Gekürzter Auszug aus dem zweibändigen Werk
„ZEIT DER AUFKLÄRUING ZWEITER TEIL“
Bd: 1 „Die Entdeckung der Selbstbestimmtheit“
© Bert Steffens
D-56626 Andernach
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Sonntagsgedanke: Falscher Stolz und kollektive Ehrverletzung
Im Wikipedia lesen wir zum Wort "Stolz" :
“.. ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Er entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken.”
Zum Wort "Ehrverletzung" unter dem Begriff Ehre finden wir kurz und auf den Punkt bringend das Wort "Demütigung". Dabei können ganze Gruppen, sowie auch einzelne Individuen betroffen sein.
Politiker beziehen sich gern auf ihre Aktivitäten, auf ihr Mitwirken in -mit Verlaub -"ihrer" Demokratie. Sie plustern sich meist stolz wie ein Pfau in der Öffentlichkeit auf. Sie sind stolz auf Hartz IV, stolz auf freiheitsbeschneidende Gesetze, stolz auf jeden Soldaten den sie auf Grund gebrochener Gesetze in den Tod schicken. Bei allem auffindbar möglichen Respekt: Sie sind stolz die Ehre jener Menschen zu verletzen. Sie sind stolz darauf die Ehre jenes Landes zu verletzen, welches jahrzehntelang den Versuch unternahm selbige wieder mühevoll herzustellen, nach dem eine Gruppe von faschistoiden Führungspersonen dieses Land in den Abgrund stieß.
Politiker sind stolz darauf Grundgesetze nach ihrem Gutdünck umzuschreiben,... kaputtzuschreiben. Es ist ihnen eine Ehre solches bekannt zu geben. Interessieren tut dies nur Wenige und die Wenigen die aufstehen können wahrlich voller Stolz sein. Ihnen gilt meine Ehrerbietung. Es ist mir eine Ehre dies hier noch sagen zu dürfen, solange mir dieses Recht nicht auch noch genommen wird.
Was habt ihr getan?
- gegen mutwillige Verarmung und Verohung der Menschen?
- gegen den Abbau von Grundgesetzen?
- gegen diese unsägliche Doppelzüngigkeit?
- gegen die Kumpanei mit Folterregimes?
- gegen Völkerrechtsverbrechen?
- gegen die Versuche Menschen, Tiere und Natur zu vergiften?
- gegen Wirtschaftskorruption zu Gunsten des Machterhalts?
- gegen Gleichschaltung?
- gegen Kriege?
- gegen Geheimdienstverbrechen?
- als man Euch Eure Unterkünfte nahm?
- als man Euch Eure Söhne und Töchter nahm?
- als man Euch Euer Geld nahm?
- als man Euch Eure Rechte nahm?
- als man Euch Eure Ehre nahm?
- als man Euch Eure Würde nahm?
- als man Euch Euer Leben nahm?
Was habt ihr getan.. als man Euch und Eure Republik verkaufte - Euch die Demokratie stahl?
Wo wart ihr?
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Ernst-Reinhard Beck (CDU) erobert Somalia
Hier auf Duckhome war ja schon lange klar, dass es bei der angeblichen Bekämpfung von Piraten vor Somalia nicht darum geht, Piraten zu fangen oder Piraterie zu verhindern, sondern dass es um diverse Bodenschätze geht, die jetzt dabei helfen sollen, die Weltwirtschaftskrise in den USA zu bekämpfen. Es war und ist reiner Imperialismus.
