Aufgelesen und kommentiert 2010-05-25
DGB-Landeschef Guntram Schneider: "Koalition der wirtschaftlichen Vernunft"
Mindestlohn bringt 11 Milliarden Einsparung im Staatshaushalt
Der Staat finanziert auch die Fortbildung zum Söldner
Bundespolizei lädt zum Häuserkampf
Wohin mit den wieder steil steigenden Ersparnissen der Reichen?
Video: Schwarz/Gelb und die Finanztransaktionssteuer
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zieht sich aus der Politik zurück
Ex-CDU-Ministerpräsident Dieter Althaus: Rente mit 51
Gorleben ist es der wohl ungeeignetste aller Standorte für ein Atommüll-Endlager
Mit krimineller Energie (zurück) in die Atomkraft
Klamme Kommunen: Zahlreiche Krankenhäuser werden geschlossen
Georg Schramm verlässt ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt"
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) will die Rundfunkgebühren nach Einschaltquote verteilen
Roland Koch (CDU) soll bedeutende Stelle in der Wirtschaft bekommen ["Aufgelesen und kommentiert 2010-05-25" mehr »]
Althaus - Endlich ein Ende machen
Dieter Althaus hat fahrlässig einen Menschen getötet, indem er mit überhöhter Geschwindigkeit, nicht dem Verlauf seiner Piste folgend, gegen die Fahrtrichtung, auf eine andere Piste gefahren ist. Das war fahrlässig, zeigt aber auch eine Grundhaltung. Wer so fährt ist nämlich auch rücksichtslos. Wie bereits angekündigt will er weiter so agieren. Fahrlässig und Rücksichtslos.
Dieter Althaus bewirbt sich erneut um den Posten des thüringischen Ministerpräsidenten. Im Wahlkampf setzte er sein Tötungsdelikt rücksichtslos in einer verabscheuungswürdigen Art und Weise ein, indem er versuchte, einen Mitleidsbonus für sich zu erhalten. Dafür wies er extra darauf hin, dass er am Grab seines Opfers gebetet habe und mit der Familie des Witwers fast befreundet sei. Er wollte sich selbst zum Opfer stilisieren. ["Althaus - Endlich ein Ende machen" mehr »]
Es liegt ein Schmutz auf meinem Herz
Ach ja Thüringen, wenn ich dieses Wort höre, dann habe ich immer so ein wohliges Gefühl. Denn eigentlich ist Thüringen für mich ein absolut positiver Begriff. Ich denke dann an meine Kindheit, meine Großeltern und so wirklich glückliche Tage. Für einen Deutschen ist Thüringen doch eigentlich auch irgendwie ein Abbild seiner unterbewussten Seelenidentität. Gemütliche Orte mit Fachwerkhäusern, die sich in Täler zwischen bewaldeten Bergen quetschen. Klare Gebirgsbäche die mit ihrem sanften Rauschen sich zwischen satten Fichten hindurch schlängeln. Burgruinen voll alter Märchen, Aussichttürme mit Postkartenperspektiven, Bergwirtschaften mit skurrilen Geschichten. Auf den Spuren Goethes rund um Ilmenau wandeln, oder seine Wirkungsstätten in Weimar besuchen. Den Rennsteig entlang wandern und dabei Herbert Roth summen. Natürlich muss man, als Deutscher, auch auf der Wartburg gewesen sein. Als Krönung noch etwas was die Deutschen wirklich am besten auf der Welt machen können und in Thüringen als Meister unter den Meistern, die Wurst. Unter den unsäglichen Slogans der PR-Strategen für Tourismus gibt es nur einen wirklich Guten. Denn mit “Das grüne Herz Deutschlands” haben sie es eigentlich gut getroffen.
Ich habe sogar einmal ein Jahr, als Erwachsener, dort gelebt und gearbeitet. Mein damaliger Weggang nach Berlin lag auch nicht an Thüringen oder den Thüringern.
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