Habe ich jemals für Steuerehrlichkeit und ähnliches plädiert? Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil, denn ich habe akuten Bürokratiefrust.
Mit einem Bein steht man als arbeitender Mensch immer schon im Gefängnis, weil man irgendwelche Vorschriften nicht kennt bzw. beachtet. Das andere Bein hat man dann frei, um Geld ranzuklotzen, damit man alle Abgaben, Gebühren, Steuern und wie sie auch immer heißen, die Gelder, die der Staat einkassiert, pünktlich bereit halten kann. Also wirklich.
Ein Bekannter, selbständiger Handwerker, muß seitenweise Sicherheitsvorschriften dokumentieren, - z.B. ob er seinen Mitarbeitern erklärt hat, wie man sicher auf eine Leiter steigt, oder so ähnlich. Eine andere Bekannte, Kleingewerbetreibende, hat einen derartig komplizierten Steuerbescheid bekommen, den selbst die Beamten nicht zu verstehen scheinen. Nimmt sie jetzt auch noch einen Steuerberater in Anspruch, bleibt ihr nicht mehr genug Geld zum Leben. Und was macht der Finne, der hier 6 Monate lebt und der Krankenvesicherungspflicht unterliegt, - na? Der muß erstmal einen Strafbeitrag nachzahlen, weil er ein paar Monate unversichert war. Da staunt er, der freundliche Finne. Und der Nachbar, der seine Freundin aus dem schönen Baltikum zu sich nach Deutschland kommen ließ, auch!
Aber über allem thront die deutsche Bürokratie. Die läßt sich auch von der Globalisierung nicht kleinkriegen!
Rontha 43
Dafür, dass ich diese ganze Raumfahrerei hasse, komme ich ganz schön rum. Eigentlich hatte ich mich ja nach dem Abschluss der Verwaltungsakademie auf Antiochia auf einen ruhigen Posten in irgendeiner Kolonie gefreut.
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Aufgelesen und kommentiert 2010-08-19
Erwirtschaftet wird nur, was auch verteilt wird
Krankenkassen-Zusatzbeitrag: CDU will, dass auch Arbeitslose zahlen
Hartz-IV-Karte: FDP fordert zwingende Zertifizierung der Anbieter
Jugendarmut in Deutschland ist mit 19 Prozent erschreckend hoch
Arm und schwanger: Kein Geld für die Pille
Rhön-Klinikkette: Leiharbeiter in Operationssälen
Die LINKE fordert flexiblen Übergang in die Rente
Miese Datenbasis für "Rente mit 67"
Gerechtigkeitsdebatte: Auf großer Reise per Elterngeld
Absturz der griechischen Wirtschaft - und der SPIEGEL verschweigt die wahren Ursachen
NDR-Video: Wie Journalisten im CDU-Sachsensumpf mundtot gemacht werden
Schwarz/Gelb lässt per Gutachten längere Atomlaufzeiten schönrechnen
Merkel auf ihrer Energiereise ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-19" mehr »]
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Von Wildtieren, Nutztieren und Menschen
Gestern Nacht lief in Arte ein Bericht von Molly Direen über Landwirtschaft in England, mit dem Titel "Unser täglich Fleisch" von 2007. Eigentlich wollte ich gleich wegschalten, weil es anfangs um die Fuchsjagd ging, (nicht unbedingt mein Thema!), die englische Variante, wo eine Meute Hunde den Fuchs verfolgt, und die Reiter mutig hinterher jagen. 2005 hat man das nach langen und harten Auseinandersetzungen verboten. Zur Freude von Ökologen und Tierschützern und zum Entsetzen der Landbevölkerung. - Ich habe dann doch nicht weggeschaltet, weil angekündigt wurde, dass man sich mit der Landwirtschaft beschäftigen wolle und dabei vor allem die Lage der Nutztiere betrachten werde. Es würde ein sehr offener und ehrlicher Bericht werden ...
Und schon sieht man Bilder, wo kerngesunde Kälber getötet wurden. Warum? Weil es sich um unerwünschte Kreuzungen zwischen zwei Rinderrassen handelte, deren Fleisch absolut unverkäuflich ist. Das heißt, das Kalb ist das Futter nicht wert, das es fressen würde. Stattdessen kostet sogar das Töten der Tiere noch Geld. Die beteiligten Personen zeigten alle Scham und Abscheu davor, gesunde Tiere zu töten. Aber sie wären dazu gezwungen, völlig gegen ihr eigenes Gefühl.
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Und schon sieht man Bilder, wo kerngesunde Kälber getötet wurden. Warum? Weil es sich um unerwünschte Kreuzungen zwischen zwei Rinderrassen handelte, deren Fleisch absolut unverkäuflich ist. Das heißt, das Kalb ist das Futter nicht wert, das es fressen würde. Stattdessen kostet sogar das Töten der Tiere noch Geld. Die beteiligten Personen zeigten alle Scham und Abscheu davor, gesunde Tiere zu töten. Aber sie wären dazu gezwungen, völlig gegen ihr eigenes Gefühl.
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Widerstand mit der Glühlampe leisten
Die EU, die in ihrer Güte, alles vom Krümmungsgrad der Salatgurke bis zur Größe von Kondomen in bester Bürokratie regelt, hat beschlossen etwas Gutes für die europäischen Produzenten von Energiesparlampen zu tun. Sie hat die Glühlampe verboten. Ab ersten September 2009 dürfen auf dem Gebiet der EU keine Glühlampen mit mehr als 75 Watt mehr verkauft werden und ab 2012 gibt es gar keine Glühlampen mehr.
