Gott, was isses schön! Daß ich das noch erleben darf! Obama ist Präsident, aber es gibt noch bessere Nachrichten:
Teile der US-Neocons setzen sich von Bush und vom Irak-Krieg ab und behaupten, sie sind es nicht gewesen. Bush wird jetzt der alleinige Buhmann, was "wir" ja von 1945 kennen. Da war es auch der Adolf alleine.
Aber das heisst nicht, dass die Neoconnerie als Ganzes jetzt Geschichte ist, denn andere Teile drehen auf und finden sich in den Reihen von McCain. Von diesen stellen einige aus meiner Sicht das Bindeglied zu einem Teil unserer vernetzten europäischen Rechten dar, denn einige von ihnen wohnen in Brüssel, sei es, weil sie Funktionen bei der NATO haben, sei es, weil sie ihre Ehepartner dorthin begleiten, sei es, weil es in "Old Europe", dem "irrelevant museum" doch angenehmer zu sein scheint als in der Heimat.
Daß sie McCain nichts genützt haben, hat man ja jetzt gesehen - aber ist das solch ein Grund zum Jubeln?
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update: Das Allerletzte von der Islamischen Jihad Union oder: der Islamist als Breininger
Da stehe ich, die ich im Moment wegen Grippe im Bett liege, auf, um mal eben Nachrichten zu schauen, und was muß ich sehen?
Die Islamische Jihad Union, über die wir unter Anderem hier und hier und hier berichteten, und von der nur noch Unverbesserliche wie Sonia Mikich und Craig Murray annehmen, das es sie so, wie hier berichtet, garnicht gibt, und die eine Untergliederung namens "Sauerland-Zelle", von der nicht nur Sonia Mikich meint, daß es sie so nicht gibt, hat sich wieder gemeldet. Und zwar in Gestalt von Eric Breininger. Was macht der Breininger? Er droht. Oder auch nicht. ["update: Das Allerletzte von der Islamischen Jihad Union oder: der ... »]
Die Islamische Jihad Union, über die wir unter Anderem hier und hier und hier berichteten, und von der nur noch Unverbesserliche wie Sonia Mikich und Craig Murray annehmen, das es sie so, wie hier berichtet, garnicht gibt, und die eine Untergliederung namens "Sauerland-Zelle", von der nicht nur Sonia Mikich meint, daß es sie so nicht gibt, hat sich wieder gemeldet. Und zwar in Gestalt von Eric Breininger. Was macht der Breininger? Er droht. Oder auch nicht. ["update: Das Allerletzte von der Islamischen Jihad Union oder: der ... »]
Jetzt soll Mumia Abu-Jamal sterben
Hier hatte ich mich schon einmal mit Mumia Abu-Jamal beschäftigt.
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Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 3
Hier und hier sind die ersten Einträge des Beitrags über Hundeführer de Winter, mit dem dritten Teil schließen wir jetzt ab, in der sich Huib damit auseinandersetzt, auf welche Einfälle unsere Freunde in den Niederlanden so kommen. Hier ging es jetzt um den Einfall, marokkanische Fußballhools durch Gassen scharfgemachter Bellos und Brutos, also Deutscher Schäferhunde zu treiben. Im dritten Teil beschäftigt sich Huib mit der “Ideengeschichte” dieses Einfalls und zieht die Konsequenzen.
Huib schreibt weiter, dass er, als er über das “Copyright” dieser kreativen Idee nachgedacht habe, einen halben Tag mit sich gerungen habe, ob er den jüdischen Schriftsteller de Winter damit konfrontieren könne, dass das Treiben von Menschen durch Gassen von Hunden im Rahmen der nazistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine große Rolle spielte, habe sich aber dazu entschlossen nach dieser de Winter’schen Rechtfertigung: ["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
Huib schreibt weiter, dass er, als er über das “Copyright” dieser kreativen Idee nachgedacht habe, einen halben Tag mit sich gerungen habe, ob er den jüdischen Schriftsteller de Winter damit konfrontieren könne, dass das Treiben von Menschen durch Gassen von Hunden im Rahmen der nazistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit eine große Rolle spielte, habe sich aber dazu entschlossen nach dieser de Winter’schen Rechtfertigung: ["Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de ... »]
Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 2
So geht es weiter mit Hundeführer de Winter:
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Watchblog revisited: die Deutschen Schäferhunde des Leon de Winter - Teil 1
In unserem Watchblog-Islamophobie-Archiv findet sich so mancher Eintrag, der es lohnt, daß man ihm nach angemessener Zeit noch einmal nachgeht. So haben wir es mit dem Englisch-Unterricht unserer neokonservativen Freunde gehalten. Jetzt, da wir uns über das niederländische Verlagshaus Elsevier unterhalten müssen, kramen wir auf unserer Festplatte, und - siehe da: es kommt ein Eintrag hervor, de sich mit Leon de Winter beschäftigt und seiner besonderen Tierliebe.
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Die Islamische Jihad Union - ausser Spesen nichts gewesen
Ja, das ist jetzt voll doof: am 26.09. berichteten die Medien, man habe in einem Anti-Terroreinsatz (O-Ton n-tv) zwei mutmassliche Jihadis aus einem Cityhopper Köln - Amsterdam geholt. In meinem Eintrag vom 26.09.08 schrieb ich:
Einige Medien sahen das anders: hier ist die ganze Artikelsammlung von google. Bei einem äh, sehr wirtschaftsorientierten Kölner Sender lief permanent ein Laufband und eine Sondersendung folgte auf die andere.
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Was, bitte, soll denn jetzt dieser Spin? Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.
Einige Medien sahen das anders: hier ist die ganze Artikelsammlung von google. Bei einem äh, sehr wirtschaftsorientierten Kölner Sender lief permanent ein Laufband und eine Sondersendung folgte auf die andere.
