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    <title> - Gesellschaft</title>
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    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:02:09 GMT</pubDate>

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    <title>Lebensgefühl &quot;in Notwehr&quot;</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Luise)</author>
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            Klaus Theweleit, der den soldatischen Mann im Körperpanzer beschrieben hat (&quot;Männerphantasien&quot;) beobachtet, dass rechtsextremistische Männer und zunehmend auch Frauen leben, als seien stets in Notwehr. Er gibt Hinweise darauf, warum das so ist, dass sie keine Einzeltäter sind, und wie sie zunehmend an die Öffentlichkeit treten. Gruselig.&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1671472/&quot;&gt;Deutschlandradio &lt;/a&gt;machte ein sehr lesenswertes Interview mit Klaus Theweleit. &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Aber er fühlt sich als Teil dieser Internationale, die nach dem Zweiten Weltkrieg ja nicht verschwundenen oder untergetauchten internationalen Nazis, Tempelritter. Ich habe gesagt, frei flottierender SS-Mann. Und davon gibt es viele in vielen Ländern. Die sind nicht in einer Partei organisiert, aber so wie Himmlers SS auch. Das war ja auch nichts anderes als ein Orden, ein Orden, der sich auf bestimmte Tempelriten - schwarze Uniformen und so weiter - die für diese Gruppen galten, bezog: Totenkopf am Ärmel und alles das. Und dann wurde das staatlich durch Hitler, vorher war das gar nichts anderes als genau so eine Vereinigung solcher Tempelritter, zu denen der Breivik sich auch gehörig fühlt. Und das ist international.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:35:40 +0100</pubDate>
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    <title>WIR ALLE GANZ VIEL</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
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            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Wir alle ... ganz viel&quot;&lt;/strong&gt; gab eine Fachjournalistin in einem Satz im WDR-5-Presseclub von sich: DEUTSCH(LAND) 5. Februar 2012 (-&gt; &lt;u&gt;http://www.wdr5.de/nachhoeren/presseclub.html&lt;/u&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Ort, den eine Epoche im Geschichtsprozeß einnimmt, ist aus der Analyse ihrer unscheinbaren Oberflächenäußerungen schlagender zu bestimmen als aus den Urteilen der Epoche über sich selbst.“ (&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kracauer target=&quot;blank&quot; title=&quot;Siegfried Kracauer&quot;&gt;Siegfried Kracauer&lt;/a&gt; [1927])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:08:51 +0100</pubDate>
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    <category>deutsch(land) 2012</category>
<category>fachjournalistin</category>
<category>presseclub</category>
<category>siegfried kracauer</category>
<category>sprache &amp; denke(n)</category>
<category>wdr</category>
<category>²ra</category>

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    <title>„HERVORRAGENDE LEISTUNGEN   AUF DEM GEBIET DER ÖFFENTLICHEN WIRKSAMKEIT DER SOZIOLOGIE“</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
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            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EIN HAMBURGER MULTIMILLIONÄR ALS GANZDEUTSCHER &quot;GROSSINTELLEKTUELLER&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Einleitung&lt;br /&gt;
2. Ausleitung &lt;br /&gt;
3. Soziologie 1995: “Vernichtungskrieg” &lt;br /&gt;
4. Soziologie 2011: “ÜberLeben” &lt;br /&gt;
5. &quot;Monkey Business&quot; &amp;amp; &quot;Rat Race&quot;: Money Makes This Science Go Round &lt;br /&gt;
6. Summary&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Sans la liberté de blâmer, il n&#039;est pas d&#039;éloge flatteur.&quot;[1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einleitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der, um dessen (sozial-) „wissenschaftliche“ Karriere es hier geht, wird folgend HMM genannt. Das drei Großbuchstaben umfassende Kürzel steht nicht für Her or His Majesty´s Master. Sondern für einen prominenten Hanseatischen Multimillionär, genauer: um jenen „Gründer und Stifter, dessen Aktivitäten nach dem gescheiterten Einkauf (1984) des Berliner Politologen Wolf Dieter Narr in den letzten fünfundzwanzig Jahren außer einer Titularprofessor zuletzt sogar die reputierliche Anerkennung seines Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) als führendes außeruniversitäres Forschungsinstitut für Zeitgeschichte hervorbrachte, und dessen notorische öffentliche Selbststilisierung als diskursfähiger poeta doctus im Zusammenhang mit seiner Politik der Projektfinanzierung(en) sozialwissenschaftlicher Intelligenz vermutlich später einmal für „die Nachgeborenen“ (Bertolt Brecht) von erheblichen Aufklärungsinteresse sein dürfte ...“[2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit (m)eine Kennzeichnung im Vorwort von SUCH LINGE (2008). Und in der Tat: Bereits zwanzig Jahre nach Gründung des „Hamburger Instituts für Sozialforschung“ (HIS) wurde es in den USA öffentlich als eines der fünf führenden im Bereich Geschichte aktiven außeruniversitär-ganzdeutschen Forschungsinstitute vorgestellt[3]. Und in der bundesregierungsnahen Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ), wurde Anfang 2012 die Ausstellung über „Verbrechen der Wehrmacht“ des „Hamburger Institut für Sozialforschung“ professoral doppelt genannt: einmal im Leitessay wegen der von „insgesamt mehr als einer Million Menschen besuchten Ausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung über die Verbrechen der Wehrmacht (1995–1999 und 2001–2004)“ infolge der im wiedervereinigten Deutschland noch gesteigerter „Relevanz symbolischer Abgrenzung“ zu den Verbrechen des „Dritten Reiches“; und zum anderen als herausragendes Beispiel ganzdeutscher zeitgeschichtlicher „´Streitgeschichte´“[4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Elegogiererei beteiligte sich – trotz des Datums kein Aprilscherz – auch die weiland als Alternativzeitung angetretene Berliner Tageszeitung. Sie erklärte am 1. April 2009 den Ausgelobten drucköffentlich für habermaskompatibel: HMM „ist nicht irgendwer, sondern einer der wenigen Großintellektuellen seiner Generation“. Und auch im deutsch(sprachig)en Netzlexikon Wikipedia wird der nächst Sechzigjährige, um den´s hier gehen soll, bisher recht unkritisch netztöffentlich ausgelobt[5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2011 soll HMM nach Selbstauskunft seit 1997 vierzehn „Ehrungen und Auszeichnungen“[6] - damit jährlich eine -, zuletzt 2011 den Schrader-Preis zur Förderung des „Dialogs zwischen Gesellschaftswissenschaften und Praxis“ erhalten haben[7]. Dieser HMM-„Ehrung“ gingen zwei im engeren Sinn „soziologische“ Anerkenntnisse voraus: 2008 die „Ferdinand-Tönnies-Medaille der Christian Albrechts-Universität zu Kiel“[8] und 2010 der „Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)“[9]. Dieser interessiert hier in besonderen und als Besonderheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun könnte man´s bei den Multi-„Ehrungen und Auszeichnungen“ eines so geschwätzigen wie öffentlichkeitswirksamen multimillionario hanseatiensis resignativ, gleichgültig oder wie auch immer achselzuckend unter Verweis auf die eine oder andere Variante des Matthäus-Effekts[10], demzufolge der Teufel immer sei´s auf den größten sei´s auf den dümmsten Haufen scheißt, belassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das freilich war - und ist - mein Ding als Kritischer Sozialwissenschaftler (KriSow) nicht: Auch wenn´s hier und heute so erscheint, daß heuer auch alteuropäisch-akademische Soziologie zum „Geheimnis des Erfolgs“ als „erotic power“ ratgeberisch verhelfen soll[11]. Dies war weder der fachgeschichtliche Ausgangspunkt einer „Soziologie des Erfolges“ noch kann es, auch heute noch, ihre soziologische Substanz sein. Vielmehr ging – und geht – es um „Kritik des Erfolges“[12] und Kritik „erfolgreicher Menschen.