Preisgeld für Zivilcourage wird auf Hartz IV angerechnet
Hartz-IV-Erhöhung wird deutlich unter 20 Euro ausfallen
Thomas Kallay: Hartz-IV vor die Europa-Gerichte bringen?
CDU und Wirtschaftsrat fordern weiteren "Sparkurs"
CDU-Bundesinnenministerium plant breite Verschärfung von Überwachungsgesetzen
Marburger Ärzte attackieren das Geschäftsgebaren der privatisierten Rhön-Klinikkette
Gesundheitspolitik: Die Lebenslügen des Philipp Rösler
Water Makes Money - Dokumentationsfilm über die Trinkwasserprivatisierung
Illegale Wahlkampffinanzierung: Razzia bei der CDU Niedersachsen
Atom-Deal: Schwarz/Gelb verweigert Auskunft über Gutachten zur Bundesratsumgehung
Trotz Dementi: Bundesregierung treibt Atommüll-Privatisierung weiter voran
Residenzpflicht: Was in Deutschland mit Flüchtlingen passiert
Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) - Der Hochtrabende
Herrliche Belege für Kampagnenjournalismus
Was nicht einmal 20 Euro für Folgen hat
["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-24" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-09-13
Verfassungsgericht-Gutachter kritisiert Geheimhaltung der Hartz-IV-Neuregelung
Die Realität von Hartz IV
Wir brauchen die Rente mit 60
Schwarz/Gelb verzichtet auf Sozialabgaben-Nachforderung bei "Christlichen Gewerkschaften"
Carsten Maschmeyer und das Sytem AWD
Wie Rohstoff-Spekulanten den Hunger fördern
Rechnen wir doch mal in Hartwährung
Bankenkrise in Island: Früherer Regierungschef soll vor Gericht
Süddeutsche-Propaganda zugunsten Ex-Finanzminister Peer Steinbrück
Hypo Real Estate: Hintergrunddaten zu den neuen 40 Milliarden
Kurzvideo: Autobahnprivatisierung - Wie der Staat sein Geld verschenkt
Schwarz/Gelber Atomdeal: Grundstücks-Enteignungen für Endlager wieder möglich
Unterirdisches Erdgasvorkommen: Gorleben ist hochexplosiv
Schwarz/Gelber Atomdeal enthält auch Schutzklausel gegen Bundesverfassungsgericht
Nordrhein-Westfalen: Diäten sollen rückwirkend auf über 10.000 Euro steigen
Sachsen: CDU-Innenministerium verweigert höhere Fluthilfezahlungen
FDP-Generalsekretär Lindner fordert Bußgeld bei Schuleschwänzen
Werkrealschule: Wie Baden-Württemberg die soziale Spaltung vertieft
Jugendmedienschutz als Verbotspädagogik
BILD-Boykott: "Jetzt ist Schluss"
WDR-Bericht: Jugendliche löschen persönliche Daten auf neuem Personalausweis
Merkels Kampf gegen die Armut ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-13" mehr »]
Die Realität von Hartz IV
Wir brauchen die Rente mit 60
Schwarz/Gelb verzichtet auf Sozialabgaben-Nachforderung bei "Christlichen Gewerkschaften"
Carsten Maschmeyer und das Sytem AWD
Wie Rohstoff-Spekulanten den Hunger fördern
Rechnen wir doch mal in Hartwährung
Bankenkrise in Island: Früherer Regierungschef soll vor Gericht
Süddeutsche-Propaganda zugunsten Ex-Finanzminister Peer Steinbrück
Hypo Real Estate: Hintergrunddaten zu den neuen 40 Milliarden
Kurzvideo: Autobahnprivatisierung - Wie der Staat sein Geld verschenkt
Schwarz/Gelber Atomdeal: Grundstücks-Enteignungen für Endlager wieder möglich
Unterirdisches Erdgasvorkommen: Gorleben ist hochexplosiv
Schwarz/Gelber Atomdeal enthält auch Schutzklausel gegen Bundesverfassungsgericht
Nordrhein-Westfalen: Diäten sollen rückwirkend auf über 10.000 Euro steigen
Sachsen: CDU-Innenministerium verweigert höhere Fluthilfezahlungen
FDP-Generalsekretär Lindner fordert Bußgeld bei Schuleschwänzen
Werkrealschule: Wie Baden-Württemberg die soziale Spaltung vertieft
Jugendmedienschutz als Verbotspädagogik
BILD-Boykott: "Jetzt ist Schluss"
WDR-Bericht: Jugendliche löschen persönliche Daten auf neuem Personalausweis
Merkels Kampf gegen die Armut ["Aufgelesen und kommentiert 2010-09-13" mehr »]
Für EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström war die Vorratsdatenspeicherung nur zu hastig
Es ist ziemlich aufschlussreich, wenn man den Artikel in DIE ZEIT liest (hier PDF), wie diese überwachungswütige "Liberale" ihre Vorratsdatenspeicherung "verteidigt". Denn es kommen eigentlich ALLE Phrasen zum Vorschein, weswegen die Politikerverdrossenheit solch grosses Ausmass annehmen konnte - und beim Wort "Demokratie" mittlerweile laut gelacht wird.
["Für EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström war die ... »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-11
Kürzungswelle im öffentlichen Dienst: Es gehen die Lichter aus
Hartz IV: Bürgerarbeitsdienst seit Montag in Nordrhein-Westfalen gestartet
Schleswig-Holstein: Schwarz/Gelb verordnet Strafgeld gegen streikende Lehrer
Zahl der Unternehmens- und Privatpleiten höher als im Vorjahr
Folgen der Streichung des Mehrbedarfs bei Hartz-IV
Aktion gegen das "Sparpaket": Schicken Sie ihrem Abgeordneten eine Protestmail
Statistisches Bundesamt: Tariflohnentwicklung schwächt sich weiter ab
Wettbewerb auf deutschen Gleisen - auf dem Rücken der Beschäftigten
Wie die Massenmedien für die "Rente mit 67" propagieren
Iveco-Betriebsratsvorsitzender "vermittelte" betriebliche Altersvorsorge - für 400.000 Euro Schmiergeld
Schwarz/Gelb kauft Nacktscanner von Streubombenfabrikant
Seitenwechsel: Die rotierende Drehtür für EU-Politiker zur Wirtschaft
ARD-Video: Wie die CDU den Atommüll gegen Steuermilliarden verkauft
Trotz Korrosionsrisse: Atomkraftwerk Isar 1 ist laut TÜV sicher
Portugal generiert knapp die Hälfte ihrer Elektrizität aus erneuerbaren Energien
Untreue: Bundesverfassungsgericht erschwert Prozesse gegen kriminelle Manager
Dumpinglöhne: IKEA drückt Personalkosten über Leiharbeit
Google Street View - und der Journalismus in Deutschland
Spökes, Späßchen, Spiegel Online
Militärprozess in Guantanamo: 15-jährigen droht lebenslänglich
Massiver Sparzwang: Bundeswehr-Heer soll drastisch schrumpfen
Erster Arbeitstag des neuen Regierungssprechers ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-11" mehr »]
Hartz IV: Bürgerarbeitsdienst seit Montag in Nordrhein-Westfalen gestartet
Schleswig-Holstein: Schwarz/Gelb verordnet Strafgeld gegen streikende Lehrer
Zahl der Unternehmens- und Privatpleiten höher als im Vorjahr
Folgen der Streichung des Mehrbedarfs bei Hartz-IV
Aktion gegen das "Sparpaket": Schicken Sie ihrem Abgeordneten eine Protestmail
Statistisches Bundesamt: Tariflohnentwicklung schwächt sich weiter ab
Wettbewerb auf deutschen Gleisen - auf dem Rücken der Beschäftigten
Wie die Massenmedien für die "Rente mit 67" propagieren
Iveco-Betriebsratsvorsitzender "vermittelte" betriebliche Altersvorsorge - für 400.000 Euro Schmiergeld
Schwarz/Gelb kauft Nacktscanner von Streubombenfabrikant
Seitenwechsel: Die rotierende Drehtür für EU-Politiker zur Wirtschaft
ARD-Video: Wie die CDU den Atommüll gegen Steuermilliarden verkauft
Trotz Korrosionsrisse: Atomkraftwerk Isar 1 ist laut TÜV sicher
Portugal generiert knapp die Hälfte ihrer Elektrizität aus erneuerbaren Energien
Untreue: Bundesverfassungsgericht erschwert Prozesse gegen kriminelle Manager
Dumpinglöhne: IKEA drückt Personalkosten über Leiharbeit
Google Street View - und der Journalismus in Deutschland
Spökes, Späßchen, Spiegel Online
Militärprozess in Guantanamo: 15-jährigen droht lebenslänglich
Massiver Sparzwang: Bundeswehr-Heer soll drastisch schrumpfen
Erster Arbeitstag des neuen Regierungssprechers ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-11" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-08-03
Experten sagen fette Lohn-Jahre vorher
Wie muss Zwei-Klassen-Medizin sein, damit benachteiligte Kranke sie akzeptieren?
Bundesverfassungsgericht uneinig über Bundeswehreinsätze im Inland
SPD-Vize Olaf Scholz plädiert für Anhebung der Hartz-IV-Sätze
Ex-Finanzminister Steinbrück (SPD): Rentengarantie war ein schwerer politischer Fehler
Strompreis über 30 Prozent gesunken - RWE erhöht Verbraucherpreise um 7 Prozent
FDP-Finanzexperte Daniel Volk: Autoindustrie soll sich nachträglich an Abwrackprämie beteiligen
Brandneu: Die Bundeswehr auf YouTube
Elektronischer Personalausweis: Experten befürchten Sicherheitslücken
Hartz4-Sätze koppeln an...?!
Hartz4 wird erhöht - gibt es Gerechtigkeit?
Mit Hartz4 genau so viel, wie mit Vollzeitarbeit ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-03" mehr »]
Wie muss Zwei-Klassen-Medizin sein, damit benachteiligte Kranke sie akzeptieren?
Bundesverfassungsgericht uneinig über Bundeswehreinsätze im Inland
SPD-Vize Olaf Scholz plädiert für Anhebung der Hartz-IV-Sätze
Ex-Finanzminister Steinbrück (SPD): Rentengarantie war ein schwerer politischer Fehler
Strompreis über 30 Prozent gesunken - RWE erhöht Verbraucherpreise um 7 Prozent
FDP-Finanzexperte Daniel Volk: Autoindustrie soll sich nachträglich an Abwrackprämie beteiligen
Brandneu: Die Bundeswehr auf YouTube
Elektronischer Personalausweis: Experten befürchten Sicherheitslücken
Hartz4-Sätze koppeln an...?!
