Der 18-Milliarden-Deal der WestLB: Die für NRW schwerwiegendste Fehlentscheidung von CDU-Mann Rüttgers
Von CDU bezahlte Wählerinitiative: Wie NRW-Chef Rüttgers 2005 die Öffentlichkeit verarschte
NRW hat 300 Mio Euro für Pensionen in Griechenland-Anleihen gesteckt
Undurchsichtige Finanzgeschäfte: Hausdurchsuchungen bei mehreren CDU-Politikern
Warnstreik in NRW: Angestellte Lehrer fordern gleichen Lohn für alle
Bildungsstreik in NRW: Studiengebühren endlich abschaffen
Hartz4-Aufstockerei kostet 10,9 Milliarden Euro pro Jahr
Statistisches Bundesamt: Einzelhandelsumsatz um 2,4 Prozent gesunken
Weniger Neuzulassungen: Deutschlands Automarkt bricht um 32 Prozent ein
100.000 Unterschriften gegen die Kopfpauschale - und FDP-Minister Rösler verweigert deren Annahme
Milliardenvernichtung mit Ansage: CSU und BayernLB-Vorstand belastet
Berufsverbot: Death-Metal-Sänger darf nicht mehr unterrichten
Deutschland noch weit von Transparenz und Informationsfreiheit entfernt
Erneuerbare Energien statt Kohle und Atomkraft
Hart bleiben: Reguliert lieber zu viel als zu wenig
Der Grill-Mob von Athen
Warum wird man eigentlich Spekulant?
["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-05" mehr »]
Aufgelesen und kommentiert 2010-03-09
Hannelore Kraft (SPD) hat ihre umstrittene Hartz4-Forderung entschärft
Krafts Hartz-IV-Modell ist schon einmal gescheitert
Der DGB-NRW wählt ihren Metzger selbst
"Bündnis gegen Rechts" plant Protest gegen Sarrazin-Besuch in Hessen
Hessens Innenminister Bouffier (CDU) ernennt Parteifreund zum Chef der Bereitschaftspolizei
Industrieumsatz minus 18,2 Prozent zu Januar 2008, mehr Insolvenzen
Kindesmißbrauch - und die Kirche ist nicht wirklich bereit, Konsequenzen zu ziehen
Berlin: Gewalttaten an Schulen nicht mehr meldepflichtig
Wie das deutsche Schulsystem auch die Lebenswege trennt
Vorstände der maroden HSH-Nordbank kassieren 1,6 Millionen Euro im Jahr durch verdeckte Prämien
Bekämpfung der Schere zwischen Arm und Reich kommt gut voran ["Aufgelesen und kommentiert 2010-03-09" mehr »]
Krafts Hartz-IV-Modell ist schon einmal gescheitert
Der DGB-NRW wählt ihren Metzger selbst
"Bündnis gegen Rechts" plant Protest gegen Sarrazin-Besuch in Hessen
Hessens Innenminister Bouffier (CDU) ernennt Parteifreund zum Chef der Bereitschaftspolizei
Industrieumsatz minus 18,2 Prozent zu Januar 2008, mehr Insolvenzen
Kindesmißbrauch - und die Kirche ist nicht wirklich bereit, Konsequenzen zu ziehen
Berlin: Gewalttaten an Schulen nicht mehr meldepflichtig
Wie das deutsche Schulsystem auch die Lebenswege trennt
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Aufgelesen und kommentiert 2010-02-10
- Schwarz-Gelb redet sich Hartz-Urteil schön
- CDU fordert niedrigere Hartz-Sätze: Das Urteil ins Gegenteil verkehrt
- Verdi nickt Nullrunde für Berliner Landesbediensteten ab
- Gesundheitsminister Rösler (FDP) droht Pharmaindustrie mit Spardiktat
- Schweinegrippe: Eine Milliarde durch den Schornstein gepfiffen
- Hotelsteuer: Flaute im Frühstückssaal
- Bundesregierung stellt Griechenland finanzielle Hilfe in Aussicht
- Jeder zweite befürwortete Gehaltserhöhungen für die öffentlichen Beschäftigten
- Energiekonzerne blockieren Windparks, um ihre Atomkraftwerke zu schützen
- Kauf der Steuerkriminellen-CD: CSU zögert und spielt auf Zeit
- Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne: Präsident der Rentenversicherung warnt vor steigender Altersarmut
- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Hamburger CDU-Politiker lässt seine Straße bevorzugt räumen und abstreuen
- Schnauze voll: Veit Wilhelmy wechselt nach 29 Jahren von der SPD zur LINKE
- Nacktscannerfotos von Filmstar unter Flughafenpersonal herumgereicht
- Atomausstieg: Spenden Sie für die Menschenkette! ["Aufgelesen und kommentiert 2010-02-10" mehr »]
- CDU fordert niedrigere Hartz-Sätze: Das Urteil ins Gegenteil verkehrt
- Verdi nickt Nullrunde für Berliner Landesbediensteten ab
- Gesundheitsminister Rösler (FDP) droht Pharmaindustrie mit Spardiktat
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- Industrieumsatz Dezember 2009 minus 17,5 Prozent gegenüber Dezember 2007
- Hamburger CDU-Politiker lässt seine Straße bevorzugt räumen und abstreuen
- Schnauze voll: Veit Wilhelmy wechselt nach 29 Jahren von der SPD zur LINKE
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Oettinger soll Energie-Kommissar werden
Nach unbestätigten Gerüchten soll der scheidende baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger künftig EU-Kommissar für Energie werden. Das es bei Oettinger nicht für Finanzen oder Wirtschaft reichte, ist verständlich. Einen EU-Kommissar der für das Loben von Nazimördern wie Filbinger zuständig wäre, gibt es nicht und alles andere hätte zumindest auch etwas Sachverstand erfordert.
