GYSI TAKE IT EASY
von
Michael Greenberg
Graphik (1991)
&
Richard Albrecht
Text (2011)
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Wir hatten es vorausgesehen - EU-weite Vernetzung von rechts und eine neue Partei
Die europäische Union könnte eine Chance sein - niemand hat das so gut begriffen wie ihre Gegner und potentiellen Zerstörer, die sie schon weidlich nutzen. Wer es nicht begriffen zu haben scheint, sind die, die allen Grund hätten, sie zu nutzen, um dem europaweiten Abbau von Bürgerrechten entgegen zu wirken. Einige in der Türkei haben es auch begriffen, andere sitzen im Schmollwinkel.
Jetzt meldet "rechts", daß die "EU-kritische" Bewegung des irischen Industriellen Declan Ganley zur Europawahl in allen Mitgliedsstaaten Kandidaten aufstellen will.
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We hadden het verwacht - EU-wijd netwerk van rechts en een nieuwe partij
De Europese Unie zou een kans kunnen zijn - niemand heeft dit zo goed begrepen als hun tegenstanders en potentiële slopers, die deze al uitgeruimd gebruiken. Die, die het niet begrepen hebben, zijn degenen die alle reden hebben ze te gebruiken, om bij de Europa-wijde afbouw van burgerrechten tegen te werken. Sommige in Turkije hebben het ook begrepen, andere zitten in de pruil-hoek.
Nu vermeldt „rechts“, dat de EU-kritische beweging van de Ierse industriële Declan Ganley
Voor de Europese verkiezingen in alle lidstaten kandidaten opstellen wil.
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Das irische Nein oder - Ein Hauch von Dollars
Wir hatten uns hier ja schon über die Finanzierung des irischen "Nein" zu Europa so unsere Gedanken gemacht; Mirage, bei der wir uns herzlich bedanken, hat für uns dazu jetzt einen Artikel aus der französischen Zeitung "Bakchich" übersetzt:
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CIA: Gelder für EU-Gegner?
Als ob ich es geahnt hätte: habe ich nicht hier noch mal dokumentiert, wie ein Teil der US-Neoconnerie sich verbissen darin übt, Europa schlecht zu reden - was dann von den einschlägigen Adepten auch hier in Deutschland nachgebetet wird - so blubbert etwas hoch, das dazu zu passen scheint: für die irische Ablehnung des Vertrages von Lissabon soll Geld der CIA geflossen sein.
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Bildet sich der FC Bayern die Schiedsrichter jetzt gleich wunschgemäß aus?
Es ist nur ein kleiner Absatz in einem Bericht der Schwäbischen Zeitung, der sich ansonsten mit Entwicklung der Schiedsrichter in Deutschland beschäftigt.
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Warum so wenig Solidarisierung
Auf den Artikel "Rettet die Gewerkschaften" gab es ein paar sehr gute Kommentare, aber der von Claudia warf noch die Frage nach fehlenden Vernetzung und Solidarisierung auf:
Ich frage mich zum Beispiel, WARUM es eigentlich nicht passiert, dass die Leute in bestimmten Discounter-Märkten sich über eine Community sammeln, austauschen und irgendwann auch mal zu gemeinsamem Verhalten kommen. Ist das so entlegen? Früher brauchte man große Organisationsstrukturen mit Funktionären etc., um sowas rein organisatorisch ins Werk zu setzen - aber heute???
Ich wette, jede 2. LIDL-Mitarbeiterin ist Mitglied in mindestens einer Freizeit-Com, kann chatten und shoppen - warum zum Teufel organisiert sich denn der "Arbeiterkamf" (Himmel, was für ein antikes Wort!!) nicht endlich per Netz???
Vermutlich, weil diejenigen, die sowas tatsächlich umsetzen könnten (Com einrichten, entwickeln, die Mitglieder herkriegen...) sich nicht dafür interessieren. Denn selber sind sie lange selbständig oder arbeiten "gemütlich prekär". So fehlt die eigene Betroffenheit und der Elan, den so etwas braucht.
Denn es dauert vermutlich, bis die Anstatt-Gewerkschaftler soweit wären, dass sie Mitgliedsbeitrag zahlen, um die Leute zu finanzieren, die den Laden in Schwung halten..-
Als "StartUp" also nicht grad easy. :-))
Ich bin mir nicht sicher ob bei Verkäuferinnen und Kassiererinnen, Regaleinräumern, Hilfsmetzger, aber auch in sonstigen Berufen mit relativ geringer Bezahlung die Durchdringung mit einem Internetanschluss wirklich groß ist. Das ist ja nicht nur ein finanzielles sondern auch ein zeitliches Problem. Wer nach zwei Teilschichten oder überlangen Schichten nach Hause geht, muss ja meist selbst noch einkaufen, die Wohnung säubern, waschen und dann dürfte die Luft raus sein. Fernsehen bis zum einschlafen.
Aber selbst da wo ein Internetanschluß vorhanden ist, dürfte der Zugang eben nicht für die Suche nach anderen genutzt werden, denen es genauso mies geht, sondern um ein paar Minuten Glück zu erringen. Ein Schnäppchen bei Ebay, das harte Leben von Prinz Honigmund, etwas Liebe durch den Draht.
