<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title> - Medien</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.5.5 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:43:42 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.duckhome.de/tb/templates/kinetic/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS:  - Medien - </title>
        <link>http://www.duckhome.de/tb/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Wenn die Systemmedien berichten</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9941-Wenn-die-Systemmedien-berichten.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9941-Wenn-die-Systemmedien-berichten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9941</wfw:comment>

    <slash:comments>5</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9941</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                           &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg05.met.vgwort.de/na/f110c909f35f47aca193deed23138901&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;So eine freie Presse ist doch etwas feines. Anders als in diesen bösartigen Diktaturen berichtet diese freie Presse die Wahrheit. Ohne Angst vor Folgen. Sie steht aufrecht und kämpft für die Rechte der Schwachen. Sie beugt ihren Rücken nicht. Die freie Presse. Das höchste Ideal. Leider gibt es in Deutschland keine freie Presse. Da gehört die Presse dem Kapital. Genau wie anderen Medien. Die Medien, die Presse, die Journalisten - alle gehört dem Kapital, genauer gesagt dem Großkapital. Und gerade in Deutschland gilt der alte Satz, wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch, was gespielt wird. In Deutschland gibt es keine freie Presse, aber es gibt Systemmedien. Die werden zwar wie die öffentlich Unrechten vom Gebührenzahler zwangsfinanziert, aber der Gebührenzahler ist ja nicht wichtig. Der zählt nicht. In den öffentlich Unrechten da bestimmt die Politik. Die Politik aber gehört dem Großkapital, dem sie sich mit Haut und Haaren verkauft hat. Somit gehören auch die öffentlich Unrechten dem Großkapital und natürlich auch den Werbekunden, die bestimmen, was gesendet werden darf. Die Werbekunden sind aber auch wieder aus dem Großkapital. Tante Emma ist viel zu klein und nur ihre Todesanzeige ist ein sicheres Geschäft für die Printmedien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Printmedien und die privaten Fernsehsender gehören auch dem Goßkapital und werden durch Werbung finanziert. Sie sind also nicht frei, sondern vertreten die Interessen des Großkapitals. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken. Ein schönes Beispiel für diese gleichgeschaltete Presse lieferten in dieser Woche die folgenden Artikel:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ab-1-juli-2012-die-renten-steigen-11681527.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;FAZ - Die Renten steigen&quot;&gt;FAZ - Die Renten steigen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/mehr-geld-im-alter-renten-steigen-im-osten-um-2-26-prozent-im-westen-2-18-prozent_aid_723313.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Renten steigen deutlich – aber weniger als erhofft&quot;&gt;Renten steigen deutlich – aber weniger als erhofft&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article13918535/Renten-steigen-ab-Sommer-deutlich-an.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Renten steigen ab Sommer deutlich an&quot;&gt;Renten steigen ab Sommer deutlich an&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,820843,00.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Dickes Plus für Deutschlands Rentner&quot;&gt;Dickes Plus für Deutschlands Rentner&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte noch hunderte von Beispielen aus allen möglichen Medien hinzufügen. Alle berichten wie toll doch die Rentenerhöhung und diese Welt für Rentner überhaupt ist. Wenn man jetzt von gleichgeschalteten Medien spricht, dann sind die Herren und Damen Zeitungbesitzer sowie ihre Lakaien, die die freien Felder zwischen der Werbung ausfüllen und sich wirklich Journalisten nennen, obwohl sie doch nur Propaganda verzapfen, natürlich böse. Sie würden doch so gerne so tun, als gäbe es Deutschland freie Medien und freie Journalisten. Doch halt. Freie Journalisten gibt es. Die sind absolut vogelfrei umd werden nicht nur bei der Jungen Welt &lt;a href=&quot;http://duckhome.de/tb/archives/9826-Junge-Welt-Da-grinst-Stalin-freundlich-aus-seiner-Gruft.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;als völlig rechtlos behandelt&quot;&gt;als völlig rechtlos behandelt&lt;/a&gt;. Woanders werden sie schon zu &lt;a href=&quot;http://duckhome.de/tb/archives/9920-Der-Journalist-als-Zeitungsaustraeger.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitungsboten degradiert&quot;&gt;Zeitungsboten degradiert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen vollständig gleichgeschalteten Medien verwundert es niemand, wenn es keine Wahrheit mehr gibt. Anstatt die angeblich doch so tolle Rentenerhöhung zu belobigen hätte ein Minimum an Recherche eine &lt;a href=&quot;http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Sozialverbands-Chef+Schneider%3A+Kaufkraftverluste+bei+Rentnern+trotz+steigender+Renten&amp;id=233157&amp;i=llcstf&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;ganz andere Story ans Licht gebracht&quot;&gt;ganz andere Story ans Licht gebracht&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hat kritisiert, dass die Rentner trotz steigender Bezüge Kaufkraftverluste hinnehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - &quot;Seit 2004 ist die Kaufkraft der Rentner um neun Prozent gesunken&quot;, sagte Schneider der &quot;Rheinischen Post&quot;. &quot;Allein 2011 haben die Rentner Realeinbußen von 1,8 Prozent erlitten&quot;, betonte er. Zur geplanten Rentenerhöhung im Juli sagte er: &quot;Das ist besser als eine Nullrunde, der große Wurf ist es nicht.&quot; &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist weniger als Nichts. Wenn Martin Winterkorn der Chef von VW in diesem Jahr rund 17 Millionen an Gehalt und Boni bekommt, dann bekommt er die dafür, dass die deutschen Bürger und die deutschen Rentner ihn und seinen Laden mit einer Verschrottungsprämie gerettet haben, für die er nun ohne Maß und Verstand belohnt wird, während die Bürger immer noch an den Schulden für diese Rettungsaktion bezahlen und dies auch noch Jahrzehnte tun werden. All die Menschen in Rente, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen sich doch völlig verarscht vorkommen, wenn für sie nicht einmal der Kaufkraftverlust der letzten Jahre drin ist. Aber diese Menschen zählen ja nicht. Sie können Herrn Wulff, Herrn McAllister und den restlichen Politschranzen ja keine billigen Autos zukommen lassen und bieten für die Gewerkschaften ja auch keine Puffbesuche in Brasilien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber verlieren die deutschen Medien kein Wort. Während die Rentner und Arbeitnehmer real weiter verlieren machen sich die Abzocker schön satt. Wer solche Berichterstattung kennt, der wundert sich auch nicht über das &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/politik/international/kaempfe-in-nahost-gaza-extremisten-sterben-bei-luftangriff/6315896.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;dreiste Kampfgeschrei des Handelsblattes&quot;&gt;dreiste Kampfgeschrei des Handelsblattes&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Gaza-Extremisten sterben bei Luftangriff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Frieden in Nahost ist offenbar in weite Ferne gerückt: Zwei Extremisten und drei Zivilisten sind bei einem israelischem Luftangriff getötet worden. Zudem wurden 25 Zivilisten beim Beschuss eines Wohnhauses verletzt. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer solche Überschriften produziert, der hetzt zum Krieg. Auf zwei angebliche Extremisten, die aber auch nur vom israelischen Terrorregime so bezeichnet werden sterben, nach eigener Aussage drei Zivilisten und werden 25 weitere Zivilisten, darunter auch Kinder, verletzt. Das Handelsblatt das immer wieder so tut, als ob es ernsthafte Wirtschaftsnachrichten liefert, agiert als Propagandainstrument für den ethnischen Ausrottungskrieg Israels. Warum sollte man solchen Leute abnehmen, dass auch nur eine Nachricht in ihrem Blättchen wahr ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gäbe es freie Journalisten so hätte die Schlagzeile anders gelautert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&#039;s9y_typeset s9y_typeset_center&#039; style=&#039;text-align: center; margin: 0px auto 0px auto&#039;&gt;&lt;strong&gt;Israelische Rassisten ermorden und verletzen Zivilisten bei Luftangriff&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aber für Wahrheit sind diese Medien und das Handelblättchen ja nicht zuständig. Leider ist das Papier zu hart, so dass es sich auch auf dem stillen Örtchen nicht verwenden lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland hat keine freie Presse und warum diese Lügner ein Leistungschutzrecht für ihre falschen Aussagen beanspruchen, lässt sich wohl kaum erklären. Zum Glück gehen die Printmedien gerade mit hoher Geschwindigkeit den Bach runter und bald wird sich das Problem und diese Lügerei wohl von selbst erledigt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/573338/Wenn-die-Systemmedien-berichten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Mar 2012 07:43:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9941-guid.html</guid>
    <category>ente</category>
<category>erhöhung</category>
<category>falschmeldung</category>
<category>handelsblatt</category>
<category>medien</category>
<category>meinung</category>
<category>meinungsmache</category>
<category>nachricht</category>
<category>propaganda</category>
<category>qualität</category>
<category>rente</category>

