Die offizielle Politik und auch die Energieerzeuger tun immer so, als wären sie für erneuerbare Energien oder bessere Ausnutzung von fossilen Brennstoffen. Das sind natürlich nur Lippenbekenntnisse. Die Energiefrage ist natürlich für die Energieerzeuger eine Frage des eigenen Geschäfts und für die Politik eine Frage der Macht. Dezentrale Energieerzeugung bedeutet, dass die Energieerzeuger Gewinne und letztendlich ihr Geschäft verlieren und für die Politik besteht die gleiche Gefahr, weil Bürger die energieautark werden, sich auch ansonsten für Freiheit einsetzen werden und damit die bisherige Politikkaste übrig machen.
Allerdings können sich weder Energieerzeuger noch die verkommenen Politiker leisten, diese offensichtliche Wahrheit auch laut zu äußern. Deshalb müssen sie der privaten Energieerzeugung möglichst viele gesetzliche und normative Steine in den Weg legen, um sie praktisch unmöglich zu machen. Nur so kann das aktuelle Weltbild erhalten werden.
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Obama und Marx - mehr Sozialismus, bitte...
Das englischsprachige Original erschien hier. Das gibt mir gleich die Gelegenheit, das ausgezeichnete Blog von David Vickrey zu empfehlen, als Antidot, Gegengift, zur gesamten Neoconnerie, die jetzt doch ein wenig auf dem absteigenden Ast ist und "begehrt, nicht schuld zu sein". Es geht in die gleiche Richtung wie bei Jochens Stamokap-Artikel, setzt sich aber auch mit den immer abstruser werdenden Schmähungen gegen Obama auseinander.
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Der Koch als Ratgeber der SPD
Es ist wirklich wunderbar welch seltsame Koalitionen aus den Abfallhalden der Republik sprießen, wenn es darum geht die neoliberale Elite der Politiker zu schützen. Da hatte sich doch der SPD-Clement im hessischen Wahlkampf schützend vor den Atomfreund, den CDU-Koch gestellt und öffentlich die Ypsilanti verflucht, die nicht nur nicht an den großen Atomgott glauben will, sondern auch noch sündige Kontakte zur Linken sucht. ["Der Koch als Ratgeber der SPD" mehr »]
Pauschale Pendlerveralberung und doppelt eingesprungene Energiekomik
Es ist aber auch so gemein. Anstatt dass sich die Leute freuen, das sie immer schlechter bezahlte Arbeit an immer weiter entfernten Orten haben, wollen sie nun ihre alte Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer wiederhaben. Das ist diese ewige Gleichmacherei. ["Pauschale Pendlerveralberung und doppelt eingesprungene ... »]
Huber will für Deutschland eine strahlende Zukunft
Natürlich denkt CSU-Chef Erwin Huber nur daran diese Zukunft dem sonstigen Deutschland außerhalb von Bayern zu verpassen. Dabei wäre der Tegernsee doch ein schöner Platz für ein Atomkraftwerk und ein Endlager bei München würde die Diskussion in Deutschland sehr vereinfachen. ["Huber will für Deutschland eine strahlende Zukunft" mehr »]
Kurzkommentar 2008-07-11
• Briten rutschen in die Rezession
• Zapatero spricht erstmals von Krise in Spanien
• Neun Millionen Euro fehlen - Vatikan in den Roten
• Energiekrise in China weitet sich aus
• Gefährliche Entwicklung bei Fannie Mae und Freddie Mac ["Kurzkommentar 2008-07-11" mehr »]
Alle reden über Energie und meinen Atomkraft
Frau Merkel will zwar keine Reformen zurückdrehen wie sie uns sagt, aber die einzige Reform der Agenda 2010 die den Menschen etwas nützt will sie selbstverständlich zurückdrehen. Den Ausstieg aus der Atomenergie. Da sind sie und die ihren auch nicht zu bremsen. Asse II stellt kein Problem dar, wenn es darum geht den Gewinn der Energiekonzerne zu mehren.
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Kurzkommentar 2008-07-04
Deutsche Bank braucht nach Gewinn kein frisches Kapital
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal trotz der Finanzkrise schwarze Zahlen geschrieben und sieht anders als zahlreiche Konkurrenten keinen Bedarf für frisches Kapital.
Mit einer nur drei Sätze langen Mitteilung stoppte Deutschlands größtes Geldhaus am Mittwoch die massiven Aktienkursverluste der vergangenen Tage. Spekulationen um weitere Verluste und eine dünner werdende Kapitaldecke hatten die Investoren verunsichert.
Für das am Montag beendete Quartal sei ein Gewinn zu erwarten, erklärte die Bank. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte die Deutsche Bank wegen massiver Abschreibungen infolge der Finanzkrise den ersten Quartalsverlust seit fünf Jahren geschrieben. Die für die Kapitalausstattung einer Bank maßgebliche Kernkapitalquote liege bei rund neun Prozent. Ende März waren es 9,2 Prozent, der Vorstand peilt eine Spanne von acht bis neun Prozent an. "Daher erwartet die Bank nicht, dass die Ertragslage im zweiten Quartal Kapitalmaßnahmen erfordert", hieß es in der Mitteilung.
Noch zehrt die Deutsche Bank davon, dass sie sich ihr Geld wie bei der IKB einfach vom Steuerzahler holt. Sie hat viel von dem wertlosen Dreck den sie in den Tresoren hatte einfach an andere weiterverkauft. Bei Stadtwerken und anderen laufen die Klagen. In den USA wurde sie auch wegen bewusst betrügerischen Geschäften angeklagt. Kommen jetzt die Klagen der IKB Anleger dazu wird es eng. Viele Richter werden sich kaufen lassen, aber wenn nur ein Richter Recht spricht, sitzen Ackermann und seine Helfershelfer im Knast und die Bank ist dicht.
Damit ist zwar nicht zu rechnen, aber die Meldung das im zweiten Quartal keine Kapitalmaßnamen erforderlich sind, lässt mich lächelnd auf das dritte Quartal warten.
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"Wir wollen die Meisterschaft" - Matthäus startet neuen Job
Lothar Matthäus hat seinen neuen Job als erster deutscher Fußballtrainer in Israel begonnen: Der 47 Jahre alte deutsche Rekord-Nationalspieler habe sich bereits mit Club-Oberen von Maccabi Netanja getroffen, sagte Netanja-Sprecher Izik Genisch. Die Nacht habe er in einer Hotelsuite in Netanja verbracht.
Bei seiner Ankunft am Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv hatten begeisterte Fans Matthäus, der einen Vertrag bis 2010 unterschrieben hat, am Dienstag einen warmen Empfang bereitet. Sie hängten ihm einen Schal in den Vereinsfarben schwarz-gelb um und überreichten ihm die Nachbildung eines goldenen WM-Pokals. "Wir wollen die Meisterschaft", skandierten die Maccabi-Getreuen.
Israel und speziell Maccabi Netanja hat aber auch wirklich kein Glück. Hoffentlich bricht jetzt nicht auch noch die Cholera aus. Der Loddar ist schon schlimm genug.
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Hamburg/Gütersloh: Dräger ist ein Bertelsmann
Hamburger Drehtür nach Gütersloh: Als Hamburger Senator verhalf Dräger u. a. einer Rüstungslobbyistin zur Unipräsidentin, betrieb Nachwuchsarbeit für den E-Learning-Sektor des Bertelsmann Konzerns. Nun sitzt er als „Bereichsleiter Bildung“ in der Gütersloher Bertelsmann Stiftung – gemeinsam mit Chemie- und Pharma-Lobbyisten. Dem Staat liegt er dabei Dank steuerbefreiter Stiftung immer noch auf der Tasche.
Als bundesweiter Vorreiter bei der Durchsetzung neoliberaler Hochschulreformen, insbesondere der Einführung von Studiengebühren, hat sich Jörg Dräger (parteilos im CDU Senat) nicht nur bei den hamburger Studierenden unbeliebt gemacht, die er zu Tausenden exmatrikulieren ließ. Der Hamburger Senator kassierte eine satte Fünf minus im Minister-Ranking der Landesbildungsminister. Dafür machte sich der ehemalige Unternehmensberater (Roland Berger Strategy Consultants) umso beliebter bei der Gütersloher Bertelsmann Stiftung (NRW), der Unternehmensstiftung von Europas größten Medienkonzern Bertelsmann. Dieser hat kürzlich den großen Einstieg in den Bildungsmarkt angekündigt: Hartmut Ostrowski, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG, will „neue Potenziale“ im „globalen Megatrend Bildung“ erschließen. Mit Einführung des Bezahlstudiums hat Dräger eine wichtige Investitionsvorausssetzung für das Geschäft mit der Bildung geschaffen, wie sie auch die Bertelsmann Stiftung und das ihr angegliederte Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) [1] seit Jahren fordern. Jetzt bedanken sich die Bertelsmänner bei Dräger gleich doppelt: Ab 1. Juli 2008 wird er Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung „Bereichsleiter Bildung“ und zugleich einer von zwei Geschäftsführern des CHE. Zweiter Mann an der CHE-Doppelspitze wird Frank Ziegele, langjähriger CHE-Stratege und seit 2007 Geschäftsführer von CHE-Consult, einer offiziell kommerziell auftretenden Ausgründung des vorgeblich „gemeinnützigen“ CHE.
Wegen ihrer intransparenten, aber dafür umso effektiveren Einflussnahme auf die Bildungspolitik wurde die Bertelsmann Stiftung auch schon als „heimliches Bildungsministerium“ bezeichnet. Mit der Stiftung will Stiftungsgründer Reinhard Mohn (86) die Gesellschaft nach betriebswirtschaftlichen Modellen und im Sinne der Standortkonkurrenz umbauen.[2]
Es ist das gleiche wie bei unserem Arbeitsminister Olaf Scholz der gleich die Gesetze von Mohn/Bertelsmann schreiben lässt, damit die nicht korrigieren müssen. Die Mohn müssen enteignet und ihr Privatvermögen zugunsten der Staatskasse vollständig eingezogen werden, alle bei den Mohns oder Bertelsmann beschäftigten dürfen nie wieder ein öffentliches Amt bekleiden oder in Forschung und Lehre beschäftigt werden.
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Exorzismusberater der Deutschen Bischöfe überraschend verstorben
Am 29. Juni 2008 ist Pater Ulrich J. Niemann SJ im Alter von 73 Jahren in Frankfurt am Main in seiner Praxis überraschend verstorben.
Das berichtete die Webseite der deutschen Jesuiten.
Pater Niemann war neben seiner Tätigkeit als Arzt und Dozent vor allem als Psychoanalytiker ein in Fragen von Exorzismus gesuchter und geschätzter Gutachter der Deutschen Bischofskonferenz.
Natürlich sterben 73-jährige nicht wirklich überraschend sondern altersgemäß durchaus häufiger als jüngere. Aber darum geht es nicht. Es gibt manche Todesanzeigen die einen traurig machen. Diese gehört nicht dazu. Natürlich werden die deutschen Bischöfe sich den nächsten Dödel ranholen der ihren Irrsinn unterstützt. Exorzismus ist Schwachsinn und gleichzeitg Ausdruck höchster Menschenverachtung. Anstatt den Menschen in ihrer Not zu helfen werden sie noch tiefer in den Wahn gestürzt.
Alleine schon deshalb sollte man diese Kirche verbieten, aber es unternimmt ja niemand etwas. Selbst fortgesetzte Unterstützung und Förderung von Kindesmissbrauch hat ja keine wirklichen Folgen, weil so ein verkommener Bischof natürlich nie verantwortlich ist.
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SPD-Papier fordert Strom-Netz AG mit staatlicher Kontrolle
In der Debatte um mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt wird von der SPD der Plan einer bundesweiten Netzgesellschaft mit Staatsbeteiligung vorangetrieben.
Das Fernleitungsnetz müsse ein neutraler Marktplatz für den Stromtransport werden, heißt es in einem Papier für die SPD-Fraktion, das Reuters am Mittwoch vorlag. "Der von E.ON geplante Netzverkauf sollte zum Anlass genommen werden, eine bundesweite Netz AG zu gründen, die alle Übertragungsnetze in einer Hand bündelt", heißt es in dem Konzept, das Themen für den Bundestagswahlkampf der SPD im Bereich Energie liefern soll. Der Bund müsse in dieser Gesellschaft entweder als Mehrheitseigentümer oder als Minderheitseigner mit Sonderrechten etwa über eine sogenannte Goldene Aktie Einfluss haben.
Das ist SPD. Auf der einen Seite die Bahn verkaufen und auf der anderen Seite die Goldene Aktie bei den Stromnetzen forden. Alle Netze und Verkehrswege müssen Eigentum des Staates sein. Restlos alle. Aber das ist mit dieser SPD nicht zu machen. Träumen dürfen die Genossen, aber zum Schluss wird dann doch alles nach den neoliberalen Anweisungen geregelt.
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Langsam wird es knapp für Braunschweig
Als ich ziemlich provokant im Februar dieses Jahres die Frage stellte: "Wollen Sie Braunschweig noch mal sehen?" sah ich sie zwar als langfristig berechtigt an, war mir aber nicht darüber im klaren das es so schnell gehen würde:
Radioaktiv belastete Lauge im Endlager Asse
In das umstrittene Atommüll-Lager Asse bei Wolfenbüttel in Niedersachsen läuft nach Angaben von Atomgegnern radioaktive Lauge. Der Betreiber habe erstmals zugegeben, dass in 750 Metern Tiefe, wo große Mengen Atommüll lagern, mit Cäsium-137 radioaktiv belastete Flüssigkeit nachgewiesen worden sei, hieß es am Dienstag in Hannover.
