Es funktioniert tatsächlich. Eben noch mitten im schönsten Traum, nicht aufgepasst und irgendwas mit Politik, Wirtschaft oder ähnlichem zugelassen und schon steht man senkrecht im Bett. Das ist der alte Schutzmechanismus gegen Alpträume. Sofort wachwerden. Der Alptraum wäre dann zu Ende und alles wäre gut. Leider ist Deutschland kein Albtraum sondern harte Realität. Egal wie oft man schweißgebadet wach wird, die Realität ist schlimmer als jeder Alptraum.
Normalerweise wird in letzter Zeit in diesem Blog das alltägliche an Zumutungen unter Gesammelte Gemeinheiten verarbeitet, aber wenn die Nachrichten so knüppeldicht fallen, dann ist es vielleicht an der Zeit sie auch mal gesammelt darzustellen, damit jedem klar wird, das es keine bedauerlichen Einzelfälle, Zufälligkeiten oder Webfehler des System sind, sondern dass ein geplanter Angriff gegen Deutschland ist. Durchgeführt von unseren gekauften Politikern zum Nutzen unserer neoliberalen und wirftschaftsfaschistischen Herrscher aus dem Großkapital und deren Handlanger, bezahlt aus den Steuern der arbeitenden Menschen.
Wir müssen jetzt unsere Bahn verschenken weil Mehdorn, Tiefensee und ein paar andere ihre Heuschreckenfreunde und sich selbst reich machen wollen. Dazu haben sie eine ganze Gewerkschaft gekauft und deren ehemaligen Boss jetzt zum Personalvorstand gemacht, weil der sich ja im Betrug an Mitarbeitern besonders gut auskennt. Um das Geschenk für ihre Auftraggeber noch reizvoller zu machen wurde die deutsche Bahn deutlich aus der Fläche
herausgezogen:
Nirgendwo in Europa haben Regierungen das Schienennetz so radikal ausgedünnt wie in Deutschland und Polen. Um 16 Prozent ist das Bundesschienennetz seit 1990 in Deutschland verkleinert worden - trotz der seit Jahren steigenden Fahrgastzahlen und des wachsenden Schienengüterverkehrs. Damit nimmt Deutschland "in Europa eine negative Spitzenposition ein", wie die Allianz pro Schiene am Dienstag in Berlin mitteilte. "Nur in Polen war die Netzschrumpfung mit minus 26 Prozent noch stärker", sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege.
Die anderen Staaten Europas haben ihr Schienennetz im Zeitraum von 1990 bis 2005 deutlich weniger verkleinert. Einzelne Staaten wie die Schweiz haben die Streckenlänge vergrößert. "Bei den steigenden Benzinpreisen und dem prognostizierten Güterverkehrswachstum werden wir jeden verlorenen Schienenkilometer in den nächsten Jahren noch bitter bereuen.
Selbstverständlich werden Mehdorn und sein Haufen noch mehr Schienen abbauen. Es geht ja darum Heuschrecken zu füttern nicht um Verkehrspolitik. Deshalb raus aus der Fläche, sollen die Menschen doch sehn wo wie sie bleiben. Mehdorn und Tiefensee interessieren Menschen nicht.
Aber es geht fröhlich weiter. Diesmal ist es die Krankenversicherung. Wir erinnern uns an all die feinen Minister die uns seit Jahren erzählen weshalb Sozialversicherungen nicht gehen und weshalb wir uns alle privat versichern sollen. Dieser ministerielle Abschaum wurde gut bezahlt, hat heute Vortragsreisen und Pöstchen. Die Versicherungswirtschaft will keine Sozialversicherung, keine Solidarität. Sie will die Armen ausnehmen um es den Reichen zu geben und Milliarden zu verdienen. Jetzt wird es wirklich
ernst und die Medien helfen fleißig beim Betrug:
Großkonzerne wollen Einheitstarif einführen
Revolution in der Versicherungswirtschaft: Die Branche diskutiert die Einführung einer Einheitsversicherung. Die klassische private Krankenvollversicherung würde damit abgeschafft.
In der deutschen Versicherungswirtschaft wird über einen radikalen Umbau der Krankenversicherung diskutiert. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) plädiert in einem Arbeitspapier für die Einführung einer Einheitsversicherung mit Grundschutz für alle Einwohner, wie die Financial Times Deutschland berichtete.
Daneben würden die privaten Kassen Zusatzversicherungen für Leistungen anbieten, die der Grundtarif nicht abdeckt.
