D(ä)moskopie
Man merkt sehr deutlich, dass die Wahl in NRW näher rückt. Pünktlich mit Beginn der heißen Wahlkampfphase hört Mohn/Bertelsmann mit der der Bestrafung von CDU und FDP auf. Nachdem sie zunächst auf alten Umfragewerten stagnieren durften, steigen sie nun bis zum Wahltag wieder in der Gunst von Frau Mohn der Bertelsmänner. Dementsprechend darf Forsa die CDU heute 2 Punkte höher mit 36 Prozent und dem diesjährigen Höchstwert melden und selbst die FDP bekommt einen Punkt dazu.
Da sieht man mal wieder für wie dämlich die D(ä)moskopen die Bürger halten. Allerdings wird Liz Mohn ihr Ziel wohl bei genügend Dummen erreichen. Die SPD-Wähler sollen zu Hause bleiben, genau wie die Wähler der Linken. Dafür sollen die Wähler Wähler der CDU noch einen heilsamen Schubs bekommen. Forsa durfte nämlich auch feststellen, dass in NRW eine Pattsituation droht. ["D(ä)moskopie" mehr »]
Die Hölle freut sich - Elisabeth Noelle-Neumann ist tot
Ja, ja ich weiß, den Toten nur Gutes. Aber wenn die Gründerin des Meinungsforschungsinstituts Allensbach, Elisabeth Noelle-Neumann endlich abgetreten ist, dann ist das etwas Gutes. Sie war die jenige die bei Umfragen die sogenannte Gewichtung einführte. Das heißt sie log sich das Ergebnis zurecht, wie es ihren parteipolitischen Ansichten am besten passte und ihr verkommenes Institut macht das bis heute so.
Selbstverständlich hat sie immer die gekaufte FDP unterstützt. Gleich und gleich gesellt sich halt gern. Sie ist 93 geworden. Ein Zeichen dafür, dass es ganz sicher keinen Gott gibt und so werden sie nun nur die Würmer fressen. Aber auch das ist eine angenehme Vorstellung. Noch schöner wäre es wenn die anderen Wahrsager auch endlich beerdigt werden könnten. Aber freuen wir uns über die Anfänge.
Wahrsager und Betrüger
Die Wahrsager haben Lüge geschaut; und sie reden Träume des Truges, trösten mit Dunst.
So steht es im Buch Sacharja in der Elberfelder Übersetzung von 1871 und auch an anderer Stelle der Bibel finden sich starke Worte gegen die Wahrsager und es wird ganz offen dazu geraten sie aus dem Lande wegzuschaffen wie es Saul tat. Wahrsager sind wohl schon lange eine Pest der Menschheit.
Heutzutage kennen wir im wesentlichen ja nur noch die Demoskopen, die mit mehr oder minder gefälschten Umfragen Wahlen und die politische Haltung des Volkes beeinflussen wollen, um damit dem Großkapital zu dienen und die sogenannten Wirtschaftswissenschaftler, die mit allerlei heiteren Prognosen über die Entwicklung der Wirtschaft, sowohl die Regierung als auch die Bevölkerung in die Richtung steuern wollen, die dem Großkapital gerade angenehm sind. ["Wahrsager und Betrüger" mehr »]
Merkeldämmerung
Wenn Mohn/Bertelsmann den Forsa-Chef Manfred Güllner losschickt, um den Deutschen zu erklären, was sie zu wählen haben, ging es in letzter Zeit nur darum, Merkel und die FDP zu Siegern zu erklären. Das ist logisch. Die Familie Mohn braucht die neoliberale und wirtschaftsfaschistische Politik von Union und FDP, und sie traut der SPD durchaus zu, dass diese sich nach einem Wahldebakel auf ihre sozialen und demokratischen Ursprünge besinnen könnte. Das ist zwar eher unwahrscheinlich, weil Sozialdemokraten in der SPD schon lange nur noch als Fußvolk geduldet werden.
Trotzdem wollte Mohn/Bertelsmann auf Nummer Sicher gehen. Allerdings scheint die Merkel in letzter Zeit nicht gehorsam genug gewesen zu sein. Deshalb wird sie jetzt um einen oder zwei Umfragepunkte tiefer gelegt und damit die Diskussion um die Person Merkel offiziell eröffnet. Selbst Emnid und das Politbarometer werden in die Kampagne eingebunden. Es ist also durchaus ernst gemeint. ["Merkeldämmerung" mehr »]
Trotzdem wollte Mohn/Bertelsmann auf Nummer Sicher gehen. Allerdings scheint die Merkel in letzter Zeit nicht gehorsam genug gewesen zu sein. Deshalb wird sie jetzt um einen oder zwei Umfragepunkte tiefer gelegt und damit die Diskussion um die Person Merkel offiziell eröffnet. Selbst Emnid und das Politbarometer werden in die Kampagne eingebunden. Es ist also durchaus ernst gemeint. ["Merkeldämmerung" mehr »]
Palin hat mit Sarkozy telefoniert
Der hintersinnige Schwabe hat schon wieder was ausgebuddelt.
Dietmar, Chapeau!
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Sarah Palin Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika
Irgendwann muss man sich mal so richtig weit aus dem Zugfenster herauslehnen. Den Wind spüren und wenn man Pech hat mit der Birne an den nächsten Strommasten knallen. Dem alten Esel geht es zu gut und deshalb betätigt er sich als Wahrsager. Genau wie bei den echten Wahrsagern, die sich Zigeunerin, Hellseher, Kartenleger, Wirtschaftswissenschaftler oder Demoskopen nennen, handelt es sich natürlich nur um eine Lüge an die sich Duckhome nur dann erinnern wird, wenn sie zufälligerweise eintritt.
