Aufgelesen 149
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● Ermittlungen gegen unbequemen Aufklärer
● Leyen will Elterngeld verlängern, aber nur wenn weiter gearbeitet wird
● MON 810 wird weiter angebaut
● D-Journalisten-Verband: Verfassungsbeschwerde gegen das BKA-Gesetz
● Deutsch-arabische Manöver
● Belgier zensieren sogar den Kampf gegen KiPo
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Verfehltes „Wahlkampfthema Nummer 1“
Von Hans Fricke via Saarbreaker am 13. April 2009
Im September 2008 berichteten verschiedene Medien, dass Union und SPD mit einer Kampagne zur DDR-Geschichte in die diesjährigen Wahlkämpfe ziehen wollen und wenige Monate später beschloss der CDU-Parteivorstand ein sage und schreibe 21-Seiten-Papier, um die dritte „Rote-Socken“-Kampagne nach den Bundestagswahlkämpfen 1994 und 1999 zu starten. Das, was aus dem CDU-Wahlkampfpapier und vom jüngsten CDU-Parteitag in Stuttgart bekannt wurde, besagt, dass mit Hilfe der einschlägigen Medien vor jedem der diesjährigen vielen Urnengänge das Lied vom DDR-„Unrechtsstaat“ gesungen wird. Vor allem ARD, ZDF, Bild, Bild am Sonntag und Der Spiegel haben hier besondere Verpflichtungen als „Sturmgeschütze der Demokratie“, wie Rudolf Augstein sein Boulevardmagazin allen Ernstes einmal nannte.
Getreu dem Motto: „Der Zweck heiligt die Mittel“ ist es für die Wahlkämpfer der großen Koalition und ihre medialen Hilfstruppen ohne Interesse, was die CDU-geführte Bundesregierung auf eine Anfrage von Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke) vom 7. Oktober 2008 geantwortet hat: „Den Begriff ‚Unrechtsstaat’ gibt es im Völkerrecht nicht.“ Im Gutachten heißt es dazu: “Eine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs ‚Unrechtsstaat’ gibt es weder in der Rechtswissenschaft noch in den Sozial- und Geisteswissenschaften.“ Und weiter: „… es (geht) zumeist darum, die politische Ordnung eines Staates, der als Unrechtsstaat gebrandmarkt wird, von einem rechtsstaatlich strukturiertem System abzugrenzen und moralisch zu diskreditieren“. Eindeutige Worte.
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Leidige Themen
Nun auch Struck gegen pauschale DDR-Kritik
Wundern tut es uns längst nicht mehr. Nach Sellering und Thierse spricht sich auch der ehemalige Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) gegen die allgemeine Verteufelung der DDR aus. Eine unselige Geschichtsdebatte - eine von so vielen. Parallelen sollen ausgeblendet werden.
Das eigentliche Problem, von dem abgelenkt wird, ist aber ein ganz anderes, einfaches. Wie lange stand die Mauer? Was haben "wir" - die es gesehen haben - dagegen getan? Nichts! Wir haben es hingenommen und uns darauf verlassen, dass es irgendwer, irgendwann, mal ändern wird. Alle "Verteufler", aber auch sogenannte "Verklärer" in westlichen Landen, tragen eine Mitschuld, von der sie "heute" ablenken wollen, indem sie Schuld versuchen zuweisen!
Wenn wir gegen etwas sind, hilft kein nachträgliches Herumlamentieren, kein einziger Rechtfertigungsversuch, kein Schönreden, kein Herabwürdigen. Schauen wir Jahrzehnte zu, wenn unserer Meinung nach Unrecht geschieht, und bleiben still, so haben wir zukünftig wenigstens eine Möglichkeit, etwas zu tun. Nämlich: Wenn sich erneutes Unrecht offenbart haben wir aufzustehen und dagegen etwas zu unternehmen!
