA hätten klare Erwartungen an Pakistan, man werde mehr von ihnen verlangen, so Clinton. Rund 2,8 Milliarden Dollar (1,98 Milliarden Euro) geben die USA nach offiziellen Angaben jährlich für Pakistan aus. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber soll das arme Pakistan noch tun. Die Afghanen, die sich in sichere Rückzugsgebiete nach Pakistan zurückgezogen haben und vorn dort aus immer wieder mal kurze Kriegszüge in Afghanistan machen, haben selbst die übermächtigen Amerikaner nicht besiegen können. Statt dessen haben sie meistens Hochzeiten oder sonstige Familienfeiern als Zielobjekte genommen, weil die einfacher sind. Es ist fast unmöglich Partisanen mit den Mitteln einer normalen Armee eine echte Niederlage beizubringen. Das gilt ganz sicher für die seit Jahrzehnten kriegserprobten Afghanen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obama kann also die Mittel für Pakistan ohne Probleme streichen und damit so tun, als ob er den Haushalt sanieren wolle und der Gerechtigkeit genüge täte. Tatsächlich ist das Ganze nur Lug und Betrug. Es ist eben Politik. Ohne das Geld aus den USA ist die pakistanische Regierung vermutlich nicht überlebensfähig und die USA hat wieder einmal eine Region auf der Welt ohne Not destabilisiert. Für die Kosten des Zusammenbruchs werden wohl die Europäer aufkommen müssen, wollen sie China nicht das Feld überlassen. Aber Europa hat sich fahrlässig am Morden der US-Imperialisten beteiligt und ist in der Region nicht mehr glaubwürdig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt vor allem für die Deutschen, die ja seit Jahrhunderten ein gutes Arbeitsverhältnis in der Region hatten und dies aufgegeben haben um einem alten hasserfüllten SPD Politiker wie Peter Struck einen Gefallen zu tun und einen Angriffskrieg zu beginnen. Am Hindukusch wurden nur die Interessen des Großkapitals verteidigt, dass jetzt angesichts der Kosten keine Lust mehr hat. Wie wollen die Politiker die Deutschland in diesen Krieg getrieben haben, eigentlich die Verluste, die Kosten und die verlorenen Freundschaften wieder gut machen. Sie sind doch viel zu alt um diese Schuld noch absitzen zu können und ihr Vermögen reicht nicht aus um auch nur einen winzigen Bruchteil zu bezahlen. Vielleicht ist es an der Zeit die Hintermänner zu bestrafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/322173/Armes-Pakistan-in-amerikanischen-Lugen-ertrunken&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 25 Jun 2011 09:44:00 +0200</pubDate>
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    <category>afghanistan</category>
<category>bin laden</category>
<category>hillary clinton</category>
<category>imperialismus</category>
<category>krieg</category>
<category>mord</category>
<category>pakistan</category>
<category>peter struck</category>
<category>usa</category>

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    <title>UPDATE Die Linke, der Antisemitismus und die deutschen Juden</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                       &lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Seder&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Sederabend&quot;&gt;Sederabend&lt;/a&gt; des jüdischen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pessach&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Pessach&quot;&gt;Pessach&lt;/a&gt; endet traditionell mit dem Wunsch &quot;nächstes Jahr in Jerusalem&quot;. Für viele der nicht in Israel lebenden Juden ist dieser Wunsch eine Floskel die ihnen eher ein schlechtes Gewissen verursacht, weil sie in Wirklichkeit ja gar nicht in Israel leben wollen, sondern in ihren jeweiligen Nationalstaaten zu Hause sind und dort ihren Lebensmittelpunkt haben.  Daraus ergibt sich eine schizophrene Situation. Aus religiösen Gründen muss man so tun als befände man sich direkt auf dem Marsch nach Jerusalem, während man in Wirklichkeit dort gar nicht hin will. Um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen, kompensiert man das Ganze mit Spenden für Israel und vor allem damit, dass man die Handlungen Israels unter allen Umständen unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Juden die sich empört und zu Recht gegen Menschenrechtsverletzungen überall in der Welt aussprechen, werden plötzlich schweigsam, wenn des um die Verbrechen Israels gegenüber den Palästinensern und ihren arabischen Nachbarn geht. Da darf Israel die Palästinenser ausrotten, den Libanon überfallen und die Golanhöhen besetzen ohne das auch nur ein leiser Widerspruch käme. Aber nicht nur das. Es soll auch verhindert werden, dass andere offen über die Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen Israels berichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Parteien waren schon immer auf dem Auge blind mit dem sie Israel betrachteten und machten die Lügerei mit. Einzig bei der LINKEN gab es Leute die mit offenen Worten die Situation beschrieben. Natürlich ist es für Deutsche schwer mit Israel umzugehen, weil es das Problem Israel ohne den von Deutschland ausgehenden Holocaust ja gar nicht gegeben hätte. Es war nicht der Zionismus der die Juden nach Palästina brachte sondern die Erfahrung des Holocaust die sie dort Sicherheit suchen ließ und es war ein Fehler der Engländer ihnen dort nicht regelnd entgegen zu treten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist zu verstehen, wenn Deutsche aus historischer Verantwortung zu Israels Verbrechen schweigen wollen, aber wenn dieses Schweigen dazu führt, dass die Palästinenser aus ihrem Land vertrieben und in Massen ermordet werden, dann darf man nicht mehr Schweigen. Man hätte bei den Nazis schon nicht schweigen dürfen und darf es heute auch aus