Fachkräftemangel basiert auf falschen Zahlen
1% der Steuerpflichtigen zahlt 25% der Einkommensteuer
Krisenbekämpfung: Ex-Kanzler Schröder (SPD) fordert Hartz IV für ganz Europa
Grundsätzliche Probleme bei der Schuldenbremse
Brandenburg: Staatstrojaner gegen Zigarettenschmuggler eingesetzt
Bayern: Staatstrojaner wegen Doping im Sport eingesetzt
Staatstrojaner: LKA Bayern verzichtete auf Softwareüberprüfung
Die LINKE deckt auf: BKA nutzt bereits den Staatstrojaner
Staatliche Überwachungstechnologie - ein deutscher Exportschlager
Der Staatstrojaner und die Unglaubwürdigkeit der FDP
Staatstrojaner: Der Richtervorbehalt versagt
Sachsen: CDU und FDP stimmen zusammen mit der NPD
Adieu Konservative, ich bin jetzt Gutmensch
Facebook erleichtert die Polizeiarbeit
Spekulationen um Sarg von Steve Jobs
["Aufgelesen und kommentiert 2011-10-13" mehr »]
Fefe regt sich über Fred Apostel auf
Das schöne an Fefe ist, dass er sich noch ehrlich und aufrichtig aufregt, und witzig daran ist, dass er fast twittermäßig bloggt. Das eine ist Haltung, das andere eine Gabe.
Mir kommt ja immer Brechreiz, wenn unsere Junta behauptet, ihnen ginge es um den Schutz der Kinder. Wie sehr das nicht zutrifft kann man ganz gut an einem aktuellen Fall aus Bonn sehen: Gerichtsnotorischer Kindervergewaltiger entführt 15jährige, wird von Zeugin beobachtet, die ruft sofort die Polizei und gibt denen das Autokennzeichen und die Polizei macht — gar nichts. Das war am 28 Februar. Und was hat die ach so unabhängige Staatsanwaltschaft getan? Nichts.["Fefe regt sich über Fred Apostel auf" mehr »]
"Wir haben noch kein Ermittlungsverfahren eingeleitet, aber wir prüfen, ob unterlassene Hilfeleistung im Spiel war."
Und da haben wir es mal wieder schwarz auf weiß: die Polizei kann sich daneben benehmen wie sie will, die haben genau nichts zu befürchten in unserem "Rechtsstaat".
Kurzkommentar 2008-08-31
• Trennung der Hypotheken - Lehman geht ins Detail
• Porsche-Boss Wiedeking unter Beschuss
• CDU-Vize Wulff: Linke flirtet mit Terroristen
• Das Implantat hört mit
• 1. FC KÖLN - Rätselraten um Özats Kollaps ["Kurzkommentar 2008-08-31" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-25
• Scharfer Ritt durch den Arzneischrank
• BRIC: Biodiesel-Markt wächst auf sechs Mrd. Dollar
• Vertriebenen-Chefin Steinbach erhält Bundesverdienstkreuz
• SPD-Spitzenkandidat Maget erwartet von Müntefering Beitrag zur Konsolidierung der SPD
• Kabul wirft US-Armee Tod von 76 Zivilisten vor ["Kurzkommentar 2008-08-25" mehr »]
Kurzkommentar 2008-08-01
• Doping: Fünf Nationalspielern droht Sperre
• China zensiert Internet für die Medien
• Probleme für die Schweizer in Peking
• Connecticut verklagt Ratingagenturen
• Wirtschaftsjournalisten beurteilen BDI-Kommunikation als beste Verbandskommunikation ["Kurzkommentar 2008-08-01" mehr »]
Sich langsam herandopen
Tour-Chef Christian Prudhomme hat bisher Glück gehabt. Erst drei seiner Darsteller wurden des Dopings überführt. Das ist eine Zahl die er offensichtlich als Erfolg ansieht. So betrachtet könnte er sogar ganz auf Dopingtests verzichten und es gäbe dann auch keine Doper mehr. Der Sport wäre sauber. ["Sich langsam herandopen" mehr »]
Aufgelesen: 37
• Doping
• Der weite Weg von Amphioxus
• Socatri, Uran entwichen, Betriebsleiter gefeuert
• Terrorattacken vom 11. September: US-Regierung bezahlte Israelis für Tanzen und Feiern!?
• Nightmare Screen ["Aufgelesen: 37" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-18
• ARD hält nach Dopingfall Beltran an Tour-Übertragung fest
• Bofinger: Deutscher Wirtschaft steht Stagnation bevor
• Der größten US-Sparkasse drohen 26 Milliarden Dollar Verlust
• Deutsche Bank muss Schadenersatz zahlen
• Kiffen mit Gebiss - Haschisch fördert Parodontose ["Kurzkommentar 2008-07-18" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-13
• Afghanistan - Dutzende Zivilisten bei US-Luftangriffen getötet
• Der Feldbefreier
• Tour de France: Zehn "unregelmäßige" Dopingtests
• Ernährung für Kinder - Pillen statt Pausenbrot
• Dach in Brand - Feuerwehreinsatz in schwedischem AKW ["Kurzkommentar 2008-07-13" mehr »]
Besser dopen mit der Telekom
Am letzten Donnerstag war wieder mal ein schwarzer Tag für die Reinwäscher der Telekom, die Herren Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler. Die Excellent dopende Albert-Ludwigs-Univerität Freiburg gab den Zwischenbericht ihrer "Doping-Untersuchungskommission des Universitätsklinikums Freiburg" bekannt:
Die Kommission, der der Jurist Dr. Hans-Joachim Schäfer, der Biochemiker Professor Wilhelm Schänzer und der Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe angehören, konnte ermitteln, dass die Dopingpraktiken der Ärzte Prof. Dr. Andreas Schmid und Dr. Lothar Heinrich in sachlichem und zeitlichem Umfang deutlich über das von ihnen eingeräumte Maß hinausgehen. Auch hinsichtlich Dr. Georg Huber liegen weitergehende Erkenntnisse vor.
Ein wesentliches Ergebnis des Kommissionsberichts ist die Aufdeckung der gängigen Praxis der Rennställe, die das Team betreuenden Ärzte zusätzlich und ohne Kenntnis des Universitätsklinikums zu entlohnen.
Diverse Unterlagen lassen den Schluss zu, dass neben Dr. Heinrich auch Prof. Dr. Schmid sowie Dr. Andreas Blum und Dr. Stefan Vogt entsprechende Zahlungen erhalten haben.
..
Auch wenn bislang keine Aussagen von Radrennfahrern für den Zeitraum 2001 bis 2005 vorliegen, hält es die Kommission für wahrscheinlich, dass auch in dieser Zeit gedopt wurde. Dafür sprechen nicht nur die zusätzliche Vergütung von Ärzten durch die Rennställe, sondern auch die vom Universitätsklinikum Anfang Dezember 2007 aufgedeckten Datenmanipu-lationen durch Anlage „fiktiver“ Patienten. Solche Namen von angeblich 2005 im Universitätsklinikum behandelten Patienten sind beispielsweise "Maier, Ulrich, geboren am 02.12.1937" und "Mayer, Alexander, geboren am 02.07.1943". (Die Tour de France 2005 begann am 02.07.2005.)
Hinsichtlich des Eigenblutdopings im Jahr 2006 geht die Kommission davon aus, dass über die der Öffentlichkeit bekannten Angaben eines ehemaligen Team-Telekom-Profis hinaus, sich weitere Teamangehörige solchen Behandlungen unterziehen ließen.