Das mag falsch sein, aber es ist die Realität. Die da ganz unten für das kleinste Geld am meisten leisten müssen, sind immer in Angst vor dem was in der nächsten halben Stunde oder gar in der nächsten Woche kommt, die haben keine Muße. Sie sind gehetzte Tiere. Man hetzt Tiere damit man sie leichter erlegen kann, damit sie nicht aufpassen und sich über Felsklippen oder vor die Flinten der Jäger jagen lassen.
Die da ganz unten, die wollen nicht noch weiter runter. Sie tun alles, um diese Qual noch länger ertragen zu können, damit ihnen nicht das Letzte genommen wird. Tatsächlich ist es Ehre, was sie vom Aufgeben abhält. Genau da setzt unser System aber ein. Die Ehrlosen benutzen dieses Ehrgeführl der Ehrlichen um es gegen sie selbst zu wenden.
Wir hatten 1968 Rudi Dutschke und all die anderen, die wundervoll theoretisch erklärten wie die Welt sein müsste, wenn sie eine lebenswerte Welt sein wollte. Was hat der Rudi sich den Mund fusselig geredet. Er hatte zweifellos recht, aber was hat es ihm genutzt. Das andere Studenten verstanden haben? Das der Springer Angst bekam und all seine Höllenhunde losjagte um diesen seinen schrecklichsten Feind, der die Wahrheit erkannt hatte, umbringen zu lassen? Es hat ihm nichts genutzt. Ihn hat es umgebracht.
Auch all den anderen hat es nicht genutzt die von der Revolution träumten. Es gibt aber keine Revolution mit Studenten, genausowenig wie es Gerechtigkeit mit Staatssekretären gibt. Studenten sind toll, ein oder zwei Semester lang. Man will ja gelebt haben, aber dann geht es um die Karriere. Natürlich hat die andere Seite den bewaffneten Kampf eröffnet. Was nutzt es. Die RAF war doch keine Antwort.
Aber die Gesellschaft hatte eine Antwort von Leuten die klüger waren als jener Springer, den hoffentlich heute noch alle Hunde der Hölle hetzen, an dem aber wahrscheinlich die Maden verreckt sind. Die Gesellschaft wurde zum Gummiband. Sie hat jeden Protest unter RAF Terrorismus subsumiert. Geh doch nach drüben. Sie gab nach und kam sofort wieder zurück.
Es war Helmut Schmidt der den Überwachungsstaat auf den Weg gebracht hat. Ganz preussischer Offizier. Ordnung muss sein, solange sie für andere gilt. Auch in der Schule waren sie schlau und an den Universitäten. Vieles ging, aber an anderen Stellen lauerte die Keule des Berufsverbots. Es sah aus als ob etwas erreicht worden wäre. Aber es sah auch nur so aus.
Währendessen wurden die Angepassten gezüchtet. Die ohne Meinung und ohne Charakter. Oh, es gab Ausgleich. Verhalte dich wohl und du fährst jedes Jahr in Urlaub, hast den Zweitwagen und überhaupt. Selbst die Verkäuferin durfte träumen, war sie doch Fachverkäuferin. Alle wurden in den Schlaf gesungen, welch eine Freude als die RAF ihre Auflösung bekannt gab.
Die Zügel wurden zwar nicht gelockert aber wer hat das gemerkt. Dann die Wende die neuen Bundesländer, blühende Landschaften. Das würde etwas kosten, das gab es nicht umsonst. Das sah jeder ein. Was sie alle nicht wussten war, wie viel es kosten sollten und das es alleine die Arbeitnehmer bezahlen sollten. Wir müssen jetzt zusammen stehen.
In den Schulen ging es nicht mehr darum möglichst viele nach oben zu bringen, sondern für Ruhe zu sorgen. Längst war klar das es von allem zu viel gab. Arbeitslosigkeit hatte es auch vorher gegeben, aber jetzt war sie ein Riesenproblem. Während die einen Gewinne machten, bekamen die anderen immer mehr Angst. Es wurde gehetzt was Zeug hielt. Springer ganz vorne dran.
Aber längst hatten andere stillschweigend die Macht übernommen. Berater ohne Verantwortung, Manager die nur in Quartalen dachten. Der wirtschaftsfaschistische Neoliberalismus. Ein Schröder der kein Genosse der Arbeiter mehr sein wollte, sondern mit der Cohiba im Brioni bei den Bossen glänzen wollte. Der hätte alles verkauft um da bleiben zu können. Er musste nur die Menschen in Deutschland verraten. Das genügte für ihn. Die anderen sahen sein Vorbild und machten mit.
Jeder überbot sich darin der arbeitenden Bevölkerung den Lohn, die Hoffnung, die Arbeit und die Zukunft zu nehmen. Die Gewerkschaften verkauften sich, die Medien hetzten die eine Bevölkerungsgruppe gegen die andere auf. Die Gruppen wurden immer kleiner. Lager gegen Vertrieb, Produktion gegen Buchhaltung. Friseuse gegen Backshopverkäuferin. Jeder gegen jeden. Dazu kamen die Chefs, die natürlich die Uneinigkeit ausnützten um noch weitere Differenzierung zu schaffen. Frau Müller allen anderen ziehe ich zehn Prozent ab, ihnen nur fünf, aber wenn sie das weitersagen.