Verantwortung für die Juden in Palästina auch nicht tun. Denn dort selbst gibt es starke Gruppen die den israelischen Terrorismus beenden wollen und alleine auf verlorenem Posten stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb war es gut, das in der LINKEN Stimmen gegen das Morden durch Israel gab. Natürlich sieht das der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann völlig anders. Er spricht davon dass in es der LINKEN Parteimiglieder gäbe &quot;die ihren geradezu pathologischen, blindwütigen Israel-Hass ausleben&quot; und führte als sogenannten Beweis Aufrufe zum Boykott israelischer Waren an. Ja er verstieg sich sogar zu dem Ansatz, dass ein solcher Boykottaufuf das gleiche sei, wie die Nazischmierereien an jüdischen Geschäften mit der Aufforderung nicht beim Juden zu kaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solch ein Vorwurf ist natürlich nicht ungeschickt gemacht, trifft er doch in der deutschen Seele genau die richtige, verwundbare Stelle. Welche Deutsche schämt sich nicht für diese Verbrechen gegen die Juden und den Holocaust? Im gleichen Atemzug wird dann auch immer die Antisemiten-Keule geschwungen, die schon rein sprachlich absoluter Blödsinn ist. Die semitischen Völker sind laut &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Semiten&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Wikipedia&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar semitische Sprachen, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis und Malteser.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Palästinenser ein semitisches Volk sind, kann jemand der für deren Menschenrechte einsteht nicht antisemitisch sein. Wenn man einen solchen Vorwurf konstruieren will, dann müsste man von antijüdisch sprechen, wobei das auch schwierig ist weil es in Israel natürlich auch weltliche Juden gibt, die praktisch nichts mit der jüdischen Religion zu tun haben. Die Sache mit den jüdischen Genen wollen wir hier lieber nicht vertiefen, weil sie längst als Unsinn erkannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bliebe nur noch der Vorwurf übrig, man sei antizionistisch, also gegen einen jüdischen Staat in Palästina. Natürlich gibt es gute Gründe gegen einen solchen Staat zu sein. Man kann eigentlich gegen alles sein und zu Anfang der zionistischen Bewegung hätte man damit sogar erfolgreich sein können. Aber nach dem Holocaust gab es für die Überlebenden keine bessere Hoffnung als dieses &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eretz_Israel&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Eretz Israel&quot;&gt;Eretz Israel&lt;/a&gt; das den Juden angeblich in der Bibel bereits versprochen wurde. Allerdings ist auch denkbar, dass dieses angeblich göttliche Versprechen eher eine nachgereichte Rechtfertigung für die Eroberungs- und Verdrängungskriege der Juden gegen die ursprünglichen Besitzer des Landes war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, Fakt ist, dass Palästinenser Land an Juden verkauft haben und sie dort siedeln ließen und dass die Juden es schafften am 14. Mai 1948 einen Staat Israel auszurufen. Seit diesem Zeitpunkt gibt es Israel und das ist praktisch nicht mehr rückgängig zu machen, selbst wenn man es wollte. Es kann also gar nicht mehr um das Existenzrecht Israels gehen, weil Israel existiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einzige Problem besteht darin, dass die Palästinenser vertrieben wurden. Das gigantische &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/4845-Israel-mordet-trotz-UN-Resolution-1860-gnadenlos-weiter.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Ausmaß der Vertreibung&quot;&gt;Ausmaß der Vertreibung&lt;/a&gt; macht deutlich, dass Israel völlig überzogen  und jedes Maß verloren hat. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass die USA sehr viel zu dem Fehlverhalten Israels beigetragen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die USA brauchten zum einen Israel als eiternden Pfahl in der arabischen Welt aber zudem braucht die evangelischen Fundamentalisten in den USA die an &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/491-Endzeit,-Entrueckung,-Armageddon-und-die-USA.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Endzeit und Entrückung&quot;&gt;Endzeit und Entrückung&lt;/a&gt; glauben die Juden in Israel um am Berg Har Megiddô, der ein südlicher Ausläufer des Karmelgebirges ist, ihr Armageddon erleben zu können. Natürlich werden die Juden dabei verworfen, da sie nicht an den richtigen Gott glauben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion der LINKEN hat sich auf Wunsch von Gregor Gysi mit ihrer Antisemtismusresolution einen Maulkorb verpasst, der nun auf die ganze Partei ausgedehnt werden soll. Wenn sich Gysi und der mittlerweile völlig unerträgliche Dietmar Bartsch selbst kastrieren wollen, dann ist das ihr gutes Recht. Aber sie müssen dann auch damit leben nicht mehr gewählt zu werden. Eine LINKE die sich neben all ihren Fehlern auch aus der Verteidigung der Menschenrechte der Palästinenser zurückzieht, wird ganz sicher nicht gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Klaus Ernst hat das begriffen und weist gemeinsam mit Gesine Lötzsch die Vorwürf Graumanns zurück, während Bartsch auch diesen groben Unfug gutheißt. Tatsächlich scheinen sich die Abgeordneten der LINKEN immer weiter von ihren Wählern zu entfernen. Weitaus schneller als damals die Grünen sind zu reinen Mitmachern verkommen und wer die Haltung der LINKEN im Berliner Senat beobachtet, der stellt schnell fest, dass die nicht mitregieren sondern nur mit in der Regierung sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsequenz ist klar. Von 