Und dann da noch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
Um der Sache die richtige Würze zu geben muss man etwas weiter ausholen und sich an den guten alten Michael Glos erinnern den Duckhome ja schon immer für grenzdebil hielt und der uns diese Ansicht nun eindrucksvoll bestätigt: ["Und dann da noch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer " mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2011-01-05
Ärzte fordern legalen Organhandel
Menschenwürde nach Haushaltslage
Arbeitsmarkt: 2010 bestes Jahr seit 1992
FDP fordert Einschränkung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Finanz-Heuschrecken: Jetzt geht die Party richtig los
Nach Lötzschs Kommunismus-Äußerung: "Die Linke wird keine kommunistische Partei"
Solarstrom hängt Atomkraft ab
Der Dioxin-Skandal erreicht die FDP ["Aufgelesen und kommentiert 2011-01-05" mehr »]
Menschenwürde nach Haushaltslage
Arbeitsmarkt: 2010 bestes Jahr seit 1992
FDP fordert Einschränkung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Finanz-Heuschrecken: Jetzt geht die Party richtig los
Nach Lötzschs Kommunismus-Äußerung: "Die Linke wird keine kommunistische Partei"
Solarstrom hängt Atomkraft ab
Der Dioxin-Skandal erreicht die FDP ["Aufgelesen und kommentiert 2011-01-05" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-29
BIP-Zuwachs von neun Prozent - da kann doch etwas nicht stimmen
Ohne Sozialleistungen wäre fast jeder vierte in Deutschland "armutsgefährdet"
Volksverarmungspolitik zeigt erste Erfolge: Mittelschicht schrumpft, Ungleichheit nimmt zu
Deutsches Massenschicksal: Ab 50 steigende Arbeitslosigkeit und (demnächst) Rente erst mit 67
Während Konzerngewinne und Vermögenseinkommen stark wachsen, bleiben die Löhne zurück
Gewerkschaften wollen kürzere Arbeitszeiten
Studie zu Arbeitslosen: Nur wenige Hartz-IV-Empfänger faulenzen
Vergleich Skandinavien <--> Deutschland
Hartz IV macht Anwälte reich
DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann: "Bundeswehr soll Handelswege freihalten"
Gefährlicher Bodengrund: Stuttgart 21-Architekt fordert sofortigen Baustopp
Gutachten zur Energiepolitik: Längere AKW-Laufzeiten sind unnötig
Thilo Sarrazin (SPD) findet seine Thesen "sozialdemokratisch"
Anzeige gegen Verkehrsminister Ramsauer (CSU) wegen Lustreisen
Hans-Werner Sinn fordert freie Straßen für diejenigen, denen Maut-Beträge egal sein können
Trotz Abhöraffäre: Koppers Nibelungentreue zu HSH-Chef Nonnenmacher
Google Street View: Ansichtssache
Thilo Sarrazin - vor dem internationalen Durchbruch? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-29" mehr »]
Ohne Sozialleistungen wäre fast jeder vierte in Deutschland "armutsgefährdet"
Volksverarmungspolitik zeigt erste Erfolge: Mittelschicht schrumpft, Ungleichheit nimmt zu
Deutsches Massenschicksal: Ab 50 steigende Arbeitslosigkeit und (demnächst) Rente erst mit 67
Während Konzerngewinne und Vermögenseinkommen stark wachsen, bleiben die Löhne zurück
Gewerkschaften wollen kürzere Arbeitszeiten
Studie zu Arbeitslosen: Nur wenige Hartz-IV-Empfänger faulenzen
Vergleich Skandinavien <--> Deutschland
Hartz IV macht Anwälte reich
DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann: "Bundeswehr soll Handelswege freihalten"
Gefährlicher Bodengrund: Stuttgart 21-Architekt fordert sofortigen Baustopp
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Thilo Sarrazin (SPD) findet seine Thesen "sozialdemokratisch"