Zwar haben in diesem Jahr schon 30-33 Prozent aller Wähler vor dem offiziellen Wahltermin gewählt, was die Chancen von McCain auf eine Aufholjagd in den letzten Tagen verschlechtert, aber die USA sind ja berüchtigt für ihre seltsamen Wahlergebnisse. ["Sarah Palin Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika" mehr »]
Umfragen, Demoskopen und andere Lügen
Sowie die alten Klüngelskerls früher in schöner Regelmäßigkeit über das Land fuhren und mit dem alten Ruf:
Lumpen, Eisen, Knochen und Papier, ausgeschlagene Zähne sammeln wir!
auf sich und ihr Geschäft aufmerksam zu machen versuchten, so hören wir heute regelmäßig den Ruf des Muezzins der Lügen, der seine Demagogie aber nicht von den Spitzen eines Minaretts verbreitet, sondern dessen Unwahrheiten, willig und ohne hinterfragt zu werden, durch die deutsche Medienlandschaft verstärkt wird. ["Umfragen, Demoskopen und andere Lügen" mehr »]
Die Ängste der Deutschen

Die R+V-Versicherung hat eine Langzeitstudie über "die Ängste der Deutschen" durchgeführt, deren Ergebnisse auf ihrer Website abrufbar sind. Und siehe da: "Spannungen durch Ausländer", "Terrorismus", "Krieg mit deutscher Beteiligung" liegen trotz kräftigen Hochjazzens der Medien abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Aud dem ersten beiden Plätzen liegen "Lebenshaltungskosten" und "Wirtschaftliche Lage". Offensichtlich ist das Volk doch nicht so dumm, wie das mancher gerne hätte.
(Bildnachweis: Politisch Korrekt)
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Kurzkommentar 2008-07-26
• Wie der Staat beim Lotto arme Leute abzockt
• Bischof der Bosse
• IG Metall feilt an ihrem Image
• N24-EMNID-UMFRAGE: Zwei Drittel aller Bürger finden Angela Merkel sympathisch
• Ackermann trotz Protesten zum Honorarprofessor ernannt ["Kurzkommentar 2008-07-26" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-25
• SPD weiter im Umfragetief - Union in Umfrage auf Jahreshoch
• Italiens Regierungschef Berlusconi vor Strafverfolgung geschützt
• Westerwelle verweigert Union Eheversprechen
• Merkel verabschiedet sich vor Korrespondenten in den Urlaub
• Ab dem dritten Kind droht Armut ["Kurzkommentar 2008-07-25" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-16
• Für dumm verkauft
• Schwere ISAF-Verluste - 28 Tote bei Selbstmordanschlägen
• „Hochschulen: Nicht kleckern sondern klotzen!“
• BBC: China bricht UN-Embargo
• Die ARD hat ihren Serien-Spezialisten gefunden ["Kurzkommentar 2008-07-16" mehr »]
Die Wahrsager und die SPD
Jede Woche werden uns neue Umfragen beschert. Schließlich müssen die Wahrsager ja auch Gewinne erwirtschaften. Was zur Demoskopie im allgemeinen gesagt werden muss, findet man hier und ist mit großer Verarsche nur unzureichend beschrieben. Wenn aber doch alle Beteiligten wissen, das Demoskopie nur eine andere Form der Wahrsagerei ist, warum wird dann dafür noch Geld ausgegeben?
Die Antwort ist einfach. Jeder möchte die Zukunft kennen, das heißt eigentlich nicht die Zukunft, sondern jeder möchte bestätigt bekommen, was er sich für die Zukunft erhofft. Einige, wie die SPD, wollen auch bestätigt bekommen was sie für ihre Zukunft befürchten. Deshalb wird zur Zeit die CDU gelobt. Bis über den grünen Klee hinaus. Beste CDU die wir je hatten und die tollste Kanzlerin überhaupt.
Spricht man mit Menschen auf der Straße, in Flugzeugen, Werkstätten oder Spitzenmanagern, ist dieses Urteil nirgendwo zu finden. Dort herrscht eine Meinung, über alle Schichten hinweg. Diese Koalition ist absolute Scheiße. Frau Merkel macht nichts, aber verkauft das gut und die SPD will die CDU und die FDP rechts überholen. Aber Wahrheit und Wahrsagerei haben eben nichts miteinander zu tun.
Die absoluten Zahlen derartiger Wahrsagereien sind also Unfug. Fünf Prozent rauf oder runter können immer sein. Während die CDU von Beginn der Koalition an ihre Linie zu hundert Prozent durchbringen konnte, steht die SPD vor einem Trümmerhaufen. Die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Kräfte aus dem Seeheimer Kreis wollen eine neue FDP werden, und sich als Dauerjuniorpartner der CDU etablieren.
Die Mitte der SPD möchte an der Macht bleiben und wird allem zustimmen, was das ermöglicht, oder ihnen zumindest nach der Abwahl noch irgendwo einen Druckposten verschafft. Die paar Linken in der SPD müssten eigentlich in die Linke eintreten, trauen sich aber nicht, weil sie die Interessen der Menschen in Deutschland schon zu lange mit Füßen getreten haben.
Egal welche Umfragen auf Bundesebene man sich ansieht, und wie auch immer gewichtet wird, die große Koalition scheint im Moment nicht abwählbar und das schon über einen langen Zeitraum. Keiner mag sie, keiner will sie, aber solange die Linke nicht in der Lage ist, in den alten Bundesländern in Regierungen zu kommen, wird ein Teil ihrer Wähler immer noch aus Sicherheitsgründen die SPD wählen. Nur da, wo sie relativ sicher stark in die Parlamente kommt, wird sie auch gewählt.
Unter diesen Umständen ist die Entwicklung in Sachsen sehr interessant. Dort verliert die SPD an die CDU und an die Linken. Sie hat in ihrer ehemaligen Hochburg, die dann zum Tal der Ahnungslosen wurde, ja nie wieder richtig Fuß fassen können und auch bis heute keine ernsthaften personellen oder inhaltlichen Alternativen gezeigt.
Die SPD-Anhänger die CDU-Politik haben wollen, können eben auch gleich die CDU wählen und die, die sich echte sozialdemokratische Politik erhoffen, gehen zur Linken. In dieser Zerreißprobe wird sich die SPD dauerhaft auf Höhe der FDP und den Grünen einpendeln. Wenn wir Jamaika sehen, dann wahrscheinlich als erstes in Sachsen.
