Die CDU in Schleswig-Holstein gibt nicht auf. Scheiß was auf den Wählerwillen. Nun ist sie sogar bereit die Einheitsschule einzuführen um an die Macht zu kommen. Wir erinnern uns, die Einheitsschule war das Teufelswerk gegen das sich der gesamte Wahlkampf des Herrn Carstensen wandte, der ansonsten nur noch in der Bildzeitung auf Brautschau gehen konnte. Nachdem ihn weder die Wähler seines Wahlkreises noch die Damen von Seite drei haben wollten, ist nun auch die Bildungspolitik nicht mehr wichtig. Es geht um die Macht und die Pfründe.
Otto Bernhardt, ansonsten eher unauffälliger Hinterbänkler der CDU im Bundestag, der mit seiner Tätigkeit als Unternehmensberater gut ausgelastet zu sein scheint und auch in seinen sonstigen Nebentätigkeiten eher unauffällig ist, macht den ersten Schritt zum Machtgewinn. Im Spiegel bietet er für die Macht, die Einführung der Einheitsschule an. Das Motto lautet lasst uns regieren, wen interessieren Sachfragen. Gebt uns Macht und Pfründe und wir sind für alles. Ein typischer deutscher Parteipolitiker, dem kein Niveau zu niedrig ist. Da lacht das Wählerherz und fühlt sich wahrlich gut vertreten.
Vielleicht brauchen wir in Berlin noch ein weiteres Denkmal. Das Denkmal des deutschen Parteipolitikers. Als Motiv wäre ein großer nackter Arsch wohl die richtige Auswahl.
Andererseits könnten wir auch einfach unser Wahlsystem ändern und die Abgeordneten an den Wählerwillen binden, anstatt sie zu Parteisoldaten zu machen. Wählen wir doch alle Abgeordneten direkt. In allen Parlamenten. Verdoppeln wir die Anzahl der Wahlkreise und verlangen, das jemand der gewählt werden will, mindestens drei Jahre in seinem Wahlkreis mit Erstwohnsitz gelebt hat. Dazu ein Abwahlrecht.
Welch ein schöner Gedanke. Keine Macht den Parteien - alle Macht den Bürgern.
Roland Koch - Lügen, Betrügen und Erpressen
Es ist für Schleswig-Holstein ziemlich egal, welche unserer großartigen Parteien, sich und ihre Abgeordneten, an diesem Bundesland bereichert. Von wem die Bürger bestohlen werden ist wirklich egal. Ideen für eine zukunftsorientierte Politik hat keine Partei, an den Verhältnissen im Bund kommt keine Landesregierung vorbei. Es macht also keinen Sinn über die Wahl in Schleswig-Holstein zu diskutieren.
Wäre da nicht wieder einmal der brutalstmögliche Vertuscher Roland Koch. Jener Roland Koch, der sich mit illegalen Spendengeldern seine ausländerfeindlichen Wahlkampagnen finanziert hat. Jener Roland Koch der uns alle dreist ins Gesicht gelogen hat, als er behauptete jüdische Erbschaften hätten ihn und seinen Ausländerhass finanziert. Jener Koch der Aufklärung versprach und vertuschte. Jener Koch der die Finanzen seines Landes ordnen wollte und nun in seiner zweiten Amtsperiode als Totalversager mit der roten Fahne in der Hand dasteht. Jener Koch der nun versucht die Wahl in Schleswig-Holstein durch Erpressung zu beeinflussen.
Der Wahlausgang in Schleswig-Holstein ist völlig egal. Nicht egal ist jedoch, dass jede Art von Abschaum in unserem Land agieren kann wie sie will. Wer Roland Koch weitermachen lässt, ob als Staatsanwalt, Parteiangehöriger oder Bürger trägt eine Mitschuld am Niedergang unserer politischen und sozialen Ordnung.
Wer Roland Koch nicht bremst, macht nicht nur die Stimmen der SSW-Wähler ungültig, sondern stellt unser Wahlsystem insgesamt in Frage. Aber es geht ja sowieso kaum noch einer hin.
Das ist übrigens das Ziel von Politikern wie Koch. Wahlen ohne Wahlmöglichkeit und die Ermüdung der Bürger.
Wäre da nicht wieder einmal der brutalstmögliche Vertuscher Roland Koch. Jener Roland Koch, der sich mit illegalen Spendengeldern seine ausländerfeindlichen Wahlkampagnen finanziert hat. Jener Roland Koch der uns alle dreist ins Gesicht gelogen hat, als er behauptete jüdische Erbschaften hätten ihn und seinen Ausländerhass finanziert. Jener Koch der Aufklärung versprach und vertuschte. Jener Koch der die Finanzen seines Landes ordnen wollte und nun in seiner zweiten Amtsperiode als Totalversager mit der roten Fahne in der Hand dasteht. Jener Koch der nun versucht die Wahl in Schleswig-Holstein durch Erpressung zu beeinflussen.
Der Wahlausgang in Schleswig-Holstein ist völlig egal. Nicht egal ist jedoch, dass jede Art von Abschaum in unserem Land agieren kann wie sie will. Wer Roland Koch weitermachen lässt, ob als Staatsanwalt, Parteiangehöriger oder Bürger trägt eine Mitschuld am Niedergang unserer politischen und sozialen Ordnung.
Wer Roland Koch nicht bremst, macht nicht nur die Stimmen der SSW-Wähler ungültig, sondern stellt unser Wahlsystem insgesamt in Frage. Aber es geht ja sowieso kaum noch einer hin.
Das ist übrigens das Ziel von Politikern wie Koch. Wahlen ohne Wahlmöglichkeit und die Ermüdung der Bürger.
Papiertiger und andere Ratgeber
Sage mir mit wem du dich abgibst und ich sage dir was du bist. Es ist geradezu typisch wenn der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Papier, seine guten Ratschläge ausgerechnet über Deutschlands Hetzblatt Nr. 1, die Bildzeitung verbreiten lässt. Genauso typisch ist, das wieder einer unserer hochdotierten Spitzenbeamten sein Amt missbraucht um einem Eingriff in unser politisches System zu verkaufen.
Dabei ist sein Vorschlag die Legislaturperiode des Bundestages auf fünf Jahre zu verlängern, eigentlich ganz vernünftig. In einer Demokratie mit freien Abgeordneten. Unsere Parteisklaven, von denen sich weniger als die Hälfte ihren Wählern direkt stellt, sind alles andere als frei. Das sich in unserem Lande kaum etwas tut, liegt wie Prof. Papier genau weiß, nicht an der Dauer der Legislaturperiode sondern an der Totalblockade der politischen Lager, die längst jede sachliche Ebene verlassen haben.
Warum also will Professor Papier diese Chaoten nun auch noch länger im Amt belassen? Warum kommt ein solcher Vorschlag gerade dann wenn Laurenz Nimmersatt Meyer zurücktreten muss und mit großer Sicherheit keinen neuen Listenplatz bekommen wird? Ein Schuft wer arges dabei denkt. Natürlich ist es in unserem Land völlig gleichgültig ob Wahlen abgehalten werden und wer diese gewinnt. Im Ergebnis ändert sich nichts. Selbst wenn sich nur noch 20 Prozent der Bürger an dem Schwachsinn teilnehmen, werden die Parteien grandiose Siege feiern. Auch wenn die FDP nur 0,2 Prozent der Stimmberechtigten vertritt, wird sie über die 5 Prozent Hürde in ihre Pfründe gespült.
Es sieht jedoch viel besser aus, wenn der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes den Abzockern den Weg ebnet. Jenes Gerichtes, dass die Anträge der Bürger ohne Begründung zurückweist und damit selbst gegen die Verfassung verstößt. Jenes Gerichtes das es zugelassen hat, das Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble ganz Deutschland nach der Wiedervereinigung um eine Verfassung betrogen hat. Die Verfassung die von den Vätern des Grundgesetzes zwingend vorgeschrieben war. Jenes Gerichtes, das genau wie sein Präsident noch nicht einmal per Email erreichbar ist, damit ja kein Bürger den Herrschaften die Meinung sagen kann.