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Kein neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal
Der schwarze Politaktivist und Autor Mumia Abu-Jamal sitzt seit über 25 Jahren in der Todeszelle. 1982 war er verurteilt worden - er solle einen Polizisten erschossen haben. Er selbst hat stets seine Unschuld beteuert. (Auf das Bild klicken)
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Das irische Nein oder - Ein Hauch von Dollars
Wir hatten uns hier ja schon über die Finanzierung des irischen "Nein" zu Europa so unsere Gedanken gemacht; Mirage, bei der wir uns herzlich bedanken, hat für uns dazu jetzt einen Artikel aus der französischen Zeitung "Bakchich" übersetzt:
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Die Islamische Jihad Union - langsam eine Satire
Auch Andere haben sich mit dem dilettantischen Breininger-Jihad-Spin beschäftigt. Via. Guckst Du:
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Die Islamische Jihad Union - und Zweifel nach Festnahmen
Was war es doch wieder ein Medienhype: am 26. September überschlugen sich die Meldungen: nicht nur daß man zwei angeblich in einem IJU-Terrorcamp in Afghanistan Ausgebildete wieder auf dem Weg nach Deutschland wähnte - wobei es dem einen gelang, ganz entspannt ein Konto bei seiner heimatlichen Bankzweigstelle zu knacken, nein, in einem "Antiterroreinsatz", der immerhin n-tv Laufbänder und Sondersendungen über den ganzen Tag. Auch, daß bereits an diesem Tag die Bundesanwaltschaft sich nicht bemüßigt fühlte, die Ermittlungen zun übernehmen, konnte so manches Medium nicht bremsen. Daß die Beiden ebenfalls mit der Islamischen Jihad Union in Verbindung stünden, wurde nachgereicht.
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CIA: Gelder für EU-Gegner?
Als ob ich es geahnt hätte: habe ich nicht hier noch mal dokumentiert, wie ein Teil der US-Neoconnerie sich verbissen darin übt, Europa schlecht zu reden - was dann von den einschlägigen Adepten auch hier in Deutschland nachgebetet wird - so blubbert etwas hoch, das dazu zu passen scheint: für die irische Ablehnung des Vertrages von Lissabon soll Geld der CIA geflossen sein.
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Watchblog revisited: Englisch lernen mit den Neocons
Ich habe den Artikel zwar schon mal im alten watchblog gepostet, aber jetzt noch mal überarbeitet, denn ich ich finde, er ist eine entspannende Sonntagslektüre und führt ersteinmal in eine Namensliste ein, die man schon im Hinterkopf haben sollte:

Es fing alles damit an, dass ich mir auf dem Köln-Bonner Flughafen ein Sprachenmagazin gekauft hatte, ein ganz entspanntes für relative Anfänger und was sah ich da? Eine veritable Neocon-Riege: Niall Ferguson,(Foto rechts, auf das thumbnail klicken)
der beim American Enterprise Institute publiziert, die Familie Kagan von denen Frederick zur Zeit auch Fellow am AEI ist, Robert, laut einer Besprechung seines neuesten Buches in der "Zeit"
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Freunde kennenlernen mit Big Berta.
Auf das thumbnail klicken.
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der beim American Enterprise Institute publiziert, die Familie Kagan von denen Frederick zur Zeit auch Fellow am AEI ist, Robert, laut einer Besprechung seines neuesten Buches in der "Zeit"
der drittberühmteste Großdeuter der Weltpolitik,über den in dieser Besprechung steht:
Der Verfasser gehört zum außenpolitischen Beraterkreis von John McCain – nicht auszuschließen, dass sich in diesem Band das Weltbild der nächsten US-Präsidentschaft spiegelt. Kagan ist ein Anti-Fukuyama.und Schwiegertochter Kimberly,und das Klärchen Berlinski haut auf den Putz.
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Die Islamische Jihad Union schlägt zu...
...es ist aber noch unklar, wo oder wann - oder so, oder so ähnlich.
So oder so ähnlich lässt sich die Nachrichtenlage der jüngsten Drohung mit der Terrorgefahr zusammenfassen.Es gibt zwei Nachrichten, die heute für Aufregung sorgen:
• Auf dem Flughaten Köln-Bonn wurden zwei Terrorverdächtige festgenommen. Und?
Schaut man sich die Gesamtsumme der Veröffentlichungen an, so steckt offenbar folgendes dahinter:
Sie hatten Abschiedbriefe hinterlassen, in denen sie mitteilten, sich am Jihad beteiligen und sterben zu wollen. Es sei eine ganz normale Festnahme gewesen und das Flugzeug sein nicht erstürmt worden. In einem Laufband bei n-tv wurde noch mitgeteilt wurde, habe die Bundesanwaltschaft mitgeteilt, die Ermittlungen nicht übernehmen zu wollen. Soso...
Allerdings wurde im Lauf des Nachmittags noch nachgereicht, sie hätten auch in ein Trainingscamp der Islamischen Jihad-Union gewollt.
•Viel aufregender scheint allerdings die befürchtete (Wieder-)Einreise zweier weiterer Islamisten zu sein. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken): ["Die Islamische Jihad Union schlägt zu..." mehr »]
Die Anlaufpunkte der "islamkritischen Stadtrundfahrt" sollen bekannt sein.
Mittlerweile soll aus den Reihen von pro-Köln durchgesickert sein, daß die "islamkritische Stadtrundfahrt" in folgenden Vierteln Station macht - was allerdings nicht erstaunt (Klicken auf den jeweiligen nummerierten Namen führt zur entsprechenden google map):
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Deutsche, kauft nicht beim Antirassisten - Pro Köln kriegt Gegenwind und einige sind richtisch beleidischt
Ehrlich, ich wollte ja Dietmar Näher (PK) nicht die Themen klauen, aber nun stehe ich hier und kann nicht anders. [Die Bilder anklicken...] Unser Lieblingsblog ist völlig erschüttert, denn eine der beiden großen Zeitungen, der Kölner Stadtanzeiger, hat heute eine Menge Anzeigen veröffentlicht, die von Firmen in Köln gegen den "Kongress" geschaltet wurde. Damit das schöne Foto nicht verloren geht, habe ich es mal hier gespeichert. Die Print-Ausgabe versuche ich mir natürlich zu besorgen, und morgen früh höre ich mal nach, ob - was ich annehme - die Kölnische Rundschau (die seit 1999 ebenfalls dem Verlagshaus DuMont Schauberg gehört) auch Anzeigen veröffentlicht hat. Der Kommentarbereich in unserem Lieblingsblog läuft auch wieder heiss und neigt zur Komik - nein, eigentlich ist das nicht komisch...