“[13]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinn interessiert auch hier in Wiederaufnahme und Weiterführung der „alten“ soziologischen Grundfrage „Knowledge For What“[14] – welches Wissen für wen und mit wem – das Beispiel der speziellen DGS-„Auszeichnung“ HMMs für seine „hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie“ in dem Jahr, in dem der Vorsitzende der deutschen Soziologengesellschaft Soziologie zur unentbehrlichen „Korrekturwissenschaft“ (Soeffner, FR 11. Oktober 2010) umfunktionieren wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die gesellschafts-soziologisch bedeutsamen und öffentlich ausgelobten „hervorragenden Leistungen“ des multimillionarischen „Großintellektuellen“ hanseatischer Provenience - und nur um diese/n - soll es hier gehen – ni mas ni menos: nicht mehr - (aber auch) nicht weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] La Folle Journée, ou le Mariage de Figaro. Comédie en cinq actes de Beaumarchais (1778; première représentation 1784: http://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Mariage_de_Figaro)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Richard Albrecht, SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert. Aachen: Shaker, 2008: 13 [-&gt; http://www.shaker.de/shop/ 978-3-8322-7333-0 ]; in anderem Zusammenhang wurde bereits 2000 die Formel “Reemtsmaisierung der Linken” (Jörg Später) benützt: http://www.archiv3.org/volltext_91214.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Bulletin of the German Historical Institute, 38 (Spring 2006): 59-79&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] APuZ 1-3.2012: 4 (Axel Schildt); 16 (Thomas Großbölting)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Philipp_Reemtsma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] http://www.his-online.de/ueber-uns/mitarbeiter/aktuell/person/reemtsma-jan-philipp/awards.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7] http://www.schader-stiftung.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8] http://idw-online.de/pages/de/news250956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9] http://dgs2010.de/programm/preisausschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10] Richard Albrecht, Der Matthäus-Effekt; in soziologie heute, 4 (2011) 17: 28-31&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[11] http://www2.lse.ac.uk/newsAndMedia/news/archives/2010/03/erotic.aspx Catherine Hakim, Honey Money. The Power of Erotic Capital (Penguin 2011, 372 p.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[12] Gustav Eichheiser, Kritik des Erfolges. Eine soziologische Untersuchung. Leipzig: Hirschfeld, 1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[13] Weiterführend und historisch-kritisch zur „Kaste berühmter Männer“ der gegenwärtigen „internationalen Gesellschaft der Berühmten“, die (freilich nicht nur) „in der Scheinwelt des Kulturbetriebes“ wirkt Hannah Arendt, The World of Yesterday [1944]; zitiert nach: Die verborgene Tradition. Acht Essays. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1976: 74 ff.; dies., The Origins of Totalitarism [1951]; hier zitiert nach der letzten erweiterten deutsch(sprachig)en Ausgabe: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. München-Zürich: Piper, 1986: 102 ff.; als Anschauungsbeispiel Richard Albrecht, Literarische Prominenz in der Weimarer Republik; in: Blätter der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft, 12 (1986) 2/3: 127 ff.; zusammenfassend zu Arendt ders., „Das totalitäre Phänomen“: Zur politischen Soziologie des Totalitarismus der deutsch-jüdischen Autorin Hannah Arendt: soziologie heute, 3 (2010) 12: 32 ff.; ibid. 13: 36 ff.; systematisch-kritisch und über die „Dialektik der Aufklärung“ hinausgehend zum spätkapitalistischen Kulturbetrieb C. Wright Mills, The Cultural Apparatus [1959]; in: The Politics of Truth. Selected Writings. Ed. John H. Summers (Oxford University Press 2008): 203 ff. “commercial hack” vs. “star“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[14] Robert S. Lynd, Knowledge For What? The place of social science in American culture (Princeton University Press, 1939, x/268 p.)   [soll fortgesetzt werden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Technischer Hinweis: Wenn Sie mittels Ihres &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser target=&quot;blank&quot; title=&quot;Browser&quot;&gt;Browser&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; diesen Text als &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format target=&quot;blank&quot; title=&quot;pdf&quot;&gt;pdf&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; herunterladen, soll(t)en alle &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink target=&quot;blank&quot; title=&quot;Links&quot;&gt;Links&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; funktionieren.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist unabhängiger Sozialforscher  &amp;amp; freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik target=&quot;blank&quot; title=&quot;JustizKritik&quot;&gt;JustizKritik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://duckhome.de/tb/plugin/tag/%22feminismus%22 target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Feminismus&quot;&quot;&gt;&quot;Feminismus&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie target=&quot;blank&quot; title=&quot;Grundkurs Soziologie&quot;&gt;Grundkurs Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen Zeitschriften wie &lt;a href=http://soziologieheute.wordpress.com/soziologie-heute-aktuelle-ausgabe/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;soziologie heute (sh)&quot;&gt;soziologie heute (sh)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://www.zfp.nomos.de/archiv/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Politik (ZfP)&quot;&gt;Zeitschrift für Politik (ZfP)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=214 target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&quot;&gt;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&lt;/a&gt; und &lt;a href=http://www.gkpn.de/AUKALLE.HTM target=&quot;blank&quot; title=&quot;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&quot;&gt;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&lt;/a&gt;. - Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/archives/9144-SUCH-LINGE.html0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE&quot;&gt;SUCH LINGE&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD&quot;&gt;HELDENTOD&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://gegen-den-strom.org target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Editor, 2011, publ.). Netzarchiv des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;;&lt;/strong&gt; (c) Richard Albrecht (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt zum Autor -&gt; &lt;u&gt;eingreifendes.denken@gmx.net&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/a 
        </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 18:30:00 +0100</pubDate>
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    <category>auslobung</category>
<category>deutsche gesellschaft für soziologie</category>
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    <title>Kirche ohne Kirchensteuer und Subventionen</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9831-Kirche-ohne-Kirchensteuer-und-Subventionen.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                   &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/ac872c5bac564168b3035ee40175a64d&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Wenn es dem Esel zu gut geht, dann begibt er sich aufs Eis. So lautet ein alter Sinnspruch, der darauf aufmerksam machen will, dass Übermut meist vor dem Fall kommt. Natürlich weiß man nicht ob der Münchner Kardinal Reinhard Marx übermütig oder gar hochmütig ist, oder ob ihm einfach nur das Fell juckt. Seine Aussage &quot;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Kardinal%3A+Kirche+%FCberlebt+auch+ohne+Kirchensteuer&amp;id=230314&amp;i=oookit&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Kirche überlebt auch ohne Kirchensteuer&quot;&gt;Kirche überlebt auch ohne Kirchensteuer&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&quot; wird ihn aber wohl noch lange verfolgen auch wenn er sie gleich eingegrenzt hat: &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat eine Diskussion über die Zukunft der Kirchensteuer angestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