Hartz4 wird erhöht - gibt es Gerechtigkeit?
Mit Hartz4 genau so viel, wie mit Vollzeitarbeit ["Aufgelesen und kommentiert 2010-08-03" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29
Arbeitslosenstatistik Juli 2010: Weiterhin über 7,7 Millionen Leistungsempfänger
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Die LINKE deckt auf: Jede dritte Stelle wird mit Leiharbeitern besetzt
31 Prozent der 1,3 Millionen Alleinerziehenden haben weniger als 1.100 Euro
Jeder Neunte verdient weniger als 800 Euro im Monat
Azubis im Hotel: Immer schön lächeln trotz täglicher Schikane
Gedämpfte Prognose: DIW rechnet mit Konjunkturabkühlung
Ein kleiner Rundgang durch unsere Qualitätspresse
Hamburger Bürgerbegehren: Warum in Deutschland immer dieselben gewinnen
Bundesverfassungsgericht: Kosten für Arbeitszimmer wieder leichter absetzbar
Arbeitszeitverkürzung half gegen Entlassungen
Bundeswehreinsatz in Afghanistan steht auch rechtlich tönernen Füßen
Vereinte Nationen erklären Wasser zum Menschenrecht
Seite an Seite mit der Bankenlobby bringt Schwarz/Gelb eine EU-Finanzregulierung zu Fall
Nach politisch befohlener Löschung: Tagesschau-Archiv 1999-2010 in Tauschbörse aufgetaucht
Trotz Sicherheitsbedenken: Trauerfeier in Duisburg soll unter allen Umständen stattfinden
Video: Georg Schramm, Mitternachtsspitzen Juli 2010 ["Aufgelesen und kommentiert 2010-07-29" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-06-10
Hartz4-TV: Billig produziert und alles gefälscht
Eine Frage, liebe Bundesregierung
Arm durch Arbeit, reich durch Hartz IV?
Deutschlands Reiche - Verschont vom großen Sparen
BVerfG lehnt Eilantrag gegen 750-Milliarden EU-Rettungspaket ab
Schwarz/Gelb stoppt Förderung erneuerbarer Energien - Jetzt bricht der Zukunftsmarkt ein
Atomlobby, dein Wille geschehe...
Grünes Licht für Monsanto: EU will Anbau genveränderter Pflanzen erleichtern
Geheime Steuerpläne: Merkel will nach der Präsidentenwahl abkassieren
Aus aktuellem Anlaß: Wer ist eigentlich Joachim Gauck?
Das kommt mir jetzt aber ungelegen... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-06-10" mehr »]
Eine Frage, liebe Bundesregierung
Arm durch Arbeit, reich durch Hartz IV?
Deutschlands Reiche - Verschont vom großen Sparen
BVerfG lehnt Eilantrag gegen 750-Milliarden EU-Rettungspaket ab
Schwarz/Gelb stoppt Förderung erneuerbarer Energien - Jetzt bricht der Zukunftsmarkt ein
Atomlobby, dein Wille geschehe...
Grünes Licht für Monsanto: EU will Anbau genveränderter Pflanzen erleichtern
Geheime Steuerpläne: Merkel will nach der Präsidentenwahl abkassieren
Aus aktuellem Anlaß: Wer ist eigentlich Joachim Gauck?
Das kommt mir jetzt aber ungelegen... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-06-10" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-04-16
NRW: SPD-Kandidatin Kraft schließt Bündnis mit LINKE definitiv aus
Deutsche Industrie baute 2009 rund 250.000 Stellen ab
Susanne Klatten: Ein Porträt der reichsten Frau Deutschlands
HSH-Nordbank: Vorstand kassiert 10-prozentige Gehaltserhöhung
Staatsanwalt lässt Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke laufen
Video: Interview mit Anti-Korruptionsbekämpfer Uwe Dolata
FDP-Chef Westerwelle hätte gerne Kinder gehabt
FDP-Steuerpläne entlasten Reiche stärker
Berlins sozialer Wohnungsbau geht an die Börse - und die LINKE stimmt zu
Nun auch im Atlantik: Gigantischer Müllstrudel aus Plastikresten
Thomas Kallay: Der Mann, der Hartz4 vors Bundesverfassungsgericht brachte
Deine Karriere bei der Bundeswehr - Jetzt Anmelden! ["Aufgelesen und kommentiert 2010-04-16" mehr »]
Deutsche Industrie baute 2009 rund 250.000 Stellen ab
Susanne Klatten: Ein Porträt der reichsten Frau Deutschlands
HSH-Nordbank: Vorstand kassiert 10-prozentige Gehaltserhöhung
Staatsanwalt lässt Klaus Zumwinkel und Kai-Uwe Ricke laufen
Video: Interview mit Anti-Korruptionsbekämpfer Uwe Dolata
FDP-Chef Westerwelle hätte gerne Kinder gehabt
FDP-Steuerpläne entlasten Reiche stärker
Berlins sozialer Wohnungsbau geht an die Börse - und die LINKE stimmt zu
Nun auch im Atlantik: Gigantischer Müllstrudel aus Plastikresten
Thomas Kallay: Der Mann, der Hartz4 vors Bundesverfassungsgericht brachte
Deine Karriere bei der Bundeswehr - Jetzt Anmelden! ["Aufgelesen und kommentiert 2010-04-16" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-04-02
Arbeitslosenzahlen: Manche nennen es Jobwunder
Hessische CDU/FDP-Regierung will 45 Millionen an Schulen sparen
Union will Hartz-IV-Empfänger zu Zeitarbeit zwingen
Die LINKE deckt auf: Widersprüche und Klagen gegen Jobcenter-Entscheidungen steigen weiter
Bundesverfassungsgericht legt nach: Kein Nachschlag auf Hartz IV
FDP fordert eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Benzin
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) kritisiert die Ölkonzerne
Gestückelte 100.000-Euro-Parteispende: FDP droht neuer Parteispendenskandal
Bankenabgabe ist viel zu lasch
Gewerkschafter rufen zur Wahl der LINKEN in NRW auf
Meinhard Starostik: Der Anwalt, vor dem die Regierung zittert
Jetzt amtlich: Risiken im Asse-Atommülllager von Kohl-Regierung unterdrückt
Neues von der Internet-Expertenkommission der Bundesregierung
Volker Pispers: Augenwischerei ["Aufgelesen und kommentiert 2010-04-02" mehr »]
Hessische CDU/FDP-Regierung will 45 Millionen an Schulen sparen
Union will Hartz-IV-Empfänger zu Zeitarbeit zwingen
Die LINKE deckt auf: Widersprüche und Klagen gegen Jobcenter-Entscheidungen steigen weiter
Bundesverfassungsgericht legt nach: Kein Nachschlag auf Hartz IV
FDP fordert eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Benzin
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) kritisiert die Ölkonzerne
Gestückelte 100.000-Euro-Parteispende: FDP droht neuer Parteispendenskandal
Bankenabgabe ist viel zu lasch
Gewerkschafter rufen zur Wahl der LINKEN in NRW auf
Meinhard Starostik: Der Anwalt, vor dem die Regierung zittert
Jetzt amtlich: Risiken im Asse-Atommülllager von Kohl-Regierung unterdrückt
Neues von der Internet-Expertenkommission der Bundesregierung
Volker Pispers: Augenwischerei ["Aufgelesen und kommentiert 2010-04-02" mehr »]
EU-Recht ermöglicht die Todesstrafe !!!
Liebe LeserInnen und Leser !
Als ich bereits im Jahre 2007 und 2008 eine aus neun Teilen bestehende Artikelserie zum Vertragswerk des Reformvertrages von Lissabon veröffentlichte (damals noch bei Radio Utopie) erntete ich einerseits Hohngelächter für die Behauptung, dass die Einführung der Todesstrafe im Lissabon-Vertrag steht und andererseits Zweifel, ob ich noch bei klarem Verstand sei. Dank meines Artikels über die vorsätzliche Desinformation der 'öffentlich-rechtlichen Medien' wurde mir in einem Leserbrief ein interessanter Link übermittelt, den ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Selbst Frau Merkel, die einmal darauf angesprochen wurde liess durch ihre damalige Pressesprecherin verkünden, dass dies gar nicht im Vertrag stehen würde - vielleicht hat auch sie (so wie alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages) das Vertragswerk gar nicht gelesen, bevor alle diesem Vertragswerk zugestimmt hatten !
Vielleicht erinnern sie sich noch: Am Morgen vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag
Vielleicht bleibt den Zweiflern und den Ignoranten das Lachen nun endgültig im Halse stecken, denn der Artikel ist im oberen Teil ein Auszug eines Interviews des renommierten Wirtschaftsblatts 'Focus-Money', das nicht nur von den MitverursacherInnen der Wirtschaftskrise eifrig gelesen wird. Es könnte aber auch sein, dass gerade eben diese Leserklientel gar nichts gegen diese Passagen geltenden EU-Rechts einzuwenden hat - doch lesen Sie selbst...
Nein zur EU-Todesstrafe
Der Vertrag von Lissabon ermöglicht die Todesstrafe und das staatliche Töten !
Ein Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Oliver Janich, «Focus-Money»: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen «Erläuterungen» und deren «Negativdefinitionen» zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 Grundgesetz), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
Massgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 und Abs. 3 EU-Vertrag (EUV) in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten «Erläuterungen», in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
Warum so umständlich?
Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
Ja, die Grundrechtecharta wurde 2000 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen …
Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Ausserdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?
Hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Interpretation mit der Anerkennung des Lissabon-Vertrags nicht eine Absage erteilt?
Überhaupt nicht. Es hat sich zu der Frage gar nicht geäussert.
Ist das üblich?
Das ist sogar der Normalfall. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht eines Problems nicht annehmen will, äussert es sich einfach nicht dazu.
Ist das rechtlich möglich?
Das ist rechtlich mehr als bedenklich, aber Praxis.
Die Todesstrafe kann laut Erläuterung im Fall eines Krieges oder einer Kriegsgefahr eingeführt werden. Ein sehr theoretischer Fall.
Wirklich? Befinden wir uns nicht in Afghanistan im Krieg? Wer definiert den Krieg? Was ist eine Kriegsgefahr? Was war mit dem Jugoslawien-Krieg?
Aber ist es nicht normal, dass in Kriegen und Kriegszeiten zum Beispiel Deserteure hingerichtet werden?
