Gustav Herzog ist ein SPD-Herzchen, das wir im Deutschen Bundestag mit Steuergeldern aushalten müssen und das uns zum Dank, in einer weinerlichen Pressemitteilung die Hucke volllügt. Beim Thema neue Regeln was Bio-Lebensmittel sind, erdreistet sich der Komiker sogar, den Kritikern Halbwissen vorzuwerfen, weil wir die Wahrheit sehen und uns nicht von Monsanto und deren Freunden haben kaufen lassen.
Fakt ist: Ökolebensmittel werden auch zukünftig nicht "genverseucht" sein, wie der Berliner Kurier bereits gestern titelte. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist weiterhin verboten. Der nun beschlossene Schwellenwert von 0,9 Prozent für unbeabsichtigte oder technisch unvermeidbare Anteile gilt bereits für alle konventionellen Lebensmittel und wird jetzt nur auf ökologisch hergestellte ausgeweitet.
Womit uns Justavchen nichts anderes sagen will, als das Bio eben in Zukunft amtlich verdreckt werden kann, weil Justavchens Kumpane die Menschen eben nicht vor dem Gendreck schützen können und wollen.
Der Schwellenwert ist keine Lizenz zur Verunreinigung. Für Verunreinigungen in ökologisch wie auch für konventionelle Lebensmittel gilt, dass sie nachweisbar nicht vermeidbar waren.
Klar Justavchen, völlig klar. Natürlich ist alles unvermeidbar wenn Monsanto das meint. Wir haben in Südamerika ganze Landstriche wo Monsantos Gensoja, die Haltung von Kühen oder Schweinen unmöglich macht, und die Menschen deutlich früher sterben. Natürlich ist das unvermeidlich, weil es eben dort genauso Politker wie den großartigen SPD-MdB Gustav Herzog gibt, die immer auf der richtigen Seite, auf der Seite des dicken Geldes stehen. Koste es an Menschenleben was es wolle.
Es tröstet mich auch nicht, das so dreiste Lügner wie Herr Herzog, mit uns allen krepieren werden, an diesem Gendreck. Mir wäre es lieber, die krepieren und wir und unsere Kinder dürften weiter leben.




