Binnen zwei Jahren deckt der Grundtarif nichts mehr ab außer der Feststellung des Todes für dessen Bescheinigung dann aber 500 Euro zu bezahlen sind. Die Süddeutsche hinterfragt das nicht. Gibt eine Pressemitteilung weiter um sich die Anzeigen zu sichern. Sie weist nicht darauf hin, das die Privaten Krankenkassen bisher nicht in der Lage sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zum gleichen Preis über die gesamte Lebensspanne zu erbringen, weil sie dann ihre Gewinne nicht machen könnten. Mann will den Menschen wieder ein Stück Sicherheit nehmen damit die vollgefressenen Schweine noch weiter fressen können.
Aber auch das ist nicht alles, weil sowie alle egal ist gelten jetzt auch keine kaufmännischen
Grundsätze mehr:
Der Vorstandschef von Pro Sieben Sat 1, Guillaume de Posch, hat auf der Hauptversammlung des Unternehmens Optimismus verbreitet. Der Fernsehkonzern will das Vorjahresergebnis trotz roter Zahlen im ersten Quartal übertreffen. Schwung erhofft sich das Unternehmen vor allem durch das Auslandsgeschäft.
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Der Schuldenberg nach der Übernahme der europäischen Sendergruppe SBS sei weiter gestiegen auf 3,4 Mrd. Euro, sagte der scheidende Finanzchef Lothar Lanz. Trotzdem will der Konzern an die dominierenden Finanzinvestoren KKR und Permira und die Kleinaktionäre eine Dividende von 270 Mill. Euro ausschütten - mehr als der gesamte Jahresgewinn von 249 Mill. Euro.
In einer Situation wo sein Unternehmen Schulden abbauen müsste, verteilt der Vorstandschef eines deutschen Unternehmens Gewinne an die ausländischen Heuschrecken die er nicht gemacht hat und nimmt dafür Schulden auf. Keine Börsenaufsicht hinterfragt das, kein Bafin und keine Staatsanwaltschaft fasst da einmal nach. Nein es ist alle völlig in Ordnung. Haben wir zur Zeit ja dauernd damit die Heuschrecken nicht pleite gehen.
Dafür aber werden wir bald an anderer Stelle erleben wie scharf der Staat kontrolliert. Die Neuköllner SPD, ja genau die, die ihre Schulen aus Faulheit und Desinteresse nie in den Griff bekam, die ihr Geld lieber in tausenden von anderen Dingen verballerte, die ihre Arbeit nie getan hat, genau diese
bescheidene SPD hat eine ganz tolle Idee:
Nun aber lenkt die Neuköllner SPD den Blick der Öffentlichkeit mit einem Papier wieder auf ihren Stadtteil und seine Schulpolitik. Die "Groß-Pinnower Erklärung" der Kommunalpolitiker nimmt sich dem Problem der Schwänzer an. Für Furore sorgen vor allem zwei Vorschläge der Genossen: Eltern von Schulverweigerern sollen künftig mit der Streichung des Kindergeldes und Führerscheinentzug bestraft werden.
"Kommt das Kind nicht in die Schule, dann kommt das Kindergeld nicht auf das Konto", heißt es in dem Papier, das die Neuköllner als Antrag auf dem bildungspolitischen Parteitag im September einbringen wollen. "In diesem Zusammenhang muss über weitere Sanktionsmodelle (zum Beispiel Führerscheinentzug) nachgedacht werden."
Die Herrschaften der Neuköllner SPD sollten sich lieber mal in ihrem Scheiß-Rathaus umsehen und dort das Geld einsparen, um Lehrer einzustellen oder sich um ihren Finanzsenator und den Partybürgermeister kümmern. Aber nein. Sie schaffen es nicht die Kinder und Lehrer für die Schule zu begeistern, deshalb werden die Eltern bestraft. Sippenhaft nennt man das ihr Herren und Damen aus Neukölln. Man darf ja in diesem Land solches Volk nicht mit klaren Worten benennen. Denken sie sich also eine beliebige Kette von Schimpfworten aus. Hier würden schlimmere verwendet.
Nein, dass war es auch noch nicht. Jetzt geht es ein wenig um Preise und
Inflation:
Der Großhandel hat seine Preise im Mai so stark angehoben wie seit über 26 Jahren nicht mehr.
