Privatisierte Gerichtsvollzieher und abgeschossene Passagierflugzeuge
Deutschland hat es wirklich weit gebracht. Wir haben die USA überholt ohne sie einzuholen. Zwar nur in Menschenverachtung, aber das ist ja nur ein Anfang.
Das automatisierte Mahnverfahren wurde damals damit begründet, das im Ernstfall über den klugen und interessierten Gerichtsvollzieher immer noch eine Wiedereinsetzung in den alten Stand möglich sei. Damals gab es zwar auch schon keine Postbeamten mehr, die wirklich hätten zustellen können, aber die Gerichte taten zumindest so.
Heute prügelt sich um die massenhafte Gerichts- und Behördenpost ein Haufen von Anbietern, für die, mit Hungerlöhnen entgoltene Zusteller, den Dreck in die Briefkästen stopfen sollen. Zustellung ist dadurch mehr oder weniger Glücksache. Die Tagesform des Zustellers, persönliche Empfindlichkeiten, also reine Lotterie. Das gibt zwar keiner gerne zu, aber es ist Fakt.
Darauf setzen unsere Polithanseln und die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten noch einen neuen Gag. Sie wollen die Gerichtsvollzieher aus ihrer Vermittlerrolle nehmen und als Auftragnehmer der Gläubiger aber weiterhin mit hoheitlichen Rechten ausstatten. Unversehrtheit der Wohnung. Da darf ab morgen, Moskau-Inkasso nachts um drei die Türen eintreten. Diesmal geht es mal eben nicht um Terroristen sondern um Gläubigerschutz.
Ich stell mir gerade vor wie sehr sich Rene Obermann und seine Telekom mit ihren unzähligen Falschrechnungen freut. Die stellen glatt ihr Telefongeschäft ein und schreiben nur noch Rechnungen. Bis jetzt haben sie da ja den Endpunkt an ihrer Anwaltskanzlei, die nie erreichbar ist. Strittige Forderungen gibt es da nicht. Die Telekom hat recht. Genauso die Schweizer und Englischen Abzockerfirmen aus dem Internet. Die alle haben dann einen starken Arm.
Aber ist das eigentlich noch ein Grund sich aufzuregen, ob man nun die Wohnung zerstört bekommt, weil Schäuble seine Schergen losjagt, oder ob die von der Telekom kommen. Die einzige Chance zur Gegenwehr ist doch nur noch die eigene Kalaschnikow, gut geölt und viel Schießübungen für Frauen und Kinder, damit die nicht schutzlos sind.
Aber das nützt uns auch nichts. Wenn wir im Flugzeug sitzen, will Schäuble uns dann eben von der Bundeswehr abknallen lassen wenn er uns schon nicht auf der Demo erwischt. Bürgerrechte und Menschenwürde sind nur noch ein Witz. Warum brauchen wir überhaupt noch Gerichte, Mahnbescheide Urteile. Wir haben Schäubles Diktatur der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten doch direkt vor uns. Unausweichlich, weil unsere verlogene SPD und vor allem eine Justizministerin die, aus lauter Bürgerhass, alle Rechte streicht, den Bürgern nie helfen werden. Die warten doch nur noch wie seinerzeit Clement, Schröder und das andere Pack auf ihre Belohnung durch die Wirtschaft. Die Belohnung der Herren, für die sie wirklich arbeiten.
Etwas freundlicher, wenn auch fast mit dem gleichen Ergebnis geht in coram publico mit dem Thema Menschenwürde und Verfassungstreue um.
Wenn unsere Gewerkschaften etwas mutiger wären, könnte man vielleicht über Generalstreik nachdenken. Aber auch da haben sich zu viele kaufen lassen. Es ist trostlos. Wie sind eigentlich die aktuellen Preise für gebrauchte Kalaschnikows? Man muss ja mal anfangen einen Investitionsplan zu machen.
Soldatchen für Soldatchen in den Krieg
Dröppche for Dröppche sollten wir damals Hollands beste Kaffeemelk genießen. Das gleiche Motto hat heute unser Kriegsminister von der traurigen Gestalt Dr. Franz Josef Jung, der Mann für Mann seine Truppen in den Süden Afghanistans einsickern lässt.