Damit steht fest das beim Rad-Rennstall Telekom und dessen Nachfolger Team T-Mobile jahrelang systematisches Doping durch die Abteilung Sportmedizin der Uni Freiburg gegeben hat. Systematisch bedeutet Planvoll. Innerhalb einer solchen Systematik ist ein Fahrer nur ein Teil des Systems. Er ist Angestellter seines Teams und handelt auf Anweisung.
Dann ist die Anwendung von Doping, durch spezielle vom Rennstall und Sponsor bereitgestellte Ärzte und Medikamente somit Teil seiner dienstlichen Pflicht. Es bleibt dabei zwar Doping, aber Doping auf Anweisung. Eine Nichtbefolgung hätte den Ausschluß aus der Mannschaft und damit nicht nur einen erheblichen finanziellen Verlust, sondern bei der wirtschaftlichen Macht der Telekom auch ein Berufsverbot bedeuten können. Dementsprechend handelt es sich bei den Fahrern zwar um halbwegs willige Opfer, aber eben um Opfer, die zudem das Doping zu einem späteren Zeitpunkt ihres Leben mit erheblichen körperlichen Beschwerden bezahlen werden müssen.
Bei einer normalen rechtlichen Betrachtung müssten die Herren Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler eigentlich gegen die Telekom wegen schwerer Körperverletzung ermitteln. Wie bereits häufig in diesem Blog berichtet hat die Bonner Staatsanwaltschaft ein recht eigenartiges Ermittlungsziel. Es geht ihr darum mit Jan Ulrich einen Alleinschudligen aufzubauen der die arme Telekom betrogen hat. Dafür lässt sie alle gegenteiligen Beweise mit einem Lachen liegen, oder versteckt sie schnell unter dem Teppich.
Es würde mich also auch jetzt nicht wundern, wenn Fred Apostel uns nach Ostern erklärt, das er davon ausgeht, das Ulrich die Gelder für das Doping der anderen Fahrer bezahlt hat und auch soviel Druck auf die anderen Fahrer ausgeübt hat, dass die sich bereitwillig von den ebenfalls ulrichhörigen Ärtzten der Uni Freiburg dopen ließen. Was muss eigentlich passieren bis solche Staatsanwälte abgelöst und dem Gartenbauamt zur Wegepflege zur Verfügung gestellt werden. Unsere Justiz macht sich doch noch nur noch lächerlich.
Und dann war da noch Staatsanwalt Fred Apostel
Die Staatsanwaltschaft in Bonn und Staatsanwalt Fred Apostel vertreten eine seltsame Rechtsauffassung. Wenn wir schon keine Beweise die für eine Anklage reichen haben, dann drohen wir dir eben damit, solange zu ermitteln bis wir irgendwas finden:
Die Staatsanwaltschaft Bonn wollte zum angeblich bevorstehenden Übereinkommen im Fall Ullrich nichts sagen. „Ich weiß nicht, die wievielte Klappe der Spekulationen das ist. Dazu nehmen wir keine Stellung“, erklärte Staatsanwalt Fred Apostel.
„Wir warten weiter frohen Mutes. Unser Angebot an die Ullrich-Seite besteht ja seit langer Zeit“, sagte er weiter. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hatte von einer angestrebten Einigung berichtet, nach der die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen ein Schuldeingeständnis und die Zahlung einer hohen Summe eingestellt werden sollen. Die „Bild“-Zeitung schrieb am Montag, Ullrich habe ein entsprechendes Entgegenkommen abgelehnt. „Angebote können angepasst werden, aber grundsätzliche Eckpfeiler sind nicht zu verrücken“, sagte Apostel.
Kuhhandel pur. Was für eine mächtige Staatsanwaltschaft. Was für Helden. Anzeigeerstatterin im Fall Ullrich war ja eine Werner Franke Mitstreiterin und es geht immer noch um Betrug an der Telekom, die mit viel Geld an der Universität Freiburg in Sachen Doping forschen und probieren ließ. Natürlich ist Telekom die Betrogene. Die brauchte die Uni ja nur zum Blutdruckmessen. Ich sehe das anders:
Aber wen verdammt nochmal haben die Fahrer betrogen. Herr Franke wusste das gedopt wurde. Ich auch. Die Sportjournalisten, die Sponsoren und eigentlich jeder andere auch. Gut der Chef des Bundes deutscher Radfahrer, dieser Scharping, der könnte betrogen worden sein. Bei dem bin ich mir nicht sicher, ob der in den letzten dreißig Jahren überhaupt etwas bemerkt hat.
Betrug setzt Täuschung voraus. Hier wurde niemand getäuscht. Aber natürlich nimmt Franke die Telekom in Schutz. Dafür gibts ja extra Staatsanwälte die das gleiche machen. Aber auch die haben Jan Ulrich bis heute nicht angeklagt, auch wenn sie immer wieder gerne an die Presse gehen. Wäre Franke eine Sekunde ehrlich, würde er sagen, die Sponsoren sind selbst schuld. Alle Hinweise waren immer da, nicht schön, aber eben Realität. Wer wie die Telekom extra Freiburger Uniärzte einsetzte und bezahlte, um besser zu dopen als alle anderen, kann nicht betrogen worden sein, sondern war vermutlich Teil des Betruges.
Aber wer wurde dann betrogen. Die anderen Doper? Die jeweiligen Rennleitungen, die Zuschauer. Es wurde niemand betrogen. Es wurde gedopt. Ende. Es wird übrigens weiter gedopt. Hier und da und sicherlich auch dort. Wir wissen es alle. Ob Medaillenregen bei Biathleten oder Superleistungen bei bestimmten Fußballmannschaften. Nur ein Idiot kann glauben, das nicht gedopt wird.
Aber Staatsanwalt Apostel will Ullrich weich kochen. Mag sein das es ihm gelingt. Apostel will nicht anklagen. Der will siegen ohne vor Gericht gegangen zu sein. Wenn dieses Beispiel Schule macht, können wir unser Rechtssystem gleich auf den Müll werfen. Da wo ein Ankläger Richter oder ein Richter Ankläger ist, gibt es kein Recht mehr. Fred Apostel ist das egal. Solange er die Telekom draußen hält ist alles in Ordnung. Da dürfte er wohl für sein Leben und das seiner Kinder ausgesorgt haben. Anders ist sein Verhalten nicht mehr zu erklären.
Bevor wieder jemand nachfragt. Natürlich wurde gedopt. Aber einvernehmlich und damit ist Apostel draußen. Die einzige mögliche Straftat ist die Anstiftung zum Doping durch die Telekom. Aber selbst das halte ich für fraglich, weil diejenigen die gedopt wurden nicht so dämlich waren das nicht zu verstehen. Es bliebe nur schwere Körperverletzung durch Doping, die aber kaum beweisbar ist.
Anzeigen mit Werner Franke
Werner Franke glaubt mal wieder:
Franke glaubt, dass mehrere Radprofis während der Tour de France 2006 gedopt haben.
..
Dopingexperte Werner Franke hat gegen Andreas Klöden und weitere frühere T-Mobile-Profis Strafanzeige wegen Betrugs erstattet.
..
Zudem werde er an diesem Montag eine Anzeige wegen Betrugs und Anstiftung zum Betrug gegen Olaf Ludwig, den damaligen Sportlichen Leiter des T-Mobile-Team, abschicken. Franke fragte: "Olaf Ludwig war der verantwortliche Teamleiter. Will der nicht gemerkt haben, dass seine Fahrer bei der Tour für mehrere Stunden verschwunden sind?"