Nichts auf der Welt wird geschehen, wenn wir träge darauf warten, das Gott alleine sich darum kümmert
-Martin Luther King-
-Martin Luther King-
Merkels Stasi-Umfeld
10/04/2009 Womblog via Mein Politik-Blog
Wir haben eine Kanzlerin, die mit ihrem gesamten persönlichen Umfeld und bis in ihren merkwürdigen Aufstieg bis zur Kanzlerin voll von Menschen umgeben und getragen wurde, die fest mit dem System der DDR verankert waren, die wichtigsten darunter im Dienste der Staatssicherheit. Erst mit der Wende hat sie sich selbst zur Gegnerin der DDR-Diktatur gemacht. Bis dahin war sie linientreue Dienerin des Systems, in dem sie weiter aufsteigen wollte. Und solch eine Frau spielt sich zum Richter über schwache Naturen wie Filbinger auf, der sich ohne Murren für das Naziregime einsetzen ließ, aber immerhin heimlich dagegen intrigierte!? So viel kann man sagen, dass sie keine schwache Natur ist. Denn was immer sie als ihr Credo angibt, verfolgt sie auch mit starken Worten – jedenfalls so lange, bis sich der Wind dreht.
Würden Sie Ihrem Sohne eine solche Frau wünschen, von der sie wissen, dass sie ihr Leben lang das Gegenteil von dem gelernt und getan hat, worauf es jetzt ankommt?
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Dämonisierung durch Vergleich
Dämonisierung durch Vergleich - DDR und Drittes Reich

Foto: Amazon.de
ISBN-10: 3867890609
ISBN-13: 978-3867890601
Preis: EUR 9,90
Kurzbeschreibung
Wolfgang Wippermann zeigt in seiner Streitschrift, wie Konstruktion und Erfindung von Totalitarismusdoktrin und Extremismuslegende ihre Anwendung auf die DDR finden. Danach sollen Faschismus und Kommunismus grundsätzlich miteinander vergleichbar, ja weitgehend identisch sein. Letzteres hat zur Verharmlosung des Dritten Reiches und zu einer Dämonisierung der DDR geführt. Beides geschieht aus vergangenheits- und gegenwartspolitischen Motiven. Die beschönigende Relativierung des Dritten Reiches diente der endgültigen Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit, und mit der Dämonisierung der DDR will man die Gegenwart überwältigen, die politikwissenschaftlichen Diskurse bestimmen und den politischen Gegner treffen. Fest steht: Wie auch immer man die Verbrechen der DDR be- und verurteilen mag - ein Auschwitz hat es in ihr nicht gegeben.
Über den Autor
Wolfgang Wippermann, geboren 1945 in Bremerhaven, Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren und Veröffentlichungen. Der ebenso streitbare wie gefragte Historiker schreibt nicht nur über Geschichte, er beteiligt sich auch an ihrer kontroversen Darstellung und Bewertung. Einem breiten Publikum bekannt ist Wolfgang Wippermann durch Wortmeldungen in populären Zeitungen und Fernsehsendungen als Experte.
(Dies ist eine Empfehlung von Christoph Nitz via Twitter)
Die blinde Hetze geht schon los
Selbst 20 Jahre nach dem Anfang vom schnellen Ende der DDR können es die "Besseren und Edleren" nicht lassen, ihre Güllekübel auszukippen!
Natürlich muss es im Jahr 20 danach mit einem versuchten Paukenschlag als Auftakt beginnen. Und da normales Gedenken im B-Zeitungs-Staat BRD nicht möglich ist, gibt's gleich etwas besonderes:
Da hat doch der neue Ministerpräsident von Meck-Pomm Sellering (der einer aus dem Hause der Gnade der Alt-BRD Geborenen ist) gewagt zu äußern, dass die DDR auch Stärken hatte!
Ich will gleich vorbeugend betonen, dass ich mit diesem Artikel weder für eine DDR Verklärung sorgen will, noch der Meinung bin, dass es die DDR noch geben sollte! Wie ich auch schon des öfteren hier bei duckhome schrieb, hatte meine Familie und ich in der DDR auch mit Willkür, Repressalien und sogar beim Großvater mit politischer Haft zu leben. Dennoch sage ich gerade heutzutage, dass die DDR für mich ein Hort der sozialen Sicherheit war und wir uns keinerlei Gedanken darum machen mussten, wie wir das Leben finanziell sicherstellen. Mal abgesehen von den vielen anderen als Selbstverständlichkeiten empfundenen Umstände, die den Alltag betrafen und heute so schmerzlich von vielen "DDR-lern" vermisst werden!