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Karikaturenstreit jetzt auch in Deutschland
Mittlerweile gibt es auch einen deutschen "Karikaturenstreit". Es geht um dieses Plakat:

(via Politisch Korrekt)
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(via Politisch Korrekt)
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Richtig leaken einfach gemacht - Teil II
Nachdem wir gestern damit beschäftigt haben wie man das Material einsammelt und bearbeitet, soll es heute darum gehen, wem man welches Material wie zukommen lässt.
Zunächst einmal ist es sinnvoll über eine echt falsche Identität zu verfügen. Dazu kann man zu Hause gemütlich im Internet, ein Dorf in der Nähe aussuchen, das zum Beispiel eine Dorfstraße hat. Dann sucht man sich in einem anderen Dorf eine existierende Telefonnummer in einer Dorfstraße. Dazu denkt man sich einen Namen und einen Vornamen aus, der bitte in beiden Dorfstraßen nicht vorkommt. Wir wollen ja keine anderen belästigen. Dazu notieren wir uns noch ein stimmiges Geburtsdatum, möglichst nicht unser eigenes und auch nicht das von der Oma. Damit hätten wir eine komplette Identität.
Dann drucken wir uns noch diese Liste der Liste der Anbieter von Einmaladressen und diese Liste der Freemailanbieter aus. Man kann natürlich auch ausländische Anbieter verwenden, wenn man Englisch, oder die jeweilige Sprache gut genug für diese Zwecke kann.
Wahrscheinlich wird es jetzt gerade regnen, denn für alles weitere muss man in ein Internetcafe. Bei der legalen und illegalen Verbindungsspeicherei unserer Ordnungsmächte, wäre es Wahnsinn, eine dieser Adressen von zu Hause aus zu verwenden. Internetcafes gibt es wie Sand am Meer. Also sollte man sich eins suchen, das nicht gerade vor der Haustür und nicht auf dem Weg zur Arbeit liegt. Die entgegengesetzte Richtung wäre ganz gut, wenn man in der Lage ist seine Anwesenheit dort, einem zufälligen Bekannten oder Arbeitskollegen zu erklären.
Da ist die Geschichte von dem Gebot bei Ebay und dem Nachsehen ob man erfolgreich ist oder nachbieten muss, immer gut. Die Menschen kennen diese Verrückten dank der Ebay-Fernsehwerbung. Für später ist es auch ganz gut, das Internecafe regelmäßig zu wechseln und auch mal zu benutzen wenn man nicht leaken will. Nur keine nachvollziehbaren Regelmäßigkeiten aufkommen lassen.
Im Internetcafe besorgt man sich zunächst einmal eine Wegwerfemailadresse und richtet sich dann mit der ausgedachten Identität eine Freemailadresse ein. Für die andere Mailadresse die gefordert wird, nimmt man die Wegwerfadresse und falls ein Passwort nach dort gesendet wird oder ein Bestätigungslink angeklickt werden muss, wird das erledigt und die Freemaileradresse ist gültig. Ein erster Erfolg. Manche Freemailanbieter wollen Bewegung auf ihren Mailkonten sehen. Da hilft ein abbonierter Newsletter der vor allem so flach und unverfänglich ist, wie nur irgendwas sein kann. Wer würde bei diesen Inhalten schon einen denkenden Menschen vermuten.
Solange man diese Freemailadresse niemals von einem eigenen Rechner aus benutzt, besteht keine Gefahr, das sie jemals einer Person zugeordnet werden könnte. Man muss diese Adressen auch nicht ewig benutzen. Man kann mehrere davon haben. Bei allem was man an Staatsanwaltschaft und Polizei schickt, sollte man solch eine Adresse nur einmal und dann nie wieder verwenden, weil die, die notwendigen Machtmittel haben, um einem Anbieter auf die Füße zu steigen.
Wer klug ist, hat ein nettes Sträußlein solcher Adressen vorbereitet und wechselt sie regelmäßig. Das sie für nichts anderes benutzt werden dürfen, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das in einem solchen Internetcafe niemand so fürchterlich eilig ist. Es gibt niemanden der normalerweise nur hingeht um eine Mail abzusetzen. Lassen sie sich Zeit. Betrachten Sie Gartenkataloge, Anzeigen von Callboys oder Callgirls, Lesen sie Romane und löschen sie am Ende der Zeit ihren Verlaufsspeicher. Bleiben sie gelassen.
Natürlich könnten sie über Thor und andere Mechanismen anonym im Internet surfen. Kai Raven hat einige sehr gute Anleitungen zusammengestellt, nach denen ich zum Beispiel gerne arbeite. Aber ich empfehle keinem der leaken will, diesen Weg, weil ich den Gebrauch von fremden Rechnern in Internet für deutlich sicherer halte, zumal das keinen eigenen technischen Sachverstand erfordert.
Nun ist der Weg klar und es geht um die Frage wer welches Material bekommen sollte. Ich habe zwar nur wenig bis gar kein Vertrauen zur deutschen Justiz, aber das liegt vielleicht auch daran, das ich immer nur den falschen Teil kennenlerne. Wer Material hat, bei dem es um Gesetzesbrüche geht, sollte es der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen.
Daneben gibt es in der Blogwelt immer Leute die sich mit bestimmten Themen beschäftigen. Am einfachsten sind solche Blogs herauszufinden wenn man bei Google als erstes den Begriff Blog und dann die anderen Stichworte zum Thema angibt. Man kann auch direkt über die Blogsuche gehen. Selbstverständlich gibt es auch noch Zeitungen und Organisationen die sich für das Thema interessieren könnten.
