Ostern, nachrichtenarme Zeit. Was liegt da näher, als dass die ewig Gestrigen mal wieder das Thema Atomenergie hervorkramen. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt mahnte: "Kernkraftwerke, die wirtschaftlich arbeiten, müssen so lange in Betrieb bleiben, wie sie sicher sind.". Dabei sind sie schon heute nicht sicher und wohin mit dem Atommüll ist völlig unklar. BDI-Geschäftsführer Werner Schnappauf klagt: "Die Kernkraft sichert verlässliche Stromversorgung, indem sie knapp die Hälfte der zu jeder Zeit und bei jedem Wetter benötigten Grundlastversorgung liefert.". Natürlich ist sie sicher. Sogar tot sicher. Am Ende sind sicher alle tot. Schnappauf der Bärenjäger. Den kann man nicht ernst nehmen.
Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann mahnt: "Ein Energiekonzept für Deutschland kann auf eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht verzichten, wenn Klimaziele erreicht und Strom bezahlbar bleiben sollen.". Natürlich hat sich dieses Lobbyistenpack nicht abgesprochen und natürlich wollen sie nur das beste. Das Beste für die Abzocker und den Tod für die Menschen.
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