Natürlich muss man mit klaren Menschenverstand einschätzen, dass die Äußerungen des Ministerpräsidenten mehr in Richtung Wahlkampftaktik laufen, als sie wirklich ehrlich gemeint wären, denn in Mecklenburg-Vorpommern steht 2009 nicht nur die große Wahl für Deutschland an, sondern es sind auch Kommunalwahlen. Und da viele Menschen in Meck-Pomm, genauso wie in allen anderen Ländern in Ost- und Mitteldeutschlands größtenteils die Schnauze vom System des Casino Kapitalismus, den Systemparteien und der BRD an sich voll haben, muss man schon bei Zeiten die Werbetrommel rühren! Und da man bei den Wahlen schon mehr oder weniger ein Waterloo vor allem in Richtung Nichtwähler erwartet, können gleich mal schon 16 - jährige an der Kommunalwahl teilnehmen!
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Natürlich muss es im Jahr 20 danach mit einem versuchten Paukenschlag als Auftakt beginnen. Und da normales Gedenken im B-Zeitungs-Staat BRD nicht möglich ist, gibt's gleich etwas besonderes:
Da hat doch der neue Ministerpräsident von Meck-Pomm Sellering (der einer aus dem Hause der Gnade der Alt-BRD Geborenen ist) gewagt zu äußern, dass die DDR auch Stärken hatte!
Ich will gleich vorbeugend betonen, dass ich mit diesem Artikel weder für eine DDR Verklärung sorgen will, noch der Meinung bin, dass es die DDR noch geben sollte! Wie ich auch schon des öfteren hier bei duckhome schrieb, hatte meine Familie und ich in der DDR auch mit Willkür, Repressalien und sogar beim Großvater mit politischer Haft zu leben. Dennoch sage ich gerade heutzutage, dass die DDR für mich ein Hort der sozialen Sicherheit war und wir uns keinerlei Gedanken darum machen mussten, wie wir das Leben finanziell sicherstellen. Mal abgesehen von den vielen anderen als Selbstverständlichkeiten empfundenen Umstände, die den Alltag betrafen und heute so schmerzlich von vielen "DDR-lern" vermisst werden!
Natürlich muss man mit klaren Menschenverstand einschätzen, dass die Äußerungen des Ministerpräsidenten mehr in Richtung Wahlkampftaktik laufen, als sie wirklich ehrlich gemeint wären, denn in Mecklenburg-Vorpommern steht 2009 nicht nur die große Wahl für Deutschland an, sondern es sind auch Kommunalwahlen. Und da viele Menschen in Meck-Pomm, genauso wie in allen anderen Ländern in Ost- und Mitteldeutschlands größtenteils die Schnauze vom System des Casino Kapitalismus, den Systemparteien und der BRD an sich voll haben, muss man schon bei Zeiten die Werbetrommel rühren! Und da man bei den Wahlen schon mehr oder weniger ein Waterloo vor allem in Richtung Nichtwähler erwartet, können gleich mal schon 16 - jährige an der Kommunalwahl teilnehmen!
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Aus dem Tagebuch - 1990-1992 Go east!
Gifhorn - Silvester 1990
Liebes Tagebuch,
nun ist es soweit, ich werde Gifhorn endgültig verlassen.
Durch die Wiedervereinigung des Deutschen Reiches zeigen sich überall im Lande neue Möglichkeiten, von denen so mancher von uns jahrzehntelang nur zu Träumen gewagt hat. So streift auch mich das neue Erblühen diverser Landschaften, die uns unser Kanzler versprach und ich schnuppere Frühlingsluft im Osten. Die Ostgebiete weisen auch für mich DIE Gelegenheit auf, mich aus diesem kleinen Gifhorner Mief endgültig zu verabschieden. Hier kann ich nichts Großes werden. Hier ist kein Weiterkommen für mich. Man kratzt mir hier zu sehr an meinem Image, versteht mich nicht und möchte mir weitere Sprosse meiner Karriereleiter zersägen. Daher mache ich's wie jeder heutzutage: Go East! So die Devise, wer hier nichts wird, geht nach drüben. Dort eröffnen sich ungeahnte Chancen, wie viele zu berichten wissen, die bereits drüben ihre Geschäfte machen.