Das ist sehr gut. Philips, Osram, Megaman und viele andere freuen sich, dass sie nun die teuren Energiesparlampen verkaufen können, anstatt im globalen Wettbewerb um die einfache Glühlampe mithalten zu müssen. Endlich wurde dieser Wettbewerber ausgeschaltet und das große Gelddrucken mit Erlaubnis und Segen der EU kann beginnen. Statt 0,54 Euro pro Leuchtmittel werden dann 5,45 Euro fällig. Topmodelle mit langer Lebensdauer, die auch dimmbar sind, liegen heute schon bei 30 Euro. Wenn das kein Konjunkturprogramm ist. ["Widerstand mit der Glühlampe leisten" mehr »]
Gebt den Schwalben ein Zuhause
Gestern brachte der ddp Deutscher Depeschendienst eine Nachricht über den starken Rückgang der Schwalben in Deutschland. So ist in bestimmten Gebieten in den letzten 20 Jahren ca. ein Drittel des Bestandes verlorengegangen. Rauch- und Mehlschwalben sowie die Mauersegler mögen angesichts der vielen Dinge, die um uns herum schiefgehen, vielleicht nebensächlich erscheinen. Aber wer nicht auch das vermeintlich Nebensächliche im Auge behält, könnte das Wesentliche eventuell falsch interpretieren.
Bei den Schwalben ist die Sache einfach. Die Versiegelung der Landschaft führt dazu, dass die Schwalben keine lehmigen Pfützen mehr finden aus denen sie das Baumaterial für ihre Nester holen können. Da ist jedoch leicht Abhilfe zu schaffen. Ein flacher Mörtelkübel aus dem Baumarkt, ein paar Schaufeln Lehm und viel Wasser bieten Baustoff genug. Es gibt ein hübsches Bild, wenn sich die Schwalben um den Lehm streiten und wem es zu laut zugeht, der kann ja zwei Kübel aufstellen, um die Sache etwas zu entzerren. Hilfreich ist auch ein Angebot von Stroh oder Heu in einem kleinen Ballen.
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Bei den Schwalben ist die Sache einfach. Die Versiegelung der Landschaft führt dazu, dass die Schwalben keine lehmigen Pfützen mehr finden aus denen sie das Baumaterial für ihre Nester holen können. Da ist jedoch leicht Abhilfe zu schaffen. Ein flacher Mörtelkübel aus dem Baumarkt, ein paar Schaufeln Lehm und viel Wasser bieten Baustoff genug. Es gibt ein hübsches Bild, wenn sich die Schwalben um den Lehm streiten und wem es zu laut zugeht, der kann ja zwei Kübel aufstellen, um die Sache etwas zu entzerren. Hilfreich ist auch ein Angebot von Stroh oder Heu in einem kleinen Ballen.
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Aus dem Tagebuch - 1972-1981 Streifzüge durch die Provinz
Göttingen, 1972
Liebes Tagebuch,
hier bin ich wieder. Ach, soviel Ereignisse sind ins Land gegangen, über die ich Dir hier treulich berichten will.
1972 bin ich ja, wie Du bereits weißt, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU (Jungen Union heißt es übrigens!) geworden. Auch hier erarbeitete ich mir schnell den Posten eines Vorsitzenden. Kurz darauf wurde ich sogar Pressesprecher des CDU-Kreisverbandes. Exorbitantes kann ich jedoch nicht berichten. Ich fühle mich jedoch, das sei Dir anvertraut, zu weitaus Höherem berufen.
Dein Vertrauter ...
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Aufgelesen 93
- IWF: Weltwirtschaft vor dem Kollaps
- Finanzkrise erreicht die Straße
- EU fürchtet Scheitern der Bankenrettung
- UN: USA sollen Bush und Rumsfeld wegen Kriegsverbrechen anklagen
- Finanzkrise: Britischer "Guardian" nennt Schuldige
- Russisches Kriegsschiff simuliert Raketenangriff im Mittelmeer
- Islands Regierungskoalition zerbricht wegen Finanzkrise
- Die blinde Gier
- Vier Jahre Hartz IV: Schwarze Pädagogik
- Schönreden als Berufung
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Breaking news: Chemical Ali das zweite Mal zum Tode verurteilt - und Bush findet, dass der Irak-Krieg ein Fehler war:
Die Verurteilungs- und Hinrichtungspraxis im Irak finde ich interessant. Während Saddam Hussein ja blitzartig für ein - gemessen an dem, was man ihm sonst vorwarf - relativ geringes Verbrechen verurteilt und
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Obama ist Präsident und Teile der Neocons verlassen das sinkende Schiff
Gott, was isses schön! Daß ich das noch erleben darf! Obama ist Präsident, aber es gibt noch bessere Nachrichten:
Teile der US-Neocons setzen sich von Bush und vom Irak-Krieg ab und behaupten, sie sind es nicht gewesen. Bush wird jetzt der alleinige Buhmann, was "wir" ja von 1945 kennen. Da war es auch der Adolf alleine.
Aber das heisst nicht, dass die Neoconnerie als Ganzes jetzt Geschichte ist, denn andere Teile drehen auf und finden sich in den Reihen von McCain. Von diesen stellen einige aus meiner Sicht das Bindeglied zu einem Teil unserer vernetzten europäischen Rechten dar, denn einige von ihnen wohnen in Brüssel, sei es, weil sie Funktionen bei der NATO haben, sei es, weil sie ihre Ehepartner dorthin begleiten, sei es, weil es in "Old Europe", dem "irrelevant museum" doch angenehmer zu sein scheint als in der Heimat.
Daß sie McCain nichts genützt haben, hat man ja jetzt gesehen - aber ist das solch ein Grund zum Jubeln?
["Obama ist Präsident und Teile der Neocons verlassen das sinkende ... »]
Teile der US-Neocons setzen sich von Bush und vom Irak-Krieg ab und behaupten, sie sind es nicht gewesen. Bush wird jetzt der alleinige Buhmann, was "wir" ja von 1945 kennen. Da war es auch der Adolf alleine.
