Nordsachsen (TZ) 07.März 2009
Auch der NABU, insbesondere die AG Kranichschutz Deutschland, ist sehr besorgt über die erneut bevorstehende Aussaat von genmanipuliertem Mais direkt im Einzugsgebiet der geschützten Kraniche im Naturpark Dübener Heide und Umgebung.
Wie eine österreichische Fütterungsstudie, die im Auftrag des Gesundheits- und des Lebensministeriums unter der Projektleitung von Universitätsprofessor Dr. Jürgen Zentek von der Veterinärmedizinischen Universität Wien durchgeführt wurde, beweist, hatten die Nachkommen der mit Gen-Mais gefütterten Mäuse ein signifikant geringeres Gewicht. Die Multi-Generationsstudie beweist Veränderungen der Organe nach der Fütterung des Gentech-Mais. Der amerikanische Wissenschaftler Vincent Gerry von der Universität Minnesota fand bei Forschungen heraus, dass das Herbizid Roundup, was bei Gen-Mais zum Einsatz käme, Hormon schädigend ist und es zu dreibeinigen Fröschen und zum Froschsterben kam. Weiterhin fand er heraus, dass die Zahl der Samenzellen bei Bauern abgenommen hatte und defekte Gene vorhanden waren. Kinder kamen missgebildet auf die Welt. Als Prof. Gerry diese Untersuchungen veröffentlicht hatte, wurde er mundtod gemacht und sein Fachbereich geschlossen.
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