</item>
<item>
    <title>Gezielte Volksaufhetzung – “Agenda Setting” durch die Tagesschau</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9927-Gezielte-Volksaufhetzung-Agenda-Setting-durch-die-Tagesschau.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9927-Gezielte-Volksaufhetzung-Agenda-Setting-durch-die-Tagesschau.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9927</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9927</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                          &lt;br /&gt;
Gastbeitrag von &lt;a href=&quot;http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/08/volkshetzung-agenda-setting-durch-die-tagesschau/#more-3550&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Mein Parteibuch (Piratenlizenz)&quot;&gt;Mein Parteibuch (Piratenlizenz)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der effektivsten Techniken zur Meinungsmanipulation ist das sogenannte “Agenda Setting”. &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Agenda Setting (engl.) bzw. Agendasetzung bezeichnet das Setzen konkreter Themenschwerpunkte. In der Politikwissenschaft wird Agenda Setting insbesondere als ein Teil des in den 1950er Jahren entworfenen Politikzyklus wahrgenommen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;In der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich die Empirische Kommunikationsforschung bzw. die Medienwirkungsforschung im Agenda Setting Approach („Thematisierungs-Ansatz“, Thematisierungstheorie) mit der Thematisierungsfunktion der Massenmedien. Dieser Ansatz bildet auch die Grundlage für die Theorie der Schweigespirale. Eine Erweiterung des Ansatzes bildet die Agenda-Building-Theorie von Lang &amp;amp; Lang aus dem Jahr 1981. (Quelle: Wikipedia: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_Setting&quot;&gt;Agenda Setting&lt;/a&gt;)&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wer wissen will, wie Agenda Setting in der Praxis zur Meinungsmanipulation eingesetzt wird, muss bloß mal einen Blick auf das staatliche deutsche Propaganda-Organ &amp;#8220;Tagesschau&amp;#8221; werfen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine &lt;a href=&quot;http://www.webcitation.org/6608yIeM8&quot;&gt;Suche nach dem Begriff &amp;#8220;Jemen&amp;#8221;&lt;/a&gt;: da gibt es seit fast zwei Wochen keine Nachrichten, und das, obwohl da allein am letzten Sonntag bei Kämpfen &lt;a href=&quot;http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/03/04/zur-lage-im-jemen/&quot;&gt;über 200 Menschen ums Leben gekommen sind&lt;/a&gt; und mehr als 70 Soldaten in Gefangenschaft geraten sind.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine &lt;a href=&quot;http://www.webcitation.org/6609MbVxn&quot;&gt;Suche nach dem Begriff &amp;#8220;Bahrain&amp;#8221;&lt;/a&gt;: da gibt es seit Monaten keine Nachrichten mehr, obwohl da &lt;a href=&quot;http://www.presstv.ir/detail/230527.html&quot;&gt;jede Woche mehrere friedliche Demonstrationen&lt;/a&gt; niedergeknüppelt werden, Oppositionelle systematisch gefoltert werden und ein totalitäres Apartheid-System über die Mehrheit der Bevölkerung herrscht.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine &lt;a href=&quot;http://www.webcitation.org/6609qa195&quot;&gt;Suche nach dem Begriff &amp;#8220;Saudi&amp;#8221;&lt;/a&gt;: da gibt es keine Nachrichten, obwohl die totalitäre Diktatur da wöchentlich Demonstrationen für Demokratie &lt;a href=&quot;http://english.al-akhbar.com/content/50-students-hurt-attack-saudi-student-protest-report&quot;&gt;zusammenschlägt&lt;/a&gt; und der Staat da planmäßig Menschen foltert und auf grausamste Weise ermordert.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bei einer &lt;a href=&quot;http://www.webcitation.org/660AIBpv3&quot;&gt;Suche nach Syrien&lt;/a&gt; finden sich hingegen täglich eine Vielzahl von Medungen, ganz gleich, ob da gerade etas passiert ist oder nicht. DIe ganzen syrischen Meldungen sind durch die Bank erkennbar so gestrickt, dass sie basierend auf nicht nachprüfbaren Anschuldigungen über Greueltaten Hass auf die syrische Regierug schüren sollen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was hier geschieht, ist, dass die staatliche deutsche Propaganda-Sendung &amp;#8220;Tagesschau&amp;#8221; die Bevölkerung einerseits gezielt aufstachelt zum Völkerhass gegen Syrien und andererseits Kritik an Golfdiktaturen geziellt ausgeblendet wird. Die benutzte Technik ist Agenda-Setting. In George Orwells Roman wird das, was die Tagesschau betreibt, beschrieben als &amp;#8220;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)#Hasswoche&quot;&gt;der tägliche Zwei-Minuten-Hass, an dem jeder teilnehmen muss.&amp;#8221;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Hintergrund der volksverhetzenden Propaganda bei der Tagesschau ist, dass &lt;a href=&quot;http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/01/08/kriegsplan-gegen-syrien-von-zionist-geschrieben/&quot;&gt;Zionisten&lt;/a&gt; das Programm der staatlichen deutschen Tagesschau bestimmen, die sich von einem kriegerischen und blutigen Regime Change in Syrien erhoffen, Iran zu schwächen, Bahrain, Saui-Arabien und inzwischen auch Jemen dabei als Verbündete sehen. In privaten deutschen Medien sieht es auch nciht anders aus: auch da organisieren Zionisten und US-amerikanische Kriegstreiber urch Agenda-Setting und mit erfundener Propaganda, gegen welche Völker die deutsche Bevölkerung zum Hass aufgestachelt werden soll.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/565966/Gezielte-Volksaufhetzung-Agenda-Setting-durch-die-Tagesschau&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Mar 2012 10:39:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9927-guid.html</guid>
    <category>agenda setting</category>
<category>bahrain</category>
<category>jemen</category>
<category>medienmanipulation</category>
<category>propaganda</category>
<category>saudi-arabien</category>
<category>syrien</category>
<category>tagesschau</category>
<category>volksverhetzung</category>

</item>
<item>
    <title>Die angebliche Springer Kampagne gegen Wulff</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9762-Die-angebliche-Springer-Kampagne-gegen-Wulff.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9762-Die-angebliche-Springer-Kampagne-gegen-Wulff.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9762</wfw:comment>