Bitte suchen sie solche Interessenten nicht von ihrem Rechner zu Hause oder gar am Arbeitsplatz. Jede Suche hinterlässt Spuren, die zurückverfolgt werden können. Sie haben Zeit. Gehen sie in ein Internetcafe. Wenn sie sich heute nicht gut fühlen, gehen sie nächste Woche. Sie haben wirklich Zeit. Zumindest in den meisten Fällen. Benutzen sie niemals ihren Rechner.
Des weiteren gibt es zu den unterschiedlichen Themen Mitmachblogs im Netz bei denen eine einfache Anmeldung mit der oben angeführten Mailadresse reicht um eigene Texte veröffentlichen zu können. Da es diese Blogs für die unterschiedlichsten Themenbereiche gibt, empfiehlt es sich ein wenig zu suchen und im Zweifelsfall auch mal bei mir anzufragen.
Natürlich bleibt immer Wikileaks. Ich empfehle hierzu auch einmal unter Wikipedia nachzulesen. Dort gibt es auch einen Hinweis auf einen Düsseldorf Blog der die Abschaffung der Geheimnisse fürchtet, eine wie ich finde für diesen Blog berechtigte Angst, denn wenn der Zusammenhang zwischen den vielen antiislamischen Inhalten und Kommentaren und den Interessen des Blogbetreibers geleakt würde, wäre der vermutlich nicht sehr glücklich. Um den Blog einzuordnen reicht dieser Link.
Andere die Angst vor Wikileaks haben, werden sich nicht so öffentlich äußern, weil natürlich immer die Gefahr besteht, das ein mutiger Staatsanwalt, Polizist oder Steuerfahnder sich die Frage stellt, warum derjenige solche Angst hat.
Wer also größere Datenmengen zu veröffentlichen hat, der sollte sich zunächst die Dokumentation von Wikileaks auf deutsch durchlesen und kann dann unter englischer Benutzerführung seine Dokumente hier hochladen
Ich glaube ich brauche niemanden zu erklären, das diese Instrumente nicht für einen Privatkrieg mißbraucht werden dürfen und ebenfalls nicht der Rache eines verlassenen Geliebten oder einer verlassenen Geliebten dienen sollen. Leaken ist notwendig um die Fortsetzung von Verbrechen oder ungesetzlichen Handlungen zu offenbaren, um die geheimgehaltene Zusammenarbeit von Organisationen und Personen zu entlarven, die sonst immer so tun, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Leaken ist gut und richtig, wenn dabei Intrigen, Missbrauch von Macht oder Personen und Befehlsgewalt vorkommt. Das gleiche gibt, wenn Personen oder Gruppen bevorzugt werden, weil sie mit anderen verbündet sind ohne dies offenzulegen, oder wenn sie gar in gegenseitiger Abhängigkeit stehen.
Alles was sich im persönlichen Rahmen und vor allem im sexuellen Bereich abspielt ist Privatsache solange nicht Kinder betroffen sind. Sind Kinder betroffen, kann es manchmal sinnvoll sein alle Bedenken fallen zu lassen und sofort zu agieren. Zum Glück reagiert in solchen Fällen unsere Polizei recht zuverlässig und auch die Jugendämter sind wach. Ansonsten muss persönliches auch persönlich bleiben, egal wie groß die eigene Wut ist.
Ich persönlich bin gerne bereit geleaktes Material weiterzuverbreiten oder auch dessen Erstverbreitung zu übernehmen, wenn sich jemand überfordert fühlt. Ebenso stehe ich für eine Bewertung zur Verfügung. Bitte seien sie nicht enttäuscht, wenn ich nicht auf jedes Thema einsteige oder nicht die gleiche Auffassung wie sie habe.
Richtig leaken einfach gemacht - Teil I
Das es sehr gute Gründe dafür gibt Fehlverhalten und Verbrechen öffentlich zu machen zeigen die Beispiele Scientology und Bankhaus Julius Bär.
Natürlich kann nicht jeder mit den Unterlagen die er zur Verfügung hat, an die Öffentlichkeit gehen. Das ist in Deutschland praktisch unmöglich, da viele fleißige Gerichte sofort das Material einziehen würden um die Gauner zu schützen. Aber die meisten wollen ihre Jobs ja auch gar nicht aufgeben, sondern nur verhindern, das durch das Unternehmen oder die Gemeinschaft für die sie arbeiten, oder der sie angehören, Schaden für andere entsteht. Leaken bedeutet Recht wieder herstellen und zukünftigen Schaden abwenden.
Wer heute weiß, wo sein Unternehmen oder einzelne Personen betrügen, kann davon ausgehen, das sie genau so weitermachen, bis sie erwischt werden. Das ist wie bei einem Kinderschänder. Es wird nicht aufhören, wenn man wegsieht.
Leaken erfordert Mut. Die kleinen und großen schmutzigen Geheimnisse sind oft gut geschützt. Werkschutz, Kameraüberwachung und permanente Überwachung der Datenzugriffe, aber auch Kennzeichen auf ausgedruckten Papieren. Wie z.B. Wasserzeichen oder laufende Nummern. Neben Mut erfordert leaken aber auch Geduld. Leaken ist nicht wie jagen, wo man dem Wild nachstellt, sondern mehr wie Angeln von einem Steg aus. Man sitzt geduldig und wartet bis irgendwas anbeißt oder vorbeigeschwommen kommt.
Tatsächlich ist die Menge des Beweismaterials, das in wenigen Wochen oder Monaten an der richtigen Stelle vorbeischwimmt ein echtes Problem. Niemand kann alles wegschaffen und sichern. Man muss nur geduldig genug sein. Aber Mut und Geduld reichen immer noch nicht für richtiges leaken. Man muss auch vorsichtig sein. Es macht keinen Sinn jeden Brocken den man bekommt mitzunehmen und sich dafür der Gefahr es Erwischtwerdens auszusetzen. Die Beute muss sich lohnen oder ungefährlich sein. Etwas was die Gefahr nicht lohnt, lässt man weiterschwimmen. Es kommt bestimmt irgendwann nochmal vorbei.