In Diktaturen schon.
Noch beängstigender ist, dass ohne Gesetz und ohne richterlichen Beschluss bei Aufstand und Aufruhr getötet werden darf. Wer definiert das?
Eben. Nach meiner Meinung könnten die Montags-Demonstrationen in Leipzig als Aufruhr definiert werden, wie praktisch jede nicht genehmigte Demonstration. Oder nehmen Sie die Krawalle in Griechenland oder kürzlich die Demonstrationen in Köln und Hamburg. Sie brauchen ja nur ein paar «Autonome», die Steine schmeissen.
Es gibt Politiker und Juristen, die argumentieren, dass die Grundrechte eines Landes durch den EU-Vertrag nur verbessert, aber nicht verschlechtert werden können.
Die Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh) enthält keinen Vorrang oder Vorbehalt der nationalen Grundrechte oder ein grundrechtliches Günstigkeitsprinzip. Wer das behauptet, beweist seine Unkenntnis des Gemeinschaftsrechts.
Wie das?
Dort wird mit dem Art. 53 der Grundrechte-charta argumentiert. Aber genau der gibt das nicht her. Dort heisst es: «Keine Bestimmung dieser Charta ist als Einschränkung oder Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auszulegen, die in dem jeweiligen Anwendungsbereich […] sowie durch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.» Wesentlich ist der Passus «in dem jeweiligen Anwendungsbereich». Wenn nämlich Gemeinschaftsrecht anzuwenden ist, sind die Grundrechte der Europäischen Union massgeblich (Art. 51 Abs. 1 GrCh), wenn nationales Recht anzuwenden ist, die nationalen Grundrechte. Beide Grundrechtetexte sind niemals gleichzeitig anzuwenden.
Aber der Europäische Gerichtshof könnte doch feststellen, dass in diesem Fall das nationale Recht Vorrang hat.
Genau das hat der EuGH noch nie getan. Er fühlt sich immer zuständig. Ausserdem ist das Verbot der Todesstrafe kein Grundrecht. Insofern zieht das Argument, die Grundrechte dürfen nicht verschlechtert werden, nicht.
Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.
Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.
Ist den Politikern denn bewusst, was sie da beschliessen?
Vielleicht nicht allen. Mindestens aber der CDU/CSU-Fraktion. Ich habe extra eine nur fünfseitige Zusammenfassung meiner Klage verteilen lassen, damit die Abgeordneten nicht zu viel lesen müssen. Auch der SPD dürfte die Problematik bekannt sein, weil einer ihrer Abgeordneten, nämlich Professor Meyer, in Nizza versucht hat, die Regelungen zu verhindern.
Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum so etwas beschlossen wird?
Offensichtlich rechnen die Regierungen mit Aufruhr. Die Skepsis gegenüber den Regierungen und dem Apparat der EU wird immer grösser. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft den Druck auf die Bevölkerung.
Also will man sie niederschiessen dürfen?
So sieht es aus.
Was kann man dagegen tun?
Meiner Meinung nach berechtigt das EU-Vertragswerk, auch weil damit die Demokratie ausgehöhlt ist, zum Widerstand.
Welche Form von Widerstand meinen Sie?
Zum Beispiel Demonstrationen und alle Formen des öffentlichen Widerspruchs, der Weg Gandhis.
… die dann als Aufruhr gedeutet werden können. Das klingt nach diktatorischen Verhältnissen.
Das Wort Diktatur ist fachlich schief, aber sehr gebräuchlich. Der Begriff ist seit der Römischen Republik als befristete Notstandsverfassung definiert. Ich würde eher von Despotie, die zur Tyrannis ausarten kann, sprechen. Im übrigen: Wenn im Oktober die Iren dem Vertrag von Lissabon zustimmen, ist die Abschaffung der Todesstrafe beseitigt.
Quelle: Focus-Money 35/2009 vom 19.8.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Artikel 2 der Charta der Grundrechte – Recht auf Leben
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
2. Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.
Quelle: Charta der Grundrechte der Europäischen Union in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/1
Erläuterung zu Artikel 2 – Recht auf Leben
1. Absatz dieses Artikels basiert auf Artikel 2 Absatz 1 Satz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), der wie folgt lautet:
«1. Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt [...]».
2. Satz 2 der genannten Vorschrift, der die Todesstrafe zum Gegenstand hatte, ist durch das Inkrafttreten des Protokolls Nr. 6 zur EMRK hinfällig geworden, dessen Artikel 1 wie folgt lautet:
«Die Todesstrafe ist abgeschafft. Niemand darf zu dieser Strafe verurteilt oder hingerichtet werden.»
Auf dieser Vorschrift beruht Artikel 2 Absatz 2 der Charta.
3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls. Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleiche Bedeutung und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen «Negativdefinitionen» auch als Teil der Charta betrachtet werden:
a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:
«Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»
b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
«Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden [...]».
Quelle: Erläuterungen zur Charta der Grundrechte in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17
Artikel 52 der Charta der GrundrechteTragweite und Auslegung der Rechte und Grundsätze
[…]
(3) Soweit diese Charta Rechte enthält, die den durch die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantierten Rechten entsprechen, haben sie die gleiche Bedeutung und Tragweite, wie sie ihnen in der genannten Konvention verliehen wird. Diese Bestimmung steht dem nicht entgegen, dass das Recht der Union einen weitergehenden Schutz gewährt.
[…]
(7) Die Erläuterungen, die als Anleitung für die Auslegung dieser Charta verfasst wurden, sind von den Gerichten der Union und der Mitgliedsstaaten gebührend zu berücksichtigen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Abdruck erschien am 31.08.2009 in der Ausgabe Nr. 35 der Zeitschrift 'Zeit-Fragen', Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-CK-
Als ich bereits im Jahre 2007 und 2008 eine aus neun Teilen bestehende Artikelserie zum Vertragswerk des Reformvertrages von Lissabon veröffentlichte (damals noch bei Radio Utopie) erntete ich einerseits Hohngelächter für die Behauptung, dass die Einführung der Todesstrafe im Lissabon-Vertrag steht und andererseits Zweifel, ob ich noch bei klarem Verstand sei. Dank meines Artikels über die vorsätzliche Desinformation der 'öffentlich-rechtlichen Medien' wurde mir in einem Leserbrief ein interessanter Link übermittelt, den ich hier gerne veröffentlichen möchte.
Selbst Frau Merkel, die einmal darauf angesprochen wurde liess durch ihre damalige Pressesprecherin verkünden, dass dies gar nicht im Vertrag stehen würde - vielleicht hat auch sie (so wie alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages) das Vertragswerk gar nicht gelesen, bevor alle diesem Vertragswerk zugestimmt hatten !
Vielleicht erinnern sie sich noch: Am Morgen vor der Abstimmung im Deutschen Bundestag
Vielleicht bleibt den Zweiflern und den Ignoranten das Lachen nun endgültig im Halse stecken, denn der Artikel ist im oberen Teil ein Auszug eines Interviews des renommierten Wirtschaftsblatts 'Focus-Money', das nicht nur von den MitverursacherInnen der Wirtschaftskrise eifrig gelesen wird. Es könnte aber auch sein, dass gerade eben diese Leserklientel gar nichts gegen diese Passagen geltenden EU-Rechts einzuwenden hat - doch lesen Sie selbst...
Nein zur EU-Todesstrafe
Der Vertrag von Lissabon ermöglicht die Todesstrafe und das staatliche Töten !
Ein Interview mit Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider
Oliver Janich, «Focus-Money»: Herr Professor Schachtschneider, laut ihrer Klageschrift gegen den EU-Vertrag von Lissabon vor dem Bundesverfassungsgericht ermöglicht der Vertrag die Wiedereinführung der Todesstrafe und das Töten von Menschen. Das klingt ungeheuerlich. Worauf gründet sich Ihre Argumentation?
Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider: Die Grundrechtecharta ermöglicht ausdrücklich in den aufgenommenen «Erläuterungen» und deren «Negativdefinitionen» zu den Grundrechten, entgegen der durch das Menschenwürdeprinzip gebotenen Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland (Art. 102 Grundgesetz), Österreich und anderswo, die Wiedereinführung der Todesstrafe im Kriegsfall oder bei unmittelbar drohender Kriegsgefahr, aber auch die Tötung von Menschen, um einen Aufstand oder einen Aufruhr niederzuschlagen.
Aber verbietet die Charta nicht die Todesstrafe?
Massgeblich dafür ist nicht Art. 2 Abs. 2 der Charta, der die Verurteilung zur Todesstrafe und die Hinrichtung verbietet, sondern die in das Vertragswerk aufgenommene Erklärung zu diesem Artikel, die aus der Menschenrechtskonvention von 1950 stammt. Nach Art. 6 Abs. 1 und Abs. 3 EU-Vertrag (EUV) in der Lissabonner Fassung werden die Rechte, Freiheiten und Grundsätze der Charta gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Titel VII der Charta, in dem die Auslegung und Anwendung derselben geregelt ist, und unter gebührender Berücksichtigung der in der Charta angeführten «Erläuterungen», in denen die Quellen dieser Bestimmungen angegeben sind, ausgelegt.
Warum so umständlich?
Eben um diese Tatsache zu verschleiern. Den Abgeordneten wird ja nur der ohnehin schwer verständliche und viel zu lange Vertragstext vorgelegt.
Aber ist es nun eindeutig, dass das Töten von Menschen erlaubt ist, wenn der Vertrag in Kraft tritt?
Ja, die Grundrechtecharta wurde 2000 in Nizza deklariert. Aber da nicht alle Länder einverstanden waren, war sie bisher nicht völkerrechtlich verbindlich. Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird auch die Grundrechtecharta verbindlich.
Aber die entsprechende Passage steht ja nur in den Erläuterungen …
Diese sind nach Art. 52 Abs. 3 und 7 der Grundrechtecharta verbindlich. Sie können die entsprechende Erklärung der Erläuterung im Amtsblatt der Europäischen Union nachlesen. Da gibt es keinen Interpretationsspielraum. Ausserdem: Wozu sollte man das reinschreiben, wenn man es nicht haben will?
Hat das Bundesverfassungsgericht Ihrer Interpretation mit der Anerkennung des Lissabon-Vertrags nicht eine Absage erteilt?
Überhaupt nicht. Es hat sich zu der Frage gar nicht geäussert.
Ist das üblich?
Das ist sogar der Normalfall. Wenn sich das Bundesverfassungsgericht eines Problems nicht annehmen will, äussert es sich einfach nicht dazu.