22, 6 Prozent im Jahre 2001 ist die LINKE in Berlin heute auf knapp 12 Prozent in den Umfragen gefallen und die Tendenz ist weiter sinkend. Man kann diese den israelischen Terror gutheißende LINKE auch niemandem mehr als das kleinere Übel empfehlen ohne sich sofort entschuldigen zu müssen. Es wird Zeit dass die LINKE wieder zu ihren Wurzeln zurückkehrt. &lt;a href=&quot;http://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=2&amp;ved=0CDAQFjAB&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dielinke-nrw.de%2Ffileadmin%2Fkundendaten%2Fwww.dielinke-nrw.de%2FLTW%2FDIE_LINKE.NRW_Langwahlprogramm.pdf&amp;rct=j&amp;q=linke%20wahlprogramm%20Nrw&amp;ei=Rk4ATo2oKJH6sgbnw_GRDQ&amp;usg=AFQjCNFpxmNgk9GShBBCvvM_Dugpn7j3sQ&amp;sig2=wM1jdQfBzDT-9PC3j3_XNg&amp;cad=rja&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Das Wahlprogramm der LINKEN zur Wahl in NRW&quot;&gt;Das Wahlprogramm der LINKEN zur Wahl in NRW&lt;/a&gt; war ein guter Schritt auf dem richtigen Weg. Dort sollte man weitermachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den deutschen Juden sei ins Stammbuch geschrieben, dass ihre Blindheit gegenüber den Verbrechen Israels an den Palästinensern genau das ist, was man Papst Pius XII und den Führern der Alliierten vorwerfen muss. So wie diese den Holocaust ignorierten, ignorieren die deutschen Juden heute die versuchte Ausrottung der Palästinenser. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich wirklich informieren will, sollte den &lt;a href=&quot;http://www.trueten.de/archives/7118-Linke-Israelis-kritisieren-die-Partei-DIE-LINKE..html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Offenen Brief an die Fraktionsmitglieder der Partei DIE LINKE&quot;&gt;Offenen Brief an die Fraktionsmitglieder der Partei DIE LINKE&lt;/a&gt; lesen, der von hundert israelischen Linksaktivist_innen unterschrieben wurde und mit folgendem Sätzen endet:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Wir bestehen darauf, dass Ihr auch zukünftig Eure klare Opposition zu Antisemitismus ausdrückt und fordern, dass Ihr Solidarität mit den Palästinenser_innen zeigt. Bekennt Euch zu einer offenen Diskussion über die verschiedenen Formen des Widerstands, des Aktivismus und der Solidarität und über die Vorschläge zur möglichen Beendigung des Konflikts, die auf Menschenrechten und Demokratie basieren! Wir glauben, dass sich diese Positionen in keiner Weise widersprechen sondern sich vielmehr zur besten und wirksamsten linken Perspektive zum Konflikt ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden weiter unsere Opposition zu allen Formen von Rassismus und Unterdrückung ausdrücken und hoffen, dass Ihr Euren Beschluss überdenkt – damit wir gemeinsam für einen gerechten Frieden im Nahen-Osten arbeiten können.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist die Pflicht aller Demokraten sich am Widerstand gegen die israelischen Verbrechen zu beteiligen. Wer das nicht tut, wird zum Mittäter. Gerade die Freunde Israels sollten mäßigend auf Israel einwirken denn dessen aktuelle Politik wird immer wieder zu neuen Gewalttaten führen und am Ende die Zerstörung Israels bewirken. Wer Kritik an Israel unterdrückt, der handelt wirklich antisemitsch, weil der den beiden semitischen Völkern, den Palästinsern und den Juden schadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt; Wie schlecht sich die Dinge bereits für die Israelis und Israel entwickeln, zeigt dieser &lt;a href=&quot;http://principiis-obsta.blogspot.com/2011/06/uber-vermutlich-eintretende.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Artikel&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Studien, die in Israel selbst oder im Ausland entstanden sind, belegen, &quot;dass etwa die Hälfte der Juden, die in Israel lebt, an Auswanderung denkt ... , wenn sich in den kommenden Jahren die gegenwärtigen politischen und sozialen Tendenzen fortsetzen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach Angaben des Zentralen Büros für Statistik haben im Jahr 2005 rund 650.000 Israelis ihr Land verlassen und sind nicht wieder zurückgekehrt.&quot; Die meisten dieser Emigranten waren Juden. Aus Umfragen geht außerdem hervor, dass mindestens 60 bis 80 Prozent der noch in Israel lebenden Juden &quot;mit denen sympathisieren, die das Land verlassen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter denjenigen, die bleiben, herrscht die Überzeugung vor, dass sich nur die sicher fühlen können, die über einen zweiten Pass verfügen, der sie zusätzlich als Bürger der USA oder eines europäischen Landes ausweist. Gideon Levy, ein Reporter der (israelischen) Zeitung HAARETZ, meint dazu: &quot;Während unsere Vorfahren von einem israelischen Pass träumten, gibt es jetzt viele unter uns, die vom Pass eines anderen Landes träumen.&quot; &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde diese Entwicklung erschreckend. Denn da gehen nicht die Schwachen, sondern die Starken, die überall in der Welt zurechtkommen werden und Arbeit finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/318232/Die-Linke-der-Antisemitismus-und-die-deutschen-Juden&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 17:02:00 +0200</pubDate>
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    <category>deutschland</category>
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    <title>Libysche Wahrheiten</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                     &lt;br /&gt;