Ein Arbeitnehmer schaut auf den anderen Arbeitnehmer und sieht in ihm den Feind. Keiner sieht den Feind in den Hundt, Thumann, Kannegießer, in den Mohn/Bertelsmann, Springer, nicht in Ackermann und dem Managerpack, nicht in den Beratern und lügenden Wissenschaftlern. Die sehen nur wenige. Der Rest sieht den Feind im eigenen Bruder.
Das ist eine von langer Hand geplante Desolidarisierung. Da würde es auch nicht stören, wenn die Neonazis an die Macht kämen. Die CDU spielt doch schon mit jenen die aus den Muslimen die neuen Juden machen wollen. Den Neoliberalen ist es egal wer unter ihnen herrscht. Allerdings sind sie mit dieser Idee 1933 schon einmal gescheitert. Die Folgen kennen wir alle.
Diesmal ist der Verrat ungleich größer. Die Ermächtigungsgesetze hat Schäuble schon alle geschrieben und durch Bundestag und Bundesrat gepeitscht. Wird eines aufgehoben macht er ein neues, bis die Gerichte aufgeben. Es gibt keine Freiheit mehr, selbst in der Presse und im Internet gehen immer mehr Leute in den Knast, weil sie von einer Systemjustiz systematisch vernichtet werden. Bevor wir über Menschenrechte in China reden, müssen wir über die in Deutschland reden.
All das spürt auch die dümmste Friseuse, die nie eine Zeitung las. Nicht intellektuell zu sein, heißt ja nicht gleichzeitig kein Gefühl für eine Sache zu haben, auch wenn man sie nicht mit klugen Worten erklären kann. Die Angst in den Herzen der Menschen ist größer als sie es 1933 war. Damals haben die Menschen etwas für ihr Glück tun wollen, heute wollen sie nur noch weiteres Unglück abwehren.
Oh sie würden jetzt gerne solidarisch sein. Aber da ist die Angst und das schlechte Gewissen. Jetzt müsste Solidarität neu erlernt werden. Es müsste ganz neu angefangen werden. Aber da ist niemand mehr, der noch weiß wie es geht. Die Kirchen sind dabei ihre Gewinne zu maximieren, die Gewerkschaften haben sich gut verkauft.
Es gibt nicht einmal Raum, für ein Kaffeekränzchen der Verkäuferinnen, wo sie einfach nur mal eine Stunde lang innehalten und über sich selbst reden könnten. Nicht um Revolution zu machen, sondern um erst einmal zu begreifen, wo sie stehen. Keine Vorträge sondern nur Gespräche.
Die Menschen müssen ganz unten beim Arbeiterverein wieder beginnen und wer da Werbung für eine Partei machen will, sollte ordentlich verprügelt werden. Es gibt keine Arbeiterparteien mehr in diesem Land. Allerdings dürfte es fast unmöglich sein, einen Mietvertrag für einen Arbeiterverein zu bekommen. Das Kapital weiß wo es Angst haben muss.
Bürgertreffs könnten gehen. In einigen Gegenden gibt es türkische Clubs, die mit sich reden lassen würden, schließlich sind sie genauso betroffen. So unvorstellbar es auch klingt. Wir alle müssen im Jahre 2008 bei den Bürger- und Arbeitervereinen wieder beginnen, weil alles wofür die Menschen in diesem Land schon gekämpft hatten, weil alle Siege innerhalb von wenigen Jahren verraten wurden. Danke Schröder, danke SPD.
Rettet die Gewerkschaften
Wie sehr unsere Gewerkschaften am Arsch sind, spiegelt diese Meldung wieder:
Im Kampf gegen den Mitgliederschwund wollen einige Gewerkschaften in möglichst vielen Tarifverträgen Sondervergünstigungen unterbringen. "Wir wollen versuchen, in allen Tarifabschlüssen Vorteilsregelungen für Gewerkschaftsmitglieder zu vereinbaren", sagte Verdi-Tarifexperte Jörg Wiedemuth laut Nachrichtenmagazin "Focus". Dies sei der Gewerkschaft zum Beispiel bei den Verhandlungen für die 9.000 Hafenarbeiter in Deutschland gelungen. Gewerkschaftsmitglieder erhielten 260 Euro pro Jahr zusätzlich.
Ja das ist eine geradezu idealtypische Form die eigene Unattraktivität mit einer Augenwischerei auszugleichen. Wir hatten diese Diskussion bereits in den frühen Siebzigern. Als die Gewerkschaften noch stark waren. Die Arbeitgeber haben sie sofort unterlaufen. So doof kann ein Arbeitgeber ja gar nicht sein. Natürlich zahlt der allen das gleiche, schon um Diskussionen aus dem Wege zu gehen. Vor allem aber um Solidarität die sich gegen ihn als Arbeitgeber richtet auszuschalten.
Jetzt, wo die Gewerkschaften sich so schön mit den Arbeitgebern eingekuschelt haben, dass man die Grenzen zwischen Gewerkschaftsboss und leitendem Angestellten des Neoliberalismus gar nicht mehr erkennen kann, sollen die Arbeitnehmer entsolidarisiert werden, in dem man der kleinen Gruppe der Gewerkschaften mehr Lohn besorgt und die anderen noch tiefer fallen lässt.
Sind die Löhne dann ganz unten werden die Gewerkschaften erpresst. Entweder gehen eure Leute noch weiter runter oder sie fliegen raus. Logische Entwicklung. Sogar verständlich aus Arbeitgebersicht. Warum soll man nicht davon profitieren, wenn sich die Arbeitnehmerschaft selbst kanibalisiert.
