Peter Struck hat eine eigenartige Art von Humor. "Wir können uns nicht einfach rausschleichen" tönte er Gestern im Deutschlandfunk und begründete damit, das er weiterhin, tote Zivilisten in Afghanistan, tote deutsche Soldaten in Leichensäcken und Terrorgefahr für Deutschland wünscht.
Wir können uns sehr wohl dort laut und freundlich verabschieden. Wir deutschen Bürger wollten da nämlich überhaupt nicht hin. Dort Krieg spielen wollte der deutsche Kriegsminister Peter Struck mit seinem Kanzler, der sich für einen Job bei Gazprom aus der Verantwortung stahl. Wir müssen uns also nicht rausschleichen. Rausschleichen müsste sich der vollmundige Herr Struck, der ja die Freiheit des Mordens am Hindukusch so vehement verteidigt.
Aber machen wir uns nichts vor. Diese Politiker sind allesamt nicht in der Lage einen Fehler zuzugeben. Die murksen lieber weiter rum, weil ihnen die Folgen egal sind. Wie zynisch Struck ist, sieht man an diesen Worten:
Auch für den Einsatz deutscher Aufklärungstornados erwartete der SPD-Fraktionschef eine Verlängerung. «Die Skepsis ist eher zurückgegangen», meinte er im Hinblick auf den Tornado-Einsatz. Struck kritisierte allerdings die Regierung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. «Man muss ihm sagen, dass er viel energischer gegen die Korruption hätte vorgehen müssen», betonte der SPD-Fraktionschef. Es fehle auch ein stärkerer Einsatz des Präsidenten im Kampf gegen den Drogenanbau.
In Sachen Korruption, sollten unsere deutschen Politiker schön leise sein, und am das Glashaus denken, in dem man nicht mit Steinen werfen soll. Wer Siemens nämlich weltweit bestechen lässt und den Chef der Bestecher Pierer als Kanzlerberater hat, ist in Sachen Korruption absolut unglaubwürdig. Bei Herrn Struck kommt noch dazu, das er den Schutzheiligen der Bestechlichen, St. Corruptius Lammert, nicht widersprochen hat, als der ein Gesetz aussetzte, das Korruption bei Abgeordneten verhindern soll.
Die Regierung Karsai, hat es jetzt zum ersten mal gewagt, etwas gegen das Morden an der Zivilbevölkerung zu sagen, deshalb kriegt Herr Struck jetzt die Kurve und wirft dieser Regierung den Drogenanbau vor, der doch genau von seinem amerikanischen Brüdern gefördert wird, um sich Taliban verkaufen zu lassen. Das Karsai bestenfalls der Bürgermeister von Kabul ist, wird von niemandem ernsthaft bestritten. Deshalb kann er im amerikanisch besetzten Süden gar nichts tun.
Aber Realität und Politik gehen nur selten zusammen, bei Herrn Struck konnte ich einen Realitätsbezug schon lange nicht mehr bemerken. Das die CDU/CSU für Krieg ist, dürfte jedem klar sein. Struck wird die SPD-Abgeordneten auf Linie zwingen. Der Krieg wird weiter gehen, immer mehr Zivilisten werden sterben. Irgendwann werden sich die Verwandten, Freunde oder Glaubensbrüder der Getöteten rächen. Dann wird Herr Struck mithelfen die Bürgerrechte weiter einzugrenzen, damit wir ihn für das was er uns und unserem Land antut nicht mehr kritisieren können. Herr Peter Struck unterstützt bewusst einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg und verstößt durch seine ständige Maßregelung der Abgeordneten gegen das Grundgesetz,
Hätten wir eine Bundesanwaltschaft der es um das Recht ging, würde zumindest die Gängelung der Abgeordneten Thema eines Ermittlungsverfahrens. Aber ohne Schutz durch das Recht, werden sich die Abgeordneten nicht wehren können. Struck kann Krieg führen oder machen was er und die Parteiführung will. Der freie Abgeordnete wird ständig ad absurdum geführt.


