Aber das heisst nicht, dass die Neoconnerie als Ganzes jetzt Geschichte ist, denn andere Teile drehen auf und finden sich in den Reihen von McCain. Von diesen stellen einige aus meiner Sicht das Bindeglied zu einem Teil unserer vernetzten europäischen Rechten dar, denn einige von ihnen wohnen in Brüssel, sei es, weil sie Funktionen bei der NATO haben, sei es, weil sie ihre Ehepartner dorthin begleiten, sei es, weil es in "Old Europe", dem "irrelevant museum" doch angenehmer zu sein scheint als in der Heimat.
Daß sie McCain nichts genützt haben, hat man ja jetzt gesehen - aber ist das solch ein Grund zum Jubeln?
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Jetzt soll Mumia Abu-Jamal sterben
Hier hatte ich mich schon einmal mit Mumia Abu-Jamal beschäftigt.
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Kein neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal
Der schwarze Politaktivist und Autor Mumia Abu-Jamal sitzt seit über 25 Jahren in der Todeszelle. 1982 war er verurteilt worden - er solle einen Polizisten erschossen haben. Er selbst hat stets seine Unschuld beteuert. (Auf das Bild klicken)
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Watchblog revisited: Englisch lernen mit den Neocons
Ich habe den Artikel zwar schon mal im alten watchblog gepostet, aber jetzt noch mal überarbeitet, denn ich ich finde, er ist eine entspannende Sonntagslektüre und führt ersteinmal in eine Namensliste ein, die man schon im Hinterkopf haben sollte:

Es fing alles damit an, dass ich mir auf dem Köln-Bonner Flughafen ein Sprachenmagazin gekauft hatte, ein ganz entspanntes für relative Anfänger und was sah ich da? Eine veritable Neocon-Riege: Niall Ferguson,(Foto rechts, auf das thumbnail klicken)
der beim American Enterprise Institute publiziert, die Familie Kagan von denen Frederick zur Zeit auch Fellow am AEI ist, Robert, laut einer Besprechung seines neuesten Buches in der "Zeit"
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Freunde kennenlernen mit Big Berta.
Auf das thumbnail klicken.
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der beim American Enterprise Institute publiziert, die Familie Kagan von denen Frederick zur Zeit auch Fellow am AEI ist, Robert, laut einer Besprechung seines neuesten Buches in der "Zeit"
der drittberühmteste Großdeuter der Weltpolitik,über den in dieser Besprechung steht:
Der Verfasser gehört zum außenpolitischen Beraterkreis von John McCain – nicht auszuschließen, dass sich in diesem Band das Weltbild der nächsten US-Präsidentschaft spiegelt. Kagan ist ein Anti-Fukuyama.und Schwiegertochter Kimberly,und das Klärchen Berlinski haut auf den Putz.
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Ausgerechnet Klopapier
Die Etappe lebt und produziert Papier. So haben die Etappenhengste der Bundeswehr Statistiken für alles und jedes. Da wird genau Buch geführt und der Federhalter oder besser Computerausdruck zur Selbstbestätigung und wichtigster Angriffswaffe. Damit die eigene Wichtigkeit auch noch betont wird, rechnet man auch gerne um. Sogar bei Klopapier.
Dabei kamen die Helden der Papierfront auf zehn Rollen Klopapier, die jeder Soldat am Tag verbrauchen würde. Gut der Stuhlgang der deutschen Etappe war schon in mehreren Kriegen ein wichtiges Thema. Je näher die Gefahr kam, nicht als Bürokrat sondern als Soldat eingesetzt zu werden, desto häufiger saßen die Herren auf der Latrine. Nachdem unsere Bundeskanzlerin und ihr Kriegsminister zusammen mit den angriffslustigen ehemaligen Sozialdemokraten, den willfährigen Grünen und einer FDP die alles tun würde, um wieder Regierung spielen zu dürfen, schon weitere Kriege planen, wird es eng für die Etappe.
Wie man hört sitzen 80 Prozent unser Einsatzkräfte in Afghanistan im Hauptquartier der Bundeswehr in Masar-i-Scharif fest und trauen sich nicht heraus. Das erfordert viel Klopapier. Vor allem wenn es dauernd knallt. Da ist nämlich Krieg, da kann man sehr leicht bei sterben. Mit all diesen Erkenntnissen fällt es den Etappenhengsten natürlich leicht, sich mit einem Verbrauch von 10 Rollen Lokuspapier pro Tag und Soldat anzufreunden. Zumal genau diese Leute wissen, was der Bundeswehr im Einsatz an Schutzwesten, Technik und Waffen alles so fehlt.
Im Grunde genommen ist der Einsatz der Bundeswehr an all diesen Orten schon aus technischen Gründen eigentlich nicht durchführtbar. Aber da sind sowohl die Politik als auch die Etappe großzügig. Denn die einen wissen das sie nicht sterben werden und die anderen zählen Klopapier bis zum Endsieg.
Natürlich will ich, das der Verbrauch kontrolliert wird. Aber ich will auch, das dies nicht von Etappenhengsten gemacht wird, sondern von Leuten mit Ahnung. Denn die 10 Rollen sind einfach Schwachsinn. Die Herren in Uniform multiplizierten Äpfel mit Birnen und teilten das Ergebnis durch die Pflaumen die sie in ihren Köpfen haben.
Der parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt (CSU) gab zu, dass bei der Umrechnung „Gebindegrößen“, also Rolle-Blatt, Blatt-Packung, ein Irrtum passiert sei. Es seien nicht 800 Millionen Rollen sondern bloß 800 Millionen Blatt Klopapier verbraucht worden, was einem Bedarf von 8,8 Blatt je Mitarbeiter entspräche.