Ja ich kenne das Argument, das die Leute die nicht in der Gewerkschaft sind, vom Kampf der Gewerkschaft profitieren. Das stimmte auch früher mal. Damals hat man gesagt, dass die Gewerkschaftsbeiträge das Streikgeld finanzieren und die anderen eben bei Streiks erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Große Streiks führten zu großem Mitgliederzuwachs.
Irgendwann wurde das Geld der Mitglieder aber nicht mehr im wesentlichen für Arbeitskampf ausgegeben sondern für Pöstchen. Da eine Feststelle, dort ein neues Pöstchen, hier was Stiftungsmäßiges, dort ein Fahrer. Natürlich auch Managergehälter für Gewerkschaftsbosse. Das war schön für die Funktionäre, aber schlecht für die Mitglieder. Das haben die kapiert, und sind ganz ruhig ausgetreten, wenn sie nicht über Vorruhestand und gewerkschaftlich sanktionierte Entlassung eh aus dem Arbeitsleben verschwanden.
Weil die Mitgliederzahlen sanken, aber die Gier der Funktionäre größer wurde, wurden die Gewerkschaften auch größer und noch uneffektiver. Man schloss sich zusammen zu immer größeren Einheiten. Weit weg von der Basis der Beitragszahler. Jetzt sitzt man dort auf dem Olymp. Selbstzufrieden und vollgefressen. Man ist zwar keine Gewerkschaft mehr sondern nur noch ein Selbstversorgungsverein. Selbst das was die Stiftung der Gewerkschaft verlautbart stammt von Mohn/Bertelsmann. Aber eine Gefahr besteht.
Was tun wenn das letzte Mitglied ausgetreten ist? Ob Mohn/Bertelsmann und die INSM die Gewerkschaften dann auch noch unterstützen, ob es noch die vielen schönen Arbeitsdirektorenposten gibt, die Aufsichtrsratsmandate. Die Urlaube mit den Kollegen in Brasilien und sonstwo, die Freifickerei auf Firmenkosten. Wohl eher nicht.
Es ist nicht verboten sich an den Gegner zu verkaufen, zumindest nicht, solange man nicht allzu sehr auffällt. Aber man kann nicht beides haben. Mitgliedsbeitragszahler die eine Interessenvertretung der Arbeitnehmer fordern und gleichzeitig Befehlsempfänger und Subventionsnehmer der Arbeitgeber sein. Die Gewerkschaften des DGB haben sich mehrheitlich dafür entschieden auf Arbeitgeberseite zu sein.
Darin ähneln sie der SPD die auch alles verraten hat, wofür sie einmal stand. Es wird den Gewerkschaften gehen, wie der SPD. Sie werden bedeutungslos. Es gilt jetzt neue Gewerkschaften zu gründen und die Mittel wieder für den Kampf zu sammeln. Funktionäre kämpfen nicht. Funktionäre fressen nur alles auf.
Gesammelte Gemeinheiten 9
Ein Fall UBS
Die Ermittlungen der US-Justiz gegen einen früheren UBS-Mitarbeiter sind für den Präsidenten der Schweizerischen Bankiervereinigung, Pierre Mirabaud, kein «Fall Finanzplatz Schweiz».
«Wir nehmen die Sache ernst», sagt Mirabaud in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Die Bankiervereinigung stehe in Kontakt mit den Bundesbehörden und dem Bundesrat, die sich in die Angelegenheit eingeschaltet hätten.
In den USA ist ein ehemaliger Kundenberater der UBS wegen möglicher Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Er will am kommenden 9. Juni an einem Hearing in Florida ein Schuldbekenntnis ablegen. Unterdessen wird darüber spekuliert, dass die Angelegenheit über Verhandlungen der Behörden beider Länder beigelegt werden könnte. Die USA haben bisher keine Rechts- oder Amtshilfe in der Schweiz beantragt. Für die UBS als grösste Vermögensverwalterin der Welt steht in den USA viel auf dem Spiel.
Irgendwann wird die Schweiz sich entscheiden müssen, ob sie im Kreis der zivilisierten Nation verbleiben, oder sich als reiner Tummelplatz der Diebe, Steuerhinterzieher, Spekulanten, Drogenhändler und Diktatoren präsentieren will. Dieser Fall ist wie jeder derartige Fall ein Fall Schweiz. Im Grunde genommen hat die Schweiz diese Entscheidung getroffen. Gleichzeitig versuchen Schweizer Gruppierungen und interessiete mit dem so ergaunerten Geld auch noch den äußersten Rand in Europa zu munitionieren um über einen so geschaffenen Rassismus von den Schweizer Verfehlungen abzulenken. Für die EU kann dies nur einen Schluss bedeutet. Die Grenzen zur Schweiz müssen hermetisch geschlossen werden und es ist sicherzustellen das keine Waren- oder Geldverkehr mehr möglich ist. Damit ist das Problem innerhalb eines Jahre gelöst.