Ist das rechtlich möglich?
Das ist rechtlich mehr als bedenklich, aber Praxis.
Die Todesstrafe kann laut Erläuterung im Fall eines Krieges oder einer Kriegsgefahr eingeführt werden. Ein sehr theoretischer Fall.
Wirklich? Befinden wir uns nicht in Afghanistan im Krieg? Wer definiert den Krieg? Was ist eine Kriegsgefahr? Was war mit dem Jugoslawien-Krieg?
Aber ist es nicht normal, dass in Kriegen und Kriegszeiten zum Beispiel Deserteure hingerichtet werden?
In Diktaturen schon.
Noch beängstigender ist, dass ohne Gesetz und ohne richterlichen Beschluss bei Aufstand und Aufruhr getötet werden darf. Wer definiert das?
Eben. Nach meiner Meinung könnten die Montags-Demonstrationen in Leipzig als Aufruhr definiert werden, wie praktisch jede nicht genehmigte Demonstration. Oder nehmen Sie die Krawalle in Griechenland oder kürzlich die Demonstrationen in Köln und Hamburg. Sie brauchen ja nur ein paar «Autonome», die Steine schmeissen.
Es gibt Politiker und Juristen, die argumentieren, dass die Grundrechte eines Landes durch den EU-Vertrag nur verbessert, aber nicht verschlechtert werden können.
Die Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh) enthält keinen Vorrang oder Vorbehalt der nationalen Grundrechte oder ein grundrechtliches Günstigkeitsprinzip. Wer das behauptet, beweist seine Unkenntnis des Gemeinschaftsrechts.
Wie das?
Dort wird mit dem Art. 53 der Grundrechte-charta argumentiert. Aber genau der gibt das nicht her. Dort heisst es: «Keine Bestimmung dieser Charta ist als Einschränkung oder Verletzung der Menschenrechte und Grundfreiheiten auszulegen, die in dem jeweiligen Anwendungsbereich […] sowie durch die Verfassungen der Mitgliedstaaten anerkannt werden.» Wesentlich ist der Passus «in dem jeweiligen Anwendungsbereich». Wenn nämlich Gemeinschaftsrecht anzuwenden ist, sind die Grundrechte der Europäischen Union massgeblich (Art. 51 Abs. 1 GrCh), wenn nationales Recht anzuwenden ist, die nationalen Grundrechte. Beide Grundrechtetexte sind niemals gleichzeitig anzuwenden.
Aber der Europäische Gerichtshof könnte doch feststellen, dass in diesem Fall das nationale Recht Vorrang hat.
Genau das hat der EuGH noch nie getan. Er fühlt sich immer zuständig. Ausserdem ist das Verbot der Todesstrafe kein Grundrecht. Insofern zieht das Argument, die Grundrechte dürfen nicht verschlechtert werden, nicht.
Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.
Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.
Ist den Politikern denn bewusst, was sie da beschliessen?
Vielleicht nicht allen. Mindestens aber der CDU/CSU-Fraktion. Ich habe extra eine nur fünfseitige Zusammenfassung meiner Klage verteilen lassen, damit die Abgeordneten nicht zu viel lesen müssen. Auch der SPD dürfte die Problematik bekannt sein, weil einer ihrer Abgeordneten, nämlich Professor Meyer, in Nizza versucht hat, die Regelungen zu verhindern.
Können Sie sich einen Grund vorstellen, warum so etwas beschlossen wird?
Offensichtlich rechnen die Regierungen mit Aufruhr. Die Skepsis gegenüber den Regierungen und dem Apparat der EU wird immer grösser. Die Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft den Druck auf die Bevölkerung.
Also will man sie niederschiessen dürfen?
So sieht es aus.
Was kann man dagegen tun?
Meiner Meinung nach berechtigt das EU-Vertragswerk, auch weil damit die Demokratie ausgehöhlt ist, zum Widerstand.
Welche Form von Widerstand meinen Sie?
Zum Beispiel Demonstrationen und alle Formen des öffentlichen Widerspruchs, der Weg Gandhis.
… die dann als Aufruhr gedeutet werden können. Das klingt nach diktatorischen Verhältnissen.
Das Wort Diktatur ist fachlich schief, aber sehr gebräuchlich. Der Begriff ist seit der Römischen Republik als befristete Notstandsverfassung definiert. Ich würde eher von Despotie, die zur Tyrannis ausarten kann, sprechen. Im übrigen: Wenn im Oktober die Iren dem Vertrag von Lissabon zustimmen, ist die Abschaffung der Todesstrafe beseitigt.
Quelle: Focus-Money 35/2009 vom 19.8.2009
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Artikel 2 der Charta der Grundrechte – Recht auf Leben
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
2. Niemand darf zur Todesstrafe verurteilt oder hingerichtet werden.
Quelle: Charta der Grundrechte der Europäischen Union in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/1
Erläuterung zu Artikel 2 – Recht auf Leben
1. Absatz dieses Artikels basiert auf Artikel 2 Absatz 1 Satz 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), der wie folgt lautet:
«1. Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt [...]».
2. Satz 2 der genannten Vorschrift, der die Todesstrafe zum Gegenstand hatte, ist durch das Inkrafttreten des Protokolls Nr. 6 zur EMRK hinfällig geworden, dessen Artikel 1 wie folgt lautet:
«Die Todesstrafe ist abgeschafft. Niemand darf zu dieser Strafe verurteilt oder hingerichtet werden.»
Auf dieser Vorschrift beruht Artikel 2 Absatz 2 der Charta.
3. Die Bestimmungen des Artikels 2 der Charta entsprechen den Bestimmungen der genannten Artikel der EMRK und des Zusatzprotokolls. Sie haben nach Artikel 52 Absatz 3 der Charta die gleiche Bedeutung und Tragweite. So müssen die in der EMRK enthaltenen «Negativdefinitionen» auch als Teil der Charta betrachtet werden:
a) a) Artikel 2 Absatz 2 EMRK:
«Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet, wenn sie durch eine Gewaltanwendung verursacht wird, die unbedingt erforderlich ist, um
a) jemanden gegen rechtswidrige Gewalt zu verteidigen;
b) jemanden rechtmässig festzunehmen oder jemanden, dem die Freiheit rechtmässig entzogen ist, an der Flucht zu hindern;
c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmässig niederzuschlagen.»
b) b) Artikel 2 des Protokolls Nr. 6 zur EMRK:
«Ein Staat kann in seinem Recht die Todesstrafe für Taten vorsehen, die in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr begangen werden; diese Strafe darf nur in den Fällen, die im Recht vorgesehen sind, und in Übereinstimmung mit dessen Bestimmungen angewendet werden [...]».
Quelle: Erläuterungen zur Charta der Grundrechte in der Fassung vom 14.12.2007,
Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17
Artikel 52 der Charta der GrundrechteTragweite und Auslegung der Rechte und Grundsätze
[…]
(3) Soweit diese Charta Rechte enthält, die den durch die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantierten Rechten entsprechen, haben sie die gleiche Bedeutung und Tragweite, wie sie ihnen in der genannten Konvention verliehen wird. Diese Bestimmung steht dem nicht entgegen, dass das Recht der Union einen weitergehenden Schutz gewährt.
[…]
(7) Die Erläuterungen, die als Anleitung für die Auslegung dieser Charta verfasst wurden, sind von den Gerichten der Union und der Mitgliedsstaaten gebührend zu berücksichtigen.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Abdruck erschien am 31.08.2009 in der Ausgabe Nr. 35 der Zeitschrift 'Zeit-Fragen', Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
-CK-
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-08
Hannelore Kraft fordert Null-Euro-Jobs: Die SPD reitet auf der Westerwelle
DGB und SPD-Bundestagsfraktion unterstützen Hannelore Kraft
IG Metall-Chef Berthold Huber feiert 60. Geburtstag bei Angela Merkel
Ärsche herzen - und nicht Analfistel sein
Der Hartz IV Rassismus
Saarland-Grüne im Spendensumpf
Krankenkassen: SPD will zurück zum paritätischen Beitragssystem
Schwarz/Gelb will Dienstwagen der Premiumklasse steuerlich begünstigen
Die Achtung vor den Menschen fehlt in der Sozialstaatsdebatte
Arbeitgeberstudie sagt: Hartz4 zerstört keine Vollzeitjobs
US-Pensionsfonds sollen Pleitebanken retten
Die Finanzkrise - ein Schauspiel der regierenden Ohnmacht
Skandal um Eigenhandel: WestLB-Chefs kommen glimpflich davon
Nach Urteil zur Vorratsdatenspeicherung: Muss Ehrenmord-Fall neu aufgerollt werden?
Das verdienen die Deutschen wirklich ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-08" mehr »]
DGB und SPD-Bundestagsfraktion unterstützen Hannelore Kraft
IG Metall-Chef Berthold Huber feiert 60. Geburtstag bei Angela Merkel
Ärsche herzen - und nicht Analfistel sein
Der Hartz IV Rassismus
Saarland-Grüne im Spendensumpf
Krankenkassen: SPD will zurück zum paritätischen Beitragssystem
Schwarz/Gelb will Dienstwagen der Premiumklasse steuerlich begünstigen
Die Achtung vor den Menschen fehlt in der Sozialstaatsdebatte
Arbeitgeberstudie sagt: Hartz4 zerstört keine Vollzeitjobs
US-Pensionsfonds sollen Pleitebanken retten
Die Finanzkrise - ein Schauspiel der regierenden Ohnmacht
Skandal um Eigenhandel: WestLB-Chefs kommen glimpflich davon
Nach Urteil zur Vorratsdatenspeicherung: Muss Ehrenmord-Fall neu aufgerollt werden?
Das verdienen die Deutschen wirklich ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-08" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-07
NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft: "Langzeitarbeitslose sollen gemeinnützig arbeiten"
Minister Westerwelle (FDP) nimmt bei Auslandsreisen Manager mit, die zuvor an die FDP gespendet haben
Arbeitslose besetzen Bremer FDP-Landesgeschäftsstelle
Online-Appell: Demokratie darf nicht käuflich werden!
CDU-Vize Bosbach flippt aus: "Sie sind eine Flachpfeife, sie können mich mal"
CDU-Bundespolitiker Jaspers: Nicht nur der Doktortitel war falsch
Die BILD und Griechenland: Hetzen wird olympisch
Andreas Voßkuhle wird neuer Präsident des Verfassungsgerichts
Telekom-Aktien: Der Betrug des Jahrhunderts ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-07" mehr »]
Minister Westerwelle (FDP) nimmt bei Auslandsreisen Manager mit, die zuvor an die FDP gespendet haben
Arbeitslose besetzen Bremer FDP-Landesgeschäftsstelle
Online-Appell: Demokratie darf nicht käuflich werden!