Die NPD und ihre Zuwächse resultieren aus Verlusten der CDU und der FDP. Auch wenn die die FDP-Bürgermeister und FDP-Politiker in den neuen Bundesländern sich eher nationalliberal geben und damit versuchen einen Teil der NPD-Klientel an sich zu binden, so ist das nur das gleiche Problem, das die SPD mit der Linken hat. Warum sollte jemand die CDU oder die FDP wählen, wenn die seine Linie nur halbherzig vertreten und eine NPD existiert.
Bisher war es zum Glück nur immer so, das die Parteiführung und die Abgeordneten der NPD wirklich aus der Mitte der dieser Partei stammten und eher an Stammtische als in Parlamente passten, ja sogar an den meisten Stammtischen wegen absoluter Niveaulosigkeit verbannt wurden. Noch dazu bekämpfen die sich intern bis aufs Blut.
Schafft es irgendwer eine solche Truppe über eine Legislaturperiode ohne größere Probleme durch den Landtag zu führen, dann werden die Wählerzahlen explodieren. Wir haben also eine Gemengelage in der sowohl NPD als auch CDU an der FDP-Wählerschaft zerren, wie CDU, FDP, Linke und SPD an der grünen Wählerschaft zerren.
Wahrscheinlich ist das sich im Endeffekt die SPD und die FDP in Bereichen unterhalb der fünf Prozent wiederfinden und dort zerbrechen. Nicht innerhalb einer Wahlperiode, aber auf Dauer. Die FDP hat ja schon heute keine Themen mehr, die von anderen nicht glaubwürdiger besetzt werden. Das gleiche gilt für die SPD.
Diese Entwicklung in Sachsen, wird sich auch in anderen Bundesländern fortsetzen und im Endeffekt sichere Mehrheiten für CDU/CSU und Grüne schaffen. Weitere Eingrenzungen der Bürgerrechte und Wahlcomputer werden dafür sorgen, das diese Verhältnisse zementiert werden. Die Grünen werden sich offiziell immer dafür einsetzten, das die Gesetze nicht in der voll geplanten Härte durchkommen, sondern nur zu siebzig oder achtzig Prozent. Aber nach dieser Methode arbeitet ja jetzt auch schon die SPD.
Wir laufen nach meinem Ermessen also auch durch die Wahlen in eine Falle, die uns direkt ohne über Los zu gehen, in die Diktatur führt. Selbst wenn Schäuble, was ich im übrigen erwarte, nicht bis zum Ende der Legislaturperiode gehalten werden kann und durch Bosbach ersetzt wird. Die Politik bleibt die gleiche.
Ankündigung einer Wahrsagung
In der Zeit Nr. 33 vom 9. August 2007 wird uns geweissagt werden. Als von der Zeit beauftragtes Weissagungsunternehmen tritt Emnid auf, da Forsa ja schon für Mohn/Bertelsmann lügt. Aber kein Problem. Es werden die gleichen Ziele verfolgt, nur diesmal von der anderen Seite her angefasst:
Die Umfrage, für die Emnid 1 000 Deutsche interviewte, zeigt eine große Zustimmung zu politischen Forderungen, die vor allem von der Linkspartei vertreten werden:
67 Prozent der Befragten wollen Unternehmen wie die Bahn sowie die Energieversorgung in staatlicher Hand lassen. Vor allem von Anhängern der Volksparteien wird diese Haltung geäußert; von den SPD-Anhängern sind 72 Prozent für Staatsunternehmen, von den Unionswählern immerhin 71 Prozent. 68 Prozent der Befragten sind für die Einführung von Mindestlöhnen.
62 Prozent halten die Beteiligung der Bundeswehr an Einsätzen in Afghanistan für "eher falsch"; 82 Prozent fordern, das gesetzliche Rentenalter wieder von 67 auf 65 Jahre zu senken.
"Na dann ist doch alles in Ordnung. Da brauche ich ja gar nicht wählen gehen. Meine Interessen werden ja von so vielen vertreten, da fällt es doch gar nicht auf wenn ich nichts mache."
So ähnlich dürfte die Absicht hinter dieser Botschaft lauten. Unserer Regierung ist es völlig egal was die Wähler denken, die macht was ihr die neoliberalen Wirtschaftsfaschisten befehlen und gut ist es. Das einzig Wahre an den Zahlen dürfte das Erscheinungsdatum mit dem 9.August sein. Der Rest soll uns in den Schlaf wiegen.
Wir müssen jeden Tag erneut kämpfen um wenigstens minimale Ziele zu erreichen. Die Zeit und Emnid sind nicht unsere Freunde. Die arbeiten für ganz andere Kräfte.
Geht doch mit Forsa und Manfred Güllner
Vorige Woche mussten Manfred Göllner und sein Forsa-Institut noch in den Hintern getreten werden, weil selbst die tolldreistesten CDU-Fans die absurden Ergebnisse der CDU bei Forsa nicht mehr tragen wollten. Heute rutscht die CDU wunschgemäß um zwei Punkte nach unten.
Sogar den Auftraggebern der Wahrsagerei konnte noch ein Gefallen getan werden, weil dummdreist behauptet wird, das dies an der Beibehaltung des Solidaritätzuschlages liege. Das freut die Familie Mohn und ihre Bertelsmannkrake dann doch sehr.
Hätten Göllner und seine Truppen, oder seine neoliberalen und wirtschaftfaschistischen Auftraggeber aus Mohn/Bertelsmann nur die Spur einer Ahnung von Statistik und Fehlerbandbreiten hätten, dann wüssten sie das diese zwei Prozentpunkte genau der Fehlerbandbreite entsprechen.
Eine "Repräsentativumfrage" ohne gleichzeitige Angabe von Fehlerbandbreite für Lotterieschäden und Sicherheitswahrscheinlichkeit ist so irreführend wie die Reklame einer Landeslotterie, durch den Kauf von Losen werde man Millionär.