Allerdings hat die Gegenseite auch Angst vor Leuten die leaken. Deshalb kann es sein dass plötzlich ungewöhnlich viele dicke Brocken vorbeischwimmen. Davon lassen kluge Leute die Finger. Das könnte ein Köder sein. Es kommt wirklich nicht darauf an, eine Geschichte heute fertig zu leaken. Lieber erst in drei Monaten, oder einem Jahr, dafür aber sicher.
Es gibt noch einen weiteren Punkt bei der Materialauswahl, die Frage der Identifizierbarkeit. Jemand der nur Informationen leakt, die keiner außer ihm selber komplett haben kann, ist ein Idiot oder eine Idiotin. Dann kann man die Sache gleich mit vollem Namen veröffentlichen.
Normalerweise sind Büros keine Hochsicherheitstrakte und auch Aktenablagen eher recht öffentlich. Da macht es Sinn sich an Material zu bedienen, an das man normalerweise selber nicht herangekommen wäre und dafür lieber einen eigenen dicken Brocken nicht zu leaken, sondern still im Kämmerchen zu verwahren um im Falle eines Falles nachfeuern zu können.
Bei der Suche nach dem Leaker wird immer auf die gleiche Art und Weise vorgegangen. Wer hatte Zugang zu allen was geleakt wurde. Ergibt sich daraus eine Gruppe von Personen, kann nur noch geprüft werden, ob jemand zu irgendeinem fixen Zeitpunkt Zugang gehabt haben gekonnt hätte. An dieser Stelle ist meist Feierabend mit den Nachforschungen, weil Abteilungsleiter oder gar noch höhere Tiere betroffen sind.
Das zweite Problem ist wie bekommt man die Daten oder Kopien aus dem Hause. Wenn es sich um Daten handelt die nicht auf einem Datenträger oder Papier vorhanden sind, gibt es nur eine Methode der Wahl. Den mp3-Player. Heutzutage hat praktisch jeder so ein Ding. Sie kosten nicht viel, so dass man sie auch mal bei Gefahr durchs Klo spülen kann und sie sind praktisch nichts anderes als ein USB-Speicherstick. Man kann auf ihnen alles speichern, nicht nur mp3. Wenn man nicht ganz blöd ist, sind genügend Lieder darauf gespeichert um den Mann vom Werkschutz zum Wahnsinn zu treiben. Ich sage nur Holzmichel und La Montanara.
Mit dem mp3-player fällt niemand auf. Die Daten sind schnell überspielt und alles ist in Ordnung. Wer Papier mitnehmen will oder muss, sollte seine Umwelt daran gewöhnen. Normalerweise reicht es davon zu faseln, das man einen Text überarbeiten will oder das Wort Abendschule raunt. Wenn man tagein tagaus mit Papier ins Haus kommt und das Haus verlässt wird irgendwann niemand mehr ernsthaft kontrollieren.
Wer Datenträger mitnehmen will, sollte diese besser auf den mp3-Player kopieren, auch wenn es mehrere Tage dauert. Die Scheiben sind bei einigen gewitzteren Sicherheitseinrichtungen leicht endeckt. Das gleiche gilt für USB-Sticks. Die lassen sich ebenfalls schlecht erklären.
Wenn man die Daten erst einmal draußen hat, sind die Probleme aber noch nicht alle gelöst. Bei Papier empfiehlt es sich, es schnell einzuscannen, auszudrucken und nochmals einzuscannen. Das vorher seltsame Nummern entfernt werden müssen ist klar. Da hilft Tipp-Ex oder eine Schere. Wenn solche Nummern am Rand sind, dann bitte immer den gesamten Rand des papiers beschneiden. Die Position der Nummer kann genau so signifikant wie die Nummer selber sein.
Auch PDFs müssen ausgedruckt und notfalls behandelt werden. Wie bei Papier gilt, kopieren bis die Wasserzeichen nicht mehr zu erkennen sind. Das ist Arbeit die Sicherheit schafft. Leute die ein wenig mehr Geld haben, leisten sich einen zweiten Drucker eines anderen Herstellers. Die Dinger werden einem heute ja praktisch nachgeworfen. Das gleiche Dokument auf einem Drucker ausgedruckt, dann gescannt und auf dem nächsten wieder ausgedruckt verwirrt selbst Profis.
Zum Schluß dürfen alle Daten nur noch als eingescannte Drucke in PDFs vorhanden sein. Das übriggebliebene Papier gehört in den Reiswolf und sollte möglichst weit von der eigenen Wohnung entfernt, entsorgt werden, wenn man keine Ofenheizung oder keinen Kamin hat.
Wer sich bis hier hin vernünftig, geduldig und klug verhalten hat, ist zunächst außerhalb jeder Gefahr. Es gilt weiterhin Ruhe zu bewahren. Nichts überstürzen. Im zweiten Teil geht es darum wie die Daten an die Öffentlichkeit kommen können.
Neue Dokumente auf wikileaks
Es sind 208 gescannte Seiten zum Thema Church of Scientology Office of Special Affairs and Frank Oliver auf englisch gespeichert. Wer selbst an dem Thema arbeitet sollte sich die Inhalte (pdf) herunterladen bevor ihnen etwas passieren kann.
Auf Slashdot wird das Lesen ab Seite 107:
"The documents are dated between 1986 and 1992 inclusive, when, according to the file, Frank Oliver was declared a 'suppressive person' and excommunicated. Frank Oliver should be able to verify the material and has appeared in the media before on subjects relating to the church. Starting on page 107, the document shows that at the time of writing the Church of Scientology was still actively engaged in black propaganda (especially concerning psychiatry), 'fair game' and infiltration."
Natürlich wird der eine oder andere sich die Frage stellen ob so altes Material denn nützlich sein kann. Diese Frage lässt sich leicht mit einem klaren Ja beantworten. Es ist Hintergrundmaterial, das die Methoden von Scientology offenbart, die sich seit dem nicht wesentlich geändert haben dürften, wenn man heutigen Betroffenen Glauben schenkt.