CDU-Vize Bosbach flippt aus: "Sie sind eine Flachpfeife, sie können mich mal"
CDU-Bundespolitiker Jaspers: Nicht nur der Doktortitel war falsch
Die BILD und Griechenland: Hetzen wird olympisch
Andreas Voßkuhle wird neuer Präsident des Verfassungsgerichts
Telekom-Aktien: Der Betrug des Jahrhunderts ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-07" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04
Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung: "Kein Sieg für den Datenschutz"
Islamistischer Terror stellt laut LKA-Chef Peter Dahe größte Bedrohung Deutschlands dar
SPD-Politiker Rudolph verlangt Nacktscanner an Fußballstadien
Saar-GRÜNE-Chef Ulrich spricht von mehr als 38.000 Euro: "Jamaika-Koalition wurde zusammengekauft"
Hurra, die neuen Parteispenden sind da
CDU-Politiker Kuhlmann zockt Arge mit überteuerter Sozialmiete ab
Trotz falschem Doktortitel: CDU-Bundespolitiker Dieter Jasper behält sein Mandat
Und dann war da noch der neue CDU-Generalsekretär Krautscheid
UNO-Studie: Die Wirtschaft schädigt rücksichtslos die Umwelt
Tagesschau-Kommentar über Kristina Schröders (CDU) Pflegezeit-Pläne
500.000 Geringverdiener stocken nicht auf - aus Scham
Lohn-Dumping auf Kosten der Steuerzahler: Schuften für 1,32 Euro die Stunde
Bundeswehrsoldaten trainieren Drohnenflüge in Afghanistan
Fastenpredigt auf dem Nockherberg: Empörung über KZ-Vergleich
SPD-Chef Gabriel: "FDP ist eine radikale Partei mit verfassungsfeindlichen Tendenzen"
Kritik an geplanter Begünstigung von teuren und stärker motorisierten Dienstwagen
Britisches Pfund unter Druck: Spekulanten platzieren Crash-Wette auf das verwundete Königreich
CDU und FDP fordern Griechenland zum Verkauf von Staatseigentum auf
Jeder zweite Schulabgänger zu dumm zum Arbeiten
BASF-Genkartoffel Amflora als Türöffner für genveränderte Lebensmittel
Hartz4-Betroffene besetzen FDP-Büro - als verkleidete Römer
Videoausschnitt vom Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Maischberger ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04" mehr »]
Islamistischer Terror stellt laut LKA-Chef Peter Dahe größte Bedrohung Deutschlands dar
SPD-Politiker Rudolph verlangt Nacktscanner an Fußballstadien
Saar-GRÜNE-Chef Ulrich spricht von mehr als 38.000 Euro: "Jamaika-Koalition wurde zusammengekauft"
Hurra, die neuen Parteispenden sind da
CDU-Politiker Kuhlmann zockt Arge mit überteuerter Sozialmiete ab
Trotz falschem Doktortitel: CDU-Bundespolitiker Dieter Jasper behält sein Mandat
Und dann war da noch der neue CDU-Generalsekretär Krautscheid
UNO-Studie: Die Wirtschaft schädigt rücksichtslos die Umwelt
Tagesschau-Kommentar über Kristina Schröders (CDU) Pflegezeit-Pläne
500.000 Geringverdiener stocken nicht auf - aus Scham
Lohn-Dumping auf Kosten der Steuerzahler: Schuften für 1,32 Euro die Stunde
Bundeswehrsoldaten trainieren Drohnenflüge in Afghanistan
Fastenpredigt auf dem Nockherberg: Empörung über KZ-Vergleich
SPD-Chef Gabriel: "FDP ist eine radikale Partei mit verfassungsfeindlichen Tendenzen"
Kritik an geplanter Begünstigung von teuren und stärker motorisierten Dienstwagen
Britisches Pfund unter Druck: Spekulanten platzieren Crash-Wette auf das verwundete Königreich
CDU und FDP fordern Griechenland zum Verkauf von Staatseigentum auf
Jeder zweite Schulabgänger zu dumm zum Arbeiten
BASF-Genkartoffel Amflora als Türöffner für genveränderte Lebensmittel
Hartz4-Betroffene besetzen FDP-Büro - als verkleidete Römer
Videoausschnitt vom Trigema-Chef Wolfgang Grupp bei Maischberger ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-04" mehr »]
CDU/CSU und Polizeivertreter fordern neue Vorratsdatenspeicherung
Da dieser Unfug nicht nachlässt, jetzt schnell eine "neue" Vorratsdatenpeicherung zu verlagen, nachdem die vorherige CDU/SPD-Version vollkommen zurecht für verfassungswidrig angesehen wurde, muss ich doch ein paar ernste Gegenkommentare zum Geschwätz der oben genannten Fachidioten abgeben.
["CDU/CSU und Polizeivertreter fordern neue ... »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-02
Vorratsdatenspeicherung nur eingeschränkt: BVerfG versagt im Kampf für Bürgerrechte
Guido Westerwelle glaubt, er hat das BVerfG-Urteil praktisch im Alleingang erstritten
Die nackte Angst der NRW-CDU vor Rot-Rot-Grün
Rot-Rot in Brandenburg bringt Bundesrat-Antrag gegen ungerechtfertigte Boni ein
Der Staat ist der größte Lohndrücker im Lande
Hartz IV oder Menschenwürde
Steigende Arbeitslosigkeit und steigende Selbstmordzahlen
Private Krankenkasse und Hartz4: Arbeitslose in der Zwickmühle
Bundestag veröffentlicht Nebeneinkünfte: Schwarze und Gelbe kassieren am meisten nebenbei
Dekadenz und fehlende Ethik: Unsere egoistische Elite
Fachkräftemangel wird zur Gefahr für den Aufschwung
Wegen Werksschließung: Französische Siemens-Führungskräfte als Geiseln genommen
Karstadt - Der große Schlussverkauf
NDR-Video: Die Atomlüge ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-02" mehr »]
Guido Westerwelle glaubt, er hat das BVerfG-Urteil praktisch im Alleingang erstritten
Die nackte Angst der NRW-CDU vor Rot-Rot-Grün
Rot-Rot in Brandenburg bringt Bundesrat-Antrag gegen ungerechtfertigte Boni ein
Der Staat ist der größte Lohndrücker im Lande
Hartz IV oder Menschenwürde
Steigende Arbeitslosigkeit und steigende Selbstmordzahlen
Private Krankenkasse und Hartz4: Arbeitslose in der Zwickmühle
Bundestag veröffentlicht Nebeneinkünfte: Schwarze und Gelbe kassieren am meisten nebenbei
Dekadenz und fehlende Ethik: Unsere egoistische Elite
Fachkräftemangel wird zur Gefahr für den Aufschwung
Wegen Werksschließung: Französische Siemens-Führungskräfte als Geiseln genommen
Karstadt - Der große Schlussverkauf
NDR-Video: Die Atomlüge ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-02" mehr »]
BVerfG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung
Das Bundesverfassungsgericht hat versagt! Anders kann man das Urteil doch kaum beschreiben, oder? Denn wieder einmal räumt das Bundesverfassungsgericht der Überwachungskoalition weiträumige Zugeständnisse ein, uns doch noch den Arsch abhorchen zu können. Die Strategie der scheibchenweisen Abschaffung der Freiheit zeigt also auch deutliche Erfolge beim Bundesverfassungsgericht. Prima, weiter so. Nochmal 10 Jahre weiter und wir haben dank der überwachungswütigen Volksparteien CDU/CSU und SPD hierzulande Orwell-Zustände, die man sich 10 Jahre zuvor kaum hat vorstellen können. Und ein windelweich geklopptes Bundesverfassungsgericht, welches nur noch mahnt, aber nix mehr einkassiert.
["BVerfG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-19
- BVerfg-Präsident Hans-Jürgen Papier wundert sich über Hartz4-Debatte
- Deutsches Lohndumping sprengt die Währungsunion
- Entweder Steuerparadies oder Musterschüler in Staatsfinanzen - Beides geht nicht
- Schwarz/Gelb plant weitere Steuersenkungen für Unternehmen
- Erneute Rufe nach einem Mindestlohn - von den Arbeitgebern!
- Das Märchen vom Absturz: Wer viel verdient, landet selten in Hartz4
- Vergleichsweise geringe Sozialleistungen in Deutschland für Langzeitarbeitslose
- BA-Vostand Heinrich Alt: "Die wenigsten wollen sich in die soziale Hängematte legen"
- Westerwelle heuchelt
- Tarifabschluss der IG Metall: Schlaue Füchse, diese Metaller
- Privatschulkette in Nöten: Phorms muss Schule in Hannover schließen
- Über 275.000 Euro für einen Kongress: Schleswig Holsteins FDP-Minister Garg unter Druck
- Neue Petition: Der Bundestag möge folgende Grundgesetzänderung beschließen... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-19" mehr »]
- Deutsches Lohndumping sprengt die Währungsunion
- Entweder Steuerparadies oder Musterschüler in Staatsfinanzen - Beides geht nicht
- Schwarz/Gelb plant weitere Steuersenkungen für Unternehmen
- Erneute Rufe nach einem Mindestlohn - von den Arbeitgebern!
- Das Märchen vom Absturz: Wer viel verdient, landet selten in Hartz4
- Vergleichsweise geringe Sozialleistungen in Deutschland für Langzeitarbeitslose
- BA-Vostand Heinrich Alt: "Die wenigsten wollen sich in die soziale Hängematte legen"
- Westerwelle heuchelt
- Tarifabschluss der IG Metall: Schlaue Füchse, diese Metaller
- Privatschulkette in Nöten: Phorms muss Schule in Hannover schließen
- Über 275.000 Euro für einen Kongress: Schleswig Holsteins FDP-Minister Garg unter Druck
- Neue Petition: Der Bundestag möge folgende Grundgesetzänderung beschließen... ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-19" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-18
- Wozu noch Journalismus?
- Köhlers Unterschrift zum Internet-Zensurgesetz bringt neues Chaos für Schwarz/Gelb
- OECD kritisiert Deutschland als Geldwäsche-Paradies
- Sozialstaatsdebatte: Die richtige Agenda
- OECD-Studie deckt auf: Deutsche Arbeitslose erhalten im internationalen Vergleich wenig Geld
- Wie die BILD die Armutsdaten des DIW interpretiert
- Immer mehr Leiharbeiter: Ausbeutung auch in den Bundesbehörden?