Die Konzentration sei gering, die Ursache unklar. Da Cäsium-137 in der Natur nicht vorkomme, sei der Stoff "zweifelsfrei der technischen Kernspaltung zuzuordnen", sagte Udo Dettmann vom Asse-II-Koordinationskreis. Eine Sprecherin des Umweltministeriums in Hannover sagte, es handele sich nur um eine geringfügige Belastung, die überdies seit Jahren bekannt sei. Heinz-Jörg Haury vom Helmholtz-Zentrum in München, das die Anlage betreibt, sagte: "Dadurch wird niemand gefährdet."
Wir halten das jetzt mal ganz in Ruhe und ordentlich fest. Die Dödel von der Schwäbischen Zeitung Online schreiben von Atomgegnern die irgendetwas behaupten, obwohl sie in ihrem eigenen Artikel zugeben müssen, dass sowohl das zuständige Umweltministerium als auch der windige Betreiber, zugeben dass dort Cäsium-137 an Flüssigkeit gebunden austritt.
Flüssigkeit ist meist Wasser. Ich habe es gerade noch mal als Scherz am morgen, mit meinen drei kleinen Kindern ausprobiert die das notfalls bezeugen werden. Wenn wir zwei Eierbecher Salz in ein Glas schütten und dann zwei Eierbecher Wasser darauf kippen, löst sich das Salz auf. Durch rühren lässt sich der Prozess beschleunigen. Im sogenannten sicheren Endlager Asse II wird keiner rühren, aber der stete Tropfen höhlt das Salz. Da sind ja auch hoffentlich keine ungeduldigen Kinder dabei.
Die Fässer rosten durch und das sie dort einfach hineingeworfen wurden, anstatt es anständig stapeln, dürften einige schon kaputt sein und der Inhalt wie die Fässer löst sich in dem Salzwasser auf. Sie wollten sie nie wieder herausholen, sie wollten auch nichts testen, sei wollten sie nur verschwinden lassen, egal was mit den Menschen passiert, ging es nur um die Gier nach Profit. Das ist wahrscheinlich auch nach unseren Gesetzen ein Verbrechen, aber da wird nie ein Staatsanwalt ermitteln. Ein Feuer im Garten bei dem Laub verbrennt, ist zwar auch unnötig, holt aber mindestens zwei mutige Staatsanwälte aus den Löchern hervor, in die sie sich sonst feige verkriechen wenn es um die Reichen und Mächtigen geht.
Alles natürlich völlig ungefährlich. Nur etwas mehr als 125.000 Fässer, 102 t Uran, 87 t Thorium und nur 11,6 kg Plutonium. Nicht der Rede wert. Wer braucht schon Braunschweiger, Hanoveraner oder Bremer. Bis das Plutionium bei denen ist, haben wir vielleicht schon gute Krebsmittel und wenn nicht. Egal. Es geht um höhere Werte. Es geht um Profit.
Für die Sprecherin des Umweltministerium ist das eine geringfügige Belastung die übrigens seit Jahren bekannt ist. Mit anderen Worten der verantwortungsvolle Ministerpräsident Wulff will nicht etwa deshalb nach Berlin und in den Bundestag, weil er Karriere machen möchte, der hat einfach nur die Hosen gestrichen voll. Was passiert wenn die ersten Menschen an dem Dreck sterben.
Mutig war der Wulff ja noch nie. Unternehmen kann er nichts, weil dass Geld kosten würde, das er seinen neoliberalen Freunden versprochen hat und weil er Atomenergie ja für sicher erklären muss, damit noch mehr Menschen vergiftet werden können. Ja so sind christliche deutsche Politiker. Wer brauchst schon Niedersachsen? Wer braucht schon Braunschweiger, Hanoveraner oder Bremer. Hauptsache Wulff kann sich aus der Verantwortung stehlen. Waren da nicht auch mal Gabriel und Schröder zuständig?
Noch besser gefällt mir allerdings Heinz-Jörg Haury vom Helmholtz-Zentrum in München, das die Anlage betreibt:
Dadurch wird niemand gefährdet.
Natürlich nicht. Im Helmholtz-Zentrum in München wird dadurch niemand gefährdet. Der Mann hat recht. Deshalb sind die Bayern ja auch immer für Atomkraftwerke, wenn sie den anderen die Kosten für die Endlagerung und alle Gefahren aufdrücken können. Das ist wie mit bayrischem Gammelfleisch. Das fressen die auch nicht selber.
Dadurch wird niemand gefährdet. Wahrscheinlich wird er uns übermorgen erklären das dadurch im Moment niemand gefährdet wird. Also nicht in den nächsten drei Tagen. Es sei denn wir schütten ihm einen Liter von dem Zeug in seinem Bauch, damit er die positive Erfahrung sammeln kann, wie ungefährlich das ist. Das ist es sogar, für die nächsten drei Wochen, aber dann frisst der Krebs ihn auf. Das wäre eine gute Erfahrung, für all die netten Menschen die uns immer erzählen wie ungefährlich das alles ist.
Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. meldet:
Udo Dettmann vom ASSE-II-Koordinationskreis und selbst Bürgermitglied im Umweltausschuß des Landkreis Wolfenbüttel:
Auf der gestrigen Sitzung des Umweltausschusses des Kreistages Wolfenbüttel wurde erneut die "Zusammenfassende Darstellung der Laugensituation Asse, Stand 29.2.1008" behandelt.
In diesem Bericht des Helmholtzzentrums Münschen (HZM) wird dargestellt, das täglich 220 Liter Lauge auf der 750-m-Sohle in der Südflanke aufgefangen werden. In 10 der 12 Abbaukammern in diesem Bereich wurden radioaktive Abfälle eingelagert, ein Großteil dieser Kammern ist heute nicht mehr zugänglich.
Weiter heißt es im Bericht des HZM, die "auf der 750-m-Sohle aufgefangene Lauge wird regelmäßig auf radioaktive Kontamination kontrolliert". Erst auf Nachfrage es Landkreises wurde mitgeteilt, dass diese Lauge mit "Cs-137 mit einer Aktivierungskonzentration, die im
Bereich der Umweltradioaktivität liegt" belastet ist. Auch heute noch hält das HZM so gut wie alle Informationen zurück, gibt nur auf Nachfrage Informationen heraus.
Cs-137 ist ein künstliches Isotop aus der Kernspaltung. Allgemein bekannt wurde es nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl 1986, wurde aber auch schon früher durch oberirdische Atombombenteste freigesetzt.
Wie kommt Cs-137 in die Lauge auf der 750-m-Sohle? Es sind zwei Varianten vorstellbar:
1.
die Lauge steht im Kontakt mit dem auf eingelagerten Atommüll
2.
das Cs-137 wird vom Deckgebirge mit in das Atommülllager eingebracht.
Zu 1): Der Betreiber versichert, das die eindringende Lauge noch keinen Kontakt zu den Atommüll-Fässern hat und der Müll noch nicht aufgelöst oder angelöst worden ist.
Zu 2): Da Cs-137 erst seit den 50er und 60er Jahren in der Umwelt vorkommt, muss die Lauge, die heute in das Bergwerk fließt, zu diesem Zeitpunkt an der Erdoberfläche/Biosphäre gewesen sein. Die Halbwertzeit von Cs-137 beträgt 30 Jahre. Der letzte große Eintrag von CS-137 in die Bisophäre in unserer Region geschah 1986 durch Tschernobyl. Da die Konzentration im Rahmen der Umweltaktivität liegt, kann davon ausgegangen werden, das die heute einfließende Lauge 1986 noch Oberflächenwasser war, der Zerfall von den Atombombentests ist schon weiter fortgeschritten.
Welche dieser beiden Varianten als "sicherer" zu betrachten ist, mag ich nicht beurteilen. Die eine, dass die Gebinde mit dem Atommüll sich schon heute auflösen und Radioaktivität ausgewaschen wird, oder das Oberflächenwasser binnen 20 Jahren sich bis zum Atommüll vorgearbeitet hat. Das zweite bedeutet auch, das das Errichten von Strömungsbarrieren und der Schachtverschlüsse lediglich kosmetischen Wert hat. Im Grubengebäude sollen die Flüsse der kontaminierten Lauge verlangsamt und gelenkt werden, für einen Zeitraum über tausende von Jahren - der Transportpfad zwischen Grubengebäude und Deckgebirge bis in die Biosphäre / unsere Umwelt benötigt aber nur wenige Jahrzehnte - dieses zeigt das Cs-137 hier ganz deutlich.
Machen wir es uns ganz einfach und glauben an einen Eintrag aus der Umwelt, sagen wir 1986 durch Tschernobyl. Diese Lauge ist heute auf der 750-m-Sohle. Das würde, wenn wir von Umweltkonzentration reden, bedeuten das nichts, aber auch gar nichts vom Cäsium-137 im Salz eingelagert wurde sondern alles durchrauschte. Jeder der mal in den Schnee gepinkelt hat, weiß, das selbst Schnee als Filter wirkt. Salz würde dies in einem weit größeren Ausmaß machen. Deshalb finden wir ja auch die vielen Einlagerungen im Salz, die bei Salzlampen zu so tollen Farben führen.
Wenn das Wassser so schnell fließt, das es nichts einlagert haben wir einen Bach, oder kleinen Fluss, aber dann stimmt die Menge von täglich 220 Litern nicht. 220 Liter könnte das Wasser sein, was noch im Salz enthalten ist, und ein paar Fässer sind leider kaputt und kontaminieren dieses Wasser. Im schlimmsten Fall sind viel mehr Fässer kaputt und Oberflächenwasser wie auch Wasser aus dem Salz rauschen an anderer Stelle durch den Salzstock und die Herrschaften messen einfach an der verkehrten Stelle.
Die Art wie dieses Helmholtzzentrum aus München mit der Gefahr für die Gesundheit von Millionen Nichtbayern umgeht, lässt vermuten, das sie überhaupt keine Ahnung haben. Denen geht es nur darum alles zu verschließen und die Verantwortung, wie auch die Kosten loszuwerden. In einer vernünftigen Welt, hätte man dieser traurigen Schar von Laiendarstellern nicht einmal die Verwaltung einer Nachtschüssel anvertraut, aus Angst das sie auf der Treppe damit fallen und der Dreck im Flur liegt. Aber wir leben nicht in einer vernünftigen Welt.
"wissen für die welt von morgen" titelt dieses Münchner Helmholtzzentrum auf seiner Website, und bietet statt minimaler Verantwortlichkeit für die Gegenwart, ein buntes Sammelsurium von Themen, von denen sie vermutlich auch keine Ahnung haben, mit denen sich aber gut öffentliche Mittel aus den Taschen der deutschen, vorzugsweise nichtbayrischen Steuerzahler ziehen lassen. Wissenschaft genau wie sie nicht sein sollte.
Ich würde versuchen nicht in die Gegend um Asse zu ziehen. Das was zu Anfang vielleicht ein wenig Übertreibung war wird jetzt ernst. Man sollte sich die Gegend schnell noch mal ansehen bevor man sie für ein paar hunderttausend Jahre nicht mehr betreten kann. Die werden das Bergwerk fluten, damit niemand ihre Fehler mehr nachweisen kann.
Wenn sie vor einer Sache Angst haben dann davor, dass ihre Verantwortungslosigkeit und ihre Rücksichtslosigkeit ruchbar wird. Wer in Deutschland heute noch Atomkraft will, der soll bitte in der Nähe von Asse II wohnen und sein Trinkwasser aus einem der Brunnen dort beziehen. Aber da wird sich keiner finden. Die Herren wollen leben, die lassen nur die Niedersachsen sterben.
Automobile Träumereien - Endstation Eden
Ja, es ist Montag und Montags gibt es hier keine Musik, aber ein Text vom Weltenaufgang des Freigeldpraktikers hat mich wohl gedanklich über Silvio Gsell auf Eden gebracht und da liegt dieses Lied nahe. Endstation Eden von Samsas Traum.
Leider kam Eden dem Paradies nie wirklich nahe und auch wenn der Weltenaufgang sicher in bestem Glauben und mit sehr viel Hoffnung schrieb, befürchte ich doch, das auch er sein Eden auf diesem Weg nicht erreichen wird:
Der Elektromotor ist er bessere Motor von seiner Leistung als auch von seiner Durchzugskraft.
Er kann in den Rädern als Nabenmotor funktionieren und das Auto braucht auch kein Getriebe, weil moderne Tyrästorensteuerungen das viel besser machen.
Die Bremsenergie ist bekanntlich gleich groß der Beschleunigungsenergie und diese kann zu einem großen Teil im Fahrzeugsystem bleiben.
Der tiefe Schwerpunkt, Steuerbarkeit, Rotationstabilität – alles weiter Pluspunkte.
Der einzige Haken war bislang die Batterie und die Reichweite aber auch dort gibt es Neuerungen.
Das Elektroauto mit Radnabenantrieb ist die Lösung für Autos und Lastkraftwagen schlechthin. Natürlich lassen sich dabei mit entsprechender Gewinnung der Energie aus Sonne, Wind, Wasser oder begrenzt auch aus nachwachsenden Rohstoffen Fahrzeuge betreiben die der Umwelt nicht schaden.