Ach ja. Wir hatten ein paar Wochen FFZ. Franke freie Zeit. Das darf natürlich nicht sein. Wie soll Werner Franke überleben, wenn nicht ständig über ihn berichtet wird. Woher soll er sein Selbstwertgefühl generieren, wenn nicht durch ein breites Medienecho. Ich kann den Kerl, sein Gesicht und sein Gelabere einfach nicht mehr sehen und hören. Ich mag es auch nicht mehr lesen.
Die Fahrer und der Teamleiter des Teams Telekom haben das getan was man ihnen gesagt hat. Die fahren nämlich Rad, weil da gute Beine, ein belastungsfähiger Arsch, viel Mut und gnadenlose Härte zu sich selbst ausreichen kann um vorne dabei zu sein. Große Intelligenz gehört nicht zu den Anforderungen. In einer Sportart die seit Jahrzehnten verseucht ist, von Betrug zu reden ist eine Frechheit. Allerdings funktioniert Frankes Anzeigerei nur mit dem Betrugsvorwurf. Aber wen verdammt nochmal haben die Fahrer betrogen. Herr Franke wusste das gedopt wurde. Ich auch. Die Sportjournalisten, die Sponsoren und eigentlich jeder andere auch. Gut der Chef des Bundes deutscher Radfahrer, dieser Scharping, der könnte betrogen worden sein. Bei dem bin ich mir nicht sicher, ob der in den letzten dreißig Jahren überhaupt etwas bemerkt hat.
Betrug setzt Täuschung voraus. Hier wurde niemand getäuscht. Aber natürlich nimmt Franke die Telekom in Schutz. Dafür gibts ja extra Staatsanwälte die das gleiche machen. Aber auch die haben Jan Ulrich bis heute nicht angeklagt, auch wenn sie immer wieder gerne an die Presse gehen. Wäre Franke eine Sekunde ehrlich, würde er sagen, die Sponsoren sind selbst schuld. Alle Hinweise waren immer da, nicht schön, aber eben Realität. Wer wie die Telekom extra Freiburger Uniärzte einsetzte und bezahlte, um besser zu dopen als alle anderen, kann nicht betrogen worden sein, sondern war vermutlich Teil des Betruges.
Aber wer wurde dann betrogen. Die anderen Doper? Die jeweiligen Rennleitungen, die Zuschauer. Es wurde niemand betrogen. Es wurde gedopt. Ende. Es wird übrigens weiter gedopt. Hier und da und sicherlich auch dort. Wir wissen es alle. Ob Medaillenregen bei Biathleten oder Superleistungen bei bestimmten Fußballmannschaften. Nur ein Idiot kann glauben, das nicht gedopt wird.
Könnte Herr Franke bitte seine Anzeigerei einstellen, dem Staat die Kosten ersparen und endlich in der Versenkung verschwinden. Er nervt ohne Sinn und Verstand. Wenn er etwas tun will, soll er beim Fußball anfangen und sich dann durch die anderen Sportarten durcharbeiten. Aber das will er nicht. Er will nur da noch mal nachtreten, wo die Leute schon am Boden liegen. Wehrhaftes Wild, wie z.B. den Telekomvorstand, den greift ein Franke nicht an. Die könnten sich ja wehren.
Was soll es. Es gibt Leute die sind halt widerwärtig in ihrer armseligen Art. Trotzdem ärgert es mich immer wieder.
China erwägt Umbennung der Hauptstadt anlässlich der olympischen Spiele
Statt Peking soll die Hauptstadt dann für die Zeit von Olympia Doping heißen. Das würde es zumindest den Sportberichterstattern erleichtern ihre Werbestunden an den Zuschauer zu bekommen, ohne die Wahrheit sagen zu müssen. Das Wort Doping fällt dann ja andauernd, und so kann man sich später darauf berufen, ständig über Doping gesprochen zu haben, wenn man nicht gerade Werbetafeln abbilden musste.
Wenn die Wintersportberichterstattug eines gezeigt hat, dann das die Werbewirtschaft die öffentlich rechtlichen Fernsehprogrammen braucht. Nicht nur das die Vollidioten auch noch Geld für die Übertragungsrechte bezahlten, sie zeigten auch stundenlang jede nur mögliche Werbetafel und entschuldigten sich dafür, das sie überhaupt daran gedacht hatten, über Doping zu reden.
Die OberÖsterreichischen Nachrichten werden sich, obwohl sie normalerweise gut unterrichtet sind, diesen Text vermutlich aus den Fingern gesaugt haben:
Die Staatsanwaltschaft gab gestern den Auftrag, gegen 31 Sportler, darunter zehn aus Deutschland, zu ermitteln. Ausschlaggebend war die anonyme Anzeige, in der auch die Namen von Olympiasiegern und Weltmeistern auftauchen. Der Inhalt: Drei österreichische Mediziner sollen in Wien und Linz systematisch Blutdoping betrieben haben und das bis heute fortsetzen. „Verrechnet wird dieses Blutdoping via (Zusatz-)Versicherung.“
..
Aufgrund dieses Vorwurfes des Versicherungsbetruges hat die Justiz nun die Möglichkeit, eigenständig in der Blutdoping-Causa aktiv zu werden, und nicht nur aufgrund Rechtshilfeersuchen italienischer Behörden im Zusammenhang mit dem Dopingskandal bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin.
Selbstverständlich ist das nur eine Rufmordkampagne an deutschen Sportlern, die jetzt ja sogar eidesstattliche Erklärungen abgeben wollen:
DSV-Sprecher Schwarzbach sprach von einer «Hexenjagd». Vor drei Wochen habe er noch gesagt, «wir sind an der Grenze zum Rufmord. Ich denke, diese Grenze ist jetzt überschritten.» Eine eidesstattliche Erklärung sei «kein Schulhof-Versprechen», sagte er. «Im Falle einer Falschversicherung droht eine empfindliche Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Darüber wurden alle Athleten noch einmal aufgeklärt.»
Ja. Ja. Am gleichen Tag meldete die deutsche Biathlon-Staffel der Herren hat bei der WM im schwedischen Östersund die 6 Deutsche Medaille dieser WM. Natürlich ohne Doping. Das ist so ähnlich wie bei den Fußballern die immer häufiger einfach tot umfallen, während des Spiels. Da sind das immer nur die Sportler, die nach einem grippalen Infekt zu früh wieder spielen. Seltsam nur das Hochleistungsarbeiter in Unternehmen, die sich, um nicht entlassen zu werden, gar keine Auszeit nehmen, von diesem plötzlichen Tod praktisch unbetroffen sind.
Seltsam auch, das selbst die Staatsanwaltschaft in Bonn mittlerweile wohl begriffen hat, das sie die Telekom beim Doping nicht für unschuldig erklären kann, egal was sie sich zurechtlügt, aber trotzdem niemand auf die Idee kommt, andere Sportarten bei denen die Telekom als Großsponsor auftritt, mal genauer auf Doping zu untersuchen.
Natürlich glaube ich nicht das der FC Bayern dopt. Die siegen mit anderen Mitteln, die haben schließlich den Zwanziger. Aber was kann es schaden, da mal genauer und öfter nachzusehen. Ich meine bevor ein Sportler von denen plötzlich tot umfällt.