- Günstlingswirtschaft: Niebel (FDP) besetzt sein Ministerium mit fachfremden Parteifreunden
- CSU und BayernLB zittern: Ist beim Hypo-Verkauf Bestechungsgeld geflossen?
- Kostentreiber Krankenhaus - und Rösler (FDP) wirbt für weniger Kontrolle
- Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist kein Eintritt in ein Schlaraffenland
- Bankenlobby fordert Pflicht zur privaten Altersvorsorge
- Atomares Endlager in Schwaben?
- Urteil zur Vorratsdatenspeicherung am Dienstag, 2. März 2010
- EU-Bürgerdaten über ganz Amerika ventiliert: "Safe-Harbor" Abkommen zeigt große Defizite ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-18" mehr »]
- Köhlers Unterschrift zum Internet-Zensurgesetz bringt neues Chaos für Schwarz/Gelb
- OECD kritisiert Deutschland als Geldwäsche-Paradies
- Sozialstaatsdebatte: Die richtige Agenda
- OECD-Studie deckt auf: Deutsche Arbeitslose erhalten im internationalen Vergleich wenig Geld
- Wie die BILD die Armutsdaten des DIW interpretiert
- Immer mehr Leiharbeiter: Ausbeutung auch in den Bundesbehörden?
- Günstlingswirtschaft: Niebel (FDP) besetzt sein Ministerium mit fachfremden Parteifreunden
- CSU und BayernLB zittern: Ist beim Hypo-Verkauf Bestechungsgeld geflossen?
- Kostentreiber Krankenhaus - und Rösler (FDP) wirbt für weniger Kontrolle
- Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist kein Eintritt in ein Schlaraffenland
- Bankenlobby fordert Pflicht zur privaten Altersvorsorge
- Atomares Endlager in Schwaben?
- Urteil zur Vorratsdatenspeicherung am Dienstag, 2. März 2010
- EU-Bürgerdaten über ganz Amerika ventiliert: "Safe-Harbor" Abkommen zeigt große Defizite ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-18" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-17
- Äußerungen zu Hartz IV: Wie viel Wahrheit steckt in Westerwelle?
- SPD: "Arbeitslose müssen rangenommen werden"
- Hartz4 wirkt: Wie die Mittelschicht in die Armut durchgereicht wird
- Der Hans-Werner Phrasenautomat ist wieder da
- Das Problem liegt heute nicht in zu hohen Hartz-Sätzen, sondern in zu niedrigen Löhnen
- Wahlkampf: NRW-FDP setzt auf Westerwelles Thesen
- Hartz4 und die BILD Zeitung: Mit unsachlicher Stimmungsmache für Guido Westerwelle
- Tarifkonflikt: Ab Montag droht Streik bei der Lufthansa
- Goldman Sachs half Griechenland, die Lage des Staatshaushaltes zu verschleiern
- Deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
- Die Kommunen sollen dafür zahlen, dass die Bundesregierung Steuern senkt
- Neuberechnung von Hartz4 nach Vorgaben des BVerfG ergibt 631 Euro Regelsatz
- Stoppt die Privatisierung von Krankenhäusern
- Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet Von der Leyens Internet-Zensurgesetz
- Studiengebühren als Hinderungs- und Abbruchsgrund
- Zitat des Tages: Von Friedrich Küppersbusch ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-17" mehr »]
- SPD: "Arbeitslose müssen rangenommen werden"
- Hartz4 wirkt: Wie die Mittelschicht in die Armut durchgereicht wird
- Der Hans-Werner Phrasenautomat ist wieder da
- Das Problem liegt heute nicht in zu hohen Hartz-Sätzen, sondern in zu niedrigen Löhnen
- Wahlkampf: NRW-FDP setzt auf Westerwelles Thesen
- Hartz4 und die BILD Zeitung: Mit unsachlicher Stimmungsmache für Guido Westerwelle
- Tarifkonflikt: Ab Montag droht Streik bei der Lufthansa
- Goldman Sachs half Griechenland, die Lage des Staatshaushaltes zu verschleiern
- Deutsche Bahn - Wenns im Inland nicht klappt dann versuchen sie es im Ausland
- Die Kommunen sollen dafür zahlen, dass die Bundesregierung Steuern senkt
- Neuberechnung von Hartz4 nach Vorgaben des BVerfG ergibt 631 Euro Regelsatz
- Stoppt die Privatisierung von Krankenhäusern
- Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet Von der Leyens Internet-Zensurgesetz
- Studiengebühren als Hinderungs- und Abbruchsgrund
- Zitat des Tages: Von Friedrich Küppersbusch ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-17" mehr »]
Pressemitteilung des Erwerbslosen Forums Deutschland
Das Erwerbslosen Forum Deutschland
Pressemitteilung der Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! vom 11.02.2010
Hartz IV und Urteil des Bundesverfassungsgerichts verlangen nach Sozialprotest
Bündnis ruft für den 20. März nach Essen auf
Die Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen) erklärt anläßlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichts:
Nach diesem Urteil ist die gegenwärtige Sozialgesetzgebung unzumutbar geworden. Dies, und die daraus resultierende Energie für weitere Proteste, begrüßen wir. Aber nicht nur die Regelsätze von Hartz IV richten sich gegen die Menschenwürde. Ebenso widerwärtig sind die Bedürftigkeitsprüfungen und Bespitzelungen durch die ArGen. Endlich werden angesichts der Armut von Kindern die Lügen hinfällig, dass Bedürftige ihre Lage selbst verursachten und sie folglich eines Anreizes zur Arbeitsaufnahme bedürften. Damit ist nicht nur die Agenda 2010 überholt, sondern insgesamt die „Grundzüge der Wirtschaftspolitik“ der EU, die als „Nicht veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte“ des Europäischen Rates vom 6. Juli 1998 den Mitgliedsstaaten empfohlen worden sind („die Sozialsysteme müssen reformiert werden, um den Anreiz zur Arbeitsaufnahme und die Gelegenheiten wie auch die Verantwortung dafür zu erhöhen..“).
Derartige „Grundzüge der Wirtschaftspolitik“ gehören zu den Ursachen der wachsenden Armut und der Konzentration des Reichtums in Europa. Sie hat viele verschiedene Facetten: die Rettungsschirme für die Banken, die nur die Spekulation verstärken und neue Finanzblasen generieren, gehören ebenso dazu wie die Kopfpauschale und die Privatisierungen im Hochschulbereich, die der Bologna-Prozess fordert.Wir wollen das Gegenteil von dieser Politik: eine Umverteilung von oben nach unten. Wir fordern die Abschaffung von Hartz IV! Übergangsweise fordern wir eine Grundsicherung von 500 Euro. Das ist nur eine der Forderungen, die wir am 20. März auf der Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ auf die Straße tragen werden.
Ansprechpartner/Innen:
Anna Krause: 0228 345907 ((Bonner Jugendbewegung)
Martin Behrsing: 0160 99278357 (Erwerbslosen Forum Deutschland)
Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen)
http://www.krisendemo-nrw.de
Aufruf zur Demo am 20.3.2010 in Essen
Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!
Die Krise des Kapitalismus ist nicht vorbei. Prekär Beschäftigte, MigrantInnen und ihre Familien traf es zuerst. Nun beginnen die Massenentlassungen. Die Krise darf aber nicht aus den Taschen von uns Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen bezahlt werden! Wir sind nicht für diese Krise verantwortlich. Ganz im Gegenteil: Wir sind diejenigen, die Tag für Tag durch unsere Arbeit den Reichtum dieser Gesellschaft schaffen. Dieser Reichtum kommt aber nicht uns zugute. Wir sind diejenigen, die tagtäglich der Gefahr von Erwerbslosigkeit und Armut ausgesetzt sind. In den letzten Jahren hat die Politik immer wieder Unternehmenssteuern gesenkt und Massensteuern erhöht. Der Höhepunkt dieser Politik waren die milliardenschweren Finanzpakete für die Banken. Wir brauchen jetzt eine genau umgekehrte Politik. Dafür ist Druck von der Straße nötig!
Am 20. März setzen wir mit unserer Demonstration ein Zeichen des Protests gegen die Last, die uns Lohnabhängigen, Erwerbslosen, RentnerInnen, Jugendlichen und MigrantInnen aufgebürdet wird. Im Laufe dieses Jahres wird uns die Krise mit voller Wucht treffen. Mittels Leiharbeit, Hartz IV und Studiengebühren sollen wir für diese Krise zahlen. Viele andere Maßnahmen kommen hinzu, andere sind geplant. So gibt es Überlegungen die Lebensmittel demnächst voll zu besteuern. Den Kommunen werden die Gelder gestrichen, Massenentlassungen, auch von Stammbelegschaften, beginnen. Hunderttausende LeiharbeiterInnen sind bereits entlassen. Zudem treibt die Regierung den Sozialabbau immer weiter voran. Nach der „Rente mit 67“ ist die geplante Einführung der Kopfpauschale in der Krankenversicherung die Fortsetzung der Angriffe der letzten Jahre. Dagegen müssen wir einen breiten Widerstand organisieren! Nicht wir – Lohnabhängige, Erwerbslose, RentnerInnen und Jugendliche – werden diese Krise bezahlen! Wir zwingen die Profiteure zur Kasse. Dazu ist der Streik - auch der politische - ein mächtiges Mittel, denn ohne unsere Arbeit gibt es gar keine Profite.
Wir fordern:
·Entlassungsverbot
·Unbefristete Übernahme aller LeiharbeiterInnen und Befristeten zu gleichen Tariflöhnen
·Hartz IV abschaffen – übergangsweise 500€ Grundsicherung
·Rente ab 60 statt „Rente mit 67“
·Eine Schule für Alle – mit kleineren Klassen und mehr Lehrern
·Studiengebühren abschaffen – Bachelor/Master System reformieren
·Ausbildungsplätze für alle – Übernahme aller Auszubildenden im erlernten Beruf
·30 Stunden Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
·Gesetzlicher Mindestlohn von 10 €
·Abzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland
Die gewerkschaftlichen und sozialen Kämpfe nehmen an Fahrt auf: Tausende AutomobilarbeiterInnen kämpfen um Ihre Arbeitsplätze. GebäudereinigerInnen und ErzieherInnen gehen auf die Straße, im Juni demonstrierten rund 250.000 SchülerInnen und StudentInnen für bessere Bildungsbedingungen, im März vergangenen Jahres protestierten 55.000 Menschen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ und mehr als 150.000 Menschen in Kopenhagen und Berlin gegen die rücksichtslose Ausplünderung unserer Umwelt. Gleichzeitig mit unserer Demonstration findet in Essen eine Konferenz der Friedensbewegung statt, mit der wir uns solidarisieren. Der Krieg ist ein Mittel der Profiteure, um neue Absatzmärkte zu erobern, Waffen zu verkaufen und um sich begrenzte Ressourcen zu sichern. Wir sind erklärte GegnerInnen des Krieges.