Es ist auch klar, dass die Piratenindustrie von außen gefördert wurde. Vermutlich von den gleichen Leuten, die überall auf der Welt die Niederlassungen von Al Kaida gründen und vom CIA zumindest bezahlt werden. Allerdings hatten die Leute ein Problem. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Schnellboten vor Somalia, und selbst wenn noch so viel Lösegeld geboten wird, sind die Leute dort kaum in der Lage, den Vorwand für eine große Schlacht zu liefern. ["Ernst-Reinhard Beck (CDU) erobert Somalia" mehr »]
Es ist auch klar, dass die Piratenindustrie von außen gefördert wurde. Vermutlich von den gleichen Leuten, die überall auf der Welt die Niederlassungen von Al Kaida gründen und vom CIA zumindest bezahlt werden. Allerdings hatten die Leute ein Problem. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Schnellboten vor Somalia, und selbst wenn noch so viel Lösegeld geboten wird, sind die Leute dort kaum in der Lage, den Vorwand für eine große Schlacht zu liefern. ["Ernst-Reinhard Beck (CDU) erobert Somalia" mehr »]
Deutsche, kauft nicht beim Antirassisten - Pro Köln kriegt Gegenwind und einige sind richtisch beleidischt
Ehrlich, ich wollte ja Dietmar Näher (PK) nicht die Themen klauen, aber nun stehe ich hier und kann nicht anders. [Die Bilder anklicken...] Unser Lieblingsblog ist völlig erschüttert, denn eine der beiden großen Zeitungen, der Kölner Stadtanzeiger, hat heute eine Menge Anzeigen veröffentlicht, die von Firmen in Köln gegen den "Kongress" geschaltet wurde. Damit das schöne Foto nicht verloren geht, habe ich es mal hier gespeichert. Die Print-Ausgabe versuche ich mir natürlich zu besorgen, und morgen früh höre ich mal nach, ob - was ich annehme - die Kölnische Rundschau (die seit 1999 ebenfalls dem Verlagshaus DuMont Schauberg gehört) auch Anzeigen veröffentlicht hat. Der Kommentarbereich in unserem Lieblingsblog läuft auch wieder heiss und neigt zur Komik - nein, eigentlich ist das nicht komisch...
["Deutsche, kauft nicht beim Antirassisten - Pro Köln kriegt ... »]
Unglaublich, eigentlich unglaublich
Der Redblog macht gerade auf ein Stück von Franz-Josef Degenhardt aufmerksam, das gerade in unsere heutigen Kriegstage so unheimlich gut passt, dass man es unbedingt überall erwähnen muss. Die Menschen haben in diesen Kriegen nichts zu gewinnen aber alles zu verlieren. Die, die an diesen Kriegen gewinnen, sind nicht die Freunde der Menschen. ["Unglaublich, eigentlich unglaublich" mehr »]
Arm aber ehrenhaft
Reich und neoliberal sein, lässt sich ja mittlerweile weltweit mit unehrenhaft, verräterisch und verantwortungslos übersetzen, wie die täglichen Beispiele aus den Medien zeigen. Das wir da immer nur die äußerste Spitze es Eisbergs zu sehen bekommen, liegt daran, dass die Medien den reichen Neoliberalen gehören und die Journaille nur aus ängstlichen Sklaven besteht, die der Stimme ihrer Herren gehorchen, oder sie noch vorher zu erahnen versuchen, bevor die Befehle ausgesprochen werden.
Wenn reich in der Mehrheit unehrenhaft bedeutet, dann heißt das ja nicht im Umkehrschluss, das arm immer gleich ehrenhaft ist, auch wenn ich selber unter den Armen viel mehr ehrenhaftes als unehrenhaftes Verhalten sehe. Schön ist jedoch dieses Beispiel aus Japan das mich fast so gar mit dem grausamen und unnötigen Walfang der Japaner versöhnt:
Wie die Polizei im westjapanischen Nara am Freitag mitteilte, fand ein 61-jähriger Arbeitsloser vergangene Woche in seinem Briefkasten eine Million Yen (6.350 Euro) in bar. Ein anonymer Wohltäter bat den Mann auf einem beigefügten Zettel, von der Summe in seinem Alltag Gebrauch zu machen.
Doch anstatt diesen Rat zu befolgen, brachte der Arbeitslose die Geldscheine zur Polizei. Jetzt gilt eine Frist bis zum 27. Juni. Falls der edle Spender es sich bis dahin nicht anders überlegt, gehört das Bündel dem ehrlichen Finder.
Bevor jetzt jemand mitleidig lächelt, möge er den Fall und den Betrag auf seine wirtschaftlichen Verhältnisse umsetzen. Ob ein Josef Ackermann einer so gefundenen Million widerstehen könnte, oder würde er vorsichtshalber die Briefkästen seiner Nachbarn aufbrechen, um nachzusehen ob dort nicht auch solches Geld angekommen ist, das er ihnen wegnehmen könnte, ohne das sie es merken?
Ich finde es großartig und bin froh das ich mich nicht entscheiden musste. Ich bin mir meiner da nämlich nicht so sicher. Allerdings hätte ich die Briefkästen meiner Nachbarn unberührt gelassen. Ich bin ja kein Ackermann.
