"Wer das Gefühl erleben will, geht einfach mal nach Braunschweig. Dort führt Kamerad Hoffmann das Zepter und sorgt für Ordnung und Sauberkeit."
So heißt es in der Einführung eines Artikels der NPD-Niedersachsen aus dem Jahre 2007 [1]. Und auch Andreas Molau [2][2a], Mitglied im Bundesvorstand der NPD und Vorsitzender der rechtsextremen "Gesellschaft für Freie Publizistik" [3], forderte Hoffmann per offenen Brief auf, sich an seine politischen Wurzeln zu erinnern.
Es geht um den, seit 2001 regierenden, Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig: Gert Hoffmann.
Der Bezug zur NPD ist eindeutig. Hoffmann war, laut Wikipedia [4], von 1967 bis 1969 Mitglied der NPD, seit 1970 ist er Mitglied der CDU. Als die NPD 1969 den Einzug in den Bundestag nicht schaffte, kommentierte Hoffmann das Ergebnis in den „Deutschen Nachrichten“:
Die NPD muß nicht um ihrer selbst, sondern um des deutschen Volkes willen die Partei der denkenden und schaffenden Jugend werden ... Wir haben nur die erste 'Schlacht' verloren: Uns gehört die Zukunft - diese Gewißheit läßt auf unsere Stunde warten!
["Tradition verpflichtet: Kameradschaftspflege, geistige ... »]