Es ist bei Klopapier wirklich ein Witz. Kein Thema. Ich habe mit dem ganzen nur ein Problem. Wer nicht zwischen 800 Blatt und 800 Rollen unterscheiden kann, der kann das vielleicht auch nicht zwischen 800 Schuß und 800 Kisten Munition. Ich bin zwar gegen diese Kriege und halte sie für sinnlos und kriminell.
Aber wenn wir unsere Jugend und unsere Mitbürger schon wissentlich in Kriege schicken, die sie nicht gewinnen können, dann müssen die wenigsten mehr als erstklassig ausgerüstet und versorgt sein. Da darf niemand sterben müssen, nur weil die Etappe in Deutschland selbst als Papiertiger zu dämlich ist. Den Leuten denen dieser Scherz mit dem Klopapier passiert ist, kann ich nur sagen, das ich ihnen zutiefst mißtraue. Anstatt die Freuden der Etappe zu genießen, empfehle ich ständigen Einsatz auf den Straßen Afghanistans. Dann werden diese Herrschaften vermutlich ihre ganze Hose mit Klopapier ausstopfen müssen, aber das macht nichts.
Volle Hosen verhindern nämlich zumeist auch große Schnauze, weil die Herren Angst haben, das man den Geruch entdeckt.
Ohne Brille wär das auch passiert!
Mit der Brille auf der Nase sieht sie aus wie'n Osterhase. Als Träger eines Nasenfahrrads von Kindesbeinen an, lässt sich leicht lästern. Aber dat Angela muss wirklich erbitterte Feinde haben. Wer hat ihr nur diese Brille angetan? Das ist wie pommersche Beene und französische Schuhe. Die Gläser sind viel zu klein. Aber vielleicht ist das Absicht. Vielleicht wollte jemand ihr Gesichtsfeld noch weiter einengen, damit sie gar nichts mehr mitbekommt. Als erfahrener Brillenträger hätte ich jeden Optiker oder Typberater der mir mit einem derartigen Missverhältnis gekommen wäre, an Ort und Stelle verhauen. Aber bei Angela ist wohl so ziemlich alles egal. Hauptsache Bundeskanzlerin.
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Der Franz und sein Wassertreter
Da ist er aber entsetzt der gute Franz Müntefering. Da macht er als Parteivorsitzender und designierter Vizekanzler den Vorschlag, seinen Wasserträger, den Bundesgeschäftsführer Wasserhövel zum Generalsekretär zu machen und keiner jubelt. Als Nachfolger des personifizierten Grauens Benneter, würde Wasserhövel allerdings gut passen. Wieder so ein müder Krieger ohne Elan und Charme. Eine Litfassäule an die noch nicht einmal die Hunde pinkeln mögen.
Man muss nicht in allen Positionen mit Frau Nahles einer Meinung sein um den Unterschied zwischen den Kandidaten zu erkennen. Frau Nahles ist zumindest begrenzt zu eigenen Gedanken fähig, der Wassertreter ist Parteibürokrat. Darin gleicht Wasserhövel seinem Parteivorsitzenden dem guten Franz, der ja auch jeden Unfug im Namen der Partei vertreten hat.
Die Frage ist nur, ob die SPD Parteisoldaten und Bürokraten braucht, oder ob sie diesen Neuanfang nicht für echte Politik nutzen könnte, zumal die CDU/CSU dazu zur Zeit sichtlich nicht in der Lage ist. Stattdessen weiter im alten Trott. Nur ja nichts wagen. Nicht zurück zu Godesberg aber auch nicht weiter zu neuen Ufern. Stagnation mit einem Fuß in der Luft.
Nun ist der gute Franz kein Ringer, schon gar nicht im Sumo. Aber selbst er sollte wissen das er mit einem Fuß in der Luft, auf jeden Fall auf die Schnauze fällt. Das wäre egal, wenn es sich nur um den Franz handeln würde. Es geht aber um die SPD. Müntefering ist nämlich schon Geschichte, auch wenn ihm das noch niemand gesagt hat.
Man muss nicht in allen Positionen mit Frau Nahles einer Meinung sein um den Unterschied zwischen den Kandidaten zu erkennen. Frau Nahles ist zumindest begrenzt zu eigenen Gedanken fähig, der Wassertreter ist Parteibürokrat. Darin gleicht Wasserhövel seinem Parteivorsitzenden dem guten Franz, der ja auch jeden Unfug im Namen der Partei vertreten hat.
Die Frage ist nur, ob die SPD Parteisoldaten und Bürokraten braucht, oder ob sie diesen Neuanfang nicht für echte Politik nutzen könnte, zumal die CDU/CSU dazu zur Zeit sichtlich nicht in der Lage ist. Stattdessen weiter im alten Trott. Nur ja nichts wagen. Nicht zurück zu Godesberg aber auch nicht weiter zu neuen Ufern. Stagnation mit einem Fuß in der Luft.
Nun ist der gute Franz kein Ringer, schon gar nicht im Sumo. Aber selbst er sollte wissen das er mit einem Fuß in der Luft, auf jeden Fall auf die Schnauze fällt. Das wäre egal, wenn es sich nur um den Franz handeln würde. Es geht aber um die SPD. Müntefering ist nämlich schon Geschichte, auch wenn ihm das noch niemand gesagt hat.
Deutschlands wichtigstes Problem gelöst
Überwachungsotto jagt Graffiti-Sprayer aus der Luft. Regierung und Opposition klatschen Beifall. Die deutschen Politiker haben endlich etwas vollbracht. Nun kann es mit unserem Land ja nur noch aufwärts gehen.