Es ist alles wichtig was der Aufklärung hilft. Derjenige der das Material geleakt hat, hat vielen anderen die Möglichkeit gegeben, aus einer besseren Position in die Auseinandersetzung mit Scientology zu gehen. Wir kennen das alle vom Keller aufräumen. Je mehr Licht desto einfacher wird die Arbeit.
Der Sieger ist Wikileaks
Wir Deutsche sind bei Wikileaks noch sehr schwach vertreten. Wir sind, wie ich das gestern schon beschrieb schon durch unsere Sprache und durch unsere Geschichte behindert, obwohl immer mehr Leute die Notwendigkeit des Leakens begreifen. Nun hat das mächtige Bankhaus Julius Bär gegenüber Wikileaks auf jämmerlichste Art und Weise seine Unterdrückung stoppen und den Schwanz einziehen müssen.
Dies ist besonders wichtig, weil die Unterlagen um die es dabei ging, vermutlich von einem kapitalen deutschen Herrn handeln, auch wenn da noch nichts bewiesen ist.
Ich vermute ja ganz stark, das irgendwer in Deutschland die nötigen Beweise schon in seiner Schreibtischschublade oder auf seinem Rechner liegen hat. Vielleicht ohne es zu ahnen.
Deshalb empfehle ich zunächst mal die deutsche Anleitung für Wikileaks zu lesen und ein wenig mit der Suche zu spielen. Vielleicht wird dann ja dem einen oder anderen schon klar wie er helfen kann.
Aber bitte wartet noch ein paar Tage mit eigenen Beiträgen. Ich möchte noch mehr zum Thema Sicherheit und überlegtes Vorgehen sagen. Es nützt niemandem wenn auch nur einer auffällt. Unsere Herrschaften warten nämlich auf den Einen den sie öffentlich kreuzigen können. Aber wir haben Glück, die umgehen wir locker mit etwas Verstand. Widerstand macht gewitzt, Unterdrückung dumm. Das liegt daran das die Unterdrücker die Macht haben und sich nicht vorstellen können, dass unmöglich ist mit einer Kanone gewollt eine Eintagsfliege zu töten.
Etwas öffentlich machen ist kein Verrat
Es ist seltsam. Es gibt in der ganzen deutschen Sprache kein positives Wort, das die Preisgabe von Geheimnissen beschreibt. Anzeigen, verraten, denunzieren. Negative Worte haben wir jede Menge. Dabei gibt es doch so viele gute Gründe bestimmte Tatbestände an die Öffentlichkeit oder zumindest an die zuständige Behörde weiterzuleiten.
Ist es denn wirklich falsch, das Jugendamt zu informieren, wenn Kinder ungewaschen, hungrig oder sogar verletzt, tagelang alleine gelassen werden. Ist das Denunziantentum oder nicht doch eher Mitleid. In Wirklichkeit nicht sogar Bürgerpflicht.
Was ist, wenn man für eine Kirche arbeitet, die in den letzten sechs Jahren in den USA alleine drei Milliarden Dollar an Entschädigungen für die Opfer sexuellen Mißbrauchs durch ihre Priester gezahlt hat und sie werden Zeuge wie in ihrem Umfeld ein Priester die Meßdiener mißbraucht. Ist es Verrat wenn sie die Öffentlichkeit warnen? Natürlich nicht. Sie schützen diejenigen die sich nicht selber schützen können.
Stellen sie sich vor sie arbeiten für die Firma Bertelsmann die einer Familie Mohn gehört. Damit nicht genug hat diese Familie auch noch einen tapferen Sohn Christoph, der die Firma Lycos betreibt und Jahr für Jahr einen stattlichen Millionenverlust hinlegt. Das tut den Eltern auch weh. Die versuchen alles was möglich ist. Da werden sogar Forschungsgelder von der Bundesregierung bereitgestellt, um dem armen Sohn zu helfen. Aber es geht weiter abwärts und abwärts. Da muss einfach an anderer Stelle Geld herangeschafft werden.
Wenn wir uns dann noch vorstellen, das dieser Familie auch noch eine Firma namens VAW-Arvato besitzt, die für die Nato die Logistik macht. Dann könnten die doch auf die Idee kommen, anstatt die Krisengebiete zweimal in der Woche anzufliegen und zu versorgen, sie nur alle zwei Wochen zu versorgen. Nicht das die so etwas jemals tun würden. wir nehmen das ja nur mal so an.
In der Folge würden unsere Kinder, die ja als Soldaten unterwegs sind, damit VAW-Arvato schöne Gewinne macht, in den Schützengräben dieser Welt vor Schmerzen schreien und verbluten, weil Medikamente und Verbandsmittel fehlen und weil schon vorher die Munition für die Waffen nicht ausreichte. Gibt es natürlich nicht. Bertelsmann und die Famile Mohn sind ja nicht Halliburton die sogar verseuchtes Trinkwasser an die Front liefern. Gar kein Gedanke. Aber wenn sie es täten, wäre es dann Verrat wenn jemand diese Tatsachen der Staatsanwaltschaft meldet, den Medien oder anderen. Wohl kaum. Es wäre der berechtigte Schutz unserer Kinder.
Stellen sie sich vor, sie arbeiten bei Gesamtmetall und der Herr Kannegiesser kommt morgens zusammen mit ein paar anderen Herrn von der INSM in sein Büro und sagt zu seiner Buchhalterin: "Mathilde wir müssen heute wieder ein paar Politiker und Journalisten bestechen und ein paar honorieren, weil sie genau das getan haben, was wir ihnen sagten. Hier haben sie den Safeschlüssel und die Liste. Nun packen sie mal das Geld schön ein, damit wir es den Herrschaften in die Fingerchen drücken können. Für die öffentlich rechtlichen bitte in das blaue Geschenkpapier mit gelben Schleifen. Die wollen seriös bestochen werden.