Es gibt einfach zu wenig geschultes Personal dort drüben und so war es ein leichtes, mich umzuhören und zu erfahren, dass man Regierungspersonal händeringend sucht, weil so viele gegangen werden mussten aufgrund ihrer Staatssicherheitsmitarbeit. Da ich glaube, in puncto Staatssicherheit einiges verstanden zu haben, erachte ich mich durchaus als hervorragend geeignet, die präsidialen Regierungsgeschäfte in einem Städtchen in der Zone übernehmen zu können. Desweiteren weiß dort kaum einer, aus welcher politischen Ecke ich zuvor gekommen, womöglich besteht sogar die Möglichkeit, meinen recht strammen Führungsstil als angenehm zu empfinden. Man ist es ja dort bereits seit Jahrzehnten sozusagen gewohnt. HA HA!...
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Liebes Tagebuch,
nun ist es soweit, ich werde Gifhorn endgültig verlassen.
Durch die Wiedervereinigung des Deutschen Reiches zeigen sich überall im Lande neue Möglichkeiten, von denen so mancher von uns jahrzehntelang nur zu Träumen gewagt hat. So streift auch mich das neue Erblühen diverser Landschaften, die uns unser Kanzler versprach und ich schnuppere Frühlingsluft im Osten. Die Ostgebiete weisen auch für mich DIE Gelegenheit auf, mich aus diesem kleinen Gifhorner Mief endgültig zu verabschieden. Hier kann ich nichts Großes werden. Hier ist kein Weiterkommen für mich. Man kratzt mir hier zu sehr an meinem Image, versteht mich nicht und möchte mir weitere Sprosse meiner Karriereleiter zersägen. Daher mache ich's wie jeder heutzutage: Go East! So die Devise, wer hier nichts wird, geht nach drüben. Dort eröffnen sich ungeahnte Chancen, wie viele zu berichten wissen, die bereits drüben ihre Geschäfte machen.
Es gibt einfach zu wenig geschultes Personal dort drüben und so war es ein leichtes, mich umzuhören und zu erfahren, dass man Regierungspersonal händeringend sucht, weil so viele gegangen werden mussten aufgrund ihrer Staatssicherheitsmitarbeit. Da ich glaube, in puncto Staatssicherheit einiges verstanden zu haben, erachte ich mich durchaus als hervorragend geeignet, die präsidialen Regierungsgeschäfte in einem Städtchen in der Zone übernehmen zu können. Desweiteren weiß dort kaum einer, aus welcher politischen Ecke ich zuvor gekommen, womöglich besteht sogar die Möglichkeit, meinen recht strammen Führungsstil als angenehm zu empfinden. Man ist es ja dort bereits seit Jahrzehnten sozusagen gewohnt. HA HA!...
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Sind wir in einer Endlosschleife gefangen?
Wie hier unter anderem berichtet wird:
Stahlbranche beklagt Kreditklemme
sind zum Konjunkturpaket I gerade mal bisher rund 0,9 Mrd. Euro von 15 Mrd. Euro beantragt worden! Meistens von der Großindustrie und weniger vom Mittelstand oder gar den „kleinen Krautern“.
Als Ursache wird u.a. beschrieben, dass die Hausbanken sehr restriktiv mit der Vergabe sind und zu “harte“ Bonitätsbedingungen an den Tag legen.
Ich will es gar nicht weiter beschrieben, weil es hier nicht das Thema sein soll. Dennoch ist daraus aber ersichtlich, dass sich alles wiederholt oder zumindest sich sehr ähnelt. Erwiesenermaßen funktioniert die Zwangskopplung Staat <-> KfW <-> Hausbanken nicht! Dennoch wird es genauso wieder veranstaltet! Erinnern wir uns an die Zeiten nach der Wende bis zum zweiten Drittel der 90-ziger Jahre in Ostdeutschland, als die unsägliche KfW (die es schon lange nicht mehr geben dürfte) auch dort Programme um Programme anbot, die aber alle über Hausbanken beantragt und abgewickelt werden mussten und wo sich hektisch auch des Öfteren die Bedingungen und Konditionen änderten, aber vor allem man viel, sehr viel Zeit und Ausdauer mitbringen musste. Und im Gegensatz zum Spruch, dass dem Emsigen das Glück winken wird, war fast nie ein Schema erkennbar, sondern stand vielmehr nach außen scheinbare Willkür oder komplette Inkompetenz aller Banken und Förderinstitutionen Pate! Die Banken „zwangen“ damals sogar in nicht wenigen Fällen, Förderberechtigte zu teuren Zwischenfinanzierungen! Natürlich nur in solchen Fällen, wo die Antragsteller genug Sicherheiten mitbrachten und wo noch Großvaters Unterhose herhalten musste!
