Aus aktuellem Anlass haben wir uns erlaubt einen Artikel vom 24. Januar 2009 noch einmal der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. (Audio-File unterhalb der Erklärung)
Frau Merkel, es gibt keine "Farbigen" -Punkt-
Dieses sprachliche Relikt aus der Kolonialzeit wurde in Deutschland in den fünfziger Jahren als Ersatzbegriff für das heute als eindeutig rassistisch erkannte „N-Wort“ geläufig und wird aus Unwissenheit heute noch oft in Medien dafür benutzt, schwarze Menschen im Laufe der Berichterstattung mit einem Adjektiv zu belegen, das speziell das vermeintlich „andere“, „fremde“ beschreiben soll.
Das Selbstbenennungsrecht gebietet, dass abwertende oder diskriminierend konnotierte Zuschreibungen als Bezeichnungen für Menschen nicht gestattet sind. Es liegt in der Sache selbst, dass dies nicht erst von allen Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft erkannt werden muss, um Gültigkeit zu haben.
Quellen: DERBRAUNEMOB PDF
Update [von Rebecca] 6. Sept. 2009:
Da das Video gelöscht wurde, hier das Audio-File:
Quelle: http://www.bundesregierung.de/nn_670570/Content/DE/AudioVideo/2009/Audio/2009-01-20-merkel-morgenmagazin-obama/2009-01-20-merkel-zu-obama-ard-morgenmagazin.html
Mirror Duckhome: Merkel: "Farbiger Präsident" (mp3)





