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Betrugsfilterhersteller GAT und Werkstattketten Pit-Stop und A.T.U. verweigern weiterhin Partikelfiltertausch
Sechs Monate nach Inkrafttreten der so genannten "Kulanzregelung" hat das Kraftfahrtbundesamt (KBA) etwa 45.000 Autofahrer, in deren Fahrzeuge mangelhafte Filter der Fabrikate GAT, Bosal und Tenneco nachgerüstet worden waren, in einem offiziellen Schreiben aufgefordert, "sehr rasch von der kostenfreien Austauschmöglichkeit Gebrauch zu machen". Erstmals droht die Behörde darin mit dem Entzug der "gewährten Steuervorteile sowie der Berechtigung zum Befahren von Umweltzonen für Fahrzeuge mit mangelhaften Filtern". Das KBA schließt sich damit erstmals einer Forderung an, die die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) bereits im Herbst 2007 erhoben hatte.
Einem Erfolg der Briefaktion steht jedoch gegenwärtig vor allem die Weigerung der beiden größten Werkstattketten Pit-Stop und A.T.U. zum Sofortaustausch der Betrugsfilter entgegen. Sie allein sind für etwa die Hälfte der eingebauten Filtersysteme verantwortlich. Pit-Stop erklärte auf Nachfrage der DUH am vergangenen Freitag (30. Mai) schriftlich, das Unternehmen stehe "in ständigem Kontakt mit dem Hersteller GAT Katalysatoren GmbH, der mit Hochdruck an der Entwicklung neuer Filtersysteme gearbeitet hat und diese aktuell durch eine unabhängige Prüforganisation testen lässt. Nach Angaben von GAT können sie voraussichtlich noch in den nächsten Monaten ausgeliefert und ausgetauscht werden." Eine ähnliche Position vertritt mündlich auch A.T.U. gegenüber der DUH, ohne jedoch für eine offizielle Stellungnahme zur Verfügung zu stehen. Eine DUH-Umfrage unter betroffenen Autohaltern (siehe Schmuddelliste unter www.duh.de) bestätigte, dass Pit-Stop und A.T.U. den kostenfreien Austausch gegen lieferbare Filtersysteme weiterhin verweigern.
Es gibt nur eine logische Konsequenz. Die Firmen GAT, Pit-Stop und A.T.U haben betrogen. Überfällt irgendjemand eine Tankstelle mit einem Auto, wird dieses Auto als Tatwerkzeug eingezogen. Die Firmen sind entschädigungslos einzuziehen und zugunsten der Staatsschulden zu verkaufen. Den Firmenchefs und den Verantwortlichen bis zum Filialleiter ist auf Lebenszeit ein Berufsverbot, und ein Verbot einer selbständigen Tätigkeit zu erteilen. Denn eins muss klar sein, wer wirkungslose Filter verkauft, dem kann man auch bei Bremsen oder Bremsflüssigkeit nicht trauen. Es ist damit zu rechnen, das derart rücksichtslose Firmen auch keine Rücksicht auf Menschenleben nehmen. Wer dort kauft oder irgendwelche Arbeiten machen lässt, muss sich fragen lassen, ob er seinen Führerschein noch zu Recht besitzt.
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DIHK-Chef Wansleben warnt vor Panikmache
Der Mann ist Optimist: "Derzeit sehen wir keinen Grund, irgendwelche Krisenszenarien zu malen, und können davor auch nur warnen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Martin Wansleben, den "Aachener Nachrichten". Die steigenden Energiepreise seien nicht gefährlich für die deutsche Wirtschaft, denn die deutschen Unternehmen hätten hervorragende Produkte und seien hervorragend auf den Weltmärkten positioniert. Allerdings würden die Preissteigerungen "einige Schleifspuren" bei der Binnennachfrage hinterlassen.
Die Binnennachfrage ist dem Herrn natürlich scheiß egal. Die vielen Menschen die gezwungen sind für seinen Drecksverein und für so etwas wie ihn Zwangsgebühren zu bezahlen sind ihm völlig egal. Er arbeitet ausschließlich für das Großkapital. Die meisten Leute die in seiner Organisation als Kettensträflinge die Zwangsgebühren zahlen müssen, leben aber ausschließlich vom Binnenmarkt und von der Nachfrage dort. Wie schmutzig und gekauft muss man wohl sein, um sich so direkt gegen die Leute zu stellen die einen bezahlen. Der Herr Wansleben lebt parasitär und würde alles tun um seinen Wirt auch noch umzubringen. Vielleicht könnte den endlich mal jemand in die Wüste schicken. Er ist absolut unterträglich.
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Mehr öffentliche Schulden
Die Verschuldung der öffentlichen Hand ist in Deutschland weiter gestiegen. Im vergangenen Jahr wuchs sie um 0,5 Prozent auf mehr als anderthalb Billionen Euro. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, standen Bund, Länder und Gemeinden für jeden Einwohner mit 18.880 Euro in der Kreide.
Die Verschuldung ließe sich binnen kurzem auf Null zurückführen, wenn das neoliberale Spekulantenpack anständig Steuern bezahlen müsste, wie Arbeitnehmer auch. Die Einführung einer Börsenumsatzsteuer in Höhe der Mehrwertsteuer wäre ein sinnvoller Anfang. Gleichzeitig müssten alle Veräußerungsgewinne aus jeder Art von Anlage sofort mit dem Geschäftsvorfall voll versteuert werden. Gegenrechnungen dürfen erst nach steuerlicher Überprüfung mit der nächsten Steuererklärung vorgenommen werden. Steuerhinterziehern muss das Vermögen mit dem sie die Steuerhinterziehung begangen haben, entzogen werden.