Und genauso ist es heute. Zumindest für die Klein- und Mittelständler!
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Stahlbranche beklagt Kreditklemme
sind zum Konjunkturpaket I gerade mal bisher rund 0,9 Mrd. Euro von 15 Mrd. Euro beantragt worden! Meistens von der Großindustrie und weniger vom Mittelstand oder gar den „kleinen Krautern“.
Als Ursache wird u.a. beschrieben, dass die Hausbanken sehr restriktiv mit der Vergabe sind und zu “harte“ Bonitätsbedingungen an den Tag legen.
Ich will es gar nicht weiter beschrieben, weil es hier nicht das Thema sein soll. Dennoch ist daraus aber ersichtlich, dass sich alles wiederholt oder zumindest sich sehr ähnelt. Erwiesenermaßen funktioniert die Zwangskopplung Staat <-> KfW <-> Hausbanken nicht! Dennoch wird es genauso wieder veranstaltet! Erinnern wir uns an die Zeiten nach der Wende bis zum zweiten Drittel der 90-ziger Jahre in Ostdeutschland, als die unsägliche KfW (die es schon lange nicht mehr geben dürfte) auch dort Programme um Programme anbot, die aber alle über Hausbanken beantragt und abgewickelt werden mussten und wo sich hektisch auch des Öfteren die Bedingungen und Konditionen änderten, aber vor allem man viel, sehr viel Zeit und Ausdauer mitbringen musste. Und im Gegensatz zum Spruch, dass dem Emsigen das Glück winken wird, war fast nie ein Schema erkennbar, sondern stand vielmehr nach außen scheinbare Willkür oder komplette Inkompetenz aller Banken und Förderinstitutionen Pate! Die Banken „zwangen“ damals sogar in nicht wenigen Fällen, Förderberechtigte zu teuren Zwischenfinanzierungen! Natürlich nur in solchen Fällen, wo die Antragsteller genug Sicherheiten mitbrachten und wo noch Großvaters Unterhose herhalten musste!
Und genauso ist es heute. Zumindest für die Klein- und Mittelständler!
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Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil II
Erst mal vorab und auf Grund dessen, dass ich das Thema Althaus (auch vom Umfeld her) relativ ausführlich beleuchten möchte, jedoch die einzelnen Teile übersichtlich bleiben sollen, komme ich an einem Teil III+ nicht vorbei! Also werde ich hoffentlich weiter für interessante Lektüre sorgen!
Die doch nun schnelle Veröffentlichung des zweiten Teils hängt vor allem damit zusammen, dass ich gewisse Entwicklungen nicht mehr abwarten wollte, vor allem die, ob es Althaus tatsächlich „drauf hat“, in die Politik bzw. seine Funktion zurückzukehren. Da das aber sehr wahrscheinlich ist und eine wundersame, weil beschleunigte Heilung eintrat, die ihn in wenigen Tagen vom vernehmungsunfähigen Patienten zum nun doch antretenden Spitzenkandidaten der CDU zur anstehenden Landtagswahl in Thüringen machte, der laut einschlägiger Äußerungen sogar bald in der Lage sei, zwei Wahlkampfreden*) pro Tag zu führen, ist es höchste Zeit, diesen Herrn weiter und zeitnah zu beleuchten. Außerdem überschlagen sich ja täglich die Meldungen zu ihm, in den beiden letzten Tagen sogar stündlich.
*) Zitat sueddeutsche.de vom 5.2.09:
Zuvor sollten aber alle, die den ersten Teil nicht gelesen haben, diesen bitte hier zur Kenntnis nehmen:
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Einleitend möchte ich noch kurz auf folgendes aufmerksam machen: da der erste Teil bei manchem Kommentator die Emotionen etwas überkochen ließ, verweise ich nochmal explizit darauf, dass wir keine Kommentare mehr veröffentlichen werden, wo Althaus, Verursacher des tödlichen Skiunfalls, als Mörder oder Verbrecher tituliert wird. Ich hoffe, dass jeder lesen kann, was damit gemeint ist: Althaus wurde rechtskräftig wegen fahrlässiger Tötung verurteilt!
