BERLINER SOLDATESKAMORDE 1919
Die Berliner Soldateskamorde 1919.
Zur politikhistorischen Erinnerungskultur in Ganzdeutschland.
Zugleich linksintellektuelle Kritik rechtssozialdemokratischer Hausgeschichtsschreibung[0]
Richard Albrecht
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Instrument Antikommunismus: Hexenjagd im Unrechtstaat BRD
Die CDU-Regierung unter Konrad Adenauer hatte in den Jahren nach dem Ende der Nazi-Diktatur offenbar keine großen Probleme damit, zahlreiche alte Blut- und Mordrichter schnell wieder in Amt und Würden zu verhelfen. Oft mit der Hilfe und Unterstützung wiedereingesetzter Nazi-Polizeiführer - gerade in Berlin - fand eine gnadenlose und hysterische politische Strafjustiz gegen Kommunisten bis in die späten 1960er Jahre statt. 1950 wurde von der CDU-Regierung unter Konrad Adenauer das "1. Strafrechtsänderungsgesetz" erlassen, das die Verfolgung kommunistisch Gesinnter ermöglichte. 1.500 Mitglieder der "Freien Deutschen Jugend" wurden zum Teil zu langjährigen Haftstrafen für ihre politische Gesinnung verurteilt.
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Ich bin kein Bürger!!
Vielleicht haben Sie auch schon ein paar Interviews mit den Nebelkerzen unserer Bundesrepublikanischen Grundgesetzesabschaffer zu den Landtagswahlen sehen können. Vielleicht haben Sie aber auch gestern Abend Anne Will gesehen und hatten plötzlich so ein befriedigendes Gefühl, wie Sie es vielleicht das letzte mal hatten, als Sie noch bereit waren mit Puddingbeuteln und Milchtüten die Straßen zu beglücken. Ich hatte dieses Gefühl und es tat gut - verdammt gut sogar.
Danken muß ich dafür Guido Schwesterwelle.
Er brachte es durch nicht-Beantwortung einer einfachen Frage fertig zu sagen, dass alle SPD-Wähler, alle LINKE-Wähler und selbstverständlich auch alle Piraten-Wähler keine Bürger sind!
Kampfbegriff "bürgerliche Parteien" - gemeint sind CDU/CSU und die FDP meint sich damit dazuzuzählen. Sie sind also die "Bürgerlichen". Was sind denn dann die anderen? Kümmern die sich nicht um Bürgerbelange? Sind das einfach alles nur dreckige kleine Maden, inklusive ihrer Wähler?
Die Antworten blieb er am gestrigen Abend schuldig.
Stattdessen feixte Sigmar Gabriel mit Erklärungen, forderte Schwesterwelle auf einmal nachzulesen woher der Begriff "bürgerliche Parteien" stamme. Und das vor seiner Nutzung die SPD wohl mehr und enger mit jenen zusammen politische Arbeit gemacht hatte die Herr Westerdelle gestern Abend so munter und schon beinahe im Hitlerjargon mit Kommunisten bezeichnete. Gabriel schoß zurück, Guido machte auf Betroffenes hässlliches Entlein und schon musste Gabriel wieder schweigen. Man sah ihm an, er wäre der Guido-Maus gerne ins Gesicht gesprungen.
Ja, es gab Zeiten in denen die SPD noch mit Menschen zusammenarbeitete die in jenem heutigen Lager der LINKEN zu verorten sind und sie sind weiß-Gott keine schlechten. Ich stelle die Behauptung auf, wäre es nicht zum Verbot der KPD und anderen sozial und bürgerlich ausgerichteten Gruppierungen gekommen und hätte man die Studenten damals nicht als böses sozialistisch und kommunistisches Terroristenpack bezeichnet, die Politik sähe heute tatsächlich anders aus. Studiengebühren gäbe es vermutlich in keinem Bundesland mehr, HARTZIV hätte vielleicht ganz andere Grundlagen gehabt, Atomwaffenzwischenlagerstandort wäre Deutschland vermutlich auch nicht und den Einmarsch in Afghanistan.. hätte es nie gegeben...
CDU-Pofalla schlägt übrigens in die selbe Kerbe wie Westerwelle. "Kommunisten und Sozialisten haben in Deutschland nichts mehr verloren." Ich glaube allmählig tatsächlich, dass diese komischen Parteien die sich bürgerlich schimpfen, genau das bürgerliche aus den Jahren 1933-1945 und 1952-1977 meinen - ja selbst Internettechnisch haben sie ja eindeutig bewiesen in den Kinderschuhen zu stecken.
Es wird Zeit für das 21. Jahrhundert: bürgerlich ist was anderes, liebe CDU/FDP!!
Info-Nachtrag:
CDU-Kampagnen "Wider dem Kommunismus"
Die verschwiegene Geschichte (Heinrich Hannover)
Die Republik vor Gericht (Heinrich Hannover)
Verschwiegene Geschichte
Mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung der Texte auf Duckhome.de durch Heinrich Hannover am 22. Mai 2009
Erschienen auf Heinrich-Hannover.de
Bei Gesprächen mit jungen Menschen ist mir immer wieder aufgefallen, daß nur geringe Kenntnisse über die historische Entwicklung nach dem Ende des 2. Weltkrieges vorhanden sind. Bezeichnend für diese Wissenslücke sind die in einer Sondernummer der „Zeit“ (April 2005) veröffentlichten Antworten junger Autoren, die für ein vom Landestheater Tübingen veranstaltetes Festival Stücke über das Ende des 2. Weltkriegs geschrieben hatten, also über ein gewisses Maß von Geschichtskenntnissen verfügen sollten. Der eine sagte:
Nach 1945 kommt für mich ganz schnell der Mauerbau. Dazwischen ist wenig...
Oder ein anderer:
Ich denke bei 1945 auch sofort an 1968, weil mein Blick aufs „Dritte Reich“ extrem geprägt ist durch die 68er-Generation, vor allem durch unsere Lehrer. Zwischen heute und 1945 ist dann vielleicht nur noch der Mauerfall. So verdichtet sich für mich deutsche Geschichte.
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