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BKA will für Online-Razzien in die Wohnungen
Worum es eigentlich geht, ist, dass jeder Geheimdienst, Polizei usw. über das BKA einen uneingeschränkten Wohnungszugriff erhalten soll. Deshalb wünscht sich Ziercke eine Regelung, um Wohnungen betreten zu können. Auffällig ist auch noch, dass die Terroristen nun Verdächtige heißen. Einfach ausgedrückt bedeutet das, dass jeder Bürger praktisch in den Focus der Ermittlungen kommen kann, also auch einen heimlichen Wohnungseinbruch erwarten darf.
Ziercke erklärt das Zusammenarbeiten der Geheimdienste, Polizei usw. mit dem BKA als Supergeheimpolizei so: “Damit nicht jede Behörde für sich technisch aufrüsten muss, planen wir ein rein technisches Servicezentrum und ein Kompetenzzentrum von BKA, Bundespolizei und Nachrichtendiensten“. Ziercke betont natürlich auch: Dabei werde das Gebot der Trennung zwischen Kompetenzen von Ermittlern und Geheimdienstlern aber “natürlich strikt eingehalten“.
Das grundsätzliche Problem einer jeden Diktatur ist die effektive Überwachung ihrer Bürger. Die letzte Diktatur auf deutschem Boden wurde durch die Stasi geschützt. Wir haben die Geruchsproben der Stasi, Fingerabdrücke in Pässen, Telefonüberwachung, Abhören und Abfilmen. Allerdings hatte die DDR noch nicht das Problem, das die Bürger über Computer verschlüsselt und relativ frei und unbeobachten kommunizieren konnten. Dieses Problem wird jetzt gelöst. Zum einen mit einem Betriebssystem dessen Hersteller vermutlich die Löcher zum Eindringen des Staates bereitstellt, zum anderen durch Einbruch und Einsatz von Spionageprogrammen. Wenn man sich erst einmal mit der Diktatur abgefunden hat, muss man eben mit deren Folgen leben.
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Ich dope, er dopt, er sie es und wir ihr sie dopen auch
Welch ein Meer von Betroffenheit. Welch selbstquälerische Heldendemontage. So deutsch wie nur irgendetwas deutsch sein kann. Noch deutscher sind allerdings jene Vögel die jetzt übergerascht aufkrähen und zwar kein Ei aber jede Menge Hühnerkacke reden. Natürlich hat Herr Scharping von Doping nichts geahnt. Dem glaube ich das sogar. Ich würde mich wundern, wenn der jemals überhaupt etwas mitgekriegt hat. Da hätte er ja mal die Augen und Ohren aufmachen müssen.
Dann die sportpolitischen Sprecher der Parteien. Nein was sind sie aller übergerascht. Hätte ihnen doch auch mal einer sagen können das im Leistungssport gedopt wird. Unverschämt die so im Dunkeln zu lassen. Klar so viel Strom gibt es auf der ganzen Erde nicht, um bei denen ein Licht angehen zu lassen. Chancenlos. Politiker halt.
Die Sponsoren waren auch völlig ahnungslos. Da ermittelt ja ein Staatsanwalt gegen Jan Ullrich, weil der die Telekom durch Doping betrogen habe. Wäre der Staatsanwalt eine halbe Sekunde ehrlich, was ich von deutschen Staatsanwälten nicht erwarte, müsste er gegen die Telekom wegen Verletzung der Fürsorgepflicht und der illegalen Abgabe von Dopingmitteln vorgehen.
Und nun kommen auch noch die Ärzte und tun so, als ob es ihnen nicht klar gewesen sei. Welchen Sinn hat denn die Sportmedizin mit ihren ständigen Bluttests, wenn nicht den, herauszufinden wie der einzelne Sportler in Idealform aussieht und daraus eine Methode zu entwickeln, das er diese Idealform erreicht. Natürlich haben die Ärzte gedopt. War doch klar. Da müssen eben Fachleute ran. Die Schlittenbauer gehen ja auch in einen Windkanal und machen Kufentests nicht auf Teer sondern auf unterschiedlichstem Eis.
Es gibt kein sinnvolles Doping ohne sinnvolle medizinische Erkenntnisse. Es wird also praktisch immer durch Ärzte gedopt.
Bei den Journalisten ist es auch nicht anders. Sie konnten es vielleicht nicht beweisen, aber gewusst haben es alle. Es ist für niemanden neu. Natürlich auch nicht für die Zuschauer und Veranstalter.
Nun haben wir ein paar die gestanden haben. Schön. Reuige Sünder mag die Welt. Aber Aldag wird der erste sein, der für seine Reue und sein Bekenntnis gehängt wird. Der ist seinen Job los und alle anderen auch. Das Schlachtfest ist in ein paar Monaten vorbei und dann beginnt die nächste Generation Ärzte die nächste Generation Sportler zu dopen und werden dafür von den Sponsoren entlohnt, was von der nächsten Generation Journalisten für ausgeschlossen erklärt wird. Das ganze bestätigen dann die offiziellen Dopingkontrolleure und alles ist wieder gut und alle haben sich wieder lieb. Bis zum nächsten Mal.