    <slash:comments>14</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9762</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                                       &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://vg08.met.vgwort.de/na/4dd7df6337be489fa3dd8089a2c4e8b5&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Erstaunlicherweise fallen auch gut informierte Leute immer wieder auf neue Verschwörungstheorien herein und meinen dann die ganze Welt von ihrer &lt;strong&gt;absolut neuen und wichtigen Erkenntnis&lt;/strong&gt; informieren zu müssen. Wie meist bei Verschwörungstheorien vergessen sie dabei vollständig die Realität. Medienkonzerne wie Springer leben nicht vom Verkauf von Nachrichten oder gar Neuigkeiten, sondern von dem Verkauf von Werbung. Wer eine Plakatwand vermarkten will, stellt sie an einem Platz auf, wo sie von vielen Leuten gesehen und auch etwas länger wahrgenommen wird. Das gleiche gilt für alle anderen Medien.  Es geht nur darum die Werbefläche möglichst attraktiv zu gestalten und viele Blicke auf sie zu ziehen damit man dem Werbetreibenden möglichst viel Geld für diese Fläche abnehmen kann. Dabei ist es völlig egal, ob die sogenannten Nachrichten die die freien Flächen zwischen der Werbung ausfüllen, wahr oder unwahr sind. Es kommt auch nicht darauf an, ob sie von Belang sind. Es geht lediglich darum, ob sie von vielen Leuten wahrgenommen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein klassisches Beispiel für diese Art von Journalismus sind die Krebsheilmittel. Auf Seite 1 im Titel steht der Hinweis auf ein neues Krebsmittel, das wirklich alle heilt. Auf Seite 3 und Seite 14, wird dann erwähnt, dass das Mittel erst im Test und vermutlich erst in 12 Jahren verfügbar ist. Würde diese wirkliche Information auf Seite 1 stehen, würde kein Mensch das Blättchen mitnehmen, aber so wird es gekauft und rund um den Krebsartikel haben sich viele Werbungen für tolle Krebsmittel angesiedelt und die Inserenten verdienen sich am Kummer der Krebserkrankten und derer Angehöriger eine goldene Nase. Logischerweise werden die immer wieder solche Krebsartikel fordern und in derem Umfeld ihre Werbung schalten. Die Medien suchen also geradezu nach solchen Nachrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist aber keine Kampagne sondern lediglich wirtschaftliches Interesse. Ganz zu Anfang meiner eigenen &quot;bürgerjournalistischen&quot; Tätigkeit noch in der Schülerzeitung habe ich den Fehler gemacht, die Reaktionen auf meine Artikel als Maßstab für deren Wichtigkeit zu nehmen und versucht meinen Lesern nach der Schnauze zu schreiben. Man schneidet sich selbst ins eigene Fleisch und beschneidet seine Möglichkeiten bis man niemanden mehr interessiert. Heute schaue ich nie danach was einzelne Artikel an Lesern oder Kommentaren gebracht haben. Ich schreibe was meiner Meinung nach geschrieben werden muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeitung, beim Radio oder Fernsehen und selbstverständlich auch in den Online-Medien gibt es diese Freiheit zumeist nicht. Man hat ein Ressort, Chefredakteure geben Themen vor und nicht zuletzt will die Anzeigenabteilung Berichte zu bestimmten Themen um so leichter Werbeflächen vermarkten zu können. Außer in ganz wenigen Fällen ist Journalismus heute immer Auftragsjournalismus, also von den Vorgaben anderer abhängig. Deshalb gibt es ja auch keinen freien Journalismus innerhalb der Systemmedien. Aber auch in sogenannten linken Medien ist dies nicht wesentlich anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medien gehören meist Verlagshäusern und diese Häuser besetzen eine Marke. Bei Springer sind es die ewig Gestrigen, wie die Heimatvertriebenen, aber auch die Ultrarechten die via Broder betreut werden müssen, auch wenn man damit rechten Massenmördern wie Breivik die theoretische Grundlage ihres Handels liefert. Mohn/Bertelsmann kommt aus der pietistischen Ecke und sieht sich als Erzieher einer dummen Menschheit, die nur durch die Weisheiten des Bertelsmannglaubens ihr Seelenheil finden kann. Die sogenannten öffentlich-rechtlichen sind die Stimme der Politiker die sie steuern und auch bei allen anderen Häusern lässt sich die Marke erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Werbekunden, den Interessen der Chefredaktion und der Anzeigenabteilung bestimmt also auch die vermeintliche Marke des Hauses die Inhalte seiner Medien. Natürlich ist die Marke weitgehend identisch mit den Ansichten der Inhaber, denn schließlich sind sie es, die die Marke unter anderem durch Auswahl der Chefredaktionen selber prägen. Natürlich  wird niemand einem Journalisten sagen, dass er eine bestimmte Meinung nicht äußern darf, aber ein Hinweis darauf, dass diese Meinung nicht dem Stil des Hauses entspricht, reicht auch aus, um berechtigte Existenzängste des Mitarbeiters zu wecken. Selbstverständlich rufen Friede Springer oder Liz Mohn nicht direkt bei einem ihrer Journalisten an, aber um sehr schnell Einfluss zu nehmen ist dies auch nicht nötig. Die Befehlsketten von oben nach unten funktionieren extrem gut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als Journalist in diesem Wissen schreibt, hat also neben all den bereits beschriebenen Einflüssen auch noch eine innere Zensurschere eingebaut. Er legt jedes Wort auf die eigene Goldwaage um sicher zu sein, dass er die Meinung seines Blattes und damit die Meinung seiner Chefredaktion, seiner Inhaber und seiner Werbekunden vertritt und niemanden stört. Was übrig bleibt sind rundgeschliffene Wortkiesel, die niemandem weh tun aber auch niemanden interessieren. Dieser Informationsbrei mit wenig Gehalt lockt naturgemäß aber keine Leser hinter dem Ofen hervor, also muss etwas Pfeffer in ihn hineingebracht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Medien brauchen Angriffsziele an denen sie ihren &quot;angeblichen Wert&quot; beweisen können. Natürlich müssen diese Ziele bedeutungslos sein. Es darf keine Kritik am herrschenden System sein, nichts gegen das Großkapital, Steuerhinterzieher müssen geschützt werden und Politiker die an der Macht sind, dürfen auch nicht beschädigt werden, weil dies ja den Interessen derer widersprechen würde, die sie an die Macht gebracht haben. Die Auswahl der Skandale ist also sehr begrenzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 70-jährige Oma die einen Autounfall hat, reicht nicht einmal für einen Sturm im Wasserglas, auch wenn man an ihrem Beispiel wieder fordern kann, dass die Alten nicht nur keine Rente bekommen, sondern auch kein Auto fahren sollen. Wen schert es, dass sie unschuldig war und 50 Jahre unfallfrei. Interessanter sind da schon die Showstars. Also nicht die großen, die repräsentieren ja auch Macht und sind für die Sender wertvoll. Nein das Kroppzeug. Die B-, C-, bis Z-Promis. Da schadet man niemand und sie selbst zählen ja nicht. Da werden Sternchen zu Stars hochgeschrieben und wieder zerstört. Angebliche Trompeter heute zu Weltstars erklärt und morgen wird behauptet sie hätten gar keine Ahnung vom Tuten und Blasen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderhübsche Sandburgen mit Home-Storys und herzergreifenden Geschichten werden da aufgebaut und wie von mutwilligen Kindern wieder zerstört. Natürlich macht das ganze keine Sinn. Selbstverständlich ist es völlig egal wer nun hintenrum oder beidseitig begabt ist und ob X nun noch einen Schwanz hat oder schon operiert wurde. Aber es bringt Storys. Keine Nachrichten aber immerhin Geschichten. Als Soraya noch Frau des persischen Schahs war, lebte eine ganze Branche, die bunten Blätter von solchen Nachrichten. Heute muss die ganze Medienwelt davon leben und sie sind genauso unwichtig wie Ende der fünfziger Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gibt es natürlich immer noch die Arbeitnehmer die zuviel Lohn fordern, aber da muss man vorsichtig sein. Journalisten sind auch Arbeitnehmer und an so einem Fernsehsender kann mal einfach eine alte Neujahrsansprache eines Bundeskanzlers wiederholt werden, oder Druckereien streiken. Da ist einfacher auf die Sozialhilfeempfänger und später auf die Hartz-IV Opfer einzuschlagen. Florida Rolf und wie sie alle hießen wurden stets von neuem als Wildsau durchs mediale Dorf gejagt. Das freut natürlich auch die Inhaber und das Großkapital das die Anzeigen bezahlt. Je weniger die Armen bekommen desto mehr bleibt für die Reichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber natürlich müssen auch von Zeit zu Zeit einmal &quot;Große&quot; fallen um wenigsten den Schein zu wahren. Auch das ist relativ einfach. Sogenannte Größen aus Wirtschaft und Politik haben eben nicht immer nur Freunde. Wenn sie gar mächtige und bei den Medien einflussreiche Feinde haben, dann geht das Ganze relativ zügig. Natürlich kann es auch mal vorkommen, dass die Medien zum Abschuss eines solchen &quot;Großen&quot; auch falsche Behauptungen publizieren, aber normalerweise ist das gar nicht nötig. Es reicht einfach die über Jahrzehnte hinweg gesammelten Fakten und Vermutungen auszuwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst ein im Verhältnis zu Springer und Mohn/Bertelsmann nicht einmal schülerzeitunggroßes Internetblättchen wie Duckhome bekommt eigentlich fortlaufend irgendwelche anonyme oder auch personifizierte Informationen, die entweder mit den eigenen Mitteln nicht nachprüfbar sind und deren Verbreiter nicht genannt werden dürfen, weil sie um ihre Existenz fürchten. Vieles davon ist offensichtlicher Quatsch, aber einiges klingt sehr wahr. Anders als Duckhome kann es sich Springer leisten hinter solchen Informationen hinterherzurecherchieren und die Fakten zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Duckhome über einen der großen, reichen und Mächtigen berichtet, schlägt sofort die Hamburger Zensurskammer des Herrn Buske zu und selbst Beweise werden nicht gewürdigt, weil diese Art von Hamburger Landjustiz ihre Urteile schon vorher fertig in der Tasche hat. Bei Duckhomes Leseranzahl wird auch keine Welle ausgelöst, die Systemmedien werden offiziell nicht reagieren, selbst wenn sie von Buske und seinem Lieblingsfreund in ähnlicher Weise malträtiert werden. Bringt aber der Springerverlag eine ähnliche Meldung, dann beginnt ein Wettlauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle anderen Medien müssen sich positionieren, müssen selbst Stellung beziehen. Ist Springer mit seinem Abschuss erfolgreich würde dieser Verein ansonsten mehr Aufmerksamkeit, also mehr Leser und damit mehr Werbegeld an sich binden. Es geht nicht um Wahrheit sondern lediglich um Wettbewerb. Wenn aber die gesamte Meute der Systemmedien an einer Person recherchiert und dadurch auch gleichzeitig noch die Tippgeber und Privatfeinde des Betroffenen geweckt werden, gibt es nichts, was unter der Decke bleiben könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche überleben politisch einen solchen Angriff, wie das Beispiel Wolfgang Schäuble zeigt, der zwar Schmiergelder, die als Parteispenden getarnt waren, vom Waffenschieber übernahm und ein paar Jahre in seiner Karriere gestoppt wurde, zum Schluss aber erst Polizeiminister und dann Finanzminister werden konnte. Andere wie Peter Hartz werden verurteilt, dürfen aber ihr System der Menschenverachtung zumindest im Saarland erneut ausleben und nur die Angst vor den Menschen verhindert, dass dieser Mann wieder bundesweit gegen die Arbeitslosen tätig wird. Nur wenige müssen ganz zurück ins Glied, wie Laurenz Meyer oder Klaus Zumwinkel. Guttenberg zählt in diesem Zusammenhang nicht, bei dem sind die Medien nur halbherzig aufgesprungen und unterstützen bereits seit Monaten seine Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich verhalten sich die Medien wie ein Wolfsrudel. Sobald der erste Wolf ein jagdbares Wild entdeckt hat, stürzen sich alle in einer konzertierten Aktion auf dieses Wild. Dabei ist von Anfang an klar, wie die Beute am Ende verteilt wird. Es ist eine Frage der Rangordnung. Während sich das Wolfsrudel allerdings von der Jagd ernähren muss, ist für die Medien die Jagd das Ziel. Nur solange sie über die Jagd berichten können bringt die Geschichte Leser. Am Ende der Jagd bleibt nur bei allen ein schaler Geschmack, weil ja nicht wirklich etwas zum Besseren verändert wurde. Ein Täter wurde erlegt, die anderen Täter machen unbehelligt weiter. Die Opfer einen solchen Medienjagd aus dem Bereich der &quot;Großen&quot; sind übrigens niemals unschuldig. Die Fakten stimmen und beweisen ihre Schuld. Mitleid ist also fehl am Platze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich die gesamte Medienmeute auf ein Opfer stürzt, braucht es also keinerlei Verschwörung oder Abstimmung im Vorfeld. Das Rudel reagiert wie ein Rudel eben reagiert. Ganz ohne Absprachen. Natürlich bleibt dann immer noch die Frage, warum irgendein Haus die Jagd eröffnet und damit die Meute aktiviert. Oft sind es persönliche Animositäten zwischen Inhaber oder Verlagsleitung und der betreffenden Person. Häufig Kleinigkeiten, wie mangelnde Höflichkeit oder abgeschlagene Interviewwünsche. Auf die gleiche Art entstehen die Streite über Gartenzäune. Das hat nichts mit Logik oder Vernunft zu tun, da streiten sich die Kinder um die Puppenlappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz große Häuser wie vor allem Springer und Mohn/Bertelsmann haben natürlich darüber hinausgehend auch noch eine politische Idee, die sie durchsetzen wollen. Auch dabei muss bedacht werden, dass sie für diese Idee unter anderem auch in Form von Werbung bezahlt werden. Werbungskosten werden ja von der Steuer abgesetzt, können also locker vom Großkapital als Sponseringgelder für bestimmte politische Ideen verwandt werden, ohne das es wirklich eigenes Geld kostet. Mit einer Medienmacht wie sie Springer oder Mohn/Bertelsmann haben können natürlich politische Eckpunkte eingeschlagen werden, an denen sich Regierungen zu orientieren haben, wollen sie weiterhin das Lob dieser Medien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber geschieht wenn eine Regierung plötzlich nicht mehr bereit ist sich an diese Eckpunkte zu halten, weil sie sich zum Beispiel vor ihrem Volk und dessen Reaktionen fürchtet. Dann müssen die Medien eingreifen und ihre Macht zeigen. Dies geschieht am einfachsten, in dem man schwache, aber wichtige Mitglieder dieser Regierung angreift und somit wie ein böser Hund mal eben die Zähne zeigt. Im Normalfall wird die Regierung einknicken und das tun, was das Großkapital über die Medien verlangt. Aber nicht immer ist das möglich. Zur Zeit ist sich das Großkapital auch nicht einig wie es weitergehen soll und damit kommt es darauf an wer die besten Verbindungen zu den sogenannten Leitmedien, den Leitwölfen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade am Beispiel Springer lässt sich leicht festmachen, dass dieses Haus immer wieder Leute nach oben schreibt. Wulff, aber auch Peter Hartz sind typische Beispiele. Auch Sarrazin mit seinen perversen Übertragungen aus seiner selbstgestrickten Pferdegenetik auf den Menschen passt da gut hinein. Das gleiche gilt für diverse Sternchen. Je mehr sich Leute wie z.B. Wulff mit Homestorys und ähnlichem in die Obhut von Springer begeben, desto mehr müssen sie sich öffnen und verraten unwillkürlich Dinge, die sie besser für sich behalten hätten, weil sie später gegen sie verwandt werden können und werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum aber wurde Wulff aktuell zum Opfer. Da gibt es zwei Theorien. Die eine besagt, dass mit dem erzwungenen Rücktritt von Wulff ein Signal an Angela Merkel ausgesandt werden soll, das besagt, dass Springer in der Lage ist, ihre ganze Regierung und vor allem sie selbst zu kippen. Zweifelsohne ist Springer sehr mächtig und für eine Demokratie viel zu mächtig, aber diese Theorie ist sehr weit hergeholt. Wer sollte denn die Merkel ersetzen? Die hat doch jeden gejätet oder versetzt der ihr gefährlich werden könnte. An einer CDU/CSU in der Opposition haben aber weder Springer noch das Großkapital ein Interesse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Theorie geht davon aus, dass ein geschwächter Wulff automatisch eine gestärkte Merkel bedeutet. Die Menschen sehen wieviel Arbeit sie durch diesen vermaledeiten Wulff hat und wie sehr sie leidet. Sie gewinnt Sympathie dafür, dass sie den Wulff opfert, der wahrscheinlich eh nicht zu halten gewesen wäre, da Urlaubsreisen von ihm und seinem Pressesprecher, die Kredite und einiges anderes nicht mehr unter dem Deckel zu halten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Merkel hat beste Kontakte zu Liz Mohn und zu Friede Springer. Wer glaubt, dass sich dieses Damenkränzchen gegenseitig opfert, der glaubt auch, das Wasser den Berg rauffließt. Es ist gut wenn Wulff geht. Ein, der SPD genehmer Nachfolger würde den Übergang in eine große Koalition vereinfachen. So wie sich die CDU im Saarland von der FDP getrennt hat, wird sie das im Bund auch bald tun müssen. Die CDU/CSU kann es sich nicht leisten mit einer verwesenden FDP an der Seite zu regieren. Die Geschichte im Saarland war von langer Hand vorbereitet und eine willige SPD, die Opposition nun mehr als Scheiße findet, will um jeden Preis wieder an die Futtertröge der Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo gehobelt wird, da fallen halt Späne. Manchmal auch Bundespräsidenten und das ist in diesem Fall sehr gut so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/463893/Die-angebliche-Springer-Kampagne-gegen-Wulff&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:55:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9762-guid.html</guid>
    <category>friede springer</category>
<category>liz mohn</category>
<category>machtmissbrauch</category>
<category>medienmacht</category>
<category>merkel</category>
<category>mohn/bertelsmann</category>
<category>springer</category>
<category>verschwörung</category>
<category>wulff</category>