Gestern war noch der &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/9030-Und-dann-war-noch-der-franzoesische-Intellektuelle-Bernard-Henri-Levy.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;französiche Zwergintellektuelle Bernard-Henri Lévy&quot;&gt;französiche Zwergintellektuelle Bernard-Henri Lévy&lt;/a&gt; der Aufreger des Tages, aber heute wird die Lage in Libyen schon deutlich klarer. Wie schon so oft begann alles damit, dass CIA, MI6 und andere Geheimdienste und Spezialtruppen in &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Westliche+Geheimdienste+unterst%FCtzen+libysche+Rebellen&amp;id=208330&amp;i=irmtcc&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Libyen einsickerten&quot;&gt;Libyen einsickerten&lt;/a&gt;. Während in Bahrein Saudi Arabien jede demokratische Revolution mit Waffengewalt im Auftrag der USA und im Interesse der königlichen Diktatoren niederschlagen darf, sollte in Libyen durch die Geheimdienste ein Aufstand künstlich geschaffen werden. Wie immer wenn viel Geld und viele Versprechen von Geheimdiensten und den hinter ihnen stehenden Staaten vorhanden sind, gelang es auch ein paar Wirrköpfe in Bewegung zu setzen, die vermutlich sogar glauben das Richtige zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gar keine Frage, dass das es begründete Abneigung gegen den Diktator Muammar el Gaddafi im Land gibt, aber da dieser noch bis vor kurzem der beste Freund von Sarkozy, Berlusconi und auch Obama war, gibt es unter den informierten Leuten kaum Aufruhr, da immer dann wenn Gaddafi eigentlich am Ende war, wieder eine sogenannte demokratische Westmacht erneut mit ihm gemeinsame Sache machte und damit jeder Aufstand im Keim erstickt wurde. Dem Westen ging es dabei immer nur um Öl und nicht um Moral. Witzig ist in diesem Zusammenhang auch, das nur wenige Tage vor dem Beginn der &quot;Unruhen&quot; der jüngste Sohn von Gaddafi, Chamis, noch einen Stützpunkt der Luftwaffe im US-Staat Colorado besuchte. Doppelspiel bis zur letzten Sekunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit fallen aber auch die eigentlichen &quot;Aufständischen&quot; weg und statt dessen gibt es eine Statistentruppe von Ersatzaufständischen, die nicht einmal eigene Ziele definiert haben. Die FAZ, die ja schon seit langem nur noch eine Propagandaschleuder des Systems ist zeigt sehr deutlich und natürlich unbewusst wie die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub87AD10DD0AE246EF840F23C9CBCBED2C/Doc~E8F67C817FD4C4E8ABFDC97709647ACA9~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;wirkliche Lage in Libyen&quot;&gt;wirkliche Lage in Libyen&lt;/a&gt; ist:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Ali Tarhuni ist einer von 200 000 libyschen Akademikern, die in den vier Jahrzehnten von Gaddafis Herrschaft ins Ausland geflohen sind. Da sich dessen Sturz abzeichnet, kommen viele von ihnen zurück, um das Land wiederaufzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tarhuni weiß, wovon er spricht. Mehr als die Hälfte seines Lebens hat er in den Vereinigten Staaten verbracht, die meiste Zeit als Wirtschaftsprofessor. Als Student der Nationalökonomie hatte er sich in Benghasi offen gegen die wirren Ideen des Diktators ausgesprochen und landete dafür mehrfach im Gefängnis. Daher setzte er sich ab, setzte in Michigan sein Wirtschaftsstudium fort, wurde Professor, zuletzt an der Foster School of Business der University of Washington. Einige Unternehmensgründungen waren nicht erfolgreich, so blieb er der Universität und seinen Studenten treu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Familie ist er nun nach Benghasi zurückgekehrt, über Kairo, wo er den Sturz Mubaraks mitgefeiert hat. Er hatte nicht mehr geglaubt, sein Geburtsland wiederzusehen. Nun will er sich von Benghasi aus am Aufbau einer demokratischen Gesellschaft beteiligen, mit einer Trennung der Gewalten und einer starken Privatwirtschaft. Sie solle die führende Rolle in der künftigen Wirtschaft übernehmen, dem Staat sollten sekundäre Aufgaben wie die Bereitstellung öffentlicher Güter vorbehalten sein. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöner kann man es  gar nicht beschreiben. Es ist der typische Werdegang für amerikanische Einflussagenten. Früher wurde mit solchen Professuren für die den Sowjets abspenstig gemachten Leute ein seriöses Hintergrundbild und eine glaubhafte Lebenssituation geschaffen, heute geht es eben um Menschen aus allen möglichen Ländern, die für einen Einsatz bereit gehalten werden sollen. Mit der Situation in Libyen hat Tarhuni natürlich nichts mehr zu tun. Er ist ein Fremder im eigenen Land, aber er ist ein Fremder der die amerikanische Idee ins Land tragen soll. Alle Bodenschätze ans Kapital und der Staat soll nur noch den Mangel verwalten. Genau das Gegenteil dessen was bisher in Libyen geschah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn bei allem was man Gaddafi vorwerfen kann, hat er das Geld des Landes eisern zusammen gehalten und mit dem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Great-Man-Made-River-Projekt&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Great-Man-Made-River-Projekt&quot;&gt;Great-Man-Made-River-Projekt&lt;/a&gt; ein wenn auch diskussionswürdiges Wasserprojekt geschaffen, das die Lebensbediungen für das ganze Land verbesser würde. Nach Einschätzung der UNO gilt Libyen als das am weitesten entwickelte Land des afrikanischen Kontinents. All dies soll in Zukunft natürlich als Preis für die &quot;Befreiung&quot; dem internationalen Großkapital gehören, wie auch die Ölquellen und die weltweiten Beteiligungen an Industrie und Wirtschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die USA ist das ganze eine tolle Geschichte. Endlich hat sie diese blöden Europäer in einen echten und endlosen Krieg verwickelt ohne selbst bluten zu müssen. Denn der &lt;a href=&quot;http://german.cri.cn/1565/2011/04/01/1s154612.htm&quot; target=blank&quot; title=&quot;US-Verteidigungsminister Robert Gates&quot;&gt;US-Verteidigungsminister Robert Gates&lt;/a&gt; hat ja schon gestern erklärt, dass &quot;sich die USA nach der Übernahme des Oberbefehls beim Libyen-Einsatz durch die NATO nicht mehr aktiv daran beteiligen werden. Sie würden den Einsatz nur dort unterstützen, wo die die Kapazitäten der andern Staaten nicht ausreichen, zum Beispiel bei der elektronischen Kriegsführung, Auftanken in der Luft und Informationsbeschaffung.