Gestern Nacht lief in Arte ein Bericht von Molly Direen über Landwirtschaft in England, mit dem Titel "Unser täglich Fleisch" von 2007. Eigentlich wollte ich gleich wegschalten, weil es anfangs um die Fuchsjagd ging, (nicht unbedingt mein Thema!), die englische Variante, wo eine Meute Hunde den Fuchs verfolgt, und die Reiter mutig hinterher jagen. 2005 hat man das nach langen und harten Auseinandersetzungen verboten. Zur Freude von Ökologen und Tierschützern und zum Entsetzen der Landbevölkerung. - Ich habe dann doch nicht weggeschaltet, weil angekündigt wurde, dass man sich mit der Landwirtschaft beschäftigen wolle und dabei vor allem die Lage der Nutztiere betrachten werde. Es würde ein sehr offener und ehrlicher Bericht werden ...
Und schon sieht man Bilder, wo kerngesunde Kälber getötet wurden. Warum? Weil es sich um unerwünschte Kreuzungen zwischen zwei Rinderrassen handelte, deren Fleisch absolut unverkäuflich ist. Das heißt, das Kalb ist das Futter nicht wert, das es fressen würde. Stattdessen kostet sogar das Töten der Tiere noch Geld. Die beteiligten Personen zeigten alle Scham und Abscheu davor, gesunde Tiere zu töten. Aber sie wären dazu gezwungen, völlig gegen ihr eigenes Gefühl.
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