München (dts Nachrichtenagentur) - Die Kirche könne &quot;selbstverständlich&quot; auch ohne Kirchensteuern überleben, doch &quot;man müsste dann diskutieren, welche Aufgaben für das Gemeinwesen die Kirche künftig nicht mehr schultern soll&quot;, sagte Marx im Interview mit der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot;. &quot;Es wäre ja wirklich abenteuerlich, zu meinen, die katholische Kirche würde ohne Kirchensteuer untergehen&quot;, so der Erzbischof von München und Freising, &quot;dann müsste die Weltkirche ja längst untergegangen sein.&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn natürlich spricht er sofort davon, dass die Kirche dann natürlich einige Aufgaben für das Gemeinwesen nicht mehr schultern könne. Die einzige &quot;Aufgabe&quot; die die Kirche durch die Priester immer wieder gerne am Gemeinwesen schultert, ist der Missbrauch von Kindern und die Verhinderung der Strafverfolgung der Täter. Ansonsten gibt es keine Aufgabe die die katholische Kirche in Deutschland für das Gemeinwesen auf eigene Kosten schultert. Da wo sie Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser oder Altersheime betreibt, zahlt der Staat die Kosten und die Kirche bestimmt lediglich die religiöse Ausrichtung. Bei Kindergärten und Schulen bekommt sie subventioniert den Einfluss auf die Kinder, um diese in ihrem Sinne mit mittelalterlichen Vorstellungen zu quälen und sich für das Leben gefügig zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade die frühkindliche Prägung mit religiösen Wahnvorstellungen macht Kinder oft lebensuntauglich und öffnet dadurch das Priester quasi in den Himmel gehoben werden dem Kindesmissbrauch Tür und Tor. Aber selbst in Krankenhäusern schafft es die katholische  Kirche ihren Ungeist immer wieder durchzusetzen. Sei es, dass Andersgläubige diskriminiert und ausgegrenzt werden, oder das Geschiedene einfach die Kündigung erhalten, weil eine Scheidung nicht mit dem kaputten Weltbild der Kirche übereinstimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst die Kirchensteuer ist ja keine Einnahme der Kirchen sondern eher ein Verzicht des Staates auf Steuereinnahmen. Die Kirchensteuer wird von den anderen Steuerverpflichtungen abgezogen. 2006 subventionierte der Staat die Kirchen auf diesem Weg mit 3,1 Milliarden Euro. Tatsächlich ist das aber nur die &lt;a href=&quot;http://duckhome.de/tb/archives/9555-Kirchensteuer-und-Subventionen-fuer-die-Kinderschaender.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Spitze des Eisbergs&quot;&gt;Spitze des Eisbergs&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Seit dem zweiten Weltkrieg hat die katholische Kirche 6,4 Milliarden Euro an Staatsleistungen erhalten, mit der die Verluste durch die Säkularisation wohl schon mehrfach ausgeglichen sein dürften. Trotzdem bekommt die katholische Kirche jährlich immer noch 190 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gab es nie einen vernünftigen Grund für diese Zahlungen. Das was der Kirche weggenommen wurde, war doch nur das Raubgut, das sie sich über die Jahrhunderte angeeignet und erpresst hatte. Selbst da wo das Geld freiwillig gegeben wurde, stammte es dennoch aus Betrug, weil im Gegenzug Ablass und ein Leben im Paradies versprochen wurde. Ein Versprechen das mangels eines Gottes und eines Paradieses nicht realisiert werden kann, also ein bewusster und gewollter Betrug ist. Würde irgendein anderer, nicht religiöser Verein, mit derartigen Lügen Geld einfordern, käme sehr schnell die Staatsanwaltschaft und das ganze würde wohl mit Haftstrafen enden. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt natürlich auch noch, das im Rahmen des Denkmalschutzes und anderer Übereinkünfte, die Gebäude der Kirche und die Kirchen selbst hoch subventioniert werden, aber die größte Frechheit ist wohl, das die Steuerzahler noch die &lt;a href=&quot;http://www.stop-kirchensubventionen.de/bischoefe.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Gehälter der Kirchenfürsten und ihres Hofstaates&quot;&gt;Gehälter der Kirchenfürsten und ihres Hofstaates&lt;/a&gt; was wie das Beispiel Bayern zeigt auch sehr schön summiert:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Allein das Bundesland Bayern zahlte im Jahr 2000 für derartige Zwecke die stolze Summe von rund 121 Millionen DM (62 Millionen. Euro) allein an die sieben (!) katholischen Bistümer im Freistaat – von den &quot;Jahresrenten für 7 Bischöfe/Erzbischöfe&quot; und &quot;60 Kanoniker&quot; über &quot;Dienstentschädigungen für 7 bischöfliche Sekretäre&quot; und &quot;Einkommensergänzungen der 15 Leiter und 33 Erzieher an den bischöflichen Priester- und Knabenseminaren&quot; bis hin zu den &quot;Beiträgen zum Sachbedarf der Domkirchen&quot; (Carsten Frerk, Finanzen und Vermögen der Kirchen, Aschaffenburg 2002, S.104).&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst den Weihrauch zahlt der Steuerzahler. Wenn Kardinal Marx also davon spricht, dass die Kirche auch ohne Kirchensteuer überleben könne, dann erwähnt er vorsichtshalber nicht, dass die Kirchensteuer nur der kleinste Teil der Subventionen ist, die sein Verein erhält. Er will also in Wirklichkeit davon ablenken, dass sogar sein eigenes Gehalt vom Steuerzahler kommt. Wieviel von den deutschen Subventionsmilliarden an den Vatikan und die Weltkirche fließen, vermag man nicht so genau nachzuweisen, aber welche &lt;a href=&quot;http://www.schockwellenreiter.de/blog/2012/01/25/neues-von-der-sekte-10/&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Meinungen oder besser Verwirrungen&quot;&gt;Meinungen oder besser Verwirrungen&lt;/a&gt; mit gutem deutschen Steuergeld unterstützt werden hat der Schockwellenreiter gerade noch einmal aufgezeigt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Der Bischof von Teneriffa, Bernardo Álvarez, hat eine seltsame Theorie aufge&amp;shy;stellt, warum so viele katholische Priester kleine Jungen mißbrauchen. Die Kinder sind selber schuld, sie wollen es einfach so. &lt;a href=&quot;http://www.secularnewsdaily.com/2010/04/07/catholic-bishop-children-want-to-be-sexually-abused/&quot;&gt;Catholic Bishop: Children Want to Be Sexually Abused&lt;/a&gt;. Mir bleibt da nur noch die Spucke weg. Auch sonst ist der ranghohe spanische Geistliche schon durch einige arg einfache Gleichungen aufgefallen: »&lt;a href=&quot;http://www.queer.de/detail.php?article_id=8120&quot;&gt;Schwule sind Kinderschänder&lt;/a&gt;«. Darf ich daraus im Gegenzug schließen, daß alle katholischen Geistlichen schwul sind? &lt;i&gt;[Hans G. B. per Email, &lt;a href=&quot;http://www.queer.de/&quot;&gt;queer.de&lt;/a&gt;]&lt;/i&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben die die katholische Kirche angeblich für das Gemeinwesen übernimmt gibt es nicht. Tatsächlich nimmt die Kirche nur ohne irgendetwas dafür zu geben. Dafür aber steht sie nach wie vor ungebrochen zum Kindesmissbrauch, auch dem  Bischof von Teneriffa, Bernardo Álvarez, haben weder Kardinal Marx noch der Ratzingerpapst widersprochen. Der Mann darf weitermachen und stellt damit klar, dass er die wirkliche Meinung der Kirche vertritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Kirche darf aber nicht subventioniert oder gefördert werden. Sie ist gemein, aber nicht gemeinnützig. Sie darf keine von der Steuer abziehbare Spenden erhalten. Kardinal Marx behauptet ja, das die Kirche ohne Kirchensteuer überleben kann. Ob sie auch überleben kann ohne die schönen staatlichen Subventionen in einer aufgeklärten Welt, in der selbst Kirchenmitglieder immer weniger an den offiziellen Humbug glauben, darf bezweifelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bitte schön. Marx und Ratzinger sollen ihre Chance haben. Wenn Deutschland die Mittel für Kirchensteuer, Subventionen sofort nicht mehr auszahlt und Spenden nicht mehr abzugsfähig sind, kann die Kirche beweisen wie lebendig sie ist. Allerdings bekommt Herr Marx dann kein fürstliches Gehalt von über 10.000 Euro im Monat mehr, was seinen Spaß an seinem Kirchenfürstentum wohl deutlich mindern dürfte. Vielleicht geht er dann ja arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor jemand nachfragt. Natürlich gibt es in der Kirche tiefgläubige und ehrliche Mitarbeiter und Priester vor denen man nur größte Hochachtung haben kann. Aber diese Menschen sind eine Minderheit und in der offiziellen Kirche eher verfemt. Die wollen keine Arbeiterpriester und keine &lt;a href=&quot;http://www.kleineschwesternjesu.net/index.php/leben/&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;kleinen Schwestern oder Brüder&quot;&gt;kleinen Schwestern oder Brüder&lt;/a&gt;, die das Leben und die Sorgen ihrer Mitmenschen teilen. Die offizielle Kirche ist eine Kirche des Hochmuts und Marx ein typischer Vertreter dafür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:48:00 +0100</pubDate>