Was für ein verlogenes Pack. Leistungssport heißt immer Doping, genau wie Besitz auch immer die Gefahr von Diebstahl und Raub beinhaltet. Es gibt nur zwei Reaktion. Man lässt Doping offiziell zu, oder man belügt sich selbst. Beides ist nicht schön, aber ich sehe keinen dritten Weg.
Daniel Bahr ein Nazi in der FDP
Wir haben die absonderlichsten und widerlichsten Typen im Deutschen Bundestag. Die Krönung stellt im Augenblick Daniel Bahr dar.
Der 1976 in Lahnstein geborene Volkswirt und Bankkaufmann, der immer noch von der Dresdner Bank beschäftigt wird und Vorstandsmitglied der FDP ist, gehört weder in den Bundestag, noch in eine deutsche Bank. Wenn es überhaupt einen Platz für solche Menschen gibt, dann wäre das ein Platz in der Pflege von Auschwitz oder Sachsenhausen.
Bahr, der nicht nur über die Gnade der späten Geburt verfügt, mag sich auch ansonsten mit völliger geistiger Mittellosigkeit herausreden. Helfen wird es ihm und der Partei die er vertritt wohl kaum.
Als Bundesvorsitzender der FDP behauptet Bahr, das in Deutschland die falschen Menschen die Kinder bekommen. Das trifft zumindest auf seine Eltern auch zu. Natürlich tut Bahr so, als sei er zu blöd um zu erkennen, dass sein Gedankenansatz direkt zu den Eugenikern des Kaiser-Wilhelm Instituts und zu den Herren Mengele und von Verschuer führt, also direkt an die Rampe von Auschwitz. Wie sollte er auch. Der arme dumme Junge.
Wir sollten uns jedoch überlegen ob hinter diesem Vorstoß nicht System steckt. Die FDP verfolgt die Strategie der Klassengesellschaft. Sie will teilen um herrschen zu können. Ihre elitären Ansätze sollen eine Elite von selbsternannten Herrenmenschen an die Wahlurne treiben. Den Arbeitern das Geld stehlen, sich selbst bereichern und als Wegbereiter einer Wiederbelebung der alten Nazieugenik fungieren sind Schritte auf dem gleichen Weg.
Es gibt diese FDP und Herrn Bahr im deutschen Bundestag nur, weil es Listenverbindungen gibt. Niemand hat jemals einen FDP-Abgeordneten in den Bundestag gewählt. Sie haben sich immer nur auf dem Seitenweg in die Parlamente gelogen. Wir brauchen die Direktwahl um demokratisch solche Leute an den Rand selektieren zu können an den sie gehören.
Wer heute noch die FDP wählt, soll bitte später nicht sagen, er habe von nichts gewusst. Bahr ist kein Einzelfall und die Ergebnisse kennen wir. Wer heute Herrn Bahr laufen lässt, darf sich nicht wundern wenn morgen die Rampen an den Konzentrationslagern wieder in Betrieb sind und die Euthanasiebusse durch Deutschland fahren.
Wehret den Anfängen.
Der 1976 in Lahnstein geborene Volkswirt und Bankkaufmann, der immer noch von der Dresdner Bank beschäftigt wird und Vorstandsmitglied der FDP ist, gehört weder in den Bundestag, noch in eine deutsche Bank. Wenn es überhaupt einen Platz für solche Menschen gibt, dann wäre das ein Platz in der Pflege von Auschwitz oder Sachsenhausen.
Bahr, der nicht nur über die Gnade der späten Geburt verfügt, mag sich auch ansonsten mit völliger geistiger Mittellosigkeit herausreden. Helfen wird es ihm und der Partei die er vertritt wohl kaum.
Als Bundesvorsitzender der FDP behauptet Bahr, das in Deutschland die falschen Menschen die Kinder bekommen. Das trifft zumindest auf seine Eltern auch zu. Natürlich tut Bahr so, als sei er zu blöd um zu erkennen, dass sein Gedankenansatz direkt zu den Eugenikern des Kaiser-Wilhelm Instituts und zu den Herren Mengele und von Verschuer führt, also direkt an die Rampe von Auschwitz. Wie sollte er auch. Der arme dumme Junge.
Wir sollten uns jedoch überlegen ob hinter diesem Vorstoß nicht System steckt. Die FDP verfolgt die Strategie der Klassengesellschaft. Sie will teilen um herrschen zu können. Ihre elitären Ansätze sollen eine Elite von selbsternannten Herrenmenschen an die Wahlurne treiben. Den Arbeitern das Geld stehlen, sich selbst bereichern und als Wegbereiter einer Wiederbelebung der alten Nazieugenik fungieren sind Schritte auf dem gleichen Weg.
Es gibt diese FDP und Herrn Bahr im deutschen Bundestag nur, weil es Listenverbindungen gibt. Niemand hat jemals einen FDP-Abgeordneten in den Bundestag gewählt. Sie haben sich immer nur auf dem Seitenweg in die Parlamente gelogen. Wir brauchen die Direktwahl um demokratisch solche Leute an den Rand selektieren zu können an den sie gehören.
Wer heute noch die FDP wählt, soll bitte später nicht sagen, er habe von nichts gewusst. Bahr ist kein Einzelfall und die Ergebnisse kennen wir. Wer heute Herrn Bahr laufen lässt, darf sich nicht wundern wenn morgen die Rampen an den Konzentrationslagern wieder in Betrieb sind und die Euthanasiebusse durch Deutschland fahren.