Kommt natürlich nicht vor. Nein, nicht weil die in der Schweiz oder Liechtenstein überweisen. Das macht Gesamtmetall und die INSM einfach nicht. Die halten sich an die Gesetze. Aber wenn es so was gäbe, wäre es dann nicht geradezu eine Pflicht die Staatsanwaltschaft und die Medien zu informieren.
Die Liste ließe sich unendlich verlängern. Es gibt so viele Dinge die so sind, wie sie nicht sein sollten und auch nicht sein dürften. Aber Recht und Gesetz gelten eben nicht für alle gleichermaßen, sondern sind für die Herren mit allerlei Hintertürchen versehen, während die Knechte die volle Knute zu spüren bekommen.
Deshalb gibt es im deutschen Sprachraum auch kein Wort wie "to leak". Klar wir kennen anstelle von "to leak off" auch das auffliegen lassen und auch das "to leak something to someone" als jemand etwas zuspielen. Aber beides ist bei uns extrem negativ besetzt und gehört zu den Synonymen für Verrat.
Das ist gewollt. Die Herrschenden mögen es nicht wenn ihre kleinen und großen schmutzigen Geheimnisse öffentlich gemacht werden. Wir haben das gerade an der Steuerhinterziehungskiste bei Zumwinkel gesehen. Der sollte zwar öffentlich hingerichtet werden, aber die Herrschaften hatten nicht damit gerechnet, dass das Volk eins und eins addiert und die Taten des Zumwinkel als typisches für das gesamte Pack ansieht.
Deshalb bezahlt die katholische Kirche auch gerne horrende Summen für Mißbrauch. Psst. Nur nichts bekannt werden lassen. Was das Volk nicht weiß, macht das Volk nicht heiß. Wer von uns würde nicht gerne wissen, was bezahlt wurde, damit unsere Kinder in Afghanistan kämpfen. Wen interessiert es nicht warum der DGB Vorsitzende Sommer die GDL angreift, wenn die als Gewerkschaft für ihre Mitglieder kämpft.
Wir spüren an tausenden von Stellen, das da etwas nicht stimmt. Auch wenn es nicht immer auf direktem Wege zu unserem Nachteil ist, bezahlen wir doch alle für jeden Betrug. Im schlimmsten Fall sterben unsere Liebsten an miesen Medikamenten oder an Kriegen, die nur zu unserem Schaden geführt werden.
Dabei wissen wir Bescheid. Nein natürlich nicht alle. Aber in jedem Fall einige. Das ist wie ein Mosaik. Viele von uns haben ein oder zwei Steinchen in der Hand. Manche sogar ein paar Quadratmeter. Einiges würde für eine Anzeige bei unseren Behörden reichen. Aber wer traut sich das schon.
Es ist ja nicht so, das unsere Polizei oder Staatsanwaltschaft darauf warten, das sie im Interesse der Bürger Straftaten verfolgen kann. Die haben genug Arbeit damit, die Ansprüche der Herrschenden durchzusetzen. Einzelne wollen noch Karriere machen. Die wissen, wenn sie anzeigen oder solche Anzeigen bearbeiten dann ist die Karriere vorbei. Hatten wir ja schon mehrfach in dieser Republik
Es gibt viele gute Gründe, nicht selbst etwas zu unternehmen. Angst ist ein verdammt guter Grund. Oft ist das, was jemand weiß auch nicht zusammenhängend genug, um daraus etwas machen zu können. Deshalb muss es andere Wege geben, die sowohl das eigene Gewissen beruhigen, als auch den nötigen Druck für eine Strafverfolgung schaffen.
Meine Adresse und meineEmail steht in meinem Impressum. Aber Mails an mich lassen sich natürlich verfolgen. Per Post versandte CDs oder DVDs sind da schon viel sicherer. Vor allem wenn man sie mit falschen Absenderangaben versieht und nicht gerade in den Briefkasten vor seiner Haustür wirft.
Das kann aber nur ein Anfang sein. Wir brauchen eine Liga des Leakens. Leaken als Widerstand. Deshalb werde ich in der nächsten Zeit auch ein paar Hinweise geben wie man relativ sicher leaken kann. Vielleicht helfen ja auch andere Blogger mit.
Wenn wir morgen anfangen massiv zu leaken, dann hilft den Herrschenden keine Zensur mehr. Dann geht es denen an die Wäsche, die immer die anderen fertig machen wollten. Das halte ich für ein schönes Ziel.
Wolfgang Thierse: "Kurt Beck ist nicht der fernsehtaugliche Typ"
Nicht so bescheiden mein lieber Wolfgang Thierse, der Mann ist nicht nur nicht fernsehtauglich, der taugt auch sonst für nichts. Höchstens als abschreckendes Beispiel und selbst da ist er noch schwach.
Beck wird schwächer wahrgenommen, weil er nicht in der Regierung sitzt. Aber als Vorsitzender muss er dafür sorgen, dass die Partei atmen kann. Von den Medien wird er ausgesprochen ungerecht behandelt. Natürlich wirkt er weniger über das Fernsehen, sondern mehr im direkten Gespräch. Beck ist wohl nicht der urbane, fernsehtaugliche Typ. Er ist erdverbunden und menschlich.
Wenn er so erdverbunden ist, sollte die SPD ihn vielleicht in Rheinland-Pfalz einpflanzen. Er wird nicht schwach wahrgenommen, sondern er ist schwach. Mit der großen Politik hatte er nie etwas zu tun und die erste Reihe in Berlin lässt ihn auch nicht gerne mitspielen. Für die ist er so etwas wie der Dorftrottel, den man zwar den Eltern zuliebe mit aus dem Dorf zum Spiel nimmt, aber wegjagt sobald die letzten Häuser außer Sicht gekommen sind.
Viel schlimmer aber ist, das Wolfgang Thierse nicht begriffen hat, das die erste Reihe in Berlin keinen starken Parteivorsitzenden braucht und schon gar keinen echten Kanzlerkandidaten. Die haben sich nämlich gemütlich als Juniorpartner der CDU/CSU eingerichtet und betreiben die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Agendapolitik so lange weiter, bis die deutsche Bevölkerung sie mit Gewalt aus dem Amt jagt, oder die FDP genügend Stimmen bekommt um sie als Juniorpartner abzulösen.