Wir können uns weder gegen unsere Abgeordneten noch gegen unser Verfassungsgericht wehren. Wir müssen es akzeptieren das sich der Präsident des Verfassungsgerichtes mit der Springer-Presse gemein macht. Wir müssen ihn und seine Mitrichter auch noch bezahlen. Wir müssen ihnen aber nicht glauben und wir dürfen ihnen sagen, dass wir ihnen nicht trauen.
Mögen Sie im Namen des Volkes Urteile sprechen, das Volk hat sein Urteil über diese Herrschaften längst getroffen.
Wir können nur noch auf eine europäische Verfassung hoffen, auch wenn wir über diese nicht abstimmen dürfen.
Dabei ist sein Vorschlag die Legislaturperiode des Bundestages auf fünf Jahre zu verlängern, eigentlich ganz vernünftig. In einer Demokratie mit freien Abgeordneten. Unsere Parteisklaven, von denen sich weniger als die Hälfte ihren Wählern direkt stellt, sind alles andere als frei. Das sich in unserem Lande kaum etwas tut, liegt wie Prof. Papier genau weiß, nicht an der Dauer der Legislaturperiode sondern an der Totalblockade der politischen Lager, die längst jede sachliche Ebene verlassen haben.
Warum also will Professor Papier diese Chaoten nun auch noch länger im Amt belassen? Warum kommt ein solcher Vorschlag gerade dann wenn Laurenz Nimmersatt Meyer zurücktreten muss und mit großer Sicherheit keinen neuen Listenplatz bekommen wird? Ein Schuft wer arges dabei denkt. Natürlich ist es in unserem Land völlig gleichgültig ob Wahlen abgehalten werden und wer diese gewinnt. Im Ergebnis ändert sich nichts. Selbst wenn sich nur noch 20 Prozent der Bürger an dem Schwachsinn teilnehmen, werden die Parteien grandiose Siege feiern. Auch wenn die FDP nur 0,2 Prozent der Stimmberechtigten vertritt, wird sie über die 5 Prozent Hürde in ihre Pfründe gespült.
Es sieht jedoch viel besser aus, wenn der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes den Abzockern den Weg ebnet. Jenes Gerichtes, dass die Anträge der Bürger ohne Begründung zurückweist und damit selbst gegen die Verfassung verstößt. Jenes Gerichtes das es zugelassen hat, das Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble ganz Deutschland nach der Wiedervereinigung um eine Verfassung betrogen hat. Die Verfassung die von den Vätern des Grundgesetzes zwingend vorgeschrieben war. Jenes Gerichtes, das genau wie sein Präsident noch nicht einmal per Email erreichbar ist, damit ja kein Bürger den Herrschaften die Meinung sagen kann.
Wir können uns weder gegen unsere Abgeordneten noch gegen unser Verfassungsgericht wehren. Wir müssen es akzeptieren das sich der Präsident des Verfassungsgerichtes mit der Springer-Presse gemein macht. Wir müssen ihn und seine Mitrichter auch noch bezahlen. Wir müssen ihnen aber nicht glauben und wir dürfen ihnen sagen, dass wir ihnen nicht trauen.
Mögen Sie im Namen des Volkes Urteile sprechen, das Volk hat sein Urteil über diese Herrschaften längst getroffen.
Wir können nur noch auf eine europäische Verfassung hoffen, auch wenn wir über diese nicht abstimmen dürfen.
Merkel klammert sich an Meyer
Laurenz Nimmersatt Meyer, der die moralische Meßlatte für andere Menschen und vor allem den politischen Gegner immer in unerreichbaren Höhen anbringt, hat sie für sich selbst in einer tiefen Grube versenkt. Damit entspricht sie durchaus seinem Niveau. Er wird weiter aus seiner selbstgegrabenen Grube heraus die anderen ankläffen.
Großzügig spendet er die Abfindung die ihm gar nicht zustand, weil er ja weiter für die RWE gearbeitet hat, an die SOS-Kinderdörfer. Geld stinkt zwar nicht, aber diese Spende hat einen üblen Geruch, den gleichen wie der ganze Laurenz Nimmersatt. Eigentlich war klar, das er zurücktreten muss. Bei einem SPD-Mitglied hätte die ganze CDU-Meute vor Geifer tropfend jede nur denkbare Strafe gefordert. Und dies zu Recht.
Meyer aber bleibt. Wenn Heiner Geißler von der hässlichen Fratze des herrschenden Kapitalismus spricht, fällt einem sofort Meyer ein, der ein typischer verlogener Vertreter dieser Gattung ist. Mit seinem fetten Grinsen wird er morgen wieder fordern, dass die arbeitenden Menschen, die Arbeitslosen und die Rentner noch mehr Verzicht üben und moralisierend auf diese herabsehen. Glaubwürdigkeit kann er durch diese Affäre nicht verlieren, weil er nie glaubwürdig war.
Angela Merkels krampfhaftes Festhalten an Meyer ist rational nicht zu erklären. Man kann nur vermuten welche Leichen die beiden gemeinsam im Keller haben, oder was Meyer ausplaudern könnte. Liegt es vielleicht einfach daran, das die CDU auf die schnelle keinen geeigneten Nachfolger finden kann, weil keiner zusammen mit Angela Merkel untergehen will? Muss sie an Meyer festhalten, weil sie in der Partei schon völlig isoliert ist? Der hessische Ministerpräsident Koch konnte seine Freude über den Fall Meyer kaum verbergen, aus seinen Reihen kamen die lautesten Rücktrittsforderungen in der CDU.
Mit dem schwer angeschlagenen Meyer kann Frau Merkel nicht mehr auf die Kanzlerkandidatur hoffen. Für die Wahlen in NRW und Schleswig-Holstein haben sich die Chancen dramatisch verschlechtert. Das Ende der Ära Merkel scheint angebrochen zu sein. Für Deutschland kein Verlust.
Großzügig spendet er die Abfindung die ihm gar nicht zustand, weil er ja weiter für die RWE gearbeitet hat, an die SOS-Kinderdörfer. Geld stinkt zwar nicht, aber diese Spende hat einen üblen Geruch, den gleichen wie der ganze Laurenz Nimmersatt. Eigentlich war klar, das er zurücktreten muss. Bei einem SPD-Mitglied hätte die ganze CDU-Meute vor Geifer tropfend jede nur denkbare Strafe gefordert. Und dies zu Recht.
Meyer aber bleibt. Wenn Heiner Geißler von der hässlichen Fratze des herrschenden Kapitalismus spricht, fällt einem sofort Meyer ein, der ein typischer verlogener Vertreter dieser Gattung ist. Mit seinem fetten Grinsen wird er morgen wieder fordern, dass die arbeitenden Menschen, die Arbeitslosen und die Rentner noch mehr Verzicht üben und moralisierend auf diese herabsehen. Glaubwürdigkeit kann er durch diese Affäre nicht verlieren, weil er nie glaubwürdig war.
Angela Merkels krampfhaftes Festhalten an Meyer ist rational nicht zu erklären. Man kann nur vermuten welche Leichen die beiden gemeinsam im Keller haben, oder was Meyer ausplaudern könnte. Liegt es vielleicht einfach daran, das die CDU auf die schnelle keinen geeigneten Nachfolger finden kann, weil keiner zusammen mit Angela Merkel untergehen will? Muss sie an Meyer festhalten, weil sie in der Partei schon völlig isoliert ist? Der hessische Ministerpräsident Koch konnte seine Freude über den Fall Meyer kaum verbergen, aus seinen Reihen kamen die lautesten Rücktrittsforderungen in der CDU.
Mit dem schwer angeschlagenen Meyer kann Frau Merkel nicht mehr auf die Kanzlerkandidatur hoffen. Für die Wahlen in NRW und Schleswig-Holstein haben sich die Chancen dramatisch verschlechtert. Das Ende der Ära Merkel scheint angebrochen zu sein. Für Deutschland kein Verlust.
