AUTOR: Amira HASS
Übersetzt von Ellen Rohlfs
Wir wollen uns nicht mit dem Zählen der Tonnen Reis, Mehl und Kochöl befassen, die sich noch im Gazastreifen befinden, nachdem dieser wieder 10 Tage hermetisch abgesperrt war und alle Übergänge in die Enklave geschlossen waren. Wir wollen nicht die Kinder zählen, die auf ein nahrhaftes Essen des UN-Hilfswerkes warten und auch nicht die Familien, die an ihrer Türschwelle Lebensmittelpakete der Hamas vorfinden. (Da gibt es Leute, die darauf schwören, dass diese Lebensmittel nur denen gegeben werden, die zu Hamas gehören oder diese unterstützen). Wir wollen auch nicht die Leute zählen, die von ihren Familien abhängig sind.
Es gibt Lebensmittel im Gazastreifen, und es wird weiter welche geben. Glaubt denn jemand wirklich daran, dass Israel, der Staat der Juden, es erlauben wird, 1,5 Millionen Menschen gegenüber gleichgültig zu sein, sie hinter Stacheldrahtzäunen und Wachtürmen auf einem engen Streifen zusammengedrängt Hungers sterben zu lassen?
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