Es geht los. Glaubte das Handelsblatt heute mittag den Dax noch "zwischen Himmel und Hölle" wird es für die Wirtschaftswoche nun durchaus ernster:
Der Dax baut seine Verluste weiter aus und verliert am Mittag fast drei Prozent. Der Markt zeigt sich auf ganzer Breite mit Kurseinbrüchen. Mittlerweile seien Fonds als Verkäufer auszumachen, die wahllos ihre Bestände verkauften. Grund sind die späten Verluste an Wall Street und die teilweise massiven Abgaben in Asien. Anhaltend negative Nachrichten von der US-Immobilienkrise belasteten dort weiter: So ist der NAHB-Index, der das Vertrauen der US-Bauherren misst, auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gefallen.
Die Fonds brauchen händeringend Geld, um die Leute auszubezahlen, die sich von ihren Fondanteilen trennen wollen. Das Spiel funktioniert natürlich nur kurze Zeit. Wer jetzt nicht und sei es auch mit Verlusten aus den Fonds geht, der läuft Gefahr alles zu verlieren.
Wenn Fonds wahllos verkaufen, ist das der Beginn der Stampede. Ähnlich wie bei einem Gewitter donnergrollt es manchmal im schönsten Sonnenschein und wer sich dann nicht vorbereitet den bestraft das Leben.
Die gute Wirtschaftslage im Eurobereich hat übrigens nichts mit den Aktien zu tun. Aktien spiegeln Spekulation auf einen Firmenwert in der Zukunft wieder und haben nichts mit dem realen Wert des Unternehmen zu tun. Aktien und die Unternehmen zu denen sie gehören, haben in dieser Stufe des Crash, keine Verbindung mehr miteinander.
Rette sich wer kann. Wir danken der Deutschen Bank und Herrn Ackermann.


