Vorteilsnahme, Bestechlichkeit, Faulheit, große Schnauze und Unfähigkeit
Das war wieder einmal eine Woche des Parlamentarismus. Sternstunde reihte sich an Sternstunde. Hermann-Josef Arentz muss seine Posten abgeben, weil er 60.000 Euro per Jahr von der RWE für angeblich nichts bekam behält aber sein Mandat. Der CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer, kassierte auch, tritt aber nicht zurück. Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble der uns schon um eine Verfassung betrog, erzählt uns spitzmündig im Fernsehen warum wir auch bei der europäischen Verfassung außen vorbleiben müssen. Den Bundestagsabgeordneten werden Eintrittskarten für die Fußballweltmeisterschaft zugeschustert und die einzige sinnvolle Reform dieses Jahres scheitert, weil der brutalstmögliche Aufklärer Roland Koch nun nach Angela Merkel, auch Edmund Stoiber als möglichen Gegner um eine Kanzlerkandidatur abschießen musste.
Es ist das gleiche Pack, das den Arbeitslosen und Rentnern nach jahrzehntelangem Zahlen der Beiträge nun jeden Cent neidet. Jene schleimigen Monströsitäten, die sich im Sumpf von Korruption und Bestechlichkeit suhlen können, ohne das sichtbar neuer Schmutz hängen bleibt. Es sind jene Leute, die zum ersten Januar 2005 bedenkenlos ca. 200.000 Mitbürger aus den Krankenkassen drücken, weil diese kein ALO II bekommen, und nicht familienversichert werden können. Darunter selbstverständlich auch Kinder.
Unsere politische Klasse und ihre medialen Helferlein sind verkommen bis ins Mark. Selbst die paar Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Es besteht keine Chance mehr, dass sich irgendetwas ändern könnte. Wir müssen Sie abwählen. Bei jeder Wahl. Wir müssen unser Wahlrecht ändern, damit jeder Abgeordnete einem Wahlkreis verpflichtet ist und nicht den Parteizentralen. Wir dürfen den Abgeordneten keine Pause mehr lassen. Rufen wir sie an und bedanken uns für ihre miserable Arbeit, schreiben wir sie an machen wir ihnen klar, dass sie endgültig überzogen haben.
Auch aus der Parteijugend ist keine Hoffnung zu schöpfen, die Junge Union singt lauthals Helmut Kohl unser Idol und freut sich das dieser mit seinen Parteispenden davon gekommen ist. Natürlich konnten wir ihm nicht beweisen, dass er bestechlich war, aber wir kennen die Wahrheit. Die FDP machte den Steuergrafen Lambsdorff zu ihrem Ehrenvorsitzenden, wir wissen warum. Hinter jedem Hund ohne Maulkorb und jedem Falschparker läuft in diesem Lande die komplette Ordnungsmacht hinterher, eine Anklage gegen die bestochenen Bonzen werden wir vergeblich erwarten. Da findet sich kein Kläger und kein Richter.
Laurenz Meyer wird uns morgen erklären warum wir den Alten die Rente kürzen müssen und Roland Koch wird neue jüdische Erbschaften dazu benutzen um den Ausländerhass zu schüren. Teile und herrsche ist ihre Methode. Unsere Feinde sitzen nicht rechts oder links, unsere Feinde sind nicht islamische Terroristen, unsere Feinde sind unsere Abgeordnete.
Dagegen hilft keine Revolution, die Schmierenkomödianten wären sofort wieder oben. Dagegen hilft auch keine Selbstjustiz. Für jeden Gerichteten stehen drei neue in den Startlöchern. Dagegen hilft nur ständige Aufklärung. Macht bekannt was ihr über die Vögel wisst, wählt freie, parteiunabhängige Kandidaten, fordert eine Verfassung, wie sie vorgesehen war und kämpft für ein Direktwahlrecht. Sagt denen die sich über Listen am Wähler vorbeigemogelt haben, dass ihr sie nicht anerkennt. Verklagt sie wenn sie ohne echtes Mandat behaupten, die Deutschen zu vertreten. Jagt die Politiker und Lobbyisten davon und zahlt nicht noch Fernsehgebühren dafür, dass sie sich lamentierend ausbreiten können.
Entweder wir kämpfen um dieses Land, oder wir können gleich aufgeben.
Es ist das gleiche Pack, das den Arbeitslosen und Rentnern nach jahrzehntelangem Zahlen der Beiträge nun jeden Cent neidet. Jene schleimigen Monströsitäten, die sich im Sumpf von Korruption und Bestechlichkeit suhlen können, ohne das sichtbar neuer Schmutz hängen bleibt. Es sind jene Leute, die zum ersten Januar 2005 bedenkenlos ca. 200.000 Mitbürger aus den Krankenkassen drücken, weil diese kein ALO II bekommen, und nicht familienversichert werden können. Darunter selbstverständlich auch Kinder.
Unsere politische Klasse und ihre medialen Helferlein sind verkommen bis ins Mark. Selbst die paar Ausnahmen bestätigen nur die Regel. Es besteht keine Chance mehr, dass sich irgendetwas ändern könnte. Wir müssen Sie abwählen. Bei jeder Wahl. Wir müssen unser Wahlrecht ändern, damit jeder Abgeordnete einem Wahlkreis verpflichtet ist und nicht den Parteizentralen. Wir dürfen den Abgeordneten keine Pause mehr lassen. Rufen wir sie an und bedanken uns für ihre miserable Arbeit, schreiben wir sie an machen wir ihnen klar, dass sie endgültig überzogen haben.
Auch aus der Parteijugend ist keine Hoffnung zu schöpfen, die Junge Union singt lauthals Helmut Kohl unser Idol und freut sich das dieser mit seinen Parteispenden davon gekommen ist. Natürlich konnten wir ihm nicht beweisen, dass er bestechlich war, aber wir kennen die Wahrheit. Die FDP machte den Steuergrafen Lambsdorff zu ihrem Ehrenvorsitzenden, wir wissen warum. Hinter jedem Hund ohne Maulkorb und jedem Falschparker läuft in diesem Lande die komplette Ordnungsmacht hinterher, eine Anklage gegen die bestochenen Bonzen werden wir vergeblich erwarten. Da findet sich kein Kläger und kein Richter.
Laurenz Meyer wird uns morgen erklären warum wir den Alten die Rente kürzen müssen und Roland Koch wird neue jüdische Erbschaften dazu benutzen um den Ausländerhass zu schüren. Teile und herrsche ist ihre Methode. Unsere Feinde sitzen nicht rechts oder links, unsere Feinde sind nicht islamische Terroristen, unsere Feinde sind unsere Abgeordnete.
Dagegen hilft keine Revolution, die Schmierenkomödianten wären sofort wieder oben. Dagegen hilft auch keine Selbstjustiz. Für jeden Gerichteten stehen drei neue in den Startlöchern. Dagegen hilft nur ständige Aufklärung. Macht bekannt was ihr über die Vögel wisst, wählt freie, parteiunabhängige Kandidaten, fordert eine Verfassung, wie sie vorgesehen war und kämpft für ein Direktwahlrecht. Sagt denen die sich über Listen am Wähler vorbeigemogelt haben, dass ihr sie nicht anerkennt. Verklagt sie wenn sie ohne echtes Mandat behaupten, die Deutschen zu vertreten. Jagt die Politiker und Lobbyisten davon und zahlt nicht noch Fernsehgebühren dafür, dass sie sich lamentierend ausbreiten können.
Entweder wir kämpfen um dieses Land, oder wir können gleich aufgeben.
Verordneter Stolz
Im Rahmen der Vorbereitungen des nächsten Kreuzzuges gegen den Islam, sowie der anstehenden Wahlen, haben unsere politischen Führer einen neuen Mangel bei den Deutschen entdeckt. Mangelnder Stolz auf Deutschland und das fehlen jeglicher Bereitschaft, sich für amerikanische Interessen in irgendwelchen imperialen Kriegen zu opfern. Die Liste der unserer Fehler wird immer länger. Wir arbeiten zu wenig und zu teuer, haben die teuersten Krankheiten, kaufen zu wenig, sparen zu viel, sind laut Pisa zu dämlich, und zu feige ein paar tausend Irakis, Iraner oder sonst was zu erschießen.