Foto The Lightning Car Company Limited
Ja, er ist ein Traum von einem Auto, aber leider war das ganze wieder einmal ein typische Stück Spiegel Journalismus im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann. Natürlich ist der Artikel jetzt schon ein Jahr alt, aber das System bleibt. Das Ziel ist, die Menschen davon abzuhalten über Lösungen nachzudenken und ihnen stattdessen eine Traumwelt zu liefern, die mit der Realität nichts zu tun hat, in der aber Leute wie die Familie Mohn das letzte Tröpfchen Blut noch aus den Menschen saugen können, bevor es nicht mehr weitergeht. Nach ihnen die Sintflut.
Das schöne Auto ist ein Traum der Firma The Lightning Car Company Limited die folgendes über sich selber sagt:
The Lightning Car Company Limited, registered in England & Wales No. 6057054. Registered office: Stephenson House, 15 Church Walk, Peterborough, PE1 2TP. Note: please do not use this address for correspondence.
Das ist schon etwas seltsam. Bitte schreiben sie mir nicht an meine Adresse. Das heißt vermutlich, das sie da zwar ihre Meldeadresse, aber noch nicht einmal einen Briefkasten, geschweige denn jemand der ihn leert haben. Aber es geht weiter:
For Investors
The Lightning Car Company is currently seeking a limited number of private investor partners to help fast track the electric Lightning prototype development and testing procedures. For further information please contact Managing Director Chris Dell at (Mailadresse)
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Reserve your Lightning now – the future is electric. Be amongst the first to own a piece of British sports car history. Reservations for the first cars are now being taken. Deposits of £15,000 are now being accepted.
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We are continuously carrying out important safety and durability tests for the electric Lightning. Whilst we are confident of our figures, further analysis may require design changes that affect the final specifications. Consequently we reserve the right to change the design and specification without prior notice. Electric power charge costs have been based on 37kW battery in one hour on standard household single tariff of 10.76pence/kWh. Petrol engine version cost per mile has been based on 18mpg performance and £4.75/gallon price for petrol.
Die Jungs sind also fleißig am testen für eine elektrische Version, reden auch von einer Version mit Benzinmotor die sich im gleichen Auto wohl kaum realisieren ließe und träumen von Investoren und Leuten die mal eben 15.000 englische Pfund als Vorkasse für ein Auto das vielleicht nie Realität wird, hinlegen. Das ist nicht Eden. Da klingt der Spiegel im Juli 2007 doch viel besser:
Derzeit fahren die Briten mit Lightning-GT-Prototypen ausführliche Tests, im kommenden Jahr sollen die ersten Kleinserienmodelle gebaut und verkauft werden. Umgerechnet etwa 220.000 Euro wird der Elektro-Sportwagen kosten. Doch wer das Auto besitzt, kann kräftig sparen, rechnen die Londoner Autobauer vor: Im Vergleich mit einem Audi RS4 und bei zirka 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung spare ein Sportwagenfahrer in Großbritannien pro Jahr umgerechnet 15.000 Euro.
Und sofern der Strom, mit dem die Hightech-Batterie des Wagens befüllt wird, mittels Wasser- oder Windkraft oder Sonnenenergie hergestellt ist, erfüllt der Lightning GT sogar den Traum vom absolut abgasfreien Sportwagenfahren. Womöglich geht der Flitzer aus London dereinst als Anfang vom Ende der Benzinfresser in die Mobilitätsgeschichte ein
Der Hersteller spricht davon das in zweiten Hälfte von 2008 ein Protoyp gebaut werden soll, an dem sie sehen wollen, wie sich ihre Theorien, Hoffnungen und Wünsche in die Praxis umsetzen lassen. Mit anderen Worten der Spiegel lügt, was aber nicht wirklich etwas neues ist. Natürlich lügen die nicht grundlos.
Vor allem die Daten zur Batterie lassen aufhorchen, denn der Stromspeicher ist bislang der Schwachpunkt aller Elektroautos und zugleich das größte Hemmnis für einen Durchbruch dieser Antriebstechnik. Die erst vor sieben Jahren gegründete US-Firma Altairnano aus Reno in Nevada hat nun mit Hilfe der Nanotechnologie sowie Titan- und Keramik-Komponenten eine Batterie entwickelt, die mindestens zwölf Jahre funktionieren soll und noch nach 15.000 Ladevorgängen bis 85 Prozent der ursprünglichen Kapazität speichern kann. Zudem dauert das Aufladen dieses Hightech-Akkus an der Steckdose lediglich zehn Minuten – sehr viel schneller klappt konventionelles Kraftstofftanken auch nicht.
Ach ja. Der tolle Batterie-Hersteller Altairnano dessen Geschichte geistert schon seit März 2006 durch die Lande:
Die Lithium-Ionen-Batterietechnik, kurz LiIon, hat in den letzten paar Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Experten wie Tüftler hoffen seit längerem, dass solche Akkus künftig in Serie in Elektrofahrzeuge eingebaut werden, um ihre Marktannahme zu steigern. Altair Nanotechnologies aus Reno, Nevada, ist laut eigenen Angaben nun so weit: Bis Ende des Jahres will man erste LiIon-Autos in Prototyp-Form auf die Straße bringen.
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Altair Nano will die neuen Batterien in einen Elektrofahrzeug-Prototyp stecken, den man zusammen mit der kanadischen Firma Boshart Engineering plant. Die neuen Batterien verwenden laut Gotcher eine sichere, stabile Struktur, die ihre Lebensdauer dadurch erhöht, dass sich ihre Elektroden nicht ständig ausdehnen und zusammenziehen, wenn sich die spannungserzeugenden Ionen hinein- und hinausbewegen. Genau dies führt derzeit zum mehr oder minder frühen Ableben konventioneller LiIon-Akkus.
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Zudem kann der Altair-Nano-Akku mit großen Energiespitzen umgehen, die sowohl beim schnellen Laden als auch bei schneller Beschleunigung vorkommen. Gotcher erwartet zukünftig außerdem Fahrzeuge, deren Batterien sich ähnlich schnell laden lassen, wie normalerweise eine Tankbefüllung samt kurzem Snack dauert – sechs bis acht Minuten.
Gut mit seinen Batterien hat Altairnano bis heute kein Geschäft gemacht. Der Kurs dümpelt vor sich hin, aber er hatte seinen Glanzpunkt. Als der Spiegel ihn ohne jede Veranlassung hochschrieb. Im Juni und Juli nach der haltlosen Propagandaaktion.

Screenshot wallstreet:online
Natürlich ging es hier um keine Kursmanipulation. Es wurde einfach schlecht recherchiert und bestimmt hat auch in der Zeit bei n-tv kein Experte die Aktie empfohlen und auch die Finanzberater der Familie Mohn hab nicht in dieser Zeit diese Aktie gekauft und wenn dann eben aus Zufall. Man muss nicht immer hinter allem etwas schmutziges vermuten.
Ich persönlich glaube nicht an die Batterie. Bisher kamen da nur immer diese Ankündigungen und nie etwas greifbares oder gar sichtbares hinterher. Es mag ja sein, das es die Batterie schon gibt. Im 50 Kilometer nördlich von Bordeaux gelegenen Nersac baute das Gemeinschaftsunternehmen Johnson Controls-Saft kürzlich die weltweit erste Produktionsstätte für Lithium-Ionen-Zellen für den automobilen Einsatz und nahm sie im April auch in Betrieb.
Diese Batterie hat nichts mit den Träumen von Eden zu tun. Ihre Leistungsdaten sind erschreckend und sie ist ein Feigenblatt der klassischen Autohersteller die in einer Hybridtechnik hoffen sich um wirklich neue Konzepte drücken zu können. Es ist doch alles so schön wie es ist.
Solange wir uns nicht komplett von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung und für den Betrieb von Fahrzeugen trennen, was nur mit der Brennstoffzelle und der Wasserstoffwirtschaft geht, werden wir Eden nicht erreichen, ja nicht einmal in seine Nähe kommen.
Bürgerkraftwerke
In Österreich darf man Worte schreiben, die man in Deutschland nicht einmal denken dürfte:
Bürgerkraftwerke
Neben der eigenen Solaranlage auf dem Dach gibt es noch andere Wege, wie man den eigenen Haushalt und die Umgebung mit Strom versorgen kann. Immer mehr Bürger tun sich deshalb zusammen und nehmen die Energieversorgung in die eigene Hand. Sogenannte Bürgerkraftwerke erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Produziert wird der Strom dabei mit Photovoltaikanlagen, kleinen Wasserkraftwerken und Biogasanlagen. Sogar eigene Windräder werden zur Stromerzeugung errichtet.
Gewinnbeteiligung
Bei den Projekten kann jeder mitmachen. Wer Anteile an einem Kraftwerk erwirbt, wird damit gleichzeitig auch zum Investor. Dadurch ist man nicht nur am Gewinn beteiligt, sondern leistet auch einen Beitrag zur Förderung alternativer Energien und zum Umweltschutz.
Novelle des Ökostromgesetzes
In Österreich wird die Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energie wie Photovoltaik- und Biomasseheizungsanlage gefördert.
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Die jährlichen Zusatzförderungsmittel werden um rund 25 Prozent auf 21 Millionen Euro jährlich angehoben.
Felix Austria kann man da wieder einmal mehr sagen. In Deutschland sind wir nicht so glücklich. Hier würde es niemand wagen von einem Bürgerkraftwerk zu sprechen. Wir haben ein Oligopol, das über eine seltsame Strombörse einen ganzen Markt zurechtbiegt, obwohl genügend Verdachtsmomente für eine Manipulation vorlagen. Hier haben die Energieriesen mit den Milliardengewinnen und denen scheinbar die meisten Politiker gehören, einen weiteren grandiosen Sieg errungen:
Wer eine Photovoltaikanlage installiert und den gewonnenen Strom aus der Sonne ins öffentliche Netz einspeist, wird dabei auch künftig vom Staat unterstützt werden. Allerdings werden die Fördersätze ab 2009 im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) reduziert. Die Solarstromförderung für Photovoltaikanlagen auf Gebäuden soll in den Jahren 2009 und 2010 um jeweils acht Prozent gesenkt werden, ab 2011 um jährlich neun Prozent. Das bedeutet eine Vergütung von 43,01 Cent pro Kilowattstunde für die Jahre 2009 und 2010. Bislang wurde die Förderung lediglich um fünf Prozent jährlich verringert.
Zu einer Zeit wo der Ölpreis scheinbar unbegrenzt steigt und der Gaspreis aufgrund einer seltsamen und nur den Konzerngewinnen dienenden Systematik dem Ölpreis folgt, macht es natürlich Sinn Förderungen einzuschränken. Dem wohnt eine Systematik inne die sich jedem gekauften Subjekt sofort erschließt. Gewinnmaximierung für die Energiefirmen auf Kosten der Bürger.
Österreich macht es richtig, müsste aber auch noch stärker fördern. Wir machen es grundfalsch, dienen aber damit den Herren unserer Politiker, zu denen sie, nachdem sie den Menschen in diesem Lande genug geschadet haben, dann auch wieder hingehen.
Wir werden auch mit sinkenender Förderung stärker investieren müssen um uns den Energieriesen nicht auszuliefern. Wir müssen uns so schnell wie möglich von diesen Leuten trennen, auch wenn das Einschränkungen bedeutet. Auch in Städten wie Berlin muss es möglich sein eigene Blockheizkraftwerke neben Vattenfall zu betreiben und die städtischen Netze gehören in die öffentlich Hand.
Schacht Konrad, Asse II, Morsleben drei Beweise das Atomkraft leider nicht machbar ist
Die ganze Sache war ja ursprünglich mal eine tolle Idee. Die Kraft des Atoms versorgt die Menschheit mit praktisch kostenloser und unbegrenzter Energie, ohne Rauch. ohne Qualm und ohne Bergbau. Ich erinnere mich noch gut wie ich als Kind die Bilder von den Leuten in den blütenweißen Overalls gesehen habe, die ruhig und sachlich ihren Aufgaben nachgingen, um Energie für die Menschen zu schaffen. Als der Frachter NS Otto Hahn getauft wurde war ich richtig stolz. NS stand für Nuklear Ship. Zum damaligen Zeitpunkt glaubte ich dem amerikanischen Offizier, der mir erzählte, das es nach der amerikanischen Savannah, das zweite Nuklearschiff der Welt war.
Heute weiß ich, dass mir der Eisbrecher Lenin unterschlagen wurde und auch die Tatsache wie gefährlich die Gewinnung von Energie aus Kernbrennstoffen wirklich ist. Aber selbst mit dieser Gefahr könnten wir ja leben, wenn es Vertrauen gäbe, in die Herren dieser Energiegewinnung. Wenn man den RWE, Vattenfall und wie sie auch immer heißen nur ein Wort glauben könnte. Aber so wie damals die Männer in den sauberen weißen Overalls nur Lüge waren, die uns an eine heile Ariel oder Persilwelt glauben lassen sollten, während man schon begann die Sicherheitsvorschriften zurückzufahren und das Risiko zu erhöhen, ist es geblieben.
Es ist dieses hoffnungsvolle "Es wird schon gut gehen!" des Alkoholikers am Steuer, der zwar schon lange nicht mehr laufen kann und dies auch freimütig eingesteht, aber trotzdem glaubt fahrtüchtig zu sein. Diese reflexhafte Abwehr von Schuld nur bei der kleinsten Frage, die das schlechte Gewissen verdecken soll, dieses aber so deutlich offenbart, wie es nur eben geht. Man darf die Technologie nicht hinterfragen.
Eines habe ich als Kind schon sehr schnell und teilweise auch sehr bitter gelernt. Was man nicht hinterfragen darf, ist auch nicht gut oder nützlich. Zumindest nicht gut oder nützlich für eine Mehrheit der Menschen. Die kleinen schmierigen Geheimnisse die da verborgen werden, verderben jede Sache. Ein salmonellenverseuchtes Ei verdirbt zwanzigtausend andere Eier im Frischeitank.