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    <category>gemeinnützigkeit</category>
<category>katholische kirche</category>
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    <title>SCHEINKRITIK</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
    <content:encoded>

            
            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine beispielhafte Buchbesprechung &lt;br /&gt;
von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Kommt, laß uns alles drucken&lt;br /&gt;
und walten für und für;&lt;br /&gt;
nur sollte keiner mucken,&lt;br /&gt;
der nicht so denkt wie wir.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. W. Goethe, Zahme Xenien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Bewußseinsfalsifikation&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt so verschiedene und vielfältige Möglichkeiten, Varianten und Formen, Menschen zu verdummen wie es vielfältige und verschiedene Gruppen, Medien und Publica gibt vom plebejisch-rechtspopulistischen BILD Boulevard[1] über mittelständisch-gebildete Periodica wie ZEIT und SPIEGEL bis hin zu intellektuell ausgeklügeltem „Betrug und Täuschung in der Wissenschaft“[2]. All´ dies und all´ diese nimmt und nehmen entsprechend des gesellschaftlich vorherrschenden oder dominanten Charakters auch der Medien systemischen Charakter an und bildet und bilden das besondere Mediensystem[3] mit seinen „vielen und nachhaltig wirksamen Medien als Bestandteile einer über bloße ´Bewusstseins-Industrie´ (Hans Magnus Enzensberger) weit hinausgehenden ´Verdummungsindustrie´ mit ihren Verblendungs-, Verkehrungs- und  Umwertungsmechanismen zur strategischen Verstärkung der durch den Warenfetisch jeder kapitalistischen Gesellschaft immer schon  gegebenen spontanen Mystifikation als ´gesellschaftliche Gefolgschaft´“[4]. Dies bewirkt auch und gerade im entwickelten Spätkapitalismus das, was Reinhard Opitz[5] selbstbewußte, interessensbezogene und gemeinschaftliche Handlungen sei´s blockierende und sei´s verhindernde  „Bewußtseinsfalsifikation“ nannte[6].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Zensur im Netz&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas R. Köhlers FAZ-Buch zur Internetfalle[7] beansprucht den leserhilfreichen „Blick hinter die Kulissen der Webwelt“. Das im langen Untertitel drei Mal vernutzte dumdumdum-deutsche oder Krotten-WIR wird, so auch hier, typischerweise dann benützt, wenn etwas nicht begründet, sondern einverständig behauptet wird, das „für uns“ als selbstverständlich gelten soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So auch und beispielhaft die hier mehrfach angesprochene, mich auch nicht erst seit vorvorgesternmittag interessierende Zensur im allgemeinen[8] und die im „world wide web“ genannten Netz im besonderen. Zensur wird wohl einerseits vom Autor abgelehnt. Aber was Zensur andererseits ist und wie Zensur im Netz funktioniert bleibt so unbegriffen wie ungeklärt, wie in welchen Formen Zensur im Netz auftritt und warum Zensur im Netz abzulehnen ist. Stattdessen heißt es so eingängig wie oberflächlich zur Zensur im Netz heute:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wer aufmerksam seine Webnutzung beobachtet, kann ab und zu Hinweise auf bereits existierende Sperrungen oder Ausschlüsse hierzulande finden, die man durchaus als Zensur interpretieren kann. So meldete Google im Rahmen der Recherchen für dieses Buch einmal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
´Aus Rechtsgründen hat Google 3 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt´. Ohne weiter auszuführen, warum und wieso die konkrete Suche […] nun illegale Treffer beinhalten soll. Da alles, was nicht in der Suchmaschine gefunden wird, aus Nutzersicht praktisch nicht existent ist, ist der Effekt einer ´Entfernung von Suchergebnissen´ aus der Google-Trefferliste für „Otto-Normalnutzer“ im Prinzip der gleiche wie eine Websitesperre – es sei denn, der Endanwender kennt die Internetadresse bereits oder findet sie über Hyperlinks.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom Autor fingierter „Normalnutzer“ wird freilich was den vom Autor beanspruchten aufklärenden „Blick hinter die Kulissen der Webwelt“ betrifft in aller nur möglichen Hinsicht enttäuscht: Es fehlt nicht nur jeder Hinweis auf das, was Zensur (und zensieren) als Überprüfung und/oder Überwachung von (traditionell) gedruckten Texten[9] wie (heute) online zugänglichen Netzseiten und -inhalten ist und um welche Formen wie Vor- oder/und Nachzensur und um welche Einrichtungen wie Staat oder/und Unternehmungen es sich handelt. Es fehlt im speziellen auch jede konkrete Kritik an von Google exekutierter, dort verniedlichend Ergebnisentfernung genannter, faktischer Nachzensur etwa der deutsch(sprachig)en Suchmaschine, deren justiziell veranlasste Wirksamkeit in einer (mikro)empirischen Leitstudie 2006/07 untersucht und 2007/08 publiziert wurde.[10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;Kritik als Pose&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das google-Zensurbeispiel läßt sich verallgemeinern: was gelegentlich polemisch PISAisierung genannt wird und zunächst als &lt;strong&gt;„Wikipedianisierung der Erkenntnis“&lt;/strong&gt; [11] daherkommt ist, zeitdiagnostisch-kultursoziologisch gesehen, mehr: Aufklärung wird nur scheinkritisch behauptet, faktisch aber ins Gegenteil verkehrt. Insofern  erfüllt &lt;strong&gt;Scheinkritik&lt;/strong&gt; konkret-historisch und sozial-empirisch eine Doppelfunktion: einmal historisch „mögliches Bewußtsein“[12] zu hintergehen und zum anderen und zugleich das TINA-Syndrom (there is no alternative) als scheinbar alternativlose, realexistierende Faktizität zu befestigen – auch wenn, wie hier beispielhaft oder exemplarisch zitiert, ein dutzend“liberaler“ Gemeinplatz in Form bestenfalls „links“liberalen Feuilleton-„Gewäsches“ (Ernst Bloch) zur Bedeutung der Suchmaschine Google im weltweiten Netz als Einsicht in Zusammenhänge oder aufklärende Erkenntnis ausgegeben wird. Dieser &lt;strong&gt;Scheinaufklärung&lt;/strong&gt; entspricht denn auch der Verlagshinweis, demzufolge der Autor (so der „Klappentext“) nicht „einer der führenden IT/TK-Experten im deutschsprachigen Raum“ ist, sondern als solcher „gilt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als (noch immer wissenschaftlich arbeitender) post-68er-Sozialwissenschaftler folge ich, wenn´s um - wie hier beschriebene - &lt;strong&gt;Scheinkritik&lt;/strong&gt; geht, dem Rat eines kritischen Juristen: „Eine – an sich mögliche und sinnvolle – kritische Überprüfung l o h n t  in der Regel  n i c h t , wenn die Begründungs w e i s e  erkennen läßt, daß nicht ehrlich argumentiert wird“[13], verzichte auf jeden scheinkritischen „Blick hinter die Kulissen“ und laß´ auch postmodernisch-beliebige Modetheoreme als belanglos-talmisoziologischen SOWISIFF[14] rechts liegen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Richard Albrecht, BILD-Wirkung; in: Neue Politische Literatur, 27 (1982) 3: 351-374; ebenda, 31 (1986) 2: 274-286&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Richard Albrecht, Gaukeleien der Bekenner: Betrug und Täuschung in der Wissenschaft, in: Deutsche Universitätszeitung vom 16. 6. 1986: 21-22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Richard Albrecht, Staat – Monopole – Massenmedien; in: Marxistische Blätter, 17 (1979) 3: 26-35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Richard Albrecht, &quot;Weltmacht&quot; Habermas – Mikroempirische Untersuchung zur Habermas-Rezeption in der deutsch(sprachig)en Netzenzyklopädie Wikipedia; in: Tönnies-Forum, 18 (2009) 2: 5-25; erweiterte &amp;amp; actualisierte kostenfreie Netzversion udT. HABERMAS - Porträt eines ganzdeutschen Ersatzintellektuellen in zwei Teilen &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.duckhome.de/tb/archives/9060-HABERMAS-EIN-GANZDEUTSCHER-ERSATZINTELLEKTUELLER-1.