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Das Narrenschiff geistert durch die Nacht
24 Kapitäne treten sich auf der Brücke des Dampfers Arbeitsagentur gegenseitig auf die Füße. Drei Vorstände und 21 Verwaltungsräte, zeigen in alle Himmelrichtungen, einige sogar nach oben oder unten.
Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Kohl, Köhler, Kleinholz
In Deutschland sind immer Wahlen, so auch im Dezember 1990. Bereits im Sommer 1989 schien fest zu stehen, das die Zeit des Helmut Kohl, nun endgültig abgelaufen sei. Selbst die CDU hatte einen Parteitag vorbereitet auf dem er gegangen werden sollte. Aber es gab Rettung. Zufälligerweise öffnete Ungarn während des Parteitages vor der versammelten Weltpresse den eisernen Vorhang und durchschnitt die Grenzzäune zu Österreich. Kohl war gerettet. Zumindest innerhalb seiner Partei
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Die Saar hat gewählt,
oder vielmehr die Saar hat nicht gewählt. 45 Prozent der wahlberechtigten Saarländer haben das Spiel einfach nicht mit gemacht. 13 Prozent mehr Nichtwähler als beim letzten Versuch. Damit verzeichnen die Nichtwähler den stärksten Stimmenzuwachs. Als zweitstärkster Sieger ist die NPD zu vermelden, die auf Anhieb 4 Prozent der Wähler erreichen konnte.
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Oskar und die Mottenkiste
Im Cicero präsentiert uns Oskar unter dem Titel " So rette ich Deutschland" was der kleine Napoleon von der Saar, was er so alles in der hintersten Ecke, auf dem politischen Dachboden gefunden hat und nun wiederverwerten möchte.
Recycling ist an sich ja eine gute Sache, solange es sich nicht um verstaubte Altpolitiker handelt, die sich mit den erfolglosen Ideen der Vergangenheit nur interessant machen wollen.
Der gute Oskar Lafontaine, fand keinen Platz im Dschungelcamp und wurde auch auf der Alm nicht zugelassen, nun versucht er ein Comeback als Politcharge. Genau wie seine Fernsehvorbilder, lässt auch er keine Blamage aus, um sich ins Gespräch zu bringen. Angebliche Gespräche mit ebenso angestaubten Gewerkschaftsführern, Mitgliedschaft in einer neuen Linkspartei oder mögliche Reden auf Montagsdemonstrationen. Überall ist Oskar. Überall ist er so notwendig wie ein Kropf.
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Recycling ist an sich ja eine gute Sache, solange es sich nicht um verstaubte Altpolitiker handelt, die sich mit den erfolglosen Ideen der Vergangenheit nur interessant machen wollen.
Der gute Oskar Lafontaine, fand keinen Platz im Dschungelcamp und wurde auch auf der Alm nicht zugelassen, nun versucht er ein Comeback als Politcharge. Genau wie seine Fernsehvorbilder, lässt auch er keine Blamage aus, um sich ins Gespräch zu bringen. Angebliche Gespräche mit ebenso angestaubten Gewerkschaftsführern, Mitgliedschaft in einer neuen Linkspartei oder mögliche Reden auf Montagsdemonstrationen. Überall ist Oskar. Überall ist er so notwendig wie ein Kropf.
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Auch ein blindes Huhn trinkt mal einen Korn,
pflegte man in meiner westfälischen Heimat zu sagen. An anderen Orten finden diese Hühner ein Korn. Man muss nur lange genug picken und es müssen Körner vorhanden sein. Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, CDU, der in der letzten Woche schon dadurch auffiel, dass er Friederich Merz und Peter Koch für ihre Eröffnung des Sommertheaters mit dem Kündigungsschutz abkanzelte und danach die Rechtschreibreform wieder auf die Tagesordnung brachte, wurde gleich noch mal fündig. Wenn er daraus ein System entwickelt, könnte der Mann mir richtig Freude bereiten.
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Die Richter in den roten Roben - Verfassungsrichter ohne Verfassung
Unsere Zentralregierung, das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, hat wieder einmal zugeschlagen. Diesmal machte es sich für eine bei diesem Gericht besonders beliebte und entsprechend geschützte Randgruppe stark.
Das nicht unbedingt für seine Liberalität bekannte Oberverwaltungsgericht Münster, hatte sich doch tatsächlich erlaubt, der NPD zwei Demonstrationen gegen einen Synagogenbau in Bochum zu untersagen. In bewährter Manier schützt das Bundesverfassungsgericht die Interessen der ewig Gestrigen und erklärte, das erst das Vorliegen von Straftaten, aber nicht der begründete Verdacht, ein Demonstrationsverbot ermöglicht. Das ist ein juristisch fein ziselierter Beschluss, der zukünftig jedes Demonstrationsverbot gegen Rechts unmöglich macht. Unnötig zu bemerken, dass dies natürlich nur für die Braunen Horden gilt und nicht etwa für Linke. Zumindest ist die Justiz in diesem Punkt seit dem Kaiserreich konstant.
["Die Richter in den roten Roben - Verfassungsrichter ohne ... »]
Das nicht unbedingt für seine Liberalität bekannte Oberverwaltungsgericht Münster, hatte sich doch tatsächlich erlaubt, der NPD zwei Demonstrationen gegen einen Synagogenbau in Bochum zu untersagen. In bewährter Manier schützt das Bundesverfassungsgericht die Interessen der ewig Gestrigen und erklärte, das erst das Vorliegen von Straftaten, aber nicht der begründete Verdacht, ein Demonstrationsverbot ermöglicht. Das ist ein juristisch fein ziselierter Beschluss, der zukünftig jedes Demonstrationsverbot gegen Rechts unmöglich macht. Unnötig zu bemerken, dass dies natürlich nur für die Braunen Horden gilt und nicht etwa für Linke. Zumindest ist die Justiz in diesem Punkt seit dem Kaiserreich konstant.
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Ick wundere mir über gar nischt mehr
Die CDU hat das Sommertheater begonnen. Das Stück heißt "Uns kotzt eure Armut an - Jetzt machen wir euch richtig fertig".
Im ersten Akt erledigen der berühmte Bierdeckeldompteur Friedrich Merz und der brutalstmögliche Aufklärer Roland Koch mal eben im Vorbeigehen die Sache mit dem Tarifrecht. Arbeitslose brauchen keinen Kündigungsschutz und werdende Arbeitslose auch nicht. Wozu Tarifverträge? Es reicht, wenn der Arbeitgeber die Lohnkürzungen über die Medien veröffentlicht. Für die Beiden ist die Marschroute klar. Anstatt Lohnzahlungen zu erhalten sollen die Arbeitnehmer in Zukunft dafür bezahlen, dass sie in so gut ausgestatteten und namhaften Betrieben arbeiten dürfen.
["Ick wundere mir über gar nischt mehr" mehr »]
Im ersten Akt erledigen der berühmte Bierdeckeldompteur Friedrich Merz und der brutalstmögliche Aufklärer Roland Koch mal eben im Vorbeigehen die Sache mit dem Tarifrecht. Arbeitslose brauchen keinen Kündigungsschutz und werdende Arbeitslose auch nicht. Wozu Tarifverträge? Es reicht, wenn der Arbeitgeber die Lohnkürzungen über die Medien veröffentlicht. Für die Beiden ist die Marschroute klar. Anstatt Lohnzahlungen zu erhalten sollen die Arbeitnehmer in Zukunft dafür bezahlen, dass sie in so gut ausgestatteten und namhaften Betrieben arbeiten dürfen.
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Die Spalter und das Ende der SPD
Immer wieder montags kommt nicht die Erinnerung, sondern das Grauen. Klaus Uwe Benneter, Generalsekretär der SPD, verkündet stotternd und mit vielen Ähs umd Mhms, dass es nicht zu verkünden gibt. Was strahlt dieser Mann doch für ein Vertrauen aus. Wenn er mal wieder nichts zu sagen hatte, dafür aber viele Worte brauchte und lange genug verstört in die Kamera gelinst hat, habe ich wieder so richtig Vertrauen in die SPD.