Lange vor Tschernobyl war mir klar, das wir es nicht nur mit einem verdorbenen Ei zu tun haben, sondern das alle Eier im Korb verdorben sind. Gier und Geiz, Faulheit und Ignoranz sowie gelangweilte und gewissenlose Kontrollbehörden haben jedes Vertrauen zerstört. Es ist nicht die Gefahr aus der Kernspaltung und ihren Spaltprodukten, die den Einsatz von Kernenergie unmöglich macht, sondern der gewissenlose Umgang damit.
Dieses Gewissenlosigkeit im Umgang werden auch nicht mehr los. Gerade in Zeiten des Neoliberalismus und Wirtschaftsfaschismus sind Appelle an Ehre, Moral, Verantwortung einfach nur lächerlich. Es geht nur um Ausbeutung zu jedem Preis. Allerdings sind wir alle an dieser Entwicklung mit schuld. Jeder von uns. Wir haben Parteien und Organistionen zugelassen, die Verantwortungslosigkeit, Ehrlosigket und das Fehlen jeder Moral als höchstes menschliches Ziel nicht nur zulassen, sondern geradezu fordern und fördern.
In diesem Kontext müssen wir auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes eine Klage der Stadt Salzgitter zum Schacht Konrad, gar nicht erst zuzulassen, betrachten. Formal wird diese Entscheidung schon richtig sein, oder doch zumindest innerhalb des Spielraumes des Bundesverfassungsgerichtes liegen. Salzgitter darf nicht klagen, weil es schon beim Oberverwaltungsgericht die falschen Anträge gestellt hat.
In Wirklichkeit geht es um etwas anderes. Tatsächlich müssten alle Atomkraftwerke in Deutschland heute am Tage still gelegt werden, weil die Entsorgungsfrage nicht geklärt ist. Statt dessen lügen sich Politik und Betreiber gegenseitig die Taschen voll und belügen gleichzeitig die gesamte Bevölkerung. Die Gerichte spielen das Spiel mit, in dem sie einzelfallbezogen vorgehen. Für Konrad ist Asse II bedeutungslos weil es zwei unterschiedliche Fälle sind und Morsleben spielt gar keine Rolle.
Das muss auch so sein, weil ja auch ein Verfassungsrichter einigermaßen ruhig schlafen will. Das wir in Asse II gerade ein Drama live erleben ist für Schacht Konrad genauso bedeutungslos wie der Firstfall oder Lösersturz in Morsleben. In Morsleben führte der Einsturz wenigstens dazu das auch das Bundesamt für Strahlenschutz auf eine Weiternutzung als Endlager verzichtet.
In Asse II wird weiter weiterhin so getan, als würde nichts passieren:
Alles natürlich völlig ungefährlich. Nur etwas mehr als 125.000 Fässer, 102 t Uran, 87 t Thorium und nur 11,6 kg Plutonium. Nicht der Rede wert. Wer braucht schon Braunschweiger, Hanoveraner oder Bremer. Bis das Plutionium bei denen ist, haben wir vielleicht schon gute Krebsmittel und wenn nicht. Egal. Es geht um höhere Werte. Es geht um Profit.
Damit auch niemand mehr etwas unternehmen kann, soll das Bergwerk jetzt geflutet werden. Fluten bedeut es einfach vollaufen zu lassen und zu vergessen.
Das die Verfassungsrichter Morsleben und Asse II nicht kennen, ist auch bei viel Fantasie nicht anzunehmen. Würden sie es berücksichtigen, hätten sie der deutschen Politik und der Atomlobby einen sehr großen Felsen auf die Füße geworfen. Deutlich größer als die 4.000 Tonnen die in Morsleben von der Decke gestürzt sind. 4.000 Tonnen sind nur 133 Lastwagen voll. Wenn man das Zeug aus dem Schacht heraus hat, bevor der Rest einstürzt.
Wir erinnern uns an das Erdbeben und den Bergbaustopp im Saarland. Genau das kann in Morsleben oder Konrad auch jederzeit passieren. Die Idee den strahlenden Müll unter die Erde zu bringen hat ja zunächst etwas faszinierendes. Aus den Augen aus dem Sinn. Tatsächlich aber ist es das gleiche wie wenn ein Kind die Hand vor seine Augen hält und glaubt: "Ich seh dich nicht, du siehst mich auch nicht."
Meinen Artikel zu Asse II hier in diesem Blog Wollen Sie Braunschweig noch mal sehen? haben sehr viele Leute gelesen und er wird auch jetzt noch täglich mindestens zehn mal angeklickt. Aber das nutzt natürlich nichts.
In Asse II ist das Wasser schon jetzt dabei die Fässer und Container zu zerstören, Druck und Verschiebungen werden ein übriges tun. Die 102 t Uran, 87 t Thorium und nur 11,6 kg Plutonium werden uns wieder besuchen. Vielleicht nicht so schnell wie ich es beschrieben habe, aber vielleicht auch schon Morgen. Wir wissen es nicht.
Gehen sie gerne in Thermalbäder. Nehmen sie den Geigerzähler mit, es könnte sich lohnen. Tatsächlich aber kann jeder Bachlauf in der Gegend oder hunderte von Kilometern weit das Problem auch wieder zu Tage bringen. Wir könnten es nur einfangen wenn wir das Zeug dort heraus holen, genau wie in Morsleben. In oberirdischen Lagern können wir kontrollieren was passiert, können die Fässer ersetzen oder mit neuen Fässern umpacken. Wir haben Zugriff.
Diese Zugriffsmöglichkeit aber kostet Geld und würde gleichzeitig unserer Verantwortung für zukünftige Generationen gerecht. Die Leute von der Atomlobby aber denken Neoliberal, rücksichtslos und ihre einzige Zukunft liegt im nächsten Quartal und ob da die Ergebnisse stimmen. Ein ordentlicher und halbwegs sicherer Umgang mit dem Atommüll ist teuer. Zu teuer für die berufsmäßig Verantwortungslosen.
Bei unserem sonstigen Müll haben wir gelernt, dass wir ihn nicht einbuddeln dürfen, weil er sonst uns selbst und unser Wasser vergiftet. Wie viel mehr muss das dann für den viel langlebigeren Atommüll gelten. Von unserer Politik ist keine Hilfe zu erwarten. Die wollen verbuddeln um nichts mehr zu sehen. In ein paar Jahren sind sie ja nicht mehr an der Macht, dann sollen andere die Folgen ausbaden. Die Atomwirtschaft ist überhaupt nicht einsichtsfähig und die Hersteller von Kraftwerken wie Siemens haben durch ihre Bestechungsorgien bewiesen, dass sie im Grunde genommen völlig verantwortungslos sind.
Es bleibt nur der Bürger. Allerdings macht es keinen Sinn mehr mit Sitzblockaden und Hüttendörfern einen Protest zu forumulieren, der nur noch weitere Hundetschaften von Polizei heranzieht und in Zukunft, wenn es nach Schäuble geht, wohl auch noch durch Bundeswehrpanzer niedergewalzt werden wird. Die Zeit in der Schäuble und die hinter ihm stehenden neoliberalen Kräfte von INSM und Mohn/Bertelsmann noch nicht so weit sind, die Bürger in Uniform der Bundeswehr auf die Bürger ohne Uniform schießen zu lassen, müssen wir ausnutzen.
Wir bekommen ein Zeitproblem. Entweder wir befreien uns jetzt bald, oder wir brauchen nicht mehr darüber nachzudenken. Vielleicht haben wir noch bis 2010. Aber sobald die Politik sich über die Pöstchenvergabe nach der Bundestagswahl einig ist und die neuen Bestechungskanäle laufen, wird Schäuble oder ein anderer Komiker mit gleichen Intentionen wieder von der Kette gelassen und kann die Diktatur fertigstellen.
Wer glaubt das die momentane Ruhe längerfristig ist, der täuscht sich. Es geht um Wahlen, da sind die etwas vorsichtiger, aber danach schlagen sie um so härter zu. Es geht nicht mehr nur um Braunschweig, Salzgitter, Morsleben, Gorleben und die vielen anderen Orte. Es geht um uns und um unsere Vorstellung von einem Leben in Freiheit. Wir werden kämpfen müssen oder wir lernen den Kniefall und das senken der Köpfe vor unseren neuen Herren. Noch haben wir die Wahl.
Wollen Sie Braunschweig noch mal sehen?
Wissen sie noch damals, als es die A2 noch gab? Nun ja geben tut es sie ja noch. Aber benutzen werden sie wohl bald nur noch Irre. Sie glauben das ist Schwarzmalerei. Falsch gedacht. Sie wissen nämlich nicht was Asse II bei Remlingen bedeutet. Wahrscheinlich wissen sie es sogar und haben es, genau wie ich, nur verdrängt. Wir mussten ja über Ahaus, Gorleben, Schacht Konrad und Morsleben reden. Alles wichtige Themen. Aber leider waren wir an der falschen Stelle aufmerksam. Man kann seine Augen ja nicht überall haben.
Zumal die kriminellen Betreiber von Atomkraftwerken ja immer noch so tun, als ob das, womit sie uns das Geld aus der Tasche ziehen, in irgendeiner Weise verantwortbar wäre. Ja sie wollen sogar neue Drecksdinger bauen und ihren alten Dreck länger betreiben. Klammheimlich und offen. Unsere gekauften Qualitätsmedien jubeln. Sie reden von Klimaschutz. Braunschweig kann die Klimaentwicklung egal sein, genauso wie Wolfenbüttel. Mit dem Problem haben die nichts mehr zu tun. Die Gegend wird vorher unbewohnbar.
Gut ich kenne nicht viele Leute in Braunschweig, gar keine in Wolfenbüttel. Ein paar Leute meinen es würde auch Hannover und viel schlimmer noch Barsinghausen treffen. Auf jeden Fall aber Bremen und Bremerhaven. Wir sollten also für die nächsten paar Jahre unsere Urlaubspläne entsprechend umstellen. Macht Urlaub in Braunschweig, Barsinghausen und Bremen bevor es wegen Verstrahlung geräumt werden muss.
Sie glauben mir nicht. Schade. Pech gehabt. Genau das wird passieren. Asse II war nämlich ein Forschungsbergwerk in dem von unserer verantwortungsvollen Atomwirtschaft Atommüll zu Versuchszwecken eingelagert werden sollte. Gut, daran das irgendeiner aus dieser Atomwirtschaft das Wort "Verantwortlich" überhaupt nur kennt habe ich nie geglaubt. Aber nun weiß ich auch das Versuch sich darauf bezieht, ganze Strecken Deutschlands radioaktiv zu vergiften.
Der ach so sichere Salzstock, so einer wie in Gorleben, der ist nämlich leider undicht. Da fließt das Wasser herein und heraus, das nur so eine Freude ist. Wasser und Salz vertragen sich aber nicht gut, oder besser zu gut. Es entsteht Salzwasser, das auf die Fässer mit dem Atommüll sehr korrosiv wirkt. Der Volksmund würde sagen das einem die Scheiße so schnell unter dem Hintern wegrostet, das man dabei zusehen kann.
Normalerweise würde Versuchsbergwerk ja bedeuten, das man den Versuch beenden und den Dreck wieder hervorholen könnte. Das wäre teuer, würde aber viele Menschenleben retten. Allerdings auch die Gewinne unserer Atom- und Energieabzocker fressen.
Die (leichtradioaktiven) LAW-Fässer wurden anfangs gestapelt, der überwiegende Teil später in die Abbaukammern verstürzt und mit Salzgrieß überdeckt.
Die (mittelradioaktiven) MAW-Fässer wurden durch einen Schieber von der 490m Sohle in ihre Kammer auf der 511m Sohle mittels eines Krans herabgelassen.
Alles natürlich völlig ungefährlich. Nur etwas mehr als 125.000 Fässer, 102 t Uran, 87 t Thorium und nur 11,6 kg Plutonium. Nicht der Rede wert. Wer braucht schon Braunschweiger, Hanoveraner oder Bremer. Bis das Plutionium bei denen ist, haben wir vielleicht schon gute Krebsmittel und wenn nicht. Egal. Es geht um höhere Werte. Es geht um Profit.
Damit auch niemand mehr etwas unternehmen kann, soll das Bergwerk jetzt geflutet werden. Fluten bedeut es einfach vollaufen zu lassen und zu vergessen. Natürlich gibt es Klagen und wird Demonstrationen geben. Aber unser Bundesumweltminister Gabriel, der ja solange gegen Schacht Konrad gekämpft hat, bis er an der Position war, wo er das Ding genehmigen konnte, wird bestimmt nicht derjenige sein, der etwas unternimmt. Auch sonst keiner aus der SPD.
Die CDU weiß noch nicht einmal das es Umwelt gibt, die Grünen wollen regieren und die FDP will bezahlt werden. Umwelt bezahlt aber nicht sondern erfordert Arbeit. Nein liebe Leute. Macht eure Urlaubsplanung vernünftig bevor das Plutonium und der andere Dreck nach oben kommt. Schaut euch die Gegend noch mal an und gut ist es.
Was man tun soll, wenn man da wohnt? Weglaufen wäre eine Idee. Aber wohin? Mit Anstand sterben? Aber das ist bei einem Tod durch Krebs nur schwer möglich. Das ist nicht anständig. Das ist höllisch. Ihr könntet das Pack das euch regiert und die Herren der Atomwirtschaft vertreiben, Revolution machen. Nein. Wir sind in Deutschland. Da stirbt man lieber qualvoll, bevor man sich wehrt.