Liechtenstein bitte mal einen Gang zurückschalten
Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, das jeder Staat innerhalb seiner Grenzen die Gesetze haben kann und darf die er für richtig hält und die nicht dem allgemeinen Menschenrecht widersprechen. Nun aber machen die Gesetze des Staates Liechtenstein, bzw. deren freundlich geduldeter Missbrauch, das Zusammenleben zwischen Deutschland und Liechtenstein nicht einfacher.
Ganz sicher aber wird die Stimmung und das Zusammenleben nicht besser durch solche Ankündigungen
Wie der Leitende Staatsanwalt Robert Wallner sagte, habe er ein Ermittlungsverfahren "gegen unbekannte Täter wegen der Verletzung eines Betriebsgeheimnisses zugunsten des Auslands" eingeleitet.
Wallner wollte nicht ausschließen, dass sich die Ermittlungen später auch gegen deutsche Beteiligte richten könnten. "Ich finde es zumindest befremdlich, dass deutsche Behörden Geld an einen Verbrecher zahlen, um die von ihm gestohlene Ware in ihren Besitz zu bringen", sagte Wallner in Vaduz. Wenn man herausgefunden habe, wer die Daten entwendet hat, werde man über eine eventuelle Strafbarkeit möglicher Beihilfehandlungen des Käufers nachdenken.
Auch die Liechtensteiner Staatsanwaltschaft nutzt das Ausloben von Belohnungen, den Straferlass und andere unschöne Dinge um Geständnisse oder Denunziationen zu erhalten. Nicht schön. Nicht fair. Aber eben notwendig. Da sich die Liechtensteiner Justiz lächelnd über die Probleme der deutschen Justiz mit Kriminellen hinweggesetzt hat und diesen kriminellen Wiederholungstätern und ihren Freunden eine sichere Zuflucht geboten hat, hat sie sich selbst, außerhalb des europäischen Rechtes angesiedelt, dessen Schutz sie nun einfordern möchte.
Wer Diebesgesindel bei sich ansiedelt, muss damit rechnen, das sich die umliegenden Sheriffs zusammentun und das kriminelle Nest ausräuchern. Ich kann Herrn Wallner nur empfehlen mal die Willow Creek Ranch am Hole in the Wall zu besuchen und sich erzählen zu lassen, was dort geschah.
Ich gebe Herrn Wallner allerdings recht, das eine solche Reaktion von den Deutschen am wenigsten zu erwarten war. Das wir wirklich ernsthaft daran gehen könnten unsere Großkriminellen zu verfolgen, glaubt selbst bei uns eigentlich keiner. Normalerweise bekommen Steuerhinterzieher und Subventionsbetrüger bei uns das Bundesverdienstkreuz, während Eierdiebe lebenslang erhalten.
Gestern Abend hörte ich übrigens in der Kneipe von einem netten, aber für Liechtenstein nicht sehr angenehmen Plan. Da fantasiert doch glatt einer darüber, das wir ja alle 80 Millionen Deutschen zu einem Shit Out nach Liechtenstein einladen könnten. Das Problem dabei ist nur, das Liechtenstein nicht sehr groß ist. Die planten noch wie die Reihen der Zuscheißenden aufzubauen seien um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, als ich schon wieder ging. Aber die Idee hat was.
Also liebe Liechtensteiner, ihr seid zwar nicht schuld an unseren Verbrechern, aber ihr habt ihrem Tun auch nicht gewehrt. Deshalb mal einen Gang zurückschalten. In Deutschland arbeiten schon Kräfte daran, das euren Kunden nichts passieren wird. Schön ruhig bleiben. Denn 80 Millionen deutscher Ärsche sind bestimmt ein furchterregender Anblick und ihre Hinterlassenschaften ein ökologischer GAU.
Tschüss Lichtensteiner Bankgeheimnis
Ich gebe zu, das ich das Grinsen nur schwer aus dem Gesicht bekomme. Erst bezahlt die Liechtensteiner Landesbank (LLB) 9 Millionen an Erpresser die Kundendaten von deutschen Kunden an das Finanzamt zu verraten drohten. Natürlich hörten die Erpressungen nicht auf und so musste die Polizei und damit auch die deutschen Behörden eingeschaltet werden. Ein Täter sitzt in Rostock in U-Haft und am Wochenende wurden drei weitere Verdächtige in Haft genommen wie das Lichtensteiner Vaterland meldet, das sich auch mit Klaus Zumwinkel beschäftigt, auch wenn es dazu deutlich weniger Informationen gibt.