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Wahrsager
Schon seit ewigen Zeiten ist es den Menschen ein Bedürfnis zu erfahren, was morgen sein wird. Aus dem Rauch der Lagerfeuer, den Innereien einer Schlange, dem Fall kleiner Holzstückchen oder den Linien der Hand lesen angeblich Kundige den Verlauf der Zukunft. Während beim Kaffeesatz und den Eingeweiden von Hühnern der Humbug offensichtlich ist, erheben Meinungsumfragen den Anspruch mit tatsächlichen Zahlen zu operieren.
Tarotkarten im Computer. Gutes Orakel, guter Lohn. Schlechtes Orakel mit kostenpflichtigem Hinweis zur Vermeidung des Übels. Es geht immer nur um Geld. Dabei hat die aus der Hand oder der Kristallkugel lesende Zigeunerin wenigstens noch einen Flair, auch wenn es sich bei der Dame um Rosamunde Knülpich, Hausfrau aus Mettmann handelt. Dieser Flair geht den computergestützten Wahrsagern völlig ab. Ob Hans-Werner Sinn, der sich als Nebenregierung versteht, oder Klaus-Peter Schöppner der als CDU-Wahlkampfhelfer bei Emnid agiert, es fehlt ihrem Hokuspokus einfach der Charme. Da wird Reza Darius Montass ["Wahrsager" mehr »]
Tarotkarten im Computer. Gutes Orakel, guter Lohn. Schlechtes Orakel mit kostenpflichtigem Hinweis zur Vermeidung des Übels. Es geht immer nur um Geld. Dabei hat die aus der Hand oder der Kristallkugel lesende Zigeunerin wenigstens noch einen Flair, auch wenn es sich bei der Dame um Rosamunde Knülpich, Hausfrau aus Mettmann handelt. Dieser Flair geht den computergestützten Wahrsagern völlig ab. Ob Hans-Werner Sinn, der sich als Nebenregierung versteht, oder Klaus-Peter Schöppner der als CDU-Wahlkampfhelfer bei Emnid agiert, es fehlt ihrem Hokuspokus einfach der Charme. Da wird Reza Darius Montass ["Wahrsager" mehr »]
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
Immer sind es die kleinen Dinge die sich addieren. Diese kleinen Dinge sind so unauffällig, einzeln haben sie kaum Gewicht. Aber zusammengenommen sind sie groß, wiegen schwer und können sehr gefährlich werden. Sie sind dann fast unbesiegbar.
Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
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Die CDU/CSU hat alle Masken fallen lassen und fordert nun öffentlich die Zerschlagung der Rechte der Arbeiter. Die FDP hatte dafür nie eine Maske. Ob beim Kündigungsschutz, Sozialversicherungssystem, Steuerrecht oder bei der Rente sollen die Arbeitnehmer endlich wieder auf den ihnen zustehenden Platz zurückgedrängt werden. Wer vierzig Stunden und mehr arbeitet für weniger Lohn, ist wenigstens beschäftigt. Für sich genommen nicht wichtig.
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Lieber Dr. Degenhardt, du Lausbub mit dem Rauschebart
Mensch, Fränzken, ich bin ja nun der Letzte, der zu Ergebenheitsadressen neigt. Aber was Recht ist, muss auch Recht bleiben. Wie oft hab ich innerlich auf dich geschimpft, wenn du meinen geliebten Sozialdemokraten die Leviten gelesen hast. Nein, ich hab schon damals gewusst, dass du Recht hast. Aber ich hätte es mir doch freundlicher gewünscht. Weißt du in so einem Stil, der den Rechten keine Argumente liefert, der diese unsozialen Christen nicht erfreut. Aber ich lag falsch. Du hattest sie schon damals durchschaut. Nun haben sie uns gründlichst verraten, die sozialen Demokraten.
Alle Errungenschaften, für die wir mal gekämpft haben, nehmen sie uns jetzt. Lautlos jubeln sie uns ein Ding nach dem anderen unter. Angeblich um Schlimmeres zu vermeiden. Der Schily ist mittlerweile rechts an all seinen Vorgängern vorbei, der Clement könnte ohne Probleme den Ackermann bei der deutschen Bank ablösen und der Schröder wäre ein guter Kanzlerkandidat der CDU. Sozialdemokratische Traditionen, die sind denen schnuppe. Die sind vorwärts gewandt. Da war ich doch schon fast wieder versöhnt mit meiner SPD, als wir keinen imperialen Krieg gegen den Irak mitmachen wollten. Das hat sich jetzt auch erledigt. In einem Jahr stehen wir dort. Germans to the front. Selbst wenn sie das Richtige tun, wie jetzt der Peter Struck, so frag ich mich doch, was werden die aus unserer Bundeswehr machen? Wenn die CDU drankommt, wird sie das Schwert der Amerikaner, der Pflüger will ja wenn möglich die Muslime vernichten, auch wenn er das wortreich umschreibt. Ja, Fränzken, die Party ist vorbei und wie die vorbei ist.
Wir lernen jetzt umdenken. Die Globalisierung hat nun sogar die Amis erreicht. Aber auch dieser Zug ist ohne unsere Gegenwehr abgefahren. Und getanzt wird wieder, Fränzken, in Port au Prince wo sie gerade den Aristide vertrieben haben, und nun wieder der Bush regiert, mit französischer Genehmigung. Es lassen die Kinder aus Port au Prince uns trotzdem ruhig schlafen. Ach, deine Franzosen, Franz. Die haben sich entwickelt, und nicht zum Guten. Sie sind nur uns Deutschen ähnlicher geworden.
Überhaupt Gegenwehr. Die Kalaschnikow liegt schon lange nicht mehr unter dem losen Bodenbrett. So wie es keine losen Bodenbretter mehr gibt, gibt es auch keine Ziele für die Kalaschnikow. Der Springer ist tot, aber sein Ungeist lebt. Nur einen Müller-Vogg zu erschießen oder einen Ackermann, wäre reine Munitionsverschwendung. McKinsey kannst du nicht treffen. Rolf Hochhuth prognostiziert die Revolution für die nächste Zeit und hofft, dass sie unblutig sein möge. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die meisten alten Genossen haben wir längst begraben und den Nachwuchs haben sich die Braunen geholt. Deren Denken ist ja auch einfacher und nicht so komplex wie unser Sozialistengewäsch. Wir anderen haben uns angepasst und suchen nun unser Glück unter Pflaumenbäumen und betäuben die Wut mit dem alten russischen Stoff.
Alle Errungenschaften, für die wir mal gekämpft haben, nehmen sie uns jetzt. Lautlos jubeln sie uns ein Ding nach dem anderen unter. Angeblich um Schlimmeres zu vermeiden. Der Schily ist mittlerweile rechts an all seinen Vorgängern vorbei, der Clement könnte ohne Probleme den Ackermann bei der deutschen Bank ablösen und der Schröder wäre ein guter Kanzlerkandidat der CDU. Sozialdemokratische Traditionen, die sind denen schnuppe. Die sind vorwärts gewandt. Da war ich doch schon fast wieder versöhnt mit meiner SPD, als wir keinen imperialen Krieg gegen den Irak mitmachen wollten. Das hat sich jetzt auch erledigt. In einem Jahr stehen wir dort. Germans to the front. Selbst wenn sie das Richtige tun, wie jetzt der Peter Struck, so frag ich mich doch, was werden die aus unserer Bundeswehr machen? Wenn die CDU drankommt, wird sie das Schwert der Amerikaner, der Pflüger will ja wenn möglich die Muslime vernichten, auch wenn er das wortreich umschreibt. Ja, Fränzken, die Party ist vorbei und wie die vorbei ist.