Wir zahlen nicht für Eure Krise – Zwingen wir die Profiteure zur Kasse
Für eine solidarische Gesellschaft ohne Profitlogik!
Kommt zur Demonstration am 20. März 2010 nach Essen!
ErstunterzeichnerInnen:
Organisationen:
AGIF (Föderation der Arbeitsimmigranten e.V.)
Antifaschistische Jugend Hattingen und Sprockhövel (aJHS)
attac Düsseldorf, Remscheid
Bonner Jugendbewegung
Bonner Aktionsbündnis
Bundesverband der Migrantinnen e.V.
CLoF e.V. Berlin
Deutscher Freidenker-Verband
DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine)
DIDF Jugend NRW
DIE LINKE NRW sowie versch. Ortsverbände
DKP Parteivorstand sowie Ruhr-Westf. und Rheinl.-Westf.
Düsseldorfer Sozialforum
Düsseldorfer Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“
Erwerbslosenforum Deutschland
Essener SchülerInnen Bündnis
Redaktion Linke Zeitung
Redaktion ‚scharf-links“
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen
isl (internationale sozialistische linke)
KPD
Labournet
MLPD Essen
Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di
Partisanradio (www.partisanradio.de)
Personalrat Klinikum Essen
Rote Antifa
SAS
SAV
SDAJ Solingen
SDS Duisburg-Essen, Köln
`solid NRW, Essen
ver.di-Jugend NRW-Süd
ver.di Vertrauensleute Uniklinikum Essen
------------------------------------------------------------------------
Personen:
Thomas Berns, Personalrat
Udo Bonn, Betriebsrat IG Metall Köln
Helmut Born, Betriebsratvorsitzender, ver.di Landesbezirksvorstand NRW
Zeynep Dere, stellv. PR Vorsitzende Uni Kliniken Düsseldorf
Gregor Falkenhain verdi, Gewerkschaftssekretär
Edith Froese, Gewerkschaftssekretärin ver.di LB NRW
Michael Gerritzen, Betriebsrat Essen
Thomas Keuer, Geschäftsführer ver.di Duisburg
Angela Klein, Redaktion SOZ
Udo König, CLoF e.V. Berlin, Partisanradio
Peter Köster, stellvertretender Bezirksvorsitzender der
Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt
Antonia Kühn, Vorsitzende DGB Jugend NRW
Peter Lommes, Ortsvorsitzender des DGB, Willich
Jutta Markowski, Personalrätin
Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär ver.di-Bezirk Essen
Katharina Schwabedissen, Sprecherin DIE LINKE NRW
Peter Trinogga, Betriebsratsvorsitzender, Köln
Holger Vermeer, IG BAU-Sekretär, Rheinland/Essen
Ralph Wiechert, Mitgl. ver.di-FG-Großhandel Düsseldorf
Sahra Wagenknecht, MdB, DIE LINKE
Wolfgang Zimmermannn, Sprecher DIE LINKE NRW
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen)
info@krisendemo-nrw.de
http://www.krisendemo-nrw.de
---
--------------------------------------------
Bitte Antworten Sie nicht an die Absenderadresse (Reply), die wird nicht gelesen/beantwortet, Antworten bitte ausschließlich an info@elo-forum.org
Erwerbslosen Forum Deutschland
Schickgasse 3
53117 Bonn
Tel.: 0228 2495594
Mobil: 0160 99278357
Fax: 0180 5039000 3946
http://www.erwerbslosenforum.de
redaktion@erwerbslosenforum.de
Spendenkonto:
Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn
BLZ 380 500 00
Konto 1900 0573 06
-CK-
Pressemitteilung der Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! vom 11.02.2010
Hartz IV und Urteil des Bundesverfassungsgerichts verlangen nach Sozialprotest
Bündnis ruft für den 20. März nach Essen auf
Die Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen) erklärt anläßlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichts:
Nach diesem Urteil ist die gegenwärtige Sozialgesetzgebung unzumutbar geworden. Dies, und die daraus resultierende Energie für weitere Proteste, begrüßen wir. Aber nicht nur die Regelsätze von Hartz IV richten sich gegen die Menschenwürde. Ebenso widerwärtig sind die Bedürftigkeitsprüfungen und Bespitzelungen durch die ArGen. Endlich werden angesichts der Armut von Kindern die Lügen hinfällig, dass Bedürftige ihre Lage selbst verursachten und sie folglich eines Anreizes zur Arbeitsaufnahme bedürften. Damit ist nicht nur die Agenda 2010 überholt, sondern insgesamt die „Grundzüge der Wirtschaftspolitik“ der EU, die als „Nicht veröffentlichungsbedürftige Rechtsakte“ des Europäischen Rates vom 6. Juli 1998 den Mitgliedsstaaten empfohlen worden sind („die Sozialsysteme müssen reformiert werden, um den Anreiz zur Arbeitsaufnahme und die Gelegenheiten wie auch die Verantwortung dafür zu erhöhen..“).
Derartige „Grundzüge der Wirtschaftspolitik“ gehören zu den Ursachen der wachsenden Armut und der Konzentration des Reichtums in Europa. Sie hat viele verschiedene Facetten: die Rettungsschirme für die Banken, die nur die Spekulation verstärken und neue Finanzblasen generieren, gehören ebenso dazu wie die Kopfpauschale und die Privatisierungen im Hochschulbereich, die der Bologna-Prozess fordert.Wir wollen das Gegenteil von dieser Politik: eine Umverteilung von oben nach unten. Wir fordern die Abschaffung von Hartz IV! Übergangsweise fordern wir eine Grundsicherung von 500 Euro. Das ist nur eine der Forderungen, die wir am 20. März auf der Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ auf die Straße tragen werden.
Ansprechpartner/Innen:
Anna Krause: 0228 345907 ((Bonner Jugendbewegung)
Martin Behrsing: 0160 99278357 (Erwerbslosen Forum Deutschland)
Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen)
http://www.krisendemo-nrw.de
Aufruf zur Demo am 20.3.2010 in Essen
Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!
Die Krise des Kapitalismus ist nicht vorbei. Prekär Beschäftigte, MigrantInnen und ihre Familien traf es zuerst. Nun beginnen die Massenentlassungen. Die Krise darf aber nicht aus den Taschen von uns Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen bezahlt werden! Wir sind nicht für diese Krise verantwortlich. Ganz im Gegenteil: Wir sind diejenigen, die Tag für Tag durch unsere Arbeit den Reichtum dieser Gesellschaft schaffen. Dieser Reichtum kommt aber nicht uns zugute. Wir sind diejenigen, die tagtäglich der Gefahr von Erwerbslosigkeit und Armut ausgesetzt sind. In den letzten Jahren hat die Politik immer wieder Unternehmenssteuern gesenkt und Massensteuern erhöht. Der Höhepunkt dieser Politik waren die milliardenschweren Finanzpakete für die Banken. Wir brauchen jetzt eine genau umgekehrte Politik. Dafür ist Druck von der Straße nötig!
Am 20. März setzen wir mit unserer Demonstration ein Zeichen des Protests gegen die Last, die uns Lohnabhängigen, Erwerbslosen, RentnerInnen, Jugendlichen und MigrantInnen aufgebürdet wird. Im Laufe dieses Jahres wird uns die Krise mit voller Wucht treffen. Mittels Leiharbeit, Hartz IV und Studiengebühren sollen wir für diese Krise zahlen. Viele andere Maßnahmen kommen hinzu, andere sind geplant. So gibt es Überlegungen die Lebensmittel demnächst voll zu besteuern. Den Kommunen werden die Gelder gestrichen, Massenentlassungen, auch von Stammbelegschaften, beginnen. Hunderttausende LeiharbeiterInnen sind bereits entlassen. Zudem treibt die Regierung den Sozialabbau immer weiter voran. Nach der „Rente mit 67“ ist die geplante Einführung der Kopfpauschale in der Krankenversicherung die Fortsetzung der Angriffe der letzten Jahre. Dagegen müssen wir einen breiten Widerstand organisieren! Nicht wir – Lohnabhängige, Erwerbslose, RentnerInnen und Jugendliche – werden diese Krise bezahlen! Wir zwingen die Profiteure zur Kasse. Dazu ist der Streik - auch der politische - ein mächtiges Mittel, denn ohne unsere Arbeit gibt es gar keine Profite.
Wir fordern:
·Entlassungsverbot
·Unbefristete Übernahme aller LeiharbeiterInnen und Befristeten zu gleichen Tariflöhnen
·Hartz IV abschaffen – übergangsweise 500€ Grundsicherung
·Rente ab 60 statt „Rente mit 67“
·Eine Schule für Alle – mit kleineren Klassen und mehr Lehrern
·Studiengebühren abschaffen – Bachelor/Master System reformieren
·Ausbildungsplätze für alle – Übernahme aller Auszubildenden im erlernten Beruf
·30 Stunden Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
·Gesetzlicher Mindestlohn von 10 €
·Abzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland
Die gewerkschaftlichen und sozialen Kämpfe nehmen an Fahrt auf: Tausende AutomobilarbeiterInnen kämpfen um Ihre Arbeitsplätze. GebäudereinigerInnen und ErzieherInnen gehen auf die Straße, im Juni demonstrierten rund 250.000 SchülerInnen und StudentInnen für bessere Bildungsbedingungen, im März vergangenen Jahres protestierten 55.000 Menschen unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ und mehr als 150.000 Menschen in Kopenhagen und Berlin gegen die rücksichtslose Ausplünderung unserer Umwelt. Gleichzeitig mit unserer Demonstration findet in Essen eine Konferenz der Friedensbewegung statt, mit der wir uns solidarisieren. Der Krieg ist ein Mittel der Profiteure, um neue Absatzmärkte zu erobern, Waffen zu verkaufen und um sich begrenzte Ressourcen zu sichern. Wir sind erklärte GegnerInnen des Krieges.
Wir zahlen nicht für Eure Krise – Zwingen wir die Profiteure zur Kasse
Für eine solidarische Gesellschaft ohne Profitlogik!