Betroffen ist diesmal die LGT Group in Liechtenstein, die auch als Wealth & Asset Management Gruppe des Fürstenhauses von Liechtenstein bezeichnet wird, wie auch das ZDF in einer Pressemitteilung berichtet. Dem ZDF verdanken wir auch den Hinweis auf "Batliner-Skandal". Ich schätze mal da hat jemand Geschichtsunkundiger nicht aufgepasst sonst hätte der Name Herbert Batliner wohl kaum im Zentralchristlichen Demenz Fernsehen auftauchen dürfen.
Aber das ist ja immer so, kaum ist etwas Gras über eine Sache gewachsen, kommt irgendein blödes Kamel und frisst es wieder ab. Herbert Batliner ist zentraler Teil deutscher Politik- und Wirtschaftsgeschichte und wird immer noch von der deutschen Staatsanwaltschaft gesucht, weshalb er auch, zumindest offiziell, dem Ratzinger Papst bei der Einweihung der Orgel, in der alten Kapelle von Regensburg, nicht das Pfötchen geben durfte, obwohl er 730.000 Euronen für die Orgel gespendet hatte. Eine andere Lesart spricht allerdings von freiem Geleit, gegen Verzicht auf Öffentlichkeit. Wir werden es nie erfahren, denn die Wege bayrischer Justiz sind wunderbar.
Wenn das ZDF also Herrn Batliner als Vergleich zum Klaus Zumwinkel benutzt, und dies nicht aus purer Dämlichkeit tut, wovon ich beim ZDF immer ausgehe, dann erwarten uns spaßige Zeiten. Lassen wir das Gute, lassen wir Wikipedia sprechen:
Batliner betrieb bis 2002 die Anlageberatungskanzlei Dr. Dr. Batliner & Partner in Vaduz. Er gilt als Erfinder der Familienstiftungen, mit deren Hilfe Millionäre ihr Vermögen dem Fiskus entziehen konnten. Für die Anlage einer solchen Familienstiftung wurde ein Mindestvermögen von 1,5 Millionen Euro gefordert, für die Gründung verlangte Batliner ca. 30.000 Schweizer Franken.[2] Batliners Stiftungen wurden auch benutzt um illegale Parteispenden der CDU zu verschleiern.[3][4]. Kunden der Kanzlei waren König Fahd ibn Abd al-Aziz von Saudi-Arabien, der togolesische Diktator Gnassingbé Eyadéma, der FIAT-Patriarch Agnelli, Marc Rich, Rainer Gossmann der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes, Sigurd Pütter der Inhaber der Iserlohner Pharma-Firma Medice, die Bacardi-Familie sowie die Vereinigung der Mund- und Fussmalenden Künstler[5].
Illustre Namen. Teure Namen. Eine Erinnerung an die Parteispendenaffäre der CDU zu dieser Zeit, was mag nur das ZDF geritten haben. Das kann doch kein Zufall sein. Ein Fehler. Ein solch kapitaler Bock. Da würde ich als Verantwortlicher der CDU, glatt die nächste Gebührenerhöhung bis zum Jahr 2060 verschieben. Das kann nicht sein. Das ZDF ist doch der Haussender der Schwarzen mit dem oft braunen Einschlag. Das kann kein Zufall sein.
Die haben den Zumwinkel an den Eiern. Nicht schade drum. Auch die Elite der SPD, Rainer Wend, meldete sich laut Redblog mit folgenden Worten zur Affäre Zumwinkel:
"Da geht wieder ein Stück Vertrauen in unsere Eliten verloren."
Ehrlich gesagt halte ich den Wend nicht für besonders schlau, das hat er uns schon damals bei der WMP EUROCOM AG klargemacht, wo er mit den verantwortungslosen und käuflichen in einer Runde saß und sich solange wohlfühlte, bis er mitbekam, das alle wussten was wirklich lief. Aber das war schon ein paar Kilometer hinter dem Ende der Fahnenstange.