</item>
<item>
    <title>EINMAL UND NIE WIEDER: FOCUS-ONLINE</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9753-EINMAL-UND-NIE-WIEDER-FOCUS-ONLINE.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9753-EINMAL-UND-NIE-WIEDER-FOCUS-ONLINE.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9753</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9753</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
    <content:encoded>

            
            &lt;br /&gt;
Focus-Online &lt;br /&gt;
Einmal und nie wieder. Aktuelle Kurzdokumentation&lt;br /&gt;
von &lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&quot;040112-Focus &lt;br /&gt;
Wuffs Fall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
richard albrecht schreibt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;WULFF MUSS WEG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. 12. 2011 habe ich den Bürgeraufruf WULFF MUSS WEG (mit) unterzeichnet -&gt; http://bewegung.taz.de/aktionen/wulf-muss-weg/beschreibung und dem auch nach Durchsicht der Neuinfo bei Ihnen und in der SZ nur hinzuzufügen: es wäre m.E. besser gewesen, wenn Herr Wulff den Heiligen Abend zum Abtritt genutzt hätte anstatt weiter zu tricksen, zu täuschen und zu verwirren ... Und freilich gilt auch im Fall Wulff was Wulffs Fall ausmachen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das eben ist der Fluch der bösen Tat / Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären.“ [Schiller, Wallenstein, Fünfter Aufzug: Octavio]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo Richard Albrecht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Beitrag: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WULFF MUSS WEG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
richard albrecht schreibt WULFF MUSS WEG Am 23. 12. 2011 habe ich den Bürgeraufruf WULFF MUSS WEG (mit) unterzeichnet - http://bewegung.taz.de/aktionen/wulf-muss-weg/beschreibung und dem auch nach Durchsicht der Neuinfo bei Ihnen und in der SZ nur hinzuzufügen: es wäre m.E. besser gewesen, wenn Herr Wulff den Heiligen Abend zum Abtritt genutzt hätte anstatt weiter zu tricksen, zu täuschen und zu verwirren ... Und freilich gilt auch im Fall Wulff was Wulffs Fall ausmachen wird: Das eben ist der Fluch der bösen Tat / Daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären. Schiller, Wallenstein, Fünfter Aufzug: Octavio &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht.&lt;br /&gt;
Die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben können, entnehmen Sie bitte unserer Netiquette: http://www.focus.de/community/netiquette Eine Erläuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gründen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr FOCUS-Online-Administrationsteam&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war meine erste und das bleibt meine einzige Leserzuschrift ans seit Anfang 1993 realexistierende Münchner Montagsmagazin FOCUS mit (s)einer Auflage von derzeit mehr als einer halben Million Verkaufsexemplaren. Die Kurzdokumentation mag zugleich verdeutlichen und veranschaulichen, warum es Kritische Blog gibt und daß diese nötig(er als nötig) sind. [ra]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundgelegend zum Zensurkomplex vom Autor &lt;br /&gt;
&quot;Literatur – Medien – Zensur&quot;; in: die horen, 24 (1979) 113: 121-140&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://wissenschaftsakademie.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist unabhängiger Sozialforscher  &amp;amp; freier Autor in Bad Münstereifel und veröffentlicht seit Oktober 2010 regelmäßig unregelmäßig in diesem Blog  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/Richard+Albrechts+JustizKritik target=&quot;blank&quot; title=&quot;JustizKritik&quot;&gt;JustizKritik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://duckhome.de/tb/plugin/tag/%22feminismus%22 target=&quot;blank&quot; title=&quot;&quot;Feminismus&quot;&quot;&gt;&quot;Feminismus&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie target=&quot;blank&quot; title=&quot;Grundkurs Soziologie&quot;&gt;Grundkurs Soziologie&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; - Der Autor publizierte in den letzten Jahren vor allem in wissenschaftlichen Zeitschriften wie &lt;a href=http://soziologieheute.wordpress.com/soziologie-heute-aktuelle-ausgabe/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;soziologie heute (sh)&quot;&gt;soziologie heute (sh)&lt;/a&gt;, &lt;a href=http://www.zfp.nomos.de/archiv/ target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Politik (ZfP)&quot;&gt;Zeitschrift für Politik (ZfP)&lt;/a&gt; und &lt;a href=http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=214 target=&quot;blank&quot; title=&quot;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&quot;&gt;Zeitschrift für Weltgeschichte (ZWG)&lt;/a&gt;. - Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/archives/9144-SUCH-LINGE.html0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE&quot;&gt;SUCH LINGE&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD&quot;&gt;HELDENTOD&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://gegen-den-strom.org target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (Editor, 2011, publ.). Netzarchiv des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;;&lt;/strong&gt; Kontakt zum Autor -&gt;    &lt;u&gt;eingreifendes.denken@gmx.net&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9753-guid.html</guid>
    <category>2012</category>
<category>dokumentation</category>
<category>focus</category>
<category>ganzdeutschland</category>
<category>leserbrief</category>
<category>medien</category>
<category>the media´s most effective tool</category>
<category>vorzensur</category>
<category>wochenmagazin</category>
<category>wulff muss weg</category>
<category>²ra</category>

</item>
<item>
    <title>Propaganda für Sarrazin</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9361-Propaganda-fuer-Sarrazin.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9361-Propaganda-fuer-Sarrazin.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9361</wfw:comment>

    <slash:comments>6</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9361</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                               &lt;br /&gt;
Es ist wirklich eine Schande. Da geht der gute Herr Sarrazin, durch Kreuzberg und muss sich von den Bürgern als Nazi und Rassist bezeichnen lassen, fliegt angeblich aus einem türkischen Restaurant heraus und hat es überhaupt sehr schwer. Zum Glück wurde er rein zufällig von einem Kamerateam begleitet, so dass die ganze Sache wenigstens dokumentiert ist und die Staatspolizei gegen die bösen Bürger ermitteln kann und wird, die den braven Herrn Sarrazin doch so sehr Unrecht getan haben.  Wie blöd muss man eigentlich sein, um eine solche Geschichte zu glauben und als Beweis dafür zu nehmen, dass es den Migranten bei uns in Deutschland doch viel zu gut geht, und das es für brave Rassisten wie Sarrazin sogenannte &quot;No Go Areas&quot; in Berlin gibt. Ein herrlicher Füller für das Sommerloch. Neben Frau beißt Hund, dem Krokodil im Baggersee und den üblichen Schnappschildkröten haben wir nun also den armen verfolgten Rassisten in Kreuzberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsamerweise ist völlig in Ordnung wenn Sarrazin alle Muslime beschimpft und türkische oder arabische Mitbürger in Bausch und Bogen verurteilt, aber es nicht in Ordnung wenn sich jemand gegen diese Diskriminierung wehrt und selbst zurückkeift. Natürlich nützt es nicht, einem so selbstgefälligen Menschen wie Sarrazin mit der Wahrheit zu konfrontieren. Der würde ja auch nie durch Kreuzberg wandern, ohne das ein Kamerateam dabei ist, weil er viel zu viel Angst hat, dass sich die Beleidigten ihn verhauen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist auch, wer sich aufregt. Ganz vorne dran ist &lt;a href=&quot;http://www.duckhome.de/tb/archives/8405-Heinz-Buschkowsky-30-Jahre-ohne-jede-Leistung,-dafuer-aber-grosse-Schnauze.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Heinz Buschkowsky&quot;&gt;Heinz Buschkowsky&lt;/a&gt;, der sich laut &lt;a href=&quot;http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1704997/Buschkowsky-kritisiert-Hassattacke-auf-Sarrazin.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Morgenpost&quot;&gt;Morgenpost&lt;/a&gt; wie folgt geäußert hat:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat die Beschimpfungen von Demonstranten gegen seinen Parteifreund Thilo Sarrazin (beide SPD) in Kreuzberg scharf kritisiert. Das Skandieren von Sprechchören wie „Nazi“ oder „Rassist“ sei kein „Beweis politischer Reife der Kreuzberger Zivilgesellschaft“, sondern der „Triumph von Psychoterror und der Macht des Straßenmobs“, schrieb Buschkowsky in der „Bild“-Zeitung.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Buschkowsky wahrlich ein Parteifreund von Sarrazin, ja mehr noch er ist ein Gesinnungsgenosse. Aber auch die &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/politiker-empoerung-ueber-rauswurf-18927970.bild.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Integrationsbeauftragte der Bunderegierung, Maria Böhmer (CDU),&quot;&gt;Integrationsbeauftragte der Bunderegierung, Maria Böhmer (CDU),&lt;/a&gt; möchte ihr Scherflein beitragen und sagt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Sich der Diskussion zu verweigern sei der falsche Weg, so Böhmer: „Nur im gegenseitigen Austausch, notfalls auch im Streit, lassen sich Hürden überwinden und Vorurteile abbauen.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Sarrazin diskutieren. Mit einem derartig rechthaberischen und selbstverliebtem Mann, kann niemand diskutieren. Er ist überhaupt nicht in der Lage eigene Positionen in Frage zu stellen, ja notfalls lügt er sich die Daten zur Untermauerung seiner Thesen einfach zusammen. Außerdem suchte Sarrazin nicht das Gespräch sondern wollte provozieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ZDF-Reporterin Güner Balci sich für die Sendung Aspekte überhaupt mit Sarrazin zusammengetan hat ist unbegreiflich. Aber vielleicht wollte auch sie mitten im Sommerloch ein wenig Aufmerksamkeit. Schlimm ist nur, dass der Gebührenzahler wieder einmal der Dumme ist, der für derartige Propaganda bezahlen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Gegenrufer in dem Filmchen, nicht bezahlte Provokateure waren, haben sie übrigens richtig gehandelt. Man muss Leuten wie Sarrazin klar machen, dass sie unter normalen, arbeitsamen und fleißigen Menschen nicht geduldet werden. Es muss deutlich sein, dass auch wenn ein verkommenes Rechtssystem deren offenen Rassismus schützt, sie in der Bevölkerung keinen Platz mehr haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleiche gilt übrigens für die Mehrheit der Politiker und die sogenannten Manager die doch nur Abzocker sind. Es muss deutlich werden, dass sie eben nicht mehr Bestandteil des Volkes, sondern dessen schlimmste Feinde sind. Es kann sich nur dann etwas ändern, wenn solche Leute keine Bühnen mehr haben, auf denen sie auftreten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So und nun husch zurück ins Sommerloch mit Thilo und seiner Frau. Oder droht da gar ein neues Buch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/346877/Propaganda-fur-Sarrazin&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Jul 2011 08:52:23 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9361-guid.html</guid>
    <category>bundesbank</category>
<category>islamophobie</category>
<category>medien</category>
<category>propaganda</category>
<category>rassismus</category>
<category>sarazzin</category>
<category>springer</category>
<category>zdf</category>

</item>
<item>
    <title>Türkeiwahl - Gebührenjournalismus  in seiner schlechtesten Form</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9259-Tuerkeiwahl-Gebuehrenjournalismus-in-seiner-schlechtesten-Form.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9259-Tuerkeiwahl-Gebuehrenjournalismus-in-seiner-schlechtesten-Form.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9259</wfw:comment>