Thierse wie auch andere nicht neoliberale in der SPD - das Wort linke wäre mir zu stark - glauben immer noch, das sie das Ruder der Steinbrücks und Münteferings herumreißen könnten. Als wenn die ein Parteiprogramm interessieren würde, damit wischen die sich unter Lachen den Arsch ab.
Wir sind für eine demokratische Bürgergesellschaft. Wir plädieren sehr dafür, dass die Einflussmöglichkeiten der Bürger gestärkt werden. Dies schließt die Möglichkeit von Volksentscheiden ein. Die Freiheit, Einfluss nehmen zu können, setzt einen funktionierenden Sozialstaat voraus.
Ob er mal mit Herrn Wiefelspütz gesprochen hat, dem Handlanger von Schäuble, oder ob er seinem Beck zugehört hat, sicher nicht. Was nützt uns ein Volksentscheid, wenn unsere Dreckspolitiker, einfach die Gesetze und die Verfassung ändern und unsere Entscheidungen konterkarieren. Nichts. Genauso viel wie uns dieses Nichts einer SPD noch nützt.
Die Lusche Beck an der Spitze oder den Funktionär Steinmeier. Das ändert nichts mehr am Ergebnis. Die SPD hat die Menschen in diesem Land zum zweiten Mal verraten. Sie hat unsere Kinder zum zweiten Mal in Angriffskriege geführt und den Menschen bewusst geschadet. Wolfgang Thierse soll schon mal den Zettel an die Tür der Parteizentral kleben.
Der letzte macht das Licht aus.
Warum Wolfgang Schäuble seine Diktatur jetzt sofort braucht

Der Mann mit dem Geldkoffer
Aber wie bei Eisbergen ist das nur der Teil den wir bisher sehen und des ist garantiert weniger als ein Drittel. Schreiber hatte unsere christlichen und christlichsozialen Politiker mit Geldgeschenken in unbekannten Höhen bedacht, damit diese seine Waffengeschäfte unterstützen. Man darf trotzdem nicht sagen, das er Schäuble gekauft hat, aber man durfte im Märchen auch nicht sagen das der Kaiser nackt war. Er war aber trotzdem nackt.
Ludwig-Holger Pfahls befand sich sogar fünf Jahre auf der Flucht, auf der unter den seltsamsten Umständen Unterstützung erhielt, um dann in einem abgekarteten Spiel für die 1,9 Millionen Euro die er bekommen hatte, vom Landgericht Augsburg zu 2 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt zu werden.
Unnötig zu sagen, das er die Haft bereits einen Monat nach seiner Verurteilung verlassen konnte. Damals hatte er nach Rechnung des Gerichtes unter Anrechnung der Untersuchungshaft, die Hälfte seiner Strafe verbüßt. Es lässt sich leider nicht beweisen, das dieses Gericht wohl eher eine Belohnung dafür aussprechen wollte, das Pfahls nichts, über die anderen Mitakteure wie Schäuble, Kohl und die Familie Strauß gesagt hatte. Normalerweise wäre eine Freilassung nach zweidrittel der Haftdauer üblich gewesen.
Für die CSU würde die Rückkehr Schreibers ebenfalls ein Debakel bedeuten, da neben Pfahls und der Familie Strauß natürlich auch andere involviert sind. Das gleiche gilt auch für Helmut Kohl.
Am schlimmsten aber trifft es Wolfgang Schäuble. Wird das System Schäuble aufgedeckt ist er nicht nur persönlich, politisch und wirtschaftlich am Ende, auch seine politische Grundeinstellung gegen jede bürgerliche Freiheit verliert den Zuspruch.
Das muss und kann Schäuble verhindern. Für ihn ist eine Diktatur kein Problem. Mit den bisher vorgeschlagenen, teilweise schon realisierten und den noch kommenden Gesetzesänderungen kann er den Begriff des Terrorismus soweit fassen, wie es ihm nützt.
Logischerweise werden die Aussagen Schreibers dann unter den Tisch fallen, wenn er nicht schon vorher unglücklich an Herzversagen stirbt. Die Berichterstattung wird auf Null geschraubt und alles bleibt gut für Schäuble, weil es so bleibt wie es ist. Das ist jetzt auch das große Problem von Frau Merkel. Ihr fehlt die Kraft sich von Schäuble und seinen Taten zu lösen, also bleibt ihr nur mitzuspielen. Die heutige SPD wird alles mittragen was ihr kurzfristig den Machterhalt bringt.
Wer glaubt das unsere Verfassungsgerichte oder die Bundesanwaltschaft eingreifen werden, der täuscht sich. Repression gegen den Bürger oder die Anpassung der Verfassung an das was Schäuble will, ist für diese Gerichte schon lange tägliches Brot. Da gibt es keine Hilfe.
Allerdings kann er verbieten, verklagen, auspionieren und betrügen wie auch immer er will. Anders als von 1933 bis 1945 haben wir heute technische Wege und Möglichkeiten, seine Regeln zu umgehen und vielleicht machen die Deutschen dann doch einmal einen Aufstand, oder es hilft uns der Europäische Gerichtshof.
Was macht eigentlich Ingo Schmitt im Bundestag und wie kam der da rein?
Er war Kandidat im Wahlkreis 81, Berlin Charlottenburg Wilmersdorf, in dem ich auch wählen durfte. Ich habe ihn nicht gewählt. Viele andere auch nicht. Der große Landesvorsitzende der Berliner CDU fiel durch. Die Menschen wollten ihn nicht, was allzu verständlich ist, wenn man ihn in Gestik und Mimik erlebt hat und wer gar das Vergnügen hatte ihm bei seinen Aussagen in die Augen zu schauen, würde ihn wohl nie wählen. Trotzdem sitzt der Europaabgeordnete und Rechtsanwalt nun im Bundestag. Seltsam.
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