Als Energiekommissar ist Oettinger richtig. Er hat ja schon als Ministerpräsident alle Anweisungen der Atomlobby sofort umgesetzt. Seine geistige Reglosigkeit und seine Antriebschwäche passen zwar nicht zur Energie, aber innerhalb Europas sind die Menschen ja einiges an Politikern gewohnt. "Hast du einen Opa, so schick ihn nach Europa." ["Oettinger soll Energie-Kommissar werden" mehr »]
Von Indianern, dem Feuerross und dem Hamburger Jung'
Am 14. März 2009 war in der Politik großes Kino angesagt. In den Hauptrollen: Peer Steinbrück alias Lieutnant Ben Keegan und.. die Schweizer alias Stamm der Apachen. Keegan hat die Chance, das Blutbad - ein Racheakt der Indianer nach dem hinterhältigen Mord an ihrem Häuptling - in Fort Yuma zu verhindern. Doch dazu muss er über seinen eigenen Schatten springen und mit dem verhassten Apachen Jonas kooperieren.
Dieser politische Film galt als Nachfolger von "Peitsche statt Zuckerbrot". Bismarck seiner Zeit versuchte es mit beidem.
Wie auch immer. Die Steinbergrecherche fand nun einen neuen, weitaus besseren Film. Das Debüt beginnt in einem Feuerross, auch genannt Bahn.
Vier Reisende befinden sich in einem Abteil auf dem Weg von Basel nach Freiburg, als ein Zollbeamter den Raum betritt und von einem der Reisenden den Paß verlangt. Der Kunde dieser Fahrt, eindeutig dunklerer Hautfarbe, käme schließlich aus dem Ausland - so das Argument. Die Mitreisenden reagieren daraufhin bestürzt und werfen dem Beamten Rassismus vor. Dieser beruft sich auf die höchste Anweisung, denn Dunkelhäutige seien nun mal allein dadurch schon verdächtig das sie eben dunkler sind als andere.
Ein Drehbuch wie es geeigneter nicht sein kann um die Kinokassen zu füllen.
Autor: Peer Steinbrück (Bundesfinanzminister), Oberster Dienstherr des deutschen Zolls und neuer Freund der CDU.
Danke Steinberg
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Merkel nimmt Steuerreformversprechen zurück
Vom Handelsblatt via Twitter @ragebuch
Die Union kommt in der Debatte um Steuersenkungen nicht zur Ruhe. Nachdem ihr Machtwort ziemlich schnell verpuffte und abermalige Forderungen aus den Reihen der CDU gestellt wurden, meldet sich Bundeskanzlerin Merkel nun wieder zu Wort und stellt klar. Vor 2012 wird es keine steuerlichen Entlastungen geben. Der Unions-Mittelstand sieht das aber anders.
Lesen Sie den kompletten Artikel auf: Handelsblatt.com
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s.a.: Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!
n-tv.de am 4. April 2009:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine "nationale Kraftanstrengung" verlangt, um aus der Wirtschaftskrise herauszukommen. "Der Staat allein kann es nicht schaffen. Alle sind gefragt, jeder an seinem Platz".
Gerne Frau Merkel. Jeder 2. Bundesbürger versucht bereits das wieder einzusparen, was Sie und Ihre Lakeien mit vollen Händen aus dem Fenster schmeißen um damit auch weiterhin Ihre Parteispenden zu sichern. Aber gut, Geld welches einem nicht gehört läßt sich ja bekanntlich leichter ausgeben. Sie haben wunderbar von unseren Bankern gelernt. Ich verstehe, warum in Ihrer Expertengruppe "Neue Finanzarchitektur" der GoldmanSachs-Berater Ottmar Issing leitendes Mitglied ist. So laufen Sie schön konform mit der europäischen Variante "Larosière".
Ruding (CitiGroup), Masera (Lehman Brothers), McCarthy, Balcerowicz, Regling, Krahnen, White und wie sie nicht alle heissen. Sie, Frau Merkel, lassen es sich ganz bestimmt nicht nehmen da zu applaudieren. Besonders Herrn Asmussen gilt dabei Ihre erhöhte Aufmerksamkeit, nicht wahr.
["Frau Merkel, ich werde Ihnen helfen!" mehr »]
CDU Bundestagsabgeordnete können weiter auf Kinderpornos zugreifen
Von Direkte Aktion Samstag, 18. april 2009
Die Bundesregierung nimmt Behörden von Sperrverpflichtung aus
Siehe Golem News
Immer mehr wird klar, dass es bei den Sperren primär darum geht, eine allgemeine Zensur-Infrastruktur aufzubauen, die der Regierung erlaubt, den Zugang zu bestimmten, unliebsamen Internet-Seiten für die breite Masse der Bevölkerung sperren zu können.
Eine solche Politik wird derzeit bereits in China sehr erfolgreich praktiziert, um der eigenen Bevölkerung den Zugang zu unliebsamen Informationen zu erschweren.
Klar ist auch, dass es nicht darum geht, Kinder vor dem Mißbrauch zu schützen. Dann wären andere Maßnahmen angesagt: Thesen zu Kinderpornographie
Zur Bundestagswahl sollten wir daher eine Kampange starten: Wer CDU wählt, wird Zensur ernten. Macht Millionen T-Shirts, Tassen, Web-Seiten, Werbebanner, Blogeinträge,....
Wer der Idee Folge leisten will, geht zb. zu Spreadshirt und macht.
Hier 2 Versuche:
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der Emanzipation
"Kerle, die ihre Kinder möglichst weit von sich haben wollen, das ist das Allerletzte"
So äusserte sie sich 2008 gegenüber dem Magazin "BUNTE" und verteufelte sogleich den Vatertag. Und auch sonst scheint sie die Männer lieber gleichberechtigt neben der Frau sehen zu wollen und reiht sich so gleich neben der Ober-Emanze Alice Schwarzer ein.
Perfekt beherrscht sie das Rollenbild der CDU - von ihrer eigenen Emanzipation dort ... keine Spur. Sie kämpft den Kampf der Geschlechter. Sie macht sich angeblich Sorgen um den Fortschritt der Frau. Schaut man jedoch hinter die Kulissen und somit ins Parteiprogramm, dann geht es der CDU um zumindest eines: Wirtschaftswachstum.