Als Bürger fasst man sich da an den Kopf und fragt sich wie weit diese Spinner als nächstes gehen werden. Kein Geld für einen Eimer Farbe um einen Kindergarten zu streichen, aber 4.000 Euro pro Flugstunde um ein paar Schmierfinken zu jagen, sind selbstverständlich da. Auch wenn sich Überwachungsotto die Kosten für die Entfernung von Graffiti noch so schön rechnen lässt, handelt es sich natürlich um Schwachsinn in höchster Vollendung. Kein Wunder, das Herr Bosbach und Herr von Essen da mit Freuden dabei sind.
Selbst wenn man von den Kosten absieht, ist es nicht sonderlich sinnvoll die Nachtruhe von 100.000 Menschen zu stören um einen Sprayer zu jagen. Wahrscheinlich geht Otto ja davon aus, dass auf Dauer die meisten sowieso arbeitslos sind und dann am Tage schlafen können.
Tatsächlich geht es aber gar nicht um Graffiti sondern um Überwachung. Schily und seine Mitstreiter suchten nur einen Aufhänger um uns auch Nachts in ganzer Breite überwachen zu können. Weil es in unseren Breiten Nachts zumeist dunkel ist, brauchen sie also jede Menge Spezialhubschrauber und Wärmebildtechnik. Das freut die Hersteller von derartigem Equipment und spült sicher auch Geld in diverse Parteikassen und in die Taschen von Abgeordneten.
Otto Schily der vom Linksanwalt zum größten Feind der Bürgerrechte mutierte, kann für sich selbst zwar die Gnade der frühen Geburt in Anspruch nehmen, um das böse Wort vom Altersschwachsinn zu vermeiden, aber diese Begründung für die nächtlichen Störaktionen kann eigentlich nur mit absolutem Hirntod erklärt werden.
Selbst wenn beim ersten Einsatz der Hubschrauber Sprayer gefasst werden konnten, ist das spätestens am Tag danach vorbei. Die meist jugendlichen Sprayer haben im Gegensatz zu Überwachungsotto auch ein jugendliches Gehör und vermögen das Geräusch eines fliegenden Hubschraubers zu erkennen. Nun werden sie fröhlich von dannen ziehen wenn sie einen Hubi hören und das war es. Dafür werden wir mit immer mehr Steuergeldern, immer mehr von Dingern kaufen müssen und weiterhin die Präsenz von Polizei in unseren Straßen abbauen.
Die gewonnenen Daten kann Überwachungsotto dann abspeichern und sich an der schieren Menge freuen. Ähnlich wie bei seiner Telefonüberwachung und dem ausspionieren des Datenverkehrs erhält er nichts anderes als Datenmüll. Viel zu viel um es sinnvoll auswerten zu können. Würde uns das Geld das für diesen Schwachsinn verballert wird, nicht an allen Ecken und Kanten fehlen, könnte man die Kinder ja spielen lassen. Aber wir können es uns einfach nicht mehr leisten, die Eseleien unser Politiker und deren elektrische Eisenbahnen zu finanzieren.
Ich beantrage einen Untersuchungstermin für Otto Schily beim Amtsarzt. Er scheint seinen Amtspflichten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachkommen zu können. Schicken wir ihn also aufs Altenteil.
Als Bürger fasst man sich da an den Kopf und fragt sich wie weit diese Spinner als nächstes gehen werden. Kein Geld für einen Eimer Farbe um einen Kindergarten zu streichen, aber 4.000 Euro pro Flugstunde um ein paar Schmierfinken zu jagen, sind selbstverständlich da. Auch wenn sich Überwachungsotto die Kosten für die Entfernung von Graffiti noch so schön rechnen lässt, handelt es sich natürlich um Schwachsinn in höchster Vollendung. Kein Wunder, das Herr Bosbach und Herr von Essen da mit Freuden dabei sind.
Selbst wenn man von den Kosten absieht, ist es nicht sonderlich sinnvoll die Nachtruhe von 100.000 Menschen zu stören um einen Sprayer zu jagen. Wahrscheinlich geht Otto ja davon aus, dass auf Dauer die meisten sowieso arbeitslos sind und dann am Tage schlafen können.
Tatsächlich geht es aber gar nicht um Graffiti sondern um Überwachung. Schily und seine Mitstreiter suchten nur einen Aufhänger um uns auch Nachts in ganzer Breite überwachen zu können. Weil es in unseren Breiten Nachts zumeist dunkel ist, brauchen sie also jede Menge Spezialhubschrauber und Wärmebildtechnik. Das freut die Hersteller von derartigem Equipment und spült sicher auch Geld in diverse Parteikassen und in die Taschen von Abgeordneten.
Otto Schily der vom Linksanwalt zum größten Feind der Bürgerrechte mutierte, kann für sich selbst zwar die Gnade der frühen Geburt in Anspruch nehmen, um das böse Wort vom Altersschwachsinn zu vermeiden, aber diese Begründung für die nächtlichen Störaktionen kann eigentlich nur mit absolutem Hirntod erklärt werden.
Selbst wenn beim ersten Einsatz der Hubschrauber Sprayer gefasst werden konnten, ist das spätestens am Tag danach vorbei. Die meist jugendlichen Sprayer haben im Gegensatz zu Überwachungsotto auch ein jugendliches Gehör und vermögen das Geräusch eines fliegenden Hubschraubers zu erkennen. Nun werden sie fröhlich von dannen ziehen wenn sie einen Hubi hören und das war es. Dafür werden wir mit immer mehr Steuergeldern, immer mehr von Dingern kaufen müssen und weiterhin die Präsenz von Polizei in unseren Straßen abbauen.
Die gewonnenen Daten kann Überwachungsotto dann abspeichern und sich an der schieren Menge freuen. Ähnlich wie bei seiner Telefonüberwachung und dem ausspionieren des Datenverkehrs erhält er nichts anderes als Datenmüll. Viel zu viel um es sinnvoll auswerten zu können. Würde uns das Geld das für diesen Schwachsinn verballert wird, nicht an allen Ecken und Kanten fehlen, könnte man die Kinder ja spielen lassen. Aber wir können es uns einfach nicht mehr leisten, die Eseleien unser Politiker und deren elektrische Eisenbahnen zu finanzieren.