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.duckhome.de/tb/archives/9061-HABERMAS-EIN-GANZDEUTSCHER-ERSATZINTELLEKTUELLER-2.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Als kurze Übersichten zu Leben &amp;amp; Werk von Reinhard Opitz &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=278&amp;catid=13&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.trend.infopartisan.net/trd0112/030112.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://duckhome.de/tb/archives/9727-UEBERZAEHLIGKEITSANGST.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] Richard Albrecht, Reinhard Opitz´ These der Bewußtseinsfalsifikation - 30 Jahre später &lt;u&gt;http://www.grin.com/e-book/108957/reinhard-opitz-these-der-bewusstseinsfalsifikation-30-jahre-spaeter&lt;/u&gt;; gedruckt in: Topos. Internationale Beiträge zur dialektische Theorie, 24/2005, 124-146 [und] Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 48 (2006) 4: 125-143; aktualisierte Netzversion &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://duckhome.de/tb/archives/9164-BEWUSSTSEINSFALSIFIKATION.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7] Thomas R. Köhler, Die Internetfalle. Was wir online unbewusst über uns preisgeben und wie wir das World Wide Web sicher für uns nutzen können. Frankfurt/Main: Frankfurter Allgemeine Buch, 2010, 234 p., ISBN 978-3-89981-230-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8] Richard Albrecht, Literatur – Medien – Zensur; in: die horen, 24 (1979) 113: 121-140;&lt;br /&gt;
wie andernorts empirisch nachgewiesen, gibt es auch in der spätkapitalistisch-konformistischen Massen/Medien/Kultur Zensur in verschiedenen Formen und als ´erpreßte Versöhnung´: &quot;alles ist annehmbar außer einer abweichenden Meinung.&quot; (Leo Löwenthal, Literatur und Gesellschaft. Das Buch in der Massenkultur. Neuwied/Rhein; Berlin: Luchterhand [= ST 27], 1964: 64)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9] Wolfgang Pfeifer u.a., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen [1989]. München: dtv 3358, ³1995: 1601&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10] Richard Albrecht, nachzensur.de: Einblicke in die deutsche „Google-Gesellschaft“; in: Aufklärung und Kritik, 14 (2007) II: 214-224; wieder in ders., SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert (= Berichte aus der Sozialwissenschaft). Aachen: Shaker, 2008: 85-100; dort auch beispielhafte Hinweise auf (damals noch via google.com mögliche) Varianten, google.de-Nachzensurakte zu umgehen. Im Ausblick hieß es: „Was als google-unterstützter freier Informationszugang im weltweiten Netz erscheint und als „free flow of information“ falschgemünzt ausgeprägt wird – ist tatsächlich gefiltert, selektiert, zensiert, grad so, als sei dies das entscheidende Konstitutionsmerkmal dieser realexistierenden, aus Betrug und Täuschung bestehenden Netz- oder &lt;strong&gt;„Google-Gesellschaft“&lt;/strong&gt; […] So gesehen, drückt das ´soziologische Experiment´ google.de nicht nur einen – zugleich beförderten – gesellschaftlichen Haupttrend aus: &lt;strong&gt;nachhaltige Wirklichkeitsverleugnung,&lt;/strong&gt; sondern verweist darüber hinaus auf die Befangenheit der deutschen Gegenwartsgesellschaft und verdeutlicht auch, daß und wie diese Sozietät, die in ihrer politischen Ideologie beansprucht, „der freiheitlichste Staat in der deutschen Geschichte“ zu sein, in der empirischen Realität das Gegenteil des Beanspruchten ist und auch deshalb auf „die Nachgeborenen“ (Bertolt Brecht) so hohl wirkt.“ (2007: 223; 2008: 97 f.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[11] Albrecht, SUCH LINGE: 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[12] Lucien Goldmann, L´importance du concept de conscience possible pour la communication [1965]; deutsche Textfassung in: ders, Kultur in der Mediengesellschaft (= Reiher Fischer 35). Frankfurt/Main: S. Fischer, 1973: 7-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[13] Egon Schneider, Logik für Juristen. Die Grundlagen der Denklehre und der Rechtsanwendung. Berlin; Frankfurt/Main: Fanz Vahlen, 1965: 280 &lt;u&gt;http://duckhome.de/tb/archives/9816-LOGIK-FUER-JURISTEN.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[14] Richard Albrecht, SOWISIFF; in ders. (Hg.), FLASCHEN POST. Beiträge zur reflexivhistorischen Sozialforschung. VerKaaT 2011: 39-46 &lt;u&gt;http://gegen-den-strom.org&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://duckhome.de/tb/archives/8908-SOWISIFF.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.saarbreaker.com/2011/02/sowisiff/&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Technischer Hinweis: Wenn Sie mittels Ihres &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser target=&quot;blank&quot; title=&quot;Browser&quot;&gt;Browser&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; diesen Text als &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format target=&quot;blank&quot; title=&quot;pdf&quot;&gt;pdf&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; herunterladen, soll(t)en alle &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink target=&quot;blank&quot; title=&quot;Links&quot;&gt;Links&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; funktionieren.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist unabhängiger Sozialforscher  &amp;amp; freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik target=&quot;blank&quot; title=&quot;JustizKritik&quot;&gt;JustizKritik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://duckhome.de/tb/plugin/tag/%22feminismus%22 target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Feminismus&quot;&quot;&gt;&quot;Feminismus&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie target=&quot;blank&quot; title=&quot;Grundkurs Soziologie&quot;&gt;Grundkurs Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen Zeitschriften wie &lt;a href=http://soziologieheute.wordpress.com/soziologie-heute-aktuelle-ausgabe/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;soziologie heute (sh)&quot;&gt;soziologie heute (sh)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://www.zfp.nomos.de/archiv/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Politik (ZfP)&quot;&gt;Zeitschrift für Politik (ZfP)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=214 target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&quot;&gt;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&lt;/a&gt; und &lt;a href=http://www.gkpn.de/AUKALLE.HTM target=&quot;blank&quot; title=&quot;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&quot;&gt;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&lt;/a&gt;. - Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/archives/9144-SUCH-LINGE.html0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE&quot;&gt;SUCH LINGE&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD&quot;&gt;HELDENTOD&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://gegen-den-strom.org target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Editor, 2011, publ.). Netzarchiv des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;;&lt;/strong&gt; Kontakt zum Autor -&gt; &lt;u&gt;eingreifendes.denken@gmx.net&lt;/u&gt; (c) Richard Albrecht (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/a title= title= 
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 16:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>LOGIK FÜR JURISTEN</title>
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            <category>Bürgerrechte / Justizkritik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
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            &lt;br /&gt;