Es könnte vielleicht auch mal Sinn machen, bei dem unschuldigen Arzt in Linz nachzufragen, ob er auch Blutdoping an in Deutschland spielenden Fußballstars als völlig haltlos zurückweist. Ich meine Nachfragen kostet ja nichts. Vor allem würden dann diese bösen Gerüchte von Bayernaudis in Linz auf die Zufälle reduzieren lassen, die sie sicherlich sind. Die waren auf dem Weg nach Wels zur Pferdemesse, oder haben sich einfach bei der Suche nach dem Wolfgangsee verfahren.
Natürlich hat niemand gedopt. Warum auch. Doping bringt ja gar nichts. Deshalb flüchtet ja auch niemand vor Dopingkontrollen und alle Beteiligten spielen gerne mit offenen Karten. Deshalb freuen wir uns schon alle auf die olympischen Spiele in Doping. Hoffentlich fällt nur vorher nicht noch ein Fußballer in Deutschland tot um.
Wir haben nur zwei Möglichkeiten. Entweder engmaschige Dopingkontrollen oder totale Dopingfreigabe. Ich halte Kontrollen für nicht machbar. Also sollen sie sich offiziell umbringen dürfen, oder wir verbieten die Teilnahme an Wettbewerben, was genauso illusorisch ist. Wir könnten allerdings ohne Probleme sofort mit der Sportförderung für Leistungssport aufheben und Einnahmen aus Leistungssport normal versteuern.
Auf jeden Fall sollten wir sofort damit aufhören, so zu tun, als gäbe es kein Doping. Eine Lüge wird auch durch Wiederholung nicht zur Wahrheit.
Warum lesen die eigentlich nicht ihre eigenen Doping-Akten
Nun gut der Telekom-Chef René Obermann, scheint zur Zeit starken Schwankungen zu unterliegen. Hat der sich doch wirklich in die Maybrit Illner verknallt. Ich meine etwas gemeinsames haben die beiden ja. Diesen jugendlich unbedachten wirtschaftsfaschistischen Neoliberalismus, der sie beide von jeder Verantwortung für ihr Handeln befreit. Damit meine ich nicht die verlassenen Ehepartner, sondern das wirtschaftliche Handeln des einen und die Desinformation, die die andere in ihrer unterträglichen Show versprüht.
Aber beide sind unschuldig von keiner Sachkenntnis getrübt. Genauso scheint es der Telekom mit ihrem Dopingstall zu gehen, der manchmal auch scherzhaft als Radrennstall bezeichnet wird. dpa meldet wie folgt:
T-Mobile-Team fordert Akteneinsicht bei Staatsanwaltschaft und BDR
Bonn - Das Team-Management von T-Mobile fordert im Fall Patrik Sinkewitz Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Freiburg und beim Bund Deutscher Radfahrer. Der Vorstand des Mutter-Konzerns Telekom will das weitere Engagement im Profiradsport erneut auf den Prüfstand stellen. Ob sich der Sponsor trotz neuer Doping-Vorwürfe weiter vertragsgemäß engagieren wird, dürfte frühestens in der kommenden Woche feststehen.
Was wollen die uns nur damit erzählen. Das sie ihre eigenen Dopingakten nicht finden, oder stellen sie sich einfach nur doof bis die Bonner Staatsanwälte Apostel und Schindler, alles tun, um die Telekom reinzuwaschen und gegen Sinkewitz wegen Betruges an der Telekom ermitteln. Nochmal für die beiden Herrschaften. Beim Telekomdoping handelt es sich, wenn überhaupt um gemeinschaftlichen fortgesetzen Betrug am Zuschauer und dem einen ungedopten Mitfahrer.
Allerdings wussten wir Zuschauer schon lange, das gedopt wurde, wie jeder andere auch. Nur bei unseren öffentlich rechtlichen kam die Botschaft wohl nie an. Wahrscheinlich hatten die Kommentatoren ihre Ohren verstopft und keiner hat die Berichte gesehen.
Typsicherweise taucht auch der Sportausschuss-Vorsitzende des Deutschen Bundestages, Peter Danckert, von der SPD wieder auf:
«Bei aller Sympathie für den Radsport - hier gibt er selbst den letzten Anstoß, dass ein Sponsor, der viel veranlasst hat zur Dopingbekämpfung, am Ende des Tages sagen muss: Jetzt sind wir nicht mehr die richtigen Partner», sagte der SPD-Politiker in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung». Das Bonner Kommunikationsunternehmen hielt sich weiter bedeckt: «Wir haben eine neue Sachlage. Die werden wir uns nun anschauen», sagte ein Telekom- Sprecher auf dpa-Anfrage.
Es spreche nichts dafür, dass der geständige Dopingsünder Patrik Sinkewitz der einzige Fahrer im T-Mobile-Team gewesen sei, der gedopt habe, sagte Danckert. «Ein ganz starker Verdacht» laste auch auf T- Mobile-Kapitän Michael Rogers, der jedoch alle Doping-Vorwürfe zurückweist. Es gebe aber «keine Anhaltspunkte», dass der Mutter- Konzern Telekom von den verbotenen Praktiken gewusst habe.
Das finde ich gut. Keine Anhaltspunkte das der Mutterkonzern etwas gewusst hat. einfach toll. Team Telekom und T-Mobile-Team sind vollständig eigenständige Organisation. Die dürfen tun und lassen was sie wollen. Wahrscheinlich kommt bald auch noch die Nachricht, das, die eigentlich gar nicht für die Telekom, sondern für Vodafone gefahren sind. Dem Staatsanwalt Apostel in Bonn wird das sofort einleuchten.
Der Herr Danckert produziert solche Persilscheine bestimmt auch nicht kostenlos. Ach könnten wir doch erfahren, was die Telekom ihm für die Rufrettung bezahlt hat oder bezahlen wird. Bestimmt mehr als die Diätenerhöhung der nächsten 20 Jahre. Denn die 700 Euro Erhöhung dienen ja nur dazu, uns Bürgern zu zeigen, wie machtlos wir sind.
Jede Förderung von Profisport ist unsinnig. Fördern wir den Breitensport und betrachten den Rest als Show, von der wir nur die Steuern haben wollen.
Ist T-Mobile nun das Beispiel für eine deutsche Verlogenheit?
Nun ist auch die Süddeutsche aufgewacht:
Gerade ist bekannt geworden, dass der des Dopings überführte Profi Sinkewitz als Kronzeuge vor dem Sportgericht des Bundes Deutscher Radfahrer ausgesagt hat, beim wichtigsten Radrennstall im Land sei auch 2006 noch gedopt worden. Das ist ein Widerspruch zum vollmundig vertretenen Sauberkeitsanspruch der Bonner, an dem vorbei offensichtliche Manipulateure wie Jan Ullrich operierten.
Das die Telekom zusammen mit der Bonner Staatsanwaltschaft, bestehend aus den Herren Friedrich Apostel und Jörg Schindler, alles tun, um die Telekom reinzuwaschen und Jan Ullrich fertig zu machen, war ja schon öfter Thema in diesem Blog. Dabei geht es nicht darum, Dopingtäter zu schützen, sondern darum, das eine deutsche Staatsanwaltschaft im Fall Ullrich die Unschuldsvermutung völlig beiseite schiebt und gleichzeitig keine Ermittlungsschritte gegen die Telekom und ihre Freiburger Dopingwissenschaftler durchführt.
Natürlich ist es für die Bonner Staatsanwaltschaft unangenehm gegen die Telekom zu ermitteln, und sicherlich auch schwierig, da sie mit allen Telefon- und Datenleitungen von der Telekom abhängig sind und die Telekom gleichzeitig ein großer Arbeitgeber vor Ort ist. Deshalb wird ja auch das seltsame Mahngebaren der Telekomanwälte von der Staatsanwaltschaft nicht untersucht.