Ob es die Kameraden vom AgitProp oder OpInfo sind, wie sie heute neudeutsch heißen, über deren Einsatz im HAHN-Blog berichtet wird, oder die sechs Soldaten die laut Handelsblatt bei einem Besuch im Kriegsgebiet feststellen sollen, wie gut die afghanische Armee ausgebildet sein muss, um sinnvoll in Operationen der Isaf eingebunden zu werden.
Solche Begründungen machen doch richtig Freude. Da quietscht die Lüge vor Vergnügen und jener kriegstreibender Staatssekretär Peter Wichert bekommt den Preis für die schlechteste Lüge der Woche.
So richtig dämlich und damit ausnahmsweise ehrlich argumentiert Eckhart von Klaeden, einer meiner Favoriten für den dämlichsten Politiker des Jahres, indem er fordert, man müsse „bereit sein, die von Deutschland ausgebildeten afghanischen Einheiten in ihren Einsatz zu begleiten“. Natürlich muss man dann die begleitenden Soldaten mit weiteren Soldaten begleiten damit die geschützt sind und die schützenden Soldaten brauchen dann auch wieder Schutz, bis wir die ganze Bundeswehr dort verbluten lassen.,
Schwache Männer mögen es wenn sie andere an den Front schicken können. Es verleiht ihnen Bedeutung. Ich fürchte wir werden damit leben müssen, das Deutschland im Dienste der US-amerikanischen Öldiebe sich an Kriegen in der ganzen Welt beteiligen wird. Wir haben zu viele schwache Männer in der Führung aller Parteien.
Die Sache mit dem Hindukusch
Am Anfang war ein Satz "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt." Damit hatte am 4. Dezember 2002 der geniale Bundesverteidigungsminister Peter Struck, Deutschland in einen Krieg gezogen, den die Sowjetunion schon einmal verloren hatte. Der Herr Struck ist heute noch leicht beleidigt, wenn man ihn auf den Schwachsinn seiner damaligen Aussage hinweist und ruft gerne die Polizei zur Hilfe. Nützt ihm aber nichts. Er hat es gesagt.
Eigentlich wollte er ja nur dem lieben Herrn Bush einen Gefallen tun, ohne allzu direkt gegen deutsches Recht zu verstoßen. So beteiligte sich Deutschland nicht offiziell am Angriffskrieg gegen den Islam, sondern wirkte, sogar sehr erfolgreich, als eine Art losgelöster Friedenstruppe in Nordafghanistan.
Allen und natürlich auch Herrn Struck war klar, das das nur ein Anfang sein konnte. Unseren amerikanischen und britischen Freunden gelüstet es ja schon lange mal wieder nach deutschem Blut auf ihren Schlachtfeldern. The Germans to the front. Der Schlachtruf ertönt von überall. Nun ist Herr Struck nicht mehr Verteidigungsminister, sondern kommandiert die SPD-Fraktion im Bundestag.

Foto A. Kurz / wikimedia
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Bei dem erübrigt sich jeder Kommentar
Auch wenn er mit Franz Josef Strauß den Vornamen teilt, gilt er nicht unbedingt als Erfinder der tiefen Teller. Böswillige Menschen halten ihn für nicht ganz dicht, was angesichts seines Schutzes der Soldaten vor Schwulen auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Aber ob blöd oder nicht, er ist der Obermacker der Bundeswehr und folglich auch für diesen Verein verantwortlich. Sieht man mal davon ab, das der Einsatz der Tornados in Afghanistan, weit über den Nato-Vertrag hinausgeht und ein völkerrechtswidrige Beteiligung an einem Angriffskrieg ist, taucht nun ein weiteres Problem auf.
Um die ganzen Militariadevotionalien die für den Einsatz der Tornados in Afghanistan nötig sind, überhaupt dort hin zu karren, muss die Bundeswehr, wie der Besitzstandswahrer schon gestern meldete auf russische IL-76 Flugzeuge vertrauen, weil sie selber nichts geeignetes hat.
Wie wollen die nur da wieder rauskommen, wenn es so endet wie in Vietnam? Ob die Amis unsere Leute dann mit dem letzten Hubschrauber, wie aus Saigon ausfliegen, oder ob uns als letzten dann die Hunde beißen werden? Nein ich verlange nicht von einem Bundesverteidigungsminister das er sich Gedanken darüber macht, wie er seine Leute wieder rausholen kann. Ich erwarte schon lange nicht mehr das Politiker denken.