Wir lernen jetzt umdenken. Die Globalisierung hat nun sogar die Amis erreicht. Aber auch dieser Zug ist ohne unsere Gegenwehr abgefahren. Und getanzt wird wieder, Fränzken, in Port au Prince wo sie gerade den Aristide vertrieben haben, und nun wieder der Bush regiert, mit französischer Genehmigung. Es lassen die Kinder aus Port au Prince uns trotzdem ruhig schlafen. Ach, deine Franzosen, Franz. Die haben sich entwickelt, und nicht zum Guten. Sie sind nur uns Deutschen ähnlicher geworden.
Überhaupt Gegenwehr. Die Kalaschnikow liegt schon lange nicht mehr unter dem losen Bodenbrett. So wie es keine losen Bodenbretter mehr gibt, gibt es auch keine Ziele für die Kalaschnikow. Der Springer ist tot, aber sein Ungeist lebt. Nur einen Müller-Vogg zu erschießen oder einen Ackermann, wäre reine Munitionsverschwendung. McKinsey kannst du nicht treffen. Rolf Hochhuth prognostiziert die Revolution für die nächste Zeit und hofft, dass sie unblutig sein möge. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die meisten alten Genossen haben wir längst begraben und den Nachwuchs haben sich die Braunen geholt. Deren Denken ist ja auch einfacher und nicht so komplex wie unser Sozialistengewäsch. Wir anderen haben uns angepasst und suchen nun unser Glück unter Pflaumenbäumen und betäuben die Wut mit dem alten russischen Stoff.
Banker als Bundespräsident?
"Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden." Das ist nicht etwa eine Aussage der PDS von 2004, sondern so stand es im Ahlener Programm der CDU vom 3. Februar 1947. Da behaupte doch noch einer, die CDU sei nicht entwicklungsfähig. Von den Grundlagen der katholischen Soziallehre bis zum heutigen Globalisierungsfanclub und zu fanatischen Anhängern von Shareholder Value ohne jegliche Verpflichtung.
Der Konstanzer Südkurier stellt heute fest: "Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bundesrepublik Deutschland braucht andere Fähigkeiten als ein Bankdirektor." Dem wäre eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen. Nachdem Horst Köhler sofort nach Bekanntgabe der Nominierung von seinem Amt als geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten ist, lohnt es sich aber dennoch, sich ein wenig mit der Person Köhler zu beschäftigen.
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Der Konstanzer Südkurier stellt heute fest: "Der Aufsichtsratsvorsitzende der Bundesrepublik Deutschland braucht andere Fähigkeiten als ein Bankdirektor." Dem wäre eigentlich kaum noch etwas hinzuzufügen. Nachdem Horst Köhler sofort nach Bekanntgabe der Nominierung von seinem Amt als geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds zurückgetreten ist, lohnt es sich aber dennoch, sich ein wenig mit der Person Köhler zu beschäftigen.
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Kein Rückenwind aus Berlin
Damit hat der designierte Generalsekretär der SPD Franz Müntefering die grausame Niederlage in Hamburg kommentiert. Der leider noch amtierende Generalsekretär der SPD, der unsägliche Elitendisputant Olaf Scholz, setzt für die kommenden Wahlen auf einen Stimmungsumschwung. Gerhard Schröder betont, dass die Reformen weitergehen.
Ende der Meldungen. Vielen Dank auch. Das stimmt mich als SPD-Wähler so richtig glücklich. Ich bin begeistert. Dazu noch die Einigung mit Toll-Collect für 2005 und vielleicht auch erst 2022. Da kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen. Es ist alles in schönster Ordnung.
Lieber Gerhard und lieber Franz, wenn ihr keine Lust mehr habt, dann hört einfach auf. Das ist bestimmt ein Burn-Out-Syndrom. Haben ja heute so ziemlich alle. Aber bitte hört auf. Das was ihr da momentan treibt, hat weder die SPD noch unser Land verdient. Oder habt ihr mittlerweile einen Vertrag mit Merkel, Westerwelle und Stoiber um die an die Regierung zu bringen?
Wir Bürger sind nämlich gar nicht so doof. Wir wissen ziemlich genau, was in unserem System falsch läuft. Reformen sind mit uns machbar. Nur erklären müsstet ihr schon einmal. was ihr wollt. Universitäten fördern, wie die Weimarer Papiere sagen, ist genau im Trend, solange ihr den Scholz nicht darüber reden lasst, der dann von Eliten faselt. Dass die Renten nicht sicher und kaum noch bezahlbar sind, wissen wir schon, seit Norbert Blüm uns belog.
Subventionskürzung gerne, nur nennt uns die Zahlen. Was kostet die Eigenheimzulage, wem nutzt sie und ist die Pendlerpauschale mehr Fluch als Segen, dann belegt das. Aber dann seid auch ehrlich mit den anderen Subventionen. Wozu bezahlen wir Siemens Forschungsgelder, wenn die Arbeitsplätze im Ausland entstehen, warum jagen wir den polnischen Schwarzarbeiter mit riesigem Aufwand, legen aber seinem Auftraggeber nicht das Handwerk?
Weshalb können die großen Aktiengesellschaften mit Riesengewinnen prahlen und gleichzeitig nicht ausbilden und keine Steuern zahlen? Warum kann uns die Pharmaindustrie ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, ohne dass ihr etwas tut? Kein Rückenwind? Ihr produziert Gegenwind.
Ihr lasst euch von dieser lächerlichen Opposition ohne Gegenwehr jagen. Ihr sollt nicht die andere Wange hinhalten, sondern Politik machen. Das bedeutet, dem Gegner notfalls kräftig, aber natürlich verbal aufs Maul zu hauen. Mein lieber Franz, da reicht so ein halbherziger Spruch mit dem Merz und seinem Bierdeckel nicht aus. Deren Steuerpläne sind Müll, sollen nur die Wähler verdummen, aber das müsst ihr immer und immer wieder betonen.
Ihr seid nicht die Enkel von Willy Brandt und Onkel Herbert Wehner, ihr seid die Enkel von Heinrich Lübke. Ja, Franz du hast deine Fraktion im Zaum, die Kanzlermehrheit ist gesichert. Wie schön, wen interessiert es? Wir wollen sehen, dass ihr kämpft oder dass ihr geht. Mit der Hand an der Mütze auf der Brücke des sinkenden Schiffs zu stehen, ist vielleicht ehrenvoll aber ziemlich dumm. Die SPD vertritt in Wirklichkeit zirka 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, eure Regierung zur Zeit nicht einmal 20 Prozent. Das liegt übrigens nicht an den Themen, sondern nur an der Art, wie ihr euch verkauft. Entschuldigung, ihr verkauft euch ja gerade nicht.
Wenn ich bei einer Fee einen Wunsch frei hätte, würde ich mir einen Herbert Wehner für die SPD wünschen. Lieber Franz, lieber Gerhard, wir haben noch ein paar Wahlen in diesem Jahr. Kommt endlich aus eurem vorgezogenen Ruhestand zurück und bewegt euch. Es ist keine Frage des Könnens, sondern eine des Wollens. Wenn ihr nicht wollt, dann geht.
Ende der Meldungen. Vielen Dank auch. Das stimmt mich als SPD-Wähler so richtig glücklich. Ich bin begeistert. Dazu noch die Einigung mit Toll-Collect für 2005 und vielleicht auch erst 2022. Da kann ich mich ja beruhigt zurücklehnen. Es ist alles in schönster Ordnung.
Lieber Gerhard und lieber Franz, wenn ihr keine Lust mehr habt, dann hört einfach auf. Das ist bestimmt ein Burn-Out-Syndrom. Haben ja heute so ziemlich alle. Aber bitte hört auf. Das was ihr da momentan treibt, hat weder die SPD noch unser Land verdient. Oder habt ihr mittlerweile einen Vertrag mit Merkel, Westerwelle und Stoiber um die an die Regierung zu bringen?
Wir Bürger sind nämlich gar nicht so doof. Wir wissen ziemlich genau, was in unserem System falsch läuft. Reformen sind mit uns machbar. Nur erklären müsstet ihr schon einmal. was ihr wollt. Universitäten fördern, wie die Weimarer Papiere sagen, ist genau im Trend, solange ihr den Scholz nicht darüber reden lasst, der dann von Eliten faselt. Dass die Renten nicht sicher und kaum noch bezahlbar sind, wissen wir schon, seit Norbert Blüm uns belog.
