Jim Rogers ist eine Legende unter Investmentbankern und Rohstoff-Guru. Er empfiehlt seinen Kunden die weltweite "Landnahme", so schreibt
Stefano auf Radio Utopie in seinem italienischen Artikel.
Ob Jimmy-Boy da vorrausschauend ist? M.E. "ja". Er rechnet, so glaube ich, mit einer so starken Krise, Inflation inklusive, dass man nur noch zu althergebrachten Mitteln greifen kann, um überhaupt zu überleben: Feld- und Ackerwirtschaft.
George Soros, US-amerikanischer Investmentbanker, kaufte bereits argentinisches Land auf. Die Russen haben sich in der Ukraine Land gesichert. Morgan Stanley und die französische Gruppe Dreyfus kauften zehntausende Hektar in Brasilien. Die Daewoo-Gruppe hat im November 2008 die Hälfte an Ackerflächen auf Madagaskar aufgekauft, was mit 1,3 Millionen Hektar zu Buche schlägt. Ein Schritt, die Menschen noch weiter zu kontrollieren. Man nehme ihnen die Grundlage, man nimmt ihnen das Leben. In Madagaskar protestierten vergangenen Samstag die Menschen. Dabei feuerte die Polizei auf die Massen - Resultat: 28 Tote und ca. 200 Verletzte. Daewoo will die vollen Rechte zur Kultivierung von Mais und Palmöl - für sage und schreibe 99 Jahre!
Diesen Zahlen folgen in Stefanos Artikel weitere, er beendet seinen Artikel mit dem Wortlaut: Diese Ressourcen-Vampire sind dabei, eine Katastrophe zu entfesseln.
Vielleicht sollten sich die Otto-Normalverbraucher Jim Rogers Tipp bemächtigen: Landnahme, wo es nur geht!