    <slash:comments>8</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9259</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                                    &lt;br /&gt;
17,98 Euro im Monat, kostet die Zwangsbeglückung eines deutschen Haushalts mit öffentlichen rechtlichen Sendungen. Wenn man sich die allgemeine Qualität anschaut, dann müssten diese Sender eigentlich Schmerzengeld für den Schwachsinn bezahlen, den sie da so täglich verzapfen. Ein hervorragendes Beispiel lieferte gestern &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video927054.html&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Michael Schramm in den Tagesthemen der ARD zur Verfassung der Türkei&quot;&gt;Michael Schramm in den Tagesthemen der ARD zur Verfassung der Türkei&lt;/a&gt; als er folgenden Satz zu Erdogans Wunsch einer Verfassungsänderung abließ: &lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Und die Verfassung ist alt und bedarf der Refom&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hatte er vorher noch darauf hingewiesen, dass Erdogan eine Verfassungsänderung nur braucht um seine persönliche Macht zu erhalten aber mit seinem Schlusssatz zeigte er einmal mehr was Journalismus heute ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trennung von Kirche und Staat wurde 1923 von Mustafa Kemal Atatürk eingeleitet und braucht bis heute einen ständigen Kampf, da die Religiösen ihre rückständischen und menschenfeindlichen Denkweisen immer wieder in aktuelle Gesetze einfließen lassen wollen. Dieser Freiheitskampf der Türken bleibt aber im Westen im wesentlichen unerwähnt, weil gelangweilte Journalisten wie Schramm, eben lieber Schwachsinn verbreiten, als zu informieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Verfassung der Türkei stammt vom &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_der_T%C3%BCrkei#Verfassung&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;7. November 1982&quot;&gt;7. November 1982&lt;/a&gt; und ist alles andere als alt. Wenn Schramm sie für die ARD als alt bezeichnet, dann nur weil er Verfassung an sich ja als beliebiges Gut sieht. Man hat von Herrn Schramm oder der den Öffentlich Unrechten ja auch nichts gehört, als Schäuble die Verfassung verbog. Verfassungsrecht ist für diese Typen eben ein geringwertiges Recht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdogan steht für eine religiöse Partei. Mit ihm würde die Trennung von Kirche und Staat mit Sicherheit beendet, was ungeheure Folgen hätte. Es würde die Türkei ins Mittelalter zurückwerfen. Deshalb ist es gut, das Erdogan die Zweidrittelmehrheit deutlich verfehlt hat. Seine drei Prozent Zuwachs bedeuten aber, dass er noch mehr Druck auf die Opposition ausüben wird. Deshalb stellt sich Schramm ja auch gleich vor die Kamera und spricht davon, dass Erdogan sein Ziel zwar noch nicht erreicht habe, es aber keineswegs aufgeben werden. Lapidar kündigt er damit einen Verfassungsverstoß an, über den er dann genauso lapidar berichten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche &quot;Journalisten&quot; wie Schramm sind dafür verantwortlich, wenn überall auf der Welt die Diktatur gestützt und erweitert wird. Nur um sich keine Arbeit machen zu müssen, verdrehen sie Tatsachen oder schweigen sie einfach tot. Dafür Gebühren zu verlangen ist einfach eine Frechheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/308920/Turkeiwahl-Gebuhrenjournalismus-in-seiner-schlechtesten-Form&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jun 2011 09:07:40 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9259-guid.html</guid>
    <category>ard</category>
<category>betrug</category>
<category>erdogan</category>
<category>gez</category>
<category>journalismus</category>
<category>michael schramm</category>
<category>qualität</category>
<category>türkei</category>

</item>
<item>
    <title>Rententhema bei ARTE am 31.05.2011</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9220-Rententhema-bei-ARTE-am-31.05.2011.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9220-Rententhema-bei-ARTE-am-31.05.2011.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9220</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9220</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (AntjeS)</author>
    <content:encoded>

            
            Dazu hat Gert Flegelskamp einen wichtigen Beitrag verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31.05.2011 wird auf ARTE ein Bericht zum Thema Rente mit dem Titel &lt;strong&gt;&quot;Alt und arm?&quot;&lt;/strong&gt; erscheinen. Nun ist ARTE ja als kritischer Sender bekannt. Ich habe mir den Text der Vorankündigung durchgelesen und wenn das, was dort zu lesen ist, in dieser Form filmisch dargestellt wird, dann wird dieser Bericht nicht wirklich kritisch sein, sondern wie die meisten filmischen Sendungen zum Thema Rente eher der Desinformation denn der Aufklärung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ARTE schreibt hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    Und nach der Finanzkrise der letzten Jahre wird sich - so die Einschätzung von Finanzanalysten - die Altersarmut weiter verschärfen - vor allem in Großbritannien, weil dort traditionell viele Rentenversicherungen auf Aktienfonds basieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die staatlichen Renten in Deutschland und Frankreich werden von der Finanzkrise, so die Prognosen, weniger stark betroffen sein, weil die Rentenkassen per Gesetz zu konservativen Anlagestrategien gezwungen sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird etwas suggeriert, was definitiv für Deutschland nicht stimmt. Was es ist, habe ich in einer Mail an ARTE formuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier die Mail von Gert Flegelskamp an ARTE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe Ihre Vorankündigung eines Berichts am 31.05. 2011 gelesen (Alt und arm?) und lese da etwas von Anlagestrategien für Rentensysteme. So wie der Text es suggeriert, ist es sachlich unrichtig, zumindest was das deutsche Rentensystem der gesetzlichen Rentenversicherung Bund (GRV) betrifft. In diesem System existiert keine Rentenkasse, außer einer kleinen Mindestreserve, die allenfalls für 1 oder 2 Monatszahlungen ausreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Rentensystem der GRV ist ein reines Umlagesystem. Die Beitragszahlungen der Arbeitnehmer werden unmittelbar für die Rentenzahlungen an die Rentner verwendet. Es ist das beste und sicherste Rentensystem, eben weil es nicht in die nicht mehr überschaubaren Finanzkanäle der Rentenfonds privater Rentenversicherungen fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befassen wir uns zunächst mit den Einnahmen und Ausgaben der GRV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Inhalt/Deutsche%20Rentenversicherung/Unternehmensprofil/Finanzen_und_Vermoegen/einnahmen_und_ausgaben_nach_haushaltsrechnung.html?nn=37110&quot; title=&quot;Quelle Deutsche RentenversicherungQuelle Deutsche Rentenversicherung&quot;&gt;Quelle Deutsche Rentenversicherung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hier weiterlesen&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.flegel-g.de/2011-05-21-ARTE-Bericht-alt-und-arm.html&quot; title=&quot;auf der Seite von Gert Flegelskamp&quot;&gt;auf der Seite von Gert Flegelskamp&lt;/a&gt; 
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 May 2011 21:48:30 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9220-guid.html</guid>
    <category>arte</category>
<category>deutsche rentenversicherung</category>
<category>drv</category>
<category>grv</category>
<category>nicht beitragsgedeckte leistungen</category>
<category>rente</category>
<category>versicherungsfremde leistungen</category>

</item>
<item>
    <title>&quot;THE FIRE NEXT TIME&quot;</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9099-THE-FIRE-NEXT-TIME.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9099-THE-FIRE-NEXT-TIME.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9099</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9099</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
    <content:encoded>