Wehret den Anfängen.
Das Narrenschiff geistert durch die Nacht
24 Kapitäne treten sich auf der Brücke des Dampfers Arbeitsagentur gegenseitig auf die Füße. Drei Vorstände und 21 Verwaltungsräte, zeigen in alle Himmelrichtungen, einige sogar nach oben oder unten.
Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Den Multifunktionären ist die Richtung einerlei. Der Weg ist das Ziel, und die nächste Aufwandsentschädigung. Natürlich sind sie alle Ehrenamtliche, Hauptsache sie sind amtlich und wichtig. Gerade wurden sie wieder in ihren Ämtern, denen sie keine Ehre machen, bestätigt. Bestätigt von jenem Wolfgang Clement, der als Minister gegen Arbeit und Wirtschaft aber für das ungehemmte Absahnen des Kapitals ist. Herrenmenschen sind sie, auch die Damen. Herren über 90.000 Mitarbeiter und 4,6 Millionen Arbeitslose. Herrenmenschen über die Arbeiter in Deutschland. Unfähig bis zum Exzess, aber voller Macht. Jede Kritik gleitet an ihnen ab. Wozu auch Narren kritisieren.
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Handwerk hat goldenen Boden
Das sagt sich auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Dieter Philipp. Damit das auch so bleibt, fordert er vehement die Abschaffung der Ich-AG's. Als Begründung führt er diesmal an, die Zahl der Gründungen sei explodiert und das berge die Gefahr des Missbrauchs. Komisch, dabei war dieser goldene Handwerksverein doch schon immer gegen die Ich-AG. Aus gutem Grund natürlich. Für das Streichen eines Gartenzauns, das Verputzen einer Mauer oder das Anbringen einer Gardinenstange, könnten die Bürger ja plötzlich nicht mehr die teueren Handwerkstunden bezahlen, sondern lieber die Ich-AG's unterstützen.
Seine Furcht ist berechtigt. Die letzten, angeblich von Meisterhand betreuten Reparaturen in meiner Wohnung führten zu einem Hausverbot für diese Art von Heimwerker. Wenn ich schon Murks geliefert bekomme, möchte dafür doch wenigstens so wenig wie möglich bezahlen. Natürlich sind die Ich-AG's eine Missgeburt, wie so viele großartige politische Konzepte in dieser Zeit. Zu diesen Missgeburten gehört aber auch die Änderung des Handwerksrechts.
Anstatt die alten Zünfte nun endlich zu erledigen, wurden einige wenige Elemente herausgenommen und der Rest noch fester zementiert. Diese Zementierung des Zunftrechts war Herrn Philipp aber noch nicht scharf genug. Geht es doch um das eigene Monopol. Das ist typisch für unsere deutschen Verbandsfunktionäre. Mit beiden Händen in die Taschen der anderen greifen und die eigene durch eine ganze Rotte schwer Bewaffneter bewachten zu lassen.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Meisterlich sind nur die Preise, die Arbeit ist selten mehr als misslungene Lehrlingsarbeit. Dabei würde mir die Leistung eines durchschnittlichen Gesellen reichen. Wenn wir nur den Meisterzwang generell aufheben, haben wir in Deutschland sofort einen Haufen Gesellen die sich selbständig machen und naturgemäß auch Leute einstellen.
Wenn die sich dann noch die Beiträge für die Funktionäre in den Handwerkskammern sparen, können sie billiger anbieten und es entsteht endlich Wettbewerb. Machen wir Schluss mit den Naturschutzpark Handwerk. Die Zünfte gehören ins Mittelalter.
Seine Furcht ist berechtigt. Die letzten, angeblich von Meisterhand betreuten Reparaturen in meiner Wohnung führten zu einem Hausverbot für diese Art von Heimwerker. Wenn ich schon Murks geliefert bekomme, möchte dafür doch wenigstens so wenig wie möglich bezahlen. Natürlich sind die Ich-AG's eine Missgeburt, wie so viele großartige politische Konzepte in dieser Zeit. Zu diesen Missgeburten gehört aber auch die Änderung des Handwerksrechts.
Anstatt die alten Zünfte nun endlich zu erledigen, wurden einige wenige Elemente herausgenommen und der Rest noch fester zementiert. Diese Zementierung des Zunftrechts war Herrn Philipp aber noch nicht scharf genug. Geht es doch um das eigene Monopol. Das ist typisch für unsere deutschen Verbandsfunktionäre. Mit beiden Händen in die Taschen der anderen greifen und die eigene durch eine ganze Rotte schwer Bewaffneter bewachten zu lassen.
Ich kann das wirklich nicht mehr hören. Meisterlich sind nur die Preise, die Arbeit ist selten mehr als misslungene Lehrlingsarbeit. Dabei würde mir die Leistung eines durchschnittlichen Gesellen reichen. Wenn wir nur den Meisterzwang generell aufheben, haben wir in Deutschland sofort einen Haufen Gesellen die sich selbständig machen und naturgemäß auch Leute einstellen.
Wenn die sich dann noch die Beiträge für die Funktionäre in den Handwerkskammern sparen, können sie billiger anbieten und es entsteht endlich Wettbewerb. Machen wir Schluss mit den Naturschutzpark Handwerk. Die Zünfte gehören ins Mittelalter.
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