"Fall jetzt endlich! Du blödes Ding!", klingt es aus der Meyerei und meint damit die Börsenwerte.
Mein Kommentar dazu:
Die Eu schreit und drängt einzelne Staaten schnellstens den Euro einzuführen. Das, für sich allein genommen, drängt mir den Gedanken auf, daß da jemand gewaltig an der Schraube drehen will. Was bedeutet es denn, wenn die Länder den Euro einführen? Es werden anderen Euroländern doch nicht die Euro genommen um sie als Zahlungsmittel den anderen zur Verfg. zu stellen. Nein, es müssen dann notwendigerweise neue gedruckt werden. Geld welches sofort wieder abgedrückt werden muss um die Schulden der einzelnen Länder zu tilgen die durch die Finanzkrise entstanden. Für mich macht es keinen großen Unterschied, ob nun 20.000 Rubel weg sind, oder 100.000 Eur (realen Umrechnungskurs mal außen vorgelassen). Am Ende haben die Schuldner noch genauso viele Schulden wie zuvor, nur eben Währungstechnisch anders benannt. Einige werden sagen, die ehemalige Währung ist entwertet und somit die Schulden auch, aber das erschließt sich mir nicht wirklich. Die Gläubiger werden auch nach einer Währungsreform - denn das wäre der Einstieg in den Euro - noch vor den Türen der jeweiligen Landesbanken stehen und ihr verlorenes Geld fordern. Oder glaubt allen ernstes jemand die Kaupthing-Opfer geben sich damit zufrieden, daß ihr Geld plötzlich nicht nur verloren sondern dann auch noch nichts mehr wert ist?
Der Bullenmarkt ist für mich in diesem Zusammenhang nichts weiter als eine Täuschung um die Länder mit dem Euro zu locken. Ist er erstmal eingeführt, lebt es sich börsentechnisch ganz ungeniert.
Die tatsächliche realistische Wirtschaft zeigt ein ganz anderes Bild auf: Massenlohnkürzungen, Entlassungen, Exporteinbrüche, Insolvenzen, feindl. Übernahmen, Standortwechsel,...
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