            
            &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;„THE FIRE NEXT TIME“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorösterlicher so kurzer wie öffentlicher e-Briefwechsel&lt;br /&gt;
zur zeitgeschichtlichen Erinnerungskultur und&lt;br /&gt;
zur  ganzdeutsch-gegenwärtigen Politik-, Medien- und Blogoszene,&lt;br /&gt;
hier nochmal spätösterlich dokumentiert&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „Er sah die Menschen und er sah, daß sie sich an Illusionen festklammerten, an die sie schon lange nicht mehr glaubten.“ (Wolfgang Koeppen. Das Treibhaus. Roman. 1953 -&gt; http://www.duckhome.de/tb/archives/8734-ILLUSIONEN.html )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„CDU: “Es darf keine Denkverbote mehr geben”&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
April 16th, 2011 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Klaus Baum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam, wenn die Tonangebenden aufhören zu denken, fordern sie die Abschaffung von Denkverboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KZs sind für einen mit Empathie ausgestatteten Menschen völlig undenkbar http://nachrichten.t-online.de/bericht-unionspolitiker-wollen-hartz-iv-empfaenger-als-zivi-ersatz/id_45809848/index&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS.: Das wird man doch wohl noch mal sagen dürfen: Bemerkenswert auch, dass diejenigen, die in unserem Land vorgeben, was gedacht werden darf, so tun, als gäbe es eine andere Macht außer der ihren, die bestimmte, was gedacht werden darf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Richard Albrecht // Apr 16, 2011 at 7:24 pm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr Baum,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie Sie sich denken können: mir fehlt in nahezu allen der drei, vier Dutzend „Blog“ genannten Netzseiten (bei den drei, vier von mir bevorzugten leider schade auch meist) jedes erkennbares Bemühen um analytisches Durchdringen vor´m Publizieren. Verweise auf Politkabarettisten ersetzen eigne Analysen nicht. Und das Muster: die nächste Sau – dasselbe Dorf wird langweilig und wirkt zunehmend ermüdend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Sache hinter Ihrem Link im allgemeinen: Was den Alt-Euromarxisten Hobsbawm bedrückt, ist der Antritt neuer rechtsextremistischer Kräfte, die im Gegensatz zu herkömmlichen Konservativen „keine Angst vor Tabubrüchen haben“ und insofern von der „totalen Unsicherheit der Weltordnung“ profitieren. (Eric Hobsbawm, Zwischenwelten und Übergangszeiten. Köln 2009; ²2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf Sie hinweisen, könnte einen halben Schritt weitergehn: daß und empirisch meist – Stichwort: Missfeldermechanismus – von den Parteirändern und scheinbar jugendlich daherkommend die „Angst vor Tabubrüchen“ auch im herkömmlichen ganzdeutschen Konservatismus und innert der CDU abnimmt in Richtung „Tabubrüche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wärs recht wenn ich irrte … aber der „Vorstoß“ zur Zwangsarbeit von Peter-Hartz-Vierern im Altenbereich „von Kollegen in der Fraktion“ (CDU-BT) könnte drauf hindeuten …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freundliche Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Albrecht, 160411&lt;br /&gt;
http://eingreifendes-denken.net „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;- http://www.klaus-baum.info/2011/04/16/cdu-es-darf-keine-denkverbote-mehr-geben/#comments]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;„Hartz IV – War da nicht mal was?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Baum April 18th, 2011  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Tagen wies Richard Albrecht darauf hin, dass vielen Blogs etwas Entscheidendes fehle, nämlich die Analyse gesellschaftlicher, geschichtlicher Entwicklungen. Die Betonung lag auf Analyse. Ich kann diese etwa im Sinne von Bourdieu oder im Sinne der Studie über The Authoritarian Personality von Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, R. Nevitt Sanford nicht leisten. Albrecht hatte Mißfelder erwähnt. Das ist der, der den älteren Menschen das Einsetzen künstlicher Hüftgelenke verweigern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht sicher, ob Albrecht auf Generalisierungen abzielt, etwa dergestalt, dass man sagte und fragte: Es gibt eine jüngere Generation von Politikern, die – etwa im Unterschied zu Norbert Blüm – das Soziale als überflüssigen Ballast über Bord werfen möchten, weil es ihnen nur darum geht, dass die Reichen immer noch reicher werden, dass dadurch der Staat finanziell so ausgeblutet wird, dass er keinen müden Euro mehr für soziale Aufgaben übrig hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, ich persönlich versuche seit meiner Dissertation, also nach dem Abschluss der Promotion, von Generalisierungen wegzukommen. Mein Ziel ist es, das Allgemeine im Einzelschicksal aufzuzeigen beziehungsweise meine Grenzen zu erkennen, die darin bestehen, dass ich über nichts schreiben kann, was ich nicht selbst erlebt habe oder was mir Kunst, Film und Literatur anschaulich nahe gebracht haben.[…] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Einzelschicksal kann man die Zwänge erkennen, die ein politisches System den Menschen auferlegt, kann man die Ängste, kann man die vielfältigen Formen der Selbsterhaltung studieren usw.“ […]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;- http://www.klaus-baum.info/2011/04/18/hartz-iv-%E2%80%93-war-da-nicht-mal-was/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IV. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Richard Albrecht // Apr 19, 2011 at 8:54 am&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sie mich nach meinem Posting (-&gt; http://www.klaus-baum.info/2011/04/16/cdu-es-darf-keine-denkverbote-mehr-geben/ ) ad pers. ansprachen (-&gt; http://www.klaus-baum.info/2011/04/18/hartz-iv-%E2%80%93-war-da-nicht-mal-was/ ), lieber Herr Baum, antworte ich Ihnen kurz+knapp &amp;amp; plastisch+bildig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Nun im zwölften Jahr aktiv im Netz, wird mir die „Blogosphäre“ immer gähniger, beliebiger, suspekter. Für eine der (zu) wenigen anregenden Ausnahmen steht Ihre Seite wenn auch mit wenig historisch gesättigter Analytik, freilich mit gelegentlich eigner Themensetzung wie zum Wissmann-Sockelsturz Dammtor Ende 1968 (-&gt; http://www.klaus-baum.info/2011/04/18/hartz-iv-%E2%80%93-war-da-nicht-mal-was/ [war´s auf einem Ihrer Fotos nicht der Oberlercher weiland SDS heute politrechter als rechts?]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2) Verallgemeinerbare Beobachtung: Mit fehlender Analytik einhergeht´s fehlende selbstbewußte Themensetzen („agenda-setting“). Stattdessen wird alltäglich nachhechelnd die nächste Politsau durchs selbe Netzdorf gejagt (auch wenn ihr ab+an mal´n neues Etikett angepappt wird …)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(3) Gewiß: ich festhalte am SoWi-Anspruch der Marie Jahoda: Es gilt, „Unsichtbares sichtbar zu machen“. Ich sag das nicht nur. Ich tu das wirklich. Auch im dh-Netz (-&gt; http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht ) wieder seit letzten Herbst vor allem im Ende 2010 abgeschlossenen „Grundkurs Soziologie“ (-&gt; http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/grundkurs+soziologie ) und im seit Anfang 2011 laufenden „FLASCHEN POST“-Projekt mit Gastautor(inn)en (-&gt; http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost ). Auch dazu sind „Anstrengung des Begriffs“ (GFW Hegel) nötig. Und nicht Beschimpfung, Ausgrenzung, Denunziation der wenigen, die´s immer noch und noch immer versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(4) Daß die breitärschige Depperlnwelt nicht nur bajuwarischer Bazistammtische, sondern auch vermeintlich kritische Amigonetzblogos meinen, Wesen und Erscheinung wärn´s gleiche, ist deren Problem. Nicht meins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(5) Daß welches anschaulich Einzelne auch immer Allgemeines ausdrücken kann bezweifle ich ebenso wie ich Grenzen von Anschaulichkeit sehe. Für entscheidend erachte ich die vermittelnde Kategorie der Besonderheit. Und weiß auch: klar doch, ein weit-fontane´sches Feld …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6) Nur wer das Unmögliche fordert ist meiner Erfahrung nach realistisch: „Alles andere ist Zoo“ [ -&gt; http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/kapitalismuskritik1.pdf ]. Und auch da heult Mann mit den Wölfen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem – präzisen – Sinn, best;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Albrecht, 190411 http://gegen-den-strom.org „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;- http://www.klaus-baum.info/2011/04/18/hartz-iv-%E2%80%93-war-da-nicht-mal-was/#more-9035]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Klaus Baum // Apr 19, 2011 at 1:36 pm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@richard albrecht: was den redner auf dem hamburger foto von 1968 betrifft, so kann ich in der tat nicht sagen, wer das ist oder ob es oberlercher ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich war damal gerade mal 4 bis 6 wochen in hamburg. mein täglicher weg führte mich vom jungfernstieg zur kunsthochschule. die lag – vom jungfernstieg aus gesehen – rechts der alster und die uni befand sich links. zwei voneinander getrennte welten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als ich einige jahre später das philosophiestudium an der uni begann, wohnte ich nicht mehr am jungfernstieg, sondern in der nähe der s-bahn-station  othmarschen, so daß mein täglicher weg überwiegend mich zum dammtorbahnhof führte. in dieser zeit bin ich auch herrn oberlercher begegnet, und zwar  in einem seminar über die dialexis des protagoras. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oberlercher empfand ich als einen äußerst unangenehmen menschen. er erschien mir als einer der vertreter linken protestes – und nicht selten ging er den prof. aggressiv an. diese aggressivität fand ich unangemessen, fehl am platz, an der person des profs vorbeigehend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
the oberlercher experience hat wesentlich zu meiner abneigung gegenüber den vertretern der sogenannten k-gruppen beigetragen, wowohl der sds ja keine k-, sondern eine s-gruppe war. &lt;br /&gt;
ich kam aus kassel, gehört dort der APO an, deren mitglieder untereinander einen familiären, freundlichen, hilfsbereiten kontakt pflegten. die sogenannten hamburger linken studenten, die ich kennenlernte, waren mir wegen ihrer aggressiven, feindlichen grundhaltung schlicht zuwider. […] einfühlungsvermögen war für diese linken studenten in HH im gegensatz zur den APO-Leuten in KS ein absolutes fremdwort.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;-http://www.klaus-baum.info/2011/04/18/hartz-iv-%E2%80%93-war-da-nicht-mal-was/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VI. Postscript&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Richard Albrecht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit mal Zitiertes und Zitierbares. Auch zu unterschiedlichen Geschichtsauffassungen. In den zitierten Netz-„Notizen aus der Unterwelt“ durftmarkten noch zwei ganzdeutsche Netz(haus)meister: http://www.antiferengi.de/ [und] http://feynsinn.org/. Beide jeweils kurzpostend und nicht nur von der Sache her daneben. Sondern vor allem neben der Sache. Und das war auch gut so: Mein Bedarf an talmikritischem „Gewäsche“ (Ernst Bloch) der actuellen ganzdeutschen Blogosphäre  ist schon jetzt bis Ende dieses Jahrzehnts nachhaltig gedeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es letztjährig konkret wurde auch in der hier angesprochenen Blogoszene – kam nix und wieder nix und immer noch nix gegen die &lt;strong&gt;Dresdner Kunstzensur des Lustbilds&lt;/strong&gt; – mit Ausnahme zweier Netzseiten:  einer verbreiteten -&gt; http://mein-parteibuch.com und einer weniger bekannten -&gt; http://ricalb.files.wordpress.com/2010/03/lustbrief.pdf  (später auch hier -&gt; http://www.duckhome.de/tb/archives/8594-LUSTBILD.html). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war leider so. Und das war leider nicht gut so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Kunstzensurversuch (in) der Banausenrepublik Deutschland freilich kommt bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern gilt auch hier: &lt;strong&gt; &lt;a href=http://en.wikipedia.org/wiki/The_Fire_Next_Time target=&quot;blank&quot; title=&quot;THE FIRE NEXT TIME&quot;&gt;THE  FIRE NEXT TIME&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; … &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Technischer Hinweis: Wenn Sie mittels Ihres &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Webbrowser target=&quot;blank&quot; title=&quot;Browser&quot;&gt;Browser&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; diesen Text als &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format target=&quot;blank&quot; title=&quot;pdf&quot;&gt;pdf&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; herunterladen, soll(t)en alle &lt;strong&gt;&lt;a href=http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink target=&quot;blank&quot; title=&quot;Links&quot;&gt;Links&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; funktionieren.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.klaus-baum.info target=&quot;blank&quot; title=&quot;Klaus Baum&quot;&gt;Klaus Baum&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; lebt als Freier Publizist in Kassel. Lehre als Fotograf. Preisträger beim Deutschen Jugendfotopreis 1967. Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg 1968. Arbeit als Fotograf für Christo und Jeanne-Claude auf der documenta 4. Preisträger beim Deutschen Jugendfotopreis 1967. Studium der Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst (HfBK, „Lila Lerchenfeld“) in Hamburg. Studium der Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft an der Uni Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Preisträger beim Nikon Photo Contest International 1979. Die Hamburger Dissertation (1985) erschien als Buch: „Die Transzendierung des Mythos. Zur Philosophie und Ästhetik Schellings und Adornos.“ Würzburg: Königshausen &amp;amp; Neumann, 1988,  438 p. [= Philosophie Band 38, ISBN 3-88479-344-6]. Klaus Baum war Mitarbeiter der documenta 8, Museumspädagogischer Leiter der documenta 9 und Lehrbeauftragter für Fotografie, Kunstwissenschaft und Philosophie an der Universität Kassel. Essays und Hörspiele des Autors wurden vom Süddeutschen Rundfunk (SDR), Südwestrundfunk (SWR) und anderen Anstalten gesendet. Wikipedialink http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Klaus-baum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/cv6.pdf target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ist ein mit (sozial)wissenschaftlichen Methoden arbeitender Autor, Publizist und Editor. Nach der ´mittleren Reife´ in Harburg 1963/66 Besuch des Wirtschaftsgymnasiums in Hamburg und Sprachlehrer. Ab Winter(semester) 1966/67 Studium der Sozialwissenschaften (Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialpsychologie, Statistik) an den Universitäten Kiel, Heidelberg und Mannheim. Externe Promotion (Dr.phil. 1976) und Habilitation (Dr.rer.pol.habil. 1989). Ausbildung als Journalist (Voluntariat). Abhängige Beschäftigungen als Berufsschullehrer, beruflicher Ausbilder und in der kommerziellen empirischen Sozialforschung. Übernahme zahlreicher Forschungsprojekte und Lehraufträge (unter anderem an der FH Köln, fh bund, Universität zu Köln, RU Bochum, GH Siegen, WWU Münster, Universität Mannheim. - Der Autor lebt heute als unabhängiger Sozialforscher und freier sozialwissenschaftlicher Literat in Bad Münstereifel.  Er veröffentlicht seit Oktober 2010 in diesem Blog -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-8322-7333-0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert &quot;&gt;SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert &lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD. Kurze Texte aus langen Jahren&quot;&gt;HELDENTOD. Kurze Texte aus langen Jahren&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.). Anfang Mai 2011 soll die Edition mit Texten zur reflexivhistorischen Sozialforschung aus diesem Blog -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; als gedruckte &lt;strong&gt;&lt;a href=http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/flaschenpost3.pdf target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; vorliegen (VerKaaT 2011, etwa 104 p., ISBN 978-3-921384-07-9). Netzarchiv  des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(c) beim jeweiligen Autor (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 25 Apr 2011 14:30:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9099-guid.html</guid>
    <category>APO</category>
<category>blogoszene</category>
<category>briefwechsel</category>
<category>erinnerung</category>
<category>erinnerungskultur</category>
<category>hamburg</category>
<category>kultur</category>
<category>medienpolitik</category>
<category>politik</category>
<category>sds</category>
<category>talmikritik</category>
<category>wolfgang koeppen</category>
<category>zeitgeschichte</category>

