DAS ist eine globale Krise
Geld, Banker, Börse, Steuern, Politik, Öl, Edelmetalle.. - geschenkt -. Die wahre globale Krise beginnt an ganz anderer Stelle...
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Die Bienen sterben und der Landwirtschaftsminister schaut weg
Er wird wohl einen Grund haben, warum er die Ursachen des Bienensterbens nicht untersucht haben will. Denn Untersuchungen könnten ja ergeben, dass er selbst die Verantwortung dafür zu tragen hat, da er die Erkenntnisse der deutschen Behörden und den Hilfeschrei der österreichischen ImkerInnen bewusst ignoriert.
Als die Kärntner Imkerin Frau B. am 15. April dieses Jahres so wie jeden Tag ihre Bienenstöcke aufsuchte, war der Boden übersät mit hilflos zuckenden oder bereits leblosen Bienen. Bienen, die noch am Leben waren, wiesen klassische Vergiftungssymptome auf: vorgestreckter Rüssel, Orientierungslosigkeit und aggressives Verhalten.
Diese Symptome weckten bei Frau B. Erinnerungen an Bilder vom letztjährigen Bienensterben in Deutschland. Damals hatten die deutschen Behörden sehr schnell das Pestizid Clothianidin als Verursacher identifiziert. Frau B. informierte umgehend die zuständige Behörde, die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES. Diese ließ auch prompt Proben von toten Bienen zur Untersuchung abholen. Auf das Untersuchungsergebnis wartet Frau B. jedoch noch heute (bis Redaktionsschluss).
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Info:
Wenn die Bienen verschwinden
Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential
Wenn jemand mir eine E-Mail schickt, deren erstes Wort Confidential lautet, dann weiß ich, dass ich es entweder mit jemandem zu tun habe, der mir dringend ein paar Millionen zukommen lassen will, oder mit einem Abmahnanwalt. Noch überwiegt der Anteil der Irren, die mir Geld schenken wollen, aber Abmahnungen gibt es auch immer wieder.
Diesmal ist es Dr. Stefan Engels von Lovells LLP aus Hamburg, der für den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Wenning, einen Kommentar zu dem Artikel Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus abmahnt. ["Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential" mehr »]
Diesmal ist es Dr. Stefan Engels von Lovells LLP aus Hamburg, der für den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Wenning, einen Kommentar zu dem Artikel Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus abmahnt. ["Confidential - Duckhome mal wieder abgemahnt - Confidential" mehr »]
Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus
Es gibt Firmen die machen einen so richtig wütend. Sie sind verdorben und verkommen bis ins Mark. Nehmen auf nichts Rücksicht und versuchen sich auf alle erlaubten und vermutlich auch unerlaubten Arten zu bereichern. Sie kennen keine Verantwortung und sind insgesamt nicht kompatibel mit einer sozialen, solidarischen Gesellschaft. Eine solche Firma ist die Bayer AG, eine Nachfolgerin der I.G. Farben deren menschenverachtender Ungeist auch heute noch immer wieder durchzuschlagen scheint.
Der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG ist Werner Wenning und der ist ein echtes Herzchen. Auf seiner Hauptversammlung freut er sich darüber, dass das Jahr 2008, das operativ erfolgreichsten Jahre in der Unternehmensgeschichte war und spendiert seinen Aktionären eine Erhöhung der Dividende um 3,7 Prozent. Ist Herr Wenning nicht ein guter und verlässlicher Freund, des Großkapitals. ["Bayer - So richtig schmutziger Turbokapitalismus" mehr »]
Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit
Verantwortungslose Gesetzgeber und viel Schmiergeld und Lobbyarbeit haben Bayer, BASF und Monsanto eine Lizenz zum Töten verschafft. Ursprünglich sollte diese Lizenz ja nur für Insekten wie den westlichen Maiswurzelbohrer und andere sogenannte Pflanzenschädlinge gelten, die sich eben bei Monokulturen sehr rasch ausbreiten.