Mit diesem Hintergrund wird klar, warum Frau von der Leyen immer und immer wieder fordert, dass auch Frauen hinter dem Herd an das Fliessband sollen, denn andere Möglichkeiten sind kaum gegeben; Kinder sollen frühestmöglich der mütterlichen Bindung entrissen und schon von Kindesbeinen an erlernen, was es heisst, in einer Arbeitsgemeinschaft zu leben. Haushaltshilfen und Tagesmütter kann sich auch nicht jeder leisten und sind kein Ersatz für mütterliche Liebe. ["Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der ... »]
So äusserte sie sich 2008 gegenüber dem Magazin "BUNTE" und verteufelte sogleich den Vatertag. Und auch sonst scheint sie die Männer lieber gleichberechtigt neben der Frau sehen zu wollen und reiht sich so gleich neben der Ober-Emanze Alice Schwarzer ein.
Perfekt beherrscht sie das Rollenbild der CDU - von ihrer eigenen Emanzipation dort ... keine Spur. Sie kämpft den Kampf der Geschlechter. Sie macht sich angeblich Sorgen um den Fortschritt der Frau. Schaut man jedoch hinter die Kulissen und somit ins Parteiprogramm, dann geht es der CDU um zumindest eines: Wirtschaftswachstum.
Mit diesem Hintergrund wird klar, warum Frau von der Leyen immer und immer wieder fordert, dass auch Frauen hinter dem Herd an das Fliessband sollen, denn andere Möglichkeiten sind kaum gegeben; Kinder sollen frühestmöglich der mütterlichen Bindung entrissen und schon von Kindesbeinen an erlernen, was es heisst, in einer Arbeitsgemeinschaft zu leben. Haushaltshilfen und Tagesmütter kann sich auch nicht jeder leisten und sind kein Ersatz für mütterliche Liebe. ["Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil III: Himmelfahrt der ... »]
Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil II: Bibeltreu und erdverwachsen
Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer,
stehen Niedersachsens Söhne, eine feste Burg und Wehr.
Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand,
wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.
Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
Heil Herzog Widukind Stamm.
Das ist die erste Strophe des Niedersachsenlied. Der Richtigkeit halber sollte die zweite Zeile der ersten Strophe um "Töchter" ergänzt werden.
Ihr christliches Menschenbild hat die Bundesfamilienministerin zuletzt beim "Christival 2008" unter Beweis gestellt. Für das Ereignis übernahm sie die Schirmherrschaft - "anscheinend" völlig uninformiert, wie sich nur wenige Zeit später herausstellte.
Im Zuge des Festivals sollte es Seminare geben, unter anderen eines mit dem Titel "Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung".
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Verfehltes „Wahlkampfthema Nummer 1“
Von Hans Fricke via Saarbreaker am 13. April 2009
Im September 2008 berichteten verschiedene Medien, dass Union und SPD mit einer Kampagne zur DDR-Geschichte in die diesjährigen Wahlkämpfe ziehen wollen und wenige Monate später beschloss der CDU-Parteivorstand ein sage und schreibe 21-Seiten-Papier, um die dritte „Rote-Socken“-Kampagne nach den Bundestagswahlkämpfen 1994 und 1999 zu starten. Das, was aus dem CDU-Wahlkampfpapier und vom jüngsten CDU-Parteitag in Stuttgart bekannt wurde, besagt, dass mit Hilfe der einschlägigen Medien vor jedem der diesjährigen vielen Urnengänge das Lied vom DDR-„Unrechtsstaat“ gesungen wird. Vor allem ARD, ZDF, Bild, Bild am Sonntag und Der Spiegel haben hier besondere Verpflichtungen als „Sturmgeschütze der Demokratie“, wie Rudolf Augstein sein Boulevardmagazin allen Ernstes einmal nannte.
Getreu dem Motto: „Der Zweck heiligt die Mittel“ ist es für die Wahlkämpfer der großen Koalition und ihre medialen Hilfstruppen ohne Interesse, was die CDU-geführte Bundesregierung auf eine Anfrage von Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke) vom 7. Oktober 2008 geantwortet hat: „Den Begriff ‚Unrechtsstaat’ gibt es im Völkerrecht nicht.“ Im Gutachten heißt es dazu: “Eine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs ‚Unrechtsstaat’ gibt es weder in der Rechtswissenschaft noch in den Sozial- und Geisteswissenschaften.“ Und weiter: „… es (geht) zumeist darum, die politische Ordnung eines Staates, der als Unrechtsstaat gebrandmarkt wird, von einem rechtsstaatlich strukturiertem System abzugrenzen und moralisch zu diskreditieren“. Eindeutige Worte.
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Die Woche der leyenhaften Ursula - Teil I: Aus "gutem" Hause
Früher war alles anders - früher war alles besser. Was die Hermann aussprach, ist der Ursula nur recht und billig, mausert sie sich doch allmählich zur Gehilfin gegen Staats- und Bürgerecht à la Wolfgang Schäuble. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, sie seien irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert. Zumindest aber sind sie alle seelenverwandt, soviel steht fest. Es macht nur einen Unterschied, ob man etwas ausspricht und nichts tut, oder ob man etwas verschweigt und es aber zur Realität werden lässt.
Angesichts unseres verantwortungsvollen Umgangs in Sachen mediale Aufklärung - was wiederum dem Pressekodex und dem Grundrecht Artikel 5 entspricht und dadurch legitimiert ist - dokumentieren wir den leyen- und sagenhaften Weg der Ursula ... der weniger verantwortungsvoll ist, denn er ist ausgerichtet auf die Fürsorge über das elterliche Recht auf Erziehung (GG Artikel 6: 2, 3). Ganz im Stil der, im Nationalsozialismus stattgefundenen, Fürsorgepflicht des Staates. Mit dem feinen Unterschied, dass nun auch Eltern und welche, die es vielleicht noch werden wollen, unter
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Glück gehabt, dass sie Duckhome noch lesen dürfen
Gut, nicht immer ist alles, was hier so steht, in der Qualität, dass es wirklich reines, ungetrübtes Glück bedeutet, auf Duckhome lesen zu dürfen. Aber bisher bestand eigentlich kaum eine echte Gefahr, dass Duckhome für sie unerreichbar sein würde. Das hat sich geändert. Unsere Ministerin gegen arme Familien, für Reiche und für sonstige Gemeinheiten, Ursula von der Leyen, hat eine neue Aufgabe gefunden. Sie ist nämlich jetzt auch noch die Ministerin für Zensur.