EU: Unterirdischer CO2-Testspeicher funktioniert
Und da dachte ich doch glatt, ich hätte irgendwo nicht aufgepasst als die EU verkündete, das der unterirdische CO2-Testspeicher funktioniert. Aber es ist nicht meine Schuld. Die EU wurde nur mal wieder von ihren eigenen Wünschen übermannt. Im eigentlichen Text der Meldung steht nämlich die Wahrheit:
EU-Energiekommissar Andris Piebalgs hat heute in Potsdam den Startschuss für den ersten unterirdischen CO2-Testspeicher in Europa gegeben. Die Pilotanlage wird wichtige Erkenntnisse zur unterirdischen Speicherung von CO2 aus der Stromerzeugung liefern. Da CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung eine Hauptquelle von Treibhausgasen sind, ist das Projekt ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Klimawandels durch die EU. EU-Kommissar Piebalgs erklärte: „Nach Ansicht der EU-Kommission kann die unterirdische Speicherung von CO2 einen Beitrag zu dem technologischen Verfahren leisten, durch das nach 2020 die Kohlenstoffsequestrierung und –speicherung Realität wird. Heute kommt Europa diesem Ziel einen wichtigen Schritt näher“.
Da funktioniert also noch gar nichts, sondern wir beginnen mit einer Pilotanlage, die eventuell vielleicht funktionieren wird, aber tatsächlich blanker Unfug ist, weil wir nicht CO2 speichern, sondern vermeiden müssen.
Anstatt das Geld also für vergangenheitsorientierte Technologien der fossilen Brennstoffkreise zu vergeuden, sollte es für Solarenergie, nachwachsende Rohstoffe, Wasser- und Windkraft genutzt werden. Aber eine EU die den Start eines Projektes schon als dessen Bestätigung sieht, ist dazu leider nicht in der Lage. Setzen. Ungenügend.
Tschernobyl - Scheinbar gute Nachrichten
Douglas Birch, greift auf apnews.myway.com/ Nachrichten auf, die wir seit einiger Zeit aus der Ukraine hören.
Demnach beginnen die großen Wildtiere, wie Bären und Wölfe, in größeren Zahlen in das gesperrte Gebiet um den immer noch strahlenden Reaktor einzusickern, was von einigen Einheimischen als gutes Zeichen gedeutet wird.
Die Tatsache an sich ist unbestretbar, allerdings lässt sich daraus nicht ableiten, das die Gegend mittlerweile gefahrlos geworden sei. Die relativ wenigen Menschen, die trotz aller Warnungen in diesem Gebiet leben, verbrauchen nur einen minimalen Teil der Fläche und die Wildtiere werden kaum gestört. Das hat zur Folge, das Tiere aus den umliegenden Gebieten in dieses vermeintliche Futterparadies einfallen und denen die Raubtiere folgen.
Es gibt keine sinnvollen Daten wie weit sich die Lebensdauer der höheren Tiere in diesem Gebiet durch die Strahlungsfolgen verkürzt. Auch die Mißbildungen fallen nur wenigen Experten auf und um ihre Signifikanz zu bewerten, bedürfte es ausführlicherer Forschungen, als jetztm ohne Gesundheitsrisiko für die Forscher, möglich sind.
Anders als es die Firmen, die von der Kernenergie profitieren es gerne hätten, lässt sich keine Entwarnung geben. Auch nach 20 Jahren ist an eine Entwarnung nicht zu denken. Der Betrieb von überalterten und unsicheren Anlagen lässt befürchten, das die Kernschmelze in Tschernobyl nicht der der letzte GAU, der letzte größte anzunehmende Unfall war. Wir haben in Deutschland auch ein paar Kandidaten, die jederzeit außer Kontrolle geraten können.
Utz Claassen muss nun doch vor Gericht
Der EnBW-Chef Claassen tönt ja gerne laut im Lande herum und erzählt jedem wie er die Welt sieht und wie alle anderen sie gefälligst auch zu sehen haben. Dabei halten sich unsere Energieversorger für unangreifbar und sind sofort beleidigt wenn jemand ihren Gottgleichen Status mal anzweifelt.
Nun hat dies Staatsanwaltschaft es endlich beim OLG geschafft, einen Prozess gegen seine Majestät Claassen zustande zu kriegen, nachdem das Landgericht dieses noch abgelehnt hatte. Wahrscheinlich hatte das Landgericht den Strom von EnBW.
Es geht nur um Kleinigkeiten, die WM-Tickets die Claassen für Oettinger und andere vorgesehen hatte und es geht nur um Vorteilsgewährung, wenngleich es sich eigentlich um Bestechung handelt. Natürlich wird Claassen auch nicht verurteilt werden, aber es ist ein Anfang. Irgendwann wird sich mal ein mutiger Richter finden der auch harte Urteile ausspricht.
Auch die Opec findet Biodiesel pfui
Die Presse.com berichtet heute darüber, das die Opec Mitglieder nicht sehr erbaut über Biodiesel und seine Verwandte sind und mit Preiserhöhungen beim Öl drohen, wenn wir nachwachsende Energien und Rohstoffe weiter ausbauen.
Sigmar Gabriel, die Opec, die Ölmultis und unsere Helden von CDU/CSU, SPD und FDP haben eine echte Gemeinsamkeit. Sie alle hassen nachwachsende Rohstoffe und Biodiesel.
Bei unseren politischen Führungskomikern ist das nicht weiter verwunderlich, weil regenerative Energien und Rohstoffe gleichzeitig auch Dezentralisierung bedeuten und Dezentralisierung dazu führt, das sie nicht mehr bestochen werden und nicht mehr reinregieren können.
Die Ölmultis verstehe ich auch, die wollen ja die Bürger abzocken und das geht nur wenn alles zentral von oben verteilt wird. So kleine faire, nette Geschäfte unter Nachbarn würden die, genau wie unsere Strom- und Gasversorger, ja aus dem Geschäft werfen.
Auch den Sigmar Gabriel verstehe ich. Der arbeitet ja gegen die Menschen in Deutschland und für die Ölmultis, deshalb hat er ja auch das deutsche Biodieselgeschäft zu deren Gunsten erledigt. Der muss halt an die Zeit denken, wenn er nach der nächsten Wahl aus dem Bundestag gejagt wird.
Das die Opec mauert, finde ich aber eher dumm. Zumindest die intelligenteren Mitglieder müssten längst begriffen haben, das Öl endlich ist und das wir uns schon jetzt sehr beeilen müssen, wenn wir vor dem Ende des Öls, die Umstellung auf nachwachsende Energien abgeschlossen haben wollen. Ein wenig Rohöl brauchen wir auch auf Dauer noch für nichtenergetische Zwecke.
Siliziummangel bremst Sonnenenergie?
Die Kampftruppen der Atomlobby, die Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche und Peter Ramsauer haben in letzter Zeit mehrfach darauf hingewiesen das für eine signifikante Nutzung der Sonnenenergie das Silizium fehle. Wenn die beiden wie unser Minister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos einen eigenen Vorleser für das Internet haben, dann sind sie vielleicht auf folgende Nachricht gest0ßen.
Diese Nachricht steht einfach nur exemplarisch für viele gute neue Ideen und Technologien die uns helfen uns vom den fossilien Energiequellen und von der Kernenergie zu befreien.
Würden wir das Geld, das immer noch in veraltete Technik gesteckt wird, in die Zukunft investieren, würde das dem deutschen Arbeitsmarkt, der deutschen Wirtschaft und der weltweiten Umwelt helfen.
Aber leider zahlen neue Technologien noch keine Bestechungsgelder und Laurenz Meyer und andere brauchen ja sofort Geld oder klagen wie Friedrich Merz sogar dafür, ihre Abgeordnetenbezüge nur als Aufwandsentschädigung für eine Nebentätigkeit zu bekommen.
Ob Fortschritt mit veralteten Einstellungen bei unseren Politikern und gegen die unglaublichen Mittel des Energieoligopols machbar sind, bleibt zu bezweifeln. Aber das sollte uns nicht an immer wieder neuen Versuchen hindern.
Wer heutzutage als Politiker zu dumm ist, das Internet zu bedienen der bekommt auch nicht mit, wenn wir eine neue Welt ohne ihn und seine Kumpanen schaffen.
Diese Nachricht steht einfach nur exemplarisch für viele gute neue Ideen und Technologien die uns helfen uns vom den fossilien Energiequellen und von der Kernenergie zu befreien.
Würden wir das Geld, das immer noch in veraltete Technik gesteckt wird, in die Zukunft investieren, würde das dem deutschen Arbeitsmarkt, der deutschen Wirtschaft und der weltweiten Umwelt helfen.
Aber leider zahlen neue Technologien noch keine Bestechungsgelder und Laurenz Meyer und andere brauchen ja sofort Geld oder klagen wie Friedrich Merz sogar dafür, ihre Abgeordnetenbezüge nur als Aufwandsentschädigung für eine Nebentätigkeit zu bekommen.
Ob Fortschritt mit veralteten Einstellungen bei unseren Politikern und gegen die unglaublichen Mittel des Energieoligopols machbar sind, bleibt zu bezweifeln. Aber das sollte uns nicht an immer wieder neuen Versuchen hindern.
Wer heutzutage als Politiker zu dumm ist, das Internet zu bedienen der bekommt auch nicht mit, wenn wir eine neue Welt ohne ihn und seine Kumpanen schaffen.
Übelster Verrat an RWE und der Strombörse EEX
Gewissenlose Menschen haben in übelster Weise die streng geheimen Handelsdaten der Strombörse EEX an den Spiegel verraten. Damit wurde auch deutlich, wie es RWE möglich ist, sich so ergebene Diener wie den Abgeordneten Laurenz Meyer zu halten.
Wir erinnern uns. Laurenz Meyer bezog sowohl Gehalt bei der RWE, der CDU und als Abgeordneter. Als er erwischt wurde war er beleidigt, versprach aber das illegale Geld an die SOS-Kinderdörfer zu spenden. Natürlich spendete Meyer überhaupt nichts. Der ist nicht von der gebenden Sorte und ließ lieber die RWE spenden.
["Übelster Verrat an RWE und der Strombörse EEX" mehr »]
Wir erinnern uns. Laurenz Meyer bezog sowohl Gehalt bei der RWE, der CDU und als Abgeordneter. Als er erwischt wurde war er beleidigt, versprach aber das illegale Geld an die SOS-Kinderdörfer zu spenden. Natürlich spendete Meyer überhaupt nichts. Der ist nicht von der gebenden Sorte und ließ lieber die RWE spenden.
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Bayrische Fairness
Bruno ist tot. Das ist schade. Ob die Menschen in Bayern in der Lage wären mit Bruno, dem Wolf und dem Luchs in Frieden zu leben, ist ebenfalls zweifelhaft. Dazu wäre es notwendig, die dumpfe bierseelige Gedankenlosigkeit in Bayern, durch einen wachen Verstand zu ersetzen. Eine solche Aufklärung wäre aber gleichzeitig auch das Ende der CSU, die ja genau von diesem geistigen Dumpf-Klima lebt.
["Bayrische Fairness" mehr »]
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Da wo die Hammel springen um den Ochsen herbei zu locken
Gestern hatten wir eine Sternstunde der Demokratie im deutschen Bundestag. Dabei war zunächst alles wie immer. Im großen Rund des Reichstagsgebäudes waren ein paar Hände voll Mandatsträger versammelt und spielten Parlament.
Die Mehrheit der Abgeordneten folgte wahrscheinlich dem Rat des Bundestagspräsidenten, dem Schutzheiligen der Korruption, Norbert Lammert und traf sich mit den für sie zuständigen Lobbyisten, um die nächsten Zahlungen zu besprechen. Einige waren sicher auch mit Sekretärinnen, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen oder deren männlichen Pendants beschäftigt. Es sollen sogar ein paar in Ausschüssen Arbeit vorgetäuscht haben. Die Regierung wurde durch sich müde auf der Regierungsbank herumlümmelnde Staatssekretäre vertreten. Nichts ungewöhnliches.
Wie immer ging es auch um nichts. Da waren doch nur drei separate Anträge von der neidgelben FDP, der Linken und den Grünen zu besprechen, die eine Richtlinie für die weitere berufliche Tätigkeiten von Regierungsmitgliedern, nach deren Ausscheiden aus dem Amt festlegen wollten. Unvorsichtigerweise tauchte da immer wieder der Begriff Ehrenkodex auf. Aber zu diesem Witz am Rande kommen wir später.
Nach einer guten Rede von Gesine Lötsch, durfte Helmut Brandt seine erste Bundestagsrede halten, in der er erwartungsgemäß die Haltung der Abzocker weitgehend unterstützte. Kein Mensch weiß, warum Volker Beck von den Grünen dann der Hafer stach. Auf jeden Fall beschwerte er sich lauthals darüber, das bei einem solch wichtigen Thema kein Regierungsmitglied, also kein Betroffener, anwesend sei und verlangte das man zumindest den Wirtschaftsminister Glos herbeizitiere, dessen Ministerium ja mehrfach betroffen war. Es ist zwar völlig unverständlich wie ein geistig gesunder Mensch sich freiwillig in die Gesellschaft von Herrn Glos begeben kann, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Großes Gemeutere der Regierungskoalition. Abstimmung und sofort hatten die Präsidiumsmitglieder Probleme mit dem Zählen. Das die alle nicht bis drei zählen können, würden die meisten Bundesbürger sofort notariell bestätigen, aber darum ging es nicht. Hinter den Kulissen liefen die Telefone heiß. Den Gesichtsverlust, das die drei Oppositionshanseln einen Minister ins Parlament zitieren, wollte man sich nicht gefallen lassen.