Zwar könnte man auf die riesigen Monokulturen verzichten und den Ackerbau auch kleinteilig, ökologisch und vor allem sinnvoll betreiben, aber dann hätten solche Buden wie Bayer, BASF und Monsanto ja keine Chance, ihren Chemiedreck und ihre Genpflanzen loszuwerden und müssten ihr Geld mit anständiger Arbeit verdienen. ["Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit" mehr »]
Zwar könnte man auf die riesigen Monokulturen verzichten und den Ackerbau auch kleinteilig, ökologisch und vor allem sinnvoll betreiben, aber dann hätten solche Buden wie Bayer, BASF und Monsanto ja keine Chance, ihren Chemiedreck und ihre Genpflanzen loszuwerden und müssten ihr Geld mit anständiger Arbeit verdienen. ["Bayer, BASF und Monsanto im Krieg gegen die Menschheit" mehr »]
Bienensterben in Österreich
Derzeit kommt es im Gebiet der Süd- und Weststeiermark zu einem Bienensterben. Verursacher, so Experten, sei ein Beizmittel. Der Imker Hauptbeschäftigung sei dieser Tage das Einsammeln verendeter Bienen.
"Wir haben dieses Mittel schon in den letzten vier Jahren in der Landwirtschaft eingesetzt - es ist ja per Verordnung festgeschrieben die Beizung durchzuführen, um den Maiswurzelbohrer in unserem Bundesgebiet zu verhindern", erklärt Peter Klug von der Landwirtschaftskammer Steiermark.
Vertreter von BAYER versuchen, das Bienensterben als einmaligen Vorgang darzustellen, der auf einen fehlerhaften Abrieb der Wirkstoffe bei der Aussaat von Mais zurückzuführen sei. Dabei hatte Dr. Richard Schmuck von BAYER CropScience bei einem Expertengespräch des baden-württembergischen Landwirtschaftsministeriums am 8. Mai 2008 selbst eingeräumt, dass er auch bei einer ordnungsgemäßen Aussaat von Mais mit einem Abrieb von Clothianidin von 2g/Hektar rechne.
Auch in Österreich wird nun eine neue Technik zur Aussaat für das kommende Jahr festgeschrieben. Ob durch verhinderten Abrieb das Problem des Bienensterbens gelöst werden kann, bleibt abzuwarten. Erste Ergebnisse wird man wohl dieses Jahr in Deutschland sehen.
Information:
ORF
CBG Network
Clothianidin unterbricht den Kreislauf der Natur
Geheimniskrämerei um Freisetzungsversuch von MON 810 in Braunschweig
Email-Mitteilung vom 21. April 2009 u. Kopie von "Braunschweig-Gentechfrei"
Verschiedene Versuche mit gentechnisch manipuliertem Mais sind für Braunschweig auf dem Gelände der ehemaligen FAL (Forschungsanstalt für Landwirtschaft) für das Jahr 2009 angemeldet worden. Das JKI (Julius-Kühn-Institut) und die RWTH Aachen wollen hier Freiland-Experimente machen.
Solche Versuche verhindern nicht die Kontamination angrenzender Felder durch GVO-Anbau, sondern machen die Kontamination der Umgebung und die Auswirkungen auf die Tierwelt scheinbar berechenbar und damit organisierbar. Gleichzeitig vernachlässigen sie bekannte Kontaminationswege wie z.B. den über die Bienen, die sich an keine Zäune und Warnhinweise halten.
Anlässlich des „Rätselratens um die Genmaisversuche“ in Braunschweig informierten wir am 16.4. die Presse detaillierter über die geplanten Versuche und fordern das JKI zur Freigabe der Akteneinsicht nach Umweltinformationsgesetz auf.
Am 18.4. stiftete die Lokalzeitung Verwirrung: ein Sprecher des vTI soll behauptet haben, die RWTH Aachen wolle auf der Fläche von 0,2 ha einen Mais ausbringen, der nicht MON 810 sei – dabei ist für eine Fläche von genau 0,2 ha eben dieser MON 810 im Standortregister des BVL angemeldet.
(BVL -Image Mirror: duckhome.de)
Die Zeitung wurde informiert, dass kein anderer Mais als MON 810 im Standortregister eingetragen ist – bislang gab sie diese Widersprüchlichkeit der Öffentlichkeit noch nicht bekannt.
Am 14.4.2009 hat Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner folgerichtig das Genmais-Konstrukt MON810 verboten, der Bescheid des BVL an Monsanto ist am 17.4. ergangen. Es bleibt abzuwarten, ob dieses Verbot klagefest formuliert worden ist. Ein Skandal wäre es jedoch auf jeden Fall, würde auf bundeseigenen Flächen dieses Verbot missachtet und in Braunschweig MON 810 ausgesät.