Sie selbst wurde ja bereits mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und musste sich in ihrem Leben nie um etwas sorgen. Das verdirbt die Menschen - und ihr Vater Ernst Albrecht war auch niemand, der irgendetwas Gutes für die Mehrheit der Bürger getan hätte. Er war Statthalter Bahlsens in der Republik und sicher nicht für Förderung der Bürgerrechte und der bürgerlichen Freiheit. ["Glück gehabt, dass sie Duckhome noch lesen dürfen" mehr »]
Sie selbst wurde ja bereits mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und musste sich in ihrem Leben nie um etwas sorgen. Das verdirbt die Menschen - und ihr Vater Ernst Albrecht war auch niemand, der irgendetwas Gutes für die Mehrheit der Bürger getan hätte. Er war Statthalter Bahlsens in der Republik und sicher nicht für Förderung der Bürgerrechte und der bürgerlichen Freiheit. ["Glück gehabt, dass sie Duckhome noch lesen dürfen" mehr »]
Internet Zensur kommt im April
Freitag, 10. April 2009, mmnews.de
Internet-Zensur kommt schon am 17. April. Entsprechende Verträge werden von den Internet-Providern "freiwillig" unterzeichnet. Fast alle machen mit. Sperrlisten werden vom BKA geliefert und täglich aktualisiert. BKA bestimmt, was gesperrt wird.
Die Internet-Zensur kommt früher als geplant und ohne gesetzliche Grundlage. Fünf der sieben größten deutschen Internetprovider wollen aufgrund eines von der Regierung beschlossene "Eckpunktepapieres" schon bald "aktiv" werden und mißliebige Seiten sperren.
Nach Angaben des Bundesfamilienministeriums werden schon am 17. April "freiwillige" Verträge unterzeichnet, in denen sich Unternehmen verpflichten, Kinderporno-Seiten auf ausländischen Servern zu blockieren.
Der Internet-Nutzer sieht stattdessen eine Seite mit einem Stopp-Schild.
Lesen sie weiter auf: mmnews.de
Aus dem Tagebuch - Braunschweiger Odyssee 2001
Braunschweig - im Jahre der Odyssee 2001
Liebes Tagebuch,
ja, wie Du sicher bemerkt haben wirst - eine lange Pause ist zwischen uns getreten.
Die Dessauer haben mich schnöde zurück gewiesen, meine Kanzlei lieft so ereignislos, dass ich Dir, liebe Buch, das Du weitaus Bewegenderes und Wichtigeres zu vernehmen gewohnt bist, das Einerlei des Mittelmaßes nicht zumuten wollte, was meiner Person im Alltage, den man landläufig normal zu nennen pflegt, begegnet war.
Nun aber genug des Rückblicks in diese tristen ereignislosen Jahre, liebes Buch. JETZT bin ich bald wieder wer, bin ganz groß im Kommen, sage ich Dir.
Im September werde ich - so hoffen Parteifreunde von mir - wieder die politische Bühne betreten. Wenn auch bescheidener, muss ich sagen, wird es eher eine kleinere Provinzbühne sein - aber dennoch größer als die Bühne, die man mir in Gifhorn damals bereitet hat.
Offensichtlich weiß man meine bisherigen Arbeiten sehr zu schätzen. Das wird mir auch teilweise versichert - gerade aus Braunschweiger Partei-Kreisen - die offensichtlich nichts aus den eigenen Reihen vorzuweisen haben - was zu diesem halbwegs wichtigen Amte taugt. Das aber bleibt unter uns, liebes Tagebuch. ...
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Liebes Tagebuch,
ja, wie Du sicher bemerkt haben wirst - eine lange Pause ist zwischen uns getreten.
Die Dessauer haben mich schnöde zurück gewiesen, meine Kanzlei lieft so ereignislos, dass ich Dir, liebe Buch, das Du weitaus Bewegenderes und Wichtigeres zu vernehmen gewohnt bist, das Einerlei des Mittelmaßes nicht zumuten wollte, was meiner Person im Alltage, den man landläufig normal zu nennen pflegt, begegnet war.
Nun aber genug des Rückblicks in diese tristen ereignislosen Jahre, liebes Buch. JETZT bin ich bald wieder wer, bin ganz groß im Kommen, sage ich Dir.
Im September werde ich - so hoffen Parteifreunde von mir - wieder die politische Bühne betreten. Wenn auch bescheidener, muss ich sagen, wird es eher eine kleinere Provinzbühne sein - aber dennoch größer als die Bühne, die man mir in Gifhorn damals bereitet hat.
Offensichtlich weiß man meine bisherigen Arbeiten sehr zu schätzen. Das wird mir auch teilweise versichert - gerade aus Braunschweiger Partei-Kreisen - die offensichtlich nichts aus den eigenen Reihen vorzuweisen haben - was zu diesem halbwegs wichtigen Amte taugt. Das aber bleibt unter uns, liebes Tagebuch. ...
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Aus dem Tagebuch - 1990-1992 Go east!
Gifhorn - Silvester 1990
Liebes Tagebuch,
nun ist es soweit, ich werde Gifhorn endgültig verlassen.
Durch die Wiedervereinigung des Deutschen Reiches zeigen sich überall im Lande neue Möglichkeiten, von denen so mancher von uns jahrzehntelang nur zu Träumen gewagt hat. So streift auch mich das neue Erblühen diverser Landschaften, die uns unser Kanzler versprach und ich schnuppere Frühlingsluft im Osten. Die Ostgebiete weisen auch für mich DIE Gelegenheit auf, mich aus diesem kleinen Gifhorner Mief endgültig zu verabschieden. Hier kann ich nichts Großes werden. Hier ist kein Weiterkommen für mich. Man kratzt mir hier zu sehr an meinem Image, versteht mich nicht und möchte mir weitere Sprosse meiner Karriereleiter zersägen. Daher mache ich's wie jeder heutzutage: Go East! So die Devise, wer hier nichts wird, geht nach drüben. Dort eröffnen sich ungeahnte Chancen, wie viele zu berichten wissen, die bereits drüben ihre Geschäfte machen.