Ich beantrage einen Untersuchungstermin für Otto Schily beim Amtsarzt. Er scheint seinen Amtspflichten aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachkommen zu können. Schicken wir ihn also aufs Altenteil.
Das Narrenschiff geistert durch die Nacht
24 Kapitäne treten sich auf der Brücke des Dampfers Arbeitsagentur gegenseitig auf die Füße. Drei Vorstände und 21 Verwaltungsräte, zeigen in alle Himmelrichtungen, einige sogar nach oben oder unten.
Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Bonjour paresse Guten Tag Faulheit
Corinne Maier ist Autorin, Wirtschaftswissenschafterin, Psychoanalytikerin und Mitarbeiterin Elektrizitätskonzern Electricit
Am Ende der Reförmchen
Der Flickenteppich wird zur Kunstform erhoben. Anstatt mit der Schere die Flicken zuzuschneiden und sie ordentlich festzunähen, wird der erstbeste Flicken auf das nächste sichtbare Loch geklebt. Die losen Enden machen jedes Begehen des Teppichs zur Gefahr und manche Flicken treibt der Wind einfach davon.
Unsere politische Kaste hat längst vergessen, wie der ursprüngliche Teppich aussah und wozu er diente. Sie vertraut den Erinnerungen und Einflüsterungen von Lobbyisten jeder Couleur. Die Bürokratie hat sich im Netz ihrer eigenen Verordnungen gefangen und ist nur noch mühsam zu minimalen Bewegungen fähig. Gleich einer schwer verletzten Spinne produziert sie trotzdem weiter sinnlose Fäden, die sie noch weiter einengen.
Knapp 10 Millionen Menschen, für die es nie mehr ein Erwerbsleben und eine Zukunft geben wird. Manager, die sich straflos bereichern und ihre Aktionäre praktisch enteignet haben. Alle Kraft für die Bekämpfung der Symptome und nichts gegen die Ursachen. Rechtlosigkeit für alle. Ziellosigkeit und Mutlosigkeit liegen wie eine schwere Decke über dem Land und halten die Menschen gefangen.
In den alten, bösen Zeiten wurde in solchen Situationen immer heftig mit nationalen Fahnen gewedelt, die Waffenkammern geöffnet und irgendeinem Nachbarn die Schuld zugewiesen und schließlich der Krieg erklärt. Das Arbeitslosenproblem wurde auf den Schlachtfeldern blutig gelöst und an der Heimatfront gab es genug Zerstörungen für einen konjunkturell wirksamen Wiederaufbau. Diese praktische Methode bleibt uns heute in Ermangelung von Feinden verwehrt.
Wir sind Exportweltmeister und strafen mit unserer hohen Produktivität die Schlusslichtdebattierer Jahr für Jahr Lügen. Rein wirtschaftlich geht es uns glänzend. So gut wie noch nie. Gleichzeitig geht es den Menschen in unserem Land immer schlechter, so schlecht wie noch nie.
Einigen wenigen geht es immer besser. Sie wissen nicht mehr, wohin mit ihrem Geld. Da wird spekuliert auf Teufel komm raus, da werden Fantasiepreise für Kunstwerke bezahlt, Hauptsache, das Geld ist weg. Die Vermeidung von Gewinnen wird als Volkssport betrieben. Geiz ist geil und den Letzten beißen die Hunde.
Im Gebührenfernsehen wird fleißig Stimmung gegen die Gebührenzahler gemacht, im Werbefernsehen werden Promis gegen hohes Entgelt veralbert und in den Printmedien wird der Untergang als unausweichlich beschrieben. An jeder Ecke schießen Alternativen und Bündnisse für irgendwas wie Pilze aus dem Boden und sind sich doch nur in einem einig: Es muss anders werden. Sie müssen an die Macht. Wahlen finden fast ohne Bürgerbeteiligung statt und die Parteien feiern Siege, die eigentlich Niederlagen sind, rechnet man die Stimmen, die sie wirklich erhalten haben.
In Ermangelung eines äußeren Feindes haben wir den inneren Feind geschaffen. Den Sozialschmarotzer, der die Früchte der Arbeit aufzehrt. Damit sind aber nicht die Herren Esser und Ackermann gemeint, die mal eben ein paar Millionen dafür kassiert haben, Mannesmann zu zerschlagen und 25 Milliarden Steuergelder zu vernichten, sondern diejenigen, die von diesen Herren aufs Abstellgleis geschoben wurden, um Kosten zu sparen, nein um die Kosten auf die Allgemeinheit umzulasten.
Der innere Feind sind die Arbeiter und jene, die keine Arbeit mehr bekommen und dieser Feind wird mit allem was zur Verfügung steht bekämpft. Noch sind es nur verschärfte Gesetze und die Streichung von Rechten, aber der Ruf nach der Nationalgarde und dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren zeigt wohin die Reise gehen soll.
Bewachte Zwangsarbeit zu den Sozialhilfesätzen in Industrie und Wohlfahrtspflege für die meisten, rechtlose Arbeit zum Niedriglohn für viele und die große Abzocke für wenige. Die unkündbare und sich selbst versorgende Politikerkaste zerschlägt Tarifrecht und Kündigungsschutz und unfähige Manager lasten die Kosten ihrer Fehlspekulationen auf die Arbeitnehmer und die Allgemeinheit um.