Mehr Informationen sowie Veranstaltungstermine finden Sie auf den Webseiten der Initiative "Keine Gentechnik-Versuche in Braunschweig!" /Bündnis für eine gentechnikfreie Region Braunschweiger Land
Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!
Wir schreiben das Jahr 2003.
Zuständiges Kommissionsmitglied für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und
Fischerei, Franz Fischler sagt:
Dass keine Koexistenz in puncto Risiken funktionieren kann, darüber gab bereits der Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU 1998 Auskunft in einer Stellungnahme. ["Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!" mehr »]
Zuständiges Kommissionsmitglied für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und
Fischerei, Franz Fischler sagt:
"Damit keine Missverständnisse aufkommen: Bei der Koexistenz geht es um wirtschaftliche und rechtliche Fragen, nicht um Risiken oder Lebensmittelsicherheit, denn in der EU dürfen ohnehin nur zugelassene gentechnisch veränderte Kulturen angebaut werden."
Dass keine Koexistenz in puncto Risiken funktionieren kann, darüber gab bereits der Wirtschafts- und Sozialausschuss der EU 1998 Auskunft in einer Stellungnahme. ["Welche Koexistenz? - Die wirtschaftliche ...!" mehr »]
Genveränderter Mais MON 810 vorläufig verboten.
Nein, nein. Ilse Aigner hat nicht etwa ihr Herz für die Menschen und die Natur entdeckt. Es ist einfach nur Wahljahr, und die CSU hat eine Todesangst vor den Freien Wählern, die vermutlich dafür sorgen werden, dass die CSU die Europawahlen und auch die Bundestagswahl vergeigt. Deshalb muss Frau Aigner handeln, wo ihr Vorgänger Seehofer die Situation noch aussitzen konnte.
Ich komme zu dem Schluss, dass es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass der genetisch veränderte Mais der Linie Mon810 eine Gefahr für die Umwelt darstellt.["Genveränderter Mais MON 810 vorläufig verboten. " mehr »]
...
Meine Entscheidung ist entgegen anders lautender Behauptungen keine politische Entscheidung [...] und dies muss es aus rechtlichen Gründen auch sein.
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Ich möchte unterstreichen, dass dies keine Grundsatzentscheidung zum künftigen Umgang mit Grüner Gentechnik ist. Es handelt sich hierbei um eine Einzelfallentscheidung, bei der Pro und Contra sorgfältig abgewogen und eine Entscheidung auf wissenschaftlicher Grundlage getroffen wurde.
Da sind die Bienen doch selbst schuld wenn sie soviel Gift fressen
Der Deutsche Bauernverband (DBV) und die staatstragenden Forschungsinstitute haben es ja schon lange gewusst, dass die Pflanzenschutzmittel nicht Schuld am Bienensterben sind. Aber wirklich nicht. So Kleinigkeiten wie das von Bayer verursachte Bienensterben durch das hochgiftige "Planzenschutzmittel" Poncho stellen für derartige "wissenschaftliche Studien" überhaupt keine erwähnenswerten Tatsachen dar.
Auch das Fasanensterben war dem ehemaligen Monsantominister Seehofer egal und dürfte es auch seiner Nachfolgerin als Monsantoministerin sein. Die beiden wollen nur das Beste für Monsanto und die Chemie. Soll die Umwelt dadurch ruhig zum Teufel gehen. Logischerweise dürfen da auch die staatlichen Forschungsinstitute nicht zu anderen Ergebnissen kommen. Monsatos und Bayers Chemiedreck müssen gefördert werden. Am besten auch noch als Gentechnik, damit die Bauern nur noch Lohnsklaven sind. ["Da sind die Bienen doch selbst schuld wenn sie soviel Gift ... »]
Monsanto und Bayer lösen die Probleme um Arbeitslosigkeit und Hunger weltweit
Manch einer fragt sich angesichts der Nachrichtenlage, warum die Politiker rund um die Welt alle das gleiche Grinsen im Gesicht haben, obwohl die aktuelle Nachrichtenlage doch keinen Grund zum Lachen bietet. Weltwirtschaftskrise, Weltfinanzkrise, Weltrezession, die Währungen im Todestaumel - und die Herrschaften grinsen.