</item>
<item>
    <title>Liegt auf der Treppe und lügt - Die Totholzmedien</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9107-Liegt-auf-der-Treppe-und-luegt-Die-Totholzmedien.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9107-Liegt-auf-der-Treppe-und-luegt-Die-Totholzmedien.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9107</wfw:comment>

    <slash:comments>12</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9107</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Jochen Hoff)</author>
    <content:encoded>

            
                               &lt;br /&gt;
Die Erkenntnis, dass die Medien lügen ist nicht neu. Schon in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden Kinder mit Spassfragen auf diese Realität vorbereitet. Eine der berühmtesten Fragen jener Zeit war: &quot;&lt;strong&gt;Was ist das? Hängt an der Wand und wenns runter fällt ist die Uhr kaputt?&lt;/strong&gt;&quot; Gleich darauf folgte: &quot;&lt;strong&gt;Was ist das? Liegt auf der Treppe und lügt!&lt;/strong&gt;&quot;          &lt;br /&gt;
Und alle braven Kinder kannten die Antwort. Es ist die Zeitung. Damals gab es einen Fernsehsender, viel Radio und jede Menge Zeitungen. In vielen Haushalten lagen mehrere Zeitungen auf der Treppe und logen vor sich hin, was aber damals als bekannte Tatsache galt. Heute gibt es nur noch wenige Zeitungen, die dafür aber im Besitz von ganz wenigen reichen Leuten sind und noch viel schlimmer als damals lügen und das Volk verhetzen, aber das wissen um die Lügen der Medien schien verloren gegangen zu sein. Selbst der Bildzeitung die nur für Hass, Hetze und Demagogie steht, wird streckenweise geglaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das Bild wandelt sich. Die Menschen sind die ständigen Lügen leid. Die &lt;a href=&quot;http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?nr=52445&amp;rubric=Medien&amp;&quot; target=blank&quot; title=&quot;Einzelverkaufszahlen der Systempresse in Deutschland brechen zusammen&quot;&gt;Einzelverkaufszahlen der Systempresse in Deutschland brechen zusammen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Die BILD-Zeitung rutschte dabei mit einem Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum unter die Marke von 2,8 Mio. Exemplaren. Auch die in den vergangenen Jahren weitgehend stabile SÜDDEUTSCHE ZEITUNG verbuchte ein Minus von 2,0 Prozent. Die FAZ verlor 4,9 Prozent ihrer Kioskauflage. Die höchsten Verluste musste das HANDELSBLATT mit einem Rückgang von 17,9 Prozent hinnehmen. Auch DIE WELT/WELT KOMPAKT verlor mit einem Minus von 12,2 Prozent überdurchschnittlich.&lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind ermutigende Zahlen, die dafür sprechen, dass die Bürger nicht mehr länger für den Kakao durch den sie gezogen werden, auch noch bezahlen wollen. Das verraten auch die sinkenden Abozahlen, bei denen das Handelsblatt zusammen mit der sich immer mehr anpassenden Taz, mit 5,6 Prozent Verlust die Führung übernimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich haben die Leute von den Totholzmedien allerlei Ausreden zur Hand. Da ist zum einen das Internet, dann folgt der Contentklau der Blogger im Internet, als nächstes ist es das gemeine Internet und dann das Internet in dem sich einfache Bürger zutrauen wie Journalisten Nachrichten zu verbreiten ohne auf Journalistenschulen dazu ausgebildet worden zu sein. Am schlimmsten aber ist das Internet, indem die Menschen einfach Meinungen äußern und nicht verstehen, dass sie dazu kein Recht haben und dies den Profis vorbehalten sein muss. Dazu kommt das einfache Bürger im Internet sogar mit 140 Zeichen bei Twitter oder identi.ca und mit noch mehr Zeichen bei facebook und anderen sich artikulieren und sogar Artikel empfehlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, das Internet und diese Bürger sind schuld. Am besten wäre es das Internet für alle Nichtprofis zu sperren und das ist der feuchte Traum der gesamten Systemmedien, die im Wettbewerb mit dem Internet einfach nicht mehr bestehen können. Natürlich weiß jeder, das es nichts älteres als das gedruckte Exemplar einer Zeitung gibt. Ihre Inhalte sind im Zeitalter direkter Kommunikation rund um die Erde schon veraltet, bevor sie in den Druck gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch die Onlineangebote helfen den Totholzmedien nicht viel weiter. Das liegt daran, dass auch sie, wie ihre Printbrüder ja nicht die Wahrheit berichten sollen, sondern dazu da sind, in der Bevölkerung bestimmte Stimmungen und Meinungen zu erzeugen, die für den Umsatz von bestimmten Gütern und für Wahlentscheidungen die dem Großkapital nützen, besonders günstig sind. Nun liegt die Zeitung zwar nicht mehr lügend auf der Treppe, aber sie lügt bitweise auf dem Bildschirm weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sind die Medienzaren und vor allem die sogenannten Journalisten immer ganz entsetzt, wenn sie derartige Meinungen hören oder lesen, aber selbst in ihren &lt;a href=&quot;http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/04/wie-die-medien-ticken/&quot; target=&quot;blank&quot; title=&quot;Selbstbeweihräucherungsblättchen&quot;&gt;Selbstbeweihräucherungsblättchen&lt;/a&gt; kommen sie nicht mehr umhin wenigstens Spuren der Wahrheit zur Kenntnis zu nehmen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Das Misstrauen in die Arbeit von Journalisten wächst. Mehr noch: in Deutschland zeigt sich eine zunehmende Entfremdung der Bürger von den Medien. Dieses Problem, ein alarmierendes Zeichen für die Demokratie, teilt sich die &quot;vierte Gewalt&quot; mit der Politik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter ist diese Entfremdung sogar physikalisch messbar: an der Phonzahl des Protests. Im Stuttgarter Schlossgarten oder vor dem Bahnhof, bei Demonstrationen gegen Stuttgart 21, lag sie in den vergangenen Monaten sehr hoch – die Unmutsbekundungen gegen die örtliche Presse hallten häufig genau so massiv wie die &quot;Mappus weg&quot;-Rufe. Hier der Vorwurf, über die Köpfe der Bürger hinwegzuregieren, mit der &quot;Arroganz der Macht&quot;, dort die Kritik, an den &quot;wahren&quot; Bedürfnissen und Interessen der Menschen vorbeizuschreiben, mit der fragwürdigen &quot;Macht der Medien&quot;. Oder noch eine Spur schärfer: hier das fast schon gängige Bild von der &quot;korrupten&quot; Politik, dort das zunehmend verbreitete Diktum von der &quot;käuflichen&quot; Presse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verdacht wiegt schwer, und er trägt längst nicht nur die rustikale Aura des Stammtisches, sondern ist in den gutbürgerlichen Mittelstand und ins Bildungsbürgertum diffundiert wie ein schleichendes Gift: So wie die Politiker nur ihre eigenen Machtinteressen verfolgen und sich von den Lobbyisten wohlfeil manipulieren lassen, schreiben die Medien den Politgrößen und den Wirtschaftsbossen nach dem Mund, um ihren Einfluss zu wahren und potente Anzeigenkunden bei der Stange zu halten. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist natürlich keine Frage der Lautstärke. Die Bürger haben längst gelernt die Faust in der Tasche zu ballen und wie die sinkenden Verkaufzahlen sagen, den Dreck aus den Systemmedien mit dem sie belogen und betrogen werden sollen, einfach nicht mehr zu kaufen, wie die Zahlen vom Textanfang belegen. Aber natürlich wird das von den Journalisten nicht begriffen. Nein, sie weichen in eine neue Lüge aus:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Viele Studenten halten Nachricht und Meinung nicht auseinander &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel: &quot;Worin liegt der Unterschied zwischen einer Nachricht und einem Kommentar?&quot; Diese Frage nach dem medialen Einmaleins, jeweils zu Beginn eines neuen Semesters gestellt, führt im Hörsaal einer Hochschule im Raum Stuttgart  regelmäßig zu ratlosen Gesichtern. Die Studenten sind offen und ehrlich: An die 70 Prozent geben unumwunden zu, dass sie den Unterschied nicht definieren können. Schlimmer noch: dass sie im Kommentar dasselbe sehen wie in einem berichteten Fakt. Es ist alarmierend. Wer Meinung nicht von Nachricht unterscheiden kann, würde es nicht merken, wenn er manipuliert wird. &lt;/strong&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der gemeinste Teil der Lüge vom guten Journalismus. Denn tatsächlich gibt es keine meinungsfreie Nachricht. Sie ist eine Illusion, ja schlimmer noch eine Lüge. Denn die erste Entscheidung die jeder Berichterstatter, Journalist oder Nachrichtenmensch trifft, ist Entscheidung was eine Nachricht ist. Das beginnt mit den Newstickern der Agenturen, geht weiter in den Redaktionen und mit der Entscheidung wieviel Zeit und Kosten für etwas aufgewandt werden darf und an welcher Stelle im Blättchen es veröffentlicht wird, weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der unendlichen Flut an Nachrichten, kann nur ein kleiner Teil gebracht werden. Wer entscheidet welcher Teil das ist, der macht Meinung indem er Nachrichten vorauswählt. Das ist nicht böse, sondern die einzige Möglichkeit des Umganges mit dem ständigen Nachrichtenstrom. Böse wird es erst, wenn man aufgrund von ungeschriebenen Redaktionsvorgaben, den Wünschen der Medienbesitzer, aus Rücksicht auf die Anzeigenkunden oder gar mit der Lüge über die Wahrnehmung der Leserinteressen bestimmte Nachrichten unterdrückt. Diese Nachrichtenunterdrückung findet ständig statt und sie ist wirklich böse, weil damit schon ein wesentlicher Teil der Wahrheit, dem Leser bewusst vorenthalten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bild würde die Schlagzeile &quot;Hartz IV Empfänger rettet Kind aus brennendem Haus&quot; niemals gedruckt werden, wenn es auch nur die Möglichkeit gibt, solch eine Schlagzeile zu machen: &quot;Hartz IV Empfänger lungert im Vollrausch rauchend, vor brennendem Haus rum!&quot;. Denn mit der zweiten Schlagzeile könnte die Springerpresse ja gleich wieder mit der Forderung nach Hartz IV Kürzungen und weiterer Hassförderung nachlegen. Das gilt übrigens nicht nur für die Bildzeitung. Das gilt auch für solche Minimedien wie Duckhome. Es ist verführerisch eine Linie vorzugeben. Aber weil es falsch ist, gibt es diese Linie bei Duckhome nicht. Jeder kann schreiben was sie oder er will. Egal ob das mit der Meinung der anderen Autoren übereinstimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer solchen Haltung verliert man übrigens ab und an Autoren und natürlich auch Leser, die nicht begreifen wollen, dass die individuelle Freiheit der Veröffentlichung wichtiger als jede Linie ist. Aber natürlich berichtet auch Duckhome selektiv. Man kann nicht über alles schreiben was wichtig ist, also wird auch hier jeder über das schreiben, was sie oder er persönlich für wichtig hält und das Ergebnis sind dann nicht mehr Nachrichten sondern Meinungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Heilige würden sich durch ihre Wortwahl bei der Weitergabe von Nachrichten verraten und bei alten Texten kann man häufig den Beruf des Autors ermitteln, weil er Ausdrücke aus Zunftsprachen benutzt. Die Polizei benutzt bei der Eingrenzung von Tätern häufig Sprachforscher, die aus der verwandten Sprache, Bildung und Herkunft ziemlich genau erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In keinem Medium gibt es Nachrichten, weil von der Auswahl der Nachricht bis zu verwandten Sprache immer Meinung ausgedrückt wird. Wer also so tut, als verbreite er pure Nachrichten, der lügt. Wer solch einen Anspruch an seine Studenten stellt, der verkennt entweder die Realität oder möchte auch sie dazu bringen mit der Lüge von der angeblichen Neutralität der Nachricht zu verbergen, dass Meinung gemacht wird. Gegen diese Meinungsmache können sich nur die schützen, die freien Zugang zu freien Medien jeder Art haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest wird manipuliert. Das beginnt und endet übrigens nicht im Nachrichtengeschäft sondern bezieht sich auch auf die Musikauswahl im Radio und die gezeigten Filme im Fernsehen, selbst im Kinogeschäft entscheidet eine Vorauswahl aus den erschienenen Filmen was der Endkunde sehen darf. Im Fernsehen sind es meist amerikanische Serien, die zugleich auch immer eine politische Botschaft befördern. Egal ob Arztserie, Krimi oder Hausfrauensex. Immer wird eine USA gezeigt, die so ist, wie sich die herrschende Klasse in der USA gerne sehen würde, aber nichts, oder zumindest nur sehr wenig mit der Realität zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Lüge wurde weltweit verbreitet um davon abzulenken, dass die wenigsten Menschen in den USA sich einen Arzt leisten können, dass es für Schwarze noch immer kein Recht gibt und das die Hausfrau in Suburbia vor sich hin vergammelt und auf etwas reduziert wird, dass mit Menschsein nur wenig zu tun hat. Natürlich sind auch deutsche oder europäische Produkte nicht besser. Sie alle dienen der Stimmungsmache und Wahrheit kommt bestenfalls mal nach 23 Uhr vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum das so ist. Warum niemand aufbegehrt. In Deutschland sind die Gründe einfach. Bis 1918 gab es gar keine Demokratie in Deutschland. Die Menschen wurde von Kaiser und Kirche so dumm wie nur möglich gehalten und das was allgemein so Aufklärung genannt wurde, betraf nur sehr wenige wache Geister. Jeder Aufstand, jede Freiheitsäußerung wurde in Deutschland immer blutig von Staat und Kirche niedergeschlagen und der ach so gelobte Martin Luther verriet als Erstes die Bauern und ihren Aufstand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weimarer Republik war ein Findungsphase in der der alte Ungeist gewann und das Großkapital glaubte eher einen Hitler zähmen zu können, als mit einer Demokratie zu leben. Das Ergebnis ist bekannt. Nach 1945 erteilten die Alliierten Presselizenzen und Persilscheine für weißgewaschene Nazis. In Medizin, Justiz und Verwaltung waren die Nazis sofort wieder obenauf und die Bürger lernten die Schnauze zu halten um leben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1968 begann der Ruf nach Freiheit laut zu werden, aber die meisten entschlossen sich dann gemeinsam durch die Institutionen zu marschieren, anstatt für ihre Freiheit zu kämpfen. Was nach diesem Marsch ankam war ein Joschka Fischer der sofort wieder einen Krieg von deutschem Boden ausgehen ließ und sich in der Springerpresse feiern lässt. Für Freiheit ist da kein Platz und eine Frau Künast wird in Berlin auch nur mit der massiven Unterstützung des Großkapitals Bürgermeisterin und sie wird dafür jeden Preis bezahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bekommt man als Blogger ständig Strafen wenn man die Wahrheit schreibt. Das ist logisch. Die Ausbildung der Juristen hat ja den wilhelminischen und faschistisch- rassistischen Rechtsgedanken immer weiter fort geschrieben. Da dürfen die Vertreter des Kapitals oder ihre wissenschaftlichen, journalistischen und politischen Vertreter jederzeit schlimmste Volksverhetzung und offenen Rassismus verbreiten. Belangt wird, wer darauf aufmerksam macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist kein demokratisches Land und es ist schon gar kein Land in dem es Pressefreiheit geben würde. Die Systempresse und die Systemmedien singen das Lied der herrschenden Klasse und wollen diese Herrschaft zementieren. Das ist nicht Nachricht sondern Propaganda. Die wenigen freien, die Bürgerjournalisten stehen unter ständiger Aufsicht und wenn es gar keine Anzeigen gibt, dann ruft die politische Polizei extra bei Leuten an über die berichtet wurde und fragt nach, ob diese sich nicht doch beleidigt fühlen wollen. Das ist deutsche Realität. Aber diese Realität ist im Umbrach. Zuerst sterben die Totholzmedien, dann werden ihnen die anderen Systemmedien folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn eines ist klar. Das Großkapital zahlt nur für erfolgreiche Unterstützer und Verbreiter ihrer Demagogie und Propaganda. Verlierer werden gnadenlos ausgemerzt. Aber noch schreiben Journalisten gegen ständig geringer werdendes Entgelt ja lieber die Wahrheit die das Großkapital hören will. Am Ende werden sie die Verlierer sein und für all ihre Lügen nur einen Tritt des Kapitals bekommen. Ausgelagert eben, wie es Millionen Anderer vor ihnen ging, für die sie kein Mitleid hatten und die für sie nicht einmal eine Nachricht waren. Sie sind wirklich zu spät zu Bewusstsein gekommen und nun bestraft sie das Leben. Und das ist nicht gut so, auch wenn ein wenig Schadenfreude bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es den Journalisten schlecht geht, nützt das dem Bürger gar nichts. Wenn es allen gut geht, nützt das auch den Journalisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://flattr.com/thing/173659/Liegt-auf-der-Treppe-und-lugt-Die-Totholzmedien&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://api.flattr.com/button/flattr-badge-large.png&quot; alt=&quot;Flattr this&quot; title=&quot;Flattr this&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 08:26:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9107-guid.html</guid>
    <category>ente</category>
<category>falschmeldung</category>
<category>medien</category>
<category>meinung</category>
<category>meinungsmache</category>
<category>nachricht</category>
<category>propaganda</category>
<category>qualität</category>

