Sonntagsgedanke: Edathy, komm tanz auch mit mir!
Der Bastian, der Bastian. Das war ein schlimmer Hallodrian.. Ach was bin ich heut' poetisch. Allen Grund dazu liefert mir Sebastian Edathy -danke hierfür.
Habe ich Sie recht verstanden, Sie möchten das der Buchhandel dazu übergreift -freiwillig selbstverständlich -diverse Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bzw. andere Werke widerum unter den Ladentisch verschwinden zu lassen? Mit anderen Worten -auch wenn's schmerzt: Sie fordern sozusagen vom Buchhandel, daß dieser Zensur betreibt.
So kommt es zumindest bei vielen Lesern dieser Tage rüber. Wenn Ihnen daran gelegen ist, lassen Sie es unkommentiert. Anderenfalls, und das sehe ich im Augenblick historisch-realistisch, müssen Sie sich wohl sarkastisch Vorschläge gefallen lassen die Ihnen dahingehend den Hinweis auf eine mögliche Bücherverbrennung unterbreiten.
Ergo, Tacheles: Ihre angegebenen Kriterien zur Selbstkontrolle gleichen einer Farce. Wie schon in der Filmindustrie für jeden nachvollziehbar, ist eine Bestimmung von verwendetem Material eine persönliche Entscheidung. Oder wie erklären Sie es sich, daß zunehmend Filmmaterial für Jugendliche ab 16 freigegeben wird, welches nach Ihren Maßstäben eigentlich erst ab 18 oder gar nicht erhältlich sein sollte?
Ich weiß nicht welche Leute in der Kontrolle sitzen und darüber entscheiden was für Kinder und Jugendliche geeignet oder ungeeignet erscheint. Eines ist mir jedoch ziemlich klar: Es werden Unterschiede gemacht und zwar gravierende.
Kriegsfilme zum Beispiel in denen das Blut teilweise nur so spritzt; in denen Menschen in jeder erdenklichen Form exekutiert und auf grausamste Art und Weise z.T. auch gefoltert werden, sind für Jugendliche ab 16 frei verfügbar. Dient dies etwa einer Art der Rekrutierung, oder sind sie notwendig um der Jugend die Schrecken und das Grauen des Krieges nahe zu bringen? Eine Art "Schocktherapie"? Entschuldigung, aber dafür habe ICH kein Verständnis, denn das ist eine psychische Belastung der selbst Jugendliche nicht unbedingt standhalten und in keiner Relation zu denen von Ihnen gemachten Forderungen gegenüber dem Buchhandel stehen.
Herr Edathy, lassen Sie mich noch tiefer ins Thema tauchen.
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Sebastian Edathy und die Freiheit
Sebastian Edathy, wie er leibt und lebt, hat sich in einem Interview mit der ddp mal wieder als seltsamer Demokratieversteher gezeigt.
Der SPD-Politiker betonte: «Sicherheit und Freiheit sind keine gleichrangigen Werte.» Sicherheit diene vielmehr der Freiheit und sei kein Selbstzweck. Man dürfe «nicht aus den Augen verlieren, dass die wehrhafte Demokratie des Schutzes bedarf, ohne dass dieser Schutz demokratischen Prinzipien widerspricht».["Sebastian Edathy und die Freiheit" mehr »]
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Edathy fügte hinzu: «Die Gesetzgebung in Deutschland hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass dem Rechtsstaat weder die Hände gebunden sind, sich zu schützen, noch dass wir den Rechtsstaat durch Infragestellung seiner eigenen Grundsätze preisgeben.» Bei der Bekämpfung von Feinden der Freiheit die Freiheit zu beschädigen, «wäre ein Sieg derer, die eine heterogene und offene Gesellschaft ablehnen». Edathy betonte: «Wir dürfen ihnen diesen Gefallen nicht tun.»
Chefredakteure falsch informiert, Journalisten erzählen Unfug
(n-tv.de)
Erst gestern bei Busch@n-tv.de wehrte sich Sebastian Edathy (SPD) vehement gegen den Vorwurf von Journalisten, das BKA-Gesetz würde in erheblichem Maße die Pressefreiheit einschränken. Matthias Matussek, ehemaliger Spiegel Kulturchef, kritisierte das BKA-Gesetz. Herr Edathy bezeichnete diese Kritik als Unfug () und folgerte daraus, "dass einige den Gesetzestext nicht richtig gelesen haben". Er selbst blieb die Bestätigung über den Einsatz von "Überwachungsmaßnahmen bei berechtigtem Interesse der Öffentlichkeit" aber bis zum Ende der Sendung schuldig. Leo Busch schien dahingehend besser informiert zu sein.