Kommt zur Demonstration am 20. März 2010 nach Essen!
ErstunterzeichnerInnen:
Organisationen:
AGIF (Föderation der Arbeitsimmigranten e.V.)
Antifaschistische Jugend Hattingen und Sprockhövel (aJHS)
attac Düsseldorf, Remscheid
Bonner Jugendbewegung
Bonner Aktionsbündnis
Bundesverband der Migrantinnen e.V.
CLoF e.V. Berlin
Deutscher Freidenker-Verband
DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine)
DIDF Jugend NRW
DIE LINKE NRW sowie versch. Ortsverbände
DKP Parteivorstand sowie Ruhr-Westf. und Rheinl.-Westf.
Düsseldorfer Sozialforum
Düsseldorfer Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“
Erwerbslosenforum Deutschland
Essener SchülerInnen Bündnis
Redaktion Linke Zeitung
Redaktion ‚scharf-links“
Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V., Regionalgruppe Essen
isl (internationale sozialistische linke)
KPD
Labournet
MLPD Essen
Netzwerk für eine kämpferische und demokratische ver.di
Partisanradio (www.partisanradio.de)
Personalrat Klinikum Essen
Rote Antifa
SAS
SAV
SDAJ Solingen
SDS Duisburg-Essen, Köln
`solid NRW, Essen
ver.di-Jugend NRW-Süd
ver.di Vertrauensleute Uniklinikum Essen
------------------------------------------------------------------------
Personen:
Thomas Berns, Personalrat
Udo Bonn, Betriebsrat IG Metall Köln
Helmut Born, Betriebsratvorsitzender, ver.di Landesbezirksvorstand NRW
Zeynep Dere, stellv. PR Vorsitzende Uni Kliniken Düsseldorf
Gregor Falkenhain verdi, Gewerkschaftssekretär
Edith Froese, Gewerkschaftssekretärin ver.di LB NRW
Michael Gerritzen, Betriebsrat Essen
Thomas Keuer, Geschäftsführer ver.di Duisburg
Angela Klein, Redaktion SOZ
Udo König, CLoF e.V. Berlin, Partisanradio
Peter Köster, stellvertretender Bezirksvorsitzender der
Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt
Antonia Kühn, Vorsitzende DGB Jugend NRW
Peter Lommes, Ortsvorsitzender des DGB, Willich
Jutta Markowski, Personalrätin
Rainer Sauer, Gewerkschaftssekretär ver.di-Bezirk Essen
Katharina Schwabedissen, Sprecherin DIE LINKE NRW
Peter Trinogga, Betriebsratsvorsitzender, Köln
Holger Vermeer, IG BAU-Sekretär, Rheinland/Essen
Ralph Wiechert, Mitgl. ver.di-FG-Großhandel Düsseldorf
Sahra Wagenknecht, MdB, DIE LINKE
Wolfgang Zimmermannn, Sprecher DIE LINKE NRW
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Vorbereitungsgruppe für die Demonstration „Wir zahlen nicht für Eure Krise! Zwingen wir die Profiteure zur Kasse!“ (20. März Essen)
info@krisendemo-nrw.de
http://www.krisendemo-nrw.de
---
--------------------------------------------
Bitte Antworten Sie nicht an die Absenderadresse (Reply), die wird nicht gelesen/beantwortet, Antworten bitte ausschließlich an info@elo-forum.org
Erwerbslosen Forum Deutschland
Schickgasse 3
53117 Bonn
Tel.: 0228 2495594
Mobil: 0160 99278357
Fax: 0180 5039000 3946
http://www.erwerbslosenforum.de
redaktion@erwerbslosenforum.de
Spendenkonto:
Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn
BLZ 380 500 00
Konto 1900 0573 06
-CK-
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-09
- Bundesverfassungsgericht verlangt neue Hartz-IV-Sätze
- Nach dem Hartz4-Urteil: BILD und SPIEGEL suchen die Exit-Strategie
- Finanzkrise: "Kein Journalist kannte die Risiken"
- CDU/CSU-Fraktion will Dividenden und Dienstwagen entlasten
- Trotz aufgetauchter Daten-CDs: Dunkelziffer der Steuerkriminalität liegt bei 90 Prozent ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-09" mehr »]
- Nach dem Hartz4-Urteil: BILD und SPIEGEL suchen die Exit-Strategie
- Finanzkrise: "Kein Journalist kannte die Risiken"
- CDU/CSU-Fraktion will Dividenden und Dienstwagen entlasten
- Trotz aufgetauchter Daten-CDs: Dunkelziffer der Steuerkriminalität liegt bei 90 Prozent ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-09" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08
- Grüne Gentechnik: Landwirt hat alles verloren
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
- Über die Milliardengewinne der Deutschen Bank
- Kuschen vor Ackermann: Der SPIEGEL jubelt über Gewinne der Deutschen Bank
- Zu spät gewarnt: Bank muss Steuerhinterzieher mit 7,3 Mio Euro entschädigen
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) betraut externe Berater mit Steuerreform
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Bankrott deutscher Kommunen
- Rechnungshof kritisiert: Hamburgs Straßennetz verfällt
- CDU wusste schon 2007 über die prekäre Lage der HSH Nordbank Bescheid
- NRW-Chef Rüttgers (CDU) rebelliert gegen schwarz-gelbe Steuerpläne
- Schwarz/Grün für NRW wird vorbereitet
- Atomkraftwerke: Die Laufzeitverlängerung weckt Begehrlichkeiten
- Schwarz/Gelber Sparplan bei Energie-Sanierung gefährdet tausende Jobs im Handwerk
- Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft
- Hartz4: Theorie vom fehlenden Arbeitsanreiz macht keinen Sinn
- Hartz IV vor dem Bundesverfassungsgericht
- Hartz4-Debatte: "Der wirklich faule Sack ist der Gesetzgeber"
- SPD kontra Streik im Öffentlichen Dienst?
- Umfrage: Soziale Gerechtigkeit nimmt ab
- Interview mit dem neuen LINKE-Chef Klaus Ernst
- Benjamin Hoff (Linke) zur Zukunft seiner Partei
- Gabor Steingart: Vom neoliberalen SPIEGEL-Wortführer zum neuen Handelsblatt-Chef
- NRW-Pirat Dirk Schatz im Interview
- Sendezeiten im Internet: Das letzte Aufgebot der Altparteien zur Zensur des Internets
- BILD "Gewinner des Tages": Nie war Gewinnen so einfach ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-08" mehr »]
Und dann war da noch Wolfgang Franz...
Während des Nationalsozialismus waren es die Juden, die für jede Art von Beschimpfung und Hetze benutzt wurden. Im "modernen" Deutschland müssen hingegen die Arbeitslosen dafür herhalten. Und damals wie heute waren es die elitären Herren aus Politik und Wirtschaft, die sich massiv an diesem "Haßsport von oben" beteiligten. In diese Galerie der Brandstifter mit einreihen darf man sicherlich auch den Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz....
["Und dann war da noch Wolfgang Franz..." mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-02-05
- Das ZDF als Beute der CDU: Grüne und Linke prüfen Normenkontrollklage
- Bundessozialgericht: Rekord an Klagen zu Hartz IV
- 100 Tage Schwarz-Gelb: Schluß mit Schonfrist und Irrsinn
- 100 Tage Neuanfang der SPD: Der viel zu brave Herr Steinmeier
- Sachsen-Anhalt: SPD-Chef Bullerjahn formuliert Bedingungen für Rot-Rot
- Zukunft der EU-Politik: Die Gefahr lauert in Spanien und Italien
- Eurostat: Deutschlands Lohnentwicklung europaweit an letzter Stelle
- Interview mit dem abservierten Medikamenten-TÜV-Mann Peter Sawicki
- Regierung von Schleswig-Holstein klagt gegen Schuldenbremse beim BverfG
- Jede Kontonummer, jedes Klingelzeichen - was Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet
- Keine Vorratsdatenspeicherung in der Schweden
- Deutsche zahlen Millionen für Schweizer CD mit verbrecherischen Inhalten ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-05" mehr »]
- Bundessozialgericht: Rekord an Klagen zu Hartz IV
- 100 Tage Schwarz-Gelb: Schluß mit Schonfrist und Irrsinn
- 100 Tage Neuanfang der SPD: Der viel zu brave Herr Steinmeier
- Sachsen-Anhalt: SPD-Chef Bullerjahn formuliert Bedingungen für Rot-Rot
- Zukunft der EU-Politik: Die Gefahr lauert in Spanien und Italien
- Eurostat: Deutschlands Lohnentwicklung europaweit an letzter Stelle
- Interview mit dem abservierten Medikamenten-TÜV-Mann Peter Sawicki
- Regierung von Schleswig-Holstein klagt gegen Schuldenbremse beim BverfG
- Jede Kontonummer, jedes Klingelzeichen - was Vorratsdatenspeicherung wirklich bedeutet
- Keine Vorratsdatenspeicherung in der Schweden
- Deutsche zahlen Millionen für Schweizer CD mit verbrecherischen Inhalten ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-05" mehr »]
Hartz-IV-Weihnachtsaktion
Die Hartz-IV-Weihnachtsaktion soll Leistungsbeziehern rückwirkend einen zusätzlichen Leistungsanspruch erlauben, sollte sich das Bundesverfassungsgericht in der Urteilsverkündung zugunsten des Antragstellers Thomas Kallay äußern. Konkret heißt das, man muß sich selbst darum kümmern - gegen Leistungsbescheide, bei denen noch Widerspruch zulässig ist, reicht man Widerspruch ein. Ist kein Widerspruch mehr zulässig, reicht man einen sogenannten Überprüfungsantrag für die (älteren) Leistungsbescheide ein. Leistungsbescheide sind meines Wissens nicht nur die Bewilligungs-, sondern auch die Änderungsbescheide.
Man muß sich aber darüber im Klaren sein, dass viele ARGEn/Optionskommunen (aus Schikane) Ablehnungsbescheide verschicken. Einem abgelehnten Überprüfungsantrag folgt ein Widerspruch. Einem abgelehnten Widerspruch folgt die Klage beim Sozialgericht. In der Regel landet man vor dem Sozialgericht, leider. Die Behörden bauen darauf, dass man diesen Weg nicht geht (Schikane?). Aber das Verfahren ist kostenfrei. Und ein Anwaltszwang besteht nicht.
Lesen Sie den kompletten Eintrag auf: Bernhards Weblog


