Aber diese entscheidenden Informationen zur Beurteilung der Aussagefähigkeit von Umfrageergebnissen erreicht den Demoskopie-Endverbraucher nie. Vor allem im politischen Bereich fallen die Fehlerbandbreiten einer Symbiose von Politikern, Medien und Meinungsforschungsinstituten zum Opfer. Wer würde eine Prognose mit einer Fehlerbandbreite von 8% für die großen und 2% bis 5% für die kleinen Parteien veröffentlichen? Etwa der SPIEGEL, der STERN, die WELT, die FAZ, die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG oder gar die BILD-Zeitung? Etwa das Politbarometer des ZDF oder der Meinungsreport der ARD? Die BILD-Zeitung, der STERN, die WELT und duch DER SPIEGEL wollen ihre Auflage verkaufen und nicht einstampfen. An Einschaltquote Null für sein politisches Barometer ist daS ZDF nicht interessiert. Das wissen die Datenhändler, welche die Medien mit Zahlenmaterial eindecken, ganz genau
Es geht also lediglich darum eine Stimmung zu erzeugen die für Mohn/Bertelsmann und deren Interessen günstig ist. Es geht um Demagogie. Das die Mohns keine gemeinsamen Interessen mit normalen Bürgern haben, dürfte jedem klar sein.
Es stellt sich also bei diesem Zirkus auch eine juristische Frage:
Wenn ein Wahlforscher oder Meinungsforscher nackte Prozentzahlen ohne FehIerbandbreiten lanciert, mit oder ohne Nachkommastelle, und solche dem Auftraggeber zum öffentlichen "Gebrauch" überläßt, dann ist dies statistischer Betrug.
Das ist zwar nicht Betrug im Sinne von StGB §263, rückt aber den Tatbestand in die Nähe von §108a über Wählertäuschung.
"Wer durch Täuschung bewirkt, daß jemand bei der Stimmabgabe ... irrt, oder, ... nicht oder ungültig wählt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
Lügnerische Wahlpropaganda (von Politikern, Parteien, Medien usw .) soll damit nicht erfaßt werden. Aber es ist nicht anzunehmen, daß Wahlforscher für ihre Prognosetätigkeit diese juristische Qualifikation in Anspruch nehmen möchten, denn sie geben ja vor, die Volksmeinung objektiv zu messen.
In der Begründung zu §108a wird das damit verfolgte Ziel genauer beschrieben (vgl. Bundestagsdrucksache 1. Wahlperiode Nr. 1307 betreffend des damaligen Paragraphen 107a; Urteil des BGH, BGHSt 9, 338):
"In erster Linie Schutz des einzelnen Wählers gegen eine Täuschung, die den Verlust seines Stimmrechts zur Folge hat, mittelbar aber auch Vorsorge gegen eine Verfälschung des Wahlergebnisses entgegen dem wirklichen Willen der Wählergesamtheit."
Der Tatbestand der Täuschung, "Erstellung oder Vorspiegelung falscher Tatsachen bzw. Unterdrückung wahrer Tatsachen", ist durch die Unterschlagung der Fehlerbandbreite bei der Sonntagsfrage und die Angabe pseudoexakter Zahlen unmittelbar vor der Wahl zweifellos erfüllt. Damit wird der sogenannte taktische Wähler, der sein Wahlverhalten aufgrund solcher Zahlen ändert, irregeführt. Durch eine entsprechende Rechtsprechung oder - falls dies juristisch notwendig ist - eine präzisere Formulierung von §108a gemäß der ursprünglichen Absicht des Gesetzgebers könnte damit die Täuschung dieses Teils der Wählerschaft erfaßt werden.
Nicht das irgendein Mitglied der deutschen Justiz jemals Klage erheben würde. Aber das ist geltendes Recht. Wir könnten es nach einem Machtwechsel sofort anwenden. Wir bekommen damit einen guten Haftgrund und können von da aus in Ruhe weiterermitteln.
Wird Lüge zur Wahrheit wenn viele lügen
Zumindest scheint das Manfred Güllner, der Chef des Berliner Meinungsforschungsinstituts Forsa zu glauben. Es ist gerade zu niedlich wenn er sich damit rechtfertigt das auch die anderen lügen:
"Wenn ich mir die Umfragewerte der anderen Institute anschaue, dann liegt die SPD jetzt überall deutlich unter 30 Prozent", sagte Güllner der "Saarbrücker Zeitung" (Montag-Ausgabe). Sein Institut habe diesen Trend "nur ein paar Wochen eher registriert"
Ach ja, da höre ich doch die alte Frau Professor Noelle-Neumann durch den Hintergrund rascheln. Mit ihr wurden die Manipulationen, die sie Gewichtungen nannte, das erste Mal offiziell. Dann kam Klaus-Peter Schöppner
von TNS Emnid, der gar keine Umfragen mehr brauchte um gegen die SPD zu geifern. Als der zu teuer und zu unglaubwürdig wurde, durfte Göllners Forsa die neuen Lügenmärchen für Mohn/Bertelsmann produzieren.
Die Bertelsmänner sind da geschickt. Sie verwerten die gleiche dumme Umfrage in all ihren Medien und schlachten sie zum Schluß noch einmal in n-tv aus. Natürlich ist Göllner immer nahe an dem von Mohn/Bertelsmann gewünschten Ergebnis. Manchmal eilt er den Wünschen sogar zu weit voraus. Das macht aber nichts, Hauptsache der Wahrsager liefert mindestens die gewünschten Ergebnisse.
Das Ziel ist eigentlich einfach und seit Frau Noelle-Neumann gleich geblieben. Es werden Sieger gemacht. Wenn die Umfragen so deutlich für eine Partei oder eine Koalition sind, dann wollen viele Leute bei den Siegern sein. Die vermeintlichen Sieger müssen ja recht haben. Also wählen sie nach den Lügen der Wahrsager. Das funktionierte früher noch besser als heute. Damals glaubten die Menschen den diversen Professoren noch. Aber nach Sinn, Raffelhüschen, Hüther, Straubhaar und anderen Demagogen, wissen die Leute, das auch die Professoren oft nur gekaufte Mietmäuler sind, die das Lied ihres Herrn jaulen.