Subventionskürzung gerne, nur nennt uns die Zahlen. Was kostet die Eigenheimzulage, wem nutzt sie und ist die Pendlerpauschale mehr Fluch als Segen, dann belegt das. Aber dann seid auch ehrlich mit den anderen Subventionen. Wozu bezahlen wir Siemens Forschungsgelder, wenn die Arbeitsplätze im Ausland entstehen, warum jagen wir den polnischen Schwarzarbeiter mit riesigem Aufwand, legen aber seinem Auftraggeber nicht das Handwerk?
Weshalb können die großen Aktiengesellschaften mit Riesengewinnen prahlen und gleichzeitig nicht ausbilden und keine Steuern zahlen? Warum kann uns die Pharmaindustrie ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, ohne dass ihr etwas tut? Kein Rückenwind? Ihr produziert Gegenwind.
Ihr lasst euch von dieser lächerlichen Opposition ohne Gegenwehr jagen. Ihr sollt nicht die andere Wange hinhalten, sondern Politik machen. Das bedeutet, dem Gegner notfalls kräftig, aber natürlich verbal aufs Maul zu hauen. Mein lieber Franz, da reicht so ein halbherziger Spruch mit dem Merz und seinem Bierdeckel nicht aus. Deren Steuerpläne sind Müll, sollen nur die Wähler verdummen, aber das müsst ihr immer und immer wieder betonen.
Ihr seid nicht die Enkel von Willy Brandt und Onkel Herbert Wehner, ihr seid die Enkel von Heinrich Lübke. Ja, Franz du hast deine Fraktion im Zaum, die Kanzlermehrheit ist gesichert. Wie schön, wen interessiert es? Wir wollen sehen, dass ihr kämpft oder dass ihr geht. Mit der Hand an der Mütze auf der Brücke des sinkenden Schiffs zu stehen, ist vielleicht ehrenvoll aber ziemlich dumm. Die SPD vertritt in Wirklichkeit zirka 40 Prozent der deutschen Bevölkerung, eure Regierung zur Zeit nicht einmal 20 Prozent. Das liegt übrigens nicht an den Themen, sondern nur an der Art, wie ihr euch verkauft. Entschuldigung, ihr verkauft euch ja gerade nicht.
Wenn ich bei einer Fee einen Wunsch frei hätte, würde ich mir einen Herbert Wehner für die SPD wünschen. Lieber Franz, lieber Gerhard, wir haben noch ein paar Wahlen in diesem Jahr. Kommt endlich aus eurem vorgezogenen Ruhestand zurück und bewegt euch. Es ist keine Frage des Könnens, sondern eine des Wollens. Wenn ihr nicht wollt, dann geht.
Gelungene Resozialisierung!
Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble scheint als Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten festzustehen. Als einziges, bundespolitisch relevantes Ergebnis der Hamburger Wahl bleibt die Abstrafung der FDP. Alle Versuche, den eigenen Wolfgang, nämlich den Gerhardt, doch noch ins Rennen zu schicken, dürften sich mit den 2,8 Prozent in Hamburg erledigt haben. Eigentlich schade. Mit seinem überheblichen Dauergrinsen hätte er den Grüßaugust der Nation ohne Probleme geben können. Laurenz Meyer und andere tragen dieses Lächeln ja auch im Gesicht. Es wäre interessant festzustellen, ob es sich dabei um misslungene Schönheitsoperationen handelt oder ob die Betreffenden wirklich nicht verstehen, worüber sie reden.
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Brüderle und der Orden 'Wider den tierischen Ernst'
Das Rainerle hat sich endlich geoutet. Nein, nicht das, was Sie schon wieder denken, dafür hat die FDP doch den Guido. Jahrelang haben wir uns alle mit der Frage gequält, was will der Rainer Brüderle eigentlich. Schlecht über Deutschland reden, mit mehr als fragwürdigen Zahlen noch fragwürdigere Ansichten belegen, das konnte doch nicht alles sein. Ja, sein Schwenken der roten Laterne für Deutschland hatte schon etwas Karnevalistisches, erinnerte, wenn auch nur schwach, an den Bajazzo der Mainzer Fassenacht. Die Zeichen waren da, wir haben sie im Trouble des Alltags übersehen.
Dass er den Finanzminister als Blockwart der Nation titulierte, war sein letzter Hilfeschrei. Auch den haben wir alle überhört. Nein, nicht alle. Die tapfere und aufmerksame Sandra Maischberger hat als einzige die Zeichen erkannt. Sie stellte die erlösende Frage und gab die Antwort gleich mit. Er will den Orden 'Wider den tierischen Ernst'. Das ist seine große Sehnsucht und gleichzeitig auch die Erklärung für all die Narreteien der Vergangenheit und Gegenwart. Er hat sich uns offenbart. Er ist fest davon überzeugt, dass ihm dieser Orden zusteht, und er hat uns auch gleichzeitig gedroht, solange weiterzumachen, bis er den Orden bekommt.
Da ist doch Rettung in Sicht. Henning Scherf könnte Deutschland einen großen Dienst erweisen, indem er den Orden zurückgibt, damit er einem wirklichen Narren verliehen werden kann. Wenn das nicht gehen sollte, müssen wir alle den Aachener Karnevalsverein von 1859 e.V. inständig bitten, den Brüderle doch beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Dem Manne muss geholfen werden, und Deutschland dazu. Eigentlich soll der Orden ja nicht die Narren belohnen, doch auch in der Vergangenheit gab es Ausnahmen. Der Guido Westerwelle und Edmund Stoiber tragen den Orden. Der dicke Kohl hat ihn nicht bekommen, aber für Rainer Brüderle sollten unbedingt die Regeln gelockert werden. Deutschland zum Nutzen.
Dass er den Finanzminister als Blockwart der Nation titulierte, war sein letzter Hilfeschrei. Auch den haben wir alle überhört. Nein, nicht alle. Die tapfere und aufmerksame Sandra Maischberger hat als einzige die Zeichen erkannt. Sie stellte die erlösende Frage und gab die Antwort gleich mit. Er will den Orden 'Wider den tierischen Ernst'. Das ist seine große Sehnsucht und gleichzeitig auch die Erklärung für all die Narreteien der Vergangenheit und Gegenwart. Er hat sich uns offenbart. Er ist fest davon überzeugt, dass ihm dieser Orden zusteht, und er hat uns auch gleichzeitig gedroht, solange weiterzumachen, bis er den Orden bekommt.
Da ist doch Rettung in Sicht. Henning Scherf könnte Deutschland einen großen Dienst erweisen, indem er den Orden zurückgibt, damit er einem wirklichen Narren verliehen werden kann. Wenn das nicht gehen sollte, müssen wir alle den Aachener Karnevalsverein von 1859 e.V. inständig bitten, den Brüderle doch beim nächsten Mal zu berücksichtigen. Dem Manne muss geholfen werden, und Deutschland dazu. Eigentlich soll der Orden ja nicht die Narren belohnen, doch auch in der Vergangenheit gab es Ausnahmen. Der Guido Westerwelle und Edmund Stoiber tragen den Orden. Der dicke Kohl hat ihn nicht bekommen, aber für Rainer Brüderle sollten unbedingt die Regeln gelockert werden. Deutschland zum Nutzen.
Es gibt Tage,
da sollte man im Bett bleiben, oder doch zumindest in der Wohnung. Zuerst einkaufen. Bei Reichelt gibt es bunte hartgekochte Ostereier. Wie bitte, wir haben den 27. Januar. Bei Schlecker gibt es das grüne Gras und Eierkörbchen mit winzigen Osterhasen. Auch die bestätigen auf Nachfrage, dass immer noch Januar ist. Bei uns zu Hause stecken noch die letzten Weihnachtsmänner in ihrer Umhüllung und Marzipankartoffeln gibt es auch noch. In Ordnung, vergessen wir die Geschichte mit dem Osterhasen, die Kinder müssen halt frühzeitig an die Realitäten unserer Gesellschaft gewöhnt werden.
Dann den Dackel bei seiner Zeitungslektüre um den Block begleiten. Wen trifft man dort? Dr. Friedbert Pflüger, den Kriegsminister der CDU, der nun alles andere als ein Friedfertiger ist, wie uns sein Name vorgaukelt. Wir kommen uns entgegen, nur auf dem Weg natürlich und leider unvermeidbar. Eigentlich möchte ich mit ihm noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent leben. Welche Gedanken einem auf 50 Meter so durch den Kopf schießen. Gut fünfundneunzig Prozent davon fallen eh der Zensur zum Opfer, weil man in Deutschland einen Kriegstreiber ja nicht so benennen darf, wir bedauern lieber erst hinterher und zählen die Toten. Aber nur schweigen? Das hatten wir doch schon. Einiges muss einfach raus, wenn es auch nur wenig sein darf.
Dieser Pflüger, der doch so vehement den völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner bejubelt hat, der unsere Söhne mit einem Lachen dafür opfern wollte, um wenigstens einmal die Besuchertoilette des Weißen Hauses benutzen zu dürfen. Der Pflüger, dessen strafrechtliche Verfolgung nicht möglich ist, weil er erst hätte Krieg machen müssen und weil er als Oppositionspolitiker auch nicht der Vorbereitung eines Angriffskrieges schuldig sein kann.
Wenn der Angriff der Amerikaner auf den Irak als vorbeugende Maßnahme in der Pflügerschen Doktrin richtig ist, wie steht es dann mit meinem Recht auf Selbstverteidigung? Dürfte ich ihm jetzt mal so richtig links und rechts eine runterhauen, um einen Krieg zu verhindern? Das wäre sogar ein fast fairer Kampf, wir sind gleichaltrig. Aber nein, das darf ich wohl nicht, und lernen würde er ohnehin nichts daraus. Kiesinger hat ja auch nichts gelernt, und der hatte weitaus mehr Format als Pflüger.
Außerdem müsste ich ihn anfassen, und ob wir so viel Seife vorrätig haben? Selbst der Dackel, der längst pure Aufmerksamkeit ist, knurrt ihn nicht an, vielleicht ist er es ihm ja nicht wert. Nun sind wir auf gleicher Höhe, trotz meines bösen Blickes grüßt Friedbert Pflüger freundlich und ich erwidere den Gruß. Zurück bleibt Verdruss. Warum nur gibt es kein legales Mittel, solche Leute aufzuhalten?
Dann den Dackel bei seiner Zeitungslektüre um den Block begleiten. Wen trifft man dort? Dr. Friedbert Pflüger, den Kriegsminister der CDU, der nun alles andere als ein Friedfertiger ist, wie uns sein Name vorgaukelt. Wir kommen uns entgegen, nur auf dem Weg natürlich und leider unvermeidbar. Eigentlich möchte ich mit ihm noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent leben. Welche Gedanken einem auf 50 Meter so durch den Kopf schießen. Gut fünfundneunzig Prozent davon fallen eh der Zensur zum Opfer, weil man in Deutschland einen Kriegstreiber ja nicht so benennen darf, wir bedauern lieber erst hinterher und zählen die Toten. Aber nur schweigen? Das hatten wir doch schon. Einiges muss einfach raus, wenn es auch nur wenig sein darf.
Dieser Pflüger, der doch so vehement den völkerrechtswidrigen Krieg der Amerikaner bejubelt hat, der unsere Söhne mit einem Lachen dafür opfern wollte, um wenigstens einmal die Besuchertoilette des Weißen Hauses benutzen zu dürfen. Der Pflüger, dessen strafrechtliche Verfolgung nicht möglich ist, weil er erst hätte Krieg machen müssen und weil er als Oppositionspolitiker auch nicht der Vorbereitung eines Angriffskrieges schuldig sein kann.
Wenn der Angriff der Amerikaner auf den Irak als vorbeugende Maßnahme in der Pflügerschen Doktrin richtig ist, wie steht es dann mit meinem Recht auf Selbstverteidigung? Dürfte ich ihm jetzt mal so richtig links und rechts eine runterhauen, um einen Krieg zu verhindern? Das wäre sogar ein fast fairer Kampf, wir sind gleichaltrig. Aber nein, das darf ich wohl nicht, und lernen würde er ohnehin nichts daraus. Kiesinger hat ja auch nichts gelernt, und der hatte weitaus mehr Format als Pflüger.
Außerdem müsste ich ihn anfassen, und ob wir so viel Seife vorrätig haben? Selbst der Dackel, der längst pure Aufmerksamkeit ist, knurrt ihn nicht an, vielleicht ist er es ihm ja nicht wert. Nun sind wir auf gleicher Höhe, trotz meines bösen Blickes grüßt Friedbert Pflüger freundlich und ich erwidere den Gruß. Zurück bleibt Verdruss. Warum nur gibt es kein legales Mittel, solche Leute aufzuhalten?
Großer Wettbewerb "Wir pissen auf Deutschland 2004" eröffnet
Mit dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart eröffnete FDP-Parteichef Guido Westerwelle den diejährigen Wettbewerb. Mit Begriffen wie "deutsche Krankheit" und "Bimmelbahnpolitik" manifestierte Westerwelle den Anspruch der FDP auf den Spitzenplatz in der Parteienwertung. Rainer Brüderle entäuschte allerdings seine Fans ein wenig, sein Winken mit der "Roten Laterne" und sein ständiges Schlußlichtgeraune, werden ihn bei der diesjährigen Wertung wohl nicht wieder zum Einzelsieger machen. Da wird Brüderle mit seinen Trainern für Beschimpfung und unqualifizierten Dummschwatz noch einiges an Arbeit zu leisten haben.
Erfreulich jedoch, das unbekannte Neutalent, die designierte Europawahl-Spitzenkandidatin der FDP, Silvana Koch-Mehrin, die die deutsche Aussenpolitik mutig als "Mischung aus Holzhammer und Desinteresse" bezeichnete und forderte "Das Brechen des Stabilitätspaktes durch Deutschland müsse bestraft werden". Sie gipfelte in der Aussage, das Innerhalb Europas von Frankreich und Deutschland bereits von der "Allianz der Arroganz" gesprochen werde. Da wachsen Talente nach.
Die CSU wird auf ihrer traditionellen Winterspielen im Wildbad Kreuth zwar die Wahl von Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble, zum Bundespräsidenten als ihren ersten Beitrag im Wettbewerb bringen, aber das ist leider auch nur das Aufkochen von Wettbewerbsbeiträgen des vergangenen Jahres.
Gespannt warten wir auf die ersten Beiträge von Friedrich Merz und Laurenz Meyer, die zur Zeit wohl noch mit den Exzessen des Jahreswechsels kämpfen.
Erfreulich jedoch, das unbekannte Neutalent, die designierte Europawahl-Spitzenkandidatin der FDP, Silvana Koch-Mehrin, die die deutsche Aussenpolitik mutig als "Mischung aus Holzhammer und Desinteresse" bezeichnete und forderte "Das Brechen des Stabilitätspaktes durch Deutschland müsse bestraft werden". Sie gipfelte in der Aussage, das Innerhalb Europas von Frankreich und Deutschland bereits von der "Allianz der Arroganz" gesprochen werde. Da wachsen Talente nach.
Die CSU wird auf ihrer traditionellen Winterspielen im Wildbad Kreuth zwar die Wahl von Wolfgang "Geldkoffer" Schäuble, zum Bundespräsidenten als ihren ersten Beitrag im Wettbewerb bringen, aber das ist leider auch nur das Aufkochen von Wettbewerbsbeiträgen des vergangenen Jahres.
Gespannt warten wir auf die ersten Beiträge von Friedrich Merz und Laurenz Meyer, die zur Zeit wohl noch mit den Exzessen des Jahreswechsels kämpfen.


