Also musste Zeit gewonnen werden. Was eignet sich besser dazu als ein Hammelsprung? Jene wunderbare demokratische Tradition, bei der die Hammel (Mandatsträger) den Sitzungssaal verlassen und durch drei Türen die mit Ja, Nein und Enthaltung gekennzeichnet sind, den Saal wieder betreten. Die Schilder über den Türen sind eigentlich unnötig. Der Leithammel jeder Fraktion, steht immer an der richtigen Tür, damit seine Mithammel wissen, wo sie hin laufen müssen. Die wissen wirklich mit Idioten umzugehen.
Aber es ging ja vor allem darum Zeit zu schinden. Deshalb sprangen die Hammel der Regierung bewusst langsam. Hammelsprung in Zeitlupe. Von allen Seiten rasten aufgeregte, telefonisch alarmierte, Mandatsträger auf das Plenum zu. Die einen schlossen noch schnell die Hose, die anderen mussten mit dem Motorrad zurückkommen und dritte den Scheck des Lobbyisten noch liegen lassen. Aber es gelang. Genügend Hammel von der Regierungsfraktion, verhinderten, das der Ochse von Minister, herbei zitiert werden konnte. Die Demokratie war gerettet.
Sogar der Müntefranz war erschienen, was aber weder die Sitzung noch sonst irgendwas rettete. Spaßig ist nur, das trotz aller Mühen nur 357 Abgeordnete auftauchten. Der Rest war wohl mit Besserem beschäftigt. Hatte der Wirtschaftsfaschist Müntefering nicht gerade erst davon gesprochen, das diejenigen, die nicht arbeiten auch nicht essen sollen. Dann soll er doch mal all die fehlenden Abgeordneten des Tages, sofort am weiterfressen hindern
Am lustigsten war aber das Thema Ehrenkodex. Ich habe selten so darauf gelauert, das ein Redner den Fehler macht, ein Wort in das Protokoll des Bundestages schreiben zu lassen. Martin Gerster von der SPD tat mir den Gefallen. Sogar zweimal. Natürlich schwang das Wort schon seit einiger Zeit in der Luft herum. Aber es stand in keinem Antrag. Es wurde wortreich umschrieben und sonst nur von den Medienvertretern benutzt. Warum nur?
Dafür haben die Mandatsträger einen sehr guten Grund. Außer Laurenz Meyer, der noch nie nachgedacht hat, bevor er spricht, wird das Wort Ehre von Politikern nur sehr selten verwandt. Es ist ein gefährliches Wort. Nicht für Laurenz Meyer, der seine Ehrlosigkeit ja wiederholt bewiesen hat. Aber andere sind noch nicht ganz so weit. Ehrlos handeln ist dagegen völlig ohne Probleme. Unsere Parteiendiktatur, mit den auf unterschiedlichen Arten gekauften Abgeordneten, ist eben alles mögliche, aber sicher keine Frage der Ehre. Die Assoziation des Wortes Ehre mit dem Wort Politiker ist in Deutschland einfach nicht mehr vorstellbar. Das gilt auch für Gewissen, Treue, Tapferkeit. Allerdings sind alle verneinende Formen dieser Worte sofort und leicht mit dem Begriff Politiker zu assoziieren.
Selbst der Begriff Verhaltenskodex wie ihn die FDP in ihrem Antrag benutzte und wie er von Beck und anderen aufgegriffen wurde, ist schon gefährlich genug. Es ist ja gerade das Verhalten der Politiker und Regierungsmitglieder, das die Menschen abstößt.
Es bliebe also nur der Begriff Kodex, also Richtlinie. Warum aber sollten die Mandatsträger so etwas wollen. Sie wollen doch nur deshalb in die Regierung, um daraus Geld machen zu können. Auf welche Art auch immer. Ein ehrliches Ziel kann doch nur sein, das die Mandatsträger und Regierungsmitglieder, die Logos ihrer jetzigen und zukünftigen Sponsoren tragen. Das einzig unangenehme daran ist nur, das einige dann mit langen Schärpen durch das Land wandern müssen, die von Dienern getragen werden, um alle Logos unterbringen zu können. Diese Schärpen könnten ein neues Statussymbol werden. Wer hat die Längste?
Die Mehrheit der Abgeordneten folgte wahrscheinlich dem Rat des Bundestagspräsidenten, dem Schutzheiligen der Korruption, Norbert Lammert und traf sich mit den für sie zuständigen Lobbyisten, um die nächsten Zahlungen zu besprechen. Einige waren sicher auch mit Sekretärinnen, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen oder deren männlichen Pendants beschäftigt. Es sollen sogar ein paar in Ausschüssen Arbeit vorgetäuscht haben. Die Regierung wurde durch sich müde auf der Regierungsbank herumlümmelnde Staatssekretäre vertreten. Nichts ungewöhnliches.
Wie immer ging es auch um nichts. Da waren doch nur drei separate Anträge von der neidgelben FDP, der Linken und den Grünen zu besprechen, die eine Richtlinie für die weitere berufliche Tätigkeiten von Regierungsmitgliedern, nach deren Ausscheiden aus dem Amt festlegen wollten. Unvorsichtigerweise tauchte da immer wieder der Begriff Ehrenkodex auf. Aber zu diesem Witz am Rande kommen wir später.
Nach einer guten Rede von Gesine Lötsch, durfte Helmut Brandt seine erste Bundestagsrede halten, in der er erwartungsgemäß die Haltung der Abzocker weitgehend unterstützte. Kein Mensch weiß, warum Volker Beck von den Grünen dann der Hafer stach. Auf jeden Fall beschwerte er sich lauthals darüber, das bei einem solch wichtigen Thema kein Regierungsmitglied, also kein Betroffener, anwesend sei und verlangte das man zumindest den Wirtschaftsminister Glos herbeizitiere, dessen Ministerium ja mehrfach betroffen war. Es ist zwar völlig unverständlich wie ein geistig gesunder Mensch sich freiwillig in die Gesellschaft von Herrn Glos begeben kann, aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Großes Gemeutere der Regierungskoalition. Abstimmung und sofort hatten die Präsidiumsmitglieder Probleme mit dem Zählen. Das die alle nicht bis drei zählen können, würden die meisten Bundesbürger sofort notariell bestätigen, aber darum ging es nicht. Hinter den Kulissen liefen die Telefone heiß. Den Gesichtsverlust, das die drei Oppositionshanseln einen Minister ins Parlament zitieren, wollte man sich nicht gefallen lassen.
Also musste Zeit gewonnen werden. Was eignet sich besser dazu als ein Hammelsprung? Jene wunderbare demokratische Tradition, bei der die Hammel (Mandatsträger) den Sitzungssaal verlassen und durch drei Türen die mit Ja, Nein und Enthaltung gekennzeichnet sind, den Saal wieder betreten. Die Schilder über den Türen sind eigentlich unnötig. Der Leithammel jeder Fraktion, steht immer an der richtigen Tür, damit seine Mithammel wissen, wo sie hin laufen müssen. Die wissen wirklich mit Idioten umzugehen.
Aber es ging ja vor allem darum Zeit zu schinden. Deshalb sprangen die Hammel der Regierung bewusst langsam. Hammelsprung in Zeitlupe. Von allen Seiten rasten aufgeregte, telefonisch alarmierte, Mandatsträger auf das Plenum zu. Die einen schlossen noch schnell die Hose, die anderen mussten mit dem Motorrad zurückkommen und dritte den Scheck des Lobbyisten noch liegen lassen. Aber es gelang. Genügend Hammel von der Regierungsfraktion, verhinderten, das der Ochse von Minister, herbei zitiert werden konnte. Die Demokratie war gerettet.
Sogar der Müntefranz war erschienen, was aber weder die Sitzung noch sonst irgendwas rettete. Spaßig ist nur, das trotz aller Mühen nur 357 Abgeordnete auftauchten. Der Rest war wohl mit Besserem beschäftigt. Hatte der Wirtschaftsfaschist Müntefering nicht gerade erst davon gesprochen, das diejenigen, die nicht arbeiten auch nicht essen sollen. Dann soll er doch mal all die fehlenden Abgeordneten des Tages, sofort am weiterfressen hindern
Am lustigsten war aber das Thema Ehrenkodex. Ich habe selten so darauf gelauert, das ein Redner den Fehler macht, ein Wort in das Protokoll des Bundestages schreiben zu lassen. Martin Gerster von der SPD tat mir den Gefallen. Sogar zweimal. Natürlich schwang das Wort schon seit einiger Zeit in der Luft herum. Aber es stand in keinem Antrag. Es wurde wortreich umschrieben und sonst nur von den Medienvertretern benutzt. Warum nur?
Dafür haben die Mandatsträger einen sehr guten Grund. Außer Laurenz Meyer, der noch nie nachgedacht hat, bevor er spricht, wird das Wort Ehre von Politikern nur sehr selten verwandt. Es ist ein gefährliches Wort. Nicht für Laurenz Meyer, der seine Ehrlosigkeit ja wiederholt bewiesen hat. Aber andere sind noch nicht ganz so weit. Ehrlos handeln ist dagegen völlig ohne Probleme. Unsere Parteiendiktatur, mit den auf unterschiedlichen Arten gekauften Abgeordneten, ist eben alles mögliche, aber sicher keine Frage der Ehre. Die Assoziation des Wortes Ehre mit dem Wort Politiker ist in Deutschland einfach nicht mehr vorstellbar. Das gilt auch für Gewissen, Treue, Tapferkeit. Allerdings sind alle verneinende Formen dieser Worte sofort und leicht mit dem Begriff Politiker zu assoziieren.
Selbst der Begriff Verhaltenskodex wie ihn die FDP in ihrem Antrag benutzte und wie er von Beck und anderen aufgegriffen wurde, ist schon gefährlich genug. Es ist ja gerade das Verhalten der Politiker und Regierungsmitglieder, das die Menschen abstößt.
Es bliebe also nur der Begriff Kodex, also Richtlinie. Warum aber sollten die Mandatsträger so etwas wollen. Sie wollen doch nur deshalb in die Regierung, um daraus Geld machen zu können. Auf welche Art auch immer. Ein ehrliches Ziel kann doch nur sein, das die Mandatsträger und Regierungsmitglieder, die Logos ihrer jetzigen und zukünftigen Sponsoren tragen. Das einzig unangenehme daran ist nur, das einige dann mit langen Schärpen durch das Land wandern müssen, die von Dienern getragen werden, um alle Logos unterbringen zu können. Diese Schärpen könnten ein neues Statussymbol werden. Wer hat die Längste?
Normalzeit
Gestern stand ich unter einer ehrwürdigen Uhr, die auf ihrem Zifferblatt von sich selbst behauptete das sie die Normalzeit anzeige. Es sind diese Kleinigkeiten die mich mit ihrer feinen Ironie immer wieder zum innehalten bringen.
Die Uhr hängt im Amtsgericht in Charlottenburg. Das ist schon ein Witz an sich, da der erste Amtsrichter die Gerichtsverfahren lieber in seine Küche verlegte um die Schöffen nicht bezahlen zu müssen und zudem waren der Gabenfluss an seine Frau und die Urteile wohl eng miteinander verbunden.
Heute ist das Gericht eher eine Vertagungsstätte. Dank Rechtsschutzversicherungen werden hier völlig unnötige Prozesse völlig unnötig vertagt und wieder vertagt. Recht bekommen durch langes Durchhalten. Normalzeit?
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Die Uhr hängt im Amtsgericht in Charlottenburg. Das ist schon ein Witz an sich, da der erste Amtsrichter die Gerichtsverfahren lieber in seine Küche verlegte um die Schöffen nicht bezahlen zu müssen und zudem waren der Gabenfluss an seine Frau und die Urteile wohl eng miteinander verbunden.
Heute ist das Gericht eher eine Vertagungsstätte. Dank Rechtsschutzversicherungen werden hier völlig unnötige Prozesse völlig unnötig vertagt und wieder vertagt. Recht bekommen durch langes Durchhalten. Normalzeit?
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Hitzacker - Erst kam die Flut, dann kam die Merkel
Die Flut ist eine Naturkatastrophe, die Merkel ist eine Katastrophe, die sich die Deutschen selbst gebastelt haben. Die Flut richtet in Hitzacker kurzfristig enorme Schäden an. Merkel schadet langfristiger, dafür aber effektiver und dem ganzen Land.
Naturgemäß ziehen Katastrophen Politiker genauso an, wie Fliegen von Scheiße angezogen werden. Ob Schröder, Stoiber, diverse Ministerpräsidenten, so jetzt auch die Bundesangela mit ihren Wulf. Sie brummt sogar mit dem Hubschrauber über das Krisengebiet. Sightseeing anstatt Sandsäcke. Natürlich bleibt immer die Hoffnung auf einen Hubschrauberabsturz. Aber die Chancen sind klein. Die Leute in Hitzacker sind auch klein und unwichtig. Nur als Kulisse geeignet. Merkel on the Waterfront.
Ein paar schöne Worte. Zusage von schneller und unbürokratischer Hilfe. Das war es. Ende der Betroffenheit. Auf dem Rückflug erleichtertes Grinsen. Saß die Frisur. War der Blick ernst, aber hoffnungsvoll. Dann ist ja alles gut. Natürlich gibt es kein Geld für die Opfer. Wozu auch. Das kriegt Herr Kannegießer, damit er Werbung für Merkels neoliberalen Wirtschaftsfaschismus machen kann. Es gibt auch keinen neuen Deiche. Da würde ja Arbeit in Niedersachsen entstehen. Das will der Ministerpräsident Wulf ja nicht. Der möchte ja auch weitere Entlassungen bei VW.