Aber so wie es aussieht, werden unsere Leute im Ernstfall einfach geopfert.
Der Wahnsinn geht aber noch weiter. Um überhaupt sechs von diesen tollen teuren Tornados da unten zu haben, müssen zehn losfliegen, weil ein paar schon unterwegs ausfallen. Wie bitte? Und dann hoffen die Techniker, das sie wenigstens vier dieser sechs Vögel ans fliegen bekommen, wenn sie Glück haben und tatsächlich Sprit geliefert wurde. Häh?
Gut die Tornados sind schon ziemlich alt, wurden aber doch dauernd mit viel Geld überholt. Wieso fliegen die dann nicht? Oder geht es um etwas anderes. Müssen wir in den Krieg ziehen, damit wir schneller und mehr Eurofighter kaufen können. Geht es nur darum EADS glücklich zu machen?
Das geht doch einfacher, öffnen wir für kurze Zeit das Bombodrom in der Freien Heide, dann kann Jung die restlichen Tornados da in den Dreck werfen und Ruhe ist. Oder will der Gute auch gleich noch die Piloten mitentsorgen?
Nur gut das ich keine Angehörige bei dieser Truppe habe. Ich hoffe, das wenn etwas passiert, wenigstens die Angehörigen von Jung und Struck betroffen sind und die unserer sonstigen kriegsbegeisterten Parlamentarier. Aber die werden schon dafür sorgen das die Ihrigen nicht in Gefahr geraten.
Michael Wolffsohn, die Dummheit und der Antisemitismus
So nun haben wir es schriftlich. Weil er als Jude die Folter nicht rundweg abgelehnt habe, sei er das Opfer einer gezielten Hatz geworden, tönt Professor Wolffsohn in der FAZ. Doch worum ging es wirklich?
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Der Historiker und Professor an der Bundeswehruniversität in München hatte am 5. Mai in der n-tv-Talksendung "Maischberger" erklärt: "Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim". Als Frau Maischberger sichtlich irritiert nachfasste, setzte er noch den Satz "Wenn wir da mit Gentleman-Methoden versuchen, den Terror zu kontern, werden wir scheitern" hinzu.
Mit diesen beiden Sätzen hatte er sich als Historiker diskreditiert, weil er als Historiker wissen muss, dass Folter zwar eine Bestätigung der Anschuldigungen bringt, aber nicht die Wahrheit. Sollten ihm vielleicht die Hexenprozesse und die Folterungen der griechischen Junta entgangen sein? Hat er vielleicht die Folterungen der Gestapo nie bewusst wahrgenommen?
Damit hat er sich aber auch als Professor an einer Bundeswehrhochschule diskreditiert. Wenn seine Antwort auf die Folterungen im Irak durch amerikanische Besatzungssoldaten die Forderung nach der Freigabe der Folter ist, darf er die jungen Offiziere der Bundeswehr keinesfalls mehr beeinflussen. Schlussendlich hat er sich auch als Jude diskreditiert. Der millionenfache Mord des Holocaust wurde nur möglich, weil mittels gut bezahlter, beamteter Helferlein offensichtliches Unrecht zu Recht gemacht wurde. Zumindest diese Folge seines Satzes hätte ihm als deutschem Staatsbürger sofort klar sein müssen.
Aber Michael Wolffsohn hat das Recht sich zu irren. Er hat das Recht im Fernsehen dummes Zeug zu erzählen. Er darf auch in seinen Ämtern bleiben. Andere mit größeren Fehlleistungen machen das bei uns nicht anders.
Michael Wolffsohn hat allerdings nicht das Recht sich darüber aufzuregen, dass er von allen Seiten Kritik bekommt. Er muss hinnehmen, dass jedermann seinen Rücktritt fordert und seine Dummheit als Dummheit bezeichnet.