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Die doch nun schnelle Veröffentlichung des zweiten Teils hängt vor allem damit zusammen, dass ich gewisse Entwicklungen nicht mehr abwarten wollte, vor allem die, ob es Althaus tatsächlich „drauf hat“, in die Politik bzw. seine Funktion zurückzukehren. Da das aber sehr wahrscheinlich ist und eine wundersame, weil beschleunigte Heilung eintrat, die ihn in wenigen Tagen vom vernehmungsunfähigen Patienten zum nun doch antretenden Spitzenkandidaten der CDU zur anstehenden Landtagswahl in Thüringen machte, der laut einschlägiger Äußerungen sogar bald in der Lage sei, zwei Wahlkampfreden*) pro Tag zu führen, ist es höchste Zeit, diesen Herrn weiter und zeitnah zu beleuchten. Außerdem überschlagen sich ja täglich die Meldungen zu ihm, in den beiden letzten Tagen sogar stündlich.
*) Zitat sueddeutsche.de vom 5.2.09:
Unterdessen sitzt der unsichtbare Patient am Bodensee. Die Ärzte bescheinigen ihm, dass er noch keine komplette Zeitung lesen kann und die Fernsehnachrichten nur als unbeteiligter Zuschauer sieht. Wahlkampfreden werde er auch nur allenfalls zwei am Tag halten können. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Althaus im Moment eher das Opfer des Stückes ist.
Zuvor sollten aber alle, die den ersten Teil nicht gelesen haben, diesen bitte hier zur Kenntnis nehmen:
Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Einleitend möchte ich noch kurz auf folgendes aufmerksam machen: da der erste Teil bei manchem Kommentator die Emotionen etwas überkochen ließ, verweise ich nochmal explizit darauf, dass wir keine Kommentare mehr veröffentlichen werden, wo Althaus, Verursacher des tödlichen Skiunfalls, als Mörder oder Verbrecher tituliert wird. Ich hoffe, dass jeder lesen kann, was damit gemeint ist: Althaus wurde rechtskräftig wegen fahrlässiger Tötung verurteilt!
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Und nochmal und gerade Dieter Althaus – Teil I
Aus gegeben Anlass möchte ich nochmal ausführlicher die Person Dieter Althaus und das kürzliche Ergebnis einer Tötung versuchen zu beleuchten. Da es ein längerer Artikel wird, möchte ich diesen in zwei Teile aufteilen und bitte deshalb um Verständnis. Aber es kann ja trotzdem fleißig kommentiert werden, denn ich unterteile den Artikel in den Teil I bis 1990 inkl. Nachwendezeit und Teil II eben von ca. 1993 bis heute.
Präambel
Vorausgeschickt möchte ich an dieser Stelle meine sicher gewagte und derzeit nicht beweisbare These einflechten, dass ich definitiv nicht an eine zufällige, schicksalshafte oder gar „Gottgegebene“ Entwicklung von bestimmten Personen des Systems nach der Wende in Ostdeutschland glauben kann!
Vielmehr besteht der begründete Verdacht, dass die Wende auch und gerade im Fall einer inneren Umkehr in Ostdeutschland generalstabsmäßig von Westdeutschland und den westlichen Alliierten bzw. noch ganz anderen Kreisen vorbereitet in der Schublade lag. Für den Tag X war der Plan Y mit dem Ziel Z eine feststehende Größe! Und für genau diesen Fall ist es möglich, dass die westlichen Staaten und Geheimdienste bewusst und unbewusst Sleeper vorhielten, die ihre schlafenden Schlüsselrollen auch „weitervererben“ konnten. Auf anderen Gebieten gibt es die Beweise für „politische bzw. systemweiterführende Schläfer“. Ich möchte aus Gründen einer nicht ungefährlichen Berichterstattung nur ganz oberflächlich auf „Erben“ gewisser Kreise aus dem Dritten Reich und dem damaligen Hochtechnologiezentrum Jonastal bei Arnstadt/Thüringen beispielgebend verweisen, wo wichtiges dazu mit entsprechenden Quellen und Zeugenaussagen publiziert wurde, wenn man weiß wo…
Ich persönlich gehe also davon aus, dass sofort nach dem Krieg und des sich abzeichnenden Beginns der Eskalierung der Zerwürfnisse Ost und West, sprich Kalter Krieg, an wichtigen aber auch weniger wichtigen Stellen und Institution im Osten Leute installiert wurden, die eben nach einem Umsturz bzw. einer Systemänderung für die neuen Herren austauschbar zur Verfügung stehen! Ich bereite gerade auch einen großen Artikel zum Jahrestag des Mauerfalls vor, wo ich genaueres zu diesem Thema erörtern möchte. Man darf also gespannt sein!