Es gibt einfach zu wenig geschultes Personal dort drüben und so war es ein leichtes, mich umzuhören und zu erfahren, dass man Regierungspersonal händeringend sucht, weil so viele gegangen werden mussten aufgrund ihrer Staatssicherheitsmitarbeit. Da ich glaube, in puncto Staatssicherheit einiges verstanden zu haben, erachte ich mich durchaus als hervorragend geeignet, die präsidialen Regierungsgeschäfte in einem Städtchen in der Zone übernehmen zu können. Desweiteren weiß dort kaum einer, aus welcher politischen Ecke ich zuvor gekommen, womöglich besteht sogar die Möglichkeit, meinen recht strammen Führungsstil als angenehm zu empfinden. Man ist es ja dort bereits seit Jahrzehnten sozusagen gewohnt. HA HA!...
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Liebes Tagebuch,
nun ist es soweit, ich werde Gifhorn endgültig verlassen.
Durch die Wiedervereinigung des Deutschen Reiches zeigen sich überall im Lande neue Möglichkeiten, von denen so mancher von uns jahrzehntelang nur zu Träumen gewagt hat. So streift auch mich das neue Erblühen diverser Landschaften, die uns unser Kanzler versprach und ich schnuppere Frühlingsluft im Osten. Die Ostgebiete weisen auch für mich DIE Gelegenheit auf, mich aus diesem kleinen Gifhorner Mief endgültig zu verabschieden. Hier kann ich nichts Großes werden. Hier ist kein Weiterkommen für mich. Man kratzt mir hier zu sehr an meinem Image, versteht mich nicht und möchte mir weitere Sprosse meiner Karriereleiter zersägen. Daher mache ich's wie jeder heutzutage: Go East! So die Devise, wer hier nichts wird, geht nach drüben. Dort eröffnen sich ungeahnte Chancen, wie viele zu berichten wissen, die bereits drüben ihre Geschäfte machen.
Es gibt einfach zu wenig geschultes Personal dort drüben und so war es ein leichtes, mich umzuhören und zu erfahren, dass man Regierungspersonal händeringend sucht, weil so viele gegangen werden mussten aufgrund ihrer Staatssicherheitsmitarbeit. Da ich glaube, in puncto Staatssicherheit einiges verstanden zu haben, erachte ich mich durchaus als hervorragend geeignet, die präsidialen Regierungsgeschäfte in einem Städtchen in der Zone übernehmen zu können. Desweiteren weiß dort kaum einer, aus welcher politischen Ecke ich zuvor gekommen, womöglich besteht sogar die Möglichkeit, meinen recht strammen Führungsstil als angenehm zu empfinden. Man ist es ja dort bereits seit Jahrzehnten sozusagen gewohnt. HA HA!...
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Aus dem Tagebuch - 1982-1989 Gifhorner Jahre
1982 immer noch Gifhorn!
Hallo Tagebuch,
ein beswingter Gruß Dir, das mir immer ein mildgestimmtes Ohr leiht, wo andere mir nicht ganz so aufmerksam entgegen treten.
Wie bereits berichtet, bin ich zum Stadtdirektor der Stadt Gifhorn ernannt. Aber ehrlich - ich langweile mich hier zu Tode, jetzt wo ich alles allein tun kann und mir niemand ins Handwerk pfuscht. Die Opposition hier ist auch ziemlich langweilig und auch sonst gibt es kaum was tun für mich. Gähn!
Wie kann man hier Abhilfe schaffen?
Neulich kam mir eine blendende Idee, mein dröges Image wieder ein wenig aufzupeppen.
Da habe ich mal kurz überlegt und halte moderne und jugendliche Rhythmen für äußerst geeignet, mir ein wenig Anerkennung gerade bei unserer Jugend (auf die ich ja bereits in früherer Zeit so viel Wert gelegt und Hoffnung gesetzt habe) zu verschaffen. Deshalb bin ich auf die glanzvolle Idee gekommen, den Jazz-Club Gifhorn e.V. mit zu gründen. Da geht die Post ab!
Irgendjemand hat mir neulich schelmisch erzählt, das wäre eigentlich nicht direkt das, was man unter deutscher Musik und Förderung deutschen Kulturgutes verstünde. Macht nix - Hauptsache es ist nicht solche Negermusik.
Gerade einmal 2 Jahre bin ich jetzt in Gifhorn im Amt, das langweilt zudem. Mal sehen, vielleicht kann ich ja mal wieder eine Bewerbung aufsetzen. Werde mal nachgucken, wo ich mich als nächstes bewähren kann - hier habe ich ja fast alles erreicht. Hildesheim vielleicht? In Hildesheim dort könnte ich was Wildes sein - HA HA HA, war der gut! Da sage noch einer, ich hätte keinen Humor.
Mal sehen! Vielleicht auch ein neues Werk, ein Buch?
Tschüssi für heut'

1983 Gifhorn - immer noch!
Liebes Buch,
gerade einmal 2 Jahre im Amt, habe mich heut' für das Amt des Oberstadtdirektors in Hildesheim beworben. Ein Desaster, sage ich Dir!
Nein, nein, nicht meine Bewerbung und auch nicht meine Eloquenz. Dennoch musste ich nach Bekanntwerden meiner ehemaligen NPD-Mitgliedschaft leider meine Kandidatur zurückziehen. Man kann eben nicht immer Glück haben. Die Hildesheimer scheinen da penibler als die Gifhorner. So werde ich erstmal hier bleiben und sehen, wie ich anderswo weiterkomme. Es gibt ja in Niedersachsen noch mehr Städte, wo man einen wie mich verzweifelt sucht und gut gebrauchen kann...
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Hallo Tagebuch,
ein beswingter Gruß Dir, das mir immer ein mildgestimmtes Ohr leiht, wo andere mir nicht ganz so aufmerksam entgegen treten.
Wie bereits berichtet, bin ich zum Stadtdirektor der Stadt Gifhorn ernannt. Aber ehrlich - ich langweile mich hier zu Tode, jetzt wo ich alles allein tun kann und mir niemand ins Handwerk pfuscht. Die Opposition hier ist auch ziemlich langweilig und auch sonst gibt es kaum was tun für mich. Gähn!
Wie kann man hier Abhilfe schaffen?
Neulich kam mir eine blendende Idee, mein dröges Image wieder ein wenig aufzupeppen.