Die Telekom wird mit ihrer Masche noch lange durchkommen und behaupten das arme betrogene Opfer zu sein. Aber um es deutlich zu sagen, dies glauben wirklich nur ganz Dumme und Staatsanwälte. Nach allem was wir heute wissen und aus den Fakten herauslesen können, gab und gibt es bei der Telekom ein systematisches Doping unter wissenschaftlicher Begleitung.
Ist die Telekom verlogen. Mit großer Sicherheit. Sie ist auf jeden Fall verantwortungslos. So wie sie mit ihren Kunden, Kleinaktionären und Mitarbeitern umgeht, ist sie sein klassischer Fall von neoliberalem wirtschaftsfaschistischem Verhalten. Das Management schielt nur auf Prämien, die meist die direkte Folge von Entlassungen sind, wobei das gleiche Management gar keine Ahnung über die Geschäftsabläufe hat. Deshalb wurden und werden immer die Falschen entlassen.
Die Verantwortung dafür tragen dann die verbliebenen Mitarbeiter, die gar nicht in der Lage sind die an sie nun gestellten Mehraufgaben abzuwickeln. Dazu kommt noch eine sehr stark zentralistische Führung, bei der sich selbst die Genehmigung für den Toilettengang, praktisch beim Vorstand geholt werden muss. So kann man auf flexiblen Märkten nicht arbeiten. Verantwortung gehört dort direkt in den Service. Vorstände, Leitende und Halbleiter halten in ihrer Mehrheit nur den Verkehr auf.
Wer aber weiß wie die Telekom in den einzelnen Baubereich hinein regiert, der weiß auch, das es keine Möglichkeit gibt, das die Telekomvorstände nichts vom Doping gewusst haben. Dazu sind die Kontrollnetze viel zu feinmaschig.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ermitteln sie einfach weiter
Die deutsche Justiz muss sonst ja meist zum jagen getragen werden, wenn es nicht um linke oder kleine wehrlose Bürger geht. Ganz anders läuft das bei Jan Ullrich, da tut die Bonner Staatsanwaltschaft alles um die Telekomdopingabteilung dadurch zu schützen, das sie Jan Ullrich jagt. Es ist scheinbar unmöglich, auch nur eine Woche von neuen Horrormeldungen dieser Staatsanwaltschaft verschont zu bleiben. Heute beißt sie wieder kraftvoll um sich:
Eine Klageerhebung der Bonner Staatsanwaltschaft im Fall Jan Ullrich noch in diesem Jahr ist unwahrscheinlich. Davon sei nicht auszugehen, erklärte ein Sprecher der zuständigen Justizbehörde.
Die Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen den des Dopings verdächtigten Ex-Radprofi hielten an.
Ätsch wir können dich zwar nicht anklagen weil wir nichts in der Hand halten, aber wir werden dir dein Leben versauen bist du weich gekocht bist. Du hast gefälligst schuldig zu sein und irgendwann möchtest du ja auch einmal wieder leben ohne von uns gejagt zu werden. So kann man die Methode der Bonner Staatsanwaltschaft beschreiben.
Nach wie vor lehne Ullrich, der mit dem spanischen Doping-Arzt Eufemiano Fuentes zusammen gearbeitet haben soll, eine Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Bonn ab. Der Sprecher bestätigte, das seit einem Jahr existierende Angebot, bei einem umfangreichen Geständnis nur eine Geldstrafe zu verhängen, gelte nach wie vor.
Wenn du gestehst musst du nicht in den Knast. Das heißt wenn du so gestehst, das die Telekom nicht betroffen ist, musst du nicht in den Knast. Wir von der Bonner Staatsanwaltschaft wollen die Telekom reinwaschen. Wir sind staatstragend. Also gesteh, gesteh, gesteh und wir werden unsere Milde walten lassen. Recht bekommst du hier nie.
Es ist ein schönes Beispiel für die deutsche Rechtsfindung. Natürlich hat Ullrich wie wahrscheinlich alle anderen auch gedopt. Aber nicht um die Telekom oder Herrn Scharping zu betrügen, sonder um im Sinne von der Telekom und Herrn Scharping zu gewinnen. Das dies nicht ohne Wissen der Telekom ging, dürfte klar sein. Die logische Folge wäre das einstellen des an den Haaren herbeigezogenen Ermittlungsverfahrens.
Wenn zwei oder mehrere Komplizen bei einem Betrug mitwirken, dann kann sich keiner dieser Komplizen herausreden und selber als Betrogener fühlen.
Über den Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke sage ich lieber nichts. Er und seine Mitgespielin die ja die Anzeige gegen Ullrich einreichte, wollen sich daran ergötzen, die Sportler nieder zu machen. Gegen das System werden beide nie etwas haben. Sie sind eher Helfer des Systems, das die Verantwortlichen immer ganz unten lokalisiert. Den großen Werbeerfolg durch Doping hatten und haben aber die Rennställe und wenn die noch dazu ihre Leute in der nationalen Anti-Dopingkommission haben, dann weiß ich sehr genau was los ist.
Der Bock will nicht mehr Gärtner sein
Das der Deutschen Telekom nichts peinlich ist, wissen die Deutschen und vor allem die Kunden der Telekom ja schon seit langem. So war es ihr auch nicht peinlich, ihren Leiter Sponsoringkommunikation der Deutschen Telekom Christian Frommert, in das Kuratorium der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA zu setzen, damit dieser direkt an der Quelle aller Informationen saß.
Es ist ja auch von Vorteil, wenn man die Maßnahmen und Möglichkeiten der Antidopingagentur kennt. Das macht das eigene Dopen leichter und effektiver. Hat nicht so ganz geklappt, weil mit Gontschar, Bernucci und Sinkewitz trotzdem drei Dopingfälle auftraten und mit George Hincapie einer aus dem Armstronglager eingestellt wurde, der sicherlich noch zu neuen Freuden Anlass geben wird. Aber das wird sicher noch besser werden.
Das Doping und die Telekom werden wohl noch für lange Zeit ein ständiges Thema bleiben, bei dem auch willfährige Bonner Staatsanwälte nicht helfen können.
Auch wenn Frommert jetzt auf eigenen Wunsch aus dem Kuratorium ausscheidet, können wir sicher sein, das die Telekom einen weniger offensichtlichen Statthalter in dem Kuratorium bekommen wird. Schließlich zahlen die für gute Erstinformationen ja 450.000 Euro pro Jahr.
Es ist aber auch notwendig dort Einfluß zu haben. Sonst kommt die NADA wohl möglich auch auf die Idee, Fußballer genauer untersuchen zu lassen. Das ist ein Bereich, in dem die Telekom noch viel mehr Imagewerbung betreibt als im Radsport. Laut Meinung einiger italienischer Juristen, ist damit zu rechnen, das dort ganze Mannschaften gedopt sind, was auch einige sehr auffällige Ergebnisse im deutschen Fußball erklären könnte.
Natürlich gibt es unter den Telekom-Fußballern kein Doping, genau wie bei den Telekom-Radfahrern. Die Telekom lässt doch nicht dopen. Das mit den Dopingsspezialisten der Telekom, in der Uni Freiburg, das war doch alles nur ein Mißverständnis. Wurden in Freiburg eigentlich auch Fußballer behandelt? Auch welche vom FC Bayern München?
