Am 19.12.2003 war es soweit.
Duckhome erblickte das Licht der Datenautobahn. Mit seinem ersten Artikel
"Tagebuch versus Weblog" kündigte sich Jochen Hoff an:
"Das hier ist weder die unmittelbarste Form der autobiographischen Aufzeichnung, wie der Brockhaus ein Tagebuch definiert, noch ein Logging meiner Blindflüge durch das Netz.
Es wird ein Zwischending sein und bleiben.
Raum für böse politische Kommentare, neben hoffnungsvollen Fragen an das Leben an sich.
Platz für das, was ich für gut oder wissenswert halte, Persönliches, Unwichtiges und Nützliches, in schönster Subjektivität.
Nein, es gibt keine Notwendigkeit für dieses Tagebuch. Es wird die Menschheit nicht weiterbringen, ihr aber wohl auch kaum Schaden zufügen. Aber, es ist auch nicht nutzlos. Es kann zumindest als schlechtes Beispiel dienen."
Damals ahnte er noch nicht, wie sehr sich dieses Blog etablieren würde. Auch ahnte er nicht, dass sich knapp 5 Jahre später - und das innerhalb weniger Monate - aus einer One-Man-Show eine durchaus respektable Gruppendynamik entwickeln würde. Autoren liefen ihm regelrecht die Bude ein und wollten Teil dieses Weblogs sein.
Wie er vor 5 Jahren festhielt, dass die Texte die Menschheit nicht weiterbringen werde, muss im Nachhinein wohl relativiert werden. Immer wieder kommen E-Mails über das Feedbackformular, die sich aus unterschiedlichsten Gründen für Artikel bedanken. Für das Vertrauen bedanken
wir uns bei der Leserschaft, denn es zeigt uns, dass unsere Arbeit einen Sinn ergibt und gebraucht wird.
Duckhome leistet mittlerweile mehr als nur Aufklärungsarbeit und erreicht monatlich bereits bis zu 78.607 Leser und Leserinnen. Und täglich werden es mehr.
Die Autoren wünschen Jochen Hoff mit Duckhome alles erdenkllich Gute zum 5-jährigen Jubiläum und den Lesern auch weiterhin viel Spaß!