Da habe ich mal kurz überlegt und halte moderne und jugendliche Rhythmen für äußerst geeignet, mir ein wenig Anerkennung gerade bei unserer Jugend (auf die ich ja bereits in früherer Zeit so viel Wert gelegt und Hoffnung gesetzt habe) zu verschaffen. Deshalb bin ich auf die glanzvolle Idee gekommen, den Jazz-Club Gifhorn e.V. mit zu gründen. Da geht die Post ab!
Irgendjemand hat mir neulich schelmisch erzählt, das wäre eigentlich nicht direkt das, was man unter deutscher Musik und Förderung deutschen Kulturgutes verstünde. Macht nix - Hauptsache es ist nicht solche Negermusik.
Gerade einmal 2 Jahre bin ich jetzt in Gifhorn im Amt, das langweilt zudem. Mal sehen, vielleicht kann ich ja mal wieder eine Bewerbung aufsetzen. Werde mal nachgucken, wo ich mich als nächstes bewähren kann - hier habe ich ja fast alles erreicht. Hildesheim vielleicht? In Hildesheim dort könnte ich was Wildes sein - HA HA HA, war der gut! Da sage noch einer, ich hätte keinen Humor.
Mal sehen! Vielleicht auch ein neues Werk, ein Buch?
Tschüssi für heut'

1983 Gifhorn - immer noch!
Liebes Buch,
gerade einmal 2 Jahre im Amt, habe mich heut' für das Amt des Oberstadtdirektors in Hildesheim beworben. Ein Desaster, sage ich Dir!
Nein, nein, nicht meine Bewerbung und auch nicht meine Eloquenz. Dennoch musste ich nach Bekanntwerden meiner ehemaligen NPD-Mitgliedschaft leider meine Kandidatur zurückziehen. Man kann eben nicht immer Glück haben. Die Hildesheimer scheinen da penibler als die Gifhorner. So werde ich erstmal hier bleiben und sehen, wie ich anderswo weiterkomme. Es gibt ja in Niedersachsen noch mehr Städte, wo man einen wie mich verzweifelt sucht und gut gebrauchen kann...
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Aus dem Tagebuch - 1972-1981 Streifzüge durch die Provinz
Göttingen, 1972
Liebes Tagebuch,
hier bin ich wieder. Ach, soviel Ereignisse sind ins Land gegangen, über die ich Dir hier treulich berichten will.
1972 bin ich ja, wie Du bereits weißt, stellvertretender Kreisvorsitzender der JU (Jungen Union heißt es übrigens!) geworden. Auch hier erarbeitete ich mir schnell den Posten eines Vorsitzenden. Kurz darauf wurde ich sogar Pressesprecher des CDU-Kreisverbandes. Exorbitantes kann ich jedoch nicht berichten. Ich fühle mich jedoch, das sei Dir anvertraut, zu weitaus Höherem berufen.
Dein Vertrauter ...
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Die zu Grunde liegende Gefahr
"Politiker sind nicht eine Gefahr für die Demokratie, sondern ihre Grundlage."
(Ministerpräsident Roland Koch, CDU Hessen)
Wie er das wohl gemeint hat?
Da ich Herrn Koch die Deutungshoheit abspreche, drehe ich den Satz:
Politiker sind die grundlegende Gefahr für die Demokratie.
Mehr
Schäubles Boten abfangen
Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann es sich offiziell leisten, dem Land neue verquerte Werte zu präsentieren und das deutsche Grundgesetz in seine Bastelwerkstatt zu holen.
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Aus dem Tagebuch - 1970: Parteiwechsel - und der Ätzard!
Im Jahr 1970, Universität Göttingen
Liebes Tagebuch!
Verzeih', wenn ich dich längere Zeit warten ließ - ich hatte so viel zu tun in diesen bewegten Zeiten, so daß ich nur schwerlich Zeit erübirgen konnte, mich dir zu widmen.
Habe nun ein neues Refugium, selbst tapeziert und eingerichtet. Bin mächtig stolz auf mich. Die Kommilitonen oder -tanten tapezieren ihre Buden, wie sie sagen, lediglich mit großen Plakaten - Poster genannt. Da sind Persönlichkeiten aus dem Künstlermetier abgebildet, zuweilen auch solcher Art dargestellt, wo ich lieber heimlich hingucken möchte. Da kann man jedes Detail bis ins kleinste Raster hinein kaum übersehen. Weil ja Mutti öfter kommt, etwas aufräumt und mir Tee, Kekse und sonstiges, was ich brauche, vorbeibringt, habe ich mich für Gemälde und weniger bunte Darstellungen entschieden. Jedenfalls ist es recht gemütlich geworden in meiner kleinen Studentenbude.
Damenbesuch hatte ich bisher noch keinen! - (Nachtrag: Ich meine, außer Mutti natürlich!)
Wie bereits angedeutet, hat mein Zeitungsaufruf noch Hoffnung geborgen, die ich jedoch infolge UNSerer Wahlerfolge nun mehr und mehr verliere. Dabei gebe ich der Partei keinerlei Schuld - lag es eher an der Offenheit unseres Programmes und der alten Dickköpfe, die den Krieg und das Gestrige einfach nicht vergessen wollen.
Versteh' mich nicht falsch, liebes Buch, auch ich kann die uns durch die Ausländer und Alliierten entstandene Schmach nicht vergessen, sehe jedoch beim deutschen Volke, daß es die Schmach seines Tuns endlich so verinnerlicht hat, daß es wohl für unsere Partei-Ideen noch etwas zu früh ist. Die Deutschen wollen eben Frieden. Innerhalb kürzester Zeit ist meine Partei wieder aus allen Landes- und fast allen Kommunalparlamenten verschwunden und verliert derzeit Tausende ihrer Mitglieder. Diese mutlosen feigen Verräter glauben nicht mehr an den endlichen Sieg unserer Idee. Lediglich 2% sind für unsere Art, das zukünftige deutsche Schicksal zu gestalten. Wie kann man sich nur so kleinmütig entscheiden? ...
["Aus dem Tagebuch - 1970: Parteiwechsel - und der Ätzard!" mehr »]
Liebes Tagebuch!