Natürlich sind einige auf Drogen, andere wie Herr Bush merken schon lange nichts mehr, einige wie Frau Merkel sind nicht interessiert, Sarkozy denkt an Carla Bruni, Brown hat noch nie gedacht, und Steinbrück freut sich, dass er nach seiner Abwahl so schöne Aufsichtsratmandate bekommt. Juncker und Scholz grinsen mal vorsichtshalber, und Obama grinst, weil ein Heuler zwar auf den Arm kommt, aber nicht ins Weiße Haus. ["Monsanto und Bayer lösen die Probleme um Arbeitslosigkeit und ... »]
Aufgelesen: 49
• Genfraß 4: GEN MACHT GELD oder Geiz macht geil!!!
• Beraten und verkauft
• Wasser auf dem Mars
• Deutsche Propaganda-Agentur
• Trau Dich, Clement ["Aufgelesen: 49" mehr »]
Monsanto und Bayer schuldlos - Studie erklärt Bienensterben
Ach ja. So streng "wissenschaftliche Studien" sind eine feine Sache. Sie dienen immer mehreren guten Zwecken. Zum einen bezahlen sie wirklich sinnvolle Forschungsarbeit in Ländern wie den USA und Kanada, die Bildung und Forschung ja nicht mehr staatlich fördern und somit dem freien Spiel der unfairen Kräfte überlassen. ["Monsanto und Bayer schuldlos - Studie erklärt Bienensterben" mehr »]
Die Gen-Soja Täuschung
Es ist ein offenes Geheimnis das die Menschen in Europa mehrheitlich keine durch grüne Gentechnik veränderte Pflanzen und schon gar keine durch Gentechnik veränderte Tiere wollen. Doch immer wenn die Menschen etwas nicht wollen, werden sie eben von der EU dazu gezwungen. ["Die Gen-Soja Täuschung" mehr »]
Es gibt noch Hoffnung für gesunden Mais
Wahrscheinlich werden die Leute bei Monsanto und den anderen Gendreckbuden vor Wut toben und die Imker überall auf der Welt können sich freuen, weil ihre Bienen und damit wir Menschen doch noch eine Chance haben:
Wie sich die natürlichen Abwehrkräfte von Maispflanzen stärken lassen, haben Genetiker der Technischen Universität München http://www.tum.de herausgefunden. Das Team um Universitätsprofessor Alfons Gierl ist es gelungen, den Stoffwechselweg des Benzoxazinoids DIMBOA aufzuklären, der in Jungpflanzen als Schutzstoff gegen Schädlinge wie den Maiszünsler fungiert. Aus ihren Erkenntnissen soll mit Hilfe des "Smart Breeding", auch Präzisionszüchtung genannt, der Abwehrmechanismus für den modernen Maisanbau nutzbar gemacht werden. Durch den Anbau solcher Maissorten, die sich aus eigener Kraft gegen Schädlinge schützen, könnte auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark reduziert werden.
Mais ist eine der wichtigsten Nahrungs- und Futterpflanzen weltweit, Krankheiten und Schädlinge verursachen aber häufig beträchtliche Ernteschäden. Gentechnisch veränderter Mais allerdings stößt bei Politik und Verbrauchern auf wenig Gegenliebe. Deshalb suchen die Forscher des Wissenschaftszentrums Weihenstephan http://www.wzw.tum.de nach pflanzeneigenen Schutzmechanismen. "Das DIMBOA ist ein richtiges Breitbandtoxin, das verschiedene Stoffwechselprozesse in Insekten beeinflusst", erklärt Gierl. "Zwar ist es in vielen Gräsern, auch in Roggen und Weizen enthalten. Man findet es aber nur in Jungpflanzen. Die Pflanzen investieren nämlich nur in die junge Entwicklungsphase, damit der Keim aus dem Boden und die Pflanze bis zur Fortpflanzung kommt." In einem Archiv alter Maissorten fanden die Forscher aber Linien, die auch noch in ausgewachsener Form größere DIMBOA-Konzentrationen aufwiesen. Sie wählten 26 in Frage kommende Linien aus, zogen sie im Gewächshaus heran und analysierten die Versuchspflanzen nach einigen Wochen. Zwei der Sorten zeigten denn auch deutlich höhere Abwehrkräfte im Zellsaft als die restlichen geprüften Linien.