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stehen Sarkozy und der englische Premierminister David Cameron mit heruntergelassenen Hosen und ohne Klopapier gemeinsam im Regen. Eigentlich sollte der &quot;Blitzkrieg&quot; gegen Libyen ja nur dazu dienen, von der fatalen Lage in England, Frankreich und Europa abzulenken und die Wähler über einen äußeren Feind dazu bringen, die jeweiligen Machthaber zu unterstützen. Aber nun sieht die Sache ganz anders aus. Wenn sie den von ihnen begonnen Krieg gewinnen wollen, dann müssen sie massiv mit Bodentruppen in Libyen einfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat Libyen insgesamt nur knapp 6,5 Millionen Einwohner, darunter befinden sich aber einige sehr kämpferische Bevölkerungsteile und der hohe Anteil an jungen Bewohnern erhöht die Kampfkraft noch einmal deutlich. Das wird kein Krieg den man mal eben im Vorbeigehen gewinnt, sondern es dürfte wohl sehr schnell zu afghanischen Verhältnissen kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf der Seite der USA und von den Geheimdiensten geführten &quot;Aufständischen&quot; verzeichnen zur Zeit zwar eine Niederlage nach der anderen gegen die Truppen von Gaddafi aber dafür finden sie Zeit sich in &lt;a href=&quot;http://www.freie-sicht.org/index.php?dns=HHRTRDMQHKMSRSLMHLMZRDMQRUMSDSLZJUJBJRDPRJJJDJLKUTRRHZRTHKHTRSZKHHRLHKRBHTHZRJZKHPMZRDMQRUMSRTLMHLMZRDMQRUMSHPLMSP&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;rassistischen Massenmorden an schwarzafrikanischen Gastarbeitern&quot;&gt;rassistischen Massenmorden an schwarzafrikanischen Gastarbeitern&lt;/a&gt; auszutoben:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Pogromartige Massaker. Die vom Westen unterstützten libyschen Rebellen massakrieren Schwarzafrikaner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebellentruppen in Libyen, denen amerikanische, französische und britische Bomben und Raketen zum Vormarsch auf Tripolis verhelfen, sind alles andere als unbedarfte, für „Freiheit und Demokratie kämpfende“&lt;br /&gt;
Zivilisten. Darauf macht Gunnar Heinsohn, Autor des „Lexikon der Völkermorde“ (Rowohlt, 1998) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. März 2001 aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zitiert dort einen Bericht des bekannten Journalisten und Dokumentarfilmers Farai Sevenzo aus Zimbabwe über barbarische, pogromartige Massaker, welche die Rebellen und der sie begleitende Mob an schwarzafrikanischen Arbeitern in Libyen verübten. Es heißt dort: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weil vermutlich Söldner aus dem Tschad und Mali für ihn [Gaddafi] kämpfen, sind eine Million afrikanischer Flüchtlinge und Tausende afrikanischer Wanderarbeiter in Gefahr ermordet zu werden.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Massenmorde interessieren die kriegführenden Nation England, Frankreich und die USA natürlich nicht und auch das restliche Europa hat andere &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=EU-Abgeordnete+fordern+Waffenlieferungen+an+libysche+Rebellen&amp;id=208321&amp;i=pnfhmf&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Interessen&quot;&gt;Interessen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers im EU-Parlament, Elmar Brok, sollte die internationale Gemeinschaft im Kampf um die Vorherrschaft in Libyen die Rebellen gegen Machthaber Muammar al-Gaddafi durch die Lieferung von Waffen unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Brok, der auch Mitglied des Bundesvorstands seiner Partei ist, sagte der Zeitung &quot;Die Welt&quot; (Donnerstagausgabe): &quot;Waffenlieferungen für die Rebellen sind sinnvoll. Staaten, die das machen wollen, sollten es aber möglichst in Zusammenarbeit mit arabischen Staaten tun.&quot; Auch der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff forderte mehr Unterstützung für die Aufständischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte dem Blatt: &quot;Wenn die internationale Gemeinschaft einerseits Gaddafi stürzen will, andererseits aber nicht bereit ist, Bodentruppen einzusetzen, dann müssen die Rebellen aktiv unterstützt werden.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Herren Brok oder Lambsdorff auch ein wenig Freude an den rassistischen Morden gegen Schwarzafrikaner empfinden, lässt sich natürlich nicht sagen, aber für ihre Freunde von der Waffenindustrie sind sie wohl sicher bereit alles an Lobbyismus zu geben, was sie haben. Typisch für Europaabgeordnete wie man ja mittlerweile weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Farce vollständig zu machen, hat der libysche Außenminister Mussa Kussa seinen &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Libyscher+Au%DFenminister+fliegt+nach+London+und+tritt+zur%FCck&amp;id=208312&amp;i=odlitf&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Rücktritt vom Amt&quot;&quot;&gt;&quot;Rücktritt vom Amt&quot;&lt;/a&gt; nun ausgerechnet propagandawirksam in London erklärt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;	Der libysche Außenminister Mussa Kussa ist nach London geflogen und kurz nach seiner Ankunft von seinem Amt zurückgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