Anzeige gegen Verkehrsminister Ramsauer (CSU) wegen Lustreisen
Hans-Werner Sinn fordert freie Straßen für diejenigen, denen Maut-Beträge egal sein können
Trotz Abhöraffäre: Koppers Nibelungentreue zu HSH-Chef Nonnenmacher
Google Street View: Ansichtssache
Thilo Sarrazin - vor dem internationalen Durchbruch? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-29" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29
Arbeitslosenstatistik Juli 2010: Weiterhin über 7,7 Millionen Leistungsempfänger
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-05-04
500 Mio Verlust unter Aufsicht von Hessens CDU-Chef Roland Koch
Pressefreiheit ade: Journalisten wegen Ermittlungen im CDU-Sachsensumpf vor Gericht
Rüttgers-Regierung macht NRW zum Absteigerland
Zahl steigt immer weiter: Über 1,3 Millionen müssen mit Hartz-IV aufstocken
Hartz IV-Härtefallregelung greift nur in sehr wenigen Fällen
Nur mit einer Verkürzung der Arbeitszeit lässt sich Arbeitslosigkeit reduzieren
Arbeitnehmer-Datenkrake ELENA
Minus 2,4 Prozent: Deutscher Einzelhandelsumsatz erneut eingebrochen
Einsatz in Afghanistan - Alternativlos
Kolumne: Im Höllenfeuer
Über 20.000 Euro Schadenersatz für die TAZ wegen Verbot ihres Werbeclips
Rot-Grünes Remis
Psychotest: Wie Westerwelle sind Sie? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-04" mehr »]
Pressefreiheit ade: Journalisten wegen Ermittlungen im CDU-Sachsensumpf vor Gericht
Rüttgers-Regierung macht NRW zum Absteigerland
Zahl steigt immer weiter: Über 1,3 Millionen müssen mit Hartz-IV aufstocken
Hartz IV-Härtefallregelung greift nur in sehr wenigen Fällen
Nur mit einer Verkürzung der Arbeitszeit lässt sich Arbeitslosigkeit reduzieren
Arbeitnehmer-Datenkrake ELENA
Minus 2,4 Prozent: Deutscher Einzelhandelsumsatz erneut eingebrochen
Einsatz in Afghanistan - Alternativlos
Kolumne: Im Höllenfeuer
Über 20.000 Euro Schadenersatz für die TAZ wegen Verbot ihres Werbeclips
Rot-Grünes Remis
Psychotest: Wie Westerwelle sind Sie? ["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-04" mehr »]
Mouse-Wheel - närrisches Treiben
Alles in allem ist nichts dagegen einzuwenden, dass Menschen zusammen feiern.
Miteinander lachen, tanzen und Freude haben.
Belächeln und Bemitleiden kann man sie, wenn diese Feierlichkeit alljährlich wiederkehrende Phasen sind. Es ist erzwụngenermaßen so, dass im Kalender sich Jahr für Jahr das Fest des Karnevals wieder findet und in den Gehirnen der Leute sich der Hebel umschaltet: jetzt sind wir aber wieder mal richtig ausgelassen und fröhlich.
Vollkommene Fremde herzen und umarmen sich, als sei die Gesamtgesellschaft ein einziges Konglomerat von weichen und empathiefähigen Mitmenschen.
Ufftata – ufftata der Straßenkarneval ist da.
Mouse-Wheel - närrisches Treiben ["Mouse-Wheel - närrisches Treiben" mehr »]
Miteinander lachen, tanzen und Freude haben.
Belächeln und Bemitleiden kann man sie, wenn diese Feierlichkeit alljährlich wiederkehrende Phasen sind. Es ist erzwụngenermaßen so, dass im Kalender sich Jahr für Jahr das Fest des Karnevals wieder findet und in den Gehirnen der Leute sich der Hebel umschaltet: jetzt sind wir aber wieder mal richtig ausgelassen und fröhlich.
Vollkommene Fremde herzen und umarmen sich, als sei die Gesamtgesellschaft ein einziges Konglomerat von weichen und empathiefähigen Mitmenschen.
Ufftata – ufftata der Straßenkarneval ist da.