Verzeih', wenn ich dich längere Zeit warten ließ - ich hatte so viel zu tun in diesen bewegten Zeiten, so daß ich nur schwerlich Zeit erübirgen konnte, mich dir zu widmen.
Habe nun ein neues Refugium, selbst tapeziert und eingerichtet. Bin mächtig stolz auf mich. Die Kommilitonen oder -tanten tapezieren ihre Buden, wie sie sagen, lediglich mit großen Plakaten - Poster genannt. Da sind Persönlichkeiten aus dem Künstlermetier abgebildet, zuweilen auch solcher Art dargestellt, wo ich lieber heimlich hingucken möchte. Da kann man jedes Detail bis ins kleinste Raster hinein kaum übersehen. Weil ja Mutti öfter kommt, etwas aufräumt und mir Tee, Kekse und sonstiges, was ich brauche, vorbeibringt, habe ich mich für Gemälde und weniger bunte Darstellungen entschieden. Jedenfalls ist es recht gemütlich geworden in meiner kleinen Studentenbude.
Damenbesuch hatte ich bisher noch keinen! - (Nachtrag: Ich meine, außer Mutti natürlich!)
Wie bereits angedeutet, hat mein Zeitungsaufruf noch Hoffnung geborgen, die ich jedoch infolge UNSerer Wahlerfolge nun mehr und mehr verliere. Dabei gebe ich der Partei keinerlei Schuld - lag es eher an der Offenheit unseres Programmes und der alten Dickköpfe, die den Krieg und das Gestrige einfach nicht vergessen wollen.
Versteh' mich nicht falsch, liebes Buch, auch ich kann die uns durch die Ausländer und Alliierten entstandene Schmach nicht vergessen, sehe jedoch beim deutschen Volke, daß es die Schmach seines Tuns endlich so verinnerlicht hat, daß es wohl für unsere Partei-Ideen noch etwas zu früh ist. Die Deutschen wollen eben Frieden. Innerhalb kürzester Zeit ist meine Partei wieder aus allen Landes- und fast allen Kommunalparlamenten verschwunden und verliert derzeit Tausende ihrer Mitglieder. Diese mutlosen feigen Verräter glauben nicht mehr an den endlichen Sieg unserer Idee. Lediglich 2% sind für unsere Art, das zukünftige deutsche Schicksal zu gestalten. Wie kann man sich nur so kleinmütig entscheiden? ...
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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Es ist schon eine Weile her, dass wir einen Artikel in der Kategorie "CDU unter Freunden" veröffentlichten. Lieber wäre uns, gar keinen mehr publik machen zu müssen. Leider kommt es Erstens anders und Zweitens als man denkt.
Den heutigen Vogel schiesst die Jugendorganisation der Union ab und man ist gewillt einen alten Spruch dazu in Erwägung zu ziehen: Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm!
"Nicht jedem das gleiche, sondern jedem das Seine", so lautet ein Spruch auf der Kampagnenwebseite rettet-unsere-schulen.de. Zwar wurde die Internetpräsenz vorrübergehend vom Netz genommen, dank des Google-Cache ist es aber weiter möglich dies nachzuweisen. Wir haben ein PDF daraus erstellt (Download).
Wir fordern den Zentralrat der Juden auf diesem Treiben sofort eine Stellungnahme folgen zu lassen. Es kann nicht sein, dass Firmen wie Tchibo wegen des gleichen Spruches in die Verantwortung genommen werden und die Union unbescholten dabei weg kommt.
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Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen Karriere...
Göttingen im Sommer 1968
Liebes Tagebuch!
Wie du ja bereits weißt, bin ich nun Student an der Göttinger Universität, dort hat man für uns Jurastudenten sogar extra einen Bau für die juristische Falkultät errichtet, der den ehrenvollen Namen "Juridicum" trägt. Ich könnte jedoch mehr Stolz aufbringen, wenn derzeit nicht solch' unordentliche Zustände hier herrschen würden.
Die Unruhe unter der Studentenschaft - weiß Gott, wo sie herrührt - lenkt mich zusehends von meiner wichtigen Arbeit hier ab, so dass ich mich gezwungen sehe, um meines beabsichtigten guten Studienabschlusses willen, mich mehr in politischer Hinsicht zu engagieren, damit wieder mehr Ruhe in diesen Hallen einkehre.
Die Universität verkommt zusehends auch zur Massenuniversität und wird demzufolge egalitär. Wo kommen wir hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Studium kommt. Neuerdings sind auch viele Emporkömmlinge aus Arbeiterkreisen und Sozis hier vertreten. Einer heißt Gerd - nach seinem Nachnamen immer von seinen Genossen "Schröder" gerufen, der ist bereits Altsemester und seit 1966 hier in Göttingen. Aus dem wird nie was, so schludrig, wie der daherkommt.
Mutti hat mir diverse Kravatten geschickt, da ich ja künftig mehr in Verantwortung stehen werde und einen guten Eindruck machen soll, schrieb sie im Begleitbrief. So bin ich bestens ausgestattet und wohl gerüstet. Eine Kravatte sagt mehr als tausend Worte - war das von Konfuzius? Ist ja auch egal!
Ach, liebes Tagebuch, ich bin in meiner neuen NHB-Gruppe prima aufgenommen worden und habe mich sogar als Kandidat für die UNS zur Hochschulwahl aufstellen lassen. Ich hatte auch gleich eine hervorragende Idee zur Wahlplakatgestaltung...

Dank an die Mutter - für die Kravatte!*
... ["Aus dem Tagebuch 1968 - 1969 Beginn einer politischen ... »]
Liebes Tagebuch!
Wie du ja bereits weißt, bin ich nun Student an der Göttinger Universität, dort hat man für uns Jurastudenten sogar extra einen Bau für die juristische Falkultät errichtet, der den ehrenvollen Namen "Juridicum" trägt. Ich könnte jedoch mehr Stolz aufbringen, wenn derzeit nicht solch' unordentliche Zustände hier herrschen würden.
Die Unruhe unter der Studentenschaft - weiß Gott, wo sie herrührt - lenkt mich zusehends von meiner wichtigen Arbeit hier ab, so dass ich mich gezwungen sehe, um meines beabsichtigten guten Studienabschlusses willen, mich mehr in politischer Hinsicht zu engagieren, damit wieder mehr Ruhe in diesen Hallen einkehre.