Allerdings können diese nicht mit der Ertragskraft moderner Maissorten mithalten. In einem nächsten Schritt müssen also die Eigenschaften "Selbstschutz" und "Ertrag" beispielsweise durch klassische Züchtung kombiniert werden, indem zwei in diesen Punkten herausragende Maislinien miteinander gekreuzt werden. Da die Pflanzenforscher durch die genetische Analyse genau bestimmen können, auf welchen Chromosomen die relevanten Gene sitzen, könne der gesamte Züchtungsprozess wesentlich verkürzt werden. "Das Ganze wäre dann auch völlig ohne Gentechnologie machbar, was bei den derzeitigen Akzeptanzproblemen sicher von Vorteil ist", sagt Gierl. Auch der Ertrag der modernen Sorten würde durch das Einkreuzen der Eigenschaften von Pflanzen mit längerer DIMBOA-Synthese nicht wesentlich beeinflusst.
Das ist eine wirklich sehr gute Nachricht, vor allem kann hier gezeigt werden, dass der Einsatz von Gentechnologie, ohne gentechnische Verfremdung durchzuführen, sinnvoll den Zuchtprozess beschleunigen kann. Das Risiko für die Umwelt ist praktisch gleich Null und auf dieses Saatgut hätten die Chemiebuden und Monsanto keinen Anspruch.
Da die Entwicklung an einer deutschen Universität erfolgte, sollte das deutsche Entwicklungshilfeministerium Geld in die Hand nehmen um das Saatgut für Deutschland weltweit zu patentieren und die Forscher zu be- und entlohnen. Danach könnte das Saatgut einfach frei gegeben werden um den Hunger zu bekämpfen.
Auf diese Art und Weise von Rechten Dritter befreites Saatgut für alle wichtigen Nahrungsmittel in allen Klimazonen der Erde bereitzustellen könnte der sinnvollste Entwicklungshilfebeitrag sein, den unser Land leisten kann. Die Macht der Saatgutmultis mit der Kombination aus Gendreck und Pestiziden muss endlich gebrochen werden.
Erst wenn die letzte dieser Buden geschlossen wurde, können die Menschen auf ein Überleben hoffen.
Chimären Herstellung in England jetzt offiziell erlaubt
Als ich vor ein paar Wochen auf die vermutlichen Ziele bei der Erzeugung von Chimären hinwies, erntete ich noch ungläubiges Kopfschütteln. Vorgestern sahen schon mehr Leute das was ich auch sehe. Am Montagabend wurden im britischen Parlament praktisch alle Hürden zur Begrenzung solcher Methoden aufgehoben bzw. die Einführung der notwendigen Schranken abgelehnt.
Das ist nicht weiter verwunderlich. Die britischen Regierungen hatten noch nie viel für ihr Volk übrig und seit Frau Thatcher hat sich in diesem Land alles dem neoliberalen Wirtschaftsfaschismus unterzuordnen, was ein Hauptgrund dafür ist, das dieses Land nicht mehr in die Gänge kommt.
Natürlich geht es den Politikern nicht um Chimären, aber die FTD erwähnt sie ausdrücklich, weil auch die mitbekommen haben dürften welches Spiel gespielt wird:
Dabei geht es um die künstliche Zeugung vom Erbgut her weitgehend übereinstimmender Geschwisterkinder, die einem erkrankten Kind Zellen oder genetisches Material für die Behandlung liefern sollen. Zuvor hatten die Parlamentarier bereits einen Antrag zum Verbot der Forschung mit Hybrid-Embryonen aus menschlichem und tierischem Material abgelehnt.
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Premierminister Gordon Brown hatte sich nachdrücklich für die Ausweitung der gesetzlichen Grundlagen zur Stammzellenforschung ausgesprochen. Es sei eine «moralische Anstrengung», mit der Tausende und langfristig Millionen Leben gerettet werden könnten. Befürworter hoffen, damit künftig Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson besser behandeln zu können.