Das Michael Wolffsohn sich plötzlich als Jude verfolgt fühlt, ist eine Frechheit sonder gleichen. Dass er die Folgen seiner Dummheit und historischen Ignoranz als Antisemitismus bewertet, zeigt, dass er jede Bodenhaftung verloren hat. Wir haben in diesem unserem Lande genug damit zu tun, wirklichen Antisemitismus zu bekämpfen. Derartige Schutzbehauptungen machen diesen Kampf nicht leichter. Die Rechten und die Nazis werden sich behaglich hinter Wolffsohns Anwürfen verstecken und den Kampf gegen Antisemitismus und den Fremdenhass viel schwerer machen.
Es ist kein Antisemitismus, Falsches als Falsch und Lüge als Lüge zu bezeichnen. Es gibt auch keinen Grund, die dummen Aussagen eines jüdischen Professors weniger scharf zu beurteilen als die eines islamischen, christlichen oder sonstigen Professors.
Es ist eben nicht die Religion oder Herkunft die einen gerechten und guten Menschen macht oder die Fehlerfreiheit garantiert. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, Römer 3, Vers. 23 zu zitieren: "Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten." Leider fehlt mir ein digitaler Talmud, um eine ähnliche Stelle daraus zu zitieren.
Wer es lieber etwas weltlicher mag, dem mag das Schillerzitat helfen: "Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens."
Sieg für Köhler, Niederlage für die Menschen in Deutschland.
Es ist schon eigenartig, da lebe ich schon so lange in diesem Land, schreibe so lange gegen die Faschisten und Ausbeuter und trotzdem bin ich nicht frei von Träumen. Eigentlich hätte ich dieses Land schon lange verlassen sollen. Es hat keine Zukunft. Der Marinerichter Filbinger wählt als Belohnung für seine Todesurteile den Bundespräsidenten, die Kanzlerin im Wartestand Merkel findet das völlig in Ordnung und Köhler, der für das finanzielle Desaster der Wiedervereinigung verantwortlich ist, wird Bundespräsident.
Pierer spricht vor der UN, damit die Siemens-Arbeitsplätze schneller nach China gehen können, und Friedbert Pflüger lügt uns auf allen Kanälen vor, dass er den Irakkrieg abgelehnt hat. Prof. Dr. Michael Wolfsohn von der Bundeswehruniversität in München erklärt Folter zu einem legitimen Mittel gegen Terroristen und vergisst wissentlich vollständig das Ergebnis.
Die Folterkeller der Gestapo und die Rampe in Auschwitz waren beide Ausdruck derselben Menschenverachtung und der Jude Wolfsohn muss völlig verblödet sein, um nicht zu begreifen, dass auch Mengele die Freiheit der Wissenschaft für seine Zwillingsversuche reklamierte, genau wie er das jetzt für seine unsägliche Bemerkung tut. Wolfsohn ärgert mich von all diesen Vögeln am meisten.
Wenn die Juden in Deutschland schon vergessen haben aus welchem Ungeist der Holocaust entstanden ist, dann wehe uns.
Trotz aller dieser Erkenntnis träumte mir von einer Stunde der Demokratie bei der Bundespräsidentenwahl. Gesine Schwan hätte Hoffnung sein können. So werden Ackermann, die Springerpresse und all deren Mitstreiter sich heute lachend die Hände reiben. N24 schießt uns mit als Dokumentationen getarnten Militärpropagandafilmen kriegsreif und Pflüger wird unsere Jugend in den Krieg schicken und damit das Arbeitslosenproblem lösen. Nein, es gibt keine Hoffnung.
Der Diktion des wiedergeborenen Angriffskriegers Bush folgend werden im Namen Gottes all jene zu Terroristen erklärt, die ihr Land verteidigen, und die amerikanischen Besatzer im Irak wie auch die israelischen Besatzer in Palästina können unter dem Beifall unserer zumindest finanziell gleichgeschalteten Presse ihr Unwesen weiter treiben. Vielleicht sollte man der Kriegspropaganda folgen, nein, nicht in den Krieg, sondern in den Untergrund. Irgendwie hören sich die alten falschen Sprüche wieder gut an.
Macht kaputt, was euch kaputt macht.
Ist es wirklich die einzige Lösung, blödsinnig mit der Waffe in der Hand für Freiheit in Deutschland zu kämpfen, oder gibt es noch einen anderen Weg, der Gerechtigkeit für alle bietet? Haben wir wirklich schon gegen Ackermann, Springer und ihre Spießgesellen verloren?