London (dts Nachrichtenagentur) - Dies teilte die britische Regierung am Mittwoch mit. Demnach wolle Kussa zukünftig nicht mehr als internationaler Repräsentant der Regierung Gaddafi fungieren. Er begründete seine Flucht aus Libyen damit, dass er gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kussa war zuvor bereits von Libyen nach Tunesien gereist, um von dort aus nach London zu gelangen. Das britische Außenministerium betonte, dass Kussa aus freien Stücken heraus nach London geflogen sei. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erinnert doch irgenwie fatal an &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F#Flug_nach_Schottland&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß,&quot;&gt;den Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß,&lt;/a&gt; der ja damals auch nach Schottland geflogen war. Am Ende bekam er allerdings nicht die erhoffte Anerkennung sondern richtigerweise Knast bis ans Lebensende. Mal sehen wie die Engländer mit Kussa umgehen werden. In Tunesien sollen ja angeblich noch weitere enge Mitarbeiter von Gaddafi bereitstehen um ihn und das Land Libyen öffentlich zu verraten und sich dafür von England bezahlen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nützt es nichts, das 47 Prozent der Amerikaner und wohl die Mehrheit der Europäer gegen den Krieg in Libyen sind. Kriege sind heute wie auch früher immer nur eine Frage von Wirtschaftsinteressen und es gibt nur die eine Möglichkeit die Kriegstreiber nachher vor ein Gericht zu stellen. Sarkozy, Cameron und Obama gehören vor den internationalen Gerichtshof und der sollte in diesem Fall genau wie bei den Nazis die Todesstrafe verhängen. Man muss sie ja nicht wirklich töten, aber alleine die Gefahr wird sie dazu bringen, zu verraten wer ihre Hintermänner und Berater waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Menschheit derartige Verbrecher und deren Hintermänner aus Großkapital nicht mit Stumpf und Stil ausrottet, wird es niemals Frieden geben. Libyen kann man kaum noch helfen, aber es könnte das Fanal sein, endlich das Großkapital in seinem Einfluss massiv zu begrenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/159285/Libysche-Wahrheiten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Apr 2011 07:19:19 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>Libyen retten - Gaddafi stürzen - Öl stehlen?</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9009-Libyen-retten-Gaddafi-stuerzen-OEl-stehlen.html</link>
            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                  &lt;br /&gt;
Mal im Ernst, wer mag schon Muammar al-Gaddafi. Bei der Wahl des Fiesling des Jahres hatte der in den vergangenen Jahren doch immer die Chance auf den ersten Platz und hat ihn auch oft erreicht. Gestartet als islamischer Sozialist, dann Staatsterrorist, später Freund der Herrschenden in Westeuropa und Busenfreund Berlusconis. Ein echtes Hassobjekt. Logischerweise muss so einer weg. Aber während das in Agypten und anderswo in Nordafrika von Gruppen aus der eigenen Bevölkerung betrieben wurde, die Demokratie forderten, gab es in Libyen nur ein paar Fahnen des alten Köngishauses und jetzt eine revolutionäre Bewegung, die als erstes eine Flugverbotszone über ihrem Land forderte um revolutionieren zu können. Überall wo anders in Nordafrika waren es Massenproteste die die Bewegung trugen, in Libyen wurden gleich ganze Landstriche ohne Proteste erobert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig witzig wurde es, als Gaddafi seine Gegner als Al Quaida bezeichnete. Dass muss den Amerikanern bekannt vorgekommen sein. Die finden ja auch überall Al Quaida wo sie einen Grund zu Militärschlägen brauchen. Übrigens hat Gaddafi wirklich seine eigene Bevölkerung bombardieren lassen. Das ist nicht ungewöhnlich. Die CDU / CSU in Deutschland fordert ja auch ständig die Bundeswehr im Inneren einsetzen zu dürfen und die wollen mit der bestimmt keine Kamellen beim Karneval abwerfen, sondern Demonstranten und Streikende erschießen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss man die Gewaltausbrüche Gaddafis nicht stoppen. Da gibt es nur eine Antwort von Radio Eriwan. Im Prinzip muss man jede Gewalt eines Staates gegen seine Bürger stoppen. Aber wenn man Saudi Arabien in Bahrein zuschlagen lässt, dann kann man Gaddafi das Morden nicht verbieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit geht es natürlich gar nicht um Gaddafi, um Libyen oder gar die Menschen die dort leben und zur Zeit leider auch sterben. Es geht um das Große, um das Ganze. Es geht um die Sucht der Amerikaner und des Westens nach Öl. Saudi Arabien und Bahrein brauchen als treue Vasallen der USA keine Demokratie. In Ägypten konnte man die Anfänge nicht stoppen, aber in Libyen geht es darum das Öl zu stehlen. Die Nachfolge Gaddafis und seines Clans wird eine Diktatur von us-gnaden antreten und brav das Öl zu günstigsten Preisen liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer braucht schon Demokratie wenn die USA stattdessen Öl bekommen können? Ist es wirklich so viele Tote wert in Libyen eine andere Diktatur zu errichten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/152829/Libyen-retten-Gaddafi-sturzen-Ol-stehlen&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Mar 2011 07:33:02 +0100</pubDate>
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<category>saudi arabien</category>
<category>usa</category>

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    <title>Schwules China?</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                  &lt;br /&gt;