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Bei den sogenannten «Retter- oder Helfer-Geschwistern» (Saviour Siblings) handelt es sich um Kinder, die einem erkrankten älteren Geschwister für die Behandlung notwendige Stammzellen liefern sollen. Dazu werden zunächst Eizellen der Mutter mit Spermien des Vaters künstlich befruchtet. Anschließend wird der Embryo, der die größte genetische Übereinstimmung mit dem erkrankten Kind aufweist, in die Gebärmutter eingepflanzt und normal ausgetragen. Mit Zellen aus der Nabelschnur oder dem Rückenmark des Retter-Geschwisters soll dann dem kranken Kind geholfen werden.
Seit Jahren hören wir ja schon was die Stammenzellenforschung alles Gutes für uns tun kann. Gesehen habe ich davon bisher noch nichts. Ich meine mich allerdings erinnern zu können, das vor einiger Zeit ein angeblich so entstandenes Medikament einer deutschen Firma in den USA als völlig wirkungslos nicht zugelassen wurde. Dort lassen die normalerweise praktisch alles zu was nicht direkt tödlich ist.
Die forschenden Pharmaunternehmen die uns mit ihrer Werbung so hübsch besäuseln um weiterhin mit nur minimal umgebauten Mitteln immer neue und höhere Renditen erwirtschaften zu können, brauchen die Stammzellenforschung wohl eher nicht.
Ein Kind als Knochenmarksspender zu züchten wird diesem Kind wohl immer das Gefühl geben wirklich gewollt gewesen zu sein. Aber nicht als Kind sondern als Ersatzteillager. Ich kann mir den Wunsch der Eltern eines kranken Kindes sehr gut vorstellen. Aber das kann man einfach nicht machen. Es wird natürlich gemacht werden. Genau wie wir bald die ersten Chimären sehen werden. Vermutlich ist man schon viel weiter als man uns jetzt wissen lässt.
Die Entscheidung des britischen Parlaments hat aber noch eine ganz andere Folge. Schon morgen werden unsere Gentechnikbuden auf den Fluren der Parlamente stehen und nun verlangen, das sie die gleichen Chancen wie die englischen Unternehmen bekommen. Mit ein paar Geldkoffern und viel Pressegetöse das auch mit entsprechenden Zahlungen in unseren Medien ja schnell zu haben ist, werden wir in wenigen Monaten Gesetze haben, die noch viel weiter gehen als die britischen und von denen man uns erklärt, das sie aus Harmonisierungsgründen in der EU so sein müssten.
Einer der Konzerne der laut und deutlich die Freigabe fordern wird, dürfte der Bayer Konzern sein. Sicher wird uns dieser Konzern erzählen wie vorsichtig und wie umsichtig er doch mit allen Dingen umgeht. Wenn er das tut, dann sollte man dem Konzern die Geschichte vom "Planzenschutzmittel" Poncho noch einmal erzählen das in Baden-Württemberg ein großes Bienensterben anrichtete und deshalb erst einmal vom Markt genommen werden musste:
Ausschlaggebend für das Verbot waren laut der Behörde jetzt erst bekanntgewordene Probleme bei mit Luftdruck arbeitenden Sämaschinen. Offenbar konnten durch Abrieb giftige Partikel in die Abluft der Sämaschinen geraten und dann mit dem Wind auf benachbarte Raps- und Obstfelder gelangen. Deren Blüten wiederum besuchten die Bienen, wobei sie sich vergifteten - so lautet das derzeitige Erklärungsmuster der Experten.
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In den vom Bienensterben betroffenen Gebieten in Baden-Württemberg müsse das Saatgut mit der zweieinhalbfachen Dosis des Wirkstoffs Clothianidin behandelt werden, sagte Forster. Das Mittel Poncho enthalte diese erhöhte Dosis.
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Das Braunschweiger Bundesforschungsinsitut für Kulturpflanzen (Julius-Kühn-Institut, kurz JKI), das Proben von Bienen und Pflanzenmaterial untersucht hatte, teilte am Freitag mit, dass aus den bisherigen Auswertungen eindeutig geschlossen werden könne, dass eine Vergiftung der Bienen durch Abrieb von Clothianidin von Maissaatgut vorliege.