Deshalb funktionieren die Vorhersagen nicht mehr, was die Wahrsager aber nicht stört. Sie finden immer etwas, was die erdrutschartigen Bewegungen in letzter Sekunde ausgelöst hat und damit natürlich ihre ach so tollen Berechnungen konterkarierte. Wahrsager sind eben schlaue Lügner.
Mir ist es egal ob die, die SPD kleinrechnen. Ich glaube eher, das dieser Popanz heute nur noch bei 22 Prozent liegt und das die Linken deutlich besser liegen, als zugegeben wird. Aber das ist Glaube und Gefühl, leider kein Wissen. MIr sind die Umfrageergebnisse schnuppe, weil ich weiß das sie kein Körnchen Wahrheit enthalten. Wenn ich die Zukunft wissen will, muss ich abwarten. Oder ich geh zu der Zigeunerin, von der ich weiß, das sie keine ist, sondern Eva Machulke. Aber die zeigt immer so einen hübschen kleinen Busen unter der Seide. Das ist mir den zwanziger für die halbe Stunde wert, vor allem weil sie mein Händchen hält.
Gründe für Sex?
Ich brauche keine 237 Begründungen für Sex. Ich brauche Sex. Immer wieder. Die Begründungen schenke ich den Forschern von der Universität von Texas in Austin, die lieber 2000 Leute nach Gründen für Sex befragt haben, als selbst Sex zu haben. Selbst schuld wenn die so doof sind. Kam Bush nicht auch aus Texas. Ach so. Das erklärt einiges.
Wahlkampf in Hessen
Es könnte ja rein theoretisch knapp werden für den Herrn Koch, versucht uns die Wirtschaftswoche zu suggerieren.
Für die CDU entschieden sich in der vom Magazin „Cicero“ in Auftrag gegebenen Umfrage des Instituts TNS Infratest 40 Prozent der Befragten. Sieben Prozent votierten für die Liberalen, mit denen Koch von 1999 bis 2003 regiert hatte.
SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 49 Prozent und könnten damit zusammen regieren. Für die SPD stimmten 33 Prozent und für die Grünen elf Prozent. Der erstmalige Einzug der Linken in das Wiesbadener Parlament steht mit fünf Prozent auf der Kippe.
Alle anderen Wahrsager sehen die FDP stabil bei neun Prozent. Ob die Linken wirklich in den Landtag in Hessen kommen, ist zur Zeit noch gar nicht absehbar. Es ist ja auch völlig bedeutungslos, da die hessische SPD nicht mit den Linken koalieren darf.
Der von der WiWo heraufbeschworene Richtungswechsel, hin zu demokratischen und sozialen Parteien, wird aber nicht eintreten. Am wahrscheinlichsten ist eine große Koaltion. Die SPD würde mit jedem koalieren, nur um an die Macht zu kommen, oder eben Schwarz-Kackefarben. Selbst die Grünen werden nicht mit den Linken koalieren, sondern sich eher für die Kombination Jamaika entscheiden.
Es wird in Hessen so weiter gehen wie bisher. Um Koch dort loszuwerden. muss die Linke über 15 Prozent bekommen, die ich allerdings nirgendwo sehe. Es reicht nämlich nicht sie alleine der SPD wegzunehmen.
Wasserstandsmeldungen der Desinformation
Heute beglücken sie uns wieder. Die Wahrsager von Forsa tun im Auftrag von Mohn/Bertelsmann so, als sei das, was sie Demoskopie nennen, eine ernsthafte Wissenschaft und nicht das lesen aus Eingeweiden. Aber wie schon der alte Medizinmann der Schwarzfußindianer nur aus größeren Tieren verlässliches lesen konnte, können die heute auch nur gegen namhafte Beträge die Zukunft lesen.
Wer bei dem ollen Medinmann also eine Topmeldung brauchte, kam mit einem ganzen Hirschen. Was Mohn/Bertelsmann bezahlt, wissen wir leider nicht. Aber sie bekommen wie man sieht ihre Wunschmeldungen.
Die werden auch brav, wie sie gerade gebraucht werden dann von den hauseigenen Medien verwurstet. Da bedient sich der notleidende Stern mit gleich mehreren Punkten, rtl bringt ein wenig Buntes und n-tv und der Spiegel beißen sich an der Sonntagslüge fest.
Da wogt es doch heftigst hin und her. Einen Punkt rauf, zwei runter und alles mit viel Geschrei und verbaler Analyse. Natürlich weiß jeder, das bis zu 3,5 Prozent im Bereich der normalen Streuung liegen und bedeutungslos sind. Aber dann hätten sie ja keine Nachricht und könnten ihre Botschaft nicht verpacken.
Heute war die Botschaft das die CDU die Oettinger Delle verlassen hat, also mit anderen Worten der Nazibeschöniger wieder rehabilitiert ist und neuen Unfug verzapfen darf. Natürlich verlieren SPD und Gründe mal wieder. Die Grünen weil sie die angekündigte Jamaikakoalition nicht so toll gefunden haben, wie sie es sollten und die SPD weil sie da ist.
Bei der SPD haben sich die Meinungsmacherinstitute ja schon lange daran gewöhnt die tot zu schreiben, obwohl das bei der heutigen SPD doch völlig egal ist. Die hat ja schließlich schon Selbstmord aus Angst vor dem Tod begangen und all ihre Werte verraten.
Ansonsten verordnet uns die Familie Mohn, das wir uns mit Schwarz/kackefarben anzufreunden haben. Die Lieblingstruppen der zehn Prozent die neunzig Prozent von Deutschland besitzen. Denn egal wie sehr die SPD sich auch anbiedert, man traut ihr nicht auf Dauer. Da ist die FDP schon besser, die macht alles um an der Macht zu sein und sie muss ja auch keine eigene Meinung verraten. So einen Fehler, wie sich den Luxus einer eigenen Meinung zu leisten, hat die FDP doch noch nie gemacht.