Kurzrezension von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für Rechtswissenschaft als theoretische Jurisprudenz könnte Ulrich Klugs &quot;Juristische Logik&quot; bedeutsam gewesen sein[1]. Für praktische Ausbildung/en hätte Egon Schneiders &quot;Logik für Juristen&quot;[2] wichtig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Schneider, ehemaliger Kölner Oberlandesgerichter, danach Rechtsanwalt und streitbarer Fachpublizist (&quot;Justizspiegel&quot;)[3], inzwischen hochbetagt und nicht mehr aktiv, führt in die formale Logik und den basalen Justizsyllogismus des Barbaraprinzips ein: a-a-a, nämlich logische Ableitung eines Urteils aus zwei anderen Urteilen, die durch einen gemeinsamen Mittelbegriff verbunden sind. Woraus, logisch, folgt: Auch Juristen (künftig die -innen immer eingeschlossen) müssen, wie Wissenschaftler, die diesen Namen verdienen, mindestens bis Drei zählen können; dies ist die unumgängliche Voraussetzung (&quot;conditio sine qua non&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneider nennt auch die Grenzen seiner Darstellung: Logik ist intellektuell-analytisches Hilfsmittel (etwa vergleichbar der Quellenkritik im Rahmen Historischer Hilfswissenschaften im Zusammenhang mit Geschichtswissenschaft). Nicht mehr. Nicht weniger.Logik kann weder Wahrheitsprüfung/en noch Normbegründung/en ersetzen. Sondern (&quot;nur&quot;) Denkfehler aufdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern ist auch für Juristen Logik als analytisch-intellektuelles &quot;Handwerkszeug&quot; fürs Denken unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versucht man, wie folgend, Schneiders Kernaussagen herauszuarbeiten, dann sind für jedwede &quot;Logik für Juristen&quot; zentral: Prüfung/en der Voraussetzungen (&quot;Grundirrtum&quot;) und des Mittel- und Untersatzes zwischen Voraussetzung und Folge einerseits und das Aufdecken von Denkfehlern durch gründliches Lesen (z.B. von Gerichtsentscheiden) andererseits, genauer: Ein logisch tragfähiger Schluss ist nur dann als &quot;Mittel der Erkenntnis&quot; brauchbar, wenn die &quot;Konklusion aus wahren Prämissen folgerichtig abgeleitet wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Eine - an sich mögliche und sinnvolle - kritische Überprüfung lohnt in der Regel nicht, wenn die Begründungsweise erkennen lässt, dass nicht ehrlich argumentiert wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für richterliche Rechtsprechung, wenn sie denn nicht &quot;Rechtsbeugung durch Rechtsprechung&quot; (Günter Sprendel) sein soll, gelten zwei zentrale Voraussetzungen: i) &quot;Der Richter muss sich für jede Entscheidung, die er fällt, auf einen Rechtssatz berufen&quot;; und ii) &quot;Alle Entscheidungen sind aus dem Gesetz zu begründen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist für Schneider die richterliche Entscheidungsbegründung. Fehlen diese Gründe, dann gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach unseren logischen Überlegungen [...] reicht die Möglichkeit aus, dass das Urteil auf einer Gesetzesverletzung beruht&quot; - und zwar immer dann, wenn die Berufung auf einen Rechtssatz und/oder die Begründung aus dem Gesetz fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind dann jeweils materielle Rechtsverletzungen und im Sinne der Strafprozessordnung (§ 337) bzw. der Zivilprozessordnung (§ 548) Revisionsgründe, weil Rechtsnormen sei´s gar nicht sei´s falsch angewandt wurden: Denn wenn weder Rechtssätze noch Begründungen im richterlichen Entscheid mitgeteilt werden, kann - logischerweise - nicht überprüft werden, ob Gerichtsentscheide rechtsnormenkonform sind oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schneiders Überlegungen sind in praxi nicht konkret-juristische h.M. (hier nicht: His/Her Majesty, sondern herrschende Meinung oder ´mainstraim´). Sie stellen jedoch eine wichtige Denkposition dar. Deshalb fand ich´s wichtig, dass sich deutsche Obergerichter des Bundesgerichtshofs noch 2001 auf diesen Autor beriefen als es um Grenzen des NS-Rechtsberatungsgesetzes ging[4] …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im forschungslogischen Zusammenhang sozialwissenschaftlicher Hermeneutik sind Egon Schneiders Hinweise in seinem derzeit in 5. Auflage vorliegendem Lehrbuch &quot;Logik für Juristen&quot;[5] eingängig und kompatibel etwa mit Überlegungen zur kulturwissenschaftlich-gedankenexperimentellen Methode (C.Wright Mills[6]), des historisch möglichen Bewusstseins (Lucien Goldmann[7]) und des ´utopischen Paradigma´ in der empirischen Sozialforschung (Richard Albrecht [8]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [1] Ulrich Klug, Juristische Logik; Springer-Verlag; Berlin etc. 1958, 2. verbesserte Auflage, 164 p.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [2] Egon Schneider, Logik für Juristen. Die Grundlage der Denklehre und der Rechtsanwendung; Verlag Franz Vahlen; Berlin-Frankfurt/Main 1965, XIII/397 p.; - das dort erwähnte Lehrbuch des Autors: &quot;Rechtswissenschaft - eine Einführung in das Studium&quot; (1963) konnte ich bisher übers NRW-Fernausleihsystem nicht bekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [3] [der verwiesene gabnet-link geht nicht mehr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [4] BHG III ZR 172/00 vom 26.7.2001 mit Bezug auf einen Aufsatz Schneiders von 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [5] letzterschienen [war] die 5., neubearbeitete und erweiterte Auflage (München: Franz Vahlen, 1999, XV/300 p.) [seitdem sollen nicht vom Autor bearbeitete Neuauflagen erschienen sein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [6] C. Wright Mills, The Sociological Imagination; Grove Press, N.Y. 1961², pp. 195-226&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [7] Lucien Goldmann, Kultur in der Mediengesellschaft; S.Fischer, Ffm. 1973, pp.7-18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [8] Richard Albrecht, The Utopian Paradigm - A Futurist Perspective; in: Communications, 16 (1991) 3, pp. 283-318; englische, französische und deutschsprachige Zusammenfassung/en: http://www.richard-albrecht.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Erstveröffentlichung -&gt; &lt;u&gt;http://rechtskultur.de&lt;/u&gt;, 1. Jg. 2002/03]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist unabhängiger Sozialforscher  &amp;amp; freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik target=&quot;blank&quot; title=&quot;JustizKritik&quot;&gt;JustizKritik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://duckhome.de/tb/plugin/tag/%22feminismus%22 target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Feminismus&quot;&quot;&gt;&quot;Feminismus&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie target=&quot;blank&quot; title=&quot;Grundkurs Soziologie&quot;&gt;Grundkurs Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen Zeitschriften wie &lt;a href=http://soziologieheute.wordpress.com/soziologie-heute-aktuelle-ausgabe/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;soziologie heute (sh)&quot;&gt;soziologie heute (sh)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://www.zfp.nomos.de/archiv/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Politik (ZfP)&quot;&gt;Zeitschrift für Politik (ZfP)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=214 target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&quot;&gt;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&lt;/a&gt; und &lt;a href=http://www.gkpn.de/AUKALLE.HTM target=&quot;blank&quot; title=&quot;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&quot;&gt;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&lt;/a&gt;. - Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/archives/9144-SUCH-LINGE.html0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE&quot;&gt;SUCH LINGE&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD&quot;&gt;HELDENTOD&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://gegen-den-strom.org target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Editor, 2011, publ.). Netzarchiv des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;;&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt zum Autor -&gt; &lt;u&gt;eingreifendes.denken@gmx.net&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>buchvorstellung</category>
<category>egon schneider</category>
<category>gerichtsentscheide</category>
<category>rechtstexte</category>
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</item>
<item>
    <title>DIREKTOR ZEITGESCHICHTE</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
    <content:encoded>

            
            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Hinweis&lt;br /&gt;
