München (
ddp)
Schauspieler Uwe Ochsenknecht teilt die heftige Kritik des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki am deutschen Fernsehen. «Das ist ja eigentlich nichts Neues, nur hat´s mal einer ausgesprochen», sagte Ochsenknecht der Nachrichtenagentur ddp in München. Das Niveau des Fernsehens in Deutschland sei «unter aller Sau». «Und es ist gut, wenn das mal diskutiert wird, wenn einer mal das Maul aufmacht.» Reich-Ranicki hatte bei der Fernsehpreis-Gala im Oktober den Ehrenpreis für sein Lebenswerk auf der Bühne zurückgewiesen und heftige Kritik an den prämierten Beiträgen geübt.
Allzu große Hoffnungen auf eine Besserung der Qualität im deutschen Fernsehen macht sich Ochsenknecht trotz der Debatte aber nicht. Die Sender hätten «alle Schiss» um ihre Quoten. «Und wenn sie halt mit schlechten Programmen und schlechter Qualität gute Quoten erreichen, dann werden sie das weitermachen», sagte er.
Allmählich beginnt so etwas wie ein Domino-Effekt unter den V.I.P.s.
Auch Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zeigte -
bereits im Oktober - Entrüstung und wünscht sich auch von den Öffentlich-rechtlichen Anstalten mehr "Bildung, Information und Kultur".
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