Es gibt nur zwei denkbare Folgen. Die schlimmste denkbare Folge, wären anarchistische Aufstände, die brutal zusammengeschossen werden und doch nicht einzudämmen sind. Terror und Gegenterror bis die Gegner erschöpft sind und sich einer beliebigen Diktatur unterwerfen müssen. Die totale Vernichtung des bisher Geleisteten und die Aufgabe aller Hoffnungen für die Zukunft. Diese Folge ist leicht zu erreichen. Sie entsteht einfach durch Nichtstun.
Die beste mögliche Folge, aber zu gleich auch die schwerste, wäre es, den Flickenteppich der uns von Deutschland übrig geblieben ist, einfach rauszuwerfen und durch einen neuen, zeitgemäßen Bodenbelag zu ersetzen.
Unsere politische Kaste hat längst vergessen, wie der ursprüngliche Teppich aussah und wozu er diente. Sie vertraut den Erinnerungen und Einflüsterungen von Lobbyisten jeder Couleur. Die Bürokratie hat sich im Netz ihrer eigenen Verordnungen gefangen und ist nur noch mühsam zu minimalen Bewegungen fähig. Gleich einer schwer verletzten Spinne produziert sie trotzdem weiter sinnlose Fäden, die sie noch weiter einengen.
Knapp 10 Millionen Menschen, für die es nie mehr ein Erwerbsleben und eine Zukunft geben wird. Manager, die sich straflos bereichern und ihre Aktionäre praktisch enteignet haben. Alle Kraft für die Bekämpfung der Symptome und nichts gegen die Ursachen. Rechtlosigkeit für alle. Ziellosigkeit und Mutlosigkeit liegen wie eine schwere Decke über dem Land und halten die Menschen gefangen.
In den alten, bösen Zeiten wurde in solchen Situationen immer heftig mit nationalen Fahnen gewedelt, die Waffenkammern geöffnet und irgendeinem Nachbarn die Schuld zugewiesen und schließlich der Krieg erklärt. Das Arbeitslosenproblem wurde auf den Schlachtfeldern blutig gelöst und an der Heimatfront gab es genug Zerstörungen für einen konjunkturell wirksamen Wiederaufbau. Diese praktische Methode bleibt uns heute in Ermangelung von Feinden verwehrt.
Wir sind Exportweltmeister und strafen mit unserer hohen Produktivität die Schlusslichtdebattierer Jahr für Jahr Lügen. Rein wirtschaftlich geht es uns glänzend. So gut wie noch nie. Gleichzeitig geht es den Menschen in unserem Land immer schlechter, so schlecht wie noch nie.
Einigen wenigen geht es immer besser. Sie wissen nicht mehr, wohin mit ihrem Geld. Da wird spekuliert auf Teufel komm raus, da werden Fantasiepreise für Kunstwerke bezahlt, Hauptsache, das Geld ist weg. Die Vermeidung von Gewinnen wird als Volkssport betrieben. Geiz ist geil und den Letzten beißen die Hunde.
Im Gebührenfernsehen wird fleißig Stimmung gegen die Gebührenzahler gemacht, im Werbefernsehen werden Promis gegen hohes Entgelt veralbert und in den Printmedien wird der Untergang als unausweichlich beschrieben. An jeder Ecke schießen Alternativen und Bündnisse für irgendwas wie Pilze aus dem Boden und sind sich doch nur in einem einig: Es muss anders werden. Sie müssen an die Macht. Wahlen finden fast ohne Bürgerbeteiligung statt und die Parteien feiern Siege, die eigentlich Niederlagen sind, rechnet man die Stimmen, die sie wirklich erhalten haben.
In Ermangelung eines äußeren Feindes haben wir den inneren Feind geschaffen. Den Sozialschmarotzer, der die Früchte der Arbeit aufzehrt. Damit sind aber nicht die Herren Esser und Ackermann gemeint, die mal eben ein paar Millionen dafür kassiert haben, Mannesmann zu zerschlagen und 25 Milliarden Steuergelder zu vernichten, sondern diejenigen, die von diesen Herren aufs Abstellgleis geschoben wurden, um Kosten zu sparen, nein um die Kosten auf die Allgemeinheit umzulasten.
Der innere Feind sind die Arbeiter und jene, die keine Arbeit mehr bekommen und dieser Feind wird mit allem was zur Verfügung steht bekämpft. Noch sind es nur verschärfte Gesetze und die Streichung von Rechten, aber der Ruf nach der Nationalgarde und dem Einsatz der Bundeswehr im Inneren zeigt wohin die Reise gehen soll.
Bewachte Zwangsarbeit zu den Sozialhilfesätzen in Industrie und Wohlfahrtspflege für die meisten, rechtlose Arbeit zum Niedriglohn für viele und die große Abzocke für wenige. Die unkündbare und sich selbst versorgende Politikerkaste zerschlägt Tarifrecht und Kündigungsschutz und unfähige Manager lasten die Kosten ihrer Fehlspekulationen auf die Arbeitnehmer und die Allgemeinheit um.
Es gibt nur zwei denkbare Folgen. Die schlimmste denkbare Folge, wären anarchistische Aufstände, die brutal zusammengeschossen werden und doch nicht einzudämmen sind. Terror und Gegenterror bis die Gegner erschöpft sind und sich einer beliebigen Diktatur unterwerfen müssen. Die totale Vernichtung des bisher Geleisteten und die Aufgabe aller Hoffnungen für die Zukunft. Diese Folge ist leicht zu erreichen. Sie entsteht einfach durch Nichtstun.
Die beste mögliche Folge, aber zu gleich auch die schwerste, wäre es, den Flickenteppich der uns von Deutschland übrig geblieben ist, einfach rauszuwerfen und durch einen neuen, zeitgemäßen Bodenbelag zu ersetzen.