Neues von der Doping-WM
Während bei uns noch Staatsanwälte die Telekom reinzuwaschen versuchen und Jan Ullrich in einem schon fast als kriminell zu bezeichnenden Ermittlungsverfahren vorverurteilt haben, darf Valverde bei gleicher Verdachtslage fahren. Auch Di Luca darf wie Zabel fahren. Da ist es schon fast selbstverständlich das auch Bettini den Segen des Stuttgarter Landgerichtes bekommt und fahren darf, obwohl er sich weigert die Ehrenerklärung abzugeben.
Aber Ehre im Radsport. Das ist wohl nur noch ein makaberer Scherz.
Ganz makaber aber wird es, wenn die Telekomiker im Kampf gegen das Doping zeigen woher der Wind weht:
Das T-Mobile-Team hat für die kommende Saison zehn neue Rad-Profis verpflichtet, darunter den Armstrong-Helfer George Hincapie.
Der 34-jährige New Yorker war bei allen sieben Tour- Siegen Lance Armstrongs wichtigster Helfer des Texaners, der sich seine gesamte Karriere hindurch mit Doping-Vorwürfen auseinandersetzten musste. Zudem bekundeten die Bonner am Rande der Straßenrad-WM in Stuttgart starkes Interesse an Erik Zabel, der aber bei Milram noch einen Vertrag bis Ende 2008 hat. «Wenn er seine Vertragverhältnisse klärt, hätten wir ihn gerne. Er würde in unser Team passen», sagte Teamchef Bob Stapleton.
Das ist doch mal richtig fein. Voraussetzung für einen Vertrag bei den Telekomikern scheint ausführliche Dopingerfahrung zu sein. Aber wie schon gesagt. Die halten sich für Probleme ja extra eigene Staatsanwälte in Bonn, die in ihrem Sinne ermitteln. Da darf dann lustig weitergedopt werden. Am Ende ist der Fahrer der Täter und eine brave Staatsanwaltschaft schaut nicht auf die Auftraggeber.
Das Doping und die Telekom
Gestern berichtete ich noch über die seltsamen Staatsanwälte und Jan Ullrich heute liefert mir die Schwäbische Zeitung online ein schönes neues Schaustück in sachen Telekom:
Der ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), Armin Baumert, wird nun doch keinen Beratervertrag mit der Deutschen Telekom AG abschließen dürfen. Das teilte der Vorsitzende des Kuratoriums der unabhängigen Stiftung, Hanns Michael Hölz, mit.
«Ich habe Veranlassung, den Punkt von der Tagesordnung der Sitzung zu nehmen», sagte Hölz der Deutschen Presse-Agentur dpa. Weitere Einzelheiten wollte er nicht mitteilen.
Was brauche ich da noch weitere Einzelheiten. Die Telekom kauft den Chef der deutschen Antidoping Agentur und alles ist gut. Ja so funktioniert das doch meistens in unserer Bananerepublik. Ob die Bonner Staatsanwälte auch einen Beratervertrag bekommen haben? Denkbar ist es. Zumindest handeln sie so, als ob sie einen sehr gut dotierten hätten.
Deutschlandradio Kultur hatte zuvor berichtet, dass Baumert das Kuratorium um Zustimmung zum Beratervertrag mit der Telekom gebeten habe. Gegenstand sei die «Bewertung des aktuellen Anti-Doping-Kampfes im Team T-Mobile und dessen zukünftige Ausrichtung». Nach den zugestellten Beratungsunterlagen wollte das NADA- Kuratorium auf seiner Sitzung unter Tagesordnungspunkt 6 über die Genehmigung der Nebentätigkeit beraten.
Ja die Bewertung des aktuellen Doping Krampfes im Team T-Mobile. Wer es glaubt wird seelig. Geht es nicht viel mehr darum als erster zu erfahren welche neuen Tests angewandt werden. Das Wissen wäre für die eigene Dopingpraxis der Telekom doch bares Geld wert.
Entschieden gegen einen Beratervertrag hatte sich zuvor Winfried Hermann, sportpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, ausgesprochen. «Die Gefahr ist groß, dass es mit einem solchen Vertrag zu einem Interessenkonflikt kommt», sagte er. «Wenn Baumert sich von einem Unternehmen bezahlen lässt, in dem jahrelang Doping betrieben wurde, dann hat es, wie man es im Schwäbischen sagt, ein Geschmäckle.» Die NADA, die im Wesentlichen durch öffentliche Mittel finanziert werde, müsse «sauber wirtschaften», unterstrich Hermann. «Die Politik sollte jetzt genau hinschauen, dass es nicht zu Interessensverquickungen kommt, die ungut sind.»
Ich traue allerdings unserer Politik noch weniger als der Telekom, oder besser ich traue unseren Politikern alles zu. Ich wäre in keiner Weise erstaunt wenn sich nachträglich herausstellen sollte, das Rudolf Scharping, dem Jan Ullrich die Dopingmittel persönlich hinterhergefahren hat, um sich eine Sekunde länger in der Sonne Jan Ullrich präsentieren zu können.
Wie es um unsere Politik bestellt ist, sehe ich daran, das der Vorstandsvorsitz der NADA ein Ehrenamt sein soll. Nix Kohle, aber gegen das große Geld kämpfen. So etwas können sich nur Politiker ausdenken. Baumert hat nur konsequent gehandelt und sich dann gleich vom dicksten Fisch im Teich an den Haken nehmen lassen. Moral. Moral gibt es seit Ackermann hier regiert doch nicht mehr.
Ein wahrhaft offenes Ermittlungsverfahren
Die Staatsanwälte Friedrich Apostel und Jörg Schindler führen eines der offensten Ermittlungsverfahren die wir in Deutschland je gesehen haben. Falls mal zwei Tage lang kein Journalist nachfragt, wie es um die "Straf"-Verfolgung von Jan Ullrich steht, werden die Staatsanwälte unruhig und haben Schwierigkeiten ihr Wasser zu halten. Aber dann findet sich doch immer wieder jemand der berichtet. Jetzt ist es dpa:
Laut „Focus” verdächtige Barabhebungen Ullrichs 2005 und 2006
München - In der Doping-Affäre um Ex-Radprofi Jan Ullrich ist die Bonner Staatsanwaltschaft auf „verdächtige Barabhebungen” gestoßen. Das berichtet der „Focus”. Danach soll Ullrich 2005 und 2006 fünfstellige Summen von seinem Schweizer Konto genommen haben. Die Transaktionen sollen zeitnah zu der Medikamenten-Ausgabe liegen, die der spanische Doping-Arzt Fuentes für einen Sportler unter der Codeziffer 1 eingetragen hatte. Die Ermittler vermuten, dass Ullrich gemeint ist. Dieser hat bisher jede Verbindung zu Fuentes bestritten.
Es ist doch schön, das bei Jan Ullrich kein Bankgeheimnis gilt und das die Öffentlichkeit auf das Beste von der Justiz informiert wird. Seltsam nur das diese Staatsanwälte keine Anklage erheben sondern immer nur Stimmung machen. Aber eigentlich auch nicht seltsam. Je lauter sie auf Ullrich einschlagen und je mehr dummes Geschrei sie dabei verursachen, desto weniger wird auf einen großen Arbeitgeber am Ort geachtet.
Die arme betrogene deutsche Telekom für die Herr Apostel und Herr Schindler ja ermitteln, weil diese doch von Jan Ullrich betrogen wurden. Die armen Telekomiker haben eben nicht nur keine Ahnung wie man Kunden hält, sondern wussten auch nicht das gedopt wird, was das Zeug hält. Wie sollten die das auch wissen. Hat ihnen ja nie jemand gesagt.