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Präambel
Vorausgeschickt möchte ich an dieser Stelle meine sicher gewagte und derzeit nicht beweisbare These einflechten, dass ich definitiv nicht an eine zufällige, schicksalshafte oder gar „Gottgegebene“ Entwicklung von bestimmten Personen des Systems nach der Wende in Ostdeutschland glauben kann!
Vielmehr besteht der begründete Verdacht, dass die Wende auch und gerade im Fall einer inneren Umkehr in Ostdeutschland generalstabsmäßig von Westdeutschland und den westlichen Alliierten bzw. noch ganz anderen Kreisen vorbereitet in der Schublade lag. Für den Tag X war der Plan Y mit dem Ziel Z eine feststehende Größe! Und für genau diesen Fall ist es möglich, dass die westlichen Staaten und Geheimdienste bewusst und unbewusst Sleeper vorhielten, die ihre schlafenden Schlüsselrollen auch „weitervererben“ konnten. Auf anderen Gebieten gibt es die Beweise für „politische bzw. systemweiterführende Schläfer“. Ich möchte aus Gründen einer nicht ungefährlichen Berichterstattung nur ganz oberflächlich auf „Erben“ gewisser Kreise aus dem Dritten Reich und dem damaligen Hochtechnologiezentrum Jonastal bei Arnstadt/Thüringen beispielgebend verweisen, wo wichtiges dazu mit entsprechenden Quellen und Zeugenaussagen publiziert wurde, wenn man weiß wo…
Ich persönlich gehe also davon aus, dass sofort nach dem Krieg und des sich abzeichnenden Beginns der Eskalierung der Zerwürfnisse Ost und West, sprich Kalter Krieg, an wichtigen aber auch weniger wichtigen Stellen und Institution im Osten Leute installiert wurden, die eben nach einem Umsturz bzw. einer Systemänderung für die neuen Herren austauschbar zur Verfügung stehen! Ich bereite gerade auch einen großen Artikel zum Jahrestag des Mauerfalls vor, wo ich genaueres zu diesem Thema erörtern möchte. Man darf also gespannt sein!
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Halts Maul und putz, du Sau! Wir müssen schließlich auch sparen ...
Komische Dinge tun sich gerade in Deutschland auf.
So stolperte ich über einen Blog¹, der es als "sozial" bezeichnet, wenn Schüler nun mehrmals wöchentlich zum Putzen verdonnert werden.
Hintergrund ist nicht etwa das Stärken sozialer Kontakte, sondern schlicht und ergreifend der Wille zum Sparen.
Die Stadtverwaltung Hildesheim ordnet zum 1. April - und es handelt sich hier leider nicht um einen April-Scherz - für 27 Schulen den Schülerputzdienst² an. Material, so heißt es, werde in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Frei nach dem Motto:
"In der DDR war nicht alles schlecht", sollen Schüler nun selbst den Besen schwingen.
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Großoffensive: Wider den Kommunismus
Und nocheinmal sehen und hören Sie, liebe Leser, eine Folge aus der Rubrik “CDU unter Freunden”. Diesmal allerdings etwas kürzer.
Es ist uns ein persönliches Anliegen, dem Kampfruf "Wehret den Anfängen" gerecht zu werden. Nachdem wir uns bereits mehrfach über das Konglomerat CDU/NPD ausgelassen haben, lesen Sie heute: MdB Ronald Pofalla (CDU) und seine Ausreisser.