Wenn wir den Wend mal als dumm oder nicht informiert außen vor lassen und es nicht nur für einen Racheakt der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten halten, die sich für Zumwinkels postlich begründeten Opportunismus zum Mindestlohn und der damit verbundenen Diskussion bedanken wollen, dann fragt sich jeder was das Spiel soll.
Zum Jahresende wollte Zumwinkel eh gehen. Nun geht er vielleicht ein paar Tage vorher. An Strafe bekommt er zweimal Flaschenpfand und das ohne Gerichtsverfahren, einfach auf dem Beschlußwege. Dafür der Aufriss. Wohl nicht. Es wird auch überall von BND-Informationen und mehreren Beschuldigten geredet. Bochum ist wieder die Staatsanwaltschaft. Die hat ja bei der CDU noch einiges gut zu machen. So frech, das sie gegen ihre eigenen Chefs ermittelt, wird sie wohl eher nicht sein. Das traue ich keiner deutschen Staatsanwaltschaft zu. Soviel Mut gibt es hier nicht mehr.
Gegen wen aber könnte es gehen, wenn Zumwinkel nur ein Teil des Geschehens ist. Ja wer war denn die letzten Jahre an der Regierung. Wer hat denn die Bevölkerung zugunsten der Neoliberalen verraten. Wer hat unsere Sozialsysteme zerstört. Die CDU hat gerne mitgeholfen und wird das auch weiter tun. Es war die SPD. Gut mit den Grünen zusammen. Aber die Grünen zählen nicht die sind noch nicht im bestechungsfähigen Alter als Partei, auch wenn einzelne schon wissen, wie sie ihr Händchen aufhalten müssen.
Es sind die Genossen. Post, Postbank, Bahn, Abbau des Kündigungsschutzes, Hartz IV, plattmachen der Bürgerrechte. Da reicht es nicht ein paar Exminister auf Vorstands- und Aufsichtsratspsten zu heben. Da muss auch für die Masse etwas bei rauskommen. Parteispenden versteht sich. Den Schäuble wirds freuen, der hofft das wir ihn dann vergessen, genau wie den dicken Kohl und den Koch. Außerdem sind bald Bundestagswahlen, die, die unbedingt gewinnen wollen um ohne die SPD zu regieren. Aber das Geld das die CDUler beiseite geschafft haben, von dem wir nicht einmal die Spitze der Spitze des Eisbergs kennen, das Geld werden wir nicht vergessen.
Wenn die SPD nun auffällt, das schmerzt auch keinen mehr. Wir haben es gar nicht anders erwartet. Wenn sie für die miese Politik gegen die Menschen in diesem Land nicht wenigstens gut bestochen wurden, dann sollen sie sich ihr Lehrgeld wieder geben lassen.
Eine viertelmilliarde Euro soll die CDU offiziell abgezockt haben, also wird es wohl eine Milliarde gewesen sein. Ich schätze die SPD schafft offiziell zwei Milliarden. Das ist das schöne an den ehemaligen Sozialdemokraten. Wenn die erst einmal Charakter, Ehre und Moral hinter sich gelassen haben, dann sind die ganz unbeschwert. Dann greifen die in vollen.
Ich lehne mich grinsend zurück. Das Spiel sehe ich mir genüßlich an. Vielleicht werden die deutschen Bürger ja schlau und jagen das Pack aus dem Land. Ob schwarzbraun, gelbkackefarben, gründoof oder rot, die Farbe ist egal. Und die Berliner Linken gewöhnen sich auch fleißig an den Verrat und tanzen mit Sarrazin. Sie lernen es schnell. Wir sollten sie gleich mit verjagen.
Der Wirtschaftspsychologe Erich Witte bitte mal dringend zum Arzt
Es gibt in diesem Land ja viele Leute die sich mal die inneren Messeinrichtungen neu justieren lassen müssten. Neoliberal sein macht eben doch dumm. Bei einigen führt es glatt zur vollständigen Gehirnerweichung. Ich weiß nicht wie weit der Zerfall des Gehirns bei Erich Witte schon fortgeschritten ist, aber was er in der FTD absondert, ist schon sehr erschreckend. Er sollte dringend mal zu einem sehr guten Arzt gehen. Sehr dringend:
Warum sollte ein millionenschwerer Manager wie Klaus Zumwinkel Steuern hinterziehen? Weil er sich ungerecht behandelt fühlt, meint der Wirtschaftspsychologe Erich Witte - und fordert bessere Begründungen für die Abgaben.