Sie stiegen um durchschnittlich 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Rasant steigende Nahrungsmittel- und Energiepreise sorgten für die höchste Teuerungsrate seit Februar 1982 (8,5%). Auf die Verbraucher kommen nach Einschätzung des Einzelhandelsverbandes HDE aber keine Preissteigerungen in ähnlicher Größenordnung zu. "Der Großhandel gibt zwar die Tendenz vor, aber der Preisanstieg im Einzelhandel ist nie annähernd so hoch ausfallen", sagte HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr zu Reuters.
Die Einzelhandelspreise dürften in diesem Jahr um durchschnittlich etwa zwei Prozent anziehen. Zwar würden viele Lebensmittel deutlich teurer. Dafür seien etwa Unterhaltungselektronik und langlebige Konsumgüter extrem preisstabil und eine wirksame Inflationsbremse, sagte Pellengahr.
Das tröstet die Familie in Neukölln wahrscheinlich sehr. Die Lebensmittel werden um 40 Prozent teurer aber wenn sie dann jede Woche einen DVD-Player kaufen steigt ihre Inflation ganz moderat. Was will man von jemandem mit dem Namen Hubertus Pellengahr erwarten. Ganz gar kann der nicht sein. Man sollte den und den Sarazzin zusammen mit dem Leiter des Bundesamtes für Statistik jeweils in einem Berlin Wohnklo zu den Berliner Mieten und dem Gehalt eine Verkäuferin auch ohne Arbeit mal sechs Monate leben lassen. Die brauchte man nur noch zu beerdigen, die wären glatt verhungert. Vielleicht hätten sie auch einen schwunghaften Handel mit Elektrogeräten aufgemacht.
Ja da ist alles zum kotzen. Wenn dann aber mal einer den richtigen Schluss daraus zieht, will es keiner
hören und schon gar keiner ändern:
Die lange Zeit verbreitete Zuversicht, dass sich Leistung lohne und sozialen Aufstieg ermögliche, weiche zunehmend der Angst vor dem Absturz, berichtete der Direktor des Düsseldorfer Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Gustav Horn. "Diesen Optimismus von früher gibt es nicht mehr", ...
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Nach Beobachtungen des Kasseler Makrosoziologen Heinz Bude führt die wachsende Perspektivlosigkeit dazu, dass ganze Gruppen der Gesellschaft den Rücken kehrten. So berichteten Hauptschullehrer, dass 20 Prozent ihrer Schüler "ausbildungsmüde" seien.
Arbeiten lohnt nicht mehr
Belastet wird das aktuelle gesellschaftliche Klima nach Budes Einschätzung auch dadurch, dass immer mehr Menschen den Eindruck bekämen, dass hoher Arbeitseinsatz und Fleiß nicht unbedingt gute Einkommen sichern.
Tatsächlich sind nach Erkenntnissen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vor allem Kapitalanleger die Gewinner des aktuellen Aufschwungs, nicht jedoch Familien mit normalen Arbeitseinkommen. "Es gibt inzwischen eine Entkopplung von Einkommen und Leistung, die für mich nicht nachvollziehbar ist", sagte IAB-Chef Joachim Möller.
Genau das sind die Fakten die in diesem Blog immer und immer wieder an den verschiedensten Beispielen aufgezeigt werden. Der Betreiber dieses Blog ist ja nicht intelligenter als alle anderen und hoffentlich nicht allzu viel dümmer, aber warum passiert aus dieser Offensichtlichkeit heraus nichts. Sind denn wirklich alle gekauft, zu dumm oder zu feige die in diesem Staat an der Macht sind. Haben die INSM und ihre Mietmäuler, Mietwissenschaftler und Mietjournalisten, die Mohn/Bertelsmann, Springer, Hundt, Kannegiesser, Thumann und wie sie auch alle heißen dieses Land wirklich soweit nach unten gebracht? Man möchte schier verzweifeln, wenn man jeden Tag die gleichen miesen Nachrichten liest. Man sucht nach positivem, aber das hat dieses Deutschland nicht mehr zu bieten.
Das
Kolumnistenschwein fast es sehr gut zusammen:
Wenn es immer mehr Arme in der Gesellschaft gibt, so sollte man dem System endlich mal wieder Beine machen.
Dies Land ist unser Land. Nicht das Land der Mohns, nicht das Land der Merkel und des Steinbrücks. Es ist auch nicht das Land des Schäubles oder der braunen Richter in den roten und schwarzen Roben. Es ist das Land der Deutschen und es ist an der Zeit das die Deutschen sich ihr Land zurückholen.