Die Universität verkommt zusehends auch zur Massenuniversität und wird demzufolge egalitär. Wo kommen wir hin, wenn jeder Hinz und Kunz zum Studium kommt. Neuerdings sind auch viele Emporkömmlinge aus Arbeiterkreisen und Sozis hier vertreten. Einer heißt Gerd - nach seinem Nachnamen immer von seinen Genossen "Schröder" gerufen, der ist bereits Altsemester und seit 1966 hier in Göttingen. Aus dem wird nie was, so schludrig, wie der daherkommt.
Mutti hat mir diverse Kravatten geschickt, da ich ja künftig mehr in Verantwortung stehen werde und einen guten Eindruck machen soll, schrieb sie im Begleitbrief. So bin ich bestens ausgestattet und wohl gerüstet. Eine Kravatte sagt mehr als tausend Worte - war das von Konfuzius? Ist ja auch egal!
Ach, liebes Tagebuch, ich bin in meiner neuen NHB-Gruppe prima aufgenommen worden und habe mich sogar als Kandidat für die UNS zur Hochschulwahl aufstellen lassen. Ich hatte auch gleich eine hervorragende Idee zur Wahlplakatgestaltung...

Dank an die Mutter - für die Kravatte!*
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Aus dem Tagebuch 1967 - 1968
Fliegerhorst Wesendorf, den 4. Juno im Jahre 1967
Liebes Tagebuch!
Du wirst es nicht glauben, heute hat eine gute Partei für eine gute Sache einen Wahlsieg erreicht.
Leiste soeben meinen Beitrag für's Vaterland in Wesendorf. Habe mich, weil Abiturient gleich mal beim Flieger Horst gemeldet. Mal sehen...
Gerade von einem Freigang zurück, habe das Meisterschaftsspiel bei Eintracht Braunschweig gesehen, Jubel ohne Ende. Wir kommen wieder voran! Muss kurz zur Toilette, warte aber, bis die anderen Jungs schlafen, damit ich alleine hingehen kann. Man lacht mich vielleicht aus, deshalb gehe ich lieber, wenn mir niemand dabei zusieht...
Da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
Wesendorf ist klein und beengt, im Vergleich zu Berlin ein Kaff. Hier kommen Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gerade jede Menge Häuser errichtet. Eine rege Bautätigkeit in Wesendorf, kann ich nur sagen, so dass bis 1968 wird die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen sein (> Quelle: Wesendorf)
In Gifhorn gibt es seit den 60er Jahren eine Ansiedlung vornehmlich griechischer Ausländer. Seit kurzem hat man einen Schießsportverein dort, der sich gegründet hat - "eine bewegte Zeit".
Auch im restlichen Niedersachsen tut sich was, Karl Waldemar Schütz, (seit 1937 Ordensjunker, Mitglied der NSDAP u. SS, Gründer der Göttinger Verlagsanstalt, ab 1955 Mitglied der DRP - der Deutschen
Reichspartei), 1955 als DRP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, Mitbegründer der “Deutschen Wochenzeitung”, ab 1964 Mitglied der NPD) wird 1967 Mitglied des niedersächsischen Landtages. (Quelle: Wikipedia)
In Göttingen, wo ich vermutlich mal studieren werde, ist Adolf von Thadden seit 1952 Bürgermeister, der stammt aus altem pommerschen Adelsgeschlecht, ist ab 1939 NSDAP-Mitglied. Bis 1958 war er Senator der Stadt und ab 1960 Mitherausgeber der “Deutsche Nachrichten” (NPD-Wochenzeitung), in die ich nun öfter mal reinschaue. Man muss ja rechtens informiert sein...
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Liebes Tagebuch!
Du wirst es nicht glauben, heute hat eine gute Partei für eine gute Sache einen Wahlsieg erreicht.
Leiste soeben meinen Beitrag für's Vaterland in Wesendorf. Habe mich, weil Abiturient gleich mal beim Flieger Horst gemeldet. Mal sehen...
Gerade von einem Freigang zurück, habe das Meisterschaftsspiel bei Eintracht Braunschweig gesehen, Jubel ohne Ende. Wir kommen wieder voran! Muss kurz zur Toilette, warte aber, bis die anderen Jungs schlafen, damit ich alleine hingehen kann. Man lacht mich vielleicht aus, deshalb gehe ich lieber, wenn mir niemand dabei zusieht...
Da bin ich wieder, liebes Tagebuch.
Wesendorf ist klein und beengt, im Vergleich zu Berlin ein Kaff. Hier kommen Flüchtlinge und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges gerade jede Menge Häuser errichtet. Eine rege Bautätigkeit in Wesendorf, kann ich nur sagen, so dass bis 1968 wird die Zahl der Wohngebäude auf 406 angewachsen sein (> Quelle: Wesendorf)
In Gifhorn gibt es seit den 60er Jahren eine Ansiedlung vornehmlich griechischer Ausländer. Seit kurzem hat man einen Schießsportverein dort, der sich gegründet hat - "eine bewegte Zeit".
Auch im restlichen Niedersachsen tut sich was, Karl Waldemar Schütz, (seit 1937 Ordensjunker, Mitglied der NSDAP u. SS, Gründer der Göttinger Verlagsanstalt, ab 1955 Mitglied der DRP - der Deutschen
Reichspartei), 1955 als DRP-Mitglied im niedersächsischen Landtag, Mitbegründer der “Deutschen Wochenzeitung”, ab 1964 Mitglied der NPD) wird 1967 Mitglied des niedersächsischen Landtages. (Quelle: Wikipedia)
In Göttingen, wo ich vermutlich mal studieren werde, ist Adolf von Thadden seit 1952 Bürgermeister, der stammt aus altem pommerschen Adelsgeschlecht, ist ab 1939 NSDAP-Mitglied. Bis 1958 war er Senator der Stadt und ab 1960 Mitherausgeber der “Deutsche Nachrichten” (NPD-Wochenzeitung), in die ich nun öfter mal reinschaue. Man muss ja rechtens informiert sein...
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