China ist ein für europäisches Denken immer noch schwer verständliches Land. Innerlich in verschiedene Ethnien und durch die Spaltung in arme Ackerbauern und die Spekulanten der Wirtschaftssonderzonen zerrissen, wundert man sich darüber, das die maoistische Religion in ihrer aktuellen Auslegungsform es immer wieder schafft zumindest den Anschein von Ruhe zu erwecken.  Natürlich ist diese Ruhe auch heute schon nur durch massiven Druck der allgegenwärtigen Militärs zu erhalten und Abweichler werden radikal und früh in ihre Schranken verwiesen. Egal ob religiöse Gruppen wie die tibethischen Buddisten mit ihrem Dalai Lama oder die Falun Gong bei denen noch nicht einmal wirklich klar ist, ob es eine neue Religion oder nur die Zusammenfassung alter Traditionen ist, werden erbarmungslos verfolgt. Das gleiche gilt für Christen jedweder Form oder auch für Umweltschützer und Leute die mehr Demokratie fordern. China ist eine Diktatur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele die einstmals mit der Mao-Bibel in der Hand durchs Leben gewandert sind, ist China aber bis heute noch keine Diktatur, obwohl die Zeichen klar und deutlich sind. Diese Leute begründen jede diktatorische Repression mit unabwendbaren Notwendigkeiten. Ähnlich wie die Merkeldiktatur immer als alternativlose und unbedingt zum Nutzen der Deutschen notwendige Kette von Entscheidungen gepriesen wird, rechtfertigen aber auch in China die Notwendigkeiten nicht den Einsatz der Diktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines dieser Beispiele ist die sogenannte Ein-Kind-Politik, die jeder Familie nur ein Kind zugesteht um das Bevölkerungswachstum zu drosseln. Auf den ersten Blick scheint diese Regelung vernünftig und gerecht. Aber selbstverständlich ist es nicht vernünftig und gerecht, bei Frauen die zum zweiten Mal schwanger werden eine Zwangsabtreibung vornehmen zu lassen und diese auch notfalls kurz vor der Geburt durchzuführen. So etwas ist Mord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch ansonsten führt die Ein-Kind-Politik zu nichts Gutem. Neben den barbarischen Zwangsabtreibungen müssen die zweitgebärenden  Eltern zwischen 5.000 und 10.000 Euro an Strafe bezahlen und dazu kommt oft genug auch noch ein Lohnabzug von bis zu 20 Prozent. Tatsächlich hat China damit das Bevölkerungswachstum stark verlangsamt. Aber es gibt keinen Applaus. Es gibt nichts zu feiern. Ganz im Gegenteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst nach chinesischen Statistiken ist mittlerweile klar, das zum Jahr 2020 in China mindestens 37 Millionen mehr Männer als Frauen im heiratsfähigen Alter geben wird. Das bedeutet das 10 Prozent der Männer einfach keine Frau mehr finden. Ihnen bleibt nur homosexuell zu agieren, auf ein Sexualleben zu verzichten oder sich mit Gewalt zu nehmen, was sie sonst nicht bekommen. Zwar hat die Partei in China reagiert und versucht seit einigen Jahren mit besonderen Prämien für die Geburt von Mädchen etwas umzusteuern, scheitert jedoch ausgerechnet am Weltbild des Konfuzius und an der durch die Partei bis heute nicht behobenen Armut des größten Teils der Bevölkerung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Konfuzius ist die männliche Erblinie das einzig wichtige und damit sind Mädchen weniger wert, als Söhne. Darüberhinaus müssen aber Kinder ihre alten Eltern versorgen und das können in erster Linie nur die Söhne. Mädchen heiraten in eine andere Familie und sind da mehr den Eltern ihres Mannes verpflichtet, als den eigenen Eltern. Sie fallen also praktisch als Altersvorsorge aus. Wenn man weiß, dass es auf dem Land in China praktisch keine Altersrente gibt, außer für Parteifunktionäre, dann wird klar, die Altersvorsorge durch den eigenen Sohn ein wichtiges Entscheidungskriterum ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar versucht die kommunistische Partei Chinas, die natürlich nichts mit echtem Kommunismus zu tun hat, die frühe Bestimmung des Geschlechtes in der Gebärmutter zu verhindern, da Mädchen meist abgetrieben werden, aber wie alle Formen der Prohibition funktioniert diese Maßnahme natürlich nicht. Lediglich der Preis für eine frühe Geschlechtserkennung ist gestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig steigt natürlich auch die Rate von kurz nach der Geburt ermordeten weiblichen Säuglingen, illegalen Mädchen, Mädchenhandel  und allgemeiner Kriminalität in diesem Umfeld. Dabei bleibt als einzig positiver Aspekt, dass China Homosexualität seit dem 20. April 2001 von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen hat und die staatliche Verfolgung Homosexueller nicht sehr ausgeprägt ist. Ob das allerdings reichen wird mit der ständig komplizierter werdenden Bevölkerungsstruktur fertig zu werden, bleibt fraglich. Letztendlich wird China wohl in die einzelnen Ethnien zerbrechen und das könnte für die Menschen in China nicht das schlechteste sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf jeden Fall müssen die Fehlentwicklungen in China immer wieder aufgezeigt werden. Denn nur äußerer Druck kann die Dinge dort noch rechtzeitig ändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Dec 2010 09:13:00 +0100</pubDate>
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    <category>bevölkerungswachstum</category>
<category>china</category>
<category>diktatur</category>
<category>frauenmangel</category>

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    <title>Die Nelkenrevolution</title>
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            <category>Ausland</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                                 &lt;br /&gt;