</item>
<item>
    <title>TALMI-AUFKLÄRUNG: KEHRTWENDE</title>
    <link>http://www.duckhome.de/tb/archives/9077-TALMI-AUFKLAERUNG-KEHRTWENDE.html</link>
            <category>Medien</category>
    
    <comments>http://www.duckhome.de/tb/archives/9077-TALMI-AUFKLAERUNG-KEHRTWENDE.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.duckhome.de/tb/wfwcomment.php?cid=9077</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.duckhome.de/tb/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=9077</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Richard Albrecht )</author>
    <content:encoded>

            
            &lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;TALMI-AUFKLÄRUNG: KEHRTWENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;Richard Albrecht&quot;&gt;Richard Albrecht&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wer Gesellschaft für ein „Unding“ (M. Thatcher)[1] oder für eine „Erfindung von Soziologen“ (M. Glos) hält - kann in der Tat nur solche TALMI-AUFKLÄRUNG über Gewalt hervorbringen wie die hochgelobte WDR-KEHRTWENDE[2], die am 13. April 2011 (20:15 bis 21:45) im ADR-Fernsehen lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.duckhome.de/tb/archives/8723-GESELLSCHAFT-IST-EIN-UNDING.html&lt;/u&gt;; &lt;br /&gt;
Richard Albrecht, Subjektmarxismus; in: soziologie heute, 3 (2011) 15: 20-23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] &lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.faz.net/-01sexj&lt;/u&gt;;&lt;br /&gt;
&lt;u&gt;http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-1381.html&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor lebt als unabhängiger Sozialforscher und freier sozialwissenschaftlicher Literat in Bad Münstereifel. Er veröffentlicht seit Oktober 2010 in diesem Blog -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.duckhome.de/tb/authors/56-Richard-Albrecht target=&quot;blank&quot; title=&quot;duckhome-Beiträge&quot;&gt;duckhome-Beiträge&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt; Letzterschienene Bücher: &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-8322-7333-0 target=&quot;blank&quot; title=&quot;SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert &quot;&gt;SUCH LINGE. Vom Kommunistenprozeß zu Köln zu google.de. Sozialwissenschaftliche Recherchen zum langen, kurzen und neuen Jahrhundert &lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2008, wiss.); &lt;strong&gt;&lt;a href=http://www.shaker-media.de/de/content/bookshop/index.asp?ID=2&amp;ISBN=978-3-86858-613-8 target=&quot;blank&quot;  title=&quot;HELDENTOD. Kurze Texte aus langen Jahren&quot;&gt;HELDENTOD. Kurze Texte aus langen Jahren&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; (2011, lit.). Anfang Mai 2011 soll die Edition mit Texten zur reflexivhistorischen Sozialforschung aus diesem Blog -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href= http://www.duckhome.de/tb/plugin/tag/flaschenpost target=&quot;blank&quot; title=&quot;flaschenpost&quot;&gt;flaschenpost&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; als gedruckte &lt;strong&gt;&lt;a href=http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/flaschenpost3.pdf target=&quot;blank&quot; title=&quot;FLASCHEN POST&quot;&gt;FLASCHEN POST&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; vorliegen (VerKaaT 2011, etwa 104 p., ISBN 978-3-921384-07-9). - Aktuelle Netzseite/n des Autors -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://eingreifendes-denken.net target=&quot;blank&quot; title=&quot;eingreifendes-denken&quot;&gt;eingreifendes-denken&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; -&gt; &lt;strong&gt;&lt;a href=http://ricalb.files.wordpress.com/2011/04/cv6.pdf target=&quot;blank&quot; title=&quot;bio-bibliographie&quot;&gt;bio-bibliographie&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
        </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.duckhome.de/tb/archives/9077-guid.html</guid>
    <category>13. april 2011</category>
<category>ard</category>
<category>fernsehfilm</category>
<category>gewalt</category>
<category>kehrtwende</category>
<category>soziologie heute</category>
<category>talmi-aufklärung</category>
<category>wdr</category>

</item>

</channel>
</rss>