Was die Familie Mohn aber immer wieder vergisst, ist die Tatsache das wir aus der Herkunft einer Nachricht schon erkennen was sie bezwecken soll.
Wer übrigens wirklich etwas über die SPD und ihren Niedergang wissen will, dem empfehle ich die Nachdenkseiten
Vorratsdatenspeicherung - Völlig ungefährlich für Unschuldige
Was haben die Leute nur gegen Vorratsdatenspeicherung. Vorrat ist doch etwas gutes. Im Öltank schlummert der Ölvorrat, in der Kühltruhe der Steakvorrat und im Keller der Kartoffelvorrat. Dann gibt es noch einige die eine ausgeprägte Vorratshaltung in einem ebenso ausgeprägten Bauch betreiben.
Sowie man Kartoffelvorräte zum Kartoffelkochen vorrätig hat, hat man Vorratsdaten zum Datenauswerten vorrätig. So kann man immer dann, wenn man keine Nudeln kochen will, Kartoffeln kochen und immer dann wenn man gerade keine Verbrechen vorrätig hat, ein paar aus Vorratsdaten konstruieren.
Meine Freundin Susi - die mit der sauren Sahne - wollte das nicht glauben. Sie behauptet sie sei doch unschuldig. Nun ja in einigen Dingen, die hier nicht hin gehören ist sie das Gegenteil von unschuldig, aber ansonsten ist sie völlig unschuldig. Sie kennt nicht nur das Wort subversiv nicht, ich bezweifle ernsthaft das sie überhaupt Gedanken hat.
Aber Susi wohnt in einer Wabe. Ich meine hier nicht ihr Ein-Zimmer-Wohnklo, sondern die Funkwabe in der sie wohnt. In der Wabe lebt auch Ali Bengali, Gemüsehändler und möglicher Terrorist, weil er seinen Eltern und seiner Erziehung zu liebe, ab und an den Weg in die Moschee findet. Quer über die Straße wohnt auch noch Iwan, der Winzige. Er tarnt sich als Maler und ist mit seinen 1,52 bestimmt ein Mitglied der Russenmafia.
Susi ruft oft in Ali Bengalis Laden an. Meist nach dem Ladenschluss, weil sie wissen will, ob da noch geöffnet ist und fast immer ist noch offen. Außerdem grüßt sie auf der Straße Iwan den Winzigen, was von etlichen Kameras und Beobachtungsteams festgehalten wird. Ab und an wird Susi auch von den Frauen aus Ali Bengalis Laden zurückgerufen. Wenn Obst oder Fleisch besonders günstig ist. Meist an den Wochenenden bevor es verderben kann.
Leider ist in Alis Laden oft das Telefon gesperrt, weil alle Welt mit zu Hause telefoniert, aber keiner Geld dafür in der Kasse lässt. Also wird Susi mit Alis Handy angerufen. Dummerweise hat Susi auch noch einen Bruder, der heißt Mark und ist Linuxfanatiker. Leider ohne echtes Einkommen, deshalb lädt er sich das, was er so braucht, meist über Susis Rechner runter. Dummerweise haben sich auch Ali und Iwan für Linux entschieden. Und alle laden es auf die gleiche Art und Weise über das Torrent-System. und oft genug bedienen sie sich, ohne das zu wissen, gegenseitig.
Heute morgen war Susi sehr erstaunt, als sie in ihrem Kosmetiksalon, wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung festgenommen wurde. Aber der Staatsanwalt wusste genau warum sie schuldig ist.
Sie hat nicht nur mit potentiellen Terroristen telefoniert und Kontakt mit Mafiamitgliedern die auch Sprengstoff besorgen können. Sie wurde von denen auch angerufen und hat geheime Datenkommunikation mit denen zum Nachteil der Bundesrepublik Deutschland und ihrer freiheitlich demokratischen Grundordnung betrieben.
Bei der Beweislage wird selbstverständlich Haft angeordnet. Susis Kosmetikladen bleibt geschlossen, die Banken kündigen die Kredite und selbst wenn die von Amts wegen bestellte Pflichtverteidigerin auch nur etwas Ahnung hat, ist Susi auf alle Zeiten ruiniert. Unnötig zu sagen, das die Staatsanwaltschaft bei der Festnahme ihren Berichterstattertross von der Springerpresse gleich mitgebracht hatte.
Niemand ist unschuldig wenn der Schäuble es nicht will.
Restrukturierungsmaßnahmen im Vatikan
Heute Morgen rief mich ganz aufgeregt Dante Alighieri an (ja ich habe da ein sehr spezielles Telefon), um sich darüber zu beschweren das Papst Benedikt XVI die Vorhölle, also den Rand der Hölle abschafft und damit der "Göttlichen Komödie" Dantes praktisch den Boden unter den Füßen wegzieht, zumindest aber die Eröffnung zerstört:
(Inschrift auf dem Tor zur Hölle)
Durch mich geht man hinein zur Stadt der Trauer,
Durch mich geht man hinein zum ewigen Schmerze,
Durch mich geht man zu dem verlornen Volke.
Gerechtigkeit trieb meinen hohen Schöpfer,
Geschaffen haben mich die Allmacht Gottes,
Die höchste Weisheit und die erste Liebe
Vor mir ist kein Geschaffen Ding gewesen,
Nur ewiges, und ich muss ewig dauern.
Lasst jede Hoffnung wenn ihr eintretet.
Ich versuchte Dante zu beruhigen. Erklärte ihm, das Stellenabbau zur Zeit in der Mode sei und Vorhölle eben nur ein Vor und kein Hölle ist. Aber ihm ging es wie den Arbeitern die von selbstgefälligen Unternehmensberatern und Restrukturierungsmanagern in ihre eigene private Hölle geschickt werden. Er blieb uneinsichtig. Zum Glück konnte ich ihn mit einem Hinweis auf die schlechte Leitungsqualität abwimmeln. Die Probleme mit der Telekom waren ihm da schon geläufiger als unser heutiger Managementstil.