Wenn man die Doping-Vorfälle im Team Telekom addiert dann kann nur noch ein deutscher Staatsanwalt so blöd sein und glauben, das die nichts gewusst haben. Es waren ja schließlich die Team-Ärzte die involviert waren und alle Testdaten wurden über Telekomleitungen transportiert. Aber ein Bonner Staatsanwalt hetzt lieber Jan Ullrich, auch wenn er keine Beweise hat und das Verfahren vor Gericht wahrscheinlich schon deshalb platzen würde, weil dann Ullrich und andere keinen Grund mehr zum Schweigen hätten und die Wahrheit sagen können.
Erst hat man bewusst die Gesundheit der Fahrer zerstört und dann will man ihnen auch noch das Geld nehmen. Die Ehre spielt in dieser Gesellschaft ja keine Rolle mehr. Wenn die beiden ulkigen Bonner Staatsanwälte keine gerichtsverwertbaren Beweise haben, dann sollen sie einstellen oder zumindest, während sie weiter ermitteln, einfach mal die Schnauze halten. Sie sind Angestellte der Bürger und nicht der Telekom.
Falls es in NRW noch einen Justizminister gibt und der ausnahmsweise nicht von der Telekom gekauft ist, würde ich dem empfehlen, die Herren Apostel und Schindler in der Aktenvernichtung zu beschäftigen. Das ist das einzige wozu sie taugen. Zumindest berichten sie dann aus dreißig Jahre alten Fällen an die Presse.
Straßendoping WM in Stuttgart findet statt
Stuttgarts Sport und Dopingbürgermeisterin hat nach eingehender Beratung mit den internationalen und nationalen Dopingverbänden sowie den Dopingfreunden aus Bund und Land beschlossen die WM im Straßendoping abhalten zu lassen. Die Freunde von ARD und ZDF werden in angemessener Form von den Straßendopingweltmeisterschaften berichten, weil sie sonst ja ihre Bilder nicht international verkaufen könnten. Aus dem gleichen Grund berichten sie ja auch über die deutsche Dopingrundfahrt.
Seltsam, Seltsam. Da werden die Fahrer, als das untere Ende der werblichen Nahrungskette kriminalisiert und in der Mitte und am oberen Ende holt man sich eine goldene Nase und rümpft diese dann auch noch über den Fahrern.
Was mag die Deutsche Dopingrundfahrt und die Straßendoping WM wohl den Steuerzahl und den Gebührenzahler kosten? Egal. Die würden das Geld ja sonst an anderer Stelle aus dem Fenster feuern.
Wie gut das unser BKA sonst keine Sorgen hat
dpa meldet gerade das unser geliebtes BKA die Wohnung von Radprofi Patrik Sinkewitz in Künzell durchsucht. Falsch ist allerdings das die Wohnung im Zusammenhang mit dem Sachensumpf durchsucht wurde. Da fühlt sich das BKA und die Bundesanwaltschaft nämlich nicht zuständig. Durchsucht wird wegen Doping im Sport.
Es ist ja mal wieder die arme Telekom betrogen worden. Da muss doch unser BKA sofort tätig werden. Wahrscheinlich gibt es auch noch eine Sonderermittlungsgruppe des Bundesinnenministeriums.
Durch solche Maßnahmen auf Kosten des Steuerzahlers fühle ich mich gleich viel sicherer verarschst. Wie wäres denn wenn die Herrschaften vom BKA sich mal kurzfristig die CallinTV Firmen vornehmen würden um zu untersuchen ob dort betrogen wird. Aber da ist das BKA bestimmt wieder nicht zuständig. Das macht die Polizeiwache aus Kleinsiehstemichnicht, wenn die mal wieder zwei Busfahrscheine geschenkt bekommen, um sich bewegen zu können.
Wenn das BKA gegen Doping ermitteln will, dann muss es die Ärzte und Teamchefs untersuchen und vielleicht auch alles was an internem Papier bei der Telekom liegt. Aber das alles ist den Aufwand nicht wert. Sollen die doch dopen. Wir haben andere Probleme. Da würde ich mir Polizei und Justiz wünschen. Beim Sachensumpf, bei unseren bestochenen Politikern, bei den Politikern die ihre Nebeneinnahmen gesetztwidrig nicht angeben, bei unseren Lobbyvereinen. Da wäre für Jahre Arbeit. Aber statt dessen wird Aktivität im Belanglosen gezeigt.
Der Sport schadet dem Doping
Es gibt Schlagzeilen die eigentlich gar keinen Artikel mehr brauchen.
Der Sport schadet dem Doping
ist genau so eine Schlagzeile die ganz alleine für sich stehen kann. Mir fiel dazu sofort noch eine internationale Dopingmeisterschaft ein. Sieger ist wer nicht erwischt wird und die Ärzte müssen die Dopingmittel unter notarieller Aufsicht abgeben, aufkleben, injizieren oder was auch immer. Arzt und Doper bilden ein Leistungsteam, das gemeinsam siegt oder untergeht. Ganz wie im wahren Leben.
Dumme Doper?
Es tut mir ja leid, aber irgendwie versteh ich das ganze nicht. Sinkewitz hatte ein falsches Verhältnis beim Testosteron-Epitestosteron-Wert. Sein Wert lag bei 24:1 anstatt bei 4:1. Um das zu verhindern, werden die Pflaster die sich die Jungs auf den Hodensack kleben, normalerweise sowohl mit Testosteron als auch mit Epitestosteron im richtigen Verhältnis beschichtet und schon kann die Doping Kontrolle kommen. Sie wird nichts feststellen.
Für den Fall Sinkewitz gibt es also nur zwei Erklärungen. Er hat das falsche Pflaster bekommen, oder er kennt nicht mal die Minimalregeln eines gelungenen Dopings. Wer aber über sechs Stunden mit einem Pflaster am Hodensack durch die Gegend zieht, wird wahrscheinlich wissen was er tut. An dieser Stelle sind Pflaster nichts, was zum allgemeinem Wohlbefinden beiträgt.
Dann Winokurow. Fremdblutdoping? Wie bitte? Blutdoping mit Eigenblut ist seit der Affäre um den spanischen Arzt Fuentes in aller Munde. Irgendein Fernsehqualitätsjournalist war ja schon zu Sippenhaftung übergegangen und erzählte, das Winokurows Eltern ihn besucht hätten. Warum aber sollten der dann mit Fremdblut dopen und seine Eltern ihm nicht sein eigenes Blut mitbringen, das viel besser, sicherer und viel schwerer nachzuweisen wäre.
Selbst wenn wir davon ausgehen, das, das ganze Team dopt und annehmen, das die Blutbeutel vertauscht wurden, ergibt das keinen Sinn. Eine Infusion mit der falschen Blutgruppe wäre der sichere Tod. Bei neun Fahrern in einem Team sollte es kein Problem sein die Beutel so zu beschriften, das jeder das richtige Blut bekommt, vor allem dann wenn Leben davon abhängen.
Setzt man Verstand voraus, sind beide Dopingfälle eigentlich unerklärlich, außer wenn schludrige Teammitarbeiter Mist bauen. Natürlich weisen die Teams, vor allem die Telekomiker, die ja extra Dopingärzte aus Freiburg beschäftigt hatten, alle Verantwortung den Fahrern zu. Ich vermag daran einfach nicht zu glauben.