von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &lt;strong&gt;Peter-Prinzip&lt;/strong&gt; soll handlungsbezogen-universell als allgemeines Organisationgesetz für Unternehmungen gelten[1]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„In einer Hierarchie tendiert jeder Beschäftigte dazu, bis zur Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktueller Beleg zum Peter-Prinzip kam mir die an Banalität nur schwerlich überbietbare &lt;strong&gt;These (von) der deutschen „Verheißungskultur“&lt;/strong&gt; vor. Der mir schon vor´n paar Jahren aufgefallene, weil Revolution und Konterrevolution am Beispiel des 1933 an die Hebel der Staatmacht gekommenen faschistischen Nationalsozialismus politisch verkehrende &lt;strong&gt;ganzdeutsche Zeitgeschichtler Andreas Wirsching (*1959)&lt;/strong&gt; – damals „laut Selbstdarstellung (nicht Rennstall-, Boutiquen- oder Frittenbuden-, sondern) Lehrstuhl-&lt;u&gt;Inhaber&lt;/u&gt; an der Universität Augsburg“[2] – stellte Anfang 2008, fünfundsiebzig Jahre nach dem Realereignis, die „Machtergreifung“ entsprechend des damaligen nationalsozialistischen Selbstverständnisses als „revolutionär“ dar[3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2012 präsentierte Herr Wirsching[4] nun die speziell den nationalsozialistischen Terror banalisierende These (von) der &lt;strong&gt;„Verheißungskultur“&lt;/strong&gt; in einer Veröffentlichung der Bundeszentrale für politische Bildung Anfang 2012 so[5]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Teil des verheißenen Landes hieß nämlich eine gleichsam „normale“, private Existenz. Tatsächlich waren die Sehnsucht nach einem sicheren Arbeitsplatz und nach einem bescheidenen Heim, der Wunsch, eine Familie zu gründen und einen gewissen Zugang zu dem wachsenden Angebot an Konsumgütern zu haben, eine zentrale, häufig aber unterschätzte Antriebskraft im politischen Verhalten der Deutschen zwischen Weimar und Hitler.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Seit 1. April 2011 ist Herr Wirsching Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Im Original: „In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence“ (nach &lt;u&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip&lt;/u&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Vgl. Richard Albrecht, Die WahrheitsLüge: Subjektwissenschaftliche Kritik alter und neuer ganzganzdeutscher Zeitgeschichtsschreibung: &lt;u&gt;http://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Die_WahrheitsLuege.pdf&lt;/u&gt;; erweitert: &lt;u&gt;http://www.saarbreaker.com/2011/02/die-wahrheitslge/&lt;/u&gt; [drei Teile]; auch in diesem Blog: &lt;u&gt;http://www.duckhome.de/tb/archives/8826-DIE-WAHRHEITSLUEGE.html&lt;/u&gt;; Druckfassung udT. DIE WAHRHEISLÜGE oder: ganzdeutsche Talmihistoriker; in: FLASCHEN POST (VerKaaT 2011: 26 ff; vgl. &lt;u&gt;http://gegen-den-strom.org&lt;/u&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Der Spiegel, 3/2008: 44 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Kritisch zu Wirschings wissenschaftlicher Scheinkritik der Deutung (west)deutscher Nachkriegs- als Erfolgsgeschichte: Wilma Ruth Albrecht, Nachkriegsgeschichte/n. Sozialwissenschaftliche Beiträge zur Zeit(geschichte). Aachen: Shaker, 2007 [= Geschichtswissenschaft]: 257 ff.; vgl. &lt;u&gt;http://www.shaker.de/de/content/catalogue/index.asp?ID=8&amp;ISBN=978-3-8322-6506-9&lt;/u&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Andreas Wirsching, Vom „Lehrstück Weimar“ zum Lehrstück Holocaust? In: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), 1-3/2012: 9 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6] &lt;u&gt;http://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/geschichte/lstnng/mitarbeiterverzeichnis/awirsching/&lt;/u&gt;; &lt;u&gt;http://www.ifz-muenchen.de/andreas_wirsching.htm&lt;/u&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Technischer Hinweis: Wenn Sie mittels Ihres &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser target=&quot;blank&quot; title=&quot;Browser&quot;&gt;Browser&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; diesen Text als &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format target=&quot;blank&quot; title=&quot;pdf&quot;&gt;pdf&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; herunterladen, soll(t)en alle &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink target=&quot;blank&quot; title=&quot;Links&quot;&gt;Links&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; funktionieren.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist unabhängiger Sozialforscher  &amp;amp; freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik target=&quot;blank&quot; title=&quot;JustizKritik&quot;&gt;JustizKritik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://duckhome.de/tb/plugin/tag/%22feminismus%22 target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Feminismus&quot;&quot;&gt;&quot;Feminismus&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie target=&quot;blank&quot; title=&quot;Grundkurs Soziologie&quot;&gt;Grundkurs Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen Zeitschriften wie &lt;a href=http://soziologieheute.wordpress.com/soziologie-heute-aktuelle-ausgabe/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;soziologie heute (sh)&quot;&gt;soziologie heute (sh)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://www.zfp.nomos.de/archiv/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Politik (ZfP)&quot;&gt;Zeitschrift für Politik (ZfP)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=214 target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&quot;&gt;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&lt;/a&gt; und &lt;a href=http://www.gkpn.de/AUKALLE.HTM target=&quot;blank&quot; title=&quot;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&quot;&gt;Aufklärung und Kritik (A&amp;K)&lt;/a&gt;. - Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/archives/9144-SUCH-LINGE.html0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE&quot;&gt;SUCH LINGE&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD&quot;&gt;HELDENTOD&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://gegen-den-strom.org target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Editor, 2011, publ.). Netzarchiv des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;;&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt zum Autor -&gt; &lt;u&gt;eingreifendes.denken@gmx.net&lt;/u&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(c) Richard Albrecht (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 18:15:00 +0100</pubDate>
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    <category>&quot;verheißungskultur&quot;</category>
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<category>ganzdeutscher zeitgeschichtler</category>
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    <title>VIELE GROSSE NULLEN</title>
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
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            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Null target=&quot;blank&quot; title=&quot;viele große nullen&quot;&gt;viele große nullen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzbeitrag von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 &lt;br /&gt;
000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 &lt;br /&gt;
000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>ganzdeutsche spitzenpolitiker/innen</category>
<category>kurzbeitrag</category>
<category>nullen</category>
<category>nur große und nichts als große nullen</category>
<category>oberschnorrer der nation</category>
<category>oberspießer der nation</category>
<category>postnullerjahre</category>
<category>wulff</category>
<category>zur kenntlichkeit bringen</category>
<category>²ra</category>

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<item>
    <title>&quot;MAN IST MENSCH&quot; - UNFLOSKEL DES JAHRES</title>
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            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