Immer wenn von Revolution gesprochen wird, kommt sofort der Einwand, dass eine Revolution heute nicht mehr möglich sei. Das wird dann auch immer sorgfältig begründet und im Zweifelsfall werden erfolgreiche Revolutionen dadurch diffamiert, dass sie angeblich von Hintermännern mit der falschen Absicht finanziert wurden.  Die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nelkenrevolution&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Nelkenrevolution&quot;&gt;Nelkenrevolution&lt;/a&gt; hatte eine lange Vorgeschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;n Portugal kam 1926 eine Militärjunta unter General Carmona durch einen Putsch an die Macht. Mehr als Spanien bemühte sich Portugal besonders ab 1932 unter Carmonas Nachfolger Salazar um eine Distanzierung vom italienischen Faschismus und vom deutschen Nationalsozialismus. 1933 baute Salazar seine Macht durch eine neue Verfassung und die Abschaffung des Parlamentarismus aus. Portugal verbündete sich im Zweiten Weltkrieg mit Spanien zum Bloco Ibérico. Das autoritäre Regime des Estado Novo blieb von den Alliierten unangetastet und bestand fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde Portugal Gründungsmitglied der NATO. Damit unterstrich Portugal seine Haltung gegen den Kommunismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Salazar von Marcello Caetano abgelöst. Am Charakter der Diktatur änderte dies nur wenig. Sie ähnelte der in Spanien unter Franco, trotz einer leichten Verbesserung unter Caetano. So gab es keine freien Gewerkschaften, sondern nur nach Berufsständen organisierte Scheingewerkschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet von Instrumenten wie Pressezensur und Folter versuchte Salazar ein System zu verwirklichen, das als Quinta (ein gegen äußere Einflüsse abgeschlossenes Landgut) bezeichnet wurde. Innerhalb dieser statisch-geschlossenen Gesellschaft sollte nur die Elite herrschen (daher der Schlachtruf „O povo é quem mais ordena“ (dt. etwa: „Das Volk regiert/ befiehlt“) aus dem Lied „Grândola, Vila Morena“). Aus dieser Geisteshaltung wird die Abwehr gegen moderne Entwicklungen wie Industrialisierung, Tourismus und Bildung verständlich. Die vierjährige Grundschule für das Volk verstand er als Zugeständnis. So hielt das Regime, der sogenannte „Estado Novo“ (Neuer Staat), das Volk bewusst in Armut und Unwissenheit; über ein Drittel des Volkes waren unter Salazar Analphabeten. Intellektuellen blieb nur die äußere oder innere Emigration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1974 veröffentlichte General António de Spínola sein Buch Portugal e o Futuro  (Portugal und die Zukunft), das besonders in militärischen Kreisen Furore machte. Spínola analysierte darin Portugals „systemimmanente Diskrepanz“ gegenüber den anderen westeuropäischen Staaten, die es in eine wirtschaftliche und politische Isolation gebracht hätte. Die Zukunft Portugals hänge vor allem vom Ausgang des Kolonialkriegs ab, der zu viele Menschenleben kostete und bis zu 50 % des Staatshaushaltes verschlang, militärisch aber nicht zu gewinnen sei. Spínola schlug eine „neue nationale Strategie“ vor, in der die Teilnahme des Volkes am politischen Willensbildungprozesses und das Recht der Kolonien auf Selbstbestimmung gewährleistet sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die „Bewegung der Streitkräfte“ („Movimento das Forças Armadas“ kurz: MFA) war dieses Buch das Signal zum Aufbruch. Es war eine schallende Ohrfeige für die Kolonialpolitik des Caetano-Regimes durch den zweiten Mann der Militärhierarchie. Erst dadurch erhielt das MFA größeren Zulauf im Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1974 um 22:50 Uhr spielte der portugiesische Rundfunk das Liebeslied E depois do adeus (Nach dem Abschied) von Paulo de Carvalho. Dies war das verabredete Signal an die aufständischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Revolutionslied berühmt wurde aber ein anderes Lied: Grândola, Vila Morena (Grândola, braungebrannte Stadt). Gegen 0:30 Uhr am 25. April las der Sprecher des katholischen Rundfunks Rádio Renascença die erste Strophe des von der Diktatur verbotenen Liedes, danach erklang das Lied selbst, gesungen von dem antifaschistischen Protestsänger Zeca Afonso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle militärischen Einheiten, die sich zur „Bewegung der Streitkräfte“ bekannten, waren die Verse das vereinbarte Zeichen zum bewaffneten Aufstand. Knapp 18 Stunden später hatte die „Bewegung der Streitkräfte“ Europas älteste Diktatur gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nelkenrevolution (portugiesisch:  Revolução dos Cravos?/i oder einfach 25 de Abril) bezeichnet den linksgerichteten Aufstand großer Teile der Armee in Portugal am 25. April 1974 gegen die autoritäre Diktatur des sogenannten Estado Novo. Sie verdankt ihren Namen den Nelken, die den aufständischen Soldaten – im Rahmen des allgemeinen Volksfestes und der Freude angesichts der Ereignisse – in die Gewehrläufe gesteckt wurden. Sie verlief beinahe unblutig – es gab vier Tote, als verbleibende regimetreue Truppen vor dem Sitz der portugiesischen Geheimpolizei auf unbewaffnete Demonstranten feuerten – und eröffnete den Weg zur demokratischen Dritten Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nelkenrevolution markiert aus heutiger Sicht den Anfang vom Ende des ursprünglichen Nachkriegseuropas. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/gaLWqy4e7ls?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/gaLWqy4e7ls?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Revolution ist machbar, Herr Nachbar!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Sep 2010 09:38:03 +0200</pubDate>
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    <category>portugal</category>
<category>revolution</category>

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