Normalerweise ist ja die BooCompany für finale Meldungen zuständig, aber dass der Verlag Condé Nast "Vanity Fair" platt macht, ist eine Meldung, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Selten gab es ein Blättchen im deutschen Blätterwald, bei dem zwischen Anspruch und Realität ein so großer Unterschied klaffte. Eigentlich konnte man ganze Sonnensysteme dazwischen hindurchschieben.
Tatsächlich geht es aber gar nicht mehr um Inhalte, sondern um fehlende Werbung. Wer glaubt, dass die Werbung fehle, weil die Inhalte schlecht sind, kennt die deutschen Agenturen nicht. Die buchen immer noch nach Schema F und interessieren sich häufig nicht für das Umfeld, in dem die Anzeigen ihrer Kunden erscheinen. Da ist auch ein Platz auf dem Klo gut genug.
["Die Vase, der Vase, das war sie - Vanity Fair am Ende - WAZ bald ... »]





