Das die Fahrer allem zustimmen um zu gewinnen oder doch zumindest den Vertrag für das nächste Jahr zu bekommen, dürfte klar sein. Ich halte die Fahrer auch nicht für klug und belesen genug, das Doping wirklich selbst vorzunehmen. Dafür haben die Teams Leute die sich auskennen und genau wissen, was nachweisbar ist und was nicht.
Bisher fiel Doping immer nur dann auf, wenn sich die Nachweismethoden änderten und plötzlich Dopingmethoden nachweisbar waren, die vorher als nicht nachweisbar galten. Ein paar Fahrer mussten dafür bluten, der Rest stieg auf die nächste Dopingtechnik um. Dieses Blöddoping wie bei wir es jetzt sehen, ist eigentlich unerklärlich. Es sei denn die Teams steuern das Doping nicht mehr zentral und lassen die Fahrer im Regen stehen, die nicht daran glauben, das sie ohne Doping eine Chance haben und nun mangels Qualifikation beim Dopen Mist bauen.
Mit dem Zweiten sieht man gar nix, mit dem Ersten aber auch nicht mehr
Ach ist das nicht ein schönes Leben. Man kann dem hochverehrten Publikum jeden Dreck um die Schnauze schlagen und die müssen bezahlen. Ob sie zusehen oder nicht. Man kann tun und lassen was man will, solange man nur die richtigen Ärsche aus Politik und Kapital leckt und deren Vertretern jeden Platz für Demagogie gibt, den sie haben wollen. Ansonsten kann man tun was man will. Gut meistens tut man gar nichts, außer ein wenig Schleichwerbung. Man muss ja an das Alter und die Kinder denken.
Das funktioniert alles prima, weil ja da ein Bock, die anderen Böcke beim Gärtnern beaufsichtigt. Es gibt auch keine Verantwortung. Wenn da mal einer wirklich gehen muss, wird er einfach umgebettet. Zumindest solange er nicht die Wahrheit sagt, oder ähnliche Perversionen betreibt.
Frontal 21 ist zu einem richtigen Werbemagazinchen für allerlei Partikularinteressen verkommen und betreibt selbst noch Schleichwerbung aber es wird niemand zur Rechenschaft gezogen, es entschuldigt sich auch keiner.
Politbetrüger wie jener Laurenz Meyer, werden kurz nach ihrem Rücktritt wieder hofiert und Frank Plasbeck erklärt mir treuherzig, das die Staatsanwaltschaft ja die Ermittlungen eingestellt hat. Als wenn in Deutschland gegen Politiker und Kapital ermittelt würde. Aber so sind sie die öffentlich Unrechtmäßigen. Es geht um das Geld und um das eigene Vorankommen. Nicht um Journalismus und nicht um Wahrheit.
Egal ob bei Sabine Christiansen, daran wird auch ihre Nachfolgerin nichts ändern können, Maybritt Illner oder all den sonstigen Quatschrunden, es sind immer die gleichen Leute, immer von den gleichen dunklen Hintermännern, über die immer gleichen PR-Hanseln, als Mietmäuler in die Sendungen geschickt, wobei sie vermutlich auch noch die Themen vorgeben.
Wenn sich dann aber mal jemand wie Jens Vogt aufregt, dann kommt sofort ein Stefan Niggemeier als qualitätsjournalistisches Helferlein an die Seite der potentiellen neuen Auftraggeber geeilt, um sich schützend vor diese zu werfen. Ob er Dankbarkeit erwartet. Ich würde es nicht tun. An so vielen Aftern kann er nicht mehr riechen, um sich hochzuschleimen. Dafür ist er schon zu alt. Da nützen auch die gammeligen Preise vom grimmigen Institut nicht.
Jens Vogt radelt da auf dieser Tour rum und verdient sein Geld damit. Ja er kennt das aus der DDR, wie das im Kultur- und Sportleben so läuft. Vielleicht kennt er es nicht aus eigener Erfahrung und hat nur Abgehauen von Manfred Krug gelesen. Sollte der Niggemeier auch mal machen. Lesen bildet.
Natürlich sind es nicht nur zwei, die da eine einsame Entscheidung treffen, sondern es sind vielleicht zwanzig. Ändert das was. Wer gibt denen das Recht, die Vertreter der INSM und von Mohn/Bertelsmann zu jedem Thema ihre Demagogie zu verbreiten zu lassen, aber die Interessen der Bürger mit Füßen zu treten.
Die Vögel haben 10 Millionen für die Senderechte verballert. Die kriegen die nie zurück. Interessiert die auch gar nicht. Das haben ja nur die blöden Gebührenzahler bezahlt. Die müssen auch zwangsweise den nächsten Schwachsinn bezahlen. Die nächste Gebührenerhöhung steht ja schon an. Es ist nicht nur eine Tour de Bevormundung sondern eine ständige Desinformationskampagne, weil mit den Geldern der Bürger, nur die Interessen einer Minderheit verfolgt werden.
Ich mag die Sätze die ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender gar nicht meiner Tastatur antun, die könnte sich vor Abscheu vor diesem bigotten, moralinsauren Gehabe in Stücke auflösen, deshalb zitiere ich das ehemalige Nachrichtenmagazin:
Der Geläutertste von allen ist jedoch ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. Ihm reicht es nicht, dass ARD und ZDF nach Jahren der kreuzbraven Jan-Ullrich-Heldenverehrung zu den Anti-Dopingsendern Ihres Vertrauens mutiert sind. Ihm ist es nicht genug, dass man aus der Tour-Berichterstattung ausgestiegen ist. Er denkt größer. Er sagt dazu noch Sätze wie: "Wir müssen wieder lernen, dass Geld nicht alles ist, sondern noch andere Maßstäbe für unser Zusammenleben wichtig sind." Das beeindruckt Moderatorin Maybrit Illner offenbar so stark, dass sie ganz vergisst, Brender zu fragen, ob es bei den schwachen Einschaltquoten der diesjährigen Tour vielleicht gar nicht so ein gewaltiges Opfer war, das Feld der privaten Konkurrenz von Sat.1 und N24 zu überlassen.
Sehr schön fand ich auch die Stelle an der dieser feine Mensch, den Vorwurf von Jens Vogt das sich laut ZDF-Bildschirmtext zwei Drittel der Zuschauer für die Tour-Übertragung ausgesprochen hatten, gleich mit einer neuen Statistik, zu einem ganz anderen Zeitpunkt, konterte. Ein kluges Kerlchen. Aber ich glaube ihm nicht. Ich kenne die Unterschiede zwischen dem aktuellen ZDF-Politbarometer und der Forsa-Umfrage. Beide unterstützen ja aktiv Frau Merkels Kanzleranspruch, aber das ZDF ist wohl mal wieder sehr weit über das Ziel hinausgeschossen. Dem Brender würde ich nicht mal die Uhrzeit glauben.
Die beste Frage in diesem Komplex stellt aber der Honigbrot-Blog
Warum ARD und ZDF jetzt aus der Übertragung ausgestiegen sind, das versteh ich nicht. Als wäre das Programm dann dopingfrei. Ich meine, dann müssten sie den Musikantenstadel aber auch aus dem Programm nehmen.
Dann müssten sie wohl den gesamten Sport aus dem Programm nehmen. Man stelle sich vor, morgen würden die Fußballer ernsthaft auf Doping überprüft. Oh weh. Oh weh. Aber darum GEZ ja gar nicht. Der Eulenspiegel hat es gut erkannt. Nein so GEZ nicht mehr.





