Über das Ausmaß möglicher Schäden machen sich die Imker Gedanken: «Wir wissen nicht, wie der Nektar kontaminiert ist, wir wissen nicht, ob die Waben vergiftet sind, und wir haben keine Ahnung, ob die Holzkästen verseucht sind», sagte Ekkehard Hülsmann, Vorsitzender des Landesverbands Badischer Imker, der AP.
Um es ganz klar zu sagen. Bei der Geschichte an sich handelt es sich um einen Unfall. Unfälle können passieren. Die Kombination von Abrieb und Zerstäubung des Wirkstoffs Clothianidin, war so nicht vorhersehbar und der Tod der Bienen ist eine schreckliche Folge für die Raps- und Obstbauern der Gegend, die nun ihre Ernten verlieren. Die Gefahr ist gebannt, weil das Mittel nicht mehr eingesetzt werden darf. Jetzt müsste Bayer die Imker und die betroffenen Bauern entschädigen und nach neuen Methoden suchen.
Statt dessen sind die Herrschaften vom Bayer Konzern beleidigt und kritisieren das Verbot:
Der Poncho-Hersteller kritisierte die Entscheidung des BVL, das Mittel vorläufig vom Markt zu nehmen. «Anders als das Ministerium sind wir der Ansicht, dass es eine schnelle technische Lösung geben kann, ohne dass es einer Aussetzung der Zulassung bedurft hätte», sagte Utz Klage, Sprecher von Bayer CropScience.
Ja klar, die Menschen sterben ja auch erst vier Jahre nach dem Tod der letzten Biene. Selbst wenn die Gentechnik den Menschen das Heil bringen könnte, dürfte sie nicht durch solche Firmen genutzt werden. Utz Klage hat deutlich klar gemacht, das Bayer nicht in der Lage ist verantwortlich zu handeln. Wer nicht verantwortlich handeln kann, darf nicht mit Dingen umgehen die eine hohe Qualität, strenge Sicherheitsanforderung und ein sehr großes Verantwortungsbewusstsein erfordern.
Die Bayer Führung hat diese notwendigen Fähigkeiten sichtlich nicht. Deshalb macht es Sinn darüber nachzudenken wie die Aktionäre, die diese Führungsriege zugelassen haben, zu bestrafen sind. Vielleicht müssten die Aktien ersatzlos eingezogen und zu Gunsten der Bundesschuldenverwaltung neu an den Börsen, an verantwortungsvollere Aktionäre verkauft werden, die ein besseres Management beschäftigen.
Aber dieses Problem hat ja nicht nur Bayer. Alle Firmen die an diesem Gendreck mitverdienen wollen operieren ähnlich. Bei Bayer ist es nur im Moment gerade so schön nachweisbar. Diese Firmen sind alle nicht in der Lage und auch nicht Willens die notwendige Verantwortung zu übernehmen. Deshalb müssten weit mehr Verbote deren Chancen auf Fehler vermindern, die, die Menschheit ausrotten könnten. Man gibt kleinen Kindern ja auch keine Streichhölzer in der Munitionsfabrik.
Unsere verantwortungslosen Politiker werden gegen gute Bezahlung aber leider alles genehmigen was diese Firmen fordern. Zu unser aller Schaden.
So forschen wir alle Tage
Es ist so schön, das die freie Forschung doch immer neue Aspekte liefert, die es erlauben ein rechtzeitiges Handeln immer weiter nach hinten zu verschieben. Diesmal geht es wieder einmal um die aussterbenden Bienen, das heißt eigentlich geht es nur darum Monsanto zu entlasten:
Ein Virus könnte US-Forschern zufolge das mysteriöse großflächige Bienensterben in Nordamerika ausgelöst haben. Das so genannte Israeli Acute Paralysis Virus (IAPV) fanden die Wissenschaftler lediglich in kranken Bienenstöcken, nicht aber in gesunden. Der Direktor des Zentrums für Infektion und Immunologie der Columbia Universität (New York), Ian Lipkin, stellt die These in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals "Science" vor.
Weitere Untersuchungen sollen zeigen, ob das Virus allein für den dramatischen Rückgang der Bienenvölker verantwortlich ist, oder nur einer von mehreren Faktoren. Zwischen 50 und 90 Prozent der kommerziellen Honigbienenvölker in den USA leiden unter einem Symptom, das als Colony Collapse Disorder (CCD) bekannt ist und nach Expertenmeinung außer durch das IAPV-Virus durch Spritzmittel, Milben, Stress und Mangelernährung hervorgerufen werden könnte. Ein gutes Viertel der 2,4 Millionen Bienenvölker in den USA und einige Tausende in Kanada hätten sich in Nichts aufgelöst, hieß es in diesem Frühjahr.