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DNR: Auch Deutschland versenkte Munition
umwelt aktuell Ausgabe 02.2009
Auch Deutschland versenkte Munition
Auch die Bundesrepublik hat eigenverantwortlich Munitionsversenkungen im Meer durchgeführt. Das berichtet der Ökosystemforscher Stefan Nehring in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Waterkant. Nehring hat nachgewiesen, dass nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur die Alliierten und die DDR Munitionsaltlasten und chemische Kampfstoffe in den Meeren verklappt haben, sondern auch die Bundesregierung und einzelne Landesregierungen. Die westdeutschen Behörden hätten sogar fünfmal so viel Giftgas im Meer entsorgt wie die DDR-Regierung. Manche dieser Verklappungsfahrten führten laut Nehring bis in die Biskaya und vor die grönländische Küste. Neben 1.477 Tonnen Giftgasmunition habe die Bundesrepublik bis Mitte der 1960er-Jahre auch mehrere zehntausend Tonnen konventionelle Munition in den Meeren entsorgt. [bv]
Artikel:
Nehring, Stefan: Munitionsversenkungen durch die Bundesrepublik Deutschland - Legende oder Wirklichkeit?
Waterkant Nr. 4, Dezember 2008, S. 9
Kontakt:
Dr. Stefan Nehring, Koblenz
Tel. +49 (0)261 / 1330398
E-Mail: info@stefannehring.de
www.stefannehring.de
Rote Socken, liederlich gestopft
Mit freundlicher Genehmigung von Ralph Hartmann
Autor Ralph Hartmann
Das »Gedenkjahr 2009«, in dem der »friedlichen Revolution« in der DDR gedacht werden soll (s. Ossietzky 12/2008), rückt näher – die Wahlen zum Bundestag ebenso. Die CDU bereitet sich emsig darauf vor und hat die prächtige Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Beide Ereignisse fest im Blick will sie mit der »Verklärung der DDR« aufräumen und die »Aufklärung über das SED-Unrechtsregime« vorantreiben. Dazu verabschiedete die christlich-demokratische Unionsführung einen Antrag mit dem flotten Titel »Geteilt. Vereint. Gemeinsam. Perspektiven für den Osten Deutschlands«. Anfang Dezember soll der Text, der zugleich als eine der Grundlagen für die bevorstehenden Wahlschlachten vor allem gegen Die Linke dienen soll, in Stuttgart auf dem Parteitag beschlossen werden. Das Thema ist brisant, denn die Gefahr ist groß, und »leider stellen wir«, wie Generalsekretär Ronald Pofalla nach der Verabschiedung des Antrages alarmierte, »heute fest, daß eine Verklärung, ja teilweise sogar eine Geschichtsfälschung mit Blick auf das SED-Unrechtsregime stattfindet«. Das »Vergessen, Verdrängen und Beschwichtigen« dürfe keine Schule machen.
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Autor Ralph Hartmann
Das »Gedenkjahr 2009«, in dem der »friedlichen Revolution« in der DDR gedacht werden soll (s. Ossietzky 12/2008), rückt näher – die Wahlen zum Bundestag ebenso. Die CDU bereitet sich emsig darauf vor und hat die prächtige Idee, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Beide Ereignisse fest im Blick will sie mit der »Verklärung der DDR« aufräumen und die »Aufklärung über das SED-Unrechtsregime« vorantreiben. Dazu verabschiedete die christlich-demokratische Unionsführung einen Antrag mit dem flotten Titel »Geteilt. Vereint. Gemeinsam. Perspektiven für den Osten Deutschlands«. Anfang Dezember soll der Text, der zugleich als eine der Grundlagen für die bevorstehenden Wahlschlachten vor allem gegen Die Linke dienen soll, in Stuttgart auf dem Parteitag beschlossen werden. Das Thema ist brisant, denn die Gefahr ist groß, und »leider stellen wir«, wie Generalsekretär Ronald Pofalla nach der Verabschiedung des Antrages alarmierte, »heute fest, daß eine Verklärung, ja teilweise sogar eine Geschichtsfälschung mit Blick auf das SED-Unrechtsregime stattfindet«. Das »Vergessen, Verdrängen und Beschwichtigen« dürfe keine Schule machen.
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