Aber auch Wolfgang Schäuble (CDU) bezichtigt 11 Chefredakteure des Unterliegens von Falschinformationen.
Wir ersparen uns an dieser Stelle einen Kommentar und verweisen auf folgenden Artikel:
Dinge, über die wir nicht reden sollten - Ein Hoch auf die unabhängige Informationsbeschaffung
[Update] "Trotz des anhaltenden Widerstands der Opposition und vieler Verbände hat der Bundesrat das umstrittene BKA-Gesetz gebilligt. Das Gesetz wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von 35 gegen 34 Stimmen beschlossen."
[Update] BÜNDNIS 90/ Grüne kündigten Verfassungsklage gegen BKA-Gesetz an. Auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP), sowie der frühere Bundestagsvizepräsident Burkard Hirsch und der Anwalt Peter Schantz wollen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen.
Erst gestern bei Busch@n-tv.de wehrte sich Sebastian Edathy (SPD) vehement gegen den Vorwurf von Journalisten, das BKA-Gesetz würde in erheblichem Maße die Pressefreiheit einschränken. Matthias Matussek, ehemaliger Spiegel Kulturchef, kritisierte das BKA-Gesetz. Herr Edathy bezeichnete diese Kritik als Unfug () und folgerte daraus, "dass einige den Gesetzestext nicht richtig gelesen haben". Er selbst blieb die Bestätigung über den Einsatz von "Überwachungsmaßnahmen bei berechtigtem Interesse der Öffentlichkeit" aber bis zum Ende der Sendung schuldig. Leo Busch schien dahingehend besser informiert zu sein.
Aber auch Wolfgang Schäuble (CDU) bezichtigt 11 Chefredakteure des Unterliegens von Falschinformationen.
Die Redakteure hatten das Gesetz im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" mit Verweis auf die Pressefreiheit abgelehnt und erklärt, das BKA-Gesetz gefährde den Informantenschutz. Schäuble wies darauf hin, dass der im BKA-Gesetz vorgesehene Informantenschutz den schon in anderen Gesetzen bestehenden Regelungen entspreche. "Es kommt auch vor, dass Chefredakteure nicht richtig informiert sind."
Wir ersparen uns an dieser Stelle einen Kommentar und verweisen auf folgenden Artikel:
Dinge, über die wir nicht reden sollten - Ein Hoch auf die unabhängige Informationsbeschaffung
[Update] "Trotz des anhaltenden Widerstands der Opposition und vieler Verbände hat der Bundesrat das umstrittene BKA-Gesetz gebilligt. Das Gesetz wurde mit der denkbar knappsten Mehrheit von 35 gegen 34 Stimmen beschlossen."
[Update] BÜNDNIS 90/ Grüne kündigten Verfassungsklage gegen BKA-Gesetz an. Auch der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP), sowie der frühere Bundestagsvizepräsident Burkard Hirsch und der Anwalt Peter Schantz wollen vor dem Bundesverfassungsgericht klagen.
Edathylein komm tanz mit mir
Wie bereits am Donnerstag, den 24. April 2008 vorausgesagt "Ein Tänzchen mit Sebastian Edathy kann mir doch keiner verwehren". Nun ist es offiziell. Die Staatsanwaltschaft Berlin führt im Auftrag von dem guten Sebastian ein Ermittlungverfahren gegen mich. Also die Noten heraus und Musikanten frisch aufgespielt. Wollen wir das Tänzchen wagen. ["Edathylein komm tanz mit mir" mehr »]
Seltsame Vorgänge um Pax Europa und Pro Köln
Da machen zwei der bedeutensten antimuslimischen Kampforganisationen, nämlich die Pro und die Bürgerbewegung Pax Europa, in Berlin bzw. Berlin/Brandenburg Filialen auf und die Hauptorganisationen hüllen sich in tiefes Schweigen. Weder Pro Köln noch Pro NRW, aber auch nicht Akte Islam oder die Seite der Bürgerbewegung Pax Europa verraten uns etwas über die Vorgänge. ["Seltsame Vorgänge um Pax Europa und Pro Köln" mehr »]
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