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Erich Witte. "Die Moral in der Bevölkerung korreliert nicht wirklich mit dem Einkommen".
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Die meisten Steuerzahler empfinden die ihnen abverlangten Steuern als ungerecht. Nicht ohne Grund: In einem aktuellen Forschungsbericht kommen Witte und seine Kollegin Christina Mölders zu dem Schluss, Ausnahmeregelungen bei der Einkommensteuer würden überwiegend oberflächlich oder gar nicht begründet. In 71 ausgewerteten Bundestagsentscheidungen zwischen 1953 und 2004 seien für solche Regelungen nur in 30 Prozent der Fälle Gerechtigkeitsprinzipien bemüht worden.
Ich weiß nicht wie man dem psychologischen Herrn Witte das erklären soll, aber es ist völlig unerheblich ob ein Gesetz als gerecht oder auch nur als richtig empfunden wird. Man hat es einzuhalten. Das gilt für das benutzen von Radfahrwegen, über rote Ampeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen bis hin zum Mord.
Ich persönlich fände es zum Beispiel höchst gerecht, unsere Bundes- und Landespolitiker ohne Zögern in die Sonne zu schießen und ihnen vorher noch aufs Maul zu hauen. Diese meine Empfindungen könnte ich auch vielfältigst begründen, trotzdem darf ich genau das nicht tun. Nicht weil es unmöglich, sondern weil es verboten ist. Auch wenn dies im Falle unserer Politiker ein falsches Gesetz ist, habe ich mich trotzdem daran zu halten.
Ich persönlich halte es auch für völlig übrig Psychologen oder gar Wirtschaftspsychologen zu alimentieren. Ich würde da eher Freibier an die Obdachlosen oder Zahnspangen an die Zahnlosen verteilen. Trotzdem muss Herr Witte bezahlt werden.
Der bewusste, geplante Gesetzesverstoß wie ihn Steuerhinterziehung immer darstellt, wird in Deutschland meist noch durch neoliberale Propaganda unterstützt. Für diese Dreckpropaganda hält sich Herr Zumwinkel zum Beispiel ein ganzes Institut. Ich weiß gerade nicht wo Herr Witte arbeitet, aber vermutlich ist es ein ähnlich geartetes Institut, das in letzter Konsequenz sogar als Institut nichts anderes als Steuerverkürzung oder Steuerhinterziehung ist.
Jemand der im Rahmen einer Studie herauszufinden versucht, wie er Verbrecher verteidigen kann, indem er die Schuld anderen zuweist, leistet Beihilfe zu dem Verbrechen. Insofern sollte sich vielleicht die Staatsanwaltschaft mal Herrn Witte und sein Institut vornehmen.
Aber es ist müßig sich aufzuregen. Wie bereits gestern gesagt, passiert gar nichts. Herr Zumwinkel wird sanft in den Ruhestand umgebettet, Steinbrück verschenkt die Post an seine Freunde und geht dann ebenfalls in den Ruhestand und erklärt der alleinerziehenden Mutter was sie falsch macht. So ist das in einem neoliberal geführten Land eben. Da gibt es nicht nur keine Moral und keine Verantwortung, sondern eben auch kein Recht mehr.
Dieses Fehlen von Rechtsstaatlichkeit, wird aber auch der Untergang dieses Systems sein. Man kann eben nicht nur die einen verfolgen und die anderen lobend laufen lassen. Ackermann, Hartz und jetzt Zumwinkel. Der Bogen ist längst überspannt.
Sinnloser Tod
Ich mach es mal ganz einfach wie die Journalisten in den Qualitätsmedien, ich gebe die PRESSEMITTEILUNG im Wortlaut wieder. Aber im Gegensatz zu denen sag ich das dann auch.
PRESSEMITTEILUNG
19.05.2007 – GREGOR GYSI
Sinnloser Tod
Zum Tod der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE., Gregor Gysi:
Ich bin tief betroffen über den Tod deutscher Soldaten durch einen Selbstmordanschlag im Norden Afghanistans. Meine aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen, die unter dem sinnlosen Tod der jungen Männer zu leiden haben.
Es zeigt sich, was wir immer gesagt haben, Krieg führt zu Toten, zu Leiden, zu Hass auf beiden Seiten und löst kein einziges der wirklichen Probleme.
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