Nun muss man wissen, das Bienen in den USA, anders als in Europa, wahre Reisekönige sind. Wenn die Bestäubungssaison im Süden der USA beginnt werden die Völker auf speziellen LKW-Hängern in die jeweiligen Gebiete gebracht und dort zur Bestäubung eingesetzt und von dort zum nächsten Gebiet gebracht. Der Imker lebt davon das die Plantagenbesitzer ihn für die Bestäubung bezahlen, nicht vom Ertrag des Honigs wie bei uns.
So unerklärlich das Bienensterben im ersten Moment auch sein mag. Mangelernährung oder gar Stress sind auf diesen Einsatztouren ausgeschlossen. Eher könnte Langeweile ein Problem sein. Es gibt einen Punkt der unauflöslich mit dem Bienensterben verbunden ist:
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, daß Bienen-AIDS in Staaten auftritt, die sich dem Druck der Gentechnik-Industrie gebeugt haben und den Anbau von genmanipulierten Pflanzen zulassen. So hat der Anbau von genmanipuliertem Bt-Mais in den USA in den letzten beiden Jahren sehr stark zugenommen und Bt-Maispollen wird eben auch als Eiweissquelle von Bienen genutzt. Verändert wurden auch die Bt-Maissorten. Die Imker fragen sich nun, ob die genveränderten Bestandteile des Bt-Mais sowie die Nervengifte, diedurch das Beizen des Saatgutes in die Pflanze eingebracht werden, das Immunsystem der Bienen zusammenbrechen lassen.
Auch die in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide werden im Hinblick auf Bienen-AIDS neu untersucht werden müssen. Fest steht, dass man sich ein Aussterben des bedeutendsten Bestäubers der von Menschen genutzten Kulturpflanzen nicht leisten kann. Der Gegenwert der für die Bestäubungsleistung angesetzt wird, wird allein in den USA bei etwa 40 Mrd. $ angesetzt, wobei der Wert der Bestäubungsleistung für die Natur nicht zu ermessen ist. Auf dieser Leistung der Honigbienen beruht das Nahrungsangebot und damit der Erhalt vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten.
Ursprünglich wurde Genmais ja entwickelt um sich ohne Pflanzenschutzmittel selbst, aus seiner eigenen Giftigkeit, gegen Fressfeinde zu verteidigen. Natürlich funktioniert das nicht, da sich die Freßfeinde einfach dahingehend entwickeln, das sie irgendwann gegen dieses Gift immun sind. Deshalb wurde den Pflanzen zusätzlich durch Genmanipulation die Möglichkeit gegeben in einer absolut pestitzitverseuchten Umgebung zu überleben.
Wenn die immunen Freßfeinde zunehmen, werden Pestizide in verantwortungslosen Mengen eingesetzt. Die Bienen, die also schon durch den giftigen Pollen geschwächt sind, bekommen sozusagen einen endgültigen Schlag.
Noch bemerkenswerter ist jedoch, dass die leeren Bienenkolonien samt Wabenbau und Honigvorrat nicht von anderen Schadinsekten wie Wachsmotten und Beutenkäfer aufgesucht werden, die sonst sofort zur Stelle sind, wenn eine Kolonie zu schwach ist, um sich zu verteidigen.
Das ist gar nicht bemerkenswert, weil die entweder schon vorher durch den Genuss von vergiftetem Material ausgerottet wurden, oder mittlerweile so schlau sind, da nicht mehr dran zu gehen.
In Südamerika hat Monsanto ganze Gegenden geschaffen, in denen so gut wie nichts mehr lebt, aus ihren Pflanzen. Für Monsanto ein gutes Geschäft, da sie nicht nur Saatgut, Pflanzenschutmittel sondern auch Dünger verkaufen können, der unter diesen unsäglichen Bedingungen leben kann.
Es gibt nur eine mögliche Antwort. Den gesamten Gendreck verbieten, weil er nutzlos und gleichzeitig höchst gefährlich ist.
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