Ob sich die Bundesangela daran erinnert, was neben Hitzacker noch im Landkreis Lüchow-Danneberg ist. Bestimmt nicht. Wozu auch. Gorleben. Das ist doch Geschichte. Längst erledigt. Gorleben steht doch schon lange voller Castoren. Schacht Konrad bei Salzgitter ist genehmigt. Dank Fromme und Gabriel. Da lässt sich Gorleben bald auch durchpuschen. Dann bekommen wir auch einen Ausstieg aus dem Ausstieg, aus der Kernenergie. Da schreien unsere Energiebosse ja schon nach, versuchen uns an jeder Ecke zu erpressen und reden von sicheren Anlagen. Natürlich nur, weil sie ja für die Aufbewahrung des Atommülls nicht aufkommen müssen. Die scheffeln nur die Gewinne.
Es sind aber die Freunde von der Bundesangela, der Köhler und der Judenbeerber Koch, die hinter den Energiebossen stehen. Dazu die Bayern und Oettinger. Eine Koalition derjenigen, die nur die Vorteile mitnehmen und den anderen die Lasten überlassen. Angela wird es schon richten. Zusammen mit dem Verräter Müntefering, der sich immer noch Sozialdemokrat nennt, wenn auch nur um die Menschen zu verwirren.
Wenn die Planungen für das Endlager in Gorleben, die gleiche Qualität haben, wie die Eindeichungen um Hitzacker, dann können die Menschen dort, und alle deren Grundwasser an Gorleben oder Konrad vorbeikommt, schon mal Selbstmord begehen. Das ist netter als der Krebstod durch Strahlung. Sie sind zu dämlich und zu faul um Deiche zu bauen, wollen aber ein Atommüllendlager bauen.
Messer, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht. Niedersachsen ist nicht reif genug um Deiche zu bauen, nicht willens Arbeitsplätze zu schützen, es ist schon gar nicht in der Lage, auch nur kurzfristig Atommüll zu beherbergen. Man gibt doch einem Dreijährigen auch keine geladene Maschinenpistole.
Wer von unseren Energiebossen, angesichts der Deichfrage bei Hitzacker noch von sicherer Entsorgung redet, sollte sofort festgenommen werden. Der dürfte eigentlich auf Lebenszeit nichts mehr mit gefährlichen Dingen zu haben. Seine Fahrerlaubnis ist einzuziehen, weil er charakterlich nicht zur Führung von Kraftfahrzeugen geeignet ist.
Naturgemäß ziehen Katastrophen Politiker genauso an, wie Fliegen von Scheiße angezogen werden. Ob Schröder, Stoiber, diverse Ministerpräsidenten, so jetzt auch die Bundesangela mit ihren Wulf. Sie brummt sogar mit dem Hubschrauber über das Krisengebiet. Sightseeing anstatt Sandsäcke. Natürlich bleibt immer die Hoffnung auf einen Hubschrauberabsturz. Aber die Chancen sind klein. Die Leute in Hitzacker sind auch klein und unwichtig. Nur als Kulisse geeignet. Merkel on the Waterfront.
Ein paar schöne Worte. Zusage von schneller und unbürokratischer Hilfe. Das war es. Ende der Betroffenheit. Auf dem Rückflug erleichtertes Grinsen. Saß die Frisur. War der Blick ernst, aber hoffnungsvoll. Dann ist ja alles gut. Natürlich gibt es kein Geld für die Opfer. Wozu auch. Das kriegt Herr Kannegießer, damit er Werbung für Merkels neoliberalen Wirtschaftsfaschismus machen kann. Es gibt auch keinen neuen Deiche. Da würde ja Arbeit in Niedersachsen entstehen. Das will der Ministerpräsident Wulf ja nicht. Der möchte ja auch weitere Entlassungen bei VW.
Ob sich die Bundesangela daran erinnert, was neben Hitzacker noch im Landkreis Lüchow-Danneberg ist. Bestimmt nicht. Wozu auch. Gorleben. Das ist doch Geschichte. Längst erledigt. Gorleben steht doch schon lange voller Castoren. Schacht Konrad bei Salzgitter ist genehmigt. Dank Fromme und Gabriel. Da lässt sich Gorleben bald auch durchpuschen. Dann bekommen wir auch einen Ausstieg aus dem Ausstieg, aus der Kernenergie. Da schreien unsere Energiebosse ja schon nach, versuchen uns an jeder Ecke zu erpressen und reden von sicheren Anlagen. Natürlich nur, weil sie ja für die Aufbewahrung des Atommülls nicht aufkommen müssen. Die scheffeln nur die Gewinne.
Es sind aber die Freunde von der Bundesangela, der Köhler und der Judenbeerber Koch, die hinter den Energiebossen stehen. Dazu die Bayern und Oettinger. Eine Koalition derjenigen, die nur die Vorteile mitnehmen und den anderen die Lasten überlassen. Angela wird es schon richten. Zusammen mit dem Verräter Müntefering, der sich immer noch Sozialdemokrat nennt, wenn auch nur um die Menschen zu verwirren.
Wenn die Planungen für das Endlager in Gorleben, die gleiche Qualität haben, wie die Eindeichungen um Hitzacker, dann können die Menschen dort, und alle deren Grundwasser an Gorleben oder Konrad vorbeikommt, schon mal Selbstmord begehen. Das ist netter als der Krebstod durch Strahlung. Sie sind zu dämlich und zu faul um Deiche zu bauen, wollen aber ein Atommüllendlager bauen.
Messer, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht. Niedersachsen ist nicht reif genug um Deiche zu bauen, nicht willens Arbeitsplätze zu schützen, es ist schon gar nicht in der Lage, auch nur kurzfristig Atommüll zu beherbergen. Man gibt doch einem Dreijährigen auch keine geladene Maschinenpistole.
Wer von unseren Energiebossen, angesichts der Deichfrage bei Hitzacker noch von sicherer Entsorgung redet, sollte sofort festgenommen werden. Der dürfte eigentlich auf Lebenszeit nichts mehr mit gefährlichen Dingen zu haben. Seine Fahrerlaubnis ist einzuziehen, weil er charakterlich nicht zur Führung von Kraftfahrzeugen geeignet ist.
Das Grundgesetz bestimmt in Artikel 48 Abs. 3, dass Abgeordnete einen Anspruch auf eine angemessene ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung haben. Das Bundesverfassungsgericht hat 1975 verbindlich festgelegt, das die Entschädigung für alle Abgeordneten gleich sein muss, das sie die Unabhängigkeit der Abgeordneten sichern muss, und sie der Tatsache angemessen sein muss, dass der Abgeordnete "Vertreter des ganzen Volkes" ist.
Dieser Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes mag 1975 berechtigt gewesen sein, obwohl auch schon damals erhebliche Zweifel geäußert wurden. Heute hat sich die Situation der Abgeordneten allerdings erheblich verändert. Sie haben ohne Not, ihren Status als "Vertreter des ganzen Volkes" in eine abhängige Rolle umgewandelt. Sie unterwerfen sich freiwillig dem Diktat der Parteizentralen und unterwerfen sich einer Fraktionsdisziplin. Sie sind also Parteienvertreter, die als Stimmvieh ihrer Fraktionen, den jeweiligen Parteioberen dienstbar sind. Dies bedeutet, das für unsere heutigen Abgeordneten der Spruch des Bundesverfassungsgerichtes selbstverständlich nicht mehr gelten kann.
Dem neuen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert ist zudem eine neue Betrachtungsweise zu verdanken, die dem Verfassungsgericht bei seiner damaligen Entscheidung noch nicht nur Verfügung stand. Herr Lammert setzt ein gültiges Bundesgesetz aus, das die Einkünfte der Abgeordneten aus Nebentätigkeiten überschaubar und kontrollierbar machen sollte. Mit dieser Entscheidung hat Herr Lammert, der Bestechlichkeit von Abgeordneten sehr bewusst Tür und Tor geöffnet. Er gilt seitdem ja auch als Schutzpatron der Bestechlichkeit. Allerdings hat er damit im Umkehrschluss auch die Aussage getroffen, das die Nebeneinkünfte der Abgeordneten nicht nur vor der Bevölkerung, sondern auch vor dem Bundestagspräsidium und seinen Mitarbeitern geheim bleiben müssen. Das legt die Vermutung nahe, das wesentliche Teile unserer Abgeordneten gekauft sind und dies auch noch dazu für horrende Summen, die ihr Einkommen als Abgeordnete bei weitem übersteigen.
Der Abgeordnete Friedrich Merz will zudem gerichtlich erzwingen, das die Tätigkeit als Abgeordneter nicht mehr hauptberuflich durchgeführt werden muss. Auch er signalisiert damit, das die Abgeordnetendiäten nur noch ein Zubrot sind, das einfach mitgenommen wird. Seine Tätigkeit als Vertreter der Heuschrecken, bei der Vernichtung deutscher Arbeitsplätze, ist natürlich auch viel lukrativer, als seine misslungenen Versuche mit Bierdeckeln zu jonglieren.
Norbert Lammert, der zwar in seiner gesamten politischen Karriere noch nie etwas gutes für einen deutschen Normalbürger getan hat, der sich aber hervorragend darauf versteht, in dem bestehenden System oben zu schwimmen, will nun eine ständige automatisierte Erhöhung der Diäten, damit die Abzockerdiskussionen nicht mehr jährlich geführt werden müssen. Als Bezugspunkt nannte er den Anstieg der durchschnittlichen Verdienste für Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst einschließlich der Beamten. Er ist schon ein sehr cleverer Rechenkünstler der Herr Lammert.
Es gibt steigende Einkommen in diesem Land, die sich natürlich in seinem Bezugspunkt wiederspiegeln. Der Herr Ackermann hat ganz allein die Erhöhung bekommen, die Herr Lammert für 1700 Abgeordnete verbrauchen würde. Der Ackermänner und anderer Abzocker gibt es ganz viele in diesem Land. Die arbeitende Bevölkerung erleidet dagegen einen Reallohnverlust nach dem anderen. Aber Herr Lammert und seine gierigen Mitabgeordneten machen ja auch Politik für die Ackermänner und nicht für die Menschen in diesem Land. Herr Lammert hält ja auch Lobbyismus und damit Käuflichkeit für einen urdemokratischen politischen Akt.
Wir können unsere Abgeordnete nicht nach ihrer Leistung bezahlen. Das ist klar. Zum einen wollen wir die Prügelstrafe nicht wieder einführen, zum anderen wäre mit tödlichen Folgen zu rechnen. Selbstverständlich stellt ihre Arbeit keinen Wert für die normalen Bürger dar und ist somit von diesen auch nicht zu bezahlen. Richtigerweise müssten sie für den von ihnen angerichteten Schaden haftbar gemacht werden.
Schaffen wir doch endlich Ehrlichkeit in der Politik. Sollen sich die Abgeordneten doch zu denen bekennen, von denen sie sich kaufen lassen. Da kann dann Laurenz Meyer mit der Aufschrift RWE am Kragen rumlaufen und Wolfgang Schäuble sich die Aufkleber aller deutschen Waffenschieber und Waffenproduzenten auf den Rollstuhl kleben lassen. Einige wie Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel hätten wahrscheinlich Probleme all ihre Gönner zu zeigen. Die müssten dann an Umfang zunehmen. Interessant wäre auch wer die Merkel oder den Müntefering gekauft hat.
Wahrscheinlich würden sich einige wundern, das sie gemeinsam mit ihrem ärgsten Konkurrenten, den gleichen Politiker geschmiert haben. Das könnte sogar ein Köpferollen in Vorstandsetagen bedeuten. Unternehmen die sich zu Solms und der Westerwelle und ihr gelben Neidpartei, bekennen müssten, hätten zumindest keine Schwierigkeiten mehr damit, für genügend Spott zu sorgen. Es bleibt allerdings zu bezweifeln, das irgendjemand zugeben würde den Brüderle oder gar den Gerhardt gekauft zu haben. Das wäre dann doch zu peinlich.
Die direkte und öffentliche Käuflichkeit von Abgeordneten würde an den Ergebnissen der Politik nichts mehr ändern. Aber es würden Kosten gespart und wir wüssten endlich genau, warum unsere Gesetze so sind, wie sie sind.
Dieser Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes mag 1975 berechtigt gewesen sein, obwohl auch schon damals erhebliche Zweifel geäußert wurden. Heute hat sich die Situation der Abgeordneten allerdings erheblich verändert. Sie haben ohne Not, ihren Status als "Vertreter des ganzen Volkes" in eine abhängige Rolle umgewandelt. Sie unterwerfen sich freiwillig dem Diktat der Parteizentralen und unterwerfen sich einer Fraktionsdisziplin. Sie sind also Parteienvertreter, die als Stimmvieh ihrer Fraktionen, den jeweiligen Parteioberen dienstbar sind. Dies bedeutet, das für unsere heutigen Abgeordneten der Spruch des Bundesverfassungsgerichtes selbstverständlich nicht mehr gelten kann.