Ich weiß es nicht. Raffke Siemens zahlt keine Steuern und die Oma um die Ecke kann nicht zum Arzt oder zur Apotheke, weil ihr die Kohle fürs Eintrittsgeld oder Zuzahlung fehlen. Die Börse verzeichnet Gewinne, nur in den Taschen der Arbeiter bleibt nichts hängen. Ein Filbinger ist in dieser Arschlochgesellschaft bestenfalls noch eine Randbemerkung wert. Wahrscheinlich findet Wolfsohn auch diese Todesurteile gut, da sie doch der Manneszucht dienen, und will demnächst mit Beckstein einstweilige Erschießungen veranstalten.
Schönes Deutschland, schöne Zukunft. So bitter war mir noch nie.
Pierer spricht vor der UN, damit die Siemens-Arbeitsplätze schneller nach China gehen können, und Friedbert Pflüger lügt uns auf allen Kanälen vor, dass er den Irakkrieg abgelehnt hat. Prof. Dr. Michael Wolfsohn von der Bundeswehruniversität in München erklärt Folter zu einem legitimen Mittel gegen Terroristen und vergisst wissentlich vollständig das Ergebnis.
Die Folterkeller der Gestapo und die Rampe in Auschwitz waren beide Ausdruck derselben Menschenverachtung und der Jude Wolfsohn muss völlig verblödet sein, um nicht zu begreifen, dass auch Mengele die Freiheit der Wissenschaft für seine Zwillingsversuche reklamierte, genau wie er das jetzt für seine unsägliche Bemerkung tut. Wolfsohn ärgert mich von all diesen Vögeln am meisten.
Wenn die Juden in Deutschland schon vergessen haben aus welchem Ungeist der Holocaust entstanden ist, dann wehe uns.
Trotz aller dieser Erkenntnis träumte mir von einer Stunde der Demokratie bei der Bundespräsidentenwahl. Gesine Schwan hätte Hoffnung sein können. So werden Ackermann, die Springerpresse und all deren Mitstreiter sich heute lachend die Hände reiben. N24 schießt uns mit als Dokumentationen getarnten Militärpropagandafilmen kriegsreif und Pflüger wird unsere Jugend in den Krieg schicken und damit das Arbeitslosenproblem lösen. Nein, es gibt keine Hoffnung.
Der Diktion des wiedergeborenen Angriffskriegers Bush folgend werden im Namen Gottes all jene zu Terroristen erklärt, die ihr Land verteidigen, und die amerikanischen Besatzer im Irak wie auch die israelischen Besatzer in Palästina können unter dem Beifall unserer zumindest finanziell gleichgeschalteten Presse ihr Unwesen weiter treiben. Vielleicht sollte man der Kriegspropaganda folgen, nein, nicht in den Krieg, sondern in den Untergrund. Irgendwie hören sich die alten falschen Sprüche wieder gut an.
Macht kaputt, was euch kaputt macht.
Ist es wirklich die einzige Lösung, blödsinnig mit der Waffe in der Hand für Freiheit in Deutschland zu kämpfen, oder gibt es noch einen anderen Weg, der Gerechtigkeit für alle bietet? Haben wir wirklich schon gegen Ackermann, Springer und ihre Spießgesellen verloren?
Ich weiß es nicht. Raffke Siemens zahlt keine Steuern und die Oma um die Ecke kann nicht zum Arzt oder zur Apotheke, weil ihr die Kohle fürs Eintrittsgeld oder Zuzahlung fehlen. Die Börse verzeichnet Gewinne, nur in den Taschen der Arbeiter bleibt nichts hängen. Ein Filbinger ist in dieser Arschlochgesellschaft bestenfalls noch eine Randbemerkung wert. Wahrscheinlich findet Wolfsohn auch diese Todesurteile gut, da sie doch der Manneszucht dienen, und will demnächst mit Beckstein einstweilige Erschießungen veranstalten.
Schönes Deutschland, schöne Zukunft. So bitter war mir noch nie.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Immer sind es die kleinen Dinge die sich addieren. Diese kleinen Dinge sind so unauffällig, einzeln haben sie kaum Gewicht. Aber zusammengenommen sind sie groß, wiegen schwer und können sehr gefährlich werden. Sie sind dann fast unbesiegbar.
Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
["Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." mehr »]
Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
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