Auch ein blindes Huhn trinkt mal einen Korn,
pflegte man in meiner westfälischen Heimat zu sagen. An anderen Orten finden diese Hühner ein Korn. Man muss nur lange genug picken und es müssen Körner vorhanden sein. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, CDU, der in der letzten Woche schon dadurch auffiel, dass er Friederich Merz und Peter Koch für ihre Eröffnung des Sommertheaters mit dem Kündigungsschutz abkanzelte und danach die Rechtschreibreform wieder auf die Tagesordnung brachte, wurde gleich noch mal fündig. Wenn er daraus ein System entwickelt, könnte der Mann mir richtig Freude bereiten.
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Vater werden ist sehr schwer
Nein, es geht nicht um die Wahl der vortrefflichsten Stammmutter und auch nicht um diverse Probleme bei der Zeugung. Die Strapazen einer Schwangerschaft und der Geburt sind für uns Väter auch eher unangenehme Begleiterscheinungen, nicht wirklich schwer.
Der dann jedoch für ledige Väter folgende Ritt auf dem Amtsschimmel ist eine echte Aufgabe. Zumindest wenn sie Spaß an ihrer Vaterschaft haben und dem Kind auch ihren Namen geben wollen, ist das schimmelige Amtsbiest kaum zu meistern.
Am leichtesten wäre es noch, sich von der Mutter auf Unterhalt verklagen zu lassen, auch wenn das bei gemeinsamem Leben im gleichen Haushalt etwas unsinnig erscheint. Denn dann würden sich Jugendamt und andere mit Gewalt auf den unwilligen Vater stürzen und ihn zu seinem Glück und der Vaterschaftsanerkenntnis zwingen. Aber wehe, der Vater macht das freiwillig.
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Der dann jedoch für ledige Väter folgende Ritt auf dem Amtsschimmel ist eine echte Aufgabe. Zumindest wenn sie Spaß an ihrer Vaterschaft haben und dem Kind auch ihren Namen geben wollen, ist das schimmelige Amtsbiest kaum zu meistern.
Am leichtesten wäre es noch, sich von der Mutter auf Unterhalt verklagen zu lassen, auch wenn das bei gemeinsamem Leben im gleichen Haushalt etwas unsinnig erscheint. Denn dann würden sich Jugendamt und andere mit Gewalt auf den unwilligen Vater stürzen und ihn zu seinem Glück und der Vaterschaftsanerkenntnis zwingen. Aber wehe, der Vater macht das freiwillig.
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Bürokratie im JoJo Effekt
"Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, ist es notwendig, kein Gesetz zu erlassen"
Ein feines Sahnehäubchen wäre, würden die Reformpläne, auch bei der Bürokratie greifen. Unser Einkommen wird dünner und schlanker, während abzusehen ist, dass dieser Wust an neuen Verordnungen und Bestimmungen sich weiter aufbläht. Neue bürokratische Monster werden produziert. Seit RotGrün wurden 1832 Verordnungen verabschiedet.
Personal von Bund, Ländern und Gemeinden, kosten 172 Milliarden Euro im Jahr. Gehälter der Beamten sind nicht mit Leistung verknüpft, aber, unterlaufen ihnen Fehler schwinden ihre Beförderungschancen, da versteht es sich von selbst, nichts zu tun, um keine Fehler zu machen.
"Halsorden sind am Band um den Hals gelegt zu tragen"
Die Aufstiegschance ist mit der Zahl der nachgeordneten Mitarbeiter verknüpft. Kein ehrgeiziger Beamter denkt über Kostensenkung durch Personalabbau nach. Soll er sich selbst abschaffen. 300 Bundestagsabgeordnete stammen aus dem öffentlichen Dienst!!!
"Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist die Dienstreise beendet" (Bundesreisekostengesetz) wie wär's mit einer riskanten Dienstreise? Einsammeln von Büroklammern in Afghanistan.
Das Saarland ist Vorreiter, es mistet aus. Alle Verordnungen vor 1980 kamen in den Reißwolf.
Vielleicht können die 230 Stunden die ein Mittelständler braucht für Finanzamt, Behörden, etc. , zur Produktion genutzt werden.
Ich schätze, dem Masterplan Abbau, steht ein Masterplan neue Gesetze und Verordnungen gegenüber.
Der Irrsinn im Großen.
Ein feines Sahnehäubchen wäre, würden die Reformpläne, auch bei der Bürokratie greifen. Unser Einkommen wird dünner und schlanker, während abzusehen ist, dass dieser Wust an neuen Verordnungen und Bestimmungen sich weiter aufbläht. Neue bürokratische Monster werden produziert. Seit RotGrün wurden 1832 Verordnungen verabschiedet.
Personal von Bund, Ländern und Gemeinden, kosten 172 Milliarden Euro im Jahr. Gehälter der Beamten sind nicht mit Leistung verknüpft, aber, unterlaufen ihnen Fehler schwinden ihre Beförderungschancen, da versteht es sich von selbst, nichts zu tun, um keine Fehler zu machen.
"Halsorden sind am Band um den Hals gelegt zu tragen"
Die Aufstiegschance ist mit der Zahl der nachgeordneten Mitarbeiter verknüpft. Kein ehrgeiziger Beamter denkt über Kostensenkung durch Personalabbau nach. Soll er sich selbst abschaffen. 300 Bundestagsabgeordnete stammen aus dem öffentlichen Dienst!!!
"Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist die Dienstreise beendet" (Bundesreisekostengesetz) wie wär's mit einer riskanten Dienstreise? Einsammeln von Büroklammern in Afghanistan.
Das Saarland ist Vorreiter, es mistet aus. Alle Verordnungen vor 1980 kamen in den Reißwolf.
Vielleicht können die 230 Stunden die ein Mittelständler braucht für Finanzamt, Behörden, etc. , zur Produktion genutzt werden.
Ich schätze, dem Masterplan Abbau, steht ein Masterplan neue Gesetze und Verordnungen gegenüber.
Der Irrsinn im Großen.
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