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            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MAN IST MENSCH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzhinweis von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man ist Mensch&quot; - sagte der noch immer amtierende Herr Bundespräsident im berüchtigten öffentlich-rechtlichen Fernseh“interview“ Anfang dieses Jahres - &quot;und man macht Fehler“ (-&gt; &lt;u&gt;http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Will-in-fuenf-Jahren-Bilanz-ziehen-article5137071.html&lt;/u&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man ist Mensch&quot; ist kein „präsidiales Selbstmißverständnis“ infolge Verkehrung von Person und Funktion (wie der bekannte Sozialpsychologe, Hobbyhistoriker und FAZ-Beiträger Professor Welzer am 160112 dort meinte feststellen zu sollen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Man ist Mensch&quot; ist vielmehr und in welcher Schreibweise auch immer – „Mann ist Mensch“ oder auch doppeldeutig als „Man(n) ist Mensch“ – nicht das „Unwort des Jahres“ … könnte aber, in dieser dreist-dümmlichen Schlichtheit, kaum zu übertreffen (oder zu „toppen“) sein als &lt;strong&gt;UNFLOSKEL DES JAHRES.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:33:06 +0100</pubDate>
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    <category>2012</category>
<category>bundespräsident</category>
<category>dreist-dümmliche schlichtheit</category>
<category>unfloskel des jahres</category>
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<category>wulff</category>
<category>WULFF MUSS WEG</category>
<category>²ra</category>

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    <title>Sarrazin - ein Rassist als Pferdegenetiker</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9772-Sarrazin-ein-Rassist-als-Pferdegenetiker.html</link>
            <category>Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
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                                             &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/54397307baae445da1b6a012c3879ba0&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Rassisten sind dumm. Das beste Beispiel für diese Ansicht lieferte mal wieder Thilo Sarrazin, in einer Ansprache an sein Volk, in der Stiefelstadt Döbeln, die in einer &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/01/09/die-story.xml&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;unbedingt sehenswerten Dokumentation des WDR&quot;&gt;unbedingt sehenswerten Dokumentation des WDR&lt;/a&gt; teilweise zu sehen ist. Wichtig ist Sarrazins Gelabere gleich zu Anfang, bei dem er sich als ausgezeichneter Pferdekenner erweist. Sarrazin spricht von den edlen Lippizanerpferden und ihren tollen Fähigkeiten beim Laufen und davon, dass durch die Einkreuzung eines Belgischen Ackergauls die genetisch bedingte Fähigkeit der edlen Rasse für deren Lauf verloren geht und die Fähigkeit zum Karren ziehen zunimmt. Wie immer wenn Sarrazin den Mund aufmacht, sind schon die von ihm gestellten Eingangsvoraussetzungen absoluter Blödsinn. Ihm geht es ja auch nicht um Wahrheit sondern um dumpfe Propaganda die seinen Freunden den Nazis besonders gut gefällt und in deren Sonne er sich auch aalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lippizaner sind nichts anderes als eine Auskreuzung aus den spanischen und italienischen Barockpferd, das seinerseits schon einen gehörigen arabischen Einschlag hatte und einem weiteren Araberhengst. Auf halfter. de ist die &lt;a href=&quot;http://www.halfter.de/lipizzaner.htm&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Entwicklung der Stammlinie&quot;&gt;Entwicklung der Stammlinie&lt;/a&gt; sehr gut beschrieben und es wird auch darauf verwiesen, dass diese Zucht zu militärischen Zwecken, vor allem aus Kostengründen begonnen wurde. Hier noch einmal die Grundhengste der Lippizaner-Linie:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Pluto 	Frederiksborger Däne 	1765 	Schimmel&lt;br /&gt;
Conversano 	Original-Neapolitaner 	1767 	Rappe&lt;br /&gt;
Neapolitano 	Original-Neapolitaner 	1790 	Brauner&lt;br /&gt;
Maestoso 	Kladruber 	1773 	Schimmel&lt;br /&gt;
Favory 	Kladruber 	1779 	Falbe&lt;br /&gt;
Siglavy 	Araber 	1810 	Schimmel&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen Sarrazins Dummschwatz gibt es auch keine belgischen Ackergäule. Vermutlich meint er das Brabanter oder auch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Brabanter&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Belgische Kaltblut&quot;&gt;Belgische Kaltblut&lt;/a&gt;, das sich vor allem durch seine ausgesprochene Ruhe und Sanftmütigkeit auszeichnet und dazu noch in der Lage ist mit raumgreifendem Schritt große Lasten zu ziehen. Natürlich mag Sarrazin der Krakeeler die Ruhigen und Sanftmütigen nicht. Aber er hat eben auch von Pferden keine Ahnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barockpferde überzeugen durch ihre Knieaktion (natürlich ist die Karpalgelenksaktion gemeint) und ihre Proportionen. Neben den Friesen lassen sich diese Eigenschaften eben am leichtesten beim Belgischen Kaltblut nachweisen. Würde ein Belgischer Kaltbluthengst in gleicher Weise ausgebildet wie ein Lippizanerhengst der spanischen Hofreitschule in Wien, so wären die Ergebnisse in der Show ähnlich, die Ausbildung aber einfacher, weil die Lippizaner aufgrund ihres arabischen Erbes weitaus mehr Widerspruchsgeist haben als ein Belgisches Kaltblut, dass die Dinge viel gelassener angeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thilo Sarraźin der Rassist beschließt seinen Vergleich mit dem Spruch, dass es bei den Menschen genauso sei wie bei den Pferden. Also das Einkreuzen von schlechtem - nicht arischem Blut - natürlich die Genetik verdirbt. Die Lippizaner wären das beste Beispiel dafür, das aus unterschiedlichen Stämmen, etwas neues und in vielen Punkten herausragendes entsteht. Das Belgische Kaltblut ist die Grundlage für die berühmtesten und besten Arbeitspferde. Aber Thilo Sarrazin weiß Arbeit ja eh nicht zu würdigen, da er sein Leben lang als politischer Abzocker gelebt hat und außerdem geht es ihm darum den Rassismus und damit auch den Faschismus in diesem Land zu fördern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte es sich einfach machen und Sarrazins gesamte Genetik über den Haufen werfen, in dem man einfach seinen &lt;a href=&quot;http://dawa-news.net/2011/02/24/thilo-sarrazins-sohn-ist-hartz-iv-empfanger-und-stolz-drauf/&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Sohn erwähnt, der von Hartz IV lebt,&quot;&gt;Sohn erwähnt, der von Hartz IV lebt,&lt;/a&gt; also beweist, dass Sarrazin, wenn man dessen eigene Denke ernst nimmt, als genetischer Vererber ein absoluter Versager ist. Es ist zweifelsohne so, dass Sarrazin jr. heute so ist, wie er ist, weil mit solch einem Vater und einer derart schrecklichen Mutter nichts anderes zu erwarten war. Man muss froh sein, dass dieser junge Mann nicht völlig irre geworden und als Straftäter geendet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theoretisch braucht man über Sarrazin nicht mehr zu diskutieren. Er ist ein Rassist und wäre in der NPD und ihren mörderischen Nebenorganisationen und Kameradschaften sehr gut aufgehoben. Es ist der gleiche Ungeist der dort tobt. Natürlich will Sarrazin das nicht wahr haben und spielt den Menschen den &lt;a href=&quot;http://duckhome.de/tb/archives/879-Die-Juden-sind-unser-Unglueck!.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Heinrich von Treitschke&quot;&gt;Heinrich von Treitschke&lt;/a&gt; vor, der den Satz prägte: &lt;strong&gt;&quot;Die Juden sind unser Unglück!&quot;&lt;/strong&gt;, sich aber streng dagegen verwahrte ein Antisemit zu sein. Viel wichtiger ist die Frage, wie lange die SPD sich noch als demokratische Partei bezeichnen kann, ohne sich von Sarrazin zu distanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt auch die Frage, ob die Staatsanwaltschaften die ja bekanntlich auf dem rechten Auge vollständig blind sind, es sich noch leisten können im Fall Sarrazin nicht wegen Volksverhetzung zu ermitteln. Aber SPD und Staatsanwälte haben sich ja längst vom Volk getrennt und dienen anderen Herren. Da ist wohl von beiden nichts zu erwarten. Außer einer Anzeige für den Blogbetreiber der solche Maßnahmen fordert. Armes Deutschland. Vielleicht sollte es sich doch besser aufgeben, bevor solchen Leuten anheimfällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/465901/Sarrazin-ein-Rassist-als-Pferdegenetiker&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 09:48:00 +0100</pubDate>
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    <category>betrug</category>
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