Dem neuen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert ist zudem eine neue Betrachtungsweise zu verdanken, die dem Verfassungsgericht bei seiner damaligen Entscheidung noch nicht nur Verfügung stand. Herr Lammert setzt ein gültiges Bundesgesetz aus, das die Einkünfte der Abgeordneten aus Nebentätigkeiten überschaubar und kontrollierbar machen sollte. Mit dieser Entscheidung hat Herr Lammert, der Bestechlichkeit von Abgeordneten sehr bewusst Tür und Tor geöffnet. Er gilt seitdem ja auch als Schutzpatron der Bestechlichkeit. Allerdings hat er damit im Umkehrschluss auch die Aussage getroffen, das die Nebeneinkünfte der Abgeordneten nicht nur vor der Bevölkerung, sondern auch vor dem Bundestagspräsidium und seinen Mitarbeitern geheim bleiben müssen. Das legt die Vermutung nahe, das wesentliche Teile unserer Abgeordneten gekauft sind und dies auch noch dazu für horrende Summen, die ihr Einkommen als Abgeordnete bei weitem übersteigen.
Der Abgeordnete Friedrich Merz will zudem gerichtlich erzwingen, das die Tätigkeit als Abgeordneter nicht mehr hauptberuflich durchgeführt werden muss. Auch er signalisiert damit, das die Abgeordnetendiäten nur noch ein Zubrot sind, das einfach mitgenommen wird. Seine Tätigkeit als Vertreter der Heuschrecken, bei der Vernichtung deutscher Arbeitsplätze, ist natürlich auch viel lukrativer, als seine misslungenen Versuche mit Bierdeckeln zu jonglieren.
Norbert Lammert, der zwar in seiner gesamten politischen Karriere noch nie etwas gutes für einen deutschen Normalbürger getan hat, der sich aber hervorragend darauf versteht, in dem bestehenden System oben zu schwimmen, will nun eine ständige automatisierte Erhöhung der Diäten, damit die Abzockerdiskussionen nicht mehr jährlich geführt werden müssen. Als Bezugspunkt nannte er den Anstieg der durchschnittlichen Verdienste für Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft und im öffentlichen Dienst einschließlich der Beamten. Er ist schon ein sehr cleverer Rechenkünstler der Herr Lammert.
Es gibt steigende Einkommen in diesem Land, die sich natürlich in seinem Bezugspunkt wiederspiegeln. Der Herr Ackermann hat ganz allein die Erhöhung bekommen, die Herr Lammert für 1700 Abgeordnete verbrauchen würde. Der Ackermänner und anderer Abzocker gibt es ganz viele in diesem Land. Die arbeitende Bevölkerung erleidet dagegen einen Reallohnverlust nach dem anderen. Aber Herr Lammert und seine gierigen Mitabgeordneten machen ja auch Politik für die Ackermänner und nicht für die Menschen in diesem Land. Herr Lammert hält ja auch Lobbyismus und damit Käuflichkeit für einen urdemokratischen politischen Akt.
Wir können unsere Abgeordnete nicht nach ihrer Leistung bezahlen. Das ist klar. Zum einen wollen wir die Prügelstrafe nicht wieder einführen, zum anderen wäre mit tödlichen Folgen zu rechnen. Selbstverständlich stellt ihre Arbeit keinen Wert für die normalen Bürger dar und ist somit von diesen auch nicht zu bezahlen. Richtigerweise müssten sie für den von ihnen angerichteten Schaden haftbar gemacht werden.
Schaffen wir doch endlich Ehrlichkeit in der Politik. Sollen sich die Abgeordneten doch zu denen bekennen, von denen sie sich kaufen lassen. Da kann dann Laurenz Meyer mit der Aufschrift RWE am Kragen rumlaufen und Wolfgang Schäuble sich die Aufkleber aller deutschen Waffenschieber und Waffenproduzenten auf den Rollstuhl kleben lassen. Einige wie Peer Steinbrück und Sigmar Gabriel hätten wahrscheinlich Probleme all ihre Gönner zu zeigen. Die müssten dann an Umfang zunehmen. Interessant wäre auch wer die Merkel oder den Müntefering gekauft hat.
Wahrscheinlich würden sich einige wundern, das sie gemeinsam mit ihrem ärgsten Konkurrenten, den gleichen Politiker geschmiert haben. Das könnte sogar ein Köpferollen in Vorstandsetagen bedeuten. Unternehmen die sich zu Solms und der Westerwelle und ihr gelben Neidpartei, bekennen müssten, hätten zumindest keine Schwierigkeiten mehr damit, für genügend Spott zu sorgen. Es bleibt allerdings zu bezweifeln, das irgendjemand zugeben würde den Brüderle oder gar den Gerhardt gekauft zu haben. Das wäre dann doch zu peinlich.
Die direkte und öffentliche Käuflichkeit von Abgeordneten würde an den Ergebnissen der Politik nichts mehr ändern. Aber es würden Kosten gespart und wir wüssten endlich genau, warum unsere Gesetze so sind, wie sie sind.
Was der Lammert nicht weiß, das macht den Lammert auch nicht heiß.
Nicht das ihn die Abzockerei der deutschen Politganoven in irgendeiner Form nervös machen würde. Er hat sich ja längst daran gewöhnt, das er und seinesgleichen vom Volk nur noch mit Abscheu betrachtet werden. Es kratzt ihn nicht was die Bürger denken. Die können ja wählen was sie wollen. Er und seinesgleichen haben den Staat ja längst okkupiert und schwimmen immer oben, wie die Scheiße in Kanalisation. Wir haben eben eine Parteiendiktatur.
Sein neuestes Glanzstück ist ein typischer Lammert. Eigentlich sollten unsere parlamentarischen Berufsabzocker wenigstens dem Bundespräsidenten ab Januar mitteilen, aus welchen Tätigkeiten sie Nebeneinkünfte und in welcher Höhe beziehen. Das ist ein Gesetz. Aber eines von Rotgrün und vor allem eines, das unter einem anständigen Bundespräsidenten, der sein Amt ernst nimmt, dazu führen könnte das bestochene Abgeordnete auffallen. Aber Herr Lammert will ja keine Erkenntnisse über bestochene Abgeordnete. Deshalb hat er mit sofortiger Wirkung dieses Gesetz ausgesetzt.
Natürlich hat der Freund der Bestechlichkeit auch einen guten Grund angegeben. Da ähnelt er dem kleinen Durchschnittsbetrüger. Er setzt das Gesetz aus, weil ein paar Abzocker gegen dieses Gesetz geklagt haben. Das ist wirklich toll. Wird er auch den Bundestag auflösen, wenn ich gegen die Rechtmäßigkeit der Wahl klage? Wird jede Strafe sofort ausgesetzt wenn jemand in Berufung geht. Ist ab sofort jedes Gesetz ungültig, wenn jemand dagegen klagt? Oder gilt das alles wieder einmal nur für unsere Politbetrüger und ihre Auftraggeber? In Wirklichkeit will er natürlich nur Zeit schinden. Es dauert Jahre wenn nicht Jahrzehnte bis der Streit durch die Instanzen ist. Entweder haben die Abzocker bis dahin auch die Richter alle gekauft oder zumindest doch ihre Schäfchen im trockenen.
Natürlich ist Bestechung für einen kleinen Beamten oder Angestellten verboten. Die gehen dafür in den Knast. Wenn Daimler-Chrysler besticht dürfen die auch noch nachträglich ihre Steuerbilanz ändern und das Bestechungsgeld als Kosten absetzen. Wenn Abgeordnete sich über sogenannte Nebentätigkeiten ein vielfaches ihrer Abgeordnetenbezüge zuschustern lassen, dann findet Herr Lammert das toll. Er ist ja schließlich auch so ein verdienstvoller, ehrenwerter Abgeordneter.
Herr Lammert hat also der Bestechlichkeit erneut Tür und Tor geöffnet. Herr Lammert ist Mitglied der CDU, wie Herr Schäuble und Laurenz Meyer. Das erklärt einiges.
Herr Lammert hat auch vollmundig erklärt, das er Lobbyismus für gut hält, weil Lobbyismus ja der Prototyp der politischen Einflussnahme sei. Da hat Herr Lammert wohl recht. Wenn Herr Kannegießer dem Herrn Lammert nun für wichtige Beratungen zur Anwendung von Klopapier und dessen beidseitiger Benutzung ein paar Milliönchen rüberschiebt, dann ist das angewandte Demokratie. Die alleinerziehende Mutter, die Rentnerin oder der Handwerker müssen ja nur das gleiche tun und Lammert ein paar Milliönchen geben. Herr Kannegießer zieht seine Millionen doch auch von der Steuer ab. Wenn der Hartz IV Empfänger das gleiche tut, kann er den Lammert doch genauso kaufen.
Nein, Herr Lammert, Sie müssen sich nicht schämen oder gar zurücktreten. Das machen nur Leute mit Ehre und Schamgefühl. Sie sind jedoch Politiker. Vielleicht gibt es ja nach einer Revolution eine gemütliche Zelle für Sie oder noch besser einen Besen mit dem Sie endlich etwas nützliches tun könnten. Machen Sie weiter so. Sie Prototyp eines deutschen Politikers.
PS: Friedrich, der Wüterich, Merz, klagt zudem noch gegen den Teil des Abgeordnetengesetzes, der bestimmt, das die Tätigkeit als Abgeordneter im Mittelpunkt stehen sollte. Das ist für ihn auch logisch. Als Vertreter bekannter Heuschrecken und Abzocker hat er soviel zu tun, das er für diesen Demokratieblödsinn keine Zeit hat. Er will einfach nur die Kohle mitnehmen. Ein typischer, ehrenvoller, deutscher Abgeordneter. Da kommt wirklich Freude auf.
Sein neuestes Glanzstück ist ein typischer Lammert. Eigentlich sollten unsere parlamentarischen Berufsabzocker wenigstens dem Bundespräsidenten ab Januar mitteilen, aus welchen Tätigkeiten sie Nebeneinkünfte und in welcher Höhe beziehen. Das ist ein Gesetz. Aber eines von Rotgrün und vor allem eines, das unter einem anständigen Bundespräsidenten, der sein Amt ernst nimmt, dazu führen könnte das bestochene Abgeordnete auffallen. Aber Herr Lammert will ja keine Erkenntnisse über bestochene Abgeordnete. Deshalb hat er mit sofortiger Wirkung dieses Gesetz ausgesetzt.
Natürlich hat der Freund der Bestechlichkeit auch einen guten Grund angegeben. Da ähnelt er dem kleinen Durchschnittsbetrüger. Er setzt das Gesetz aus, weil ein paar Abzocker gegen dieses Gesetz geklagt haben. Das ist wirklich toll. Wird er auch den Bundestag auflösen, wenn ich gegen die Rechtmäßigkeit der Wahl klage? Wird jede Strafe sofort ausgesetzt wenn jemand in Berufung geht. Ist ab sofort jedes Gesetz ungültig, wenn jemand dagegen klagt? Oder gilt das alles wieder einmal nur für unsere Politbetrüger und ihre Auftraggeber? In Wirklichkeit will er natürlich nur Zeit schinden. Es dauert Jahre wenn nicht Jahrzehnte bis der Streit durch die Instanzen ist. Entweder haben die Abzocker bis dahin auch die Richter alle gekauft oder zumindest doch ihre Schäfchen im trockenen.
Natürlich ist Bestechung für einen kleinen Beamten oder Angestellten verboten. Die gehen dafür in den Knast. Wenn Daimler-Chrysler besticht dürfen die auch noch nachträglich ihre Steuerbilanz ändern und das Bestechungsgeld als Kosten absetzen. Wenn Abgeordnete sich über sogenannte Nebentätigkeiten ein vielfaches ihrer Abgeordnetenbezüge zuschustern lassen, dann findet Herr Lammert das toll. Er ist ja schließlich auch so ein verdienstvoller, ehrenwerter Abgeordneter.
Herr Lammert hat also der Bestechlichkeit erneut Tür und Tor geöffnet. Herr Lammert ist Mitglied der CDU, wie Herr Schäuble und Laurenz Meyer. Das erklärt einiges.
Herr Lammert hat auch vollmundig erklärt, das er Lobbyismus für gut hält, weil Lobbyismus ja der Prototyp der politischen Einflussnahme sei. Da hat Herr Lammert wohl recht. Wenn Herr Kannegießer dem Herrn Lammert nun für wichtige Beratungen zur Anwendung von Klopapier und dessen beidseitiger Benutzung ein paar Milliönchen rüberschiebt, dann ist das angewandte Demokratie. Die alleinerziehende Mutter, die Rentnerin oder der Handwerker müssen ja nur das gleiche tun und Lammert ein paar Milliönchen geben. Herr Kannegießer zieht seine Millionen doch auch von der Steuer ab. Wenn der Hartz IV Empfänger das gleiche tut, kann er den Lammert doch genauso kaufen.
Nein, Herr Lammert, Sie müssen sich nicht schämen oder gar zurücktreten. Das machen nur Leute mit Ehre und Schamgefühl. Sie sind jedoch Politiker. Vielleicht gibt es ja nach einer Revolution eine gemütliche Zelle für Sie oder noch besser einen Besen mit dem Sie endlich etwas nützliches tun könnten. Machen Sie weiter so. Sie Prototyp eines deutschen Politikers.
PS: Friedrich, der Wüterich, Merz, klagt zudem noch gegen den Teil des Abgeordnetengesetzes, der bestimmt, das die Tätigkeit als Abgeordneter im Mittelpunkt stehen sollte. Das ist für ihn auch logisch. Als Vertreter bekannter Heuschrecken und Abzocker hat er soviel zu tun, das er für diesen Demokratieblödsinn keine Zeit hat. Er will einfach nur die Kohle mitnehmen. Ein typischer, ehrenvoller, deutscher Abgeordneter. Da kommt wirklich Freude auf.






















