Im sogenannten Atommülllager Asse ist Lauge aus einem entsprechenden Zwischenspeicherbecken gelaufen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt seien ungefähr 2,5 Kubikmeter neben dem Becken aufgefangen worden, teilte am gestrigen Donnerstag der zuständige Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Florian Emrich mit. Ursache für diesen Laugenaustritt seien Undichtigkeiten am oberen Rand des sogenannten Bassins.
Die zuständige Behörde habe desweitern veranlasst, den Wasserspiegel in dem betreffenden Becken abzusenken und zehn Kubikmeter Flüssigkeit in einen entsprechenden Stahltank umzupumpen. In dem Zwischenspeicherbecken auf der 658-Meter-Sohle wird ein Teil der übergelaufenen Lauge dann aufgefangen, die aus Rissen im umliegenden Gebirge des Gebietes in die Asse läuft.
Jeden Tag sind es insgesamt ungefähr zwölf Kubikmeter. Die sogenannten Zutrittswässer haben nach zuständigen BfS-Angaben keinen Kontakt mit dem im hiesigen Bergwerk eingelagerten Atommüll. Sie seien nur minimal mit radioaktivem Tritium aus der Grubenluft belastet worden. Weil die Speicher auf dem entsprechenden Betriebsgelände voll wären, will das zuständige Bundesamt die Laugen in ein stillgelegtes Bergwerk bei der Stadt Celle bringen.
Quelle:
Die Newsblogger
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