Was ist bloß aus dem alten Spruch des Volksmundes geworden, dass die Mühlen der Justiz langsam mahlen? Zugegeben, ich habe mir das Thema bei Volker Pispers aus seiner Sendung vom 8.3.09 auf 3sat entliehen und kann ihn nun um einen Punkt erweitern: um den Fall Klatten!
Wie Volker Pispers zutreffend ausführte, hat das landläufige Bild der Justiz, das Fälle bzw. Prozesse eigentlich „ewig“ dauern, heutzutage wohl keine uneingeschränkte Gültigkeit mehr. So schnell wie die Justiz „prominente Fälle“ wie Zumwinkel, Althaus, Pooth aburteilt, kann man schon mal schnell den Überblick verlieren. Oder um Pispers zu bemühen, die Standgerichte machen die Runde.
Wer die Sendung verpasst hat, kann diese hier nochmal genießen:
3sat
Man hat fast den Eindruck, dass die Gerichte, also die Personen, die dafür stehen, die sich Richter, Staatsanwälte und Verteidiger nennen; dass eben diesen schwant, dass bald das Stündlein der Geschichte schlagen könnte und wie in jedem zusammenbrechenden System, dann als Systemlinge ihre Personen nicht mehr gefragt sein könnten. Also schnell noch ein paar Urteile zugunsten der Mächtigen, Schönen und Reichen fällen, bevor die sich straff aktualisierende Zeit das alte und faulende System mit all seinen Lakaien hinwegwischt!
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