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Aufgelesen und kommentiert 2010-02-03
- Kopfpauschale oder Rücktritt: FDP-Minister Rösler pokert mit seiner Zukunft
- Steuerhinterzieher-CD: "Vielen Kriminellen steht der kalte Schweiß auf der Stirn"
- 40 Milliarden Defizit: Die Wirtschaftskrise hat die Kommunen erreicht
- In Deutschland steigt die Zahl der Pleiten
- Statistisches Bundesamt: Einzelhandelsumsatz 2009 real um 1,8 Prozent gegenüber 2008 gesunken
- Asoziale Hartz-Hetze von Politik und Medien
- Berechnung der Hartz4-Regelsätze: Ein Sechsjähriger isst eben weniger als ein Fünfjähriger
- Neue Abgeltungsteuer trifft Fondssparer, Aktionäre und Besitzer anderer Wertpapiere hart
- SPD macht Wahlwerbung mit ihrem "Kölner Modell"
- NRW-Wahl im Mai: Piratenpartei vor dem Einzug in den Landtag?
- FDP im freien Zerfall
- Das LG Hamburg findet, dass Abmahnungen auch per Email zugestellt werden dürfen
- Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit sicherten 2009 mehr als eine Million Jobs
- DGB-Tarifvertrag für Zeitarbeiter erntet große Kritik an der Basis
- Samstag 24. April 2010: Aufruf zur größten Menschenkette gegen Atomkraft
- Das Geheimnis der Beliebtheit von Ursula von der Leyen ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-03" mehr »]
- Steuerhinterzieher-CD: "Vielen Kriminellen steht der kalte Schweiß auf der Stirn"
- 40 Milliarden Defizit: Die Wirtschaftskrise hat die Kommunen erreicht
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Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27
- Krankenkassen-Zusatzbeiträge: Immenser Verwaltungsaufwand - wegen acht Euro
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
- Parteispenden: Das Prinzip der politischen Landschaftspflege
- Schwarz/Gelb plant neue Steuergeschenke für Firmen
- Filmclip: Der IG Metall-Streik um 35 Stunden
- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
- BILD und SPIEGEL feiern: Jetzt geht die LINKE ihrem Ende entgegen
- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
- Die BILD schäumt - per Titelkampagne gegen öffentlich-rechtliche Sender ["Aufgelesen und kommentiert 2010-01-27" mehr »]
- Wer seinen Zusatzbeitrag nicht zahlt, riskiert weniger als beim Schwarzfahren
- Kindergeld-Rückforderung bei Hartz4-Empfängern meistens unzulässig
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- Ministerpräsident Roland Koch (CDU) verteidigt seine Hartz-IV-Ideen
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- FDP - die Sternschnuppen-Partei
- Der SPIEGEL verbreitet wieder einseitige Terrorpanik
- OECD-Studie: Bildung wirkt langsam, aber mächtig
- Neuer Staatsvertrag: Zensur im Namen des Jugendschutzes
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Abrackern für wen?
Bekanntlich gibt es genug Zeitgenossen aus der Wirtschaft, die mit Hilfe der Politik die Arbeitswelt am liebsten in Vorkriegs- und sonstige Zeiten zurückkatapultieren möchten - und zwar mit Tricks.
["Abrackern für wen?" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-29
• Zahl der Zeitarbeiter erreicht neuen Rekordstand
• DGB erwartet eiskalten Winter
• CSU-Chef bringt Akw-Laufzeiten bis zu 60 Jahren ins Spiel
• Journalisten in China: Kein freier Internet-Zugang
• Abzocke von Privatpatienten drastisch gestiegen ["Kurzkommentar 2008-07-29" mehr »]
Drei Milliarden Überstunden
Also eigentlich hat das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), nur rund 1,477 Milliarden bezahlter Überstunden ermitteln können und vermutet den gleichen Wert noch einmal an unbezahlten Überstunden. Die Steigerungsrate soll bei 5 Prozent liegen. Es könnten aber auch sehr viel mehr unbezahlte Überstunden sein.
Nun müsste ich ja eigentlich sofort den Abbau der Überstunden auf Null fordern und in das allgemeine Gejaule einstimmen. Allerdings denke ich gar nicht daran in diesem Chor mitzusingen.
Das ist nämlich gar nicht so einfach mit den Überstunden. Für viele Arbeitnehmer in Deutschland sind regelmäßige Überstunden der einzige Weg, um überhaupt über die Runden zu kommen, oder um die neue Waschmaschine, das neue Auto oder den Jahresurlaub zu finanzieren. Für diese Leute sind Überstunden Besitzstand den sie verteidigen müssen. Ohne anständige Löhne sind diese Überstunden also nicht verzichtbar.
Bezahlte Überstunden kosten Unternehmen mehr, als normale Arbeitsstunden. Deshalb werden die Unternehmen versuchen, von sich aus Überstunden abzubauen. Das geht theoretisch am einfachsten durch Neueinstellungen. Allerdings geben die mit dem Begriff "Arbeitgeberverbände" sicherlich falsch bezeichneten neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Kampfbünde, permanent die Losung aus nicht neu einzustellen, bis die Löhne praktisch auf Null sind. Sie treiben dadurch ihre Mitglieder in eine Kostenfalle, die für einige Unternehmen schon tödlich war, was diese Verbände aber nicht interessiert.
Allerdings lassen sich 1570 Überstunden im Monat, in einem Unternehmen auch nicht einfach in 10 Arbeitsplätze a 157 Monatsstunden umrechnen. Meist betreffen sie nicht alle Monate eines Jahre und selbst wenn, dann nicht immer die gleichen Tätigkeiten. Da wir aber aufgrund von Unternehmensberatern, die keine Kenntnisse über reale Abläufe in Unternehmen haben, seit Jahren den vielseitig einsetzbaren Arbeiter mit dem etwas höheren Lohn, durch den billigen, aber nur sehr begrenzt einsetzbaren Arbeitnehmer ersetzt haben, stehen wir heute vor dem Problem, das wir vielfach die Leute nicht mehr im Unternehmen haben und auch nicht von draußen bekommen können, die als Springer an vielen Arbeitsplätzen, vollwertig einsetzbar wären.
In einigen Unternehmen hat man diese Problematik bemerkt und arbeitet nun leise und ohne viel Aufhebens daran, die eigenen Leute wieder vielseitiger zu machen. Das geht natürlich nur wenn man dafür die besten Leute nimmt. Der Versuch einiger dieser tollen Unternehmensberaterexperten für diese anspruchsvollen Aufgaben, das Personal zu verwenden, das in Pools geparkt wurde, weil es eigentlich zu nichts zu gebrauchen ist und aus rechtlichen Gründen auch nicht entlassen werden kann, funktioniert sicher nicht. Springer müssen die besten Mitarbeiter sein und nicht die Looser. Die könnten höchstens als Unternehmensberater arbeiten.
Bis auf diesem Weg die Anzahl der Überstunden auch nur halbiert werden könnte, werden aber noch Jahrzehnte vergehen, zumal nur die wenigsten Unternehmen das Problem schon begriffen haben. Bei den dümmeren Unternehmen hilft aber eben nur die Keule. Für diese Unternehmen müsste eine Überschreitung der wöchentlichen Regelarbeitszeit um mehr als zehn Prozent, einfach einen Lohnzuschlag von 100 Prozent bedeuten von dem die Hälfte an den Arbeitnehmer und der Rest an einen Ausbildungsfond geht.
Noch eigenartiger ist die Situation bei den unbezahlten Überstunden, die normalerweise nur bei Angestellten anfallen. Da gibt es einen signifikanten Anteil von Geben und Nehmen. Ungefähr ein Drittel der anfallenden Überstunden ist der Tatsache geschuldet, das Arbeitszeit für andere Zwecke mißbraucht wurde. Der schnelle Anzugkauf, das Auto in der Werkstatt, die zweite Stunde Mittagspause und Mittwochs zum Tennis. Dieses kleine Stück Glück des Angestellten, das Freiheit bedeuten kann. Die meisten gleichen das, ohne das man sie kontrollieren müsste durch Überstunden wieder aus. Kein Problem. Kein Thema.
Natürlich gibt es die Faulen, die zu Lasten der Kollegen und der Firma, diese kleinen Freiheiten ausnutzen und nichts dafür geben und es gibt die Unternehmen, die zwar gerne kostenlose Überstunden annehmen, aber dafür nicht den Hauch von Freiheit bieten wollen. Beide sind vom gleichen Schlag, vom Stamme Nimm. Man kann solchen Mitarbeitern und bei solchen Firmen nur kündigen. Alles andere macht keinen Sinn.
Viel schlimmer ist es aber mit den anderen zwei Dritteln der unbezahlten Überstunden. Sie resultieren wiederum aus der Tätigkeit von Unternehmensberatern, die viele wichtige Stellen einfach wegrationalisiert haben. Dadurch das einige Experten die Arbeit nicht gesehen haben, ist sie aber nicht still und leise weggegangen, sie wurde nur auf die verbleibenden Köpfe verteilt. Das sah zu Anfang ja auch noch erträglich aus, weil wirklich nicht alle ausgelastet waren. Allerdings spätestens nach der zweiten Entlassungswelle oder den fehlenden Wiedereinstellungen waren alle dicht bis Oberkante Unterlippe und hofften nur das keiner Wellen machte.
Unser Staat will aber ständig mehr Daten und sei auch nur, um sie beim Statistischen Bundesamt in für die Politik angenehme Zahlen fälschen zu lassen. Dazu kommen ständig neu Gesetze, Richtlinien, Ausführungsbestimmungen und Handreichungen zur Ausführungsbestimmung. Die Folge ist steigende Arbeitsbelastung. Dazu der interne Zahlenhunger, der zwar auch nur zu Zahlenfriedhöfen und bewussten Falschinterpretationen führt, jedoch ebenfalls eine ständige Expertenforderung ist. Ständg mehr Arbeit, auf immer weniger Schultern.
Diese Entwicklung lässt sich nur stoppen, wenn wir die kleinen Freiheiten aufgeben. Wir brauchen eine strikte Arbeitszeitkontrolle zum Schutz der Mitarbeiter. Das bedeutet die Einführung von Lebensarbeitszeitkonten. Diese Konten müssen natürlich außerhalb der Unternehmen liegen, die ihrerseits verpflichtet werden alle Meldungen von Arbeitsanfang, Arbeitsuntrbrechung und Arbeitsende vollautomatisch zu übertragen. Um den Mehraufwand so klein wie möglich zu halten, sollten solche Meldungen auch mit dem Handy möglich sein. Verstöße gegen die Meldepflicht sind mit einem Zehntel des Monatsumsatzes des betreffenden Unternehmens zu bestrafen.
Danach hätten wir die völlige Freiheit in der Gestaltung von Arbeitszeit. Ich persönlich plädiere dafür, Überstunden nicht auszubezahlen sondern sie sowohl von der Arbeitszeit, als auch vom materiellen Ertrag gut verzinst auf dem Arbeitszeitkonto zu belassen, um Arbeitslosigkeit, aber auch Weiterbildungszeiten zu finanzieren oder doch finanziell abzufedern. Zusätzlich sollte die bisherige Arbeitslosenversicherung durch Zeit und materielle Gutschriften auf dieses Lebensarbeitszeitkonto ersetzt werden. Sechs Monate Arbeit bringen einen Monat zum vollen Gehalt finanzierte Arbeitslosigkeit.
Wird jemand arbeitslos, kann er von seinem auf dem Lebensarbeitszeitkonto angesparten abheben. Maximal achtzig Prozent des letzten Brutto. Die angesparte Arbeitszeit kann aber ebenso genutzt werden, um früher in Rente zu gehen, oder die Rente für eine bestimmte Zeit aufzubessern. Die Verwendung bleibt dem Besitzer überlassen und unterliegt auch nicht der Zugewinngemeinschaft.
Natürlich muss es auch für ein solches System eine jährliche Höchstarbeitszeit geben, die bis auf die Woche heruntergebrochen wird, aber eben größtmögliche Flexibilität ermöglicht. Um die Sache insgesamt gerechter zu machen, werden die Kosten für die Lebensarbeitszeitkosten gesamtgesellschaftlich verteilt. Ein Drittel tragen die Unternehmen für deren Beschäftigte sie abgeführt wird, zwei Drittel kommt aus dem EBITDA aller Unternehmen und Einzelunternehmen. Ein Kapitalanleger ist in diesem Sinne ein Einzelunternehmer.
Eine solche Maßnahme, die das Wegrationalisieren von Arbeit nicht belohnt, würde die Arbeitslosigkeit in kürzester Zeit massiv abbauen.
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