Aber mal im Ernst da schafft der Ratzinger doch glatt die Vorhölle ab. Hätte ich dem gar nicht zugetraut. Aber irgendwie ist das logisch. Der Limbus (Latein für Rand, Saum, Umgrenzung) wie die Vorhölle richtig heißt, ist der erste Kreis der Hölle und irgendwie ist da schon lange nicht mehr viel los.
Die Gerechten aus der Zeit vor Jesus Christus, wurden ja von diesem angeblich selbst, anlässlich seiner eigenen "Höllenfahrt", schon befreit, also praktisch in den Himmel umgelagert. Bleiben also nur noch die die Seelen der ungetauften Kinder, die nicht zum Vernunftgebrauch gelangten, bevor sie starben.
Da hatte die Vorhölle zumindest den Zweck, die Eltern zur Taufe zu erpressen. Aber leider, leider wirkt auch das schon lange nicht mehr.
Nicht das sich die katholische Kirche besonders für Kinder interessieren würde, nachdem sie erst mal geboren sind. Säuglinge und Kleinkinder, die sich nicht entscheiden konnten, gesondert aufzubewahren, ist ziemlich überflüssig und nutzlos. Dafür extra eine eigene Hölle zu haben macht doch keinen Sinn. Der 37.6-Blog vermutet das es an den Energiekosten liegen könnte, wenn Benedikt die Vorhölle einspart. Aber nach Dantes Berichten wurde in diesem Bereich nicht besonders geheizt oder gequält.
Es ist einfach eine Einsparungsmaßnahme, die leider auch nichts mit Vernunft zu tun hat, wie die Perspektive 2010 hofft.
Wenn man von Dante absieht, im Grunde also eine vernünftige Maßnahme. Wobei allerdings noch ein Punkt der genauen Klärung bedarf. Was geschieht mit den Mitarbeitern der Vorhölle. Die können wir nicht auf die Sozialsysteme umlegen. Außerdem haben wir dank der deutschen Politik und der deutschen Manager im 8. Kreis der Hölle einen erheblichen Bedarf an geschulten Mitarbeitern für die Torturen. Dort sind nämlich die Korrupten in kirchlichen oder öffentlichen Ämtern, Wahrsager, Heuchler, Diebe, Räuber, falsche Ratgeber, Verführern, Schmeichlern und Zwietrachtstifter versammelt.
Von denen haben wir reichlich und da muss schon jetzt Vorsorge getroffen werden, das die Torturen sofort nach deren Einlieferung beginnen können. Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Teufel werden, weil das Volk ist zäh. Aber warum sollten wir Mitleid mit den Teufeln haben.
Ich werde Dante bald mal anrufen und ihn ein wenig trösten.
Die wahren Wahlverlierer - Demoskopen, Meinungsmacher und Experten
Wir haben ein Wahlergebnis, oder doch zumindest fast ein Ergebnis. Ob es nun wirklich an Dresden hängt oder nicht ist belanglos, wenn es um die wahren Verlierer der Wahl geht.
Wäre es nach unseren Demoskopen gegangen, hätten wir ja eigentlich zu Hause bleiben können. Seit Monaten haben sie uns ja unaufhörlich eingehämmert, was wir zu wählen haben.
Dummerweise haben wir uns aber nicht an ihre Vorgaben gehalten. Besonderen Spass habe ich dabei immer an Klaus-Peter Schöppner von Emnid der geradezu einen besessenen Kampf gegen jedes linke oder grüne Gedankengut führt. Das war sogar n-tv zu viel des religiösen Eifers, so das die sich lieber für Forsa als Partner entschieden haben.
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Wäre es nach unseren Demoskopen gegangen, hätten wir ja eigentlich zu Hause bleiben können. Seit Monaten haben sie uns ja unaufhörlich eingehämmert, was wir zu wählen haben.
Dummerweise haben wir uns aber nicht an ihre Vorgaben gehalten. Besonderen Spass habe ich dabei immer an Klaus-Peter Schöppner von Emnid der geradezu einen besessenen Kampf gegen jedes linke oder grüne Gedankengut führt. Das war sogar n-tv zu viel des religiösen Eifers, so das die sich lieber für Forsa als Partner entschieden haben.
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Mist aus Nürnberg, Wübbenhorsts Prophezeiungen
Der bayrische Raum ist ja für die Produktion von Wahrsagern und die Jagd auf Wolpertinger bekannt und genauso bekannt ist die Tatsache, dass die Ergebnisse dort immer genau mit den Interessen der bayrischen Staatsregierung abgestimmt sind. Ob Professor Unsinns Ifo-Quacksalberei oder Wübbenhorsts GFK Jahrmarktsbude. Sie alle wissen was kommen wird.
Aus den Nebeln ihrer Glaskugel sagen sie eine düstere Zukunft voraus. Damit ihr dummes Gerede einigermaßen Gewicht hat, tun sie dabei so, als ob sie sich auf Umfragen stützen würden. Wenn Wübbenhorst angeblich zweitausend Leute befragen lässt und daraus auf 80 Millionen schließt ist das nicht repräsentativ sondern einfach nur mutig.
Die gute Frau Noelle-Neumann vom Allensbach Institut hat uns ja schon vor Jahren gesagt wie das gemacht wird. Man nimmt die Rohdaten und gewichtet. Mit anderen Worten, man kann sich die Umfrage sparen und behauptet einfach.
Nun ist Wahrsagerei ja nicht grundsätzlich schädlich. Dem, der gegen Geld wahrsagt, nutzt sie sogar sehr. Dem, der an Wahrsagerei glaubt ist wahrscheinlich auf keine Art und Weise mehr zu helfen. Diese wissenschaftlich verbrämte Wahrsagerei beinhaltet jedoch eine weitere Gefahr. Dumme deutsche Politiker, gelangweilte Medienvertreter und wichtige Arbeitsplatzabbauer berufen sich genau auf diese Wahrsagereien um ihr falsches Handeln zu legitimieren. Wübbenhorst und Unsinn fördern also direkt den Abbau von Arbeitsplätzen und schaden damit der deutschen Wirtschaft.
Leider gibt es keine juristische Möglichkeit, die Herrschaften für den von ihnen verzapften Unfug haftbar zu machen. Auch die Sektenbeauftragten der Kirchen fühlen sich nicht richtig zuständig. Es hilft also nur eines, sie so lächerlich darzustellen, wie sie sind.
Vielleicht sollten die Fernsehsender Wübbenhorst und Unsinn als Zigeunerinnen mit schwarzer Katze auftreten lassen. Das würde zumindest dem Wert ihrer Voraussagen gerecht.
Wissenschaftlich gesehen ist das, was die Herrschaften betreiben nichts anderes als grober Unfug.
Aus den Nebeln ihrer Glaskugel sagen sie eine düstere Zukunft voraus. Damit ihr dummes Gerede einigermaßen Gewicht hat, tun sie dabei so, als ob sie sich auf Umfragen stützen würden. Wenn Wübbenhorst angeblich zweitausend Leute befragen lässt und daraus auf 80 Millionen schließt ist das nicht repräsentativ sondern einfach nur mutig.
Die gute Frau Noelle-Neumann vom Allensbach Institut hat uns ja schon vor Jahren gesagt wie das gemacht wird. Man nimmt die Rohdaten und gewichtet. Mit anderen Worten, man kann sich die Umfrage sparen und behauptet einfach.
Nun ist Wahrsagerei ja nicht grundsätzlich schädlich. Dem, der gegen Geld wahrsagt, nutzt sie sogar sehr. Dem, der an Wahrsagerei glaubt ist wahrscheinlich auf keine Art und Weise mehr zu helfen. Diese wissenschaftlich verbrämte Wahrsagerei beinhaltet jedoch eine weitere Gefahr. Dumme deutsche Politiker, gelangweilte Medienvertreter und wichtige Arbeitsplatzabbauer berufen sich genau auf diese Wahrsagereien um ihr falsches Handeln zu legitimieren. Wübbenhorst und Unsinn fördern also direkt den Abbau von Arbeitsplätzen und schaden damit der deutschen Wirtschaft.
Leider gibt es keine juristische Möglichkeit, die Herrschaften für den von ihnen verzapften Unfug haftbar zu machen. Auch die Sektenbeauftragten der Kirchen fühlen sich nicht richtig zuständig. Es hilft also nur eines, sie so lächerlich darzustellen, wie sie sind.
Vielleicht sollten die Fernsehsender Wübbenhorst und Unsinn als Zigeunerinnen mit schwarzer Katze auftreten lassen. Das würde zumindest dem Wert ihrer Voraussagen gerecht.
Wissenschaftlich gesehen ist das, was die Herrschaften betreiben nichts anderes als grober Unfug.
Justitia ist doch nicht ganz blind oder schützt die Staatsanwaltschaften und Richter
Diese Göttin mit dem Schwert, der Waage und den verbundenen Augen fasziniert mich immer wieder. Wenn die Gute schon nichts sehen kann, soll sie bloß vorsichtig mit diesem großen Käsemesser umgehen, wahrscheinlich hat sie sich damit schon ihr rechtes Auge ausgestochen, auf dem sie ja schon immer blind war. Die Sache mit der Waage kennt jeder aus bestimmten Geschäften, in denen man nach dem ersten Besuch gleich zweimal, nämlich zum ersten und zum letzten Mal war. Ein Kilo ist nämlich nicht unbedingt ein Kilo, wie auch Schuld in Deutschland meist eine Frage der Stellung und des politischen Standorts war und ist. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder. In Düsseldorf ging ein Licht an.
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Wahrsager
Schon seit ewigen Zeiten ist es den Menschen ein Bedürfnis zu erfahren, was morgen sein wird. Aus dem Rauch der Lagerfeuer, den Innereien einer Schlange, dem Fall kleiner Holzstückchen oder den Linien der Hand lesen angeblich Kundige den Verlauf der Zukunft. Während beim Kaffeesatz und den Eingeweiden von Hühnern der Humbug offensichtlich ist, erheben Meinungsumfragen den Anspruch mit tatsächlichen Zahlen zu operieren.
Tarotkarten im Computer. Gutes Orakel, guter Lohn. Schlechtes Orakel mit kostenpflichtigem Hinweis zur Vermeidung des Übels. Es geht immer nur um Geld. Dabei hat die aus der Hand oder der Kristallkugel lesende Zigeunerin wenigstens noch einen Flair, auch wenn es sich bei der Dame um Rosamunde Knülpich, Hausfrau aus Mettmann handelt. Dieser Flair geht den computergestützten Wahrsagern völlig ab. Ob Hans-Werner Sinn, der sich als Nebenregierung versteht, oder Klaus-Peter Schöppner der als CDU-Wahlkampfhelfer bei Emnid agiert, es fehlt ihrem Hokuspokus einfach der Charme. Da wird Reza Darius Montass ["Wahrsager" mehr »]
Tarotkarten im Computer. Gutes Orakel, guter Lohn. Schlechtes Orakel mit kostenpflichtigem Hinweis zur Vermeidung des Übels. Es geht immer nur um Geld. Dabei hat die aus der Hand oder der Kristallkugel lesende Zigeunerin wenigstens noch einen Flair, auch wenn es sich bei der Dame um Rosamunde Knülpich, Hausfrau aus Mettmann handelt. Dieser Flair geht den computergestützten Wahrsagern völlig ab. Ob Hans-Werner Sinn, der sich als Nebenregierung versteht, oder Klaus-Peter Schöppner der als CDU-Wahlkampfhelfer bei Emnid agiert, es fehlt ihrem Hokuspokus einfach der Charme. Da wird Reza